heikschn
heikschn hat sich Sat, 27 Jun 2009 11:28:56 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1010 Filme bewertet und legendäre 266 Kommentare geschrieben. Mehr
| Geschlecht | männlich |
|---|---|
| Meine Lieblingsfilmfigur | Nick Naylor |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Johnny Depp, John Cusack, Jim Carrey |
| Meine Lieblingsregisseure: | Joel Coen, David Fincher, Tim Burton, Terry Gilliam |
Almanya beginnt großartig und vielversprechend. Der erste Teil des Films ist so witzig und toll inszeniert mit tollen Ideen, die zum Beispiel ein wenig an die fabelhafte Welt der Amelie erinnern. Leider werden diese Leichtigkeit, der Humor und die kleinen inszenatorischen Spielereien nicht die ganze Zeit durchgehalten. In der zweiten Hälfte verkommt der Film zum reinen Drama. Und angesichts der Erfahrungen vorher, ist dies leider etwas enttäuschend. So ist Almanya insgesamt daher nur etwas mehr als durchschnittlich.
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Dafür, dass der Film extrem dialoglastig ist, dass er ohne Action, CGI und Explosionen auskommt, dass er auf so bgrenztem Raum spielt und dass er sich mit einem solch drögen Thema wie dem, Finanzmarkt befasst, ist dies ein erstaunlich spannender Thriller geworden. Hier wird exemplarisch gezeigt, wie ein einziges Unternehmen die ganze Weltwirtschaft ins Schwanklen bringen kann (Lehman Brothers lassen grüßen). Es wird gezeigt, wie distanziert die Finanzjongleure von den Folgen ihres Handelns agieren und wie wenig sie aus der ganzen Mechanik Finanzmarkt ausbrechen können.
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Vielleicht liegt es daran, dass ich nach dem ersten Sherlock Holmes nun nicht mehr die Erwartung hatte, hier wirklich einen Holmes serviert zu bekommen. Aber Game of Shadows hat mir durchaus besser gefallen.
Trotzdem: Robert Downey Jr. spielt die Rolle, die er am besten kann, die auch gut zu ihm passt, die perfekt ist für Tony Stark / Iron Man. Aber mit Sherlock Holmes hat das nichts zu tun.
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Mit alten Schinken kann ich in der Regel nichts anfangen. Citizen Kane gefällt mir soweit am besten. Die uralte Optik stört auch hier. Aber bei Citizen Kane reißt das gute Drehbuch viel heraus. Biografische Filme liegen mir normalerweise nicht so. Dieser hier ist interessant. Die Annäherung an den Hauptcharakter aus verschiedenen Blickwinkeln ist klasse. Die schrittweise Demontage des Übermenschen Kane ist toll umgesetzt.
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Ein in allen Belangen mittelmäßiger Film. Zunächst einmal ist die Grundidee schon eigenartig. Eine oberflächliche, gemeine, dumme Frau entwicklet etwas Menschlichkeit. Sympatisch macht es sie dadurch trotzdem. Zudem sind auch alle andere Figuren völlig oberflächlich und abei absolut unsympatisch, so dass man zu keiner wirklich eine Beziehung aufbauen möchte. Dann weiß der Film sich nicht zu entscheiden, welches Niveau er anstrebt. Einige Gags sind ja richtig gut. Aber dann kommen wieder die abgrundtiefen Furz- und Ständerwitze.
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Der bisher schwächste Resident Evil Teil. Hoffe mal, dass der fünfte wieder besser war. Der erste Part des Films harmoniert so gar nicht mit dem späteren Hauptteil. Auch der Umbrela-Typ macht wenig Spaß. Warum haben die Zombies eiegntlich neuerdings alle solche Tentakel im Mund?
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Interessant an den Soderbergh-Filmen ist, dass sie relativ wenig miteinander gemein haben. Der Regisseur läst sich schwer in ein Schema pressen. Entsprechend wird es vermutlich wenige geben, die alle seine Filme gut finden. Mir geht es zumindest so. Diesen hier finde ich ok. Solider Epedemie-Thriller, aber auch nicht mehr.
