Der Film MANAGEMENT ist eine wahres Juwel. Ich kann die vielen negativen Kritiken nicht verstehen! Es gibt zwar keine großen Lacher, wie es auf der DVD angepriesen wird, Stephen Belber hat mit MANAGEMENT aber einen Film mit viel Herz gemacht und hat dabei zum Glück auf (allzu viel) Kitsch verzichtet.
Jennifer Aniston ist mehr als "Rachel". Sie ist eine sehr begabte Schauspielerin mit einem perfekten Gespür für Timing und unglaublich viel Gefühl. In THE GOOD GIRL und ENTGLEIST hat sie schon zeigen können das mehr in ihr steckt. In MANAGEMENT gibt sie alles. ("OK. Du darfst meinen Po anfassen. Fass meinen Po an und dann gehst du...")
Die Romanze von Mike und Sue ist zwar zentrales Thema, es geht aber mehr um Mike und seinen Weg zum Erwachsenwerden. Er steckt fest, ist an einem Punkt in seinem Leben angekommen in dem er loslassen und sein eigenes Ding machen muss. Leider ist ein völliger Kindskopf.
Sue hingegen steht sich selbst im Weg. Immer nur darauf bedacht die Welt zu verbessern, Obdachlosen zu helfen und gemeinnützig zu sein, vergisst sie dabei sich selbst. Von Mike lernt sie zu atmen, auf die eigenen Wünsche zu achten und die Probleme da draussen mal andere lösen zu lassen.
Die Geschichte des Films ist simpel, ist aber mit intelligenten Dialogen und unerwarteten Überraschungen gespickt. Ein besonders hinreißender Film. Ich habe mich keine einzige Sekunde gelangweilt!
Einerseits wird "Jenseits der Wahrheit" viele Fans enttäuschen. Lange musste man auf den zweiten Film warten und muss nun sagen, dass er ganz anders ist als erwartet und bei weitem nicht ideal. Das Zwischenmenschliche und die Glaubensfragen rücken mehr in den Vordergrund. Mulders neue Synchronstimme tut seinen Teil dazu bei, den Film sabotieren zu wollen.
Andererseits muss man zugeben das der Film den ersten Teil und die ganze Serie abrundet, viele Fragen beantwortet und einfach eine Gelegenheit bietet, nach fast 10 Jahren mal wieder so richtig in Erinnerungen zu schwelgen und auf "alte Bekannte" zu treffen. Außerdem ist es auch eine Wohltat von Chris Carter, dass sich Scully und Mulder nun endlich (!) gefunden haben.
Von der Ästhetik ist "Jenseits der Wahrheit" jedenfalls exzellent. Besonders gelungen ist auch der Soundtrack, der das klassische Thema neu aufgreift.
Das eine Story inszeniert wurde, die ohne Aliens und Verschwörungen auskommt, ist "kein müdes Winken eines zahnlosen Greises", sondern ein gut durchdachter Schachzug. Spannend und schockierend ist der Fall ohnehin sehr! Aber wenn man mal darüber nachdenkt ging es bei "Akte-X" noch nie wirklich nur um Ausserirdische oder das Übernatürliche, sondern um den Glaube an all diese Dinge ("I Want To Believe").
Wie Mulder am Ende des Films so treffend sagt: "... Ist das nicht die Antwort auf alles? Ich meine DIE Antwort..." .
Dies wird im Film umso deutlicher! Scully glaubt zu Beginn des Filmes an fast nichts mehr, weder an das Übernatürliche noch an den Glaube an sich. Verzweifelt klammert sie sich an die Hoffnung ein todkrankes Kind retten zu können. Mulder hingegen versucht zu vergessen. Es braucht nur einen kleinen Anstoß, in Form eines pädophilen Priesters und ominöse wissenschaftliche Experimente.
Doch am Ende des Films muss man sich fragen: Wie weit darf Glaube gehen? Kann zu viel Glaube unmenschlich sein? Wo liegen die Grenzen? Wie weit darf man gehen um das zu retten was man liebt?
Nicht der beste Fall von Scully und Mulder, aber allemal spannend und der perfekte Abschluss für diese Serie die TV-Geschichte geschrieben hat. Die Wahrheit ist da draußen, also bildet euch euer eigenes Urteil!
Der für's Fernsehen produzierte Mystery-Thriller "Die Tür zur Dunkelheit" ist nicht schlecht, aber auch kein großer Wurf. Der Regisseur hat seinen Job gut gemacht. Die Filmmusik und die Effekte wirken aber oft irgendwie übertrieben und deplaziert. Ansonsten ein kurzweiliges und spannendes Filmchen, das den Zuschauer bis zum Ende im Dunkeln tappen lässt.
Emma Caulfield (bekannt aus "Buffy"), die bisher auf Nebenrollen abboniert schien, hat hier ihre zweite große Hauptrolle und macht ihre Sache nicht schlecht, wirkt sie stellenweise auch etwas überfordert.
Sämtliche andere (Neben-) Rollen sind ganz in Ordnung aber nicht sonderlich erwähnenswert.
In "Der Fluch von Darkness Falls" hat Caulfield mehr Talent bewiesen. Ewige Fans von "Buffy", wie ich einer bin, können aber bedenkenlos zugreifen.
Ein Film den man definitiv nicht gesehen haben muss, der aber zu unterhalten weiß. Es besteht jedenfalls keine Gefahr während dem Film einzuschlafen, was bei Nicholas Brendons Ausflug auf die Leinwand in "Pinata: Dämoneninsel" leider ganz anders war...
Der Thriller "Im Augenblick des Todes" aus dem Jahr 1992 (auch bekannt unter den Titeln "Mask of Murder 2" oder "Töte!") war kein großer Hit für Barrymore, die mit diesem Film versuchte ihre Karriere wieder voran zu treiben. Der Film ist aber sehr spannend, gut gespielt und bietet tolle Effekte. Berühmt berüchtigt die Szene in der Drew eine "Blut-Dusche" nimmt...
Drew Barrymore zeigte sich (nach der Entlassung aus der Nervenheilanstalt, Selbstmordversuchen und überstandenen Drogen- und Alkoholproblemen) hier wieder sichtlich erholt. Ihr Spielen ist ungewohnt freizügig und sehr intensiv, wirkt aber stellenweise etwas überanstrengt.
Ihre Karriere stagnierte zu jener Zeit. Mit sieben Jahren hatte sie in "E.T." ihren Durchbruch und war ein gefeierter Kinderstar. Mit dem schnellen Ruhm kamen Probleme, die sie mit wilden Exzessen in den Fokus der Öffentlichkeit brachte. Sie vollzog einen kompletten Imagewechsel und spielte fortan selbstbewusste Frauen, beispielsweise die Verführerin in "Poison Ivy". So konnte sie wieder erste Erfolge feiern und zur "Queen of Knuffigkeit" werden, die wir heute kennen und lieben.
Der Film ist weitaus besser als sein Ruf und weiß durchaus zu unterhalten, lebt aber einzig und allein von seiner hervorragenden Hauptdarstellerin. Die damals 17-jährige Drew Barrymore überzeugt auf ganzer Linie. Man darf keinen Blockbuster erwarten. "Im Augenblick des Todes" ist trashig, atmet aber den Geist der 90er und lässt einen irgendwie nostalgisch werden.
Für einen gemütlichen Filmabend auf jeden Fall das Richtige!
Es hätte so ein toller Horror-Film werden können.
Die Geschichte ist innovativ, mal was völlig erfrischendes. Die Location ist klasse. Leider sind die Effekte richtig mies und die Darsteller anscheinend "Last Minute gebucht". So ist "Piñata: Dämoneninsel" nur ein mittelmäßig unterhaltsamer Film geworden.
Nicholas Brendon kennt man aus "Buffy". Seit dem Aus der Serie 2002, hat man nicht viel von ihm gesehen. Dann und wann spielt er mal hier und da mit, ein ernstzunehmender Darsteller ist er aber nicht geworden. Eigentlich schade, denn abgesehen von einem tollen Körper wirkt er natürlich und authentisch, scheint mit seiner Rolle aber unterfordert zu sein.
Alle anderen, ich nenne es mal "Schauspieler", haben nur die Aufgabe gut auszusehen. Jaime Pressly, Eugene Byrd, Robert Tena und Kasey Fallo vermitteln keine Angst, sondern wirken als würden sie unter Durchfall wegen einer Überdosis Diätpillen leiden.
"Piñata: Dämoneninsel" ist ein spannendes Gruselfilmchen mit einer hervorragenden Story, lächerlichen Effekten, perfekt aussehenden aber saumäßig agierenden Schauspielern, viel Kunstblut und noch viel mehr schwarzem Humor. Muss man definitiv nicht gesehen haben, kann man aber!
Der Erotik-Thriller "Poison Ivy - Tödliche Umarmung" war, nach Flops wie "Colors of Crime" und "Spaceshift", der erste große Coup seit Langem für Barrymore, ihre Karriere kam wieder in Schwung. Der Film ist spannend, leidenschaftlich, dramatisch, aufregend und "mit vollem Körpereinsatz" gespielt.
Drew Barrymore zeigte sich (nach Nervenheilanstalt, Selbstmordversuchen und Drogen- und Alkoholeskapaden) hier wieder sichtlich genesen. Ihr Spielen ist provokant natürlich. Sie schafft es gleichzeitig zerbrechlich und stark zu wirken und haucht Ivy äußerst raffiniert Leben ein.
Sara Gilbert (bekannt aus "Roseanne") hat ganze Arbeit geleistet! Sie spielt die Aussenseiterin Sylvie unscheinbar und völlig überzeugend.
"Poison Ivy" ist ein absoluter Geheimtipp! Die damals 16-jährige Drew Barrymore überzeugt als eiskalte Lolita voll und ganz. Leider ist der Film in den Kritiken verrissen worden. "Poison Ivy" ist sexy, atmet den Geist der 90er und lässt einen ins Schwitzen kommen.
Kann ich wirlich nur empfehlen!!!
"Bloody Wedding - Die Braut muss warten" (im Original "Best Men") ist kein schlechter Film. Durchaus unterhaltsam. Der Humor ist klasse und schön sarkastisch, die Besetzung ist nicht ganz gelungen, die Story ist cool.
Luke Wilson ist einfach der Hammer. Er geht in seiner Rolle total auf. Ganz anders als Sean Patrick Flanery, der vollkommen fehlbesetzt ist. Ein milchgesichtiger Schönling zu sein reicht nicht.
Drew Barrymore wirkt hier stellenweise etwas unterfordert, ist aber wie gewohnt klasse. Sie geht aber irgendwie ein bisschen unter...
Positiv überrascht hat mich Dean Cain (bekannt aus "Lois & Clark - Die Abenteuer von Superman"), der den fast auschließlich männlichen Cast auflockert und dem Film eine coole Note gibt.
"Bloody Wedding" ist ein kleiner aber feiner Film! Man hätte aus der Story mehr rausholen können. Trotzdem ein guter und spannender Thriller mit viel Humor. Wer auf schwarzen Humor steht wird hier bestimmt das eine oder andere Mal schmunzeln können. Auf jeden Fall macht der Film beim Anschauen Spaß.
Hiiilllfffeee...! "Der weiße Hai 4" (im Original "Jaws - The Revenge") ist einer der miesesten Filme aller Zeiten! Er hat zu Recht einen miesen Ruf. Dem "weißen Hai 4" fehlt eindeutig der nötige Biss. Schade!
Lorraine Gary wirkt als hätte sie Depressionen weil sie bereut, das sie sich für den Film hergegeben hat. Sie spielt so unterkühlt und starr, dass man meinen könnte es wäre gar nicht Lorraine Gary sondern eine Attrappe aus den Resten des Schaumstoffs für den scheußlichen "Hai".
Michael Caine ist hoffnungslos unterfordert. Dennoch ist er wohl das einzig Sehenswerte an diesem Streifen.
"...Die spannungsgeladene Fortsetzung des Original-Klassikers..."
So steht es jedenfalls auf der DVD. Naja, Spannung kommt nicht auf. "Der weiße Hai 4" mutiert zum Familiendrama und vergisst dabei den Horror. Schade, der alte Hai wird langsam grau...
Die Story ist gar nicht so schlecht. Wenn man die Tatsache ignoriert, das der Hai Ellen bis nach Hawai verfolgt und ausschließlich Mitglieder ihrer Familie bedroht. Warum? Weil Ellens Sohn in Teil 3 seine Hai-Mutter tötete. Und Ellens Mann in Teil 2 dessen Hai-Oma und in Teil 1 dessen Hai-Ur-Oma. Der Riesenfisch nimmt das sehr persöhnlich und will Rache. Aha...!
Was wirklich am Meisten stört ist der schreckliche Schaumstoff-Hai. Warum nur haben die nicht den Hai aus Teil 3 genommen? Dazu noch die miesen Darsteller. Ich könnte heulen.
Wer jetzt noch nicht abgeschreckt ist, der sollte unbedingt zuschlagen. Aber hinterher nicht enttäuscht sein. Ihr wurdet schließlich eindringlich genug gewarnt.
"Die Männer ihrer Majestät" (im Original "All the Queens Men") ist eine deutsch-britisch-amerikanische Produktion. Neben einer total witzigen Story (die trotzdem sehr viel Tiefgang hat), bietet der Film herrausragende Schauspieler die allesamt nicht besser hätten Spielen können! Schade das der Film so wenig Anerkennung bekommen hat und zwischen überkandidelten Hollywood-Blockbustern irgendwie untergegangen ist. Ein echter Geheimtipp!
Die Darstellerriege ist überwältigend!
Matt LeBlanc (bekannt "Friends") ist einfach sympathisch. Es macht Spaß ihm zuzusehen. LeBlanc lässt einen so manche Schwäche im Drehbuch vergessen. Ein wahrhafter Vollblut-Komiker...
Besonders hervorzuheben sind noch die (kurzen aber prägnanten) Auftritte von Udo Kier und Sissie Perlinger. Zum Schreien! Da bleibt kein Auge trocken, wenn Kier den als Frau verkleideten LeBlanc schamlos anbaggert und bis zum bitteren Ende einfach kein "Nein" verstehen will. Ich habe Tränen gelacht.
Ein Film dem man sich immer anschauen kann. Der Humor ist zwar eigenwillig und nicht jeder mag so trockene Witze, aber "Die Männer ihrer Majestät" ist äußerst kurzweilig und unterhaltsam. Die Schauspieler halten den Zuschauer zusätzlich bei der Stange, bis nach 92 Minuten leider viel zu früh das Ende kommt. Ich bekomme jedenfalls nicht genug von diesem Film und kann ihm nur jeden ans Herz legen der mal wieder ordentlich lachen möchte.
"Machen wir's in Liebe" (im Original "Let's Make Love") ist eine Musical-Komödie vom Feinsten! Man kann Marilyn Monroe hier in ihrem vorletzten vollendeten Film bewundern. Das macht den Film ein bisschen zu einem bitter-süßen Vergnügen. Marilyn singt einige ihrer bedeutendsten Hits wie "Specialisation" und "My Heart Belongs to Daddy".
Wirklich sehenswert.
Die ersten winzigen Fältchen um die Augen, gezeichnet von Fehlgeburten, Medikamenten und Tabletten, aber Marilyn Monroe ist bezaubernd wie immer. Sie versprüht einen Zauber den man mit Worten nicht beschreiben kann. Was immer ES ist, sie hat ES. Marilyn ist in Top-Form, obwohl ihr Lächeln manchmal etwas aufgesetzt wirkt. Arme Marilyn... 1961 hatte sie in "Misfits" dann ihre letzte Rolle und starb ein Jahr später viel zu früh unter mysteriösen Umständen. In "Machen wir's in Liebe" zeigt sie aber allen nochmal was für eine große Entertainerin sie war, ist und immer bleiben wird!
Filme mit Marilyn sind immer etwas Besonderes. "Das verflixte 7. Jahr", "Manche mögen's heiss" oder "Blondinen bevorzugt" haben Marilyn zu einer unsterblichen gottähnlichen Ikone werden lassen. Wer auch nur einen einzigen ihrer Filme gesehen hat, weiß warum. Die Dame hatte Seide in der Stimme, Magie in den Augen und Sex auf der Nasenspitze. Nostalgischer Zauber vom Scheitel bis zur Sohle.
Kurzauftritte legendärer Superstars wie Gene Kelly und Bing Crosby und mitreißende Songs garantieren zusätzlich Unterhaltung der Spitzenklasse.
Zum immer wieder anschauen.
"Rhythmus im Blut" (im Original "There's No Business Like Show Business") ist ein einzigartiges Musical-Erlebnis! Sicher nicht Marilyns bester Film, aber wer sich hier langweilt ist selber Schuld! Marilyn singt ihre Hits "Heat Wave", "After You Get What You Want..." und andere. Wirklich sehenswert.
Marilyn Monroe beweist als Revue-Tänzerin ihr großartiges Showtalent. Als der Film 1954 entstand, war ihre Karriere gerade so richtig ins Rollen gekommen. Marilyn hatte erreicht wovon sie so lange geträumt und wofür sie so lange gekämpft hatte. Leider zerbrach sie daran immer nur das naive Blondchen und den männerfressenden Vamp spielen zu müssen.
In "Rhytmus im Blut" zeigte sie der Welt was für eine große Entertainerin sie war, ist und immer bleiben wird! 1961 spielte sie in "Misfits", ihrem letzten vollendeten Film und starb ein Jahr später viel zu früh unter mysteriösen Umständen.
Filme mit Marilyn sind immer etwas Besonderes. "Das verflixte 7. Jahr", "Manche mögen's heiss" oder "Blondinen bevorzugt" haben Marilyn zu einer unsterblichen gottähnlichen Ikone werden lassen. Wer auch nur einen einzigen ihrer Filme gesehen hat, weiß warum. Die Dame hatte Seide in der Stimme, Magie in den Augen und Sex auf der Nasenspitze.
Dieser Film ist ein absolutes Muss für Freunde dieses Genres.
"Lost Souls - Verlorene Seelen" ist ein Mystery-Thriller der ganz besonderen Sorte! Gelb und trübe wirkt das, von Janusz Kaminski, auf die Leinwand projizierte Bild, die mitunter tragende Ruhe in Bild und Aussage wird durch die Mattheit ohne jeden Zweifel unterstützt. Ein Film der sich Zeit lässt und sich langsam von hinten anschleicht um dann rasant in alle Glieder zu fahren.
Winona Ryder (hervorragend schon in "Durchgeknallt") verkörpert die Rolle der jungen Maya äußerst überzeugend. Man nimmt ihr die Momente der Angst ab, glaubt ihr, wenn sie entgegen ihres logischen Denkens ihre Angst überwindet, um Stärke zu zeigen. Winona at her Best.
Ben Chaplin (bekannt aus "Birthday Girl") kommt nicht so gut rüber. Die Nachricht, mit seinem Körper Satan als Werkzeug zu dienen, scheint ihn nicht sonderlich aus der Bahn zu werfen. Auch wenn sich herausstellt, dass sein Leben gelenkt und kontrolliert wurde und sein Umfeld eine Lüge ist, bleibt er gelangweilt ruhig. Schade...
Dem Film liegt alles andere als eine schlechte Thematik oder auch ein negatives Skript zugrunde. Die Story ist schlicht faszinierend! Auch wenn die Schockelemente teilweise berechenbar sind, animieren sie zu einem Zusammenzucken von Kopf bis Fuß. Sehr gelungen ist auch ist die Musik von Jan A.P. Kaczmarek, die wohl platziert und gelungen ist.
"Lost Souls" bietet tolle Darsteller, atmospärischen Grusel, super Effekte, einen subtilen Soundtrack und ein markerschütterndes Ende. Wer das Thema mag, wird mehr als überwältigt sein.
"Prey" ist Tier-Horror vom Feinsten! Gedreht in der Wildnis Südafrikas mit echten Löwen wird hier mehr geboten als nur ein computeranimiertes Monster-Filmchen. "Prey" ist ein wirklich haariger Schocker, der einen völlig fesselt und nach 104 Minuten klitschnass und zitternd zurück lässt.
Schade das der Film so wenig Aufmerksamkeit bekommen hat.
Eine Safari wird für eine Familie zu einem Horror-Trip, als sie von Löwen umzingelt werden... Hört sich vielversprechend an? Könnte man was draus machen? Hat man auch! Regisseur Darrel James Roodt hat einen wirklich nervenzerfetzenden Horror-Thriller zusammengeschustert! Die Story ist genial. Ein bisschen nervt der "Tochter-Stiefmutter-Konflikt", aber das ist ja nur Beiwerk und macht in manchen Szenen sogar den zusätzlichen Reiz aus...
Die Angriffe sind effektvoll und schockierend. Ich hatte mehr als nur einmal Schweißausbrüche und habe mich sogar dabei erwischt wie ich vor Angst auf den Fingernägeln gekaut und die Beine angezogen habe.
Die Löwen wirken dabei in keiner Minute bösartig und werden auch nicht zum Monster degradiert, wie es beim "weißen Hai" passiert. Sie werden dargestellt als das, was sie sind: Raubtiere in ihrer natürlichen Umgebung, ausgehungert durch die lang anhaltene Dürre-Periode. Der Mensch dringt in ihr Revier ein und entfacht so den Jagdinstinkt.
Der ist doch bezahlt. Ich glaube kaum, dass jemand, der so einem Film eine Höchstwertung zusagt, eine qualitative Rezension wie diese verfassen kann. :D
"The Legend of Lucy Keyes" ist ein kleiner aber feiner Gruselfilm. Eine Mischung aus "Poltergeist" und "The Sixth Sense". Einen blutigen Horrorstreifen darf man nicht erwarten, aber "Lucy Keyes" ist eine ergreifende Geistergeschichte geworden.
Mit Julie Delpy (wunderbar schon in "2 Tage Paris" und "Before Sunset") in der Hauptrolle kann eigentlich nichts schief gehen. Delpy spielt alle ihre Partner in den Schatten und lässt einen sämtliche Ungereimtheiten vergessen und so manche zu routinierte Passage verzeihen. Wie immer ist Delpy himmlisch.
Justin Theroux (bekannt aus "3 Engel für Charlie - Volle Power") ist zwar optisch sehr ansprechend aber ansonsten eine herbe Enttäuschung. Wie ein leerer Anzug schleift er sich von Szene zu Szene. Knackig aussehen reicht halt nicht (immer) und deshalb ist Theroux hier leider fehlbesetzt.
Als ich den Film das erste Mal sah war ich enttäuscht: keine Spannung, kein Grusel und nicht im entferntesten als Horrorfilm zu bezeichen. Dann hat der Film mich aber doch eiskalt erwischt.
"Lucy Keyes" ist kein typischer US-Horrorfilm. Es werden keine zerstückelten Leichen gezeigt oder Liter Kunstblut vergossen. Der Film ist eher eine routinierte Geistergeschichte, ein atmospärisch erzähltes Drama garniert mit Gruselelementen.
Die Filmmusik von Ed Grenga passt super und macht stellenweise richtig Angst.
Der Regisseur John Stimpson hat ganze Arbeit geleistet, denn Gänsehaut erzeugt der Film auf jeden Fall. Es gibt wenig Schockmomente, aber die wenigen haben es dafür ordentlich in sich, wie die Szene im Kinderzimmer gegen Ende...
Leider ist der Film sehr vorhersehbar. Aber die Story (die angeblich genau so in Wirklichkeit irgendwann mal passiert sein soll) ist interessant und clever und Julie Delpy ist wie immer ein wahrer Genuss.
Ich kann den Film jedenfalls allen ans Herz legen die Delpy mögen. Ansonsten muss man diesen Film vielleicht nicht unbedingt gesehen habe, sollte aber auch nicht schaden...
''The Fog - Nebel des Grauens'' ist ein Horrorfilm-Klassiker! Während bei seinem Erscheinen die Kritikermeinungen meist negativ ausfielen, mauserte er sich zu einem kommerziellen Erfolg und wird heute zu den Favoriten Carpenters gezählt. 2006 wurde ein (abgrundtief mieses!) Remake gedreht.
Regisseur John Carpenter hat mit ''The Fog - Nebel des Grauens'' ein spannendes und wirklich raffiniert inszeniertes Horror-Szenario erschaffen, das in diesem Genre neue Maßstäbe gesetzt hat. Die Story ist heutzutage nichts Besonderes mehr. Es gibt tausendfache Kopien auf dem Horrormarkt. In Punkto Spannung bleibt ''The Fog'' aber unübertroffen.
Die Figuren sind glaubwürdig, die Story ist gut durchdacht und die Effekte sind für das Alter des Films erstaunlich. Ein sehr düsterer Film mit viel Schatten und dunklen Ecken. Ein Schock jagt den Nächsten. Ich liebe diesen Film.
''Das Tier'' (im Original ''The Howling'') ist zwar ein Klassiker des Genres, aber völlig zu Unrecht, wie ich finde. Der Film ist genauso unnötig wie ein Regenschirm bei Sonnenwetter. Dem Film fehlen einfach alles was ein guter Horrorfilm mitbringen muss. Joe Dante hat wirklich schon weitaus bessere Werke abgeliefert.
Dee Wallace (stellt die Hauptfigur Karen White dar) spielt so überzogen und wirr. Diese Frau wirkt einfach vollkommen unsymphatisch und ihr Spielen lässt keinen Zweifel: Wenn ihr etwas fehlt, dann ist das Talent!
