Wirkt der Anfang noch viel zu hastig und oberflächlich, so wird er von Minute zu Minute besser und intensiver. Hätte nicht gedacht, dass mich gerade das Star Trek-Franchise doch noch zum Fan umerziehen kann. Früher war mir der ganze Komplex zu steril und anbiedernd. Die neue Crew gefällt sehr gut.. generell sind die Schauspieler gut ausgewählt und machen Lust auf mehr. Die erzählte Geschichte wirkt anfänglich noch recht platt, doch das ändert sich schnell. Die Bilder sind allesamt sehr schön, doch stört mich an vielen Stellen diese Art lenseflair-Effekt.. das wirkt so künstlich und typisch Sci-Fi, das einem schlecht werden würde, wenn der Rest des Films auch anderweitig in die Klisché-Kiste greifen würde. Das tut er aber gottseidank nicht. Jeder Sci-Fi-Fan wird hier auf seine Kosten kommen. Vor allem wegen einer echten Legende, die im Film auftritt, ohne dass ich vorher davon wusste. Und nein, damit meine ich nicht den sehr witzigen Simon Pegg alias Scottie. Schaut ihn euch einfach an!
Alles in allem: ziemlich lahme und vorhersehbare Nummer, die bis zum Ende der ca. 137 Minuten immerhin ein paar schöne Bilder zeigt. Die zugrunde liegende Story ist zum Einschlafen, die Entwicklung der Charaktere irgendwie überhaupt nicht ergreifend und die schauspielerische Leistung von Bruce Willis überaus schlecht - leider. Willis war der Held meiner Jugend mit vielen wirklich tollen Filmen.. aber das war wirklich der größte Mist. Immer den gleichen zusammengekniffenen Gesichtsausdruck mit überhaupt keiner Ausstrahlung. Er passt zwar vom Typ in die Rolle, aber das wars auch schon. Lediglich der Soundtrack war überaus angenehm und passend. Wer auf vorhersehbare Action steht und kein Problem mit ami-typischer Selbstglorifizierung hat, kann ihn sich schon angucken. Mein Falls wars ganz und gar nicht.
Ganz ehrlich: Auf den "Spaß", diesen gequirlten Rotz zu sehen, hätte ich gerne verzichtet. Die Story ist so gut wie nicht existent. Jeglich nebenherlaufender Handlungsstrang, der zusätzlich in den Film integriert wurde, um ein wenig mehr Tiefe in das Weltuntergangsszenario zu bringen, ist genauso interessant und gehaltvoll, wie eine Live-Übertragung von einem Hallen-Halma-Match zwischen zwei Blinden. Manch einer wird jetzt sicherlich sagen, dass es bei einem Film wie "2012" nicht primär auf eine tiefgründige Storyline ankommt.. nun gut, aber heisst das postwendend, dass man von vornherein auf jedes Fünkchen Handlung pfeifen darf? Wären wenigstens die Action-Sequenzen und die darin enthaltenen CGI-Passagen nett anzusehen und in sich stimmig, könnte man durch das "visuelle Abgewichse" über die zahlreichen Schwächen des Films einigermaßen hinwegsehen. Aber selbst diese sind allenfalls durchschnittlich gemacht und wirken oft übertrieben und unfreiwillig komisch. Ebenso verhält es sich mit den Charakteren, die einfach nur derart platt und oberflächlich präsentiert werden, so dass man als Zuschauer schon gar keine Chance hat, sich in das Schicksal der Figuren einzufühlen. Genau wie in "Krieg der Welten" mit Tom Cruise haben wir hier einen "Anti-Helden", der in Trennung von seiner Exfrau lebt und durch die fehlende Bindung zu seinen zwei Kindern als der typische Verlierer daherkommt. Nur ist die ja durchaus annehmbare Ausgangslage nichts wert, wenn man schon nach fünf Minuten merkt, dass dieser "Loser" alle Schwierigkeiten ohne Probleme meistert und den gefährlichsten Situationen IMMER extrem knapp entkommt und auch in allen anderen Lebenslagen immer das Richtige sagt und tut. Dieses realitätsferne Hollywood-Gefrickel will ich mir einfach nicht mehr freiwillig antun. Es ödet mich dermaßen an, dass ich hiermit beschliesse, absofort bei jedem von Emmerich/Cameron/etc. produzierten Film unverzüglich einen Kotze-Eimer neben mein Sofa stellen werde, sofern ich den "Genuss" solcher Machwerke nicht umgehen kann. Kann ein Katastrophenfilm nicht auch mal ohne solch übertriebene und kitschige Scheisse (tut mir leid, aber anders lässt es sich nicht ausdrücken) auskommen? Man mag darüber hinwegsehen, wenn 1-2 Stellen derart hollywood-like dargestellt werden, aber wenn es im Endeffekt gefühlte 50 Situationen sind, in denen John Cusack irgendwelchen Naturgewalten im letzten Augenblick entkommt, dann ist das einfach nur Mumpitz. Selbst ein mir sonst äußerst sympathischer Woody Harrelson kann nicht viel Positives beitragen. Dazu ist seine Rolle zu klischéemäßig ausgearbeitet und die Screentime der Figur zu kurz. Man merkt schon.. egal wie sehr ich mich anstrenge, wirklich positive Stellen lassen sich nicht finden. Lediglich die unfreiwillige Komik an manchen Stellen (z.B. als die Ubahn ca. 150m über der Erdoberfläche durch die Luft geschleudert wird) und von manchen Figuren (z.B. die Synchronisation des russischen Milliadärs.. göttlich) haben mich zum Lachen gebracht. Der Rest von "2012" ist - simpel ausgedrückt - Moppelkotze. Vor allem das Ende setzt dem ganzen die Krone auf. Sicherlich hab ich es kommen sehen, dass die Menschheit wohl nicht komplett draufgehen wird.. aber die Darstellung des Ganzen wirkt wie ein Witz. Erst das total überzogene Drama und dann der "ach-war-doch-alles-nicht-so-schlimm"-Schluss.. Grandios. Selten ging es mir so leicht von der Hand, einen Film als "Hassfilm" auf moviepilot.de einzustufen. Jetzt ist es endlich so weit. Herzlichen Glückwunsch, Roland Emmerich!
Dein Kommentar gefällt mir und hast mein vollstes Verständniss ... dieses Loser und dann ist er doch in Extremsituationen der Superheld ist wahrlich eine so verdammte Scheiße ... sowas nervt mich an Filmen ... wenn die Menschen wirklich mal in Panik ausgerastet wären oder das man wie du schon sagst mal ansatzweise sich mal hätte reinfühlen können ... wenn ich während des Films aufsteh und lieber zum Rechner geh dann bedeutet das einfach das der Film nicht mich fesselt ... aus übertriebenen Actionszenen kann man noch lange keinen guten Film drauß machen ... da muss auch ne ordentliche Story hinterstecken ...
aber wenn mal wirklich die Welt untergehen würde dann nicht in Wasserschlachten sondern mit bösen Krankheiten, Tollwut, Hunger und Durst ... die Menschen werden zu Bestien und zerfleischen sich gegenseitig oder krepieren an den elendigen Krankheiten ...
so siehts aus ...
"Gegen jeden Verdacht" ist zumindest das letzte Beispiel, das mir einfällt. Hab ihn erst nach dem dritten Anlauf zu Ende gucken können, so schlecht war der.
Bin positiv überrascht. Hab zwar schon verflucht lange von "Green Lantern" gehört, aber mich nich wirklich dafür interessiert. Auch wenn Ryan Reynolds wohl nie zu den besten Schauspielern zählen wird, so denk ich, dass der Film doch was werden könnte. Bin kein großer Comic-Fan, aber solange der Film absolut grün ist - YEAH!
Interessanter Vote, weil ich mir erst vor ein paar Tagen darüber bewusst geworden bin, dass Christian Bale sich langsam aber sicher auf die "pole position" meiner Lieblingsschauspieler geschlichen hat. In "Batman Begins" und "The Dark Knight" hat er wohl die zwei erfolgreichsten Filme in der langen Liste seiner Mitwirkungen gespielt. Dennoch bin ich der Meinung, dass seine schauspielerische Leistung in "Equilibrium", "American Psycho" und "The Machinist" am Besten war. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde wohl "American Psycho" als Sieger unter den Dreien hervorgehen. Die Facetten, die Bale dort zeigt, sind einfach nur unglaublich. Auch wenn der Film hinsichtlich der literarischen Vorlage wohl einiges Potential liegen lässt. Daher komm ich zu folgenden Top 5:
1. American Psycho
2. The Machinist
3. Equilibrium/The Dark Knight
4. Batman Begins
5. Prestige
"Trolljegeren" ist wieder mal ein kleines Juwel aus Skandinavien. Mir ist bis heute nicht klar, warum meist amerikanische Filme nur auf die Holzhammermethode "lustig" sein können indem sie einen mit billigen Flachwitzen zuschütten, während nordische Streifen das auf eine subtile und intelligentere Art viel eher schaffen. Der Charme und Witz spielt bei "Trolljegeren" jedenfalls in der ersten Liga mit und muss sich vor anderen Mockumentaries nicht verstecken. Die Schauspieler sind hierzulande absolut unbekannt, aber gerade dadurch so viel erfrischender und passender als die immer gleichen Pappnasen, die Hollywood zu bieten hat. Die Trolle sind super animiert und vor allem das Detailwissen über deren Spezies, Variationen und Gewohnheiten wird hervorragend aufbereitet, so dass man auch was lernt - wenn man denn an Trolle glaubt! Insgesamt gibt es nur wenige Dinge, die mich am Film gestört haben. Kleine Logikfehler und Storyschwächen haben sich zwar miteingeschlichen, doch ändern sie nichts am insgesamt positiven Eindruck von "Trolljegeren". (Achtung: Spoiler!) Beispielhaft hierzu wäre die Szene mit dem Tod des Kameramanns, die die Filmcrew irgendwie nur extrem kurz geschockt und vor weiteren "Jagd"-Touren nicht abgehalten hat, da man mit der muslimischen Malica einfach Ersatz ins Boot holt, die ihren Charakter aber letztendlich nicht mehr wirklich einbringen kann und so ziemlich blass bleibt. Das hätte nich unbedingt sein müssen, weil dem Zuschauer so nur vermittelt wird, dass aus der zunächst netten und ungläubigen plötzlich eine profitgeile und über Leichen gehende Gruppe wird, was zum Gesamtpaket des Films nicht wirklich passt. Dazu sind die Schauspieler zu sympathisch und die Thematik aufgrund ihres magisch-mythologischen Hintergrunds zu märchenhaft. Nichtsdestotrotz mein Highlight auf den Fantasy Film Nights 2011. Erwähnenswert wäre zudem, dass der komplette Saal fast ausschliesslich aus "Metal-Nerds" der übelsten Sorte bestand. Ich fand das als "Aussenseiter" leicht befremdlich und versteh nich so ganz, warum das Thema "Trolle" nur bei langhaarigen, bärtigen Ledermäntel-Trägern ankommt. Für mich wars eine sehr angenehme Abwechslung vom sonstigen Müll, der die letzten Jahre hauptsächlich auf der Leinwand gezeigt wird.
"Krieg der Welten" fängt eigentlich richtig gut an. Das "Gewitter", der Aufbruch des Bodens, die ersten Strider/Tripoden-Angriffe.. all das lässt hoffen hier einen wirklich gut inszenierten Popcorn-Streifen zu sehen. Doch das, was danach kommt, ist größtenteils einfach nur Mumpitz. Kaum ein Darsteller schafft es, den Zuschauer an sein - ja eigentlich schlimmes - Schicksal so zu binden, dass man mit ihm mitfühlt. Eine überaus nervige Dakota Fanning übt für ihre post-cineastische Karriere als Marktschreier, Sohn Robbie wandelt sich vom introvertieren Emo zum selbstbewussten, engagierten Mitstreiter, der sofort zur Armee will um den bösen Aliens in den Arsch zu treten und Tom Cruise zeigt wieder einmal, dass er zu den mittlerweile nervigsten und in meinen Augen überbezahltesten Schauspielern weltweit gehört. Cruise hatte gewiss auch annehmbare Filme (Die Firma, Last Samurai, Rain Man und der erste Teil von M:I), doch ist seine Mimik derart beschränkt und lächerlich, dass er es schafft, den Film im Alleingang zu zerstören. Spielt er am Anfang noch die Rolle eines extrem unsympathischen Losers, der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt und sich gegenüber seinen Kindern wie der letzte Schmock aufführt, wird er zum Ende des Films hin der typisch amerikanische Held, der es im Alleingang mit den übermächtigen Ausserirdischen. Leider gönnt man ihm zu keiner Sekunde ein solch positives Schicksal, da er unsinnige und überflüssige Entscheidungen trifft, die an Dummheit kaum zu überbieten sind. Oder musste er Tim Robbins wirklich gleich töten, nur weil der ein bisschen lauter war? Die Tür zu schliessen hätte augenscheinlich auch gereicht, wie man merkt, als er zu ihm hinein geht und Robbins weiter brüllt. Oder die Aggression gegenüber seinem Sohn Robbie beim Baseball spielen, nur weil dieser die Wahrheit ausspricht? Gehts noch? Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Die Actionszenen sind immerhin sehr gut gemacht und die Alien-Roboter auch nett anzusehen. Das Ende bleibt aber so oder so unlogisch. Warum fallen auf einmal alle Schiffe aus bzw. verlieren die Orientierung? Nur weil Cruise die - NATÜRLICH ZUFÄLLIG DORT LIEGENDEN - Handgranaten in das Sammler-Schiff wirft? Soll dieser Tripod das Mutterschiff gewesen sein oder was? Wenn ja, zeigt das nur, wie belämmert das Skript gewesen sein muss. Die Aliens sind uns technologisch so weit voraus, dass sie innerhalb von einem Nachmittag die ganze Erde in Schutt und Asche legen können, aber gleichzeitig natürlich zu blöd, ihr wichtigstes Schiff nicht ausreichend gegen einen so beschränkten Bauern wie Cruise zu schützen, der mit lächerlichen Splittergranaten der amerikanischen Armee das Happy End herbeiführt... JA GENAU! Ganz ehrlich, während der gesamten 112 Minuten hab ich mir gewünscht, dass die Aliens "uns" plattmachen, es folglich ein schlechtes Ende nimmt und im Abspann vom Alien-Erzähler erklärt wird, dass der Angriff nur deshalb gestartet wurde, um der grenzenlosen Dummheit der Menschen ein Ende zu setzen. Klar kann man sich viele Szenen mit der Angst und Irritation einer einfältigen "Rasse" erklären, die lieber stehen bleibt und zuguckt, als vor der Gefahr wegzulaufen oder ihresgleichen abschlachtet um den eigenen Vorteil zu wahren. Doch das Gesamtpaket aus schlechten Schauspielern, unsinnigen Szenen und einem löchrigen Ende, wie man sich es kaum hätte ausmalen können, verderben mir hier den Spass. Daher gibt es lediglich 2.5 Punkte, die sich aus einem Punkt für die Inszenierung, einem Punkt für die netten Brumm-Sounds der Strider und einem halben Punkt für Tim Robbins zusammensetzt.
Deine Kritik ist ja schön angenehm zu lesen, doch das ende des Films hast du Meier Meinung nach falsch interpretiert. Die strider fallen nicht alle um, weil es irgendein mutterschiff gab, welches cruise zerstört hat. Das eine, was er mit dn granaten zerstört hat ist nur ein normaler strider und hat nichts mit dem ende zu tun. Viel mehr die Erklärung des Erzähler von beginn des Films und der letzten par Minuten geben Aufschluss darüber, wieso es zum totalen Ausfall der Maschinen kam und die aliens verloren haben. Ich weiß nicht mehr genau was er sagt, aber er erklärt es. Einfach nochmal anhören :) werde ich auch nachholen.
1) ich glaube.. du hast das Ende nicht ganz verstanden..
dat waren die Bakterien .. wie im Buch - verstehst Du ?!
"
2) Oder musste er Tim Robbins wirklich gleich töten, nur weil der ein bisschen lauter war?"
:
Det ist auch auch aus´m Buch .....
lol
Schwierig, schwierig. Selten war ich mir so unsicher, wieviele Punkte ich einem Film geben soll. Der Film ist weder totaler Mist, noch große Kinokunst. Das behandelte Thema ist interessant, aber leider nicht vollkommen neu und "noch nie dagewesen". Die Schauspieler spielen absolut durchschnittlich. Während Jude Law leicht positiv heraussticht, zeigt Liev Schreiber wieder einmal, dass er zu nichts anderem taugt, als einer 08/15 Rolle mit kaum Mimik, Ausstrahlung oder Talent. Whitakers Part ist leider von Anfang an klar - generell war die Story (bis auf die letzten 10-15 Minuten) von Minute fünf an klar. Alles wirkt, wie schon tausendmal durchgekaut. "Repo Men" ist ein Potpourri aus vielen Filmen und markanten Szenen. Wer "Equilibrium", "Blade Runner", "Oldboy", "Matrix"/"Cargo" und Konsorten gesehen hat, wird hier nicht wirklich viel Neues sehen. Das zieht den Film zwar nicht automatisch in den Dreck, doch bewahrt die ganze Aufmachung auch davor, dass "Repo Men" zu den wirklich sehenswerten Filmen zu zählen ist. Die musikalische Untermalung ist stellenweise bemerkenswert, wenn man auf die Lyrics der Tracks achtet, da diese viele Situationen gut beschreiben. Das Ende ist überraschend und trotz der Vertrautheit gut. Das rettet meine Bewertung auch über die magische 5,0 Grenze der absoluten Mittelmäßigkeit. Am Ende bleibt ein Film, der für Zwischendurch oder einen nicht zu anspruchsvollen DVD-Abend durchaus taugt, sofern man Blut sehen kann, denn davon wird sehr viel (unnötiges) vergossen.
"Cabin Fever" könnte durchaus ein ganz passabler Horrorfilm sein. Das Wort "könnte" impliziert aber bereits, dass er das leider nicht ist. Denn dazu fehlt es hier sowohl an interessanten Charakteren und einer wirklich fesselnden Story, als auch an einer eindeutigeren Genre-Typisierung. "Cabin Fever" will irgendwie halb Horrorstreifen, halb Komödie sein - und ist im Endeffekt keines von beidem wirklich. Schon die Story mit dem tollwutähnlichen Virus ist wenig spannend für einen "echten" Horrorfilm, woraufhin Eli Roth auch urplötzlich einen zweiten Handlungsstrang mit absolut idiotischen Hillbillies einbaut um den Zuschauer vorm Einschlafen zu bewahren. Auch die Comedy-Einlagen wirken nur selten wirklich witzig und können "Cabin Fever" damit nicht einmal ins Spaßfilm-Genre hinüberretten. Einzig und allein die allerletzte Szene hat mich wirklich zum lachen gebracht, weil man kaum damit rechnet. An jeglich anderer Stelle wirkt der Humor einfach nur deplaziert und möchtegern-witzig. Sehr schade.
Darüberhinaus bin ich mir auch nicht ganz sicher, ob ich es als Logikfehler oder typischen Hollywood-Schmonz abtun soll, wenn jede einzelne Figur an dümmlichen Entscheidungen und Handlungen kaum zu überbieten ist, so z.B. beim fröhlichen Weiterverweilen im Wald und gegenseitigen Anstecken, obwohl das Auto ja scheinbar doch zu gehen scheint (wenn man nur will) und man notfalls einfach zu Fuss laufen könnte um dem offensichtlich verseuchten Areal zu entfliehen. Der Charakter Bert ("der Dicke") nervt von der ersten Minute an. Irgendwie nehm ich nicht mal ab, dass er dort im Wald seinen College-Abschluss feiert. So geistig zurückgeblieben wie die Figur dargestellt wird, müsste man selbst an seinem "Kindergarten-Abschluss" zweifeln. Genauso Paul, der den halben Film lang die absolut mimosische Weichbirne zum Besten gibt, die jahrelang auf seine beste Freundin Karen steht und dann natürlich EINFACH SO mit Marcy, dem anderen Mädel, ins Bett steigt, nur weil seine große Liebe mit einem unschönen Hautausschlag im Werkzeugschuppen verstaut wurde. Warum das Ganze? Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, so z.B. der leicht bekiffte Party-Cop. Allesamt Figuren, die man bei ihrem vorzeitigen Ableben kein bisschen vermisst. Selbst für einen Alle-sterben-Horrorfilm kein gutes Zeichen.
Nichtsdestotrotz ist "Cabin Fever" auf eine seltsame Art unterhaltsam. Vielleicht gerade deswegen, weil man sich so schön über Belanglosigkeiten und die Machart des Films aufregen kann, dass man schon fast vergisst, dass es sich hier ja ohnehin "nur" um einen 90 minütigen Film handelt. Von daher immerhin 3 Gnadenpunkte. Einen für die unfreiwillige Komik, einen für Jeff, weil er scheinbar der Einzige mit ein bisschen Hirn ist und einen für die allerletzte Szene, die einen wirklich zum Lachen bringt.