Wieder einmal hat sich eine illustre Truppe zusammengefunden, als…
Interessant an den Soderbergh-Filmen ist, dass sie relativ wenig miteinander gemein haben. Der Regisseur läst sich schwer in ein Schema pressen. Entsprechend wird es vermutlich wenige geben, die alle seine Filme gut finden. Mir geht es zumindest so. Diesen hier finde ich ok. Solider Epedemie-Thriller, aber auch nicht mehr.
Wieder einmal hat sich eine illustre Truppe zusammengefunden, als Soderbergh gerufen hat. Contagion ist gespickt mit Stars, so dass der Filmemacher durchaus den einen oder anderen früher als später draufgehen lassen kann.
Soderbergh versucht hier verschiedene Aspekte einer Epedemie darzustellen. Jedoch fallen einige davon interessanter aus als andere. Vielleicht hätte es dem Film besser gestanden, sich auf einige der interessanteren zu konzentrieren und sich für die mehr Zeit zu nehmen. So wird vieles jetzt nur angedeutet. Zudem nervt das Ende etwas. Hätte mir einen anderen Ausgang gewünscht.
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Ein Film den keiner wirklich braucht. So schlecht, wie meine moviepilot-Voraussage war er zwar nicht. Die Story ist aber ziemlich löchrig und an den Haaren herbeigezogen. Da den Filmemachern dies wohl bewusst war, hat man dem ganzen einen selbstironischen Anstrich verliehen. Wer Katherine Heigl mag, mag möglicherweise auch diesen Film. Ich tu es nicht. Auf jeden Fall aber ist Ashton Kutcher fehlbesetzt und passt überhaupt nicht auf die Rolle. Auch harmonieren die beiden Hauptdarsteller überhaupt nicht miteinander. Am besten kommt insgesamt noch Tom Selleck rüber.
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Nachdem der zweite Iron Man etwas lahmer war, kann der dritte Teil nun wieder besser abschneiden. Das liegt, auch wenn die Figur des Tony Stark selbst zwar mit einigen auch psychischen Problemen zu kämpfen hat, vor allem daran, dass der Film wieder witziger ausgelegt ist und nicht so düster daherkommt. Jon Favreau, dessen Rolle eher auf Spass ausgelegt ist, hat, da er dieses Mal nicht selbst Regie führt, z.B. etwas mehr Leinwandzeit. Großartig ist aber vor allem Ben Kingsley in seiner Rolle, abgesehen natürlich vom einzigartigen Downey Jr. Bleibt zu hoffen, dass dies nicht der letzte Iron Man mit ihm war.
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Nachdem J.J. Abrams zunächst das Star Trek Franchise erefolgreich wiederbelebt hatte, geht es nun darum, nicht nur an den Erfiolg, sondern auch an die Qualität seines ersten Star-Trek-Films anzuknüpfen. Das gelinmgt ihm zweifelsohne. Die persönlichen Knflikte und Entwicklungen der einzelnen Charaktere sind passend, die Story interessant und der Widersacher gut gewählt.
Störend ist lediglich inhaltlich der Hintergrund des Konflikts und damit der Grund für die Eskalation. Die Pläne des Admirals und alles darum herum wirken etwas sehr konstruiert. Da hätte man sich ruhig etwas mehr Zeit nehmen können.
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Interessante Grundiee, klasse Darsteller. Allerdings finde ich die Entwicklung des Verhörs etwas fremd. Merkwürdig wie ein so erfahrener Anwalt sich so um Kopf und Kragen redet und in seinen eigenen Aussagen verstrickt. Wirkte alles etwas zu gewollt.
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Ein Film, bei dem man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll - aber im positiven Sinne. Es ist einfach köstlich, wie Ryan Gosling als Lars agiert und noch mehr, wie seine Umwelt auf ihn reagiert. Gleichzeitig ist aber keine Freakshow. Der Zuschauer wird von den Figuren berührt, kann sich mit ihnen identifizieren. Tolle Rolle für Gosling. Wer ihn magh, sollte sich Lars und die Frauen ansehen.
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An die Maske von Joseph Gordon-Levitt muss man sich erst mal gewöhnen. Die soll ihn natürlich mehr zum jungen Bruce Willis machen. Vor allem aber kopiert Gordon-Levitt die Mimik von Willis sehr gut. Na ja, ist bei der Mimik von Willis auch nicht so schwer.