Ansonsten bietet der Film auch nur gelangweilte Billig-Darsteller.
Das "Lexikon des Horrorfilms" schrieb: "Ede Wolf und die drei kleinen Schweinchen finden wir da wirklich amüsanter, trotz Joe Dantes Erfindungsreichtum, in seiner Besetzungsliste ganze Scharen inzwischen verstorbener oder retirierter Horror-Regisseure mitkämpfen und mitheulen zu lassen."
Kurz und knapp: Ich stimme dem zu, ich finde diesen Film einfach nur langweilig. Die Effekte sind völlig lahm, die Darsteller sind allesamt uninspiriert und nicht sehenswert, die Story ist wenig spannend und die Umsetzung einfach lächerlich. Ein völlig unnnötiger Film. Eine Verschwendung von Zeit und Geld!
Muss man wirklich nicht gesehen haben...
"Prom Night - Das Grauen kommt um Mitternacht" ist ein Horrorfilm-Klassiker!
Inhaltlich bietet der Film nichts Unbekanntes, ein maskierter Mörder verfolgt eine Gruppe Teenager die er nach und nach tötet. Nur das "Prom Night" diese Suppe zuerst gekocht hat und die Mutter von Filmen wie "Ich weiß was du letzten Sommer getan hast" und anderen Genre-Highlights ist. Bisher wurden drei Fortsetzungen und ein Remake gedreht.
Jamie Lee Curtis in ihrem Element. Ende der 70er überflutete eine Welle von Horrormovies das Kino. Jamie Lee Curtis ritt erfolgreich auf dieser Welle. Sie wurde als Scream-Queen bekannt durch Filme wie "Halloween", "Terror Train" und "The Fog". In "Prom Night" überzeugt sie auf ganzer Linie.
Besonders hervorzuheben ist auch der Auftritt von Leslie Nielsen (bekannt aus "Die nackte Kanone") als knallharter Polizei-Chef. Erfrischend Nielsen einmal in einer ernsten Rolle zu sehen.
Regisseur Paul Lynch hat mit "Prom Night" ein spannendes und wirklich raffiniert inszeniertes Horror-Szenario erschaffen, das in diesem Genre neue Maßstäbe gesetzt hat.
Wie gesagt, die Story ist heutzutage nichts Besonderes mehr. Es gibt tausendfache Kopien auf dem Horrormarkt. In Punkto Spannung bleibt "Prom Night" aber unübertroffen. Man hat keine Ahnung wer der Mörder ist, man denkt man weiß Bescheid, aber man tut es nicht! Das Ende ist so überraschend und zermürbend wie bei kaum einem anderen Film aus diesem Genre.
Die Figuren sind glaubwürdig, die Story ist gut durchdacht und die Effekte sind für das Alter des Films erstaunlich. Ein sehr düsterer Film mit viel Schatten und dunklen Ecken. Ein Schock jagt den Nächsten.
Ich liebe diesen Film.
Klasse Film! "Die Hexen von Eastwick" (im Original "Witches of Eastwick") ist einer der besten Filme ever! In einigen Szenen stehen die Effekte im Vordergrund, was die hervorragenden Leistungen der Darsteller wieder wettmachen.
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, dass die Komödie "...zu Beginn stimmungsvoll-amüsant und ätzend-ironisch ist, sich aber später eher dem geschmacklosen Teufelsspuk widmet..." Was auch immer das heisst...
Jack Nicholson in der Rolle des Teufels ist grandios. Zurecht gewann er den New York Film Critics Circle Award, den Los Angeles Film Critics Association Award und den Saturn Award. Nicholson ist unvergleichbar und macht den Film zu dem was er ist.
Michelle Pfeiffer, Susan Sarandon und Cher spielen allesamt fabelhaft. Die Chemie stimmt einfach. Man sieht ihnen an das sie beim Drehen Spaß hatten.
Super ist auch Veronica Cartwright (bekannt aus "Alien"), die voller Inbrunst das konservative und gottesfürchtige Gemeindemitglied mimt, die es für ihre Pflicht hält die Bevölkerung auf "das Böse" aufmerksam zu machen.
Der Film wurde 1988 zweimal für den Oscar nominiert, für die Beste Filmmusik von John Williams und für den Besten Ton. Das hat er auch verdient. Weder Humor, noch Spannung, noch sarkastische Seitenhiebe auf die Gesellschaft kommen in diesem durchweg gut besetzten Film zu kurz. Cher, Susan Sarandon, Michelle Pfeiffer und Jack Nicholson sind zum Schreien komisch. "Die Hexen von Eastwick" muss man gesehen haben! Einfach teuflich gute Unterhaltung.
"Der weisse Hai in Venedig" (im Original "Shark in Venice") ist definitiv DER mieseste Hai-Filme aller Zeiten! Es gibt viele schlechte Hai-Filme aber das hier schlägt dem Fass den Boden aus. Filme mit Haien haben meist von vornerein schlechte Karten, da man sie automatisch mit "Der weiße Hai" vergleicht, und da kommt wohl nie wieder einer ran... Man sollte also nicht gleich jeden Hai-Film sofort verurteilen, aber "Shark in Venice" hat echt keinen Biss. Schade!
Es gibt keine erwähnenswerten schauspielerischen Leistungen. Die Personen in diesem Film wirken noch versteinerter und unechter als der miese computeraniminierte Hai, der übrigens aussieht wie ein tollwütiger Goldfisch. Die Darsteller erreichen noch nicht einmal das Niveau der Komparsen aus GZSZ. Nur für eingefleischte Hardcore-Fans von Stephen Baldwin erträglich.
Fakt ist: Wir bekommen einfach nie genug von Hai-Filmen.
Fakt ist: Viele Hai-Filme haben zu Unrecht einen schlechten Ruf.
Fakt ist: Dieser Film ist der allerletzte Schund. Miese Effekte, miese Goldfisch/Hai-Attrappe, miese Darsteller, mieses Drehbuch.
Eine Kleinstadt, mit mehr oder weniger bescheurten Einwohnern, dazu eine Ansammlung von widerlichen ausserirdischen Kriech-Viechern und vielen trocknen Sprüchen, bilden das einfache Grundgerüst einer wirklich sehenswerten Horrorkomödie. Dazu Nathan Fillion (bekannt aus "Firefly" oder "Buffy") als Polizist Bill Pardy. Was könnte man mehr wollen?
Die eigentliche Geschichte ist auf den ersten Blick recht banal und man hat sowas schon viel zu oft gesehen, in Filmen wie "The Faculty" oder ähnlichen Szenarien, in denen Würmer von Menschen Besitz ergreifen...
Aber es ist schön einfach mal wieder überrascht zu werden und genau das schafft "Slither". Denn diese wunderbare Satire auf das Horrorgenre schafft es gleichermaßen zu ekeln, zu schocken und zum lachen zu bringen. Und zwar mit richtig geilen Sprüchen die das ganze voller Selbstironie und mit einem Augenzwinkern präsentieren.
Augenzwinkernde Seitenhiebe, massig coole Sprüche und feiner Horror laden zum kurzweiligen Spaß ein.
Deine Kommentare
iLOVEjenniferANISTON
über Management Wed, 14 Apr 2010 20:28:01 -0000
Der Film MANAGEMENT ist eine wahres Juwel. Ich kann die vielen negativen Kritiken nicht verstehen! Es gibt zwar keine großen Lacher, wie es auf der DVD angepriesen wird, Stephen Belber hat mit MANAGEMENT aber einen Film mit viel Herz gemacht und hat dabei zum Glück auf (allzu viel) Kitsch verzichtet.
Jennifer Aniston ist mehr als "Rachel". Sie ist eine sehr begabte Schauspielerin mit einem perfekten Gespür für Timing und unglaublich viel Gefühl. In THE GOOD GIRL und ENTGLEIST hat sie schon zeigen können das mehr in ihr steckt. In MANAGEMENT gibt sie alles. ("OK. Du darfst meinen Po anfassen. Fass meinen Po an und dann gehst du...")
Die Romanze von Mike und Sue ist zwar zentrales Thema, es geht aber mehr um Mike und seinen Weg zum Erwachsenwerden. Er steckt fest, ist an einem Punkt in seinem Leben angekommen in dem er loslassen und sein eigenes Ding machen muss. Leider ist ein völliger Kindskopf.
Sue hingegen steht sich selbst im Weg. Immer nur darauf bedacht die Welt zu verbessern, Obdachlosen zu helfen und gemeinnützig zu sein, vergisst sie dabei sich selbst. Von Mike lernt sie zu atmen, auf die eigenen Wünsche zu achten und die Probleme da draussen mal andere lösen zu lassen.
