Mir scheint es, als ob The Good Wife von vielen Menschen eher belächelt wird statt als die tolle Serie zu würdigen, die sie tatsächlich ist. Angeführt von Julianna Margulies schafft es die Serie eine Frau zu zeigen, die sonst nie ihren Auftritt erhält: Die Frau hinter dem berühmten Politikerehemann. The Good Wife ist neben der - zugegeben nicht immer - interessanten Fällen zumeist mit Alicias Beziehungen zu ihrer Familie beschäftigt und mit ihren eigenen Problemen. Sie hat ihren Mann, der sie betrogen hat; die Kinder, die noch ein paar Jahre benötigen, um selbständig auf den Beinen zu stehen im Leben; ihre Karriere, die sie nach etlichen Jahren Abstinenz wieder aufgegriffen hat; Freundschaften, Liebschaften, die zu Brüche zu geraten scheinen oder gar keine Chance zu blühen haben; und dann wäre noch ihr Bruder, mit dem sie die tollsten, tiefer gehenden Unterhaltungen führt. Man merkt, dass die Serie gerade die Entwicklung von Alicia mit größter Sorgfalt, Überlegtheit und Herz erzählen will und das schafft sie auch. Spätestens am Ende der zweiten Staffel holt Margulies nochmal aus und zeigt, dass sie noch viel mehr als nur jeweils einen Golden Globe und Emmy verdient hätte.
Ich bin kein großer Fan von Serien, die pro Folge einen Fall bearbeiten und wenig Hintergrundgeschichte besitzen. Aus diesem Grund war ich auch überrascht zu sehen, dass The Good Wife viel mehr ist als das abhandeln von einem Fall zum anderen, nicht nur, weil innerhalb der bisher gelaufenen zwei Staffeln neben Alicias und den kleinen anderen Handlungssträngen noch ein großer politischer Werdegang von ihrem Ehemann Peter (auch wunderbar gespielt von Chris Noth) behandelt wird und sich alles miteinander verwickelt. Das alles wird derweil noch verpackt in einer überaus ansprechend inszenierten, manchmal amüsanten, aufregenden, ambitionierten Manier. Alles andere als eine zu belächelnde Serie, wenn man mich fragt. Zugegeben, es ist eine Anwaltsserie über eine Frau im Vordergrund, vielleicht einfach nicht für jedermann. Ich für meinen Teil warte schon sehnsüchtig auf die dritte Staffel.
'Captain America' ist in jeder Hinsicht ein unausgereiftes, zusammenhangsloses Werk von einem Avenger Film. Es scheint in diesem Film fast gar nichts zu funktionieren; die Action ist überaus fad, ideenlos choreografiert und inszeniert, die hingeworfene Romanze knistert nicht auch nur eine Sekunde auf - im Gegenteil, der ach so ersehnte Kuss ist eins der Tiefpunkte des ganzen Films -, keiner einzigen Figur wird anscheinend eine angemessene Arc gegeben, Chris Evans ist Chris Evans in Captain America Uniform und die Nazis sind angeführt von Mr. Smith mit rotem Comicgummigesicht eine nur sehr schwer als angsteinflößende Übermacht zu erkennen. Wenn die beste Szene des ganzen Films gar nicht zum Film gehört, sondern aus einem Schlagen auf einen Boxsack besteht und nach den Credits gezeigt wird, dann kann man sich denken wie uninspiriert der eigentliche Film wirklich ist. Es scheint so, als ob sich hier einer wirklich keine Mühe geben wollte etwas anständiges und unterhaltsames zu schaffen, sichtlich mehr Spaß daran hatte die Explosionen zu perfektionieren als die Charakterzeichnungen und am Ende nicht einmal etwas trashiges zu Stande bringt was vielleicht doch noch irgendwo als unterhaltsam anzusehen wäre. Lässt sich nur hoffen, dass der Hauptfilm 'The Avengers' nicht auch diesem Beispiel folgt.
'Dear Zachary', ein simpel produzierter, im Rahmen seiner evidenten Intention als sichtlich bemühtes, berührendes Gedenkstück aber sehr effektiver Dokumentarfilm von Amateurfilmer Kurt Kuenne, erzählt die Geschichte aus der Sicht von Kuenne über seinen Freund Andrew Bagby, einem gutherzigen Menschen, der von seiner damaligen Freundin ermordet wurde. Mit Kuenne erlebt der Zuschauer eine von Sequenz zu Sequenz immer trauriger werdende Geschichte über den tragischen Fall von Andrew, das erschreckende Versagen der Justiz, die darauf folgenden unglaublichen Ereignisse und die erneute Erkenntnis, dass Menschen auf der einen Seite der Teufel in Person sein können und auf der anderen Seite aber auch Engel auf dieser Erde leben, die trotz ihrer Bemühungen das Leid gerade solcher Fälle erleiden müssen. Selten hat mich ein (Dokumentar-)Film dermaßen mitgerissen und emotional mitgenommen.
[...] Es ist leider wirklich so, dass bis auf Serkis die anderen Schauspieler leider nicht die Tiefe erreichen, die sie hätten erbringen können. Besonders enttäuschend ist, dass James Franco seine Qualität von 127 Hours nicht wieder erreicht. [...] Sehr schön ist auch die Entwicklung, die Caeser durchmacht. Seine Motivation, seine Gedanken hinter der Revolution, seine Pläne, die ihn zum Anführer der anderen Affen macht. Dass alles wird unterhaltsam dargestellt, mit brutalen Auseinandersetzungen, Gebrüll, Schießereien, Explosionen. An Unterhaltung fehlt es nicht. Spätestens wenn sich Gorilla und Pferd gegenüberstehen sollte man losgelassen haben und sich der Revolution hingeben. [...] Rise Of The Planet Of The Apes ist dennoch besser als ich gedacht habe, etwas verschenkt, aber für einen unterhaltsamen Abend allemal genug.
Es ist große Kunst eine Geschichte mit so vielen Höhen und Tiefen zu erzählen, in einem Gewandt, welches doch so lächerlich zu sein scheint. Dr. Horrible - Ph.D. in horribleness - gegen Captain - 'the hammer is my penis' - Hammer und eine liebliche Frau zwischen ihnen. Kitschig, charmant, lässig, aber sehr unterhaltsame Geschichte, begleitet von verschiedenen Liedern, die für sich genommen jeweils stets an Originalität gewinnen und Garanten für den nächsten Ohrwurm darstellen. Dass das alles funktioniert verdankt man natürlich Neil Patrick Harris, Nathan Fillion und Felicia Day, die der humorvollen Grundatmosphäre eine emotionale Tiefe verleihen. Allein schon Felicias erster Song berührt einen, obwohl man sie zum aller ersten Mal im Leben gesehen hat. Das besondere ist, dass neben den sehr unterhaltsamen, aber zugleich desöfteren zutiefst emotionalen Liedern man in diese Geschichte derart gefesselt wird, dass einem das Ende das Herz brechen wird.
