Irgendwie bin ich meine ganze Jugend hindurch nicht mit den Tim-und-Struppi-Abenteuern näher in Kontakt gekommen, so dass ich mir diesen Film jetzt gänzlich unvoreingenommen ansehen konnte - na, vielleicht nicht ganz, denn ich bin ein großer Anhänger von Steven Spielbergs Filmen. Doch dieses mal hat er mich sehr enttäuscht.
Meine Eindrücke habe ich hier festgehalten:
http://wissensserver.info/?p=995
Matrix wirft viele zeitlose Fragestellungen auf und bietet zudem das Potenzial, die Virtual-Reality-Thematik immer wieder aktuellen Gegebenheiten gemäß anzupassen.
Man könnte sich also eine Fortsetzung des Stoffs durchaus vorstellen - ich fände dabei den Gedanken interessant, mal andere Regisseure da dran zu lassen: Man hat an der "Alien"-Franchise gesehen, was ein stetiger Wechsel profilierter Regisseure zwischen den einzelnen Sequels für einen Kreativitätsgewinn bringen kann.
"Monsters" ist einer der Filme, die sich erst von der allerletzten Einstellung her voll erschließen. Die Vision einer von außerirdischen Monstern zerstörten Welt wird zuvor anderthalb Stunden lang in Bildern erzählt, die in ihrer geradezu poetischen Aussagekraft so eindringlich sind wie wenige derartige Endzeit-Thriller vor ihm. Der Film macht sich die Weltsicht der männlichen Hauptfigur Andrew Kaulder (Scoot McNairy), einem Pressefotografen, der wie ein Kriegsberichterstatter immer auf der Suche ist nach dem prägnantesten nächsten Bild, zu eigen, indem sie immer neue symbolische Bildkompositionen einer vergangenen Technologienation findet.
So beeindruckend die Bilder auch sind, so stimmungsvoll die Momente der wechselseitigen Isolation und Annäherung, welche die beiden auf sich gestellten Flüchtlinge durchleben, so sehr scheint der Film anderthalb Stunden lang an der ästhetisch gestalteten Oberfläche zu bleiben. Man sucht vergebens nach einer Meta-Ebene, nach der Aussage des Films, der unentschlossen Paraphrasen auf die amerikanische Einwanderungspolitik oder auf eine durch menschengemachte Klimaveränderung zerstörte Umwelt durcheinandermengt. Erst in der besagten allerletzten Einstellung wird deutlich, auf was der Film eigentlich hinsteuert. Scoot und seine Begleiterin Samantha (Whitney Able, auch sie, wie Scoot McNairy ein von Hollywood noch erfrischend unverbrauchtes Gesicht) überwinden am Ende ihrer Grenzerfahrung die emotionale Distanz, die durch die Konventionen unserer technologisch bestimmten Welt zwischen ihnen steht. Erst, so scheint es Gareth Edwards sagen zu wollen, erst wenn alle Spuren einer auf die Effizienz von Maschinen ausgerichteten Zivilisation getilgt sind, kann sich der Mensch wieder auf seine urtümliche, emotionsgetriebene Herkunft besinnen.
Lesen Sie die vollständige Filmkritik auf http://knol.google.com/k/georg-mannsperger/monsters/1nvd7x0kc8qz/31
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juniorwoodchuck
über Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn' 2011/11/02 06:16:28
Irgendwie bin ich meine ganze Jugend hindurch nicht mit den Tim-und-Struppi-Abenteuern näher in Kontakt gekommen, so dass ich mir diesen Film jetzt gänzlich unvoreingenommen ansehen konnte - na, vielleicht nicht ganz, denn ich bin ein großer Anhänger von Steven Spielbergs Filmen. Doch dieses mal hat er mich sehr enttäuscht.
Meine Eindrücke habe ich hier festgehalten:
http://wissensserver.info/?p=995
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derOlli. 2011/11/04 10:02:19
Antwort löschenmeinst du vielleicht eher den Link: http://wissensserver.info/index.php/2011/11/tim-und-struppi/ ?
juniorwoodchuck
Kommentare 2011/01/25 09:06:38
Matrix wirft viele zeitlose Fragestellungen auf und bietet zudem das Potenzial, die Virtual-Reality-Thematik immer wieder aktuellen Gegebenheiten gemäß anzupassen.
Man könnte sich also eine Fortsetzung des Stoffs durchaus vorstellen - ich fände dabei den Gedanken interessant, mal andere Regisseure da dran zu lassen: Man hat an der "Alien"-Franchise gesehen, was ein stetiger Wechsel profilierter Regisseure zwischen den einzelnen Sequels für einen Kreativitätsgewinn bringen kann.
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juniorwoodchuck
über Monsters 2010/12/14 23:34:11
"Monsters" ist einer der Filme, die sich erst von der allerletzten Einstellung her voll erschließen. Die Vision einer von außerirdischen Monstern zerstörten Welt wird zuvor anderthalb Stunden lang in Bildern erzählt, die in ihrer geradezu poetischen Aussagekraft so eindringlich sind wie wenige derartige Endzeit-Thriller vor ihm. Der Film macht sich die Weltsicht der männlichen Hauptfigur Andrew Kaulder (Scoot McNairy), einem Pressefotografen, der wie ein Kriegsberichterstatter immer auf der Suche ist nach dem prägnantesten nächsten Bild, zu eigen, indem sie immer neue symbolische Bildkompositionen einer vergangenen Technologienation findet.
So beeindruckend die Bilder auch sind, so stimmungsvoll die Momente der wechselseitigen Isolation und Annäherung, welche die beiden auf sich gestellten Flüchtlinge durchleben, so sehr scheint der Film anderthalb Stunden lang an der ästhetisch gestalteten Oberfläche zu bleiben. Man sucht vergebens nach einer Meta-Ebene, nach der Aussage des Films, der unentschlossen Paraphrasen auf die amerikanische Einwanderungspolitik oder auf eine durch menschengemachte Klimaveränderung zerstörte Umwelt durcheinandermengt. Erst in der besagten allerletzten Einstellung wird deutlich, auf was der Film eigentlich hinsteuert. Scoot und seine Begleiterin Samantha (Whitney Able, auch sie, wie Scoot McNairy ein von Hollywood noch erfrischend unverbrauchtes Gesicht) überwinden am Ende ihrer Grenzerfahrung die emotionale Distanz, die durch die Konventionen unserer technologisch bestimmten Welt zwischen ihnen steht. Erst, so scheint es Gareth Edwards sagen zu wollen, erst wenn alle Spuren einer auf die Effizienz von Maschinen ausgerichteten Zivilisation getilgt sind, kann sich der Mensch wieder auf seine urtümliche, emotionsgetriebene Herkunft besinnen.
Lesen Sie die vollständige Filmkritik auf http://knol.google.com/k/georg-mannsperger/monsters/1nvd7x0kc8qz/31
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cyranorick 2010/12/15 21:45:22
Antwort löschenWas ein pseudo-intellektueller Quatsch, wenn man bedenkt, welche Nullnummer hier eigentlich besprochen wird.. sorry!