Als großer Fan von "Sunshine", "Alien" und etlichen anderen Weltraumschwergewichten, ist es für "Cargo - Da draußen bist du allein" als schweizer "Mini"-Produktion natürlich sehr schwer, groß auftrumpfen zu können. Ähnlichkeiten lassen sich zu den großen Vorbildern auch sicherlich nicht leugnen - dies ist aber nicht weiter schlimm, weil dem Film etwas ganz eigenes anhaftet. Die teilweise "stacksigen" Dialoge wirken manchmal unpassend, zeigen aber auch irgendwo die Andersartigkeit gegenüber typischen Hollywood Blockbustern - und das ist gut so. Die Außenaufnahmen vom Weltraum, der "Kassandra" und der Docking Station ("Rhea") sind verblüffend hochwertig und beeindruckend. Der Cast im Gesamten gefällt gerade wegen seiner Unbekanntheit - wobei ich Martin Rapold irgendwie aus dem Fernsehen kannte. Doch zeigt "Cargo" auch einige Schwächen. Die Story war im Gesamten nicht DER Hit und für Filmkenner auch leicht vorhersehbar - da wäre definitiv mehr drin gewesen. Zudem sind die Stärken auch gleichzeitig die Schwächen. Ich für meinen Teil mochte die holprigen Dialoge, weil sie unerwartet und daher auch unfreiwillig komisch wirkten. Doch wird das vielen Zuschauer wohl eher negativ auffallen. Besonders die Stimme von Yoshida ist hier hervorzuheben, da die doch etwas zu "quakig" geraten ist. Außerdem ist die Länge und der Action-Anteil von "Cargo" im Vergleich mit "Sunshine" doch weitaus geringer. Die Einen werden es hassen und den Film als öde und langatmig bezeichnen. Die Anderen können es wertschätzen, dass "Cargo" eben fernab vom amerikanischen Einheitsbrei seine Kreise zieht, indem er sich Zeit lässt und dem Zuschauer damit umso mehr von der Umgebung, dem Schiff selbst und der Beziehung von Portmann zu ihrer Schwester zeigen kann. Egal welcher Gruppe man diesbezüglich angehört: "Cargo - Da draußen bist du nicht allein" hat eine Chance verdient, geguckt zu werden. Wer ein Faible für Sci-Fi, genauer gesagt für sphärische Weltraumfilme hat, kriegt von mir hier eine eindeutige Empfehlung.
Ich nehme es vorweg: Fantastisch. Als jemand, der dem Genre der (Anti-)Liebesfilme nicht viel abgewinnen kann, ist "(500) days of summer" ein audio-visueller Leckerbissen der Extraklasse. Die Schauspieler - allen voran Gordon-Levitt und Deschanel - sind mehr als nur passend und sympathisch.. sie bringen die Gefühlszustände ihrer Charaktere glaubwürdig rüber und "schmecken" zu keinem Zeitpunkt nach typischer 08/15-Schnulzenkost, die man sonst so gewohnt ist. Der Soundtrack gehört zu dem Besten, was ich die letzten zwei, drei Jahre so gehört habe - ist im Endeffekt aber wohl Geschmackssache. Wer Indie/Indiepop à la Regina Spektor auf den Tod nicht ausstehen können, wird mit dem Film schon per se nicht viel anfangen können, weil er doch auch von der Machart, der Schauspielerei und eben nicht nur dem Soundtrack nach sehr "indigen" (Neologismus?!) rüberkommt. Viel mehr bleibt nicht zu sagen, ausser: Angucken! Der Blindkauf der Blu-ray hat sich für mich vollstens gelohnt. Ich kann dem Film einfach nur keine 10 Punkte geben, da er sich sonst auf den Thron meiner All-Time Favoriten setzt und das als Kerl einfach nicht mit dem Genre von "(500) days of summer" zu vereinbaren ist, in dem er trotz aller gegenteiliger Behauptungen ja doch beheimatet ist.
Ich hab nicht sonderlich viel erwartet, weil ich kein riesengroßer Fan von reinen Actionfilmen bin, sofern sie nicht durch Charme, Witz, gute Schauspielerei oder neue, bis dato noch nicht gesehene Details aufwarten. Letztere Dinge waren bei "Shoot 'em up" auch keineswegs zu finden. Clive Owen gehört zwar zu den Schauspielern, die ich gerne auf dem Bildschirm sehe, doch wirkte er in der eigentlich zu ihm passenden Rolle durch die extrem platten Dialoge und der erzwungenen Coolness seines Charakters äußerst fad. Monica Belucci nervt eigentlich nur - ihre Rolle ist genauso oberflächlich wie belanglos. Mehr als für ihr Alter gut aussehen tut sie (leider) nicht. Paul Giamatti setzt dem Ganzen aber die Krone auf. Oder ist es vom Regisseur gewollt, dass er einfach nur die Lachnummer schlechthin mimt, seine Sprüche von Minute zu Minute dümmlicher werden und man sich als Zuschauer einfach nur wünscht, dass er bereits beim Aufeinandertreffen in der Lagerhalle in den ersten 10-15 Filmminuten abgekratzt wäre? Mir ist bewusst, dass man in einem solchen Genre nicht erwarten kann, dass die Charaktere durch ihre Tiefe und ihre intelligenten Dialoge glänzen müssen.. aber heisst das auch gleichzeitig, dass man bei einem "Äktschn"-Streifen von vornherein auf die Qualität der Dialoge und die Ausarbeitung der Figuren - mit Verlaub - scheisst? Ansich wäre das noch zu verschmerzen, wenn denn wenigstens das restliche Paket stimmt. Tut es aber nicht. Die Hintergrundgeschichte wirkt, als hätte der Hausmeister vom Filmstudio die Aufgabe bekommen, innerhalb von 5 Minuten einen pseudo-intelligenten Aufhänger zu konstruieren, der in dieser Form noch nie in einem Actionfilm aufgetaucht ist. Also bitte - Knochenmarkspende.. ja, ne. Hätte sich am Ende der fast unerträglichen 83 Minuten herausgestellt, dass die Figur von Owen ein aus der Zukunft zurückgeschickter Cyborg (Hallo Arnie!) ist und er deshalb über gottgleiche Fähigkeiten verfügt, käme ich zu einer deutlich besseren Kritik. So bleibt am Ende eine 08/15-Dauerschiesserei mit übelst platten und vorhersehbaren Sprüchen, eindimensionalen Charakteren und etlichen Logikfehlern, die an etlichen Stellen versucht eine Nachahmung von "Crank" zu sein und dabei kläglich scheitert. Cheers.
P.S.: Falls man über die Fähigkeit besitzt, sein Hirn kurz nach dem Drücken der PLAY-Taste vollkommen auf Leerlauf zu schalten, kann man sich "Shoot 'em up" gerne antun. Zwei, drei Szenen sind zwar schwachsinnig, aber dennoch witzig und kreativ. Daher gibt es auch 2 Extrapunkte in der Bewertung.
Der Titel "Inception kann Hollywood AUCH nicht retten" klingt ja gerade so, als wär die Grundidee hinter dem letzten Nolan'schen Machwerk neu und erfrischend und letztlich alles andere als ein Plagiat. Ich hab mir zwar nicht jeden Kommentar durchgelesen und entschuldige mich, falls es schon mal hier war, aber Inception ist ebenso eine abgekupferte und dreist gestohlene Idee und fast 1:1 Umsetzung von einem Ducktales Comic. Quelle u.a. hier: http://www.cracked.com/article_19021_5-amazing-things-invented-by-donald-duck-seriously.html Irgendwie traurig.
Sehe ich auch so. Ich finde es auch etwas übertrieben, wenn man "Inception" immer als einzigen Film der ganzen Welt bejubelt, der noch irgendwie kreativ und neu und originell ist. Die Grundidee des Films war nett und so in der Form in einem Film noch nicht vearbeitet; jedoch absolut nichts neues und der Rest vom Film war Blockbuster-08/15-Kost ohne irgendeinen Mehrwert.
Es dürfte eher so gemeint sein, dass Inception weder Sequel noch Prequel oder Remake ist, trotzdem aber ein kommerzieller Erfolg war. Dass eine solche Kombination, unabhängig vom Inhalt des Films, schon selten ist, zeigt dann eben, wie desolat der Zustand Hollywoods ist.
Die List is ganz in Ordnung. Immerhin keine Twilight-Fratzen mit drin. Dafür Smith, Downey Jr., Statham und Cage zu weit vorne. Cage war mal ganz gut, Statham und Downey Jr. sind für meine Begriffe keine große Schauspielkunst und Smith spielt zu wenige ernsthafte Rollen, als dass er in so einer All-Time Liste auftauchen sollte. Persönlich hätte ich noch Cillian Murphy reingesetzt, der mich bisher jedes Mal begeisterte (vor allem in The Wind That Shakes The Barley und Sunshine).
Jo, der war auch entsprechend sehr gut. Vor allem hat Murphy etwas ganz eigenes, eine bestimmte Aura wie z.B. auch Johnny Depp sie hat, obwohl die durch seine extreme Popularität fast gar nicht mehr auffällt.
Als Fan von "Shaun of the dead" und "Hot Fuzz" hab ich mich standesgemäß auch auf "Scott Pilgrim vs. the rest of the world" gefreut. Und ich wurde kein bisschen enttäuscht. Wer auch nur annhähernd etwas von 16bit Games versteht, einen abgedrehten Humor zu würdigen weiss und nicht davor zurückschreckt, eine Kreuzung zwischen "Crank" und "Street Fighter" zu sehen, sollte schnellstmöglichst ins Kino. Die schauspielerische Leistung passt an allen Ecken und Enden. Und wer die Comics kennt, weiss, dass der Regisseur hier endlich mal nicht meilenweit von der Vorlage abdriftet, sondern fast 1:1 eine Umsetzung von Print- in visuelle Medien erreicht. Scott Pilgrim ist laut, schrill, abgedreht und einfach nur endlos unterhaltsam.
Nunja, "Street Fighter II" und "Sonic the hedgehog" ist aber der 16bit-Ära zuzuordnen. Und da ja allein die Sounds und die ab und an auftretenden Überschriften mMn diesen Reihen zuzuordnen sind (bzw. einmal bilde ich mir ein Zelda - A Link to the past herausgehört zu haben), hab ich mich für die 16bit Spiele entschieden. Macht aber wohl keinen so Riesenunterschied. Wird ja alles irgendwo verwurstet.