[...] Allein die ersten Minuten von The Bang Bang Club verraten schon, dass nicht nur der Wille zum Berichten oder Informieren bei diesen Kriegsfotografen im Vordergrund steckt, sondern auch das Verlangen nach dem besten Foto, nach dem Adrenalinkick im Konfliktgebiet und nach dem Spaß der Kommunikation durch das Medium Foto. Das moralische Dilemma, das sich schnell entwickelt und einen der vier Mitglieder in einem Interview zu Anfang gefragt wird: Was macht ein gutes Foto aus? Ist es der Grad des Leides, welches gezeigt werden kann durch das Foto? Ist es die Anzahl der Toten? Ist es der Moment, in dem etwas unglaubliches aufgedeckt wird? Oder sind gar fotografisch relevante Ästhetikgesichtspunkte maßgeblich? Das moralische Dilemma geht aber noch viel weiter: [...] Das macht den Film nicht schlechter, aber im Lichte eines Kinofilms umso distanzierter, wollte man sich mit den Figuren identifizieren und ein Mitgefühl für bestimmte Charaktere entwickeln. So wird der Geschichte von Kevin Carter zu wenig Zeit gegeben, um ein Mitgefühl zu entwickeln für den Menschen, der diese psychischen Schäden davontrug. [...]
'Friday Night Lights' hätte es mehr verdient zu gewinnen, den Hauptpreis so wie die Lead Actor/Actress Preise. Ich habe aber die Befürchtung, dass diese Serie wieder einmal kläglich übersehen wird und wohl für lange Zeit noch nicht die Anerkennung erhält, die sie verdient hätte.
Friday Night Lights hat mich nicht nur fünf Staffeln lang mit bestem Familiendrama unterhalten, es hat auch eines der besten Familien der Fernsehlandschaft hervorgebracht: Die Familie Taylor. Besser kann man eine echte Familie nicht darstellen. Wer sehen will wie man eine Familiendynamik richtig inszeniert, die Dialoge und ruhigen Momente perfekt darstellt, so schaut man sich einfach nur leading man Eric Taylor, gespielt von Kayle Chandler, seine Frau Tami (Connie Britton) und Töchterlein Julie (Aimee Teegarden) an. Chandler spielt eines der eindrucksvollsten, charismatischsten, ehrlichsten und natürlichsten Charaktere, die ich je gesehen habe. Es stimmt beinahe alles an dieser Serie, von den Schauspielern, zum Storyverlauf bis hin zur Musik, vordergründig bereitgestellt von der grandiosen Band Explosions In The Sky. Friday Night Lights ist zu großen Teilen bedrückend, sogar traurig, verärgert mich teilweise, bereitet mir jedoch Freude, unterhält mich und bewirkt in mir mehr als es je eine Serie geschafft hat. Friday Night Lights ist schlicht gesagt eines der besten Serien, die man in den letzten Jahren zu sehen bekommen hat.
[...] X-Men First Class ist über der doch sehr angemessenen Beschäftigung mit den Charakteren ein Film, der sich gerne auch mal gehen lässt und eine herrlich witzige Atmophäre schafft. [...] Viel mehr hat der Film mir gerade durch seine angenehm überschaubare Erzählung der Originstory gefallen, die dann gen Ende tatsächlich noch einen emotionalen Höhepunkt erreichen konnte. [...] X-Men First Class reiht sich stimmig in die X-Men Reihe ein und ist als eigenständiger Film vollumfänglich zufriedenstellend. Mit tollen Schauspielern ausgestattet und von einem überaus kompetenten Regisseur inszeniert ist First Class mit Herz und Spaß der geeignete Einstieg in das Universum der X-Men.
Wenn man sich die Avengers ansieht, dann ist Thor mit Abstand derjenige mit dem besten, stärksten, außergewöhnlichsten und tollsten Namen. Der Name strotzt nur vor Kraft, hört sich an wie Donner, man fällt hernieder in Erfurcht vor diesem Namen. Dieser Name eines nordischen Gottes muss erstmal jemand angemessen repräsentieren können – zum Glück wurde der passende Kandidat gefunden: Chris Hemsworth. Ein Monster von einem Mann, schön zur Schau gestellt und charismatisch in dem neuesten Marvel Film, der auf den großen Film über die Avengers – so wie Iron Man und Captain America z.B. – vorbereiten soll. [...] Thor jedenfalls kann auch nicht vollends überzeugen, trotz der wunderbaren Ausgangslage mit einem tollen Cast, einer Göttergeschichte und Chris Hemsworths Adoniskörper. [...] Thor ist schon sehenswert, hat viel zum Lachen und zu schmachten und bringt mit einigen tollen – und schrägen – Aufnahmen bisher wohl die eindrucksvollste und erwähnungswürdigste Kamera (Haris Zambarloukos) der Avengers mit, die zudem keines 3D Effekts gebraucht hätte. Im Endeffekt ist das Gesamtbild aber doch zu negativ ausgefallen. Thor wird einem nicht lange in Erinnerung bleiben, dafür hätte der Hammer des großen Thors ein bisschen mächtiger sein müssen.
Danke das ist ma ne Vernünftige Kritik............nicht zerrissen, weil gute Ausgangsposition, aber auch nicht schön geredet........wirklich gut und objektiv................Danke..............
[...] The Roommate ist kein Meilenstein in seinem Genre, bringt es aber mit anständigen Aufnahmen und passender Musik zu einem unterhaltsamen, spaßigen, aber auch grenzwertig durchschnittlichen Film, der letztendlich aber zu Recht bisher nur schlechte Kritiken eingefangen hat. Ausgearbeitet ist das ganze Konzept des Films nämlich nicht. [...] The Roommate baut mit seiner PG-13 Wertung nicht alles auf Blut und den größten Schockeffekt auf, sondern versucht das beste aus der harmlosen Situation zu machen. Mit Meester ist dies geglückt.
[...]Es ist hart, brutal, häufig sogar witzig, gut umgesetzt und besitzt dabei noch herzliche, empfindsame Momente. Es ist eine Schande, dass diese Serie so früh abgesetzt wurde. Eine zweite Staffel kam nie wirklich zu Stande. Ich hätte wirklich gern noch mehr (,,wahre“) Erzählungen von Joey Ice Cream gelauscht. Nicht umsonst wurde in Erwägung gezogen, die Serie ,,The Truth according to Joey Ice Cream“ zu nennen.
[...] Das sind die wenigen Szenen, die etwas vom Film zeigen, was er fast die ganze Zeit über nicht zeigt: Transzendenz. Es ist ironisch, dass gerade ein Film, der so auf Perfektion getrimmt ist, seine Figuren selbst über die Imperfektion von Perfektion sprechen lässt gerade seinen eigenen Fehler begeht. [...] Die ganze Laufzeit über entwickelt sich wenig. Wenig Spannung, wenig Tiefe, wenig Transzendenz. Schade, wirklich schade. Ich war ziemlich unbeeindruckt. Schöne Bilder, ja, plakativ, aber schön, ja. Lesbenszene, ja, super. Mindfuck? Nein. Subtilität? Nein. Black Swan ist nur ein etwas überdurchschnittlicher Film, der im Hinblick auf den ambitionierten Regisseur eine klare Enttäuschung darstellt. Ich musste bis zu den letzten Minuten warten, um endlich etwas zu spüren, was nicht von vornherein festgeschrieben war. [...]
Selten so ein Mist gelesen. Warum glauben eigentlich einige das es furchtbar klug ist und eine Kritik furchtbar gut zu Papier gebracht ist, wenn man viele Fremdwörter nutzt und eine Beurteilung schreibt mit der die meisten nichts anfangen können. Sagt doch einfach mal was Sache ist!ACHTUNG SPOILER!: Das Black Swan dem Zuschauer zeigt, welchen physischen als auch psychischen Anforderungen diese junge Ballerina, ausgesetzt ist. Abgeschnitten von der Außenwelt kennt sie nur die Academy und die kleine und enge Wohnung ihrer tyrannischen Mutter, die sich nur eins wünscht - das ihre Tochter den Erfolg einfährt den Sie selbst nie erfahren durfte - da sie schwanger wurde und ihre Karriere aufgeben musste. Am Ende hält die junge Frau dem Druck nicht stand, verliert den Verstand und tanzt grandios in den Tod! ;)
Bin zwar, was die Meinung zum Film angeht, in keinster Weise Khitos' Auffassung, aber sein Sprachstil lässt sich jetzt nicht wirklich wegen der "immensen" Menge an Fremdwörter kritisieren.
Sorry, zu einer eloquenten Artikulation und einem Text mit Finesse sollten in denselbigen einfach, einige wohlklingende, aus fremden Sprachen entnomme Vokabeln im Text eingebettet werden. Ansonsten bietet dir das Internet die Möglichkeit alles nachzuschlagen. Mach ich auch.
ich bin auch verzweifelt auf der suche nach den vermeintlichen fremdwörtern in dieser kritik. mir würde höchstens "transzendenz" als solches auffallen. aber sonst? "perfektion", "spannung", "tiefe", "nein"? und der kommentar ist für mich keine kritik sondern eine zusammenfassung des films - sehr relevant also, danke.
Kann mich dieser Meinung hier nur anschließend. Der Film hat mich über seine komplette Laufzeit irgendwie nicht gepackt...mir hat daran etwas gefehlt. Man bleibt die ganze Zeit mit den Protagonisten auf Distanz, so ging es mir zumindest. Natalie Portman spielt gut, aber so wie sie für die Rolle weltweit gefeiert wird, also ich weiß nicht. Mich hat sie mit dieser Roller nicht sonderlich berührt! Das einzig unterhaltsame am ganzen Film fand ich die Auftritte von Mila Kunis, die wenigstens etwas Auflockerung in dieses ganze Einerlei gebracht haben. Vom Regisseur hätte ich echt mehr erwartet....alles in allem ein völlig überbewerteter Film
stimme ebenfalls zu. völlig überbewertet!
Mich hat der film zu keiner Zeit gepackt, oder gar zum Nachdenken angeregt, (über was auch) Selbst wenn ich großer Balett Fan wär,
würde mich der Film wahrscheinlich ebenso wenig begeistern wie #eh schon...
Fazit: Muss man definitiv NICHT gesehen haben!
Hmmmm... nun ja, in der künstlerischen Form bestimmt ein kleines Glanzstück, aber sicher nicht das beste was 2011 und das Kino bisher hervorgebracht haben. Ein Drama, ein Tanzfilm oder doch eher ein Erotikthriller mit Schockelementen (die gar nicht so schockig sind)!? Die Story ist komisch, unüberschaubar und verwirrend. Im Prinzip hätte man nach den ersten 5 Minuten auf Pause machen können und den Streifen bis auf die letzten 20 Minuten vorspuhlen können, aber da ich mir einen Film eigentlich immer versuche ganz anzugucken, wenn er nicht zu ermüdent ist habe ich dieses dann auch hier so gehalten. Die Thematik scheint mir doch nur was für eingefleischte FANS von Schwanensee und der gleichen und da ich den tänzerischen "HÖCHSTLEISTUNGEN" einer Ballerina nur etwas in meinem Schlafzimmer abgewinnen kann, hat mich dieser Film nicht wirklich überzeugt. Stellenweise interessant, findet man zwischendurch auch Ansätze zur Tiefe, diese lassen aber leider nur allzuschnell wieder nach, daher kann man leider keine wirkliche Verbindung zur Hauptfigur aufbauen und mir dieser auch nur wenig mitfühlen, die Dialoge sind sperrlich simpel gehalten und so zieht sich der Streifen auch hin. Einzig der flotte Zungentango von Mila Kunis in dem südlichen Bereich der Hemisphäre von Portmann bringt einbißchen Licht ins dunkle. Allerdings muss ich die Leistung von Natalie Portmann wirklich loben. Denn diese war großartig und Sie hat sich den Oscar auch wirklich verdient. Sie verkörpert die schizophrene Tänzerin, die langsam (und ich meine langsam) anfängt durch zu drehen und unter dem Druck IHRER surrealen Welt zusammenbricht mit absoluter Hingabe. Das macht den Streifen leider auch nicht besser und interessanter für den Zuschauer. Das was dem Director mit "The Westler" gelungen ist, macht er mit Black Swan leider wieder wet. Nehmen wir mal die Leistungen von Portmann und die erotischen Szenen raus, bleibt diesem Film unterm Strich leider nicht viel ausser einem mittelmäßigem Eindruck.
Fazit: Wenn man Ballett sehen will, sollte mann ins Theater gehen.
