Ich bin weder ein Freund von Schnulzen noch von Romanzen aber dieser Film steht darüber. Zwar ist er recht lang (fast 3 Stunden), dennoch ist er durchaus interessant und auf angenehme Weise emotional berührend. Es geht letztlich darum, wie man aus dem Leben treten will, unter welchen Umständen, es geht um die Liebe eines Vaters zu seinen Töchtern und darum was uns zu Menschen macht: die Fähigkeit zu fühlen. Der deutsche Titel ist meiner Meinung nach schlecht gewählt (der englische Titel "Meet Joe Black", etwa: "Darf ich ihnen Jow Black vorstellen" trifft die Sache eher), da hier eine Romanze suggeriert wird die in der Handlung des Films eigentlich nebensächlich ist.
Alles in allem ein guter Film für Männer und Frauen gleichermaßen!
also ich habe mir den film jetzt zweimal (hintereinander) angesehen und weiß immer noch nicht auf was er eigentlich hinaus will. Entweder versteh ich die Geschichte nicht oder ich weiß nicht. Lustig ist er jedenfalls nicht. Wenns keine wahre Geschichte wäre würde man meinen, dass der Autor besoffen war. Eine ziemliche Enttäuschung.
Also ich verstehe die schlechten Kritiken nicht. Ich habe bei diesem Film gelacht wie seit Shrek 2 nicht mehr, und auch der Rest des Kinosaals schien sichtlich amüsiert. Ich finde den Film sehr gut, er ist verrückt und die Handlung ist eher seicht, aber genau das macht ihn interessant. Wie einer der Freunde mit denen ich drinnen war es nachher ausgedrückt hat: "Man kann diesen Film mit nichts vergleichen." Und das stimmt auch, denn so einen Film hat es noch nie gegeben. Er ist weder tiefsinnig, noch hat er eine verzwickte Story, aber er ist einfach witzig. Vielleicht kein Film den man sich zweimal ansieht, aber einmal sollte man ihn schon gesehen haben!
Freilich ist Andreas Hofer (Originaltitel: "1809-Die Freiheit des Adlers") nicht gerade der am besten gemachte österreichische Film, er ist aber historisch relativ korrekt gestaltet, was meiner Meinung nach bei Historienfilmen wichtiger ist als eine "spannende Story". Die Darstellung der drei im Film vorkommenden männlichen Habsburger (Kaiser Franz I, Erzherzog Karl und Erzherzog Johann) ist leider nicht überzeugender als die des Napoleon, jedoch wird die bedrängte Situation am Wiener Hof gut dargestellt. Die Beibehaltung des Tiroler Dialekts fand ich sehr wichtig, hätte man diesen Film auf Hochdeutsch gedreht, wäre er absurd geworden....und es war amüsant zu hören, dass der Film, aufgrund des Dialekts, in manchen Gegenden in Deutschland mit Untertiteln lief. Alles in allem ein film für historisch interessierte Menschen, weniger für jene, die nur Unterhaltungsfilme suchen.
Einer der vielen Filme von denen man sich viel erwartet und enttäuscht wird. Zwar an sich ganz nett gemacht, doch teilweise etwas zu überdreht. Der Wunsch ihn sich öfter anzusehen verebbt ziemlich schnell. Trotzdem eine nette Idee.
Also als ich "Hot Fuzz" gesehen habe, dachte ich, davon gibts keine Steigerung....aber es gibt sie..."Shaun of the dead" ist einfach genial wenn man gerne Blut spritzen sieht und etwas schwarzen Humor verträgt....
Um das gleich vorweg zu sagen, ich bin kein Freund von Anime Filmen - Aber das Schloss im Himmel hat mich überzeugt. Hübsche Handlung, interessante Charaktere, gute Filmmusik. Kann man jedem empfehlen. Vielleicht etwas überdreht, aber das bei dieser Art von Filmen nunmal so...jedenfalls wird es nicht so extrem wie in "Prinzessin Mononoke"...Alles in allem ein sehenswerter Film :)
Neuauflage des Films "Zum Teufel mit den Millionen" mit Tim Allen und Kirstey Alley. Kurz gesagt: nichts neues, dennoch nicht schlechter als die Vorgänger mit identischer handlung. Unterhaltsam. alles in allem nicht schlecht!
Also ich kannte bisher nur den DVD Doppelpack der BBC Version von "Hund von baskerville" und "der seidenstrumpfmörder", die mir gut gefallen. Als ich den Trailer vom neuen Sherlock Holmes gesehen habe, habe ich mir gedacht "Ja wird wohl wieder so ein Schund wie Van Helsing oder Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen mit flotten Sprüchen und nichts dahinter". Denkste! Ich war positiv überrascht, sehr positiv sogar. Der humor bleibt in einem gewissen Rahmen, genauso die Action, von der ich viel zu viel befürchtet habe. Hingegen waren angenehm überraschend viele logische Tüfteleien dabei. Man merkte sogar tatsächlich dass es sich um einen Sherlock Holmes Film handelt. Auch die atmosphäre des London im ausgehenden 19. Jahrhundert wird sehr gut übermittelt. Natürlich soll der Film eher die junge Generation ansprechen, ist somit nicht sonderlich tiefsinnig, er bietet aber dennoch eine halbwegs niveuvolle unterhaltung und ist durchaus zu empfehlen
Guter Film, der es schafft, Spannung aufzubauen, und durch die düstere Atmosphäre auch aufrecht zu erhalten - so wird dem Filmvergnügen auch durch das etwas schwache Ende kein Abbruch getan.
Sehr guter Film. Meiner Meinung nach ein weitaus bedeutenderer Film als Matrix. Leider kamen die beiden etwa zur selben Zeit heraus und Matrix hatte mehr PR-Budget, ansonsten hätte dieser Film ihn vernichtet! Ein Film mit guter Handlung, gemäßigten Special-Effects, guter Musik (wie den Wiener Sängerknaben) und einem überragenden Craig Bierko.
Abgesehen vom großen Manko der etwas merkwürdigen deutschen Stimme von Tom Hanks ist dieser Film ziemlich gut gestaltet. Zwar wurde das Buch etwas verändert, aber das ist normal. Es wird durchaus Spannung aufgebaut, und auch das Spiel mit der Filmmusik ist erwähnenswert. Alles in allem ein guter Film
Überraschend guter Film nach vielen schlechten Bewertungen. Zwar kein Tim Burton Stil - aber das ist auch nicht unbedingt schlecht. Durchaus tiefe Handlung mit der Frage, was Realität ist, und wie sie wahrgenommen wird. Zweitweise schleppt der Film sich in seinen Drama-Szenen zwar dahin, aber am Ende kommt doch der Aha-Moment, es zahlt sich also aus, ihn ganz anzusehen....wieder ein Film wo man den etwas verwirrenden Anfang einfach durchhalten muss. Meiner Meinung nach ist der Film ansatzweise mit "Number 23" und "Ink" zu vergleichen, und doch sehr anders als diese beiden, die ja beide auch grundverschieden sind. Wer sich keinen Bum-bum Actionfilm oder lustigen Film erwartet sondern sich auf ein Drama einstellt ist mit diesem Film sicher bestens bedient!
Auweh auweh....leider war der Film der totale Reinfall, selbst wenn man akteptiert, dass es eigentlich um Rassismus gehen soll. Die Aliens sind zwar ganz gut dargestellt, aber die Handlung ist leider nicht wirklich vorhanden, die Verwirklichung langweilig, die Darstellung im Allgemeinen mies. Leider eine Schlaftablette pur...
Leider ein sehr langwieriger, langweiliger Film mit einer viel zu langen, unsinnigen "errate wer du bist"-szene, sowie einigen klischeehaft rassistischen Einstellungen gegenüber Österreichern. Alles in allem eine herbe Enttäuschung...
naja wie der "österreichische" bösewicht dargestellt wird (auch wenn er selbst österreicher ist) erinnert fast an die herabwürdigenden kommentare die deutsche gern mal gegenüber österreichern fallen lassen. Wieder wird international ein Bild eines Österreichers vermittelt das einfach nur irgendwas ist...das ist wie ein Indianer mit bunten federn und kriegsbemalung. ich mein es ist zum glück nur ein tarantino film, nichts ernstzunehmendes, das hält den schaden in grenzen. klar dass deutschen das gefällt, die putzen sich ja gerne mit ihrem "hitler war ja österreicher" ab, ohne daran zu denken in welchem land er denn zuerst an die macht gekommen ist...
Was für ein Unsinn. Die Österreicher waren mehrheitlich gute Deutsche/Nazis. Das zu bennenen (was der Film übrigens gar nicht tut) wäre nicht rassistisch, da jede biologistische Begründung fehlte. Es wäre nur die Wiedergabe bekannter Tatsachen.