Oh, it's Mister Rage again. Ich hab aber von einer Szene mitten im Film gesprochen, in der - so glaube ich - Zelda zu hören war. Der Vorspann war leider nich so gut zu hören, da das Publikum inkl. unserer Gruppe zu laut am gröhlen war.. aus Freude am schönen 8-bit Universal Logo. ;-)
Hey, ich bin total entspannt!!!!!!1111 *g* Ohja, das war großartig. Da wurden die meisten auch feucht im Schritt - inklusive mir (kann es sein, dass wir nur über sexuelle Metaphern sprechen?) ... Zelda ist glaube ich wie du sagst außer am Anfang auch in der Mitte zu hören, und zwar der Sound, wenn Link in der Feen-Höhle ist. Da wartet er glaube ich gerade auf das Päckchen und macht die Tür auf oder so *kopfkratz*
Meine Kritik zu "Wanted" fällt kurz und einfach aus: CGI und Stunts im Vergleich zur abgemagerten und geschlaucht wirkenden Jolie sehr hübsch anzuschauen. Aber eine Story, die an Stumpfsinn fast unvergleichbar ist. Lediglich der "Killer-Wind" in "The Happening" kann hier mithalten. Ich frage mich ernsthaft, wie geistig beschränkt man sein muss, einen Film gutzuheissen, der Gewalt als Lösung aller Probleme beschreien will und hierzu einen "Webstuhl der Prophezeiung" in den Mittelpunkt des Geschehens stellt. Demnach kann ich auch Mc Avoys Leistung nicht so recht würdigen, weil es einfach absolut unglaubwürdig ist, wenn man einem "von Geisterhand webenden" Webstuhl und dessen Mordaufträgen ohne aufkommende Zweifel folgt und folglich mehrere Menschen umbringt, die einem weder etwas getan haben, noch man überhaupt irgendwas von ihnen weiss. Die "GTA-Generation" (wie sie so schön betitelt wird) findet den Film sicherlich grandios. Die Effekthascherei wirkt und hinterfragen ist für die meisten zu "strebermäßig". Im Gesamtbild wirkt Wanted getreu dem Motto "Mehr Schein als Sein." inhaltslos und gewaltverherrlichend. Ich hab nichts gegen Gewalt in Filmen, wenn diese nicht unbegründet ist. Aber hier geht das Ganze zu weit. Daher auch die magere Wertung, die wirklich nur aus optischen Gründen (und damit meine ich nicht Angelina) zu Stande gekommen ist.
Als Indy-Fan der ersten Stunde wollte ich mir den 4ten Teil eigentlich nie angucken, da ich die zahlreichen Kritiken und u.a. auch die South Park - Parodie gesehen hab und in etwa abschätzen konnte, was für ein Müll das sein muss. Da ich mir auch darüber bewusst bin, dass so legendäre Trilogien wie Star Wars oder Indiana Jones nach jahrzehntelanger Pause für den Zuschauer, der inzwischen älter und damit einsichtsfähiger geworden ist, einfach nicht mehr so eindrucksvoll sein können, wie zum damaligen Release, war meine Erwartungshaltung auch recht gering, als ich ihn mir heute Abend im Free-TV angesehen habe.
Die schauspielerische Leistung der Beteiligten war im Großen und Ganzen gut. Ford als Indy bringt immernoch das alte Flair rüber, auch wenn man ihm die Jahre ansieht. LeBeouf war besser als erwartet. Verstehe ohnehin nicht so recht, warum ihn alle in Grund und Boden reden. Er ist ein solider Schauspieler mit Talent, der seine Rolle als Indys Sohn sehr gut meistert. Blanchett hingegen fand ich schwach. Lag weniger an ihr, mehr an ihrem Charakter. Der Bösewicht hat noch nie so schwach und "farblos" gewirkt, wie im bislang letzten Teil. Man hatte immer das Gefühl, dass sie Indy in jeder Hinsicht unterlegen ist und mehr den Part der kommunistischen Witzfigur übernimmt. Karen Allen als Indys neu aufgelebte Romanze wirkt mir ein bisschen zu sehr gut gelaunt. Ständig ein hirnloses Grinsen im Gesicht hätte nicht sein müssen.
Die Stunts und die Effekte waren überwiegend passend. Indiana Jones Filme waren noch nie ultrarealistisch und bierernst logisch. Aber an manchen Ecken und Enden war es einfach "over the top", so z.B. die Tarzan-Szene oder generell die Jeep-Szene im Dschungel. Auch wirkten viele Szenen zu künstlich und einfach nur aus dem Computer gepresst. Dieser Trend ist meiner Meinung nach sehr traurig. Weniger ist oftmals mehr. Die Ameisen-Szene war zudem zu sehr an "The Mummy" angelehnt. Das hätte nicht sein müssen, auch wenn die Insekten-Szene zu Indy dazu gehört.
Die Story ist überraschenderweise nicht so schlimm, wie erwartet. Aliens sind nicht unbedingt deplaziert in einem Indy-Streifen. Ob Bundeslade oder okkulte Tempel-Zeremonien.. mystisch und leicht "unweltlich" war bisher jeder Teil. Insofern war der kristalline Alien-Schädel schon ok. Bis zu den letzten 15-20 Minuten. Das war mir dann wieder ein bisschen zu viel, als man plötzlich die Kammer mit den Aliens findet und das Vieh "erweckt" wird bzw. alles in sich zusammenfällt. Eine solche Storyline hätte man auch 10-15 Jahre früher erfinden können. Nicht sonderlich kreativ und einfallsreich.
Alles in allem aber immernoch ein minimal überdurchschnittlicher Action-Abenteuer-Streifen, der zwar durch den stellenweise aufblitzenden Indy-Charme punkten kann, aber im Endeffekt durch storytechnische Belanglosigkeiten und übertriebener CGI nur im Mittelfeld mitspielt.
Ich bin ja für "Calendar Man" als Gegenspieler von Batman im 3ten Nolan-Film. Killer Croc finde ich doof. Wenn schon "Brutalo"-Typ, dann bitte Bane. Der hat meiner Meinung nach mehr Relevanz im Batman-Universum. Ansonsten wären Pinguin oder der Riddler perfekt. Catwoman is nich ganz mein Ding, dann eher Harley Quinn. Frauen, in Clownskostümen sind erotischer als so ein Ganz-Körper-Latex-Kondom.
Ich bin sauer. Ich bin wirklich sauer auf mich selbst. Sauer, weil ich den Fehler gemacht hab, nach gut 30 Sekunden, als der Name Shyamalan auf dem Screen auftauchte, nicht sofort die DVD aus dem Laufwerk zu nehmen. Ich wusste bis dato gar nicht, dass er von ihm ist. Dass ich ihn im Endeffekt bis zum Ende ausgehalten hab, gleicht einem Wunder und der Einblendung "Zooey Deschanel" bei den Mitwirkenden.
Die Schauspieler sind schlecht und absolut langweilig bis belanglos. Man baut keinerlei Bindung zu den Figuren auf. Zooey Deschanel verschwendet unglaublich viel ihres eigentlichen Könnens. Sehr enttäuschend wie naiv, still und leicht abstrus sie ihre Rolle spielt. Wahlberg gehört für mich ohnehin nicht zu den Top-Schauspielern. In "Italian Job" mochte ich ihn. In "Planet Of The Apes", "Departed" und "Four Brothers" fand ich ihn O.K., aber nicht besonders einprägend. In "The Happening" war er auch mehr schlecht als recht. Man nimmt ihm das Wissenschaftler-Dasein nicht ab und die absolut dämlichen Dialoge ("Wir müssen vor dem Wind fliehen. Teilt euch in Gruppen auf! Denn der Wind kann schließlich nur eine Gruppe verfolgen!" - So in etwa..) und versuchten Witze (mit der Pflanze sprechen z.B.) führen beim Zuschauer dazu, eigene Selbstmordgedanken zu hegen. Wirklich.
Die Geschichte ist sicherlich mal etwas anderes (- dennoch trifft sie absolut nicht meinen Geschmack). Aber bitte.. warum steht die Lösung der ganzen Geschichte schon nach 15-20 Minuten im Raum und ist aus Mangel an glaubwürdigen Alternativen offensichtlich? Das macht den ganzen Film noch langweiliger und unerträglicher, als eh schon. Kein Twist, keine Spannung.. nur ein dahinsiechender Plot. Warum dreht man so einen Film? Ich versteh es nicht. Der Anfang war eigentlich ganz gut und bereitete mir Hoffnung (Leute die vom Dach stürzen etc.). Doch alles, was nach den ersten knapp 10 Minuten geschehen ist, war einfach nur purer, hemmungsloser Hass. Anders lässt sich das nicht ausdrücken. Und es spricht ohnehin nicht für den Film, wenn man bereits nach nach einer halben Stunde darüber nachdenkt, wie man die Kritik (!) auf moviepilot.de verfassen soll, ohne in totale Hass-Tiraden zu verfallen. Selbst meiner nicht so kritischen Freundin ging der Film einfach nur noch auf die Nerven.
Deswegen bleibt mir nichts anderes zu sagen: Nie wieder Shyamalan. Lediglich, wenn die Kritiken zu "The Last Airbender" sehr positiv ausfallen sollten, würd ich mir noch einmal einen antun. Ansonsten: Nie wieder.
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huehnerhabicht
über Star Trek 2011/04/28 00:05:03
Wirkt der Anfang noch viel zu hastig und oberflächlich, so wird er von Minute zu Minute besser und intensiver. Hätte nicht gedacht, dass mich gerade das Star Trek-Franchise doch noch zum Fan umerziehen kann. Früher war mir der ganze Komplex zu steril und anbiedernd. Die neue Crew gefällt sehr gut.. generell sind die Schauspieler gut ausgewählt und machen Lust auf mehr. Die erzählte Geschichte wirkt anfänglich noch recht platt, doch das ändert sich schnell. Die Bilder sind allesamt sehr schön, doch stört mich an vielen Stellen diese Art lenseflair-Effekt.. das wirkt so künstlich und typisch Sci-Fi, das einem schlecht werden würde, wenn der Rest des Films auch anderweitig in die Klisché-Kiste greifen würde. Das tut er aber gottseidank nicht. Jeder Sci-Fi-Fan wird hier auf seine Kosten kommen. Vor allem wegen einer echten Legende, die im Film auftritt, ohne dass ich vorher davon wusste. Und nein, damit meine ich nicht den sehr witzigen Simon Pegg alias Scottie. Schaut ihn euch einfach an!
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nöls 2011/04/28 00:13:23
Antwort löschenDie Bilder sind allesamt sehr schön, doch stört mich an vielen Stellen diese Art lenseflair-Effekt..