Das Kino-Erstlingswerk von Gareth Edwards ist eine sehr schlecht vermarktete Monstergeschichte, dafür aber ein viel besserer Beziehungsfilm, dessen zwei Akteure Samantha (Whitney Able) und Andrew (Scoot McNairy) im Vordergrund stehen und nicht die Action versprechenden Monster, die man seit dem Trailer erwarten würde. Die schnell geschnittenen Szenen und die meiste Action bekommt man in den ersten Minuten von Monsters geboten, von da an bleibt der etwas konstruierte Film größtenteils ruhig und erzählt die Geschichte über die beiden sich zunächst erst kennenlernenden Protagonisten und ihren Weg von Mexiko nach den vereinigten Staaten – durch die ausversehen infizierte, deshalb mit Kreaturen bevölkerte, Zone dazwischen, auf der sie sich immer näher kommen. Warum und wie das alles mit den Kreaturen passieren konnte bleibt größtenteils unbeleuchtet, ist aber auch im Hinblick auf die Zielsetzung des Films nicht ausschlaggebend. Gareth Edwards schafft es mit einem kleinen Budget einen Film zu kreiieren, der von seiner Optik, von seinen Aufnahmen Millionen hätte kosten können, sich aber – auch nicht in der Entwicklung der Beziehung – nie dem Kitsch hingibt. Stilistisch ist der Film großes Kino, die Farbkompositionen sind hervorragend und verleihen dem Film immense Ästhetik. Neben der besonders ansprechenden Optik – ja, dazu zähle ich auch Whitney Able – wirft der Film Fragen über Diskriminierung, Gewalt und der falschen Wahrnehmung auf, sodass man sich nach der Sichtung des Films fragen muss: Wer waren nun die Monster?
[...] ,,The Tourist" funktioniert nicht richtig. [...] Es ist nicht überzeugend oder in irgendeiner Art nachvollziehbar. Es ist nützlich für den Fortschritt der Geschichte, aber die ist auch eine aufgeplusterte Farce, die den Zuschauer in Gedanken lenkt, um das lasche Ende aufregend zu gestalten, sodass die Inszenierung letztendlich das Ganze ad absurdum führt. [...] Unterm Strich sollte es für diesen holprigen, irreführenden Film aber dennoch heißen: No Gracias.
Ein Zeichentrickfilm, welches nochmal ganz dick unterstreicht, dass Zeichentrickfilme gerade nicht immer nur für Kinder gedacht sind. Es wird ein sensibles Thema angesprochen, welches durch die stilsichere Regie von Anders Morgenthaler zu einem besonderen Seherlebnis wird.
[...] ,,Megamind” ist klar zugeschnitten auf eine jüngere Altersgruppe, von daher muss man ihm vieles verzeihen, aber einiges auch nicht. [...] So stellt sich ,,Megamind” als harmlose Familienunterhaltung dar, die man direkt nach dem Kinobesuch wieder vergessen kann. [...] Es gibt viele gute Dreamworks Produktionen, aber ,,Megamind” ist einfach wieder ein Animationsfilm ohne Herz. Man schaut sehr oft in die Augen von Megamind und man sieht einfach nichts, sie sind leer.
[...] Dabei geht Phillips aber recht hilflos an die Sache, denn im Prinzip fängt er wirklich wieder da an, wo er mit Hangover aufgehört hat: Er baut einen Rahmen, eine Geschichte, in das er gemütlich alles mögliche – hauptsache es ist möglichst „anders“ und abgefahren – hineinstecken kann und damit einen harmonisch abgestimmten Film zu machen glaubt, der den Zuschauer hineinzieht, sodass die ganze plumpe Fassade vom Publikum nicht erkannt wird. Genau wie bei Hangover schafft es Phillips aber erneut nicht eine anständige Komödie auf die Leinwand zu zaubern. [...]
Wenn euch Hangover nicht gefällt könnt ihr euch die "Hater-"Kommentare doch auch gleich sparen :-) Ein besseres Wort ist mir gerade nicht im Sinn aber ich hab auch keine Lust für sowas drüber nachzudenken. Schönen Abend noch
Ich weiß nich wie ihr den Film mit Hangover abgleichen könnt, da der eine Film mim anderen aber überhaupt nix gemein hat außer einen gleichen Schauspieler. Typisch Mainstream, is da einmal jemand drin, muss jeder Film wo der dabei is genau gleich sein, da sieht man wieviel ahnung ihr habt, nämlich nüsse.
Auch wenn ich andere Meinung bin: in regelmäßigen Abständen immer wieder das gleiche Theater: Lasst doch den Leuten ihre eigene Ansicht und versucht nicht eure Anderen aufzuzwängen. Es gibt nicht die eine richtige Beurteilung, jeder hat einen anderen Background und Vorliebe die auch einem Wandel unterzogen ist. Vor 10 Jahren hab ich mir noch jeden noch so "coolen-Action-Mafia-Müll" reingezogen und mittlerweile schau ich auch gerne Independentfilme. Ich fand Stichtag um Längen besser als Hangover kann aber auch andere Beurteilungen akzeptieren!
Deine Kommentare
Khitos
über die Serie Good Wife 2011/09/07 22:00:47
Mir scheint es, als ob The Good Wife von vielen Menschen eher belächelt wird statt als die tolle Serie zu würdigen, die sie tatsächlich ist. Angeführt von Julianna Margulies schafft es die Serie eine Frau zu zeigen, die sonst nie ihren Auftritt erhält: Die Frau hinter dem berühmten Politikerehemann. The Good Wife ist neben der - zugegeben nicht immer - interessanten Fällen zumeist mit Alicias Beziehungen zu ihrer Familie beschäftigt und mit ihren eigenen Problemen. Sie hat ihren Mann, der sie betrogen hat; die Kinder, die noch ein paar Jahre benötigen, um selbständig auf den Beinen zu stehen im Leben; ihre Karriere, die sie nach etlichen Jahren Abstinenz wieder aufgegriffen hat; Freundschaften, Liebschaften, die zu Brüche zu geraten scheinen oder gar keine Chance zu blühen haben; und dann wäre noch ihr Bruder, mit dem sie die tollsten, tiefer gehenden Unterhaltungen führt. Man merkt, dass die Serie gerade die Entwicklung von Alicia mit größter Sorgfalt, Überlegtheit und Herz erzählen will und das schafft sie auch. Spätestens am Ende der zweiten Staffel holt Margulies nochmal aus und zeigt, dass sie noch viel mehr als nur jeweils einen Golden Globe und Emmy verdient hätte.