Wen interessiert, wenn ein paar Deutsche dumme Bemerkungen machen? Die Deutschen und Österreicher waren beide DIE "Tätervölker" schlechthin.
So lange Leute noch solche Verteidigungsreflexe für die Nazivolksgemeinschaft haben, sollte das Image von Ö. oder D. wirklich die geringste Sorge vernunftbegabter Menschen sein...
hast du überhaupt gelesen was ich geschrieben habe? es geht mir nicht darum zu behaupten dass die österreicher nicht größtenteils nazis waren, es geht mir um die darstellung des österreichers grunsätzlich mit seiner lustigen pfeife usw...und darum dass die deutschen die österreicher gerne mal als eine art hobbits sehen, die "lieben nachbarn von unten". Natürlich haben manche Österreicher Deutsche Vorfahren, so wie viele Deutsche zB Polnische Vorfahren haben....aber Österreicher sind nicht NUR Deutsche, um das geht es mir. Und ich find die deutsche Einstellung, "ja die Österreicher sind halt eine kleine Abtrünnige provinz von Deutschland" ziemlich mies....denn historisch gesehen wurden die Deutschen länder (als es noch kein Deutschland gab) jahrhunderte lang von Österreich regiert...demzufolge wurde Deutschland von Österreich unabhängig (das war übrigens 1866).
Ich finds mies wenn alles in einen Topf geworfen wird....und selbst wenn die Nazis eine starke Partei waren auch schon vor dem Anschluss so war die Regierung der Ersten Republik doch strengstens GEGEN Hitler....Kanzler Dollfuß wurde sogar von den Nazis ermordet. Natürlich waren viele nachher Nazis aber man kann nicht leugnen, dass eine fascho-nationalistische Tradition in Deutschland schon länger bestand als im Vielvölkerstaat Österreich(-Ungarn). Und ich finde es rassistisch wenn Österreicher nur so mit Lederhosen, Dirndl, vielleicht noch Walzer dargestellt werden, als ob unsere Kultur nicht mehr zu bieten hätte...und, wie ich gesagt habe, das ist genau wie wen man Indianer mit bunten federn darstellt, Inder auf einem nagelbrett, Russen mit Pelzmütze und einer Flasche Wodka....einfach Archetypen, Klischees....sowas sollte es heute nicht mehr geben und wird Wissenschaftlich abgelehnt....
Dass alle Österreicher Apfelstrudel essende, komische Pfeiffen rauchende Nazis sind, glaubt kein vernünftiger Mensch (schon gar nicht wegen nem Tarantino-Film). Aber bezogen auf den Zeitraum 30er/40er hat eine solche Darstellung ihre Berechtigung, denn viele Österreicher waren nun mal Nazis. Wenn darunter das heutige Image Österreichs leidet, musst du dich bei den damaligen (und heutigen?) Nazis beschweren, nicht bei Hollywood.
Mit Rassismus hat das aber nichts zu tun. Klischees sind nicht rassistisch, wenn sie nicht biologisch begründet werden. Und davon fehlt im Film jede Spur. Ich halte es perfide, ausgerechnet solche Leute mit dem Rassismus-Vorwurf in Schutz nehmen zu wollen.
(Und auf den Streit Deutschland contra Österreich lass ich mich gar nicht ein... dazu habe ich nichts zu sagen, ich bin nur zufällig hier geboren. Beide Staaten haben in meiner Sicht ihr Existenzrecht schon lange verspielt.)
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istvan
über Rendezvous mit Joe Black 2010/03/07 15:58:46
Ich bin weder ein Freund von Schnulzen noch von Romanzen aber dieser Film steht darüber. Zwar ist er recht lang (fast 3 Stunden), dennoch ist er durchaus interessant und auf angenehme Weise emotional berührend. Es geht letztlich darum, wie man aus dem Leben treten will, unter welchen Umständen, es geht um die Liebe eines Vaters zu seinen Töchtern und darum was uns zu Menschen macht: die Fähigkeit zu fühlen. Der deutsche Titel ist meiner Meinung nach schlecht gewählt (der englische Titel "Meet Joe Black", etwa: "Darf ich ihnen Jow Black vorstellen" trifft die Sache eher), da hier eine Romanze suggeriert wird die in der Handlung des Films eigentlich nebensächlich ist.
Alles in allem ein guter Film für Männer und Frauen gleichermaßen!