Aber sowas von!
huehnerhabicht
über Tränen der Sonne 2011/04/27 23:56:42
Alles in allem: ziemlich lahme und vorhersehbare Nummer, die bis zum Ende der ca. 137 Minuten immerhin ein paar schöne Bilder zeigt. Die zugrunde liegende Story ist zum Einschlafen, die Entwicklung der Charaktere irgendwie überhaupt nicht ergreifend und die schauspielerische Leistung von Bruce Willis überaus schlecht - leider. Willis war der Held meiner Jugend mit vielen wirklich tollen Filmen.. aber das war wirklich der größte Mist. Immer den gleichen zusammengekniffenen Gesichtsausdruck mit überhaupt keiner Ausstrahlung. Er passt zwar vom Typ in die Rolle, aber das wars auch schon. Lediglich der Soundtrack war überaus angenehm und passend. Wer auf vorhersehbare Action steht und kein Problem mit ami-typischer Selbstglorifizierung hat, kann ihn sich schon angucken. Mein Falls wars ganz und gar nicht.
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huehnerhabicht
über 2012 2011/04/12 11:49:05
Ganz ehrlich: Auf den "Spaß", diesen gequirlten Rotz zu sehen, hätte ich gerne verzichtet. Die Story ist so gut wie nicht existent. Jeglich nebenherlaufender Handlungsstrang, der zusätzlich in den Film integriert wurde, um ein wenig mehr Tiefe in das Weltuntergangsszenario zu bringen, ist genauso interessant und gehaltvoll, wie eine Live-Übertragung von einem Hallen-Halma-Match zwischen zwei Blinden. Manch einer wird jetzt sicherlich sagen, dass es bei einem Film wie "2012" nicht primär auf eine tiefgründige Storyline ankommt.. nun gut, aber heisst das postwendend, dass man von vornherein auf jedes Fünkchen Handlung pfeifen darf? Wären wenigstens die Action-Sequenzen und die darin enthaltenen CGI-Passagen nett anzusehen und in sich stimmig, könnte man durch das "visuelle Abgewichse" über die zahlreichen Schwächen des Films einigermaßen hinwegsehen. Aber selbst diese sind allenfalls durchschnittlich gemacht und wirken oft übertrieben und unfreiwillig komisch. Ebenso verhält es sich mit den Charakteren, die einfach nur derart platt und oberflächlich präsentiert werden, so dass man als Zuschauer schon gar keine Chance hat, sich in das Schicksal der Figuren einzufühlen. Genau wie in "Krieg der Welten" mit Tom Cruise haben wir hier einen "Anti-Helden", der in Trennung von seiner Exfrau lebt und durch die fehlende Bindung zu seinen zwei Kindern als der typische Verlierer daherkommt. Nur ist die ja durchaus annehmbare Ausgangslage nichts wert, wenn man schon nach fünf Minuten merkt, dass dieser "Loser" alle Schwierigkeiten ohne Probleme meistert und den gefährlichsten Situationen IMMER extrem knapp entkommt und auch in allen anderen Lebenslagen immer das Richtige sagt und tut. Dieses realitätsferne Hollywood-Gefrickel will ich mir einfach nicht mehr freiwillig antun. Es ödet mich dermaßen an, dass ich hiermit beschliesse, absofort bei jedem von Emmerich/Cameron/etc. produzierten Film unverzüglich einen Kotze-Eimer neben mein Sofa stellen werde, sofern ich den "Genuss" solcher Machwerke nicht umgehen kann. Kann ein Katastrophenfilm nicht auch mal ohne solch übertriebene und kitschige Scheisse (tut mir leid, aber anders lässt es sich nicht ausdrücken) auskommen? Man mag darüber hinwegsehen, wenn 1-2 Stellen derart hollywood-like dargestellt werden, aber wenn es im Endeffekt gefühlte 50 Situationen sind, in denen John Cusack irgendwelchen Naturgewalten im letzten Augenblick entkommt, dann ist das einfach nur Mumpitz. Selbst ein mir sonst äußerst sympathischer Woody Harrelson kann nicht viel Positives beitragen. Dazu ist seine Rolle zu klischéemäßig ausgearbeitet und die Screentime der Figur zu kurz. Man merkt schon.. egal wie sehr ich mich anstrenge, wirklich positive Stellen lassen sich nicht finden. Lediglich die unfreiwillige Komik an manchen Stellen (z.B. als die Ubahn ca. 150m über der Erdoberfläche durch die Luft geschleudert wird) und von manchen Figuren (z.B. die Synchronisation des russischen Milliadärs.. göttlich) haben mich zum Lachen gebracht. Der Rest von "2012" ist - simpel ausgedrückt - Moppelkotze. Vor allem das Ende setzt dem ganzen die Krone auf. Sicherlich hab ich es kommen sehen, dass die Menschheit wohl nicht komplett draufgehen wird.. aber die Darstellung des Ganzen wirkt wie ein Witz. Erst das total überzogene Drama und dann der "ach-war-doch-alles-nicht-so-schlimm"-Schluss.. Grandios. Selten ging es mir so leicht von der Hand, einen Film als "Hassfilm" auf moviepilot.de einzustufen. Jetzt ist es endlich so weit. Herzlichen Glückwunsch, Roland Emmerich!
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C_C 2011/04/17 01:19:19
Antwort löschenwie würdest du eine solche Geschichte erzählen?
Murphante 2011/06/22 08:56:57
Antwort löschenDein Kommentar gefällt mir und hast mein vollstes Verständniss ... dieses Loser und dann ist er doch in Extremsituationen der Superheld ist wahrlich eine so verdammte Scheiße ... sowas nervt mich an Filmen ... wenn die Menschen wirklich mal in Panik ausgerastet wären oder das man wie du schon sagst mal ansatzweise sich mal hätte reinfühlen können ... wenn ich während des Films aufsteh und lieber zum Rechner geh dann bedeutet das einfach das der Film nicht mich fesselt ... aus übertriebenen Actionszenen kann man noch lange keinen guten Film drauß machen ... da muss auch ne ordentliche Story hinterstecken ...
aber wenn mal wirklich die Welt untergehen würde dann nicht in Wasserschlachten sondern mit bösen Krankheiten, Tollwut, Hunger und Durst ... die Menschen werden zu Bestien und zerfleischen sich gegenseitig oder krepieren an den elendigen Krankheiten ...
so siehts aus ...
huehnerhabicht
Kommentare 2011/04/04 11:24:56
"Gegen jeden Verdacht" ist zumindest das letzte Beispiel, das mir einfällt. Hab ihn erst nach dem dritten Anlauf zu Ende gucken können, so schlecht war der.
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huehnerhabicht
Kommentare 2011/04/04 10:29:20
Bin positiv überrascht. Hab zwar schon verflucht lange von "Green Lantern" gehört, aber mich nich wirklich dafür interessiert. Auch wenn Ryan Reynolds wohl nie zu den besten Schauspielern zählen wird, so denk ich, dass der Film doch was werden könnte. Bin kein großer Comic-Fan, aber solange der Film absolut grün ist - YEAH!
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huehnerhabicht
Kommentare 2011/04/04 10:20:14
Interessanter Vote, weil ich mir erst vor ein paar Tagen darüber bewusst geworden bin, dass Christian Bale sich langsam aber sicher auf die "pole position" meiner Lieblingsschauspieler geschlichen hat. In "Batman Begins" und "The Dark Knight" hat er wohl die zwei erfolgreichsten Filme in der langen Liste seiner Mitwirkungen gespielt. Dennoch bin ich der Meinung, dass seine schauspielerische Leistung in "Equilibrium", "American Psycho" und "The Machinist" am Besten war. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde wohl "American Psycho" als Sieger unter den Dreien hervorgehen. Die Facetten, die Bale dort zeigt, sind einfach nur unglaublich. Auch wenn der Film hinsichtlich der literarischen Vorlage wohl einiges Potential liegen lässt. Daher komm ich zu folgenden Top 5:
1. American Psycho
2. The Machinist
3. Equilibrium/The Dark Knight
4. Batman Begins
5. Prestige
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huehnerhabicht
über Trollhunter 2011/03/29 11:01:14
"Trolljegeren" ist wieder mal ein kleines Juwel aus Skandinavien. Mir ist bis heute nicht klar, warum meist amerikanische Filme nur auf die Holzhammermethode "lustig" sein können indem sie einen mit billigen Flachwitzen zuschütten, während nordische Streifen das auf eine subtile und intelligentere Art viel eher schaffen. Der Charme und Witz spielt bei "Trolljegeren" jedenfalls in der ersten Liga mit und muss sich vor anderen Mockumentaries nicht verstecken. Die Schauspieler sind hierzulande absolut unbekannt, aber gerade dadurch so viel erfrischender und passender als die immer gleichen Pappnasen, die Hollywood zu bieten hat. Die Trolle sind super animiert und vor allem das Detailwissen über deren Spezies, Variationen und Gewohnheiten wird hervorragend aufbereitet, so dass man auch was lernt - wenn man denn an Trolle glaubt! Insgesamt gibt es nur wenige Dinge, die mich am Film gestört haben. Kleine Logikfehler und Storyschwächen haben sich zwar miteingeschlichen, doch ändern sie nichts am insgesamt positiven Eindruck von "Trolljegeren". (Achtung: Spoiler!) Beispielhaft hierzu wäre die Szene mit dem Tod des Kameramanns, die die Filmcrew irgendwie nur extrem kurz geschockt und vor weiteren "Jagd"-Touren nicht abgehalten hat, da man mit der muslimischen Malica einfach Ersatz ins Boot holt, die ihren Charakter aber letztendlich nicht mehr wirklich einbringen kann und so ziemlich blass bleibt. Das hätte nich unbedingt sein müssen, weil dem Zuschauer so nur vermittelt wird, dass aus der zunächst netten und ungläubigen plötzlich eine profitgeile und über Leichen gehende Gruppe wird, was zum Gesamtpaket des Films nicht wirklich passt. Dazu sind die Schauspieler zu sympathisch und die Thematik aufgrund ihres magisch-mythologischen Hintergrunds zu märchenhaft. Nichtsdestotrotz mein Highlight auf den Fantasy Film Nights 2011. Erwähnenswert wäre zudem, dass der komplette Saal fast ausschliesslich aus "Metal-Nerds" der übelsten Sorte bestand. Ich fand das als "Aussenseiter" leicht befremdlich und versteh nich so ganz, warum das Thema "Trolle" nur bei langhaarigen, bärtigen Ledermäntel-Trägern ankommt. Für mich wars eine sehr angenehme Abwechslung vom sonstigen Müll, der die letzten Jahre hauptsächlich auf der Leinwand gezeigt wird.
