Ab dem zweiten Drittel kehrt sich die Story mehrmals überraschend um und man muss sich schon etwas ranhalten um nicht unterwegs verloren zu gehen, doch genau diese Unsicherheit beim Zuschauer ist es, die diesen Thriller so spannend macht. Ist derjenige wirklich der, für den er sich ausgibt? Sagt er die Wahrheit? Wem kann ich vertrauen? Ein durch und durch fesselnder Film, bei dem man bis zum Schluss miträtseln kann.
Ein herrliches Märchen! Die allseits bekannten Charaktere trifft man in einer gänzlich überraschenden Geschichte wieder. Die Erzählung in vier Rückblenden ist super umgesetzt, auch weil sich die Handlung an mehreren Stellen überschneidet, und die Musik passt perfekt. Besonders angetan haben es mir die vielen Nebencharaktere aus dem Märchenwald, die einfach zum totlachen sind.
Von Anfang an ist klar, dass es tatsächlich Crwaford war, der auf seine Frau geschossen hat und doch bleibt man bis zum Schluss gespannt, weil man versucht zu verstehen, wie er es angestellt hat, schließlich doch als der Unschuldige dazustehen. (...) Keine verwertbaren Spuren zu hinterlassen und damit das perfekte Verbrechen zu begehen, das fasziniert – ein Bösewicht mit der Coolness und dem Stil eines Anthony Hopkins, das fesselt.
Keine fesselnde Action, keine atemberaubenden Bilder, aber dafür eine gewitzte Einbruchsgeschichte mit überraschenden Wendungen und Witz. Besonders die Figuren des geistigen Überfliegers und etwas überheblichen Kevs und des schmierigen Gangsters Leo Gilette glänzen durch ihre Gegensätzlichkeit. (...)
»Foolproof« kann, was den Bekanntheitsgrad angeht, nicht mit den starbesetzten Hollywoodstreifen wie »Ocean’s Eleven« mithalten, mindestens genauso sehenswert ist er dennoch.
Ein DDR-Film – wie schön! So dachte ich vor dem Film, doch er hat mich leider enttäuscht. Ein paar Lacher sind schon dabei, doch insgesamt bleibt der Film nicht mehr als eine Aneinanderreihung von austauschbaren Szenen ohne sich steigernde Spannung oder Dramatik. Die Charaktere sind plump und oft sucht man in den Szenen vergeblich nach einem tieferen Sinn.
Eine konfuse und langweilige Story, viele Szenen, die man ebenso hätte weglassen können, mittelmäßige Schauspieler und keinerlei Spannung, doch eins muss man ihm zugutehalten: seine kurze Laufzeit von nur 79 Minuten.
Die Stärke des Films sind die sehr kreativen Kulissen und all die kleinen Modelle und Maschinen, die Stéphane baut. »Science of Sleep« wirkt allerdings nicht nur optisch, sondern bringt einen an vielen Stellen auch zum Lachen. Was meiner Meinung nach dabei ein bisschen auf der Strecke bleibt ist die Story.
»Der Staatsfeind Nr. 1« ist vielfältiger und tiefgründiger als er auf den ersten Blick aussieht. Der Film ist zwar ein Hollywood-Actionfilm, doch das heißt nicht, dass man nur wilde Verfolgungsjagden und Schießereien zu sehen bekommt. Die gibt es zwar auch, doch erzählt Tony Scotts Werk auch eine spannende und durchaus schlüssige Geschichte.
Sebastians Denkweise und sein Verhalten sind richtig putzig und die urbayerische Kulisse mit ihren Einwohnern, die allesamt mit bayerischem Dialekt sprechen, macht den Film zu einem gelungenen Gesamtwerk. Auch die Story ist nicht so platt und einfallslos, wie sie am Anfang erscheint und zeigt Gewitzheit der Autoren.
Die Geschichte ist ganz nett und man fiebert mit, wenn sich Kaffee gegen die mächtige Army abmüht und nach Beweisen sucht, aber letzendlich bleibt das ganze nicht mehr als ein großes Theater – so wie man es von einem amerikanischen Gericht gewohnt ist.
Die drei Geschichten laufen nebeneinander ab, sind nicht in chronologischer Reihenfolge und der Zuschauer braucht eine Weile, bis er sich zurechtfindet und die Zusammenhänge versteht. Keine skurile Charaktere, sondern Menschen, wie sie im echten Leben vorkommen. Lange Momente der Stille. Harte Schnitte zwischen den Szenen und den verschiedenen Schauplätzen. Ein Erzählstil, der durchaus etwas von Tarantino hat.
Der Film sorgt für viele Lacher und die Idee, bekannte Filme nachzudrehen ist super umgesetzt. Die Charaktere und das Drumherum verleihen dem Film einen besonderen Charme.
Die Bilder sind schön und ich mag die Optik des Anfangs des 20. Jahrhunderts. Romain Duris spielt einen hervorragenden Arsène Lupin, doch leider krankt es an der Story, (...) denn Jean-Paul Salomé hat sich dafür entschieden, stark von der Romanvorlage abzuweichen.
Bis zur letzten Minute schafft dieser Film es einem den Atem zu rauben. Und selbst wenn man den Film ein zweites Mal sieht, ist von Langeweile keine Spur – man sieht ihn nochmal mit ganz anderen Augen und entdeckt viel neues.
Die Dialoge und Off-Texte in »Thank You for Smoking« sind genial. An vielen Stellen kann man herzhaft lachen und wenn man tiefgründiger darüber nachdenkt, merkt man, wie leicht wir manipulierbar sind.
Eine Begründung für die 4 gibt es in meiner vollständigen Rezension unter http://cinematographe.t34.at/thank-you-for-smoking/. Dort schreibe ich unter anderem: »Was mir etwas gefehlt hat war eine interessante Story. Klar, es passiert schon etwas um die Dialoge herum, aber beeindruckt hat mich das nicht.«
Ich hätte es eben gerne gesehen, wenn die Filmemacher zusätzlich zum Dialogeschreiber auch noch einen Storyschreiber engagiert hätten. Das ist nicht so böse gemeint, wie es vielleicht rüberkommt aber gefesselt hat mich die Story nicht - eben nur die Dialoge.
Deine Kommentare
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über Cypher 2010/06/04 00:38:34
Ab dem zweiten Drittel kehrt sich die Story mehrmals überraschend um und man muss sich schon etwas ranhalten um nicht unterwegs verloren zu gehen, doch genau diese Unsicherheit beim Zuschauