Stardust ist ein schlichtweg verzauberndes Filmerlebnis. Feiner Humor, großartige Besetzung, die sich in jeder Sekunde perfekt in Szene setzt. Wunderschöne Bilder und ein schwungvoller Soundtrack. Sicher, der Plot ist ein wenig vorhersehbar, und so richtig neu ist an dem Film auch nichts, aber wen interessiert das schon, wenn jede Szene auf den Punkt herüberkommt und man sich spontan in die Charaktere verliebt - inklusive der schrulligen Antagonisten, versteht sich.
Außerdem bekommt der Film noch Pluspunkte für die augenzwinkernden Seitenhiebe auf den Jugendwahn in unserer Gesellschaft.
Kurz zusammengefasst: Gegen Stardust können Mr. Potter & Co einpacken.
Eigentlich ist Mel Brooks' Dracula kein wirklich guter Film. Aber neben einem urkomischen Leslie Nielsen und einem kleinen Gastauftritt der großartigen Anne Bancroft gibt es viele kleine Spitzen auf Bram Stokers Dracula-Roman und die vielen Dracula-Verfilmungen - insbesondere die von Coppola.
Perlen wie: "Ich trinke niemals... Wein. - Aaach, was soll's!" oder "Sehen Sie nur, die Kinder der Nacht. Einen wahren Saustall machen sie aus allem." machen billige Slapstickszenen sehr schnell vergessen.
Filmtechnisch lässt Private Ryan nichts zu wünschen übrig. Die Effekte sind über jeden Zweifel erhaben, die Kamera von Spielbergs Leib- und Magen-Bildzauberer Janusz Kaminski schlichtweg umwerfend und der Soundtrack von Kumpel John Williams arbeitet sich zusammen mit den Bildern direkt ins Mark.
Dennoch: Das, was Spielberg mit dem Film erreichen wollte, nämlich zu zeigen, wie schrecklich Krieg ist, ist ihm lediglich mit der sofort in die Filmgeschichte eingegangen D-Day Szene zu Beginn des Überlängers gelungen. Danach zerfällt der grandiose Auftakt zu Stereotypen und Pathos. Zum Antikriegsfilm taugt Spielbergs Ryan nur sehr bedingt.
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über Der Sternwanderer 2009/11/17 13:40:30
Stardust ist ein schlichtweg verzauberndes Filmerlebnis. Feiner Humor, großartige Besetzung, die sich in jeder Sekunde perfekt in Szene setzt. Wunderschöne Bilder und ein schwungvoller Soundtrack. Sicher, der Plot ist ein wenig vorhersehbar, und so richtig neu ist an dem Film auch nichts, aber wen interessiert das schon, wenn jede Szene auf den Punkt herüberkommt und man sich spontan in die Charaktere verliebt - inklusive der schrulligen Antagonisten, versteht sich.
Außerdem bekommt der Film noch Pluspunkte für die augenzwinkernden Seitenhiebe auf den Jugendwahn in unserer Gesellschaft.
Kurz zusammengefasst: Gegen Stardust können Mr. Potter & Co einpacken.
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Manuciao 2009/12/21 10:28:20
Antwort löschenSo isses.
Janus Winter 2010/01/06 01:22:08
Antwort löschenund nicht anders!
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über Mel Brooks' Dracula - Tot aber glücklich 2009/11/17 06:08:32
Eigentlich ist Mel Brooks' Dracula kein wirklich guter Film. Aber neben einem urkomischen Leslie Nielsen und einem kleinen Gastauftritt der großartigen Anne Bancroft gibt es viele kleine Spitzen auf Bram Stokers Dracula-Roman und die vielen Dracula-Verfilmungen - insbesondere die von Coppola.
Perlen wie: "Ich trinke niemals... Wein. - Aaach, was soll's!" oder "Sehen Sie nur, die Kinder der Nacht. Einen wahren Saustall machen sie aus allem." machen billige Slapstickszenen sehr schnell vergessen.
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über Der Soldat James Ryan 2009/11/17 04:46:16
Filmtechnisch lässt Private Ryan nichts zu wünschen übrig. Die Effekte sind über jeden Zweifel erhaben, die Kamera von Spielbergs Leib- und Magen-Bildzauberer Janusz Kaminski schlichtweg umwerfend und der Soundtrack von Kumpel John Williams arbeitet sich zusammen mit den Bildern direkt ins Mark.
Dennoch: Das, was Spielberg mit dem Film erreichen wollte, nämlich zu zeigen, wie schrecklich Krieg ist, ist ihm lediglich mit der sofort in die Filmgeschichte eingegangen D-Day Szene zu Beginn des Überlängers gelungen. Danach zerfällt der grandiose Auftakt zu Stereotypen und Pathos. Zum Antikriegsfilm taugt Spielbergs Ryan nur sehr bedingt.
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