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huehnerhabicht
über Krieg der Welten 2011/03/25 15:15:35
"Krieg der Welten" fängt eigentlich richtig gut an. Das "Gewitter", der Aufbruch des Bodens, die ersten Strider/Tripoden-Angriffe.. all das lässt hoffen hier einen wirklich gut inszenierten Popcorn-Streifen zu sehen. Doch das, was danach kommt, ist größtenteils einfach nur Mumpitz. Kaum ein Darsteller schafft es, den Zuschauer an sein - ja eigentlich schlimmes - Schicksal so zu binden, dass man mit ihm mitfühlt. Eine überaus nervige Dakota Fanning übt für ihre post-cineastische Karriere als Marktschreier, Sohn Robbie wandelt sich vom introvertieren Emo zum selbstbewussten, engagierten Mitstreiter, der sofort zur Armee will um den bösen Aliens in den Arsch zu treten und Tom Cruise zeigt wieder einmal, dass er zu den mittlerweile nervigsten und in meinen Augen überbezahltesten Schauspielern weltweit gehört. Cruise hatte gewiss auch annehmbare Filme (Die Firma, Last Samurai, Rain Man und der erste Teil von M:I), doch ist seine Mimik derart beschränkt und lächerlich, dass er es schafft, den Film im Alleingang zu zerstören. Spielt er am Anfang noch die Rolle eines extrem unsympathischen Losers, der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt und sich gegenüber seinen Kindern wie der letzte Schmock aufführt, wird er zum Ende des Films hin der typisch amerikanische Held, der es im Alleingang mit den übermächtigen Ausserirdischen. Leider gönnt man ihm zu keiner Sekunde ein solch positives Schicksal, da er unsinnige und überflüssige Entscheidungen trifft, die an Dummheit kaum zu überbieten sind. Oder musste er Tim Robbins wirklich gleich töten, nur weil der ein bisschen lauter war? Die Tür zu schliessen hätte augenscheinlich auch gereicht, wie man merkt, als er zu ihm hinein geht und Robbins weiter brüllt. Oder die Aggression gegenüber seinem Sohn Robbie beim Baseball spielen, nur weil dieser die Wahrheit ausspricht? Gehts noch? Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Die Actionszenen sind immerhin sehr gut gemacht und die Alien-Roboter auch nett anzusehen. Das Ende bleibt aber so oder so unlogisch. Warum fallen auf einmal alle Schiffe aus bzw. verlieren die Orientierung? Nur weil Cruise die - NATÜRLICH ZUFÄLLIG DORT LIEGENDEN - Handgranaten in das Sammler-Schiff wirft? Soll dieser Tripod das Mutterschiff gewesen sein oder was? Wenn ja, zeigt das nur, wie belämmert das Skript gewesen sein muss. Die Aliens sind uns technologisch so weit voraus, dass sie innerhalb von einem Nachmittag die ganze Erde in Schutt und Asche legen können, aber gleichzeitig natürlich zu blöd, ihr wichtigstes Schiff nicht ausreichend gegen einen so beschränkten Bauern wie Cruise zu schützen, der mit lächerlichen Splittergranaten der amerikanischen Armee das Happy End herbeiführt... JA GENAU! Ganz ehrlich, während der gesamten 112 Minuten hab ich mir gewünscht, dass die Aliens "uns" plattmachen, es folglich ein schlechtes Ende nimmt und im Abspann vom Alien-Erzähler erklärt wird, dass der Angriff nur deshalb gestartet wurde, um der grenzenlosen Dummheit der Menschen ein Ende zu setzen. Klar kann man sich viele Szenen mit der Angst und Irritation einer einfältigen "Rasse" erklären, die lieber stehen bleibt und zuguckt, als vor der Gefahr wegzulaufen oder ihresgleichen abschlachtet um den eigenen Vorteil zu wahren. Doch das Gesamtpaket aus schlechten Schauspielern, unsinnigen Szenen und einem löchrigen Ende, wie man sich es kaum hätte ausmalen können, verderben mir hier den Spass. Daher gibt es lediglich 2.5 Punkte, die sich aus einem Punkt für die Inszenierung, einem Punkt für die netten Brumm-Sounds der Strider und einem halben Punkt für Tim Robbins zusammensetzt.
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huehnerhabicht 2011/03/25 15:18:56
Antwort löschenDas Wörtchen "aufnimmt" fehlt bei der Analyse der Rolle von Tom Cruise.
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Clubgeist 2011/04/19 17:05:54
Antwort löschenDeine Kritik ist ja schön angenehm zu lesen, doch das ende des Films hast du Meier Meinung nach falsch interpretiert. Die strider fallen nicht alle um, weil es irgendein mutterschiff gab, welches cruise zerstört hat. Das eine, was er mit dn granaten zerstört hat ist nur ein normaler strider und hat nichts mit dem ende zu tun. Viel mehr die Erklärung des Erzähler von beginn des Films und der letzten par Minuten geben Aufschluss darüber, wieso es zum totalen Ausfall der Maschinen kam und die aliens verloren haben. Ich weiß nicht mehr genau was er sagt, aber er erklärt es. Einfach nochmal anhören :) werde ich auch nachholen.
Kieke 2011/09/16 21:13:42
Antwort löschen1) ich glaube.. du hast das Ende nicht ganz verstanden..
dat waren die Bakterien .. wie im Buch - verstehst Du ?!
"
2) Oder musste er Tim Robbins wirklich gleich töten, nur weil der ein bisschen lauter war?"
:
Det ist auch auch aus´m Buch .....
lol
huehnerhabicht
über Repo Men 2011/03/15 10:04:07
Schwierig, schwierig. Selten war ich mir so unsicher, wieviele Punkte ich einem Film geben soll. Der Film ist weder totaler Mist, noch große Kinokunst. Das behandelte Thema ist interessant, aber leider nicht vollkommen neu und "noch nie dagewesen". Die Schauspieler spielen absolut durchschnittlich. Während Jude Law leicht positiv heraussticht, zeigt Liev Schreiber wieder einmal, dass er zu nichts anderem taugt, als einer 08/15 Rolle mit kaum Mimik, Ausstrahlung oder Talent. Whitakers Part ist leider von Anfang an klar - generell war die Story (bis auf die letzten 10-15 Minuten) von Minute fünf an klar. Alles wirkt, wie schon tausendmal durchgekaut. "Repo Men" ist ein Potpourri aus vielen Filmen und markanten Szenen. Wer "Equilibrium", "Blade Runner", "Oldboy", "Matrix"/"Cargo" und Konsorten gesehen hat, wird hier nicht wirklich viel Neues sehen. Das zieht den Film zwar nicht automatisch in den Dreck, doch bewahrt die ganze Aufmachung auch davor, dass "Repo Men" zu den wirklich sehenswerten Filmen zu zählen ist. Die musikalische Untermalung ist stellenweise bemerkenswert, wenn man auf die Lyrics der Tracks achtet, da diese viele Situationen gut beschreiben. Das Ende ist überraschend und trotz der Vertrautheit gut. Das rettet meine Bewertung auch über die magische 5,0 Grenze der absoluten Mittelmäßigkeit. Am Ende bleibt ein Film, der für Zwischendurch oder einen nicht zu anspruchsvollen DVD-Abend durchaus taugt, sofern man Blut sehen kann, denn davon wird sehr viel (unnötiges) vergossen.
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huehnerhabicht
über Cabin Fever 2011/03/12 16:32:49
"Cabin Fever" könnte durchaus ein ganz passabler Horrorfilm sein. Das Wort "könnte" impliziert aber bereits, dass er das leider nicht ist. Denn dazu fehlt es hier sowohl an interessanten Charakteren und einer wirklich fesselnden Story, als auch an einer eindeutigeren Genre-Typisierung. "Cabin Fever" will irgendwie halb Horrorstreifen, halb Komödie sein - und ist im Endeffekt keines von beidem wirklich. Schon die Story mit dem tollwutähnlichen Virus ist wenig spannend für einen "echten" Horrorfilm, woraufhin Eli Roth auch urplötzlich einen zweiten Handlungsstrang mit absolut idiotischen Hillbillies einbaut um den Zuschauer vorm Einschlafen zu bewahren. Auch die Comedy-Einlagen wirken nur selten wirklich witzig und können "Cabin Fever" damit nicht einmal ins Spaßfilm-Genre hinüberretten. Einzig und allein die allerletzte Szene hat mich wirklich zum lachen gebracht, weil man kaum damit rechnet. An jeglich anderer Stelle wirkt der Humor einfach nur deplaziert und möchtegern-witzig. Sehr schade.
Darüberhinaus bin ich mir auch nicht ganz sicher, ob ich es als Logikfehler oder typischen Hollywood-Schmonz abtun soll, wenn jede einzelne Figur an dümmlichen Entscheidungen und Handlungen kaum zu überbieten ist, so z.B. beim fröhlichen Weiterverweilen im Wald und gegenseitigen Anstecken, obwohl das Auto ja scheinbar doch zu gehen scheint (wenn man nur will) und man notfalls einfach zu Fuss laufen könnte um dem offensichtlich verseuchten Areal zu entfliehen. Der Charakter Bert ("der Dicke") nervt von der ersten Minute an. Irgendwie nehm ich nicht mal ab, dass er dort im Wald seinen College-Abschluss feiert. So geistig zurückgeblieben wie die Figur dargestellt wird, müsste man selbst an seinem "Kindergarten-Abschluss" zweifeln. Genauso Paul, der den halben Film lang die absolut mimosische Weichbirne zum Besten gibt, die jahrelang auf seine beste Freundin Karen steht und dann natürlich EINFACH SO mit Marcy, dem anderen Mädel, ins Bett steigt, nur weil seine große Liebe mit einem unschönen Hautausschlag im Werkzeugschuppen verstaut wurde. Warum das Ganze? Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, so z.B. der leicht bekiffte Party-Cop. Allesamt Figuren, die man bei ihrem vorzeitigen Ableben kein bisschen vermisst. Selbst für einen Alle-sterben-Horrorfilm kein gutes Zeichen.
Nichtsdestotrotz ist "Cabin Fever" auf eine seltsame Art unterhaltsam. Vielleicht gerade deswegen, weil man sich so schön über Belanglosigkeiten und die Machart des Films aufregen kann, dass man schon fast vergisst, dass es sich hier ja ohnehin "nur" um einen 90 minütigen Film handelt. Von daher immerhin 3 Gnadenpunkte. Einen für die unfreiwillige Komik, einen für Jeff, weil er scheinbar der Einzige mit ein bisschen Hirn ist und einen für die allerletzte Szene, die einen wirklich zum Lachen bringt.