Ich bin kein großer Fan von Serien, die pro Folge einen Fall bearbeiten und wenig Hintergrundgeschichte besitzen. Aus diesem Grund war ich auch überrascht zu sehen, dass The Good Wife viel mehr ist als das abhandeln von einem Fall zum anderen, nicht nur, weil innerhalb der bisher gelaufenen zwei Staffeln neben Alicias und den kleinen anderen Handlungssträngen noch ein großer politischer Werdegang von ihrem Ehemann Peter (auch wunderbar gespielt von Chris Noth) behandelt wird und sich alles miteinander verwickelt. Das alles wird derweil noch verpackt in einer überaus ansprechend inszenierten, manchmal amüsanten, aufregenden, ambitionierten Manier. Alles andere als eine zu belächelnde Serie, wenn man mich fragt. Zugegeben, es ist eine Anwaltsserie über eine Frau im Vordergrund, vielleicht einfach nicht für jedermann. Ich für meinen Teil warte schon sehnsüchtig auf die dritte Staffel.
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Khitos
über Captain America - The First Avenger 2011/08/27 21:11:52
'Captain America' ist in jeder Hinsicht ein unausgereiftes, zusammenhangsloses Werk von einem Avenger Film. Es scheint in diesem Film fast gar nichts zu funktionieren; die Action ist überaus fad, ideenlos choreografiert und inszeniert, die hingeworfene Romanze knistert nicht auch nur eine Sekunde auf - im Gegenteil, der ach so ersehnte Kuss ist eins der Tiefpunkte des ganzen Films -, keiner einzigen Figur wird anscheinend eine angemessene Arc gegeben, Chris Evans ist Chris Evans in Captain America Uniform und die Nazis sind angeführt von Mr. Smith mit rotem Comicgummigesicht eine nur sehr schwer als angsteinflößende Übermacht zu erkennen. Wenn die beste Szene des ganzen Films gar nicht zum Film gehört, sondern aus einem Schlagen auf einen Boxsack besteht und nach den Credits gezeigt wird, dann kann man sich denken wie uninspiriert der eigentliche Film wirklich ist. Es scheint so, als ob sich hier einer wirklich keine Mühe geben wollte etwas anständiges und unterhaltsames zu schaffen, sichtlich mehr Spaß daran hatte die Explosionen zu perfektionieren als die Charakterzeichnungen und am Ende nicht einmal etwas trashiges zu Stande bringt was vielleicht doch noch irgendwo als unterhaltsam anzusehen wäre. Lässt sich nur hoffen, dass der Hauptfilm 'The Avengers' nicht auch diesem Beispiel folgt.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Khitos
über Dear Zachary: A Letter to a Son About His Father 2011/08/26 23:49:10
'Dear Zachary', ein simpel produzierter, im Rahmen seiner evidenten Intention als sichtlich bemühtes, berührendes Gedenkstück aber sehr effektiver Dokumentarfilm von Amateurfilmer Kurt Kuenne, erzählt die Geschichte aus der Sicht von Kuenne über seinen Freund Andrew Bagby, einem gutherzigen Menschen, der von seiner damaligen Freundin ermordet wurde. Mit Kuenne erlebt der Zuschauer eine von Sequenz zu Sequenz immer trauriger werdende Geschichte über den tragischen Fall von Andrew, das erschreckende Versagen der Justiz, die darauf folgenden unglaublichen Ereignisse und die erneute Erkenntnis, dass Menschen auf der einen Seite der Teufel in Person sein können und auf der anderen Seite aber auch Engel auf dieser Erde leben, die trotz ihrer Bemühungen das Leid gerade solcher Fälle erleiden müssen. Selten hat mich ein (Dokumentar-)Film dermaßen mitgerissen und emotional mitgenommen.
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Khitos
über Planet der Affen: Prevolution 2011/08/09 08:49:26
[...] Es ist leider wirklich so, dass bis auf Serkis die anderen Schauspieler leider nicht die Tiefe erreichen, die sie hätten erbringen können. Besonders enttäuschend ist, dass James Franco seine Qualität von 127 Hours nicht wieder erreicht. [...] Sehr schön ist auch die Entwicklung, die Caeser durchmacht. Seine Motivation, seine Gedanken hinter der Revolution, seine Pläne, die ihn zum Anführer der anderen Affen macht. Dass alles wird unterhaltsam dargestellt, mit brutalen Auseinandersetzungen, Gebrüll, Schießereien, Explosionen. An Unterhaltung fehlt es nicht. Spätestens wenn sich Gorilla und Pferd gegenüberstehen sollte man losgelassen haben und sich der Revolution hingeben. [...] Rise Of The Planet Of The Apes ist dennoch besser als ich gedacht habe, etwas verschenkt, aber für einen unterhaltsamen Abend allemal genug.
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Khitos
über Dr. Horrible's Sing-Along Blog 2011/08/07 21:05:57
Es ist große Kunst eine Geschichte mit so vielen Höhen und Tiefen zu erzählen, in einem Gewandt, welches doch so lächerlich zu sein scheint. Dr. Horrible - Ph.D. in horribleness - gegen Captain - 'the hammer is my penis' - Hammer und eine liebliche Frau zwischen ihnen. Kitschig, charmant, lässig, aber sehr unterhaltsame Geschichte, begleitet von verschiedenen Liedern, die für sich genommen jeweils stets an Originalität gewinnen und Garanten für den nächsten Ohrwurm darstellen. Dass das alles funktioniert verdankt man natürlich Neil Patrick Harris, Nathan Fillion und Felicia Day, die der humorvollen Grundatmosphäre eine emotionale Tiefe verleihen. Allein schon Felicias erster Song berührt einen, obwohl man sie zum aller ersten Mal im Leben gesehen hat. Das besondere ist, dass neben den sehr unterhaltsamen, aber zugleich desöfteren zutiefst emotionalen Liedern man in diese Geschichte derart gefesselt wird, dass einem das Ende das Herz brechen wird.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Khitos
über The Bang Bang Club 2011/08/04 09:10:37
[...] Allein die ersten Minuten von The Bang Bang Club verraten schon, dass nicht nur der Wille zum Berichten oder Informieren bei diesen Kriegsfotografen im Vordergrund steckt, sondern auch das Verlangen nach dem besten Foto, nach dem Adrenalinkick im Konfliktgebiet und nach dem Spaß der Kommunikation durch das Medium Foto. Das moralische Dilemma, das sich schnell entwickelt und einen der vier Mitglieder in einem Interview zu Anfang gefragt wird: Was macht ein gutes Foto aus? Ist es der Grad des Leides, welches gezeigt werden kann durch das Foto? Ist es die Anzahl der Toten? Ist es der Moment, in dem etwas unglaubliches aufgedeckt wird? Oder sind gar fotografisch relevante Ästhetikgesichtspunkte maßgeblich? Das moralische Dilemma geht aber noch viel weiter: [...] Das macht den Film nicht schlechter, aber im Lichte eines Kinofilms umso distanzierter, wollte man sich mit den Figuren identifizieren und ein Mitgefühl für bestimmte Charaktere entwickeln. So wird der Geschichte von Kevin Carter zu wenig Zeit gegeben, um ein Mitgefühl zu entwickeln für den Menschen, der diese psychischen Schäden davontrug. [...]