Die Geschichte des Films ist simpel, ist aber mit intelligenten Dialogen und unerwarteten Überraschungen gespickt. Ein besonders hinreißender Film. Ich habe mich keine einzige Sekunde gelangweilt!
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iLOVEjenniferANISTON
über Akte X - Jenseits der Wahrheit Tue, 13 Apr 2010 22:29:45 -0000
Einerseits wird "Jenseits der Wahrheit" viele Fans enttäuschen. Lange musste man auf den zweiten Film warten und muss nun sagen, dass er ganz anders ist als erwartet und bei weitem nicht ideal. Das Zwischenmenschliche und die Glaubensfragen rücken mehr in den Vordergrund. Mulders neue Synchronstimme tut seinen Teil dazu bei, den Film sabotieren zu wollen.
Andererseits muss man zugeben das der Film den ersten Teil und die ganze Serie abrundet, viele Fragen beantwortet und einfach eine Gelegenheit bietet, nach fast 10 Jahren mal wieder so richtig in Erinnerungen zu schwelgen und auf "alte Bekannte" zu treffen. Außerdem ist es auch eine Wohltat von Chris Carter, dass sich Scully und Mulder nun endlich (!) gefunden haben.
Von der Ästhetik ist "Jenseits der Wahrheit" jedenfalls exzellent. Besonders gelungen ist auch der Soundtrack, der das klassische Thema neu aufgreift.
Das eine Story inszeniert wurde, die ohne Aliens und Verschwörungen auskommt, ist "kein müdes Winken eines zahnlosen Greises", sondern ein gut durchdachter Schachzug. Spannend und schockierend ist der Fall ohnehin sehr! Aber wenn man mal darüber nachdenkt ging es bei "Akte-X" noch nie wirklich nur um Ausserirdische oder das Übernatürliche, sondern um den Glaube an all diese Dinge ("I Want To Believe").
Wie Mulder am Ende des Films so treffend sagt: "... Ist das nicht die Antwort auf alles? Ich meine DIE Antwort..." .
Dies wird im Film umso deutlicher! Scully glaubt zu Beginn des Filmes an fast nichts mehr, weder an das Übernatürliche noch an den Glaube an sich. Verzweifelt klammert sie sich an die Hoffnung ein todkrankes Kind retten zu können. Mulder hingegen versucht zu vergessen. Es braucht nur einen kleinen Anstoß, in Form eines pädophilen Priesters und ominöse wissenschaftliche Experimente.
Doch am Ende des Films muss man sich fragen: Wie weit darf Glaube gehen? Kann zu viel Glaube unmenschlich sein? Wo liegen die Grenzen? Wie weit darf man gehen um das zu retten was man liebt?
Nicht der beste Fall von Scully und Mulder, aber allemal spannend und der perfekte Abschluss für diese Serie die TV-Geschichte geschrieben hat. Die Wahrheit ist da draußen, also bildet euch euer eigenes Urteil!
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iLOVEjenniferANISTON
über Die Tür zur Dunkelheit Tue, 13 Apr 2010 22:25:21 -0000
Der für's Fernsehen produzierte Mystery-Thriller "Die Tür zur Dunkelheit" ist nicht schlecht, aber auch kein großer Wurf. Der Regisseur hat seinen Job gut gemacht. Die Filmmusik und die Effekte wirken aber oft irgendwie übertrieben und deplaziert. Ansonsten ein kurzweiliges und spannendes Filmchen, das den Zuschauer bis zum Ende im Dunkeln tappen lässt.
Emma Caulfield (bekannt aus "Buffy"), die bisher auf Nebenrollen abboniert schien, hat hier ihre zweite große Hauptrolle und macht ihre Sache nicht schlecht, wirkt sie stellenweise auch etwas überfordert.
Sämtliche andere (Neben-) Rollen sind ganz in Ordnung aber nicht sonderlich erwähnenswert.
In "Der Fluch von Darkness Falls" hat Caulfield mehr Talent bewiesen. Ewige Fans von "Buffy", wie ich einer bin, können aber bedenkenlos zugreifen.
Ein Film den man definitiv nicht gesehen haben muss, der aber zu unterhalten weiß. Es besteht jedenfalls keine Gefahr während dem Film einzuschlafen, was bei Nicholas Brendons Ausflug auf die Leinwand in "Pinata: Dämoneninsel" leider ganz anders war...
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iLOVEjenniferANISTON
über Töte! Tue, 13 Apr 2010 22:22:58 -0000
Der Thriller "Im Augenblick des Todes" aus dem Jahr 1992 (auch bekannt unter den Titeln "Mask of Murder 2" oder "Töte!") war kein großer Hit für Barrymore, die mit diesem Film versuchte ihre Karriere wieder voran zu treiben. Der Film ist aber sehr spannend, gut gespielt und bietet tolle Effekte. Berühmt berüchtigt die Szene in der Drew eine "Blut-Dusche" nimmt...
Drew Barrymore zeigte sich (nach der Entlassung aus der Nervenheilanstalt, Selbstmordversuchen und überstandenen Drogen- und Alkoholproblemen) hier wieder sichtlich erholt. Ihr Spielen ist ungewohnt freizügig und sehr intensiv, wirkt aber stellenweise etwas überanstrengt.
Ihre Karriere stagnierte zu jener Zeit. Mit sieben Jahren hatte sie in "E.T." ihren Durchbruch und war ein gefeierter Kinderstar. Mit dem schnellen Ruhm kamen Probleme, die sie mit wilden Exzessen in den Fokus der Öffentlichkeit brachte. Sie vollzog einen kompletten Imagewechsel und spielte fortan selbstbewusste Frauen, beispielsweise die Verführerin in "Poison Ivy". So konnte sie wieder erste Erfolge feiern und zur "Queen of Knuffigkeit" werden, die wir heute kennen und lieben.
Der Film ist weitaus besser als sein Ruf und weiß durchaus zu unterhalten, lebt aber einzig und allein von seiner hervorragenden Hauptdarstellerin. Die damals 17-jährige Drew Barrymore überzeugt auf ganzer Linie. Man darf keinen Blockbuster erwarten. "Im Augenblick des Todes" ist trashig, atmet aber den Geist der 90er und lässt einen irgendwie nostalgisch werden.
Für einen gemütlichen Filmabend auf jeden Fall das Richtige!
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über Piñata - Dämoneninsel Tue, 13 Apr 2010 22:20:30 -0000
Es hätte so ein toller Horror-Film werden können.
Die Geschichte ist innovativ, mal was völlig erfrischendes. Die Location ist klasse. Leider sind die Effekte richtig mies und die Darsteller anscheinend "Last Minute gebucht". So ist "Piñata: Dämoneninsel" nur ein mittelmäßig unterhaltsamer Film geworden.
Nicholas Brendon kennt man aus "Buffy". Seit dem Aus der Serie 2002, hat man nicht viel von ihm gesehen. Dann und wann spielt er mal hier und da mit, ein ernstzunehmender Darsteller ist er aber nicht geworden. Eigentlich schade, denn abgesehen von einem tollen Körper wirkt er natürlich und authentisch, scheint mit seiner Rolle aber unterfordert zu sein.
Alle anderen, ich nenne es mal "Schauspieler", haben nur die Aufgabe gut auszusehen. Jaime Pressly, Eugene Byrd, Robert Tena und Kasey Fallo vermitteln keine Angst, sondern wirken als würden sie unter Durchfall wegen einer Überdosis Diätpillen leiden.
"Piñata: Dämoneninsel" ist ein spannendes Gruselfilmchen mit einer hervorragenden Story, lächerlichen Effekten, perfekt aussehenden aber saumäßig agierenden Schauspielern, viel Kunstblut und noch viel mehr schwarzem Humor. Muss man definitiv nicht gesehen haben, kann man aber!
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über Poison Ivy - Die tödliche Umarmung Tue, 13 Apr 2010 22:14:24 -0000
Der Erotik-Thriller "Poison Ivy - Tödliche Umarmung" war, nach Flops wie "Colors of Crime" und "Spaceshift", der erste große Coup seit Langem für Barrymore, ihre Karriere kam wieder in Schwung. Der Film ist spannend, leidenschaftlich, dramatisch, aufregend und "mit vollem Körpereinsatz" gespielt.
Drew Barrymore zeigte sich (nach Nervenheilanstalt, Selbstmordversuchen und Drogen- und Alkoholeskapaden) hier wieder sichtlich genesen. Ihr Spielen ist provokant natürlich. Sie schafft es gleichzeitig zerbrechlich und stark zu wirken und haucht Ivy äußerst raffiniert Leben ein.
