Hitmanski
Hitmanski aus Münster heißt Sebastian Büttner, ist 24 Jahre alt. Er hat sich Thu, 25 Sep 2008 12:25:58 -0000 auf moviepilot angemeldet und legendäre 400 Kommentare geschrieben. Hitmanski ist Kritiker für It's just a film, Reihe Sieben, MehrFilm und hat unter anderem Titanic 3D als Lieblingsfilm. Mehr
| Name | Sebastian Büttner |
|---|---|
| Alter | 24 |
| Stadt | Muenster |
| Geschlecht | männlich |
| Schreibt sonst für | It's just a film, Reihe Sieben, MehrFilm |
| Ich bin Fan von: | Sarah Silverman, Jon Stewart, Kurt Krömer, Marilyn Monroe, Rainald Grebe, John Lydon, Ti West, James Cagney |
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
der cineast Wed, 15 May 2013 15:11:20 -0000
Antwort löschenBemerkenswert: DJANGO UNCHAINED hat weniger mit einem (Italo)-Western zu tun, als jeder seiner anderen Filme.
SamRamJam Sun, 19 May 2013 14:05:47 -0000
Antwort löschen@cineast: das ist doch quatsch. Klar, bei KillBill klang die Liebe zum Western immer mal wieder durch (was sicher aber auch an der engen Verflechtung von Western und Eastern liegt) und bei IB hat er sich noch weiter ausgetobt. Aber selbstverständlich ist Django nichts weiter als die reinste Konservenbüchse vergangener Western. Anderes zu behaupten gipfelt doch schon Richtung: Der ist so auffällig ein Western das er irgendetwas anderes sein muss
@hit: super getroffen :D
Angel - Jäger der Finsternis - Staffel 5 und 2 weitere ...
Hitmanski 5.0 "Geht so" Sat, 04 May 2013 21:29:32 -0000
Alles Unkenrufen und Befürchtungen zum Trotz: Das Remake zu Sam Raimis Genreklassiker THE EVIL DEAD aus den 80ern hält im Großen und Ganzen, was Name und Marketing-Kampagne versprechen. Mehr noch: In gewisser Weise stellt der Film sogar eine notwendige Rückbesinnung auf das Original dar, dessen Schreckensvision durch die beiden Nachfolger und die später einsetzende (eher befremdliche) Rezeption…
Alles Unkenrufen und Befürchtungen zum Trotz: Das Remake zu Sam Raimis Genreklassiker THE EVIL DEAD aus den 80ern hält im Großen und Ganzen, was Name und Marketing-Kampagne versprechen. Mehr noch: In gewisser Weise stellt der Film sogar eine notwendige Rückbesinnung auf das Original dar, dessen Schreckensvision durch die beiden Nachfolger und die später einsetzende (eher befremdliche) Rezeption als Splatterkomödie langsam zu verwässern drohte. Noch deutlicher als einst Raimi rückt Debütant Fede Alvarez in seinem EVIL DEAD die düsteren Aspekte des Geschichtleins um Besessenheit und Necronomicon in den Vordergrund und findet insbesondere gegen Ende auch einige dementsprechend morbid-beeindruckende Bilder für die über Wald und Mensch hereinbrechende Apokalypse.
Bis der Film sich in der zweiten Hälfte von der Vorlage endgültig emanzipiert und sie lediglich als Steilvorlage für einige Spielereien mit der Erwartungshaltung der Fans versteht, dauert es jedoch. Die Heimsuchung durch böse Geister als cold-turkey-Sinnbild mag noch leidlich gewitzt sein, das zwanghafte Verhalten moderner Horrorfilme, für alle Ereignisse eine kausale Ursache zu präsentieren, erweist sich aber auch hier als eher angestrengt: Wo früher das Urböse lauerte und seine makabren Späße ohne ersichtlichen Grund trieb, gibt es nun Exorzismus, Rache und ein langhaariges Gör in dunklen Ecken. Naja.
Doch wenn sich die Leinwand im Inferno allmählich rot verfärbt und anschließend die Credits zu laufen beginnen, dann sind solche Schönheitsfehler vergessen: EVIL DEAD ist ein dreckiges und doch unschuldiges Vergnügen, ein Remake, das sich dem Ton des Originals verpflichtet hat, es aber weder durch die rosarote noch postmoderne Brille begutachtet, und ein Film dessen Gewaltspitzen im Multiplex-Kino seinesgleichen suchen dürften. Sehenswert.
17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
horro Wed, 01 May 2013 09:51:12 -0000
Antwort löschenwobei "sehenswert" auf deiner Skala bei 6.0 angesiedelt ist ;) ... du hast mich aber ganz schön animiert den Film auch wirklich im Kino anzuschauen, danke dafür
Verglichen mit Rob Zombies bisherigen Filmen, die in ihren besten Momenten einem pulsierenden Rausch voller Adrenalin und Gewalt gleichkamen, muss die jüngste Regiearbeit des Musikers THE LORDS OF SALEM fast wie Innehalten nach dem Exzess wirken. Nahezu elegisch schwebt die Kamera durch dunkle Flure und durch die bekannten Settings des Okkultfilms, während die Geschichte mit zwielichtigen Nachbarn,…
Verglichen mit Rob Zombies bisherigen Filmen, die in ihren besten Momenten einem pulsierenden Rausch voller Adrenalin und Gewalt gleichkamen, muss die jüngste Regiearbeit des Musikers THE LORDS OF SALEM fast wie Innehalten nach dem Exzess wirken. Nahezu elegisch schwebt die Kamera durch dunkle Flure und durch die bekannten Settings des Okkultfilms, während die Geschichte mit zwielichtigen Nachbarn, einem Hexenkult und einer Schallplatte als Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart, den dazu passenden Aufhänger liefert. Die Handschrift des Regisseurs ist vorhanden, besonders in der zweiten Hälfte bietet der Film mit Licht- und Musikeinsatz einige morbid-schöne Albtraum-Szenarien, aber sie ist weniger offensichtlich-präsent als man es von Rob Zombie bislang gewohnt war. Damit unterläuft sein fünftes Werk gewissermaßen die Erwartungshaltungen und zwangsläufig auch Gefahr, Enttäuschungen heraufzubeschwören - es empfiehlt ihn aber auch als gereiften Filmemacher, bei dem Inhalt und Inszenierung mehr denn je untrennbar miteinandern verknüpft zu sein scheinen.
Letztlich ist THE LORDS OF SALEM kein Meisterwerk geworden, und phasenweise schwankt er fast schon unentschlossen zwischen ausladender Arthouse-Geste und Genre-Beschwörung hin- und her. Aber er zeigt, dass Zombie innerhalb seiner Aufarbeitung klassischer Horror-Sujets nichts am Stillstand gelegen ist, das er weiter experimentieren wird. Darauf kann man sich nur freuen.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Mr Vincent Vega Sun, 28 Apr 2013 16:52:29 -0000
Antwort löschenNa, mit experimentellem Horror, auf den man sich freuen könnte, geht es allerdings erst einmal nicht weiter. Zombies nächster Film, Broad Street Bullies, wird ein Sozialdrama im Hockey-Milieu. Hmhm...
DeDavid Sun, 28 Apr 2013 20:22:17 -0000
Antwort löschenHö, ist nicht mal von einem Blob-Remake die Rede gewesen?
Angel - Jäger der Finsternis - Staffel 3 und 1 weitere ...
Hitmanski 5.0 "Geht so" Mon, 15 Apr 2013 11:04:21 -0000
Ugetsu - Erzählungen unter dem Regenmond
Hitmanski 8.0 "Ausgezeichnet" Thu, 28 Mar 2013 22:05:08 -0000
Gästebuch
der cineast Mon, 06 May 2013 21:45:20 -0000
Bitte gehen sie doch weiter, hier gibt es nichts zu sehen.
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Sebastian Büttner ist Kritiker für It's just a film, Reihe Sieben, MehrFilm.
Sebastian Büttner schreibt als Kritiker für It's just a film, Reihe Sieben, MehrFilm.


















Am Ende brennt alles nieder. Wieder einmal. Nachdem im finalen Inferno der INGLOURIOUS BASTERDS die Hitler-Entourage verheizt wurden, darf in Tarantinos neustem Streich nun die Sklavenhaltermentalität der Südstaaten von den Flammen vernichtet werden. Der Brand als Reinigungsprozess. Diese Schlusseinstellungen, das Ergebnis eines abgeschlossenen Reifungsprozesses als Regisseur? Wohl kaum.
Quentin…