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Khitos
zum Artikel Mad Men führt mit 19 Emmy-Nominierungen 2011/07/15 18:45:37
'Friday Night Lights' hätte es mehr verdient zu gewinnen, den Hauptpreis so wie die Lead Actor/Actress Preise. Ich habe aber die Befürchtung, dass diese Serie wieder einmal kläglich übersehen wird und wohl für lange Zeit noch nicht die Anerkennung erhält, die sie verdient hätte.
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Khitos
über die Serie Friday Night Lights 2011/07/14 20:50:37
Friday Night Lights hat mich nicht nur fünf Staffeln lang mit bestem Familiendrama unterhalten, es hat auch eines der besten Familien der Fernsehlandschaft hervorgebracht: Die Familie Taylor. Besser kann man eine echte Familie nicht darstellen. Wer sehen will wie man eine Familiendynamik richtig inszeniert, die Dialoge und ruhigen Momente perfekt darstellt, so schaut man sich einfach nur leading man Eric Taylor, gespielt von Kayle Chandler, seine Frau Tami (Connie Britton) und Töchterlein Julie (Aimee Teegarden) an. Chandler spielt eines der eindrucksvollsten, charismatischsten, ehrlichsten und natürlichsten Charaktere, die ich je gesehen habe. Es stimmt beinahe alles an dieser Serie, von den Schauspielern, zum Storyverlauf bis hin zur Musik, vordergründig bereitgestellt von der grandiosen Band Explosions In The Sky. Friday Night Lights ist zu großen Teilen bedrückend, sogar traurig, verärgert mich teilweise, bereitet mir jedoch Freude, unterhält mich und bewirkt in mir mehr als es je eine Serie geschafft hat. Friday Night Lights ist schlicht gesagt eines der besten Serien, die man in den letzten Jahren zu sehen bekommen hat.
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Khitos
über X-Men: Erste Entscheidung 2011/06/03 09:32:06
[...] X-Men First Class ist über der doch sehr angemessenen Beschäftigung mit den Charakteren ein Film, der sich gerne auch mal gehen lässt und eine herrlich witzige Atmophäre schafft. [...] Viel mehr hat der Film mir gerade durch seine angenehm überschaubare Erzählung der Originstory gefallen, die dann gen Ende tatsächlich noch einen emotionalen Höhepunkt erreichen konnte. [...] X-Men First Class reiht sich stimmig in die X-Men Reihe ein und ist als eigenständiger Film vollumfänglich zufriedenstellend. Mit tollen Schauspielern ausgestattet und von einem überaus kompetenten Regisseur inszeniert ist First Class mit Herz und Spaß der geeignete Einstieg in das Universum der X-Men.
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Khitos
über Thor 2011/04/29 22:27:23
Wenn man sich die Avengers ansieht, dann ist Thor mit Abstand derjenige mit dem besten, stärksten, außergewöhnlichsten und tollsten Namen. Der Name strotzt nur vor Kraft, hört sich an wie Donner, man fällt hernieder in Erfurcht vor diesem Namen. Dieser Name eines nordischen Gottes muss erstmal jemand angemessen repräsentieren können – zum Glück wurde der passende Kandidat gefunden: Chris Hemsworth. Ein Monster von einem Mann, schön zur Schau gestellt und charismatisch in dem neuesten Marvel Film, der auf den großen Film über die Avengers – so wie Iron Man und Captain America z.B. – vorbereiten soll. [...] Thor jedenfalls kann auch nicht vollends überzeugen, trotz der wunderbaren Ausgangslage mit einem tollen Cast, einer Göttergeschichte und Chris Hemsworths Adoniskörper. [...] Thor ist schon sehenswert, hat viel zum Lachen und zu schmachten und bringt mit einigen tollen – und schrägen – Aufnahmen bisher wohl die eindrucksvollste und erwähnungswürdigste Kamera (Haris Zambarloukos) der Avengers mit, die zudem keines 3D Effekts gebraucht hätte. Im Endeffekt ist das Gesamtbild aber doch zu negativ ausgefallen. Thor wird einem nicht lange in Erinnerung bleiben, dafür hätte der Hammer des großen Thors ein bisschen mächtiger sein müssen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Makiaveli 2011/05/25 16:30:29
Antwort löschenDanke das ist ma ne Vernünftige Kritik............nicht zerrissen, weil gute Ausgangsposition, aber auch nicht schön geredet........wirklich gut und objektiv................Danke..............
Khitos
über The Roommate 2011/04/27 18:40:19
[...] The Roommate ist kein Meilenstein in seinem Genre, bringt es aber mit anständigen Aufnahmen und passender Musik zu einem unterhaltsamen, spaßigen, aber auch grenzwertig durchschnittlichen Film, der letztendlich aber zu Recht bisher nur schlechte Kritiken eingefangen hat. Ausgearbeitet ist das ganze Konzept des Films nämlich nicht. [...] The Roommate baut mit seiner PG-13 Wertung nicht alles auf Blut und den größten Schockeffekt auf, sondern versucht das beste aus der harmlosen Situation zu machen. Mit Meester ist dies geglückt.
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Khitos
über The Black Donnellys 2011/04/26 18:29:14
[...]Es ist hart, brutal, häufig sogar witzig, gut umgesetzt und besitzt dabei noch herzliche, empfindsame Momente. Es ist eine Schande, dass diese Serie so früh abgesetzt wurde. Eine zweite Staffel kam nie wirklich zu Stande. Ich hätte wirklich gern noch mehr (,,wahre“) Erzählungen von Joey Ice Cream gelauscht. Nicht umsonst wurde in Erwägung gezogen, die Serie ,,The Truth according to Joey Ice Cream“ zu nennen.
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Khitos
über Sucker Punch 2011/04/01 12:19:29
[...] Sucker Punch hätte als Kurzfilm funktionert, als 110 minütiger Spielfilm weniger.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Khitos
über Black Swan 2011/01/26 16:20:52
[...] Das sind die wenigen Szenen, die etwas vom Film zeigen, was er fast die ganze Zeit über nicht zeigt: Transzendenz. Es ist ironisch, dass gerade ein Film, der so auf Perfektion getrimmt ist, seine Figuren selbst über die Imperfektion von Perfektion sprechen lässt gerade seinen eigenen Fehler begeht. [...] Die ganze Laufzeit über entwickelt sich wenig. Wenig Spannung, wenig Tiefe, wenig Transzendenz. Schade, wirklich schade. Ich war ziemlich unbeeindruckt. Schöne Bilder, ja, plakativ, aber schön, ja. Lesbenszene, ja, super. Mindfuck? Nein. Subtilität? Nein. Black Swan ist nur ein etwas überdurchschnittlicher Film, der im Hinblick auf den ambitionierten Regisseur eine klare Enttäuschung darstellt. Ich musste bis zu den letzten Minuten warten, um endlich etwas zu spüren, was nicht von vornherein festgeschrieben war. [...]
Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 9 Antworten
Timo82 2011/02/01 20:37:48
Antwort löschenSelten so ein Mist gelesen. Warum glauben eigentlich einige das es furchtbar klug ist und eine Kritik furchtbar gut zu Papier gebracht ist, wenn man viele Fremdwörter nutzt und eine Beurteilung schreibt mit der die meisten nichts anfangen können. Sagt doch einfach mal was Sache ist!ACHTUNG SPOILER!: Das Black Swan dem Zuschauer zeigt, welchen physischen als auch psychischen Anforderungen diese junge Ballerina, ausgesetzt ist. Abgeschnitten von der Außenwelt kennt sie nur die Academy und die kleine und enge Wohnung ihrer tyrannischen Mutter, die sich nur eins wünscht - das ihre Tochter den Erfolg einfährt den Sie selbst nie erfahren durfte - da sie schwanger wurde und ihre Karriere aufgeben musste. Am Ende hält die junge Frau dem Druck nicht stand, verliert den Verstand und tanzt grandios in den Tod! ;)
eylan 2011/02/01 21:14:54
Antwort löschendanke für das ende jetz wird der
film noch spannender
Stellinka 2011/02/02 11:03:22
Antwort löschen:D @eylan dann les doch die Kommentare nicht!
@Timo82 ein Hoch auf dein Kommentar! Bin 100% deiner Meinung!
Timo82 2011/02/02 17:08:19
Antwort löschen@eylan: Ich schreib doch extra ACHTUNG SPOILER, tut mir also gar nicht leid!
@Stellinka: Danke!
WaldderChiller 2011/02/05 00:01:14
Antwort löschenBin zwar, was die Meinung zum Film angeht, in keinster Weise Khitos' Auffassung, aber sein Sprachstil lässt sich jetzt nicht wirklich wegen der "immensen" Menge an Fremdwörter kritisieren.
Sorry, zu einer eloquenten Artikulation und einem Text mit Finesse sollten in denselbigen einfach, einige wohlklingende, aus fremden Sprachen entnomme Vokabeln im Text eingebettet werden. Ansonsten bietet dir das Internet die Möglichkeit alles nachzuschlagen. Mach ich auch.
powerpuff_girl 2011/02/12 01:43:29
Antwort löschenich bin auch verzweifelt auf der suche nach den vermeintlichen fremdwörtern in dieser kritik. mir würde höchstens "transzendenz" als solches auffallen. aber sonst? "perfektion", "spannung", "tiefe", "nein"? und der kommentar ist für mich keine kritik sondern eine zusammenfassung des films - sehr relevant also, danke.
Simsi 2011/02/13 13:15:00
Antwort löschenKann mich dieser Meinung hier nur anschließend. Der Film hat mich über seine komplette Laufzeit irgendwie nicht gepackt...mir hat daran etwas gefehlt. Man bleibt die ganze Zeit mit den Protagonisten auf Distanz, so ging es mir zumindest. Natalie Portman spielt gut, aber so wie sie für die Rolle weltweit gefeiert wird, also ich weiß nicht. Mich hat sie mit dieser Roller nicht sonderlich berührt! Das einzig unterhaltsame am ganzen Film fand ich die Auftritte von Mila Kunis, die wenigstens etwas Auflockerung in dieses ganze Einerlei gebracht haben. Vom Regisseur hätte ich echt mehr erwartet....alles in allem ein völlig überbewerteter Film
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fanboy87 2011/02/13 19:19:36
Antwort löschenstimme ebenfalls zu. völlig überbewertet!
Mich hat der film zu keiner Zeit gepackt, oder gar zum Nachdenken angeregt, (über was auch) Selbst wenn ich großer Balett Fan wär,
würde mich der Film wahrscheinlich ebenso wenig begeistern wie #eh schon...
Fazit: Muss man definitiv NICHT gesehen haben!
Marco31 2011/06/08 08:59:48
Antwort löschenHmmmm... nun ja, in der künstlerischen Form bestimmt ein kleines Glanzstück, aber sicher nicht das beste was 2011 und das Kino bisher hervorgebracht haben. Ein Drama, ein Tanzfilm oder doch eher ein Erotikthriller mit Schockelementen (die gar nicht so schockig sind)!? Die Story ist komisch, unüberschaubar und verwirrend. Im Prinzip hätte man nach den ersten 5 Minuten auf Pause machen können und den Streifen bis auf die letzten 20 Minuten vorspuhlen können, aber da ich mir einen Film eigentlich immer versuche ganz anzugucken, wenn er nicht zu ermüdent ist habe ich dieses dann auch hier so gehalten. Die Thematik scheint mir doch nur was für eingefleischte FANS von Schwanensee und der gleichen und da ich den tänzerischen "HÖCHSTLEISTUNGEN" einer Ballerina nur etwas in meinem Schlafzimmer abgewinnen kann, hat mich dieser Film nicht wirklich überzeugt. Stellenweise interessant, findet man zwischendurch auch Ansätze zur Tiefe, diese lassen aber leider nur allzuschnell wieder nach, daher kann man leider keine wirkliche Verbindung zur Hauptfigur aufbauen und mir dieser auch nur wenig mitfühlen, die Dialoge sind sperrlich simpel gehalten und so zieht sich der Streifen auch hin. Einzig der flotte Zungentango von Mila Kunis in dem südlichen Bereich der Hemisphäre von Portmann bringt einbißchen Licht ins dunkle. Allerdings muss ich die Leistung von Natalie Portmann wirklich loben. Denn diese war großartig und Sie hat sich den Oscar auch wirklich verdient. Sie verkörpert die schizophrene Tänzerin, die langsam (und ich meine langsam) anfängt durch zu drehen und unter dem Druck IHRER surrealen Welt zusammenbricht mit absoluter Hingabe. Das macht den Streifen leider auch nicht besser und interessanter für den Zuschauer. Das was dem Director mit "The Westler" gelungen ist, macht er mit Black Swan leider wieder wet. Nehmen wir mal die Leistungen von Portmann und die erotischen Szenen raus, bleibt diesem Film unterm Strich leider nicht viel ausser einem mittelmäßigem Eindruck.
