infamia — Als Freund hinzufügen
infamia aus Berlin heißt Thomas , ist 33 Jahre alt. Er hat sich 2009/10/13 17:42:33 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 539 Filme bewertet und hat schon 24 Kommentare geschrieben. Mehr
| Name | Thomas |
|---|---|
| Alter | 33 |
| Stadt | Berlin |
| Geschlecht | männlich |
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen und 1 weitere Filme ...
infamia 6.5 "Ganz gut" 2009/12/02 08:16:02
Moon
infamia 7.0 "Sehenswert" 2009/11/25 09:35:20
Der Film baut in der ersten halben Stunde (nicht zuletzt durch überdeutliche Anleihen aus "Solaris" und "2001") eine ungeheure Erwartungshaltung auf, die er dann leider nicht erfüllt.
Zur Halbzeit glaubt man, das Setup… — Mehr
Der Film baut in der ersten halben Stunde (nicht zuletzt durch überdeutliche Anleihen aus "Solaris" und "2001") eine ungeheure Erwartungshaltung auf, die er dann leider nicht erfüllt.
Zur Halbzeit glaubt man, das Setup durchschaut zu haben, und wartet darauf, eines Besseren belehrt zu werden. Es liegt eine unglaubliche Spannung in den Bildern, atemlos ewartet man den Augenblick, an dem man nun komplett überrumpelt wird, der die eigene Theorie zum Gesehenen umstößt -- aber der kommt nicht. Stattdessen werden die Hintergründe solange bis ins allerletzte technische Detail erklärt, bis auch jeder Interpretationsspielraum genommen wurde.
Am Ende hat man einen Film gesehen, der toll inszeniert ist, über den man aber keine Minute nachdenken muss oder diskutieren kann.
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Das Wandelnde Schloss
infamia 4.0 "Uninteressant" 2009/10/13 19:47:12
Das Buch von Diana Wynn Jones ist eines der schönsten Kinderbücher, das ich kenne. Ich kann gar nicht erwarten, es später einmal meiner Tochter vorzulesen!
Leider hat sich Miyazaki offenbar zu sehr in K&K, Wiener Walzer und seine (K… — Mehr
Das Buch von Diana Wynn Jones ist eines der schönsten Kinderbücher, das ich kenne. Ich kann gar nicht erwarten, es später einmal meiner Tochter vorzulesen!
Leider hat sich Miyazaki offenbar zu sehr in K&K, Wiener Walzer und seine (Kriegs-)Maschinen verliebt: Er lebt den Krieg und die Schlachten (beides gibt es im Buch nicht) derart detailverliebt aus, dass die Charakterentwicklung auf der Strecke bleibt, man vom Ende und der Auflösung gar völlig überrumpelt wird. Okay, der Schluss des Buches kommt auch eher schnell und überraschend, aber man wird nicht zu schmerzhaft hochgezogenen Augenbrauen genötigt wie vom Film.
Überhaupt ist die Umsetzung des Buches nur schlecht gelungen: Witz, Charme und Ironie gehen völlig verloren. Howls Konflikt ist im Buch ein gänzlich anderer: Er kommt aus unserer Welt (na gut, aus Wales), hat sich durch sein Studium mythischer Texte in die Fabelwelt geschlichen und lebt seinen Wissensvorsprung gegenüber mittelalterlichen Hexen und Zauberern genüsslich aus.
Selbst die deutsche Synchronisation ist lieblos: Der Zaubergehilfe heißt im englischen Buch Marcus. Dass die Japaner das Wort nicht gut aussprechen können, mag ja sein. Aber warum darf Marcus in der deutschen Synchro nicht wieder Marcus heißen? Oder Howl einfach Howl? Bei Sophie hat's doch auch geklappt?
Insgesamt eine enttäuschende Umsetzung eines sehr guten Buches und für mich der bisher schlechteste Ghibli-Film :(
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Das Mädchen, das durch die Zeit sprang und 1 weitere Filme ...
infamia 8.0 "Ausgezeichnet" 2009/10/13 20:22:39
Erkan und Stefan
infamia 0.0 "Hassfilm" 2009/10/13 18:47:44
Erkan (Erkan Maria Moosleitner) und Stefan (Stefan Lust) sind zwei hirnamputierte, sprachgeschädigte Volldeppen, die durch Zufall einen Auftrag als Bodygards annehmen: Sie müssen die schöne Nina (Alexandra Neldel) beschützen, die aus Versehen … — Mehr
Erkan (Erkan Maria Moosleitner) und Stefan (Stefan Lust) sind zwei hirnamputierte, sprachgeschädigte Volldeppen, die durch Zufall einen Auftrag als Bodygards annehmen: Sie müssen die schöne Nina (Alexandra Neldel) beschützen, die aus Versehen ein brisantes Tonband bei sich hat, auf dem die letzten Minuten des fröhlich in der Wanne planschenden Uwe Barschel festgehalten sind. Nina auf den Fersen sind alle möglichen Geheimdienste, aber das ist auch nicht so wichtig. Die absolut sinnlose Story dient nur als dürre Kulisse für das zu Recht unbekannte Comedy-Duo "Erkan und Stefan" (zwei oder drei müde Auftritte in der "Bullyparade"). Die beiden belegen sich pausenlos mit unsagbar dämlicher Babysprache in einer Art Gastarbeiterdeutsch - einer erschreckend einfallslosen Kopie der "Mundstuhl"-Charaktere "Dragan und Alder", nur eben auf bayerisch. "Eh, krass, Alter, mußte fett checken hier: Voll geiler 16-geteilt-durch-neun-Fernseher...", das kann man keine anderthalb Stunden überleben. Bäh! Wer "A Night at the Roxbury" im Juli letzten Jahres noch gequält (und auch nur unter massiven Alkoholeinfluß) überstanden hat, wird in "Erkan und Stefan" seinen Meister finden (oder einer Alkoholvergiftung erliegen). Das Ding ist mit einigem Abstand das mieseste, äh.... --Mir fehlen einfach die Worte, das Grauen zu beschreiben.
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High Speed Money - Die Nick Leeson Story
infamia 3.5 "Schwach" 2009/10/13 18:32:35
Ewan McGregor (Trainspotting, Episode I, ...) spielt den Börsenmakler Nick Leeson, der 1995 mit gewagten Spekulationen die altehrwürdige britische Barings-Bank in die Pleite treibt. Die Story enthält dann auch nichts, was nicht schon in der Zei… — Mehr
Ewan McGregor (Trainspotting, Episode I, ...) spielt den Börsenmakler Nick Leeson, der 1995 mit gewagten Spekulationen die altehrwürdige britische Barings-Bank in die Pleite treibt. Die Story enthält dann auch nichts, was nicht schon in der Zeitung stand, bis auf die Behauptung, Leeson hätte eigentlich nur die Bilanz ausgleichen wollen und sich nicht perönlich bereichert. Na klar, achthundert Millionen Pfund verschleudert und nicht einmal ein Sportwagen oder eine Yacht sind dabei herausgesprungen. Wer's glaubt...
Der Film ist so spannend wie die "n-tv Telebörse": Man lernt einen Haufen über Aktien, Anleihen, den Yen-Kurs zum Dollar und das schwere Erdbeben in Kobe --Die anwesenden Wirtschafts-Ingenieure haben sich prächtig amüsiert und noch im Foyer die Anlagestrategien diskutiert.
Im direkten Vergleich zu "Peanuts - Die Bank zahlt alles" (die grottenschlechte Sat1-Produktion über den Bauskandal des Dr. Jürgen Schneider) ist der Film sogar sehenswert, gegen "Wall Street" (mindestens genau so viele Zahlenspielereien, aber nicht so authentisch) hat er aber mangels Handlung nicht den Hauch einer Chance.
Erstaunlich ist nur, wie gut sich Ewan McGregor als Buchhalter verkauft, der Mann kann einfach alles spielen!
Das war's von der Börse in Shanghai, ich gebe zurück zu Friedhelm Busch.
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Toll, dass man sich beim Zeichnen von Hand so viel Mühe gemacht hat, aber all die Anstrengungen verpuffen, wenn die Übersetzung der Songs der Devise folgt "Reim dich oder ich fress dich".
Bei Cassandra Steen überfällt mich Sch… — Mehr