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istvan
über Der Informant! 2010/03/07 15:54:09
also ich habe mir den film jetzt zweimal (hintereinander) angesehen und weiß immer noch nicht auf was er eigentlich hinaus will. Entweder versteh ich die Geschichte nicht oder ich weiß nicht. Lustig ist er jedenfalls nicht. Wenns keine wahre Geschichte wäre würde man meinen, dass der Autor besoffen war. Eine ziemliche Enttäuschung.
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istvan
über Männer, die auf Ziegen starren 2010/03/06 10:37:49
Also ich verstehe die schlechten Kritiken nicht. Ich habe bei diesem Film gelacht wie seit Shrek 2 nicht mehr, und auch der Rest des Kinosaals schien sichtlich amüsiert. Ich finde den Film sehr gut, er ist verrückt und die Handlung ist eher seicht, aber genau das macht ihn interessant. Wie einer der Freunde mit denen ich drinnen war es nachher ausgedrückt hat: "Man kann diesen Film mit nichts vergleichen." Und das stimmt auch, denn so einen Film hat es noch nie gegeben. Er ist weder tiefsinnig, noch hat er eine verzwickte Story, aber er ist einfach witzig. Vielleicht kein Film den man sich zweimal ansieht, aber einmal sollte man ihn schon gesehen haben!
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istvan
über Zoolander 2010/02/27 10:06:10
das einzige was mir an dem film nicht gefallen hat ist, dass er zu kurz ist
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istvan
über Andreas Hofer - Die Freiheit des Adlers 2010/02/27 10:02:20
Freilich ist Andreas Hofer (Originaltitel: "1809-Die Freiheit des Adlers") nicht gerade der am besten gemachte österreichische Film, er ist aber historisch relativ korrekt gestaltet, was meiner Meinung nach bei Historienfilmen wichtiger ist als eine "spannende Story". Die Darstellung der drei im Film vorkommenden männlichen Habsburger (Kaiser Franz I, Erzherzog Karl und Erzherzog Johann) ist leider nicht überzeugender als die des Napoleon, jedoch wird die bedrängte Situation am Wiener Hof gut dargestellt. Die Beibehaltung des Tiroler Dialekts fand ich sehr wichtig, hätte man diesen Film auf Hochdeutsch gedreht, wäre er absurd geworden....und es war amüsant zu hören, dass der Film, aufgrund des Dialekts, in manchen Gegenden in Deutschland mit Untertiteln lief. Alles in allem ein film für historisch interessierte Menschen, weniger für jene, die nur Unterhaltungsfilme suchen.
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istvan
über Hancock 2010/02/27 09:55:03
Einer der vielen Filme von denen man sich viel erwartet und enttäuscht wird. Zwar an sich ganz nett gemacht, doch teilweise etwas zu überdreht. Der Wunsch ihn sich öfter anzusehen verebbt ziemlich schnell. Trotzdem eine nette Idee.
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istvan
über Shaun of the Dead 2010/02/15 01:15:02
Also als ich "Hot Fuzz" gesehen habe, dachte ich, davon gibts keine Steigerung....aber es gibt sie..."Shaun of the dead" ist einfach genial wenn man gerne Blut spritzen sieht und etwas schwarzen Humor verträgt....
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istvan
über A Scanner Darkly - Der dunkle Schirm 2010/02/15 01:13:41
ganz guter film....mal eine dick-verfilmung der anderen art...obwohl er als "echter" realfilm wohl besser rüberkommen würde
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istvan
über Das Schloss im Himmel 2010/02/15 01:10:55
Um das gleich vorweg zu sagen, ich bin kein Freund von Anime Filmen - Aber das Schloss im Himmel hat mich überzeugt. Hübsche Handlung, interessante Charaktere, gute Filmmusik. Kann man jedem empfehlen. Vielleicht etwas überdreht, aber das bei dieser Art von Filmen nunmal so...jedenfalls wird es nicht so extrem wie in "Prinzessin Mononoke"...Alles in allem ein sehenswerter Film :)
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istvan
über Haben Sie das von den Morgans gehört? 2010/02/14 00:34:37
Neuauflage des Films "Zum Teufel mit den Millionen" mit Tim Allen und Kirstey Alley. Kurz gesagt: nichts neues, dennoch nicht schlechter als die Vorgänger mit identischer handlung. Unterhaltsam. alles in allem nicht schlecht!