Sara Gilbert (bekannt aus "Roseanne") hat ganze Arbeit geleistet! Sie spielt die Aussenseiterin Sylvie unscheinbar und völlig überzeugend.
"Poison Ivy" ist ein absoluter Geheimtipp! Die damals 16-jährige Drew Barrymore überzeugt als eiskalte Lolita voll und ganz. Leider ist der Film in den Kritiken verrissen worden. "Poison Ivy" ist sexy, atmet den Geist der 90er und lässt einen ins Schwitzen kommen.
Kann ich wirlich nur empfehlen!!!
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Andropoli Mon, 14 Feb 2011 18:09:38 -0000
Antwort löschenWas die Darsteller angeht tut es einem beinahe leid, aber das schwache Drehbuch kann man auch mit viel Engagement nicht kompensieren.
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über Bloody Wedding - Die Braut muss warten Tue, 13 Apr 2010 22:12:20 -0000
"Bloody Wedding - Die Braut muss warten" (im Original "Best Men") ist kein schlechter Film. Durchaus unterhaltsam. Der Humor ist klasse und schön sarkastisch, die Besetzung ist nicht ganz gelungen, die Story ist cool.
Luke Wilson ist einfach der Hammer. Er geht in seiner Rolle total auf. Ganz anders als Sean Patrick Flanery, der vollkommen fehlbesetzt ist. Ein milchgesichtiger Schönling zu sein reicht nicht.
Drew Barrymore wirkt hier stellenweise etwas unterfordert, ist aber wie gewohnt klasse. Sie geht aber irgendwie ein bisschen unter...
Positiv überrascht hat mich Dean Cain (bekannt aus "Lois & Clark - Die Abenteuer von Superman"), der den fast auschließlich männlichen Cast auflockert und dem Film eine coole Note gibt.
"Bloody Wedding" ist ein kleiner aber feiner Film! Man hätte aus der Story mehr rausholen können. Trotzdem ein guter und spannender Thriller mit viel Humor. Wer auf schwarzen Humor steht wird hier bestimmt das eine oder andere Mal schmunzeln können. Auf jeden Fall macht der Film beim Anschauen Spaß.
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über Der Weiße Hai 4 - Die Abrechnung Tue, 13 Apr 2010 22:10:06 -0000
Hiiilllfffeee...! "Der weiße Hai 4" (im Original "Jaws - The Revenge") ist einer der miesesten Filme aller Zeiten! Er hat zu Recht einen miesen Ruf. Dem "weißen Hai 4" fehlt eindeutig der nötige Biss. Schade!
Lorraine Gary wirkt als hätte sie Depressionen weil sie bereut, das sie sich für den Film hergegeben hat. Sie spielt so unterkühlt und starr, dass man meinen könnte es wäre gar nicht Lorraine Gary sondern eine Attrappe aus den Resten des Schaumstoffs für den scheußlichen "Hai".
Michael Caine ist hoffnungslos unterfordert. Dennoch ist er wohl das einzig Sehenswerte an diesem Streifen.
"...Die spannungsgeladene Fortsetzung des Original-Klassikers..."
So steht es jedenfalls auf der DVD. Naja, Spannung kommt nicht auf. "Der weiße Hai 4" mutiert zum Familiendrama und vergisst dabei den Horror. Schade, der alte Hai wird langsam grau...
Die Story ist gar nicht so schlecht. Wenn man die Tatsache ignoriert, das der Hai Ellen bis nach Hawai verfolgt und ausschließlich Mitglieder ihrer Familie bedroht. Warum? Weil Ellens Sohn in Teil 3 seine Hai-Mutter tötete. Und Ellens Mann in Teil 2 dessen Hai-Oma und in Teil 1 dessen Hai-Ur-Oma. Der Riesenfisch nimmt das sehr persöhnlich und will Rache. Aha...!
Was wirklich am Meisten stört ist der schreckliche Schaumstoff-Hai. Warum nur haben die nicht den Hai aus Teil 3 genommen? Dazu noch die miesen Darsteller. Ich könnte heulen.
Wer jetzt noch nicht abgeschreckt ist, der sollte unbedingt zuschlagen. Aber hinterher nicht enttäuscht sein. Ihr wurdet schließlich eindringlich genug gewarnt.
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Powerborner Mon, 11 Apr 2011 11:32:38 -0000
Antwort löschenDen Hai aus Teil 3? Der sah doch noch schlechter aus als der in Teil 4.
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über Die Männer Ihrer Majestät Tue, 13 Apr 2010 22:07:15 -0000
"Die Männer ihrer Majestät" (im Original "All the Queens Men") ist eine deutsch-britisch-amerikanische Produktion. Neben einer total witzigen Story (die trotzdem sehr viel Tiefgang hat), bietet der Film herrausragende Schauspieler die allesamt nicht besser hätten Spielen können! Schade das der Film so wenig Anerkennung bekommen hat und zwischen überkandidelten Hollywood-Blockbustern irgendwie untergegangen ist. Ein echter Geheimtipp!
Die Darstellerriege ist überwältigend!
Matt LeBlanc (bekannt "Friends") ist einfach sympathisch. Es macht Spaß ihm zuzusehen. LeBlanc lässt einen so manche Schwäche im Drehbuch vergessen. Ein wahrhafter Vollblut-Komiker...
Besonders hervorzuheben sind noch die (kurzen aber prägnanten) Auftritte von Udo Kier und Sissie Perlinger. Zum Schreien! Da bleibt kein Auge trocken, wenn Kier den als Frau verkleideten LeBlanc schamlos anbaggert und bis zum bitteren Ende einfach kein "Nein" verstehen will. Ich habe Tränen gelacht.
Ein Film dem man sich immer anschauen kann. Der Humor ist zwar eigenwillig und nicht jeder mag so trockene Witze, aber "Die Männer ihrer Majestät" ist äußerst kurzweilig und unterhaltsam. Die Schauspieler halten den Zuschauer zusätzlich bei der Stange, bis nach 92 Minuten leider viel zu früh das Ende kommt. Ich bekomme jedenfalls nicht genug von diesem Film und kann ihm nur jeden ans Herz legen der mal wieder ordentlich lachen möchte.
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über Machen wir's in Liebe Tue, 13 Apr 2010 22:04:54 -0000
"Machen wir's in Liebe" (im Original "Let's Make Love") ist eine Musical-Komödie vom Feinsten! Man kann Marilyn Monroe hier in ihrem vorletzten vollendeten Film bewundern. Das macht den Film ein bisschen zu einem bitter-süßen Vergnügen. Marilyn singt einige ihrer bedeutendsten Hits wie "Specialisation" und "My Heart Belongs to Daddy".
Wirklich sehenswert.
Die ersten winzigen Fältchen um die Augen, gezeichnet von Fehlgeburten, Medikamenten und Tabletten, aber Marilyn Monroe ist bezaubernd wie immer. Sie versprüht einen Zauber den man mit Worten nicht beschreiben kann. Was immer ES ist, sie hat ES. Marilyn ist in Top-Form, obwohl ihr Lächeln manchmal etwas aufgesetzt wirkt. Arme Marilyn... 1961 hatte sie in "Misfits" dann ihre letzte Rolle und starb ein Jahr später viel zu früh unter mysteriösen Umständen. In "Machen wir's in Liebe" zeigt sie aber allen nochmal was für eine große Entertainerin sie war, ist und immer bleiben wird!
Filme mit Marilyn sind immer etwas Besonderes. "Das verflixte 7. Jahr", "Manche mögen's heiss" oder "Blondinen bevorzugt" haben Marilyn zu einer unsterblichen gottähnlichen Ikone werden lassen. Wer auch nur einen einzigen ihrer Filme gesehen hat, weiß warum. Die Dame hatte Seide in der Stimme, Magie in den Augen und Sex auf der Nasenspitze. Nostalgischer Zauber vom Scheitel bis zur Sohle.
Kurzauftritte legendärer Superstars wie Gene Kelly und Bing Crosby und mitreißende Songs garantieren zusätzlich Unterhaltung der Spitzenklasse.
Zum immer wieder anschauen.
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über Rhythmus im Blut Tue, 13 Apr 2010 22:02:26 -0000
"Rhythmus im Blut" (im Original "There's No Business Like Show Business") ist ein einzigartiges Musical-Erlebnis! Sicher nicht Marilyns bester Film, aber wer sich hier langweilt ist selber Schuld! Marilyn singt ihre Hits "Heat Wave", "After You Get What You Want..." und andere. Wirklich sehenswert.