Der Film fängt krass an und hört ebenso auf, wird aber auch zwischendurch zumindest nicht langweilig. Übel sind die Szenen mit der Verstümmelung relativ zu Beginn.
Wie die meisten Zeitreisefilme stößt man auch hier wieder auf das Henne-Ei-Problem, auf das sich jeder seinen eigenen Reim machen muss.
Schade für mich persönlich war, dass ich bei diesem Film ausnahmsweise mal sehr häufig vorher wusste, was alles passieren wird. So war der Film für mich wenig überraschend.
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Kann mit dem Film nicht viel anfangen. Das ständige Sexgerede soll sicher provokant und witzig sein, wirkt aber eher befremdlich. Vor allem aber sind alle Figuren völlig unsympathisch und man kann sich nur schwer mit ihnen identifizieren, so dass deren Entwicklung einem weitesgehend egal ist. Einige interessante Ideen, wie der Seitenhieb auf das Gesundheitssystem oder die Gewerkschafts-Mafia sind nett, werden aber eh nicht weiter verfolgt.
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Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind
heikschn 6.0 "Ganz gut" Sat, 04 May 2013 08:27:20 -0000
Nicht ganz mein Geschmack. Tue mich mit biografischen Filmen meist etwas schwer. Zusätzliches Problem. Als Nicht-Amerikaner unter 50 hat man zusätzlich wenig Bezug zur (realen) Hauptperson. Von der Storyline mit der CIA weiß ich nicht, was ich davon halten soll.
Der Film lebt primär von der tollen Besetzung. Allein voran Sam Rockwell spielt wieder einmal großartig. Das gute Spiel hebt den Film dann auch entsprechend über den Durchschnitt macht ihn durchaus sehenswert.
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Ich hatte andere Erwartungen an die Filmkombi aus FOOF und LFIJ. Ich hatte gedacht, dass man viele parallele Ereignisse aus den jeweilig verschiedenen Perspektiven sieht. Doch auch wenn es natürlich um das selbe Rahmeneignis der Schlacht um Iwo Jima geht, so widmen sich beide Filme doch weitesgehend anderen Details.
Das macht aber nichts. Zumindest Letters of Iwo Jima ist ein guter Film. Interessant ist der Einblick in die japanischen Bräuchen, in den Verhaltenskodex. Ein Volk zwischen Tradition und Moderne, dass aus der Weltkriegsniederlage lernen wird, sich der westlichen Welt öffnen wird und es den Amerikanern auf dem wirtschaftlichen Sektor mit Autos und Consumer Electronics "heimzahlen" wird.
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Das schwächere der beiden Zweiter-Weltkrieg-Dramen von Eastwood. Die Grundaussagen des Films - Krieg war auch damals schon Geschäft und die Schicksale der einzelnen Soldaten sind schnell vergessen - sind schnell klar und auch nicht wirklich neu. Der Film zieht sich aber immer weiter und bringt keine weiteren Erkenntnisse. Vor allem aber nervt das schmalzige Ende.
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Zeichnet ein schonungsloses Bild der Politik, speziell des amerikanischen Wahlkampfes. Politik als GeschäftHier ist alles ein großes Strategiespiel um Macht. Programme geben nicht die zukünftige Politik vor, sondern dienen nur der Profilbildung, sollen nur zusätzliche Wählerstimmen bringen. Bezeichnende Szene im Film, wenn der von Clooney dargestellte Kandidat sicher erinnert, wie viele seiner Prinzipien er bereits verraten hat, sich schwört, ein letztes nicht zu verraten, nur um es kurz darauf dann doch zu tun. Sicher nicht 1:1, aber von der Grundaussage auch auf die deutsche Politik zu übertragen. Ein wertvoller Film.
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Tolle schauspielerische Leistung aller Beteiliogten, vor allem aber von Oldman, der obwohl er nur wenig sagt, den Film zu tragen vermag. Auch interessant in Hinblick auf Ausstattung, Kulissen etc. Man fühlt sich in der Zeit zurückversetzt. Eigentlich auch eine spannende Geschichte. Trotzdem ist das Skript das größte Problem. Viel zu viele Details muss der Zuschauer verarbeiten und sich merken, nichts…