Ich kenne das Buch nicht, auch wenn ich eine Menge gute Sachen darüber höre und es vielleicht irgendwann mal lese.
Alles, was ich über die Zombies sagen kann, ist, dass ich ihre Pyramide sehr mag.
Ichundso
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Fri, 09 Nov 2012 02:20:17 -0000
Gründe für Vorfreude:
- Brad Pitt
- Marc Forster
- Dreckige Bildgewalt
Gründe für Skepsis:
- Brad Pitts Frisur
- Der Trailer hatte zwar eine Menge Zombies, aber weniger von diesem... Dings, dieses, wie heißt es nochmal, Dings, Sub... Substanz, genau. Davon hätte ich gerne was. Und Zombies.
"Was bin ich also, was bin ich denn? Ei, ich bin ein Künstler. Ein Künstler hat es gut. Er braucht nur eine alte Tür mit Farbe zu beschmieren und zu sagen: Das ist Kunst. Käme dagegen ein Richter mit so einer Tür und sagte: Das ist Gerechtigkeit, würde man ihn verhöhnen, und einem Lehrer, der sich herausnähme, auf besagte Tür zu deuten mit dem Hinweis, dieses sei Erziehung, würde es kaum besser gehen. Ein Künstler dagegen, der sagt, das sei Kunst, erntet Lob, internationales womöglich, Zustimmung, hochdotierte Preise und gratis Inspirationsaufenthalte in Kulturmetropolen, wo der Wein in Strömen fließt und Frauen sich nicht lange zieren."
- Max Goldt
Kunst.
Der neue dänische Film "Die Königin und der Leibarzt" oder "A Royal Affair" von Regisseur Nikolaj Arcel und dem bekannten Produzenten Lars von Trier hat folgendes großes Problem: Es handelt sich um ein Kostümdrama über das Königshaus Dänemark im 18. Jahrhundert. Und wer nach dieser Inhaltsangabe noch wach ist, wird außerordentlich positiv überrascht werden.
"Die Königin und der Leibarzt" ist einer dieser wunderbaren Fälle eines Filmes, bei dem jeder etwas anderes sehen kann. Wenn man will, kann man den Film als tragische Liebesgeschichte sehen oder als politischen Thriller. Man kann ein psychologisches Drama über die Verwicklungen von Macht, Mut und Naivität darin finden, genauso wie eine spannende Geschichtsstunde in Filmform oder einen beinahe theatralischen Dialogkampf mit interessanten Charakteren und Charakterschauspielern. Man kann sich aber auch einfach durch die fantastischen Bilder treiben lassen und in einer Zeit versinken, über die man nie gedacht hätte, dass sie so interessant sein könnte. Und das Schöne ist: Keine dieser Sichtweisen ist richtig oder falsch. Sie haben aber gemeinsam, dass sie alle fabelhaft funktionieren und wie man "Die Königin und der Leibarzt" auch sieht, man hat eine tolle Zeit dabei und fühlt sich so gut unterhalten wie bei nur wenigen Filmen in diesem Jahr.
War auf jeden Fall ziemlich gut, aber die zweite Hälfte hat sich für mich doch ziemlich gezogen (*SPOILER* ab dem Punkt wo Struensee anfängt, die Macht zu übernehmen*SPOILER*). Der Film lebt vor allem von seinen Schauspielern, wobei ich Vikander und Følsgaard sogar noch besser fand als Mikkelsen.
Ab dem Punkt fand ich es immer noch sehr interessant, die Erzählstruktur brauchte auch diesen Bruch, sonst wäre es langweilig gewurden. Die Szene zum Beispiel, in dem Struensee widerwillig die Zensur wieder einführt, war für mich einer der besten Momente des Films.
Gerade dass die Handlung trotz historischer Fakten immer ein bisschen unvorhersehbar blieb, fand ich großartig.
Ichundso
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Thu, 08 Nov 2012 08:48:00 -0000
Ellen, yeah! Gewissenhafte Rollenauswahl ist was Schönes.
Konstante Zwinkermomente (auf dem Poster steht "James Bond", ihr müsst mich nicht alle zwei Minuten daran erinnern, dass ich einen James Bond-Film sehe) und gezwungene Oneliner verhindern, dass die Rechnung mit schmutziger und psychologischer James Bond-Action komplett aufgeht. Und dabei hätte das alles wirklich großartig werden können. Tolle Actionsets, Roger Deakins' fabelhafte Kamera und Our Man Daniel Craig als ein sehr angeknackster Bond und die psychologische Mitte des Films harmonieren wunderbar, aber dennoch fehlt irgendwie das Grimmige aus Ein Quantum Trost und dass während des 30 Minuten-Showdowns beinahe jede Textzeile ein "Zinger", also eine schwarzeneggereske Gagline ist, nimmt ganz gewaltig die Luft aus dem dreckigen Angriffsspektakel.
Aber es wird auch so viel richtig gemacht, das Herz der Geschichte funktioniert als Aufhänger, Javier Bardem ist entgegen meiner Erwartungen sehr unterhaltsam, der Vorspann mit Song toll und filmisch ist das alles picobello (stellt euch dieses Wort bitte mit einem ironischen Unterton vor). Ich war bewegt, gethrillt und beeindruckt. Der dritte Craig-Bond bekommt wie die beiden Vorgänger von mir acht Punkte, ist damit ganz gut bedient und jetzt aber hopphopp, den nächsten bitte.
Ich versteh's einfach nicht. Alle feiern den Film so ab, ich fand ihn fast furchtbar. Ich kann definitiv sagen, dass es der schlechteste Bond ist, den ich bis jetzt gesehen habe.
Ja, in einer 10 Uhr morgens-Vorstellung, weil eine Vorlesung kurzfristig ausgefallen war. Man kann echt gar nichts mehr planen...
Ichundso
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Mon, 05 Nov 2012 15:28:15 -0000
Wäre schön, wenn Fassbender wenigstens hier gewinnt. Seine Leistung in Shame ist für mich die Beste überhaupt seit Daniel Day-Lewis in There Will Be Blood.
Was haben nur immer alle mit ihren Gangsterepen? Mit ihren Männerwelten über MÄNNER (das T steht für Testosteron), die mich grundsätzlich einen Scheiß interessieren? Der Pate war ja wenigstens noch unterhaltsam, Der Pate 2 hatte eine Seele und Goodfellas war so edgy und merkwürdig, aber OUATIA ist das letzte Werk von einem Regisseur, der von nichts so überzeugt war wie sich selbst.
Ich hasse die Charaktere, die dieser Film anhimmelt. Ich hasse die Moralvorstellungen, die dieser Film vertritt. Ich hasse die Tatsache, dass Leone anstelle eines 90 Minuten-Exploitation-Films (der interessanter und wahrscheinlich besser geworden wäre) meinte, er müsse die Story auf mythisches Format aufblasen und durch Länge Wichtigkeit signalisieren. Aber dieser Film ist nicht wichtig. Er ist langweilig. Und die vielen fast schon bizarr unverschämt frauenverachtenden Szenen werden auch nicht dadurch besser, dass sie gut geschnitten und gefilmt sind.
Von mir bekommt der Film noch 5 Punkte. Visuell gefällt er mir sehr und vom Pacing her habe ich auch keine Probleme. Schauspielerisch top und musikalisch wunderbar untermalt. Aber diese ständige Frauenfeindlichkeit (die eigentlich nur für Noodles Charaker wichtig gewesen wäre) und das ständige Zelebrieren von Männerfreundschaft über alles und jeden. Und dann verlangt Leone auch noch von uns, dass uns Noodles uns leid tut, obwohl er gerade seine Kindheitsfreundin vergewaltigt. Bäh, widerlich. Eine gewisse Distanz sollte da schon sein. Immerhin erschien der Film in den 80er, nicht in den 40ern.
Was noch anmerken möchte ist, dass die Frauenrollen in "Der Pate" und "Goodfellas" aufgrund des Stoffs, natürlich auch eher nebensächlich sind. Jedoch sparen Coppola und Scorsese es nicht aus zu zeigen wie die Frauen unter den Aktionen ihrer Männer leiden. Zudem haben diese Charakter. Sie mögen in der Welt der Mafia nicht viel zu sagen haben, doch zumindest wehren sie sich das eine oder andere Mal, machen Fehler, zeigen sich aber andererseits auch als loyal und stark, wenn es um den Schutz ihrer Familie geht.