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istvan
über Sherlock Holmes 2010/02/14 00:22:59
Also ich kannte bisher nur den DVD Doppelpack der BBC Version von "Hund von baskerville" und "der seidenstrumpfmörder", die mir gut gefallen. Als ich den Trailer vom neuen Sherlock Holmes gesehen habe, habe ich mir gedacht "Ja wird wohl wieder so ein Schund wie Van Helsing oder Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen mit flotten Sprüchen und nichts dahinter". Denkste! Ich war positiv überrascht, sehr positiv sogar. Der humor bleibt in einem gewissen Rahmen, genauso die Action, von der ich viel zu viel befürchtet habe. Hingegen waren angenehm überraschend viele logische Tüfteleien dabei. Man merkte sogar tatsächlich dass es sich um einen Sherlock Holmes Film handelt. Auch die atmosphäre des London im ausgehenden 19. Jahrhundert wird sehr gut übermittelt. Natürlich soll der Film eher die junge Generation ansprechen, ist somit nicht sonderlich tiefsinnig, er bietet aber dennoch eine halbwegs niveuvolle unterhaltung und ist durchaus zu empfehlen
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istvan
über Knowing 2010/02/02 22:20:40
Guter Film, der es schafft, Spannung aufzubauen, und durch die düstere Atmosphäre auch aufrecht zu erhalten - so wird dem Filmvergnügen auch durch das etwas schwache Ende kein Abbruch getan.
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istvan
über The 13th Floor 2010/02/02 22:17:14
Sehr guter Film. Meiner Meinung nach ein weitaus bedeutenderer Film als Matrix. Leider kamen die beiden etwa zur selben Zeit heraus und Matrix hatte mehr PR-Budget, ansonsten hätte dieser Film ihn vernichtet! Ein Film mit guter Handlung, gemäßigten Special-Effects, guter Musik (wie den Wiener Sängerknaben) und einem überragenden Craig Bierko.
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vanilla 2011/02/16 12:46:46
Antwort löschenfinde den Film ja auch ganz gut, aber Matrix vernichtet??
Das kann man guten Gewissens bezweifeln.
istvan
über Illuminati 2010/02/02 22:14:59
Abgesehen vom großen Manko der etwas merkwürdigen deutschen Stimme von Tom Hanks ist dieser Film ziemlich gut gestaltet. Zwar wurde das Buch etwas verändert, aber das ist normal. Es wird durchaus Spannung aufgebaut, und auch das Spiel mit der Filmmusik ist erwähnenswert. Alles in allem ein guter Film
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istvan
über Franklyn - Die Wahrheit trägt viele Masken 2010/02/02 22:12:15
Überraschend guter Film nach vielen schlechten Bewertungen. Zwar kein Tim Burton Stil - aber das ist auch nicht unbedingt schlecht. Durchaus tiefe Handlung mit der Frage, was Realität ist, und wie sie wahrgenommen wird. Zweitweise schleppt der Film sich in seinen Drama-Szenen zwar dahin, aber am Ende kommt doch der Aha-Moment, es zahlt sich also aus, ihn ganz anzusehen....wieder ein Film wo man den etwas verwirrenden Anfang einfach durchhalten muss. Meiner Meinung nach ist der Film ansatzweise mit "Number 23" und "Ink" zu vergleichen, und doch sehr anders als diese beiden, die ja beide auch grundverschieden sind. Wer sich keinen Bum-bum Actionfilm oder lustigen Film erwartet sondern sich auf ein Drama einstellt ist mit diesem Film sicher bestens bedient!
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istvan
über District 9 2010/02/02 22:08:29
Auweh auweh....leider war der Film der totale Reinfall, selbst wenn man akteptiert, dass es eigentlich um Rassismus gehen soll. Die Aliens sind zwar ganz gut dargestellt, aber die Handlung ist leider nicht wirklich vorhanden, die Verwirklichung langweilig, die Darstellung im Allgemeinen mies. Leider eine Schlaftablette pur...
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istvan
über Inglourious Basterds 2010/02/02 22:04:50
Leider ein sehr langwieriger, langweiliger Film mit einer viel zu langen, unsinnigen "errate wer du bist"-szene, sowie einigen klischeehaft rassistischen Einstellungen gegenüber Österreichern. Alles in allem eine herbe Enttäuschung...