Fazit: Wenn man Ballett sehen will, sollte mann ins Theater gehen.
Khitos
über Monsters 2010/12/19 15:50:26
Das Kino-Erstlingswerk von Gareth Edwards ist eine sehr schlecht vermarktete Monstergeschichte, dafür aber ein viel besserer Beziehungsfilm, dessen zwei Akteure Samantha (Whitney Able) und Andrew (Scoot McNairy) im Vordergrund stehen und nicht die Action versprechenden Monster, die man seit dem Trailer erwarten würde. Die schnell geschnittenen Szenen und die meiste Action bekommt man in den ersten Minuten von Monsters geboten, von da an bleibt der etwas konstruierte Film größtenteils ruhig und erzählt die Geschichte über die beiden sich zunächst erst kennenlernenden Protagonisten und ihren Weg von Mexiko nach den vereinigten Staaten – durch die ausversehen infizierte, deshalb mit Kreaturen bevölkerte, Zone dazwischen, auf der sie sich immer näher kommen. Warum und wie das alles mit den Kreaturen passieren konnte bleibt größtenteils unbeleuchtet, ist aber auch im Hinblick auf die Zielsetzung des Films nicht ausschlaggebend. Gareth Edwards schafft es mit einem kleinen Budget einen Film zu kreiieren, der von seiner Optik, von seinen Aufnahmen Millionen hätte kosten können, sich aber – auch nicht in der Entwicklung der Beziehung – nie dem Kitsch hingibt. Stilistisch ist der Film großes Kino, die Farbkompositionen sind hervorragend und verleihen dem Film immense Ästhetik. Neben der besonders ansprechenden Optik – ja, dazu zähle ich auch Whitney Able – wirft der Film Fragen über Diskriminierung, Gewalt und der falschen Wahrnehmung auf, sodass man sich nach der Sichtung des Films fragen muss: Wer waren nun die Monster?
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Khitos
über The Tourist 2010/12/10 17:25:44
[...] ,,The Tourist" funktioniert nicht richtig. [...] Es ist nicht überzeugend oder in irgendeiner Art nachvollziehbar. Es ist nützlich für den Fortschritt der Geschichte, aber die ist auch eine aufgeplusterte Farce, die den Zuschauer in Gedanken lenkt, um das lasche Ende aufregend zu gestalten, sodass die Inszenierung letztendlich das Ganze ad absurdum führt. [...] Unterm Strich sollte es für diesen holprigen, irreführenden Film aber dennoch heißen: No Gracias.
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Khitos
zum Artikel Diese fremden Oscar-Gegner gilt es zu schlagen 2010/11/23 16:52:00
Bin für Griechenland mit ,,Dogtooth".
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Khitos
über Princess 2010/11/06 19:22:03
Ein Zeichentrickfilm, welches nochmal ganz dick unterstreicht, dass Zeichentrickfilme gerade nicht immer nur für Kinder gedacht sind. Es wird ein sensibles Thema angesprochen, welches durch die stilsichere Regie von Anders Morgenthaler zu einem besonderen Seherlebnis wird.
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Khitos
über Megamind 2010/11/05 16:55:54
[...] ,,Megamind” ist klar zugeschnitten auf eine jüngere Altersgruppe, von daher muss man ihm vieles verzeihen, aber einiges auch nicht. [...] So stellt sich ,,Megamind” als harmlose Familienunterhaltung dar, die man direkt nach dem Kinobesuch wieder vergessen kann. [...] Es gibt viele gute Dreamworks Produktionen, aber ,,Megamind” ist einfach wieder ein Animationsfilm ohne Herz. Man schaut sehr oft in die Augen von Megamind und man sieht einfach nichts, sie sind leer.
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Khitos
über Stichtag 2010/10/28 14:47:49
[...] Dabei geht Phillips aber recht hilflos an die Sache, denn im Prinzip fängt er wirklich wieder da an, wo er mit Hangover aufgehört hat: Er baut einen Rahmen, eine Geschichte, in das er gemütlich alles mögliche – hauptsache es ist möglichst „anders“ und abgefahren – hineinstecken kann und damit einen harmonisch abgestimmten Film zu machen glaubt, der den Zuschauer hineinzieht, sodass die ganze plumpe Fassade vom Publikum nicht erkannt wird. Genau wie bei Hangover schafft es Phillips aber erneut nicht eine anständige Komödie auf die Leinwand zu zaubern. [...]
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Mr Vincent Vega 2010/10/29 02:03:45
Antwort löschenWord, noch beschissener als HANGOVER - starke Leistung. Erkläre die Filmkomödie damit offiziell für verstorben.
Khitos 2010/10/29 06:51:02
Antwort löschenSehr gut, da sind wir uns wirklich einig...jedenfalls wenn Konsorten wie Todd Phillips und Apatow am Werk sind.
Jay2010 2010/11/02 21:27:17
Antwort löschenWenn euch Hangover nicht gefällt könnt ihr euch die "Hater-"Kommentare doch auch gleich sparen :-) Ein besseres Wort ist mir gerade nicht im Sinn aber ich hab auch keine Lust für sowas drüber nachzudenken. Schönen Abend noch
Azaeron 2010/11/07 15:25:38
Antwort löschenIch weiß nich wie ihr den Film mit Hangover abgleichen könnt, da der eine Film mim anderen aber überhaupt nix gemein hat außer einen gleichen Schauspieler. Typisch Mainstream, is da einmal jemand drin, muss jeder Film wo der dabei is genau gleich sein, da sieht man wieviel ahnung ihr habt, nämlich nüsse.
Mr Vincent Vega 2010/11/07 18:28:45
Antwort löschenAch ja, stimmt. Die haben nichts gemein. Gleicher Regisseur, gleiche Produzenten, gleicher Hauptdarsteller, gleiche Gesinnung...
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deeptransit 2010/11/09 11:27:01
Antwort löschenAuch wenn ich andere Meinung bin: in regelmäßigen Abständen immer wieder das gleiche Theater: Lasst doch den Leuten ihre eigene Ansicht und versucht nicht eure Anderen aufzuzwängen. Es gibt nicht die eine richtige Beurteilung, jeder hat einen anderen Background und Vorliebe die auch einem Wandel unterzogen ist. Vor 10 Jahren hab ich mir noch jeden noch so "coolen-Action-Mafia-Müll" reingezogen und mittlerweile schau ich auch gerne Independentfilme. Ich fand Stichtag um Längen besser als Hangover kann aber auch andere Beurteilungen akzeptieren!
dominjen 2011/03/07 15:48:35
Antwort löschenWenn man selber nichts Schaft, bleibt einem halt nur die Kritik!