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huehnerhabicht
über Cargo - Da draußen bist du allein 2011/03/07 17:47:41
Als großer Fan von "Sunshine", "Alien" und etlichen anderen Weltraumschwergewichten, ist es für "Cargo - Da draußen bist du allein" als schweizer "Mini"-Produktion natürlich sehr schwer, groß auftrumpfen zu können. Ähnlichkeiten lassen sich zu den großen Vorbildern auch sicherlich nicht leugnen - dies ist aber nicht weiter schlimm, weil dem Film etwas ganz eigenes anhaftet. Die teilweise "stacksigen" Dialoge wirken manchmal unpassend, zeigen aber auch irgendwo die Andersartigkeit gegenüber typischen Hollywood Blockbustern - und das ist gut so. Die Außenaufnahmen vom Weltraum, der "Kassandra" und der Docking Station ("Rhea") sind verblüffend hochwertig und beeindruckend. Der Cast im Gesamten gefällt gerade wegen seiner Unbekanntheit - wobei ich Martin Rapold irgendwie aus dem Fernsehen kannte. Doch zeigt "Cargo" auch einige Schwächen. Die Story war im Gesamten nicht DER Hit und für Filmkenner auch leicht vorhersehbar - da wäre definitiv mehr drin gewesen. Zudem sind die Stärken auch gleichzeitig die Schwächen. Ich für meinen Teil mochte die holprigen Dialoge, weil sie unerwartet und daher auch unfreiwillig komisch wirkten. Doch wird das vielen Zuschauer wohl eher negativ auffallen. Besonders die Stimme von Yoshida ist hier hervorzuheben, da die doch etwas zu "quakig" geraten ist. Außerdem ist die Länge und der Action-Anteil von "Cargo" im Vergleich mit "Sunshine" doch weitaus geringer. Die Einen werden es hassen und den Film als öde und langatmig bezeichnen. Die Anderen können es wertschätzen, dass "Cargo" eben fernab vom amerikanischen Einheitsbrei seine Kreise zieht, indem er sich Zeit lässt und dem Zuschauer damit umso mehr von der Umgebung, dem Schiff selbst und der Beziehung von Portmann zu ihrer Schwester zeigen kann. Egal welcher Gruppe man diesbezüglich angehört: "Cargo - Da draußen bist du nicht allein" hat eine Chance verdient, geguckt zu werden. Wer ein Faible für Sci-Fi, genauer gesagt für sphärische Weltraumfilme hat, kriegt von mir hier eine eindeutige Empfehlung.
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huehnerhabicht
über 500 Days of Summer 2011/03/07 17:23:27
Ich nehme es vorweg: Fantastisch. Als jemand, der dem Genre der (Anti-)Liebesfilme nicht viel abgewinnen kann, ist "(500) days of summer" ein audio-visueller Leckerbissen der Extraklasse. Die Schauspieler - allen voran Gordon-Levitt und Deschanel - sind mehr als nur passend und sympathisch.. sie bringen die Gefühlszustände ihrer Charaktere glaubwürdig rüber und "schmecken" zu keinem Zeitpunkt nach typischer 08/15-Schnulzenkost, die man sonst so gewohnt ist. Der Soundtrack gehört zu dem Besten, was ich die letzten zwei, drei Jahre so gehört habe - ist im Endeffekt aber wohl Geschmackssache. Wer Indie/Indiepop à la Regina Spektor auf den Tod nicht ausstehen können, wird mit dem Film schon per se nicht viel anfangen können, weil er doch auch von der Machart, der Schauspielerei und eben nicht nur dem Soundtrack nach sehr "indigen" (Neologismus?!) rüberkommt. Viel mehr bleibt nicht zu sagen, ausser: Angucken! Der Blindkauf der Blu-ray hat sich für mich vollstens gelohnt. Ich kann dem Film einfach nur keine 10 Punkte geben, da er sich sonst auf den Thron meiner All-Time Favoriten setzt und das als Kerl einfach nicht mit dem Genre von "(500) days of summer" zu vereinbaren ist, in dem er trotz aller gegenteiliger Behauptungen ja doch beheimatet ist.
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huehnerhabicht
über Shoot 'Em Up 2011/03/06 04:17:38
Ich hab nicht sonderlich viel erwartet, weil ich kein riesengroßer Fan von reinen Actionfilmen bin, sofern sie nicht durch Charme, Witz, gute Schauspielerei oder neue, bis dato noch nicht gesehene Details aufwarten. Letztere Dinge waren bei "Shoot 'em up" auch keineswegs zu finden. Clive Owen gehört zwar zu den Schauspielern, die ich gerne auf dem Bildschirm sehe, doch wirkte er in der eigentlich zu ihm passenden Rolle durch die extrem platten Dialoge und der erzwungenen Coolness seines Charakters äußerst fad. Monica Belucci nervt eigentlich nur - ihre Rolle ist genauso oberflächlich wie belanglos. Mehr als für ihr Alter gut aussehen tut sie (leider) nicht. Paul Giamatti setzt dem Ganzen aber die Krone auf. Oder ist es vom Regisseur gewollt, dass er einfach nur die Lachnummer schlechthin mimt, seine Sprüche von Minute zu Minute dümmlicher werden und man sich als Zuschauer einfach nur wünscht, dass er bereits beim Aufeinandertreffen in der Lagerhalle in den ersten 10-15 Filmminuten abgekratzt wäre? Mir ist bewusst, dass man in einem solchen Genre nicht erwarten kann, dass die Charaktere durch ihre Tiefe und ihre intelligenten Dialoge glänzen müssen.. aber heisst das auch gleichzeitig, dass man bei einem "Äktschn"-Streifen von vornherein auf die Qualität der Dialoge und die Ausarbeitung der Figuren - mit Verlaub - scheisst? Ansich wäre das noch zu verschmerzen, wenn denn wenigstens das restliche Paket stimmt. Tut es aber nicht. Die Hintergrundgeschichte wirkt, als hätte der Hausmeister vom Filmstudio die Aufgabe bekommen, innerhalb von 5 Minuten einen pseudo-intelligenten Aufhänger zu konstruieren, der in dieser Form noch nie in einem Actionfilm aufgetaucht ist. Also bitte - Knochenmarkspende.. ja, ne. Hätte sich am Ende der fast unerträglichen 83 Minuten herausgestellt, dass die Figur von Owen ein aus der Zukunft zurückgeschickter Cyborg (Hallo Arnie!) ist und er deshalb über gottgleiche Fähigkeiten verfügt, käme ich zu einer deutlich besseren Kritik. So bleibt am Ende eine 08/15-Dauerschiesserei mit übelst platten und vorhersehbaren Sprüchen, eindimensionalen Charakteren und etlichen Logikfehlern, die an etlichen Stellen versucht eine Nachahmung von "Crank" zu sein und dabei kläglich scheitert. Cheers.
P.S.: Falls man über die Fähigkeit besitzt, sein Hirn kurz nach dem Drücken der PLAY-Taste vollkommen auf Leerlauf zu schalten, kann man sich "Shoot 'em up" gerne antun. Zwei, drei Szenen sind zwar schwachsinnig, aber dennoch witzig und kreativ. Daher gibt es auch 2 Extrapunkte in der Bewertung.
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huehnerhabicht
Kommentare 2011/02/24 14:14:43
Der Titel "Inception kann Hollywood AUCH nicht retten" klingt ja gerade so, als wär die Grundidee hinter dem letzten Nolan'schen Machwerk neu und erfrischend und letztlich alles andere als ein Plagiat. Ich hab mir zwar nicht jeden Kommentar durchgelesen und entschuldige mich, falls es schon mal hier war, aber Inception ist ebenso eine abgekupferte und dreist gestohlene Idee und fast 1:1 Umsetzung von einem Ducktales Comic. Quelle u.a. hier: http://www.cracked.com/article_19021_5-amazing-things-invented-by-donald-duck-seriously.html Irgendwie traurig.
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Jumperman 2011/02/24 14:59:30
Antwort löschenSehe ich auch so. Ich finde es auch etwas übertrieben, wenn man "Inception" immer als einzigen Film der ganzen Welt bejubelt, der noch irgendwie kreativ und neu und originell ist. Die Grundidee des Films war nett und so in der Form in einem Film noch nicht vearbeitet; jedoch absolut nichts neues und der Rest vom Film war Blockbuster-08/15-Kost ohne irgendeinen Mehrwert.
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L-viz 2011/02/24 20:44:22
Antwort löschenEs dürfte eher so gemeint sein, dass Inception weder Sequel noch Prequel oder Remake ist, trotzdem aber ein kommerzieller Erfolg war. Dass eine solche Kombination, unabhängig vom Inhalt des Films, schon selten ist, zeigt dann eben, wie desolat der Zustand Hollywoods ist.
Hitmanski 2011/02/24 23:59:15
Antwort löschenSomit wäre bewiesen, dass man auch Fußnoten-Pflicht in Filmen einführen sollte. Nolan ist also ein zweiter Googleberg. Quasi.
huehnerhabicht
Kommentare 2011/02/22 13:45:17
Die List is ganz in Ordnung. Immerhin keine Twilight-Fratzen mit drin. Dafür Smith, Downey Jr., Statham und Cage zu weit vorne. Cage war mal ganz gut, Statham und Downey Jr. sind für meine Begriffe keine große Schauspielkunst und Smith spielt zu wenige ernsthafte Rollen, als dass er in so einer All-Time Liste auftauchen sollte. Persönlich hätte ich noch Cillian Murphy reingesetzt, der mich bisher jedes Mal begeisterte (vor allem in The Wind That Shakes The Barley und Sunshine).
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Louisaw 2011/02/23 10:12:59
Antwort löschenNicht zu vergessen "Breakfast on Pluto"
Louisaw 2011/02/23 10:13:04
Antwort löschenNicht zu vergessen "Breakfast on Pluto"
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Louisaw 2011/02/23 10:13:05
Antwort löschenNicht zu vergessen "Breakfast on Pluto"
huehnerhabicht 2011/02/24 14:18:00
Antwort löschenJo, der war auch entsprechend sehr gut. Vor allem hat Murphy etwas ganz eigenes, eine bestimmte Aura wie z.B. auch Johnny Depp sie hat, obwohl die durch seine extreme Popularität fast gar nicht mehr auffällt.
huehnerhabicht
über Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt 2010/10/29 00:42:00
Als Fan von "Shaun of the dead" und "Hot Fuzz" hab ich mich standesgemäß auch auf "Scott Pilgrim vs. the rest of the world" gefreut. Und ich wurde kein bisschen enttäuscht. Wer auch nur annhähernd etwas von 16bit Games versteht, einen abgedrehten Humor zu würdigen weiss und nicht davor zurückschreckt, eine Kreuzung zwischen "Crank" und "Street Fighter" zu sehen, sollte schnellstmöglichst ins Kino. Die schauspielerische Leistung passt an allen Ecken und Enden. Und wer die Comics kennt, weiss, dass der Regisseur hier endlich mal nicht meilenweit von der Vorlage abdriftet, sondern fast 1:1 eine Umsetzung von Print- in visuelle Medien erreicht. Scott Pilgrim ist laut, schrill, abgedreht und einfach nur endlos unterhaltsam.