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Moe 2010/02/03 00:11:20
Antwort löschenEntweder man mag den Film oder eben nicht: da gibts eigentlich nur 0 oder 10 :D
istvan 2010/02/14 23:49:36
Antwort löschennaja wie der "österreichische" bösewicht dargestellt wird (auch wenn er selbst österreicher ist) erinnert fast an die herabwürdigenden kommentare die deutsche gern mal gegenüber österreichern fallen lassen. Wieder wird international ein Bild eines Österreichers vermittelt das einfach nur irgendwas ist...das ist wie ein Indianer mit bunten federn und kriegsbemalung. ich mein es ist zum glück nur ein tarantino film, nichts ernstzunehmendes, das hält den schaden in grenzen. klar dass deutschen das gefällt, die putzen sich ja gerne mit ihrem "hitler war ja österreicher" ab, ohne daran zu denken in welchem land er denn zuerst an die macht gekommen ist...
J0J0 2010/03/07 01:03:13
Antwort löschenWas für ein Unsinn. Die Österreicher waren mehrheitlich gute Deutsche/Nazis. Das zu bennenen (was der Film übrigens gar nicht tut) wäre nicht rassistisch, da jede biologistische Begründung fehlte. Es wäre nur die Wiedergabe bekannter Tatsachen.
Wen interessiert, wenn ein paar Deutsche dumme Bemerkungen machen? Die Deutschen und Österreicher waren beide DIE "Tätervölker" schlechthin.
So lange Leute noch solche Verteidigungsreflexe für die Nazivolksgemeinschaft haben, sollte das Image von Ö. oder D. wirklich die geringste Sorge vernunftbegabter Menschen sein...
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istvan 2010/03/07 09:05:11
Antwort löschenhast du überhaupt gelesen was ich geschrieben habe? es geht mir nicht darum zu behaupten dass die österreicher nicht größtenteils nazis waren, es geht mir um die darstellung des österreichers grunsätzlich mit seiner lustigen pfeife usw...und darum dass die deutschen die österreicher gerne mal als eine art hobbits sehen, die "lieben nachbarn von unten". Natürlich haben manche Österreicher Deutsche Vorfahren, so wie viele Deutsche zB Polnische Vorfahren haben....aber Österreicher sind nicht NUR Deutsche, um das geht es mir. Und ich find die deutsche Einstellung, "ja die Österreicher sind halt eine kleine Abtrünnige provinz von Deutschland" ziemlich mies....denn historisch gesehen wurden die Deutschen länder (als es noch kein Deutschland gab) jahrhunderte lang von Österreich regiert...demzufolge wurde Deutschland von Österreich unabhängig (das war übrigens 1866).
Ich finds mies wenn alles in einen Topf geworfen wird....und selbst wenn die Nazis eine starke Partei waren auch schon vor dem Anschluss so war die Regierung der Ersten Republik doch strengstens GEGEN Hitler....Kanzler Dollfuß wurde sogar von den Nazis ermordet. Natürlich waren viele nachher Nazis aber man kann nicht leugnen, dass eine fascho-nationalistische Tradition in Deutschland schon länger bestand als im Vielvölkerstaat Österreich(-Ungarn). Und ich finde es rassistisch wenn Österreicher nur so mit Lederhosen, Dirndl, vielleicht noch Walzer dargestellt werden, als ob unsere Kultur nicht mehr zu bieten hätte...und, wie ich gesagt habe, das ist genau wie wen man Indianer mit bunten federn darstellt, Inder auf einem nagelbrett, Russen mit Pelzmütze und einer Flasche Wodka....einfach Archetypen, Klischees....sowas sollte es heute nicht mehr geben und wird Wissenschaftlich abgelehnt....
J0J0 2010/03/07 14:59:03
Antwort löschenDass alle Österreicher Apfelstrudel essende, komische Pfeiffen rauchende Nazis sind, glaubt kein vernünftiger Mensch (schon gar nicht wegen nem Tarantino-Film). Aber bezogen auf den Zeitraum 30er/40er hat eine solche Darstellung ihre Berechtigung, denn viele Österreicher waren nun mal Nazis. Wenn darunter das heutige Image Österreichs leidet, musst du dich bei den damaligen (und heutigen?) Nazis beschweren, nicht bei Hollywood.
Mit Rassismus hat das aber nichts zu tun. Klischees sind nicht rassistisch, wenn sie nicht biologisch begründet werden. Und davon fehlt im Film jede Spur. Ich halte es perfide, ausgerechnet solche Leute mit dem Rassismus-Vorwurf in Schutz nehmen zu wollen.
(Und auf den Streit Deutschland contra Österreich lass ich mich gar nicht ein... dazu habe ich nichts zu sagen, ich bin nur zufällig hier geboren. Beide Staaten haben in meiner Sicht ihr Existenzrecht schon lange verspielt.)