In "Es war einmal in Amerika" gibt es keine Frauenrolle, die für "voll" genommen wird. Diese werden entweder sexuell oder durch Gewalt erniedrigt. Eigendynamik besitzen sie keine.
Hm, wenn ich recht drüber nachdenke war ich mit meinen fünf Punkten eigentlich noch gnädig.
Vor allem Goodfellas wäre fast interessanter, wenn er komplett aus Sicht der weiblichen Charaktere erzählt wäre. Ok, das ist wohl eher meine Privatmeinung, aber die Frauen dort haben richtige Persönlichkeiten und nicht bloß sexuelles Verhalten.
also die Szene in der er seine Jugendfreundin vergewaltigt zeigt doch gerade wie böse Noodles im Bezug auf Frauen ist, zelebriert wird in dieser Szene gar nichts. Der Chauffeur ist vom Verhalten angewidert und nimmt das Geld von Noodles nicht an.
Ja, Noodles ist frauenfeindlich. Aber nur weil Leone dies schonungslos zeigt, bedeutet es nicht automatisch dass er frauenfeindlich ist. Wenn man den Film aufmerksam schaut, kann man dies erkennen.
8 Punkte mit Herz.
Inmitten von einigen Szenen und Nebenhandlungen, die im Kontext eines Films nicht funktionieren und auch nicht interessieren, hält "The Perks of Being a Wallflower" im Zentrum der Geschichte ein paar der magischsten Kinomomente des Jahres bereit und wenn sie zu David Bowies Heroes durch den Tunnel fahren, ist das einer dieser so seltenen Momente, in denen alles egal ist und alles wunderbar und Gänsehaut und nach dem Kino Ohrwurm und zufrieden einschlafen. Kein perfekter Film, aber einer mit so wahnsinnig viel Seele.
Hab das Buch nicht gelesen, aber anscheinend ist der Film im Vergleich dazu etwas optimistischer und mit weniger Selbstmordsachen etc. Wenn dir nur der Stil des Buchs nicht gefallen hat, auf jeden Fall einen Blick wert.
Ichundso
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Sat, 03 Nov 2012 11:01:20 -0000
Meine Top 7 Gründe, warum ich die Twilight-Filme sehr mag:
1. Im Zentrum steht eine magisch schöne Liebesgeschichte.
2. Die Emo-Ästhetik der Filme ist genau das, was ich mir mit 13 als Lieblingsfilm gewünscht hätte. Die Vampirlegende wird zurückgeführt zu ihren Ursprüngen in der Romantik über unterdrückte Sexualität im Gothic-Stil. Grün in grün in Wald in Regen. Jederzeit wunderbar gefilmt.
3. Weil Eclipse und Breaking Dawn 1 die interessantesten Twists mit dem Horrorgenre sind, die in den letzten Jahren ins Kino kamen.
4. Die Frage, die sich Bella stellen muss, ist nicht die, mit wem sie ihr Leben verbringen will, sondern die nach ihrer eigenen Identität. Twilight ist eine klassische Coming of Age-Geschichte mit Vampiren und Liebe.
5. Kristen Stewart ist eine der wichtigsten und besten Schauspielerinnen ihrer Generation. Sicher war sie in On the Road oder Snow White noch um einiges besser, aber sie ist Bella, ikonisch und melancholiegetragen.
6. Die Soundtracks sind immer großartig und (abgesehen von der legendär schrecklichen Baseballszene) wirklich passend eingesetzt. Indiefilm-Regel Nummer 1: Ein guter Soundtrack macht nicht automatisch einen guten Film. Man muss etwas damit anstellen.
7. Aus Prinzip.
Joa, das Lied ist gut, Muse sind schon einigermaßen anständig. Aber du musst zugeben, dass diese zwei Minuten die Handlung jetzt nicht gerade besonders vorangetrieben haben, oder?
Ich bezeichne mich als Fan von Twilight, zumindest deren Büchern, aber
"5. Kristen Stewart ist eine der wichtigsten und besten Schauspielerinnen ihrer Generation. Sicher war sie in On the Road oder Snow White noch um einiges besser, aber sie ist Bella, ikonisch und melancholiegetragen. "
Sry, aber jedes Brett kann besser spielen als Kristen Stewart. Das ist kein Gehetze, sondern einfach eine Tatsache.
Das ist keine Tatsache. Und irgendwie nur gehetzte. Vergleichbar mit anderen ihrer Generation stinkt sie natürlich noch etwas ab, wenn sie sich aber die richtigen Produktionen rauspickt könnte aus ihr wirklich eine sehr, sehr anständige Schauspielerin werden.
"Kann werden" das lasse ich gelten, aber im moment hatte sie auch abseits von Twilight keine Glanzmomente, in Snow White eine glatte Fehlbesetzung. Ich mochte sie, aber so dolle spielt sie nicht. Eventuell wird das in Zukunft noch was
Komm schon, in Snow White waren die Momente mit ihr schöne Momente. Denn immer wenn Charlize Theron im Bild war verging mir alles (schon erstaunlich wie jemand der nur ein paar Monate vorher eine eine überwältigende Performance abliefert, so grauenhaft spielen kann). Ansonsten kenne ich mit ihr auch nur 'Into the Wild' und gerade dort, in der zugegeben kleinen Rolle, war sie wunderbar und hat ihr Talent unter beweis gestellt. Lass uns über Kristen Stewart einfach nochmal in fünf Jahren sprechen (falls die Seite bis dahin nicht zu etwas gruseligen mutiert, dass sich zurzeit sehr oft andeutet) und bis dahin einfach von der besten dieser Generation träumen: Jennifer Lawrence. Hach..
Ihr immer mit "der besten dieser Generation träumen:" Es gibt soviele die in frage kommen, sowohl M wie / W, es gibt keine/n beste/n
Zugegeben, Into the Wild habe ich noch nicht gesichtet, und wie gesagt, habe ich keine Abneigung gegen sie, ich bleibe nur auf den Teppich, was ihre Performance angeht.
Und mit den 5 Jahren... Wenn MP in den nächsten Wochen so weitermacht, werde ich bis dahin meinen Account gelöscht haben.
Ein wunderbarer Kommentar, den ich leider jetzt erst gelesen habe. Ich muss dir in allen, naja fast allen Punkten beipflichten.
Es ist eine wunderschöne magische Liebesgeschichte und man muss nicht 13 sein, um für soetwas offen zu sein. Ich glaube eher ich hätte vor 20 Jahren den Film schnulzig gefunden, aber naja Männer werden halt später emotional reif :)
Dein Punkt 4 spricht mir aus der Seele, dem ist nichts hinzuzufügen.
Punkt 5:" Kristen Stewart ist eine der wichtigsten und besten Schauspielerinnen ihrer Generation. Sicher war sie in On the Road oder Snow White noch um einiges besser, aber sie ist Bella, ikonisch und melancholiegetragen. "
Kristen Stewart ist ohne Zweifel eine brilliante und unglaublich facettenreiche Schauspielerin.
Mir gefallen kämpferische Frauen, wie in Snow White, und auch in welcome to the Rileys wirkte sie auf mich sehr überzeugend. Schon in "fierce people" und "speak" zeigte sie einen Hang zu sehr emotionalen Rollen. Ihre Darstellung in Twilight steht dem in nichts nach.
Momentan meine absolute Favoritin und eine Frau, die ich sofort heiraten würde.
Tim Burton verirrt sich in seinem neuen Trickfilm so sehr in der Optik, dem morbiden Humor und den Horrorreferenzen, das er vergisst, irgendjemandem im Film anständig zu charakterisieren. Man bemerkt, dass Frankenweenie eigentlich ein Kurzfilm ist, denn einem bestimmten Moment weiß Burton nicht mehr, was er mit der Zeit anfangen soll und serviert uns einfach ein wunderschönes schwarzweißes Animationsspektakel, das zwar spaßig ist, aber leider auch unangenehm substanz- und kein bisschen zeitlos.
So etwas in der Art ist auch meine Befürchtung. Burton hat anscheinend selbst gemerkt, dass es nicht mehr so gut klappt. Was macht er? Er verfilmt seinen eigenen alten Stoff, um vielleicht doch nochmal an alte Zeiten anknüpfen zu können. Aber so ganz gelingt das nicht, denn er kann es einfach nicht mehr. :( Hoffentlich irre ich mich.