Marilyn Monroe beweist als Revue-Tänzerin ihr großartiges Showtalent. Als der Film 1954 entstand, war ihre Karriere gerade so richtig ins Rollen gekommen. Marilyn hatte erreicht wovon sie so lange geträumt und wofür sie so lange gekämpft hatte. Leider zerbrach sie daran immer nur das naive Blondchen und den männerfressenden Vamp spielen zu müssen.
In "Rhytmus im Blut" zeigte sie der Welt was für eine große Entertainerin sie war, ist und immer bleiben wird! 1961 spielte sie in "Misfits", ihrem letzten vollendeten Film und starb ein Jahr später viel zu früh unter mysteriösen Umständen.
Filme mit Marilyn sind immer etwas Besonderes. "Das verflixte 7. Jahr", "Manche mögen's heiss" oder "Blondinen bevorzugt" haben Marilyn zu einer unsterblichen gottähnlichen Ikone werden lassen. Wer auch nur einen einzigen ihrer Filme gesehen hat, weiß warum. Die Dame hatte Seide in der Stimme, Magie in den Augen und Sex auf der Nasenspitze.
Dieser Film ist ein absolutes Muss für Freunde dieses Genres.
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über Lost Souls - Verlorene Seelen Tue, 13 Apr 2010 21:59:10 -0000
"Lost Souls - Verlorene Seelen" ist ein Mystery-Thriller der ganz besonderen Sorte! Gelb und trübe wirkt das, von Janusz Kaminski, auf die Leinwand projizierte Bild, die mitunter tragende Ruhe in Bild und Aussage wird durch die Mattheit ohne jeden Zweifel unterstützt. Ein Film der sich Zeit lässt und sich langsam von hinten anschleicht um dann rasant in alle Glieder zu fahren.
Winona Ryder (hervorragend schon in "Durchgeknallt") verkörpert die Rolle der jungen Maya äußerst überzeugend. Man nimmt ihr die Momente der Angst ab, glaubt ihr, wenn sie entgegen ihres logischen Denkens ihre Angst überwindet, um Stärke zu zeigen. Winona at her Best.
Ben Chaplin (bekannt aus "Birthday Girl") kommt nicht so gut rüber. Die Nachricht, mit seinem Körper Satan als Werkzeug zu dienen, scheint ihn nicht sonderlich aus der Bahn zu werfen. Auch wenn sich herausstellt, dass sein Leben gelenkt und kontrolliert wurde und sein Umfeld eine Lüge ist, bleibt er gelangweilt ruhig. Schade...
Dem Film liegt alles andere als eine schlechte Thematik oder auch ein negatives Skript zugrunde. Die Story ist schlicht faszinierend! Auch wenn die Schockelemente teilweise berechenbar sind, animieren sie zu einem Zusammenzucken von Kopf bis Fuß. Sehr gelungen ist auch ist die Musik von Jan A.P. Kaczmarek, die wohl platziert und gelungen ist.
"Lost Souls" bietet tolle Darsteller, atmospärischen Grusel, super Effekte, einen subtilen Soundtrack und ein markerschütterndes Ende. Wer das Thema mag, wird mehr als überwältigt sein.
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über Prey Tue, 13 Apr 2010 21:56:22 -0000
"Prey" ist Tier-Horror vom Feinsten! Gedreht in der Wildnis Südafrikas mit echten Löwen wird hier mehr geboten als nur ein computeranimiertes Monster-Filmchen. "Prey" ist ein wirklich haariger Schocker, der einen völlig fesselt und nach 104 Minuten klitschnass und zitternd zurück lässt.
Schade das der Film so wenig Aufmerksamkeit bekommen hat.
Eine Safari wird für eine Familie zu einem Horror-Trip, als sie von Löwen umzingelt werden... Hört sich vielversprechend an? Könnte man was draus machen? Hat man auch! Regisseur Darrel James Roodt hat einen wirklich nervenzerfetzenden Horror-Thriller zusammengeschustert! Die Story ist genial. Ein bisschen nervt der "Tochter-Stiefmutter-Konflikt", aber das ist ja nur Beiwerk und macht in manchen Szenen sogar den zusätzlichen Reiz aus...
Die Angriffe sind effektvoll und schockierend. Ich hatte mehr als nur einmal Schweißausbrüche und habe mich sogar dabei erwischt wie ich vor Angst auf den Fingernägeln gekaut und die Beine angezogen habe.
Die Löwen wirken dabei in keiner Minute bösartig und werden auch nicht zum Monster degradiert, wie es beim "weißen Hai" passiert. Sie werden dargestellt als das, was sie sind: Raubtiere in ihrer natürlichen Umgebung, ausgehungert durch die lang anhaltene Dürre-Periode. Der Mensch dringt in ihr Revier ein und entfacht so den Jagdinstinkt.
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ruf mich an Fri, 02 Jul 2010 22:15:38 -0000
Antwort löschenIronie?
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NastyNast Fri, 02 Jul 2010 22:25:52 -0000
Antwort löschenoh je das hoffe ich aber auch!! :-D
xlkmx Fri, 02 Jul 2010 23:38:46 -0000
Antwort löschenDer ist doch bezahlt. Ich glaube kaum, dass jemand, der so einem Film eine Höchstwertung zusagt, eine qualitative Rezension wie diese verfassen kann. :D
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über The Legend of Lucy Keyes Tue, 13 Apr 2010 21:54:06 -0000
"The Legend of Lucy Keyes" ist ein kleiner aber feiner Gruselfilm. Eine Mischung aus "Poltergeist" und "The Sixth Sense". Einen blutigen Horrorstreifen darf man nicht erwarten, aber "Lucy Keyes" ist eine ergreifende Geistergeschichte geworden.
Mit Julie Delpy (wunderbar schon in "2 Tage Paris" und "Before Sunset") in der Hauptrolle kann eigentlich nichts schief gehen. Delpy spielt alle ihre Partner in den Schatten und lässt einen sämtliche Ungereimtheiten vergessen und so manche zu routinierte Passage verzeihen. Wie immer ist Delpy himmlisch.
Justin Theroux (bekannt aus "3 Engel für Charlie - Volle Power") ist zwar optisch sehr ansprechend aber ansonsten eine herbe Enttäuschung. Wie ein leerer Anzug schleift er sich von Szene zu Szene. Knackig aussehen reicht halt nicht (immer) und deshalb ist Theroux hier leider fehlbesetzt.
Als ich den Film das erste Mal sah war ich enttäuscht: keine Spannung, kein Grusel und nicht im entferntesten als Horrorfilm zu bezeichen. Dann hat der Film mich aber doch eiskalt erwischt.
"Lucy Keyes" ist kein typischer US-Horrorfilm. Es werden keine zerstückelten Leichen gezeigt oder Liter Kunstblut vergossen. Der Film ist eher eine routinierte Geistergeschichte, ein atmospärisch erzähltes Drama garniert mit Gruselelementen.
Die Filmmusik von Ed Grenga passt super und macht stellenweise richtig Angst.
Der Regisseur John Stimpson hat ganze Arbeit geleistet, denn Gänsehaut erzeugt der Film auf jeden Fall. Es gibt wenig Schockmomente, aber die wenigen haben es dafür ordentlich in sich, wie die Szene im Kinderzimmer gegen Ende...
Leider ist der Film sehr vorhersehbar. Aber die Story (die angeblich genau so in Wirklichkeit irgendwann mal passiert sein soll) ist interessant und clever und Julie Delpy ist wie immer ein wahrer Genuss.
Ich kann den Film jedenfalls allen ans Herz legen die Delpy mögen. Ansonsten muss man diesen Film vielleicht nicht unbedingt gesehen habe, sollte aber auch nicht schaden...
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über The Fog - Nebel des Grauens Tue, 13 Apr 2010 21:48:57 -0000
''The Fog - Nebel des Grauens'' ist ein Horrorfilm-Klassiker! Während bei seinem Erscheinen die Kritikermeinungen meist negativ ausfielen, mauserte er sich zu einem kommerziellen Erfolg und wird heute zu den Favoriten Carpenters gezählt. 2006 wurde ein (abgrundtief mieses!) Remake gedreht.
Regisseur John Carpenter hat mit ''The Fog - Nebel des Grauens'' ein spannendes und wirklich raffiniert inszeniertes Horror-Szenario erschaffen, das in diesem Genre neue Maßstäbe gesetzt hat. Die Story ist heutzutage nichts Besonderes mehr. Es gibt tausendfache Kopien auf dem Horrormarkt. In Punkto Spannung bleibt ''The Fog'' aber unübertroffen.