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Hoppipolla 2010/10/29 01:12:40
Antwort löschen8 Bit, aber ansonsten kann ich nur zustimmen.
huehnerhabicht 2010/10/29 11:51:22
Antwort löschenNunja, "Street Fighter II" und "Sonic the hedgehog" ist aber der 16bit-Ära zuzuordnen. Und da ja allein die Sounds und die ab und an auftretenden Überschriften mMn diesen Reihen zuzuordnen sind (bzw. einmal bilde ich mir ein Zelda - A Link to the past herausgehört zu haben), hab ich mich für die 16bit Spiele entschieden. Macht aber wohl keinen so Riesenunterschied. Wird ja alles irgendwo verwurstet.
Haschbeutel 2010/11/12 09:06:26
Antwort löschenZelda ist sogar ganz am Anfang zu hören, Unwürdiger.
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huehnerhabicht 2010/11/12 10:32:57
Antwort löschenOh, it's Mister Rage again. Ich hab aber von einer Szene mitten im Film gesprochen, in der - so glaube ich - Zelda zu hören war. Der Vorspann war leider nich so gut zu hören, da das Publikum inkl. unserer Gruppe zu laut am gröhlen war.. aus Freude am schönen 8-bit Universal Logo. ;-)
Haschbeutel 2010/11/12 11:09:14
Antwort löschenHey, ich bin total entspannt!!!!!!1111 *g* Ohja, das war großartig. Da wurden die meisten auch feucht im Schritt - inklusive mir (kann es sein, dass wir nur über sexuelle Metaphern sprechen?) ... Zelda ist glaube ich wie du sagst außer am Anfang auch in der Mitte zu hören, und zwar der Sound, wenn Link in der Feen-Höhle ist. Da wartet er glaube ich gerade auf das Päckchen und macht die Tür auf oder so *kopfkratz*
huehnerhabicht
über Wanted 2010/10/29 00:35:00
Meine Kritik zu "Wanted" fällt kurz und einfach aus: CGI und Stunts im Vergleich zur abgemagerten und geschlaucht wirkenden Jolie sehr hübsch anzuschauen. Aber eine Story, die an Stumpfsinn fast unvergleichbar ist. Lediglich der "Killer-Wind" in "The Happening" kann hier mithalten. Ich frage mich ernsthaft, wie geistig beschränkt man sein muss, einen Film gutzuheissen, der Gewalt als Lösung aller Probleme beschreien will und hierzu einen "Webstuhl der Prophezeiung" in den Mittelpunkt des Geschehens stellt. Demnach kann ich auch Mc Avoys Leistung nicht so recht würdigen, weil es einfach absolut unglaubwürdig ist, wenn man einem "von Geisterhand webenden" Webstuhl und dessen Mordaufträgen ohne aufkommende Zweifel folgt und folglich mehrere Menschen umbringt, die einem weder etwas getan haben, noch man überhaupt irgendwas von ihnen weiss. Die "GTA-Generation" (wie sie so schön betitelt wird) findet den Film sicherlich grandios. Die Effekthascherei wirkt und hinterfragen ist für die meisten zu "strebermäßig". Im Gesamtbild wirkt Wanted getreu dem Motto "Mehr Schein als Sein." inhaltslos und gewaltverherrlichend. Ich hab nichts gegen Gewalt in Filmen, wenn diese nicht unbegründet ist. Aber hier geht das Ganze zu weit. Daher auch die magere Wertung, die wirklich nur aus optischen Gründen (und damit meine ich nicht Angelina) zu Stande gekommen ist.
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huehnerhabicht
über Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels 2010/10/29 00:23:00
Als Indy-Fan der ersten Stunde wollte ich mir den 4ten Teil eigentlich nie angucken, da ich die zahlreichen Kritiken und u.a. auch die South Park - Parodie gesehen hab und in etwa abschätzen konnte, was für ein Müll das sein muss. Da ich mir auch darüber bewusst bin, dass so legendäre Trilogien wie Star Wars oder Indiana Jones nach jahrzehntelanger Pause für den Zuschauer, der inzwischen älter und damit einsichtsfähiger geworden ist, einfach nicht mehr so eindrucksvoll sein können, wie zum damaligen Release, war meine Erwartungshaltung auch recht gering, als ich ihn mir heute Abend im Free-TV angesehen habe.
Die schauspielerische Leistung der Beteiligten war im Großen und Ganzen gut. Ford als Indy bringt immernoch das alte Flair rüber, auch wenn man ihm die Jahre ansieht. LeBeouf war besser als erwartet. Verstehe ohnehin nicht so recht, warum ihn alle in Grund und Boden reden. Er ist ein solider Schauspieler mit Talent, der seine Rolle als Indys Sohn sehr gut meistert. Blanchett hingegen fand ich schwach. Lag weniger an ihr, mehr an ihrem Charakter. Der Bösewicht hat noch nie so schwach und "farblos" gewirkt, wie im bislang letzten Teil. Man hatte immer das Gefühl, dass sie Indy in jeder Hinsicht unterlegen ist und mehr den Part der kommunistischen Witzfigur übernimmt. Karen Allen als Indys neu aufgelebte Romanze wirkt mir ein bisschen zu sehr gut gelaunt. Ständig ein hirnloses Grinsen im Gesicht hätte nicht sein müssen.
Die Stunts und die Effekte waren überwiegend passend. Indiana Jones Filme waren noch nie ultrarealistisch und bierernst logisch. Aber an manchen Ecken und Enden war es einfach "over the top", so z.B. die Tarzan-Szene oder generell die Jeep-Szene im Dschungel. Auch wirkten viele Szenen zu künstlich und einfach nur aus dem Computer gepresst. Dieser Trend ist meiner Meinung nach sehr traurig. Weniger ist oftmals mehr. Die Ameisen-Szene war zudem zu sehr an "The Mummy" angelehnt. Das hätte nicht sein müssen, auch wenn die Insekten-Szene zu Indy dazu gehört.
Die Story ist überraschenderweise nicht so schlimm, wie erwartet. Aliens sind nicht unbedingt deplaziert in einem Indy-Streifen. Ob Bundeslade oder okkulte Tempel-Zeremonien.. mystisch und leicht "unweltlich" war bisher jeder Teil. Insofern war der kristalline Alien-Schädel schon ok. Bis zu den letzten 15-20 Minuten. Das war mir dann wieder ein bisschen zu viel, als man plötzlich die Kammer mit den Aliens findet und das Vieh "erweckt" wird bzw. alles in sich zusammenfällt. Eine solche Storyline hätte man auch 10-15 Jahre früher erfinden können. Nicht sonderlich kreativ und einfallsreich.
Alles in allem aber immernoch ein minimal überdurchschnittlicher Action-Abenteuer-Streifen, der zwar durch den stellenweise aufblitzenden Indy-Charme punkten kann, aber im Endeffekt durch storytechnische Belanglosigkeiten und übertriebener CGI nur im Mittelfeld mitspielt.
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huehnerhabicht
Kommentare 2010/10/08 21:17:38
Ich bin ja für "Calendar Man" als Gegenspieler von Batman im 3ten Nolan-Film. Killer Croc finde ich doof. Wenn schon "Brutalo"-Typ, dann bitte Bane. Der hat meiner Meinung nach mehr Relevanz im Batman-Universum. Ansonsten wären Pinguin oder der Riddler perfekt. Catwoman is nich ganz mein Ding, dann eher Harley Quinn. Frauen, in Clownskostümen sind erotischer als so ein Ganz-Körper-Latex-Kondom.
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huehnerhabicht
über The Happening 2010/07/28 10:24:31
Ich bin sauer. Ich bin wirklich sauer auf mich selbst. Sauer, weil ich den Fehler gemacht hab, nach gut 30 Sekunden, als der Name Shyamalan auf dem Screen auftauchte, nicht sofort die DVD aus dem Laufwerk zu nehmen. Ich wusste bis dato gar nicht, dass er von ihm ist. Dass ich ihn im Endeffekt bis zum Ende ausgehalten hab, gleicht einem Wunder und der Einblendung "Zooey Deschanel" bei den Mitwirkenden.
Die Schauspieler sind schlecht und absolut langweilig bis belanglos. Man baut keinerlei Bindung zu den Figuren auf. Zooey Deschanel verschwendet unglaublich viel ihres eigentlichen Könnens. Sehr enttäuschend wie naiv, still und leicht abstrus sie ihre Rolle spielt. Wahlberg gehört für mich ohnehin nicht zu den Top-Schauspielern. In "Italian Job" mochte ich ihn. In "Planet Of The Apes", "Departed" und "Four Brothers" fand ich ihn O.K., aber nicht besonders einprägend. In "The Happening" war er auch mehr schlecht als recht. Man nimmt ihm das Wissenschaftler-Dasein nicht ab und die absolut dämlichen Dialoge ("Wir müssen vor dem Wind fliehen. Teilt euch in Gruppen auf! Denn der Wind kann schließlich nur eine Gruppe verfolgen!" - So in etwa..) und versuchten Witze (mit der Pflanze sprechen z.B.) führen beim Zuschauer dazu, eigene Selbstmordgedanken zu hegen. Wirklich.
Die Geschichte ist sicherlich mal etwas anderes (- dennoch trifft sie absolut nicht meinen Geschmack). Aber bitte.. warum steht die Lösung der ganzen Geschichte schon nach 15-20 Minuten im Raum und ist aus Mangel an glaubwürdigen Alternativen offensichtlich? Das macht den ganzen Film noch langweiliger und unerträglicher, als eh schon. Kein Twist, keine Spannung.. nur ein dahinsiechender Plot. Warum dreht man so einen Film? Ich versteh es nicht. Der Anfang war eigentlich ganz gut und bereitete mir Hoffnung (Leute die vom Dach stürzen etc.). Doch alles, was nach den ersten knapp 10 Minuten geschehen ist, war einfach nur purer, hemmungsloser Hass. Anders lässt sich das nicht ausdrücken. Und es spricht ohnehin nicht für den Film, wenn man bereits nach nach einer halben Stunde darüber nachdenkt, wie man die Kritik (!) auf moviepilot.de verfassen soll, ohne in totale Hass-Tiraden zu verfallen. Selbst meiner nicht so kritischen Freundin ging der Film einfach nur noch auf die Nerven.
Deswegen bleibt mir nichts anderes zu sagen: Nie wieder Shyamalan. Lediglich, wenn die Kritiken zu "The Last Airbender" sehr positiv ausfallen sollten, würd ich mir noch einmal einen antun. Ansonsten: Nie wieder.
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