Frankenweenie ist schonmal besser als Alice im Wunderland. Ok, es gibt auf der Welt nur sehr wenige Dinge, die nicht besser als Burtons Alice im Wunderland, aber naja.
Ichundso
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Wed, 31 Oct 2012 13:21:00 -0000
Ich bin für Michael Bay. Dann ist der beschäftigt und die ganzen guten Leute in der Liste können währenddessen richtige Filme drehen.
8 Punkte ist meine Pussy-Bewertung. Das kriegen Klassiker der Filmgeschichte von mir, die ich zwar in gewisser Weise bewundere und respektiere, mich aber fast völlig kalt lassen. Filme, denen ich 8 Punkte gegeben habe: Apocalypse Now, Der Pate 1, Vertigo, Dr. Strangelove, Uhrwerk Orange, Network...
Der weiße Hai reiht sich problemlos ein, denn er ist ein sehr gutes Beispiel für einen Film, der heute einfach nicht mehr funktioniert. Es gibt einen Haufen guter Momente, einige herausragende schauspielerische Leistungen und großartige Charaktermomente in der Mitte, aber wo bleibt der Thrill?
Während der zwei Stunden, die der Film lang ist, war ich vielleicht drei Minuten lang mehr als milde besorgt um die Charaktere. Oh, hallo Gummihai, dachte ich und Mann, deine Zähne sehen nicht wirklich beißfest aus und holla, mampf mampf, das muss ja tüchtig gestunken haben beim Dreh. Nur weiß ich, dass eine Menge Leute, darunter meine höchsteigene Mutter völlig ausgeflippt sind. Hätte ich auch gern gemacht, hat aber nicht funktioniert. Und ich weiß genau, dass das komplett anders wäre, hätte ich ihn zum ersten Mal mit zehn Jahren gesehen.
Also ein kleiner Aufruf: Zeigt euren Kindern Der weiße Hai, bevor es zu spät ist! Aber auch nicht zu früh. Das wäre krank.
Ich war 9 oder 10, als "Der weiße Hai" zum ersten Mal im deutschen Fernsehen lief und ich hatte auch keine Angst beim Anschauen, sondern ich fand ihn mödermäßig spannend und aufregend. Dieser Film ist daran Schuld, dass ich so ein Filmnerd geworden bin und ich ein abartiges Interesse an Haien entwickelte. Also vielleicht besser nicht den Kindern zeigen. Aber wieso? Bevor sie sich irgendein anderen Mist reinziehen... ;)
Kann dich verstehen. Mir geht's ähnlich mit Alien. Klasse Film, super Atmosphäre, Regie, Schauspieler - eigentlich alles wirklich mehr als Top, leider bleibt nur das gewünschte Angstgefühl aus.
Ein weiterer Film aus dieser Reihe ist für mich Shining, obwohl ich den dann doch noch etwas gruseliger finde.
Alien find ich gruseliger und Shinning unheimlicher. Natürlich kann man den weißen Hai auch zu den Horrorfilmen zählen, aber es kommt noch eine gehörige Portion Abenteurfilm hinzu. Es gibt etwas beim weißen Hai, das die Angst sehr kontrollierbar macht: Haie trifft man selten an Land an, auf jeden nicht diejenigen, die zur Klasse der Knorpelfische zählen.
Ichundso
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Fri, 26 Oct 2012 08:23:33 -0000
Nolan kann Einzelgänger unglaublich gut. Menschen, die sich bemühen, durchzumarschieren, während die Welt um sie herum explodiert. Oh, und wie sie explodieren wird. Seine großen Actionfilme haben eine solche Wucht und eine Physikalität, wie sie momentan selten zu finden ist. Daniel Craigs Bond ist der interessanteste von allen, das passt zu einem der interessantesten Regisseure unserer Zeit.
Ichundso
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Thu, 25 Oct 2012 08:43:17 -0000
Oh je. Und vor zwei Jahren habe ich mal eine Nachricht bekommen, "Du bist mein 5.000ster Abonnent! Wohin darf ich die Mikrowelle schicken? *Franc ;-)".
Keine bewegende Geschichte, die man bei einer Gedenkveranstaltung erzählen kann, aber da, wo er war, ist jetzt ein Loch. Er war vielleicht der einzige gute deutsche Filmkritiker auf Youtube. Und immer furchtbar sympathisch.
eine seine ganz großen Eigenschaften. Er ging auf seine Fans ein, nahm Stellung zu Kommentaren, erfüllte den Wunsch nach Kritiken und beantwortete selbst direkt an ihn gerichtete mails..
Ich habe Crash vor einem Monat gesehen. Hier ist, woran ich mich noch erinnere:
Zuerst absolut perfekte erste 20 Minuten, Aussicht auf einen 10 Punkte-Film.
Und dann Sex. Sex, Sex, Sex, Sex. Mehr Sex. Mit Frauen, Männern, draußen, drinnen, in Autos, in Wohnungen, auf der Straße, Sex, Sex, Sex. Und irgendwann ist der Film vorbei. Warum irgendjemand von diesem Film schockiert war, ist mir ein gigantisches Rätsel. Schockiert wovon? Von Sex? Tut mir leid, mir war bekannt, dass es so etwas gibt. Und dass man das durchaus gerne hat. Man hat Filmabende, Autos und auch Sex. Soll's geben. Große Erkenntnis.
Ich denke das Schockierende am Film sind eher die immer extremeren Methoden mit der Sex in Verbindung gebracht wird. Das wirkt so abschreckend, denke ich. Die Sexszenen selbst sind ja, wenn mal mal von der Narben-Penetration;) absieht, recht ungrafisch.
Zu "Crash" denke ich mir folgendes:
Auch wenn die Charaktere im Film Sex miteinander haben, so bleiben sie doch stark distanziert voneinander. Sie reden leise und von abstrakten Dingen, sie sprechen mehr mit sich selbst, anstatt zu der anderen Person.
Das Fernsehen, Filme und ihre Kultur hat diesen Menschen den Sex als die perfekte Vereinigung und Kommunikation verkauft, als einer der größten und wichtigsten, ja fast schon transzendalen Erfahrungen. Doch ihnen wird klar, dass sie sich selbst während des Aktes nichts fühlen. Egal was sie tun, mit wem oder wie oft, sie fühlen sich geistig und emotional kalt und leer, auch wenn sie körperlich voller Leidenschaft sind.
Dadurch sind sie auf der Suche nach immer extremeren Formen von sexueller Stimulation, doch egal was sie probieren, es schlägt fehl.
Im Film trift James auf Vaughn, der auch versucht irgendetwas zu fühlen. Dieser verbindet Sex mit dem Tod/der Todesgefahr durch Autounfällen. Die Leute in Vaughns Nähe haben Sex in gecrashten Autos; sie suchen Unfallorte auf, als eine Art Vorspiel; sie sehen sich Autounfälle und Crashtests auf Video an, als wären es Erotikfilme und sie haben Sex mit Leuten deren Körper von Autounfällen verletzt wurde.
Letztendlich reichen allerdings nicht einmal die Angst vor Verletzung oder diverse Nahtoderfahrungen, um das gewünschte Level an tiefen Gefühle zu erreichen. So ähnlich wie wenn sich jemand ein Auto als Statussymbol zulegt und denkt, er könne damit sich selbst als Person vervollständigen und stattdessen doch nur sein Ego damit stärkt.
Interessant finde ich noch das Autos den Menschen im allgemeinen, von seiner Unwelt abtrennen und ihn isolieren, doch wenn es zu einem Unfall kommt, wird es auf einmal intim und persönlich. Die schiere Gewalt mit der bspw. zwei Autos aufeinanderprallen und die Insassen verletzen, jemanden mit Schuldgefühlen belasten etc.
Ich war selbst mal in einem Autounfall, wurde nicht verletzt, aber der Moment - der Crash - war, als ob man sich kurz auflöst und nur noch ein Beobachter ist. Diese paar Schreckssekunden, nach der man feststellt, dass man noch lebt und einen nichts geschehen ist, sind im Nachhinein doch faszinierend gewesen (auch wenn ich es nie mehr erleben will).