Die Figuren sind glaubwürdig, die Story ist gut durchdacht und die Effekte sind für das Alter des Films erstaunlich. Ein sehr düsterer Film mit viel Schatten und dunklen Ecken. Ein Schock jagt den Nächsten. Ich liebe diesen Film.
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Andy78 Thu, 18 Nov 2010 18:47:00 -0000
Antwort löschenIch auch...;)
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über Das Tier Tue, 13 Apr 2010 21:46:42 -0000
''Das Tier'' (im Original ''The Howling'') ist zwar ein Klassiker des Genres, aber völlig zu Unrecht, wie ich finde. Der Film ist genauso unnötig wie ein Regenschirm bei Sonnenwetter. Dem Film fehlen einfach alles was ein guter Horrorfilm mitbringen muss. Joe Dante hat wirklich schon weitaus bessere Werke abgeliefert.
Dee Wallace (stellt die Hauptfigur Karen White dar) spielt so überzogen und wirr. Diese Frau wirkt einfach vollkommen unsymphatisch und ihr Spielen lässt keinen Zweifel: Wenn ihr etwas fehlt, dann ist das Talent!
Ansonsten bietet der Film auch nur gelangweilte Billig-Darsteller.
Das "Lexikon des Horrorfilms" schrieb: "Ede Wolf und die drei kleinen Schweinchen finden wir da wirklich amüsanter, trotz Joe Dantes Erfindungsreichtum, in seiner Besetzungsliste ganze Scharen inzwischen verstorbener oder retirierter Horror-Regisseure mitkämpfen und mitheulen zu lassen."
Kurz und knapp: Ich stimme dem zu, ich finde diesen Film einfach nur langweilig. Die Effekte sind völlig lahm, die Darsteller sind allesamt uninspiriert und nicht sehenswert, die Story ist wenig spannend und die Umsetzung einfach lächerlich. Ein völlig unnnötiger Film. Eine Verschwendung von Zeit und Geld!
Muss man wirklich nicht gesehen haben...
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über Prom Night - Das Grauen kommt um Mitternacht Tue, 13 Apr 2010 21:44:20 -0000
"Prom Night - Das Grauen kommt um Mitternacht" ist ein Horrorfilm-Klassiker!
Inhaltlich bietet der Film nichts Unbekanntes, ein maskierter Mörder verfolgt eine Gruppe Teenager die er nach und nach tötet. Nur das "Prom Night" diese Suppe zuerst gekocht hat und die Mutter von Filmen wie "Ich weiß was du letzten Sommer getan hast" und anderen Genre-Highlights ist. Bisher wurden drei Fortsetzungen und ein Remake gedreht.
Jamie Lee Curtis in ihrem Element. Ende der 70er überflutete eine Welle von Horrormovies das Kino. Jamie Lee Curtis ritt erfolgreich auf dieser Welle. Sie wurde als Scream-Queen bekannt durch Filme wie "Halloween", "Terror Train" und "The Fog". In "Prom Night" überzeugt sie auf ganzer Linie.
Besonders hervorzuheben ist auch der Auftritt von Leslie Nielsen (bekannt aus "Die nackte Kanone") als knallharter Polizei-Chef. Erfrischend Nielsen einmal in einer ernsten Rolle zu sehen.
Regisseur Paul Lynch hat mit "Prom Night" ein spannendes und wirklich raffiniert inszeniertes Horror-Szenario erschaffen, das in diesem Genre neue Maßstäbe gesetzt hat.
Wie gesagt, die Story ist heutzutage nichts Besonderes mehr. Es gibt tausendfache Kopien auf dem Horrormarkt. In Punkto Spannung bleibt "Prom Night" aber unübertroffen. Man hat keine Ahnung wer der Mörder ist, man denkt man weiß Bescheid, aber man tut es nicht! Das Ende ist so überraschend und zermürbend wie bei kaum einem anderen Film aus diesem Genre.
Die Figuren sind glaubwürdig, die Story ist gut durchdacht und die Effekte sind für das Alter des Films erstaunlich. Ein sehr düsterer Film mit viel Schatten und dunklen Ecken. Ein Schock jagt den Nächsten.
Ich liebe diesen Film.
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über Die Hexen von Eastwick Tue, 13 Apr 2010 21:41:51 -0000
Klasse Film! "Die Hexen von Eastwick" (im Original "Witches of Eastwick") ist einer der besten Filme ever! In einigen Szenen stehen die Effekte im Vordergrund, was die hervorragenden Leistungen der Darsteller wieder wettmachen.
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, dass die Komödie "...zu Beginn stimmungsvoll-amüsant und ätzend-ironisch ist, sich aber später eher dem geschmacklosen Teufelsspuk widmet..." Was auch immer das heisst...
Jack Nicholson in der Rolle des Teufels ist grandios. Zurecht gewann er den New York Film Critics Circle Award, den Los Angeles Film Critics Association Award und den Saturn Award. Nicholson ist unvergleichbar und macht den Film zu dem was er ist.
Michelle Pfeiffer, Susan Sarandon und Cher spielen allesamt fabelhaft. Die Chemie stimmt einfach. Man sieht ihnen an das sie beim Drehen Spaß hatten.
Super ist auch Veronica Cartwright (bekannt aus "Alien"), die voller Inbrunst das konservative und gottesfürchtige Gemeindemitglied mimt, die es für ihre Pflicht hält die Bevölkerung auf "das Böse" aufmerksam zu machen.
Der Film wurde 1988 zweimal für den Oscar nominiert, für die Beste Filmmusik von John Williams und für den Besten Ton. Das hat er auch verdient. Weder Humor, noch Spannung, noch sarkastische Seitenhiebe auf die Gesellschaft kommen in diesem durchweg gut besetzten Film zu kurz. Cher, Susan Sarandon, Michelle Pfeiffer und Jack Nicholson sind zum Schreien komisch. "Die Hexen von Eastwick" muss man gesehen haben! Einfach teuflich gute Unterhaltung.
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über Shark in Venice - Der Tod lauert im Wasser Tue, 13 Apr 2010 21:38:16 -0000
"Der weisse Hai in Venedig" (im Original "Shark in Venice") ist definitiv DER mieseste Hai-Filme aller Zeiten! Es gibt viele schlechte Hai-Filme aber das hier schlägt dem Fass den Boden aus. Filme mit Haien haben meist von vornerein schlechte Karten, da man sie automatisch mit "Der weiße Hai" vergleicht, und da kommt wohl nie wieder einer ran... Man sollte also nicht gleich jeden Hai-Film sofort verurteilen, aber "Shark in Venice" hat echt keinen Biss. Schade!
Es gibt keine erwähnenswerten schauspielerischen Leistungen. Die Personen in diesem Film wirken noch versteinerter und unechter als der miese computeraniminierte Hai, der übrigens aussieht wie ein tollwütiger Goldfisch. Die Darsteller erreichen noch nicht einmal das Niveau der Komparsen aus GZSZ. Nur für eingefleischte Hardcore-Fans von Stephen Baldwin erträglich.
Fakt ist: Wir bekommen einfach nie genug von Hai-Filmen.
Fakt ist: Viele Hai-Filme haben zu Unrecht einen schlechten Ruf.
Fakt ist: Dieser Film ist der allerletzte Schund. Miese Effekte, miese Goldfisch/Hai-Attrappe, miese Darsteller, mieses Drehbuch.
Wer hier einschaltet ist selbst Schuld.
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iLOVEjenniferANISTON
über Slither - Voll auf den Schleim gegangen Tue, 13 Apr 2010 21:35:18 -0000
Eine Kleinstadt, mit mehr oder weniger bescheurten Einwohnern, dazu eine Ansammlung von widerlichen ausserirdischen Kriech-Viechern und vielen trocknen Sprüchen, bilden das einfache Grundgerüst einer wirklich sehenswerten Horrorkomödie. Dazu Nathan Fillion (bekannt aus "Firefly" oder "Buffy") als Polizist Bill Pardy. Was könnte man mehr wollen?
Die eigentliche Geschichte ist auf den ersten Blick recht banal und man hat sowas schon viel zu oft gesehen, in Filmen wie "The Faculty" oder ähnlichen Szenarien, in denen Würmer von Menschen Besitz ergreifen...
Aber es ist schön einfach mal wieder überrascht zu werden und genau das schafft "Slither". Denn diese wunderbare Satire auf das Horrorgenre schafft es gleichermaßen zu ekeln, zu schocken und zum lachen zu bringen. Und zwar mit richtig geilen Sprüchen die das ganze voller Selbstironie und mit einem Augenzwinkern präsentieren.
Augenzwinkernde Seitenhiebe, massig coole Sprüche und feiner Horror laden zum kurzweiligen Spaß ein.
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