Hitmanski
Hitmanski aus Münster heißt Sebastian , ist 22 Jahre alt. Er hat sich 2008/09/25 14:25:58 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1219 Filme bewertet und legendäre 359 Kommentare geschrieben. »Ich weiß, dass ich für viele Leute ein Brechmittel bin. Aber Gott sei Dank, wenigstens etwas!« Mehr
| Name | Sebastian |
|---|---|
| Alter | 22 |
| Stadt | Münster |
| Geschlecht | männlich |
| Schreibt sonst für | Reihe Sieben / MehrFilm / It's just a film |
| Meine Lieblingsschauspieler: | William Holden, Catherine Deneuve, Bette Davis, Marilyn Monroe, Lauren Bacall, Vera Farmiga, Lara Flynn Boyle, John Malkovich, Keira Knightley, Reese Witherspoon, Michael Douglas, Judie Dench, Brad Pitt, Jack Nicholson, Kyle MacLachlan, Uma Thurman, Scarlett Johansson, Edward Norton, Helena Bonham Carter, Clint Eastwood, Nicole Kidman, Johnny Depp, Bill Murray, Michael Caine, Ellen Page, Kevin Spacey, Thora Birch, Anthony Hopkins, Joaquin Phoenix, Laura Dern, Henry Fonda, Marlon Brando, Charles Laughton |
| Ich bin Fan von: | Sarah Silverman, Jon Stewart, Kurt Krömer, Marilyn Monroe, Rainald Grebe, John Lydon |
| Meine Lieblingsregisseure: | Billy Wilder, P.T. Anderson, Howard Hawks, Preston Sturges, Jason Reitman, George A. Romero, Steven Spielberg, David Cronenberg, Francis Ford Coppola, Tim Burton, Clint Eastwood, Douglas Sirk, Wes Craven, David Lynch, Guillermo del Toro, Tobe Hooper, Roman Polanski, Alfred Hitchcock |
| Über mich | »Ich weiß, dass ich für viele Leute ein Brechmittel bin. Aber Gott sei Dank, wenigstens etwas!« |
Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
Hitmanski 9.0 "Herausragend" 2012/02/10 13:34:04
20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Hitmanski 2012/02/10 14:13:52
Antwort löschenMal schauen, wahrscheinlich eher nicht. Je nach Lust und Laune in den nächsten Stunden und Tagen :)
Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford
Hitmanski 7.5 "Sehenswert" 2012/02/08 21:32:40
Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben
Hitmanski 8.5 "Ausgezeichnet" 2012/02/07 19:50:16
Inmitten eines Szenarios der vollkommenen Vereinnahmung der Realität durch das Mystische angesiedelt, schafft es das thailändische Regiewunderkind Weerasethakul ohne große Worte, einzig durch herausragend fotografierte Bilder und eines ebenso klug wie dezent eingesetzten Soundteppichs, viel über Kultur und Glaube seines Heimatlandes zu berichten, auf der anderen Seite aber auch eine berührende…
Inmitten eines Szenarios der vollkommenen Vereinnahmung der Realität durch das Mystische angesiedelt, schafft es das thailändische Regiewunderkind Weerasethakul ohne große Worte, einzig durch herausragend fotografierte Bilder und eines ebenso klug wie dezent eingesetzten Soundteppichs, viel über Kultur und Glaube seines Heimatlandes zu berichten, auf der anderen Seite aber auch eine berührende Geschichte über die großen Themen Leben, Tod und Einsamkeit zu erzählen. Wäre das Urteil, manche Filme könne man nicht gänzlich beschreiben, sondern müsse sie erfahren, nicht mittlerweile zur belanglosen Rezeptionsfloskel verkommen, für deren Einsatz man sich wenn schon nicht schämen, so wenigstens entschuldigen möchte (was hiermit geschehen ist): Das cinephile Bekenntnis BOONMEE wäre ein passender Kandidat für die Untermauerung dieser These.
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Billmaik 2012/02/08 01:16:34
Antwort löschenSelten erscheint mir jene Floskel so angebracht wie hier, so abgedroschen sie im Regelfall auch klingen mag. Eine Entschuldigung ist demgemäß zwar achtbar, de facto allerdings absolut überflüssig :)
Ziemlich beste Freunde
Hitmanski 4.0 "Uninteressant" 2012/01/24 23:37:46
[...] Die Versuche, sich dem Thema „Behinderung“ auf beschwingte Weise zu nähern, sind mannigfaltig, von RAIN MAN bis hin zu WO IST FRED?, und letztlich kann man auch ZIEMLICH BESTE FREUNDE in diese Reihe eingliedern, ohne ihn jedoch besonders positiv oder negativ hervorheben zu müssen. In seinen besseren Momenten lässt sich jenes Treiben tatsächlich unangestrengt verfolgen, in seinen schlechteren…
[...] Die Versuche, sich dem Thema „Behinderung“ auf beschwingte Weise zu nähern, sind mannigfaltig, von RAIN MAN bis hin zu WO IST FRED?, und letztlich kann man auch ZIEMLICH BESTE FREUNDE in diese Reihe eingliedern, ohne ihn jedoch besonders positiv oder negativ hervorheben zu müssen. In seinen besseren Momenten lässt sich jenes Treiben tatsächlich unangestrengt verfolgen, in seinen schlechteren springt einem die Formelhaftigkeit des Drehbuchs ungalant ins Gesicht, letztlich aber, und das ist mehr als nur enttäuschend, hat der Film zu seinem Thema überhaupt nichts Essentielles zu erzählen: Das erprobte Spiel auf der Klaviatur der Gegensätze (Arm gegen Reich; Ghetto-Sozialisation gegen Großbürgertum) wird hier in ein anderes Umfeld verlegt, mehr als einige Lacher und wenige Möchtegern-Zynismen, die ihren Weg auf Zelluloid wohl hauptsächlich deshalb gefunden haben, um dem geneigten Bildungsbürger ab und an ein „Gewagt!“ zu entlocken, haben Nakache und Tolendano nicht zu bieten. Was bleibt, ist der fade Nachgeschmack, dass sich die beiden an ihrem Thema mehr als nur verhoben haben. [...]
Kritik im Original 30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 14 Antworten
Kairesma 2012/01/25 00:08:31
Antwort löschenGrober Unfug, dass der Film essentiell rein gar nichts zu erzählen hat.
Da wurde dann wohl nicht richtig zugehört..
filmfan90 2012/01/25 00:36:36
Antwort löschenHa! Endlich gibt jemand meiner Verärgerung über "Ziemlich beste Freunde" eine Stimme auf moviepilot! All deine Kritikpunkte kann ich unterschreiben - der Film ist, um es mit Joes Bonmot zu sagen, reinstes "Nummer - Sicher- Kino".
Dachsman 2012/01/25 00:39:42
Antwort löschenDachte schon, ich wäre der einzige Stänkerer, aber wenigstens auf einen ist noch verlass.
Wobei ich dir an einer Stelle widersprechen möchte: Das sich das Regieduo am Thema "verhoben" hat impliziert ja, dass sie es überhaupt als mehr benutzt hätten, als bloße Staffage.
Atinuviel 2012/01/25 01:30:17
Antwort löschenWunderbare Kritik - kann dir nur in allen Punkten zustimmen. (:
Violent Fiffy 2012/01/26 00:07:01
Antwort löschenEndlich eine nicht hype-penetrierte Kritik, in der man nicht noch den Kondensstreifen der vom Film transportierten Sentimentalität unter der Nase hat.
Ich habe zwar nicht so niedrig bewertet aber dieser 9er und 10er - Hagel ist dann doch irgendwie strange finde ich.
Jenny von T 2012/01/26 19:43:33
Antwort löschenEndlich findet hier auch mal ein bekannterer Rezensent realistische Worte für diese filmische Augenwischerei, was hoffentlich bewirkt, dass auch der Rest mal die rosarote Brille absetzt.
Kikuchiyo 2012/02/04 13:09:59
Antwort löschen"um dem geneigten Bildungsbürger ab und an ein „Gewagt!“ zu entlocken" - das denke ich immer bei deinen Texten. Nichtsdestotrotz hast du mit der Kritik den Nagel auf den Kopf getroffen. Subba!
Mr.Moffet 2012/02/07 10:38:42
Antwort löschenEs ist doch wie immer, die sogenannten Gurus verreißen wider dem abgrundtief bösen Mainstream...Ich gab dem Film ne 7,5, das hat er auch verdient. Die 10er-Flut ist genauso uebertrieben, wie alles unter 5. Aber c'est la vie, wie der Franzose wohl sagen wuerde...
WaaayneTrain 2012/02/09 23:01:23
Antwort löschenimmer wieder sagenhaft wie die Opposition immer wieder das Wort "Mainstream" gebraucht. Pfui, ganz grosses Pfui.
Disaster Movie
Hitmanski 0.0 "Hassfilm" 2012/01/22 11:13:32
In seiner Größe schier überwältigender Versuch der beiden wohl interessantesten zeitgenössischen Autorenfilmer Amerikas, das eigene Œuvre ebenso zu reflektieren wie auch zu destillieren: Eine feinsinnige Popkultur-Rezeption voller burleskem Humor und schön choreographierten Musical-Revuen, bei der die einzelnen Fäden des DISASTER MOVIEs trotz ihrer bisweilen arg eskalativ-ausgestellten Intellektuellen-Attitüde zu einem würdigen Vertreter im Spitzenfeld des postmodernen Films konglomerieren. - Sehenswert ab 12 Jahren.
34 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
stuforcedyou 2012/01/22 11:35:43
Antwort löschenFand "Date Movie" wegen seines existenziellen wie neoliberalen Kontext besser, aber der hier war wirklich auch saustark :)
M. Butterfly
Hitmanski 8.5 "Ausgezeichnet" 2012/01/21 23:09:42
"I'm trying my best to become somebody else." -
Was sich mit DEAD RINGERS und NAKED LUNCH bereits andeutete, findet hier seinen vorübergehenden Höhepunkt: M. BUTTERFLY hat formal wenig bis nichts mehr mit dem „alten“ Cronenberg gemein, und doch ist es ganz unverkennbar ein Film mit der Handschrift des Kanadiers geworden, vielleicht sein bis dato bester überhaupt.
Nicht…
"I'm trying my best to become somebody else." -
Was sich mit DEAD RINGERS und NAKED LUNCH bereits andeutete, findet hier seinen vorübergehenden Höhepunkt: M. BUTTERFLY hat formal wenig bis nichts mehr mit dem „alten“ Cronenberg gemein, und doch ist es ganz unverkennbar ein Film mit der Handschrift des Kanadiers geworden, vielleicht sein bis dato bester überhaupt.
Nicht nur die Bezugnahme auf Puccinis Oper im Titel, sondern auch die vielen Theatersequenzen bis hin zum tragischen Schlussakt auf der Bühne offenbaren dabei die Lust des Regisseurs, seinen Figuren und dem Zuschauer den Spiegel vorzuhalten, und sie mit einer Welt zu konfrontieren, in der Wahrnehmung und Realität nur auf den ersten Blick deckungsgleich scheinen, in Wahrheit aber stets auseinander zu fallen drohen, überdeutlich: Irons‘ (nach seiner Doppelrolle in DEAD RINGERS abermals fantastisch) Gallimard ist Betrüger und Betrogener zugleich; sein Leben letztendlich nicht viel mehr als eine Vermischung von Wirklichkeitsflucht und Fiebertraum. Spätestens in den Momenten, in denen sich die filmische Handlung aufzulösen beginnt, zwingt Cronenberg parallel zu seinem Hauptcharakter, auch das Publikum zur Reflexion des Erlebten: All die pompösen Bilder über Land und Gebräuche geben letztlich doch nur den engen Blick eines westlichen Beobachters wieder; der gesamte Reiz des Verbotenen und der Romantik, der man selbst zu erliegen droht; letztlich ist es alles nur trügerische Projektionsfläche eigener Gedanken und Wünsche. Das Auge sieht nur, was es sehen möchte.
Und so ist Cronenbergs M. BUTTERFLY schlussendlich auch weitaus weniger Ausstattungsoper oder großspuriges Melodram, sondern ein nachdenklicher, pessimistischer, aber niemals zynischer Kommentar zu den klassischen Themen des Filmemachers, wie Realitätsverlust und Auseinanderfall von Physis und Psyche. Großartig.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Joe Gillis 2012/01/22 00:37:42
Antwort löschenEine sehr schöne Würdigung eines leider zu unbekannten Cronenberg-Meisterwerks. (Und beim folgenden Film war er dann noch besser …)
Hitmanski 2012/01/22 00:58:57
Antwort löschenMein liebster von ihm ist und bleibt ja DEAD RINGERS, wobei CRASH selbstredend auch toll ist. Hach, der Mann hat soviel Gutes gedreht...:)
Nightmare Before Christmas und 1 weitere Filme ...
Hitmanski 8.5 "Ausgezeichnet" 2012/01/07 01:18:14
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Sebastian ist Kritiker für Reihe Sieben / MehrFilm / It's just a film.
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"I admire its purity. A survivor... unclouded by conscience, remorse, or delusions of morality." -
Dunkle Gänge, menschenleere Räume, unwirtliche Planeten. Auf den ersten Blick nicht viel mehr als ein formal herausragend inszenierter Abzählreim, erweist sich ALIEN bei näherer Betrachtung als ebenso galliger wie komplexer Gegenentwurf zum gerade in seiner Hochphase befindlichen…