Ich denke ich sollte "Crash" mal wieder einlegen und noch selbst einen Kommentar dazu verfassen. Faszinierender Film. ;)
Ein paar Worte vor Skyfall:
Es scheint sich ja immer noch nicht bei allen die Ansicht durchgesetzt zu haben, dass Casino Royale großartig ist. Ein Quantum Trost bleibt das verhasste Sequel, das ich persönlich wahnsinnig mutig und interessant finde, aber ich kann auch verstehen, warum man davon genervt sein kann.
Casino Royale aber ist ein origineller, spannender und überraschender Bond-Thriller. Und als jemand, der sich durchaus ein bisschen mit den Ian Fleming-Büchern auskennt (ich bin kein Experte, aber immerhin habe ich einige davon gelesen, unter anderem Casino Royale), wollte ich dringend mal folgendes loswerden:
Daniel Craig ist ein fantastischer James Bond und von allen Bonds, die ich gesehen habe, ist das hier vielleicht die beste Interpretation des Charakters aus den Büchern gewesen.
Diese unglaublich vielen Leute, die anscheinend immer noch rumheulen, dass James Bond nicht alle dreißig Sekunden irgendeine Absurdität von sich lässt, nicht die richtige Frisur hat oder keine bescheuerten Gadgets... Das, was ihr vermisst, hatte kaum etwas mit dem Original zu tun und absolut nichts macht Bond interessanter als ihn in einer dreckigen, undurchsichtigen und unkontrollierten Weise zu zeigen.
Und außerdem: Ich bin froh, dass die alten Zeiten vorbei sind. Ich bin froh, dass wir keine Bond-Filme mit lachhaftem CGI oder unsichtbaren Autos haben. Ich bin froh, dass ich mich auf die Geschichte konzentrieren kann, ohne ständig von irgendwelchen furchtbaren Onelinern herausgeworfen zu werden und ich bin froh, dass, anders als im Großteil der alten Filme, die Charaktere mehr als nur die eine Seite haben, die sie präsentieren.
Casino Royale und Ein Quantum Trost waren zusammen beinahe so etwas wie eine gigantische Vorspannsequenz. Manche waren gelangweilt, manche wie ich weniger.
Aber am 1. November ist es so weit und wenn Adele ihren Skyfall-Song singt, werden wir die endgültige Etablierung von Daniel Craig erleben. Bring on Bond, Sam!
Klasse, eigentlich alles gesagt. Ich seh das mit Craig als Bond genauso, nur ich hab die Befürchtung (vielleicht ist es auch nur eine leichte Paranoia), dass mit Skyfall ein Weg gegangen wird, der von diesem grandiosen Bond-Bild, dass die beiden Filme vermitteln, wegführt.
Kleinere Tatsachen, wie z.B. dass Q wieder auftaucht (an sich nichts gegen Q, aber der neue Bond ist besser ohne ihn dran), oder das der neue Titelsong wieder eine deutlich tradizionellere Richtung vorgibt als die letzten beiden - solche Sachen machen mich da ein bisschen stutzig.
Denn auch wenn für mich klar ist, dass an Casino Royale kein Bondfilm jemals mehr rankommen wird, hoffe ich doch, dass die beiden Filme später nicht als Außenseiter oder gar Außrutscher angesehen werden. Wenn's nach mir ginge, sollte es erstmal so weitergehen.
Aber immerhin ist Craig für die nächsten beiden Bonds auch gesichert, das ist schon mal was.
@Niraf: So wie's aussieht, wird Skyfall wohl der Film, der es wieder allen rechtmacht. Und die zentrale Figur von Bond wird hoffentlich von Ein Quantum Trost ausgehend weiterentwickelt. Als grimmiger, nicht kontrollierbarer Einzelgänger. Und solange sie das beibehalten, können sie ruhig ein paar explodierende Züge mehr einbauen.
Deine Kommentare
Ichundso
Kommentare Fri, 09 Nov 2012 11:49:20 -0000
Die Zombies sind doch ok, was habt ihr alle? Das wirklich Schlimme sind ja wohl Brad Pitts Haare!
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mitcharts Fri, 09 Nov 2012 12:25:52 -0000
Antwort löschenDie Zombies im Film entsprechend nicht den Zombies aus dem Buch.
Film: rennende Massen, die Pyramiden bauen können
Buch: Zombies a la Romero/TWD/etc.
Das was da im Film geboten wird, ist schon hart lächerlich.
Ichundso Fri, 09 Nov 2012 13:28:05 -0000
Antwort löschenIch kenne das Buch nicht, auch wenn ich eine Menge gute Sachen darüber höre und es vielleicht irgendwann mal lese.
Alles, was ich über die Zombies sagen kann, ist, dass ich ihre Pyramide sehr mag.
Ichundso
Kommentare Fri, 09 Nov 2012 02:20:17 -0000
Gründe für Vorfreude:
- Brad Pitt
- Marc Forster
- Dreckige Bildgewalt
Gründe für Skepsis:
- Brad Pitts Frisur
- Der Trailer hatte zwar eine Menge Zombies, aber weniger von diesem... Dings, dieses, wie heißt es nochmal, Dings, Sub... Substanz, genau. Davon hätte ich gerne was. Und Zombies.
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Sonse Fri, 09 Nov 2012 14:55:37 -0000
Antwort löschenLass mich auch mal:
+ Enos
+ JBD
+ Straczynski
- alles andere
;)
Ichundso
über Enter the Void Thu, 08 Nov 2012 23:39:55 -0000
"Was bin ich also, was bin ich denn? Ei, ich bin ein Künstler. Ein Künstler hat es gut. Er braucht nur eine alte Tür mit Farbe zu beschmieren und zu sagen: Das ist Kunst. Käme dagegen ein Richter mit so einer Tür und sagte: Das ist Gerechtigkeit, würde man ihn verhöhnen, und einem Lehrer, der sich herausnähme, auf besagte Tür zu deuten mit dem Hinweis, dieses sei Erziehung, würde es kaum besser gehen. Ein Künstler dagegen, der sagt, das sei Kunst, erntet Lob, internationales womöglich, Zustimmung, hochdotierte Preise und gratis Inspirationsaufenthalte in Kulturmetropolen, wo der Wein in Strömen fließt und Frauen sich nicht lange zieren."
- Max Goldt
Kunst.
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Punsha Fri, 09 Nov 2012 00:20:10 -0000
Antwort löschenUltrakunst.
Roco De Long Fri, 09 Nov 2012 10:37:17 -0000
Antwort löschenExakt. Wein, Weib und Gesang! Das ist ja das Erstrebenswerte am Künstlerdasein :)
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Oliviaaah Mon, 24 Dec 2012 20:28:27 -0000
Antwort löschenSo viel also zur eigenen Meinung. Zitate posten kann jeder.
Ichundso Sat, 29 Dec 2012 14:24:29 -0000
Antwort löschenDu willst eigene Meinung? Bitteschön: Scheissfilm.
Ichundso
über Die Königin und der Leibarzt - A Royal Affair Thu, 08 Nov 2012 17:48:50 -0000
Der neue dänische Film "Die Königin und der Leibarzt" oder "A Royal Affair" von Regisseur Nikolaj Arcel und dem bekannten Produzenten Lars von Trier hat folgendes großes Problem: Es handelt sich um ein Kostümdrama über das Königshaus Dänemark im 18. Jahrhundert. Und wer nach dieser Inhaltsangabe noch wach ist, wird außerordentlich positiv überrascht werden.
"Die Königin und der Leibarzt" ist einer dieser wunderbaren Fälle eines Filmes, bei dem jeder etwas anderes sehen kann. Wenn man will, kann man den Film als tragische Liebesgeschichte sehen oder als politischen Thriller. Man kann ein psychologisches Drama über die Verwicklungen von Macht, Mut und Naivität darin finden, genauso wie eine spannende Geschichtsstunde in Filmform oder einen beinahe theatralischen Dialogkampf mit interessanten Charakteren und Charakterschauspielern. Man kann sich aber auch einfach durch die fantastischen Bilder treiben lassen und in einer Zeit versinken, über die man nie gedacht hätte, dass sie so interessant sein könnte. Und das Schöne ist: Keine dieser Sichtweisen ist richtig oder falsch. Sie haben aber gemeinsam, dass sie alle fabelhaft funktionieren und wie man "Die Königin und der Leibarzt" auch sieht, man hat eine tolle Zeit dabei und fühlt sich so gut unterhalten wie bei nur wenigen Filmen in diesem Jahr.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
xTimmaex Thu, 08 Nov 2012 18:26:30 -0000
Antwort löschenWar auf jeden Fall ziemlich gut, aber die zweite Hälfte hat sich für mich doch ziemlich gezogen (*SPOILER* ab dem Punkt wo Struensee anfängt, die Macht zu übernehmen*SPOILER*). Der Film lebt vor allem von seinen Schauspielern, wobei ich Vikander und Følsgaard sogar noch besser fand als Mikkelsen.
Ichundso Fri, 09 Nov 2012 02:06:19 -0000
Antwort löschenAb dem Punkt fand ich es immer noch sehr interessant, die Erzählstruktur brauchte auch diesen Bruch, sonst wäre es langweilig gewurden. Die Szene zum Beispiel, in dem Struensee widerwillig die Zensur wieder einführt, war für mich einer der besten Momente des Films.
Gerade dass die Handlung trotz historischer Fakten immer ein bisschen unvorhersehbar blieb, fand ich großartig.
Ichundso
Kommentare Thu, 08 Nov 2012 08:48:00 -0000
Ellen, yeah! Gewissenhafte Rollenauswahl ist was Schönes.
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jen4indie Thu, 08 Nov 2012 11:04:31 -0000
Antwort löschenwuhu ellen, dachte ich auch so. und das noch in so jungen jahren :)
Ichundso
über James Bond 007 - Skyfall Tue, 06 Nov 2012 19:56:54 -0000
Konstante Zwinkermomente (auf dem Poster steht "James Bond", ihr müsst mich nicht alle zwei Minuten daran erinnern, dass ich einen James Bond-Film sehe) und gezwungene Oneliner verhindern, dass die Rechnung mit schmutziger und psychologischer James Bond-Action komplett aufgeht. Und dabei hätte das alles wirklich großartig werden können. Tolle Actionsets, Roger Deakins' fabelhafte Kamera und Our Man Daniel Craig als ein sehr angeknackster Bond und die psychologische Mitte des Films harmonieren wunderbar, aber dennoch fehlt irgendwie das Grimmige aus Ein Quantum Trost und dass während des 30 Minuten-Showdowns beinahe jede Textzeile ein "Zinger", also eine schwarzeneggereske Gagline ist, nimmt ganz gewaltig die Luft aus dem dreckigen Angriffsspektakel.
Aber es wird auch so viel richtig gemacht, das Herz der Geschichte funktioniert als Aufhänger, Javier Bardem ist entgegen meiner Erwartungen sehr unterhaltsam, der Vorspann mit Song toll und filmisch ist das alles picobello (stellt euch dieses Wort bitte mit einem ironischen Unterton vor). Ich war bewegt, gethrillt und beeindruckt. Der dritte Craig-Bond bekommt wie die beiden Vorgänger von mir acht Punkte, ist damit ganz gut bedient und jetzt aber hopphopp, den nächsten bitte.
bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
TheDrPepperPower Tue, 06 Nov 2012 22:02:27 -0000
Antwort löschenIch versteh's einfach nicht. Alle feiern den Film so ab, ich fand ihn fast furchtbar. Ich kann definitiv sagen, dass es der schlechteste Bond ist, den ich bis jetzt gesehen habe.
Alle 3 Antworten zeigen
SKURRIL Tue, 06 Nov 2012 23:21:34 -0000
Antwort löschenwarst du doch? oO
Ichundso Wed, 07 Nov 2012 12:07:09 -0000
Antwort löschenJa, in einer 10 Uhr morgens-Vorstellung, weil eine Vorlesung kurzfristig ausgefallen war. Man kann echt gar nichts mehr planen...
Ichundso
Kommentare Mon, 05 Nov 2012 15:28:15 -0000
Wäre schön, wenn Fassbender wenigstens hier gewinnt. Seine Leistung in Shame ist für mich die Beste überhaupt seit Daniel Day-Lewis in There Will Be Blood.
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Ichundso
über Es war einmal in Amerika Mon, 05 Nov 2012 07:56:00 -0000
Was haben nur immer alle mit ihren Gangsterepen? Mit ihren Männerwelten über MÄNNER (das T steht für Testosteron), die mich grundsätzlich einen Scheiß interessieren? Der Pate war ja wenigstens noch unterhaltsam, Der Pate 2 hatte eine Seele und Goodfellas war so edgy und merkwürdig, aber OUATIA ist das letzte Werk von einem Regisseur, der von nichts so überzeugt war wie sich selbst.
Ich hasse die Charaktere, die dieser Film anhimmelt. Ich hasse die Moralvorstellungen, die dieser Film vertritt. Ich hasse die Tatsache, dass Leone anstelle eines 90 Minuten-Exploitation-Films (der interessanter und wahrscheinlich besser geworden wäre) meinte, er müsse die Story auf mythisches Format aufblasen und durch Länge Wichtigkeit signalisieren. Aber dieser Film ist nicht wichtig. Er ist langweilig. Und die vielen fast schon bizarr unverschämt frauenverachtenden Szenen werden auch nicht dadurch besser, dass sie gut geschnitten und gefilmt sind.
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Jenny von T Mon, 05 Nov 2012 08:14:42 -0000
Antwort löschenGENAU!!!
Hooded Justice Mon, 05 Nov 2012 14:18:28 -0000
Antwort löschenSo langsam werde ich Fan von Dir.
Pyro 91 Mon, 05 Nov 2012 17:15:13 -0000
Antwort löschenVon mir bekommt der Film noch 5 Punkte. Visuell gefällt er mir sehr und vom Pacing her habe ich auch keine Probleme. Schauspielerisch top und musikalisch wunderbar untermalt. Aber diese ständige Frauenfeindlichkeit (die eigentlich nur für Noodles Charaker wichtig gewesen wäre) und das ständige Zelebrieren von Männerfreundschaft über alles und jeden. Und dann verlangt Leone auch noch von uns, dass uns Noodles uns leid tut, obwohl er gerade seine Kindheitsfreundin vergewaltigt. Bäh, widerlich. Eine gewisse Distanz sollte da schon sein. Immerhin erschien der Film in den 80er, nicht in den 40ern.
Ichundso Tue, 06 Nov 2012 14:20:01 -0000
Antwort löschenAch Jungs, ihr seid nett.
@Pyro: Ich fand es eben zusätzlich noch langweilig. Ansonsten sehe ich es aber genau so wie du.
Pyro 91 Tue, 06 Nov 2012 15:23:59 -0000
Antwort löschenWas noch anmerken möchte ist, dass die Frauenrollen in "Der Pate" und "Goodfellas" aufgrund des Stoffs, natürlich auch eher nebensächlich sind. Jedoch sparen Coppola und Scorsese es nicht aus zu zeigen wie die Frauen unter den Aktionen ihrer Männer leiden. Zudem haben diese Charakter. Sie mögen in der Welt der Mafia nicht viel zu sagen haben, doch zumindest wehren sie sich das eine oder andere Mal, machen Fehler, zeigen sich aber andererseits auch als loyal und stark, wenn es um den Schutz ihrer Familie geht.
In "Es war einmal in Amerika" gibt es keine Frauenrolle, die für "voll" genommen wird. Diese werden entweder sexuell oder durch Gewalt erniedrigt. Eigendynamik besitzen sie keine.
Hm, wenn ich recht drüber nachdenke war ich mit meinen fünf Punkten eigentlich noch gnädig.
Ichundso Tue, 06 Nov 2012 19:36:23 -0000
Antwort löschenVor allem Goodfellas wäre fast interessanter, wenn er komplett aus Sicht der weiblichen Charaktere erzählt wäre. Ok, das ist wohl eher meine Privatmeinung, aber die Frauen dort haben richtige Persönlichkeiten und nicht bloß sexuelles Verhalten.
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Pyro 91 Tue, 06 Nov 2012 19:54:49 -0000
Antwort löschenHm, ja die Idee hätte durchaus Potenzial. :)
petergriffin13 Wed, 17 Apr 2013 14:17:07 -0000
Antwort löschenalso die Szene in der er seine Jugendfreundin vergewaltigt zeigt doch gerade wie böse Noodles im Bezug auf Frauen ist, zelebriert wird in dieser Szene gar nichts. Der Chauffeur ist vom Verhalten angewidert und nimmt das Geld von Noodles nicht an.
Ja, Noodles ist frauenfeindlich. Aber nur weil Leone dies schonungslos zeigt, bedeutet es nicht automatisch dass er frauenfeindlich ist. Wenn man den Film aufmerksam schaut, kann man dies erkennen.
Ichundso
über Mark Hamill Sun, 04 Nov 2012 18:28:31 -0000
Seit wann sieht Luke Skywalker eigentlich aus wie Hape Kerkeling?
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Ichundso
über Vielleicht lieber morgen Sat, 03 Nov 2012 11:38:12 -0000
8 Punkte mit Herz.
Inmitten von einigen Szenen und Nebenhandlungen, die im Kontext eines Films nicht funktionieren und auch nicht interessieren, hält "The Perks of Being a Wallflower" im Zentrum der Geschichte ein paar der magischsten Kinomomente des Jahres bereit und wenn sie zu David Bowies Heroes durch den Tunnel fahren, ist das einer dieser so seltenen Momente, in denen alles egal ist und alles wunderbar und Gänsehaut und nach dem Kino Ohrwurm und zufrieden einschlafen. Kein perfekter Film, aber einer mit so wahnsinnig viel Seele.
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DerDude_ Sat, 03 Nov 2012 11:49:12 -0000
Antwort löschenMich interessiert der Film schon aber ich fand das Buch ganz grausam. Trotzdem zu empfehlen ?
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bestseimon Sat, 03 Nov 2012 12:55:32 -0000
Antwort löschenDie Szene im Tunnel ist auch meine Lieblingsszene im Film. Einfach fantastisch.^^
Ichundso Sat, 03 Nov 2012 13:26:14 -0000
Antwort löschenHab das Buch nicht gelesen, aber anscheinend ist der Film im Vergleich dazu etwas optimistischer und mit weniger Selbstmordsachen etc. Wenn dir nur der Stil des Buchs nicht gefallen hat, auf jeden Fall einen Blick wert.
Ichundso
Kommentare Sat, 03 Nov 2012 11:01:20 -0000
Meine Top 7 Gründe, warum ich die Twilight-Filme sehr mag:
1. Im Zentrum steht eine magisch schöne Liebesgeschichte.
2. Die Emo-Ästhetik der Filme ist genau das, was ich mir mit 13 als Lieblingsfilm gewünscht hätte. Die Vampirlegende wird zurückgeführt zu ihren Ursprüngen in der Romantik über unterdrückte Sexualität im Gothic-Stil. Grün in grün in Wald in Regen. Jederzeit wunderbar gefilmt.
3. Weil Eclipse und Breaking Dawn 1 die interessantesten Twists mit dem Horrorgenre sind, die in den letzten Jahren ins Kino kamen.
4. Die Frage, die sich Bella stellen muss, ist nicht die, mit wem sie ihr Leben verbringen will, sondern die nach ihrer eigenen Identität. Twilight ist eine klassische Coming of Age-Geschichte mit Vampiren und Liebe.
5. Kristen Stewart ist eine der wichtigsten und besten Schauspielerinnen ihrer Generation. Sicher war sie in On the Road oder Snow White noch um einiges besser, aber sie ist Bella, ikonisch und melancholiegetragen.
6. Die Soundtracks sind immer großartig und (abgesehen von der legendär schrecklichen Baseballszene) wirklich passend eingesetzt. Indiefilm-Regel Nummer 1: Ein guter Soundtrack macht nicht automatisch einen guten Film. Man muss etwas damit anstellen.
7. Aus Prinzip.
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Joice1982 Sat, 03 Nov 2012 11:26:01 -0000
Antwort löschenSorry, aber ich mag die Baseballszene. Und das Lied dazu auch. ;-)
Ichundso Sat, 03 Nov 2012 11:27:50 -0000
Antwort löschenJoa, das Lied ist gut, Muse sind schon einigermaßen anständig. Aber du musst zugeben, dass diese zwei Minuten die Handlung jetzt nicht gerade besonders vorangetrieben haben, oder?
Pharazon Sat, 03 Nov 2012 20:37:05 -0000
Antwort löschenIch bezeichne mich als Fan von Twilight, zumindest deren Büchern, aber
"5. Kristen Stewart ist eine der wichtigsten und besten Schauspielerinnen ihrer Generation. Sicher war sie in On the Road oder Snow White noch um einiges besser, aber sie ist Bella, ikonisch und melancholiegetragen. "
Sry, aber jedes Brett kann besser spielen als Kristen Stewart. Das ist kein Gehetze, sondern einfach eine Tatsache.
Broda Sat, 03 Nov 2012 22:10:35 -0000
Antwort löschenDas ist keine Tatsache. Und irgendwie nur gehetzte. Vergleichbar mit anderen ihrer Generation stinkt sie natürlich noch etwas ab, wenn sie sich aber die richtigen Produktionen rauspickt könnte aus ihr wirklich eine sehr, sehr anständige Schauspielerin werden.
Pharazon Sat, 03 Nov 2012 22:21:10 -0000
Antwort löschen"Kann werden" das lasse ich gelten, aber im moment hatte sie auch abseits von Twilight keine Glanzmomente, in Snow White eine glatte Fehlbesetzung. Ich mochte sie, aber so dolle spielt sie nicht. Eventuell wird das in Zukunft noch was
Broda Sat, 03 Nov 2012 23:11:27 -0000
Antwort löschenKomm schon, in Snow White waren die Momente mit ihr schöne Momente. Denn immer wenn Charlize Theron im Bild war verging mir alles (schon erstaunlich wie jemand der nur ein paar Monate vorher eine eine überwältigende Performance abliefert, so grauenhaft spielen kann). Ansonsten kenne ich mit ihr auch nur 'Into the Wild' und gerade dort, in der zugegeben kleinen Rolle, war sie wunderbar und hat ihr Talent unter beweis gestellt. Lass uns über Kristen Stewart einfach nochmal in fünf Jahren sprechen (falls die Seite bis dahin nicht zu etwas gruseligen mutiert, dass sich zurzeit sehr oft andeutet) und bis dahin einfach von der besten dieser Generation träumen: Jennifer Lawrence. Hach..
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Pharazon Sat, 03 Nov 2012 23:24:52 -0000
Antwort löschenIhr immer mit "der besten dieser Generation träumen:" Es gibt soviele die in frage kommen, sowohl M wie / W, es gibt keine/n beste/n
Zugegeben, Into the Wild habe ich noch nicht gesichtet, und wie gesagt, habe ich keine Abneigung gegen sie, ich bleibe nur auf den Teppich, was ihre Performance angeht.
Und mit den 5 Jahren... Wenn MP in den nächsten Wochen so weitermacht, werde ich bis dahin meinen Account gelöscht haben.
Nachti, ich geh ausnüchtern :P
Arbales Thu, 29 Nov 2012 14:41:16 -0000
Antwort löschen@ Ichundso
Ein wunderbarer Kommentar, den ich leider jetzt erst gelesen habe. Ich muss dir in allen, naja fast allen Punkten beipflichten.
Es ist eine wunderschöne magische Liebesgeschichte und man muss nicht 13 sein, um für soetwas offen zu sein. Ich glaube eher ich hätte vor 20 Jahren den Film schnulzig gefunden, aber naja Männer werden halt später emotional reif :)
Dein Punkt 4 spricht mir aus der Seele, dem ist nichts hinzuzufügen.
Punkt 5:" Kristen Stewart ist eine der wichtigsten und besten Schauspielerinnen ihrer Generation. Sicher war sie in On the Road oder Snow White noch um einiges besser, aber sie ist Bella, ikonisch und melancholiegetragen. "
Kristen Stewart ist ohne Zweifel eine brilliante und unglaublich facettenreiche Schauspielerin.
Mir gefallen kämpferische Frauen, wie in Snow White, und auch in welcome to the Rileys wirkte sie auf mich sehr überzeugend. Schon in "fierce people" und "speak" zeigte sie einen Hang zu sehr emotionalen Rollen. Ihre Darstellung in Twilight steht dem in nichts nach.
Momentan meine absolute Favoritin und eine Frau, die ich sofort heiraten würde.
Ichundso
über Frankenweenie Fri, 02 Nov 2012 18:50:27 -0000
Tim Burton verirrt sich in seinem neuen Trickfilm so sehr in der Optik, dem morbiden Humor und den Horrorreferenzen, das er vergisst, irgendjemandem im Film anständig zu charakterisieren. Man bemerkt, dass Frankenweenie eigentlich ein Kurzfilm ist, denn einem bestimmten Moment weiß Burton nicht mehr, was er mit der Zeit anfangen soll und serviert uns einfach ein wunderschönes schwarzweißes Animationsspektakel, das zwar spaßig ist, aber leider auch unangenehm substanz- und kein bisschen zeitlos.
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Punsha Fri, 02 Nov 2012 19:00:05 -0000
Antwort löschenSo etwas in der Art ist auch meine Befürchtung. Burton hat anscheinend selbst gemerkt, dass es nicht mehr so gut klappt. Was macht er? Er verfilmt seinen eigenen alten Stoff, um vielleicht doch nochmal an alte Zeiten anknüpfen zu können. Aber so ganz gelingt das nicht, denn er kann es einfach nicht mehr. :( Hoffentlich irre ich mich.
Ichundso Sat, 03 Nov 2012 13:27:29 -0000
Antwort löschenFrankenweenie ist schonmal besser als Alice im Wunderland. Ok, es gibt auf der Welt nur sehr wenige Dinge, die nicht besser als Burtons Alice im Wunderland, aber naja.
Ichundso
Kommentare Wed, 31 Oct 2012 13:21:00 -0000
Ich bin für Michael Bay. Dann ist der beschäftigt und die ganzen guten Leute in der Liste können währenddessen richtige Filme drehen.
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Uli Kunkel Wed, 31 Oct 2012 14:08:06 -0000
Antwort löschenGenau diesen Gedanken hatte ich ebenfalls. ;)
Ichundso
über Die Passion Christi Tue, 30 Oct 2012 20:27:36 -0000
Ich möchte diesen Film ausdrucken und das Papier im Mund zerkauen.
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Sigmund Wed, 31 Oct 2012 00:45:25 -0000
Antwort löschenSo schlecht finde ich ihn nicht, aber wirklich schön gesagt.
Ichundso
über Der Weiße Hai Tue, 30 Oct 2012 19:56:34 -0000
8 Punkte ist meine Pussy-Bewertung. Das kriegen Klassiker der Filmgeschichte von mir, die ich zwar in gewisser Weise bewundere und respektiere, mich aber fast völlig kalt lassen. Filme, denen ich 8 Punkte gegeben habe: Apocalypse Now, Der Pate 1, Vertigo, Dr. Strangelove, Uhrwerk Orange, Network...
Der weiße Hai reiht sich problemlos ein, denn er ist ein sehr gutes Beispiel für einen Film, der heute einfach nicht mehr funktioniert. Es gibt einen Haufen guter Momente, einige herausragende schauspielerische Leistungen und großartige Charaktermomente in der Mitte, aber wo bleibt der Thrill?
Während der zwei Stunden, die der Film lang ist, war ich vielleicht drei Minuten lang mehr als milde besorgt um die Charaktere. Oh, hallo Gummihai, dachte ich und Mann, deine Zähne sehen nicht wirklich beißfest aus und holla, mampf mampf, das muss ja tüchtig gestunken haben beim Dreh. Nur weiß ich, dass eine Menge Leute, darunter meine höchsteigene Mutter völlig ausgeflippt sind. Hätte ich auch gern gemacht, hat aber nicht funktioniert. Und ich weiß genau, dass das komplett anders wäre, hätte ich ihn zum ersten Mal mit zehn Jahren gesehen.
Also ein kleiner Aufruf: Zeigt euren Kindern Der weiße Hai, bevor es zu spät ist! Aber auch nicht zu früh. Das wäre krank.
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David "Noodles" Aaronson Tue, 30 Oct 2012 20:26:01 -0000
Antwort löschenHeißt das nicht du fandest ihn eigentlich scheiße??
Hab mich als Kind ordentlich gegruselt. Macht aber immer noch was her.
Ichundso Tue, 30 Oct 2012 20:26:55 -0000
Antwort löschenNein, überhaupt nicht scheiße. Technisch top, super geschrieben und gespielt und so. Ich hatte nur keine Angst.
Punsha Wed, 31 Oct 2012 00:31:14 -0000
Antwort löschenPussy-Bewertungen gehen gar nicht!
Admiral.Nogura Fri, 16 Nov 2012 05:05:28 -0000
Antwort löschenIch war 9 oder 10, als "Der weiße Hai" zum ersten Mal im deutschen Fernsehen lief und ich hatte auch keine Angst beim Anschauen, sondern ich fand ihn mödermäßig spannend und aufregend. Dieser Film ist daran Schuld, dass ich so ein Filmnerd geworden bin und ich ein abartiges Interesse an Haien entwickelte. Also vielleicht besser nicht den Kindern zeigen. Aber wieso? Bevor sie sich irgendein anderen Mist reinziehen... ;)
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NiRaF Sun, 02 Dec 2012 21:03:51 -0000
Antwort löschenKann dich verstehen. Mir geht's ähnlich mit Alien. Klasse Film, super Atmosphäre, Regie, Schauspieler - eigentlich alles wirklich mehr als Top, leider bleibt nur das gewünschte Angstgefühl aus.
Ein weiterer Film aus dieser Reihe ist für mich Shining, obwohl ich den dann doch noch etwas gruseliger finde.
Admiral.Nogura Mon, 03 Dec 2012 02:28:12 -0000
Antwort löschenAlien find ich gruseliger und Shinning unheimlicher. Natürlich kann man den weißen Hai auch zu den Horrorfilmen zählen, aber es kommt noch eine gehörige Portion Abenteurfilm hinzu. Es gibt etwas beim weißen Hai, das die Angst sehr kontrollierbar macht: Haie trifft man selten an Land an, auf jeden nicht diejenigen, die zur Klasse der Knorpelfische zählen.
Ichundso
über Transcendence Sat, 27 Oct 2012 09:36:51 -0000
Und der Twist am Ende: Es war alles nur in einem Computerspiel.
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Ichundso
Kommentare Fri, 26 Oct 2012 08:23:33 -0000
Nolan kann Einzelgänger unglaublich gut. Menschen, die sich bemühen, durchzumarschieren, während die Welt um sie herum explodiert. Oh, und wie sie explodieren wird. Seine großen Actionfilme haben eine solche Wucht und eine Physikalität, wie sie momentan selten zu finden ist. Daniel Craigs Bond ist der interessanteste von allen, das passt zu einem der interessantesten Regisseure unserer Zeit.
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Ichundso
Kommentare Thu, 25 Oct 2012 08:43:17 -0000
Oh je. Und vor zwei Jahren habe ich mal eine Nachricht bekommen, "Du bist mein 5.000ster Abonnent! Wohin darf ich die Mikrowelle schicken? *Franc ;-)".
Keine bewegende Geschichte, die man bei einer Gedenkveranstaltung erzählen kann, aber da, wo er war, ist jetzt ein Loch. Er war vielleicht der einzige gute deutsche Filmkritiker auf Youtube. Und immer furchtbar sympathisch.
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Kana Thu, 25 Oct 2012 08:50:56 -0000
Antwort löscheneine seine ganz großen Eigenschaften. Er ging auf seine Fans ein, nahm Stellung zu Kommentaren, erfüllte den Wunsch nach Kritiken und beantwortete selbst direkt an ihn gerichtete mails..
A.V. Thu, 25 Oct 2012 10:08:58 -0000
Antwort löschenEine sehr schöne Geschichte, ich glaube sie ein gutes Spiegelbild seines tollen Charakters.
Mitternachtselbin Thu, 25 Oct 2012 10:40:55 -0000
Antwort löschenDie Geschichte treibt mir grad Tränen in die Augen :( Er war so ein guter Mensch. Warum gehen denn immer die besten... das ist doch nicht fair. :(
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tsighart Thu, 25 Oct 2012 10:55:50 -0000
Antwort löschenaber der war doch noch so jung!!! an was ist er denn gestorben? unfassbar....da kriegt man richtig angst....
woodhouze Thu, 25 Oct 2012 21:38:40 -0000
Antwort löscheneine tolle anekdote... :)
Ichundso
über Crash Tue, 23 Oct 2012 18:51:57 -0000
Ich habe Crash vor einem Monat gesehen. Hier ist, woran ich mich noch erinnere:
Zuerst absolut perfekte erste 20 Minuten, Aussicht auf einen 10 Punkte-Film.
Und dann Sex. Sex, Sex, Sex, Sex. Mehr Sex. Mit Frauen, Männern, draußen, drinnen, in Autos, in Wohnungen, auf der Straße, Sex, Sex, Sex. Und irgendwann ist der Film vorbei. Warum irgendjemand von diesem Film schockiert war, ist mir ein gigantisches Rätsel. Schockiert wovon? Von Sex? Tut mir leid, mir war bekannt, dass es so etwas gibt. Und dass man das durchaus gerne hat. Man hat Filmabende, Autos und auch Sex. Soll's geben. Große Erkenntnis.
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Pyro 91 Thu, 25 Oct 2012 18:53:57 -0000
Antwort löschenIch denke das Schockierende am Film sind eher die immer extremeren Methoden mit der Sex in Verbindung gebracht wird. Das wirkt so abschreckend, denke ich. Die Sexszenen selbst sind ja, wenn mal mal von der Narben-Penetration;) absieht, recht ungrafisch.
Pyro 91 Thu, 25 Oct 2012 18:54:51 -0000
Antwort löschenBesser gesagt, die Sexszenen an sich sind heute keine Aufregung mehr wert.
DerDude_ Mon, 19 Nov 2012 20:10:01 -0000
Antwort löschenMich haben sie mitgenommen
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Ichundso Mon, 19 Nov 2012 20:55:42 -0000
Antwort löschenWohin denn? ;)
Pyro 91 Tue, 20 Nov 2012 01:51:00 -0000
Antwort löschenZu "Crash" denke ich mir folgendes:
Auch wenn die Charaktere im Film Sex miteinander haben, so bleiben sie doch stark distanziert voneinander. Sie reden leise und von abstrakten Dingen, sie sprechen mehr mit sich selbst, anstatt zu der anderen Person.
Das Fernsehen, Filme und ihre Kultur hat diesen Menschen den Sex als die perfekte Vereinigung und Kommunikation verkauft, als einer der größten und wichtigsten, ja fast schon transzendalen Erfahrungen. Doch ihnen wird klar, dass sie sich selbst während des Aktes nichts fühlen. Egal was sie tun, mit wem oder wie oft, sie fühlen sich geistig und emotional kalt und leer, auch wenn sie körperlich voller Leidenschaft sind.
Dadurch sind sie auf der Suche nach immer extremeren Formen von sexueller Stimulation, doch egal was sie probieren, es schlägt fehl.
Im Film trift James auf Vaughn, der auch versucht irgendetwas zu fühlen. Dieser verbindet Sex mit dem Tod/der Todesgefahr durch Autounfällen. Die Leute in Vaughns Nähe haben Sex in gecrashten Autos; sie suchen Unfallorte auf, als eine Art Vorspiel; sie sehen sich Autounfälle und Crashtests auf Video an, als wären es Erotikfilme und sie haben Sex mit Leuten deren Körper von Autounfällen verletzt wurde.
Letztendlich reichen allerdings nicht einmal die Angst vor Verletzung oder diverse Nahtoderfahrungen, um das gewünschte Level an tiefen Gefühle zu erreichen. So ähnlich wie wenn sich jemand ein Auto als Statussymbol zulegt und denkt, er könne damit sich selbst als Person vervollständigen und stattdessen doch nur sein Ego damit stärkt.
Interessant finde ich noch das Autos den Menschen im allgemeinen, von seiner Unwelt abtrennen und ihn isolieren, doch wenn es zu einem Unfall kommt, wird es auf einmal intim und persönlich. Die schiere Gewalt mit der bspw. zwei Autos aufeinanderprallen und die Insassen verletzen, jemanden mit Schuldgefühlen belasten etc.
Ich war selbst mal in einem Autounfall, wurde nicht verletzt, aber der Moment - der Crash - war, als ob man sich kurz auflöst und nur noch ein Beobachter ist. Diese paar Schreckssekunden, nach der man feststellt, dass man noch lebt und einen nichts geschehen ist, sind im Nachhinein doch faszinierend gewesen (auch wenn ich es nie mehr erleben will).
Ich denke ich sollte "Crash" mal wieder einlegen und noch selbst einen Kommentar dazu verfassen. Faszinierender Film. ;)
Ichundso
über James Bond 007 - Casino Royale Tue, 23 Oct 2012 18:45:33 -0000
Ein paar Worte vor Skyfall:
Es scheint sich ja immer noch nicht bei allen die Ansicht durchgesetzt zu haben, dass Casino Royale großartig ist. Ein Quantum Trost bleibt das verhasste Sequel, das ich persönlich wahnsinnig mutig und interessant finde, aber ich kann auch verstehen, warum man davon genervt sein kann.
Casino Royale aber ist ein origineller, spannender und überraschender Bond-Thriller. Und als jemand, der sich durchaus ein bisschen mit den Ian Fleming-Büchern auskennt (ich bin kein Experte, aber immerhin habe ich einige davon gelesen, unter anderem Casino Royale), wollte ich dringend mal folgendes loswerden:
Daniel Craig ist ein fantastischer James Bond und von allen Bonds, die ich gesehen habe, ist das hier vielleicht die beste Interpretation des Charakters aus den Büchern gewesen.
Diese unglaublich vielen Leute, die anscheinend immer noch rumheulen, dass James Bond nicht alle dreißig Sekunden irgendeine Absurdität von sich lässt, nicht die richtige Frisur hat oder keine bescheuerten Gadgets... Das, was ihr vermisst, hatte kaum etwas mit dem Original zu tun und absolut nichts macht Bond interessanter als ihn in einer dreckigen, undurchsichtigen und unkontrollierten Weise zu zeigen.
Und außerdem: Ich bin froh, dass die alten Zeiten vorbei sind. Ich bin froh, dass wir keine Bond-Filme mit lachhaftem CGI oder unsichtbaren Autos haben. Ich bin froh, dass ich mich auf die Geschichte konzentrieren kann, ohne ständig von irgendwelchen furchtbaren Onelinern herausgeworfen zu werden und ich bin froh, dass, anders als im Großteil der alten Filme, die Charaktere mehr als nur die eine Seite haben, die sie präsentieren.
Casino Royale und Ein Quantum Trost waren zusammen beinahe so etwas wie eine gigantische Vorspannsequenz. Manche waren gelangweilt, manche wie ich weniger.
Aber am 1. November ist es so weit und wenn Adele ihren Skyfall-Song singt, werden wir die endgültige Etablierung von Daniel Craig erleben. Bring on Bond, Sam!
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NiRaF Tue, 23 Oct 2012 19:04:19 -0000
Antwort löschenKlasse, eigentlich alles gesagt. Ich seh das mit Craig als Bond genauso, nur ich hab die Befürchtung (vielleicht ist es auch nur eine leichte Paranoia), dass mit Skyfall ein Weg gegangen wird, der von diesem grandiosen Bond-Bild, dass die beiden Filme vermitteln, wegführt.
Kleinere Tatsachen, wie z.B. dass Q wieder auftaucht (an sich nichts gegen Q, aber der neue Bond ist besser ohne ihn dran), oder das der neue Titelsong wieder eine deutlich tradizionellere Richtung vorgibt als die letzten beiden - solche Sachen machen mich da ein bisschen stutzig.
Denn auch wenn für mich klar ist, dass an Casino Royale kein Bondfilm jemals mehr rankommen wird, hoffe ich doch, dass die beiden Filme später nicht als Außenseiter oder gar Außrutscher angesehen werden. Wenn's nach mir ginge, sollte es erstmal so weitergehen.
Aber immerhin ist Craig für die nächsten beiden Bonds auch gesichert, das ist schon mal was.
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Ich-Bin-Viele Tue, 23 Oct 2012 22:25:46 -0000
Antwort löschenSuper, genau meine Meinung!
Ichundso Tue, 30 Oct 2012 20:09:38 -0000
Antwort löschen@Niraf: So wie's aussieht, wird Skyfall wohl der Film, der es wieder allen rechtmacht. Und die zentrale Figur von Bond wird hoffentlich von Ein Quantum Trost ausgehend weiterentwickelt. Als grimmiger, nicht kontrollierbarer Einzelgänger. Und solange sie das beibehalten, können sie ruhig ein paar explodierende Züge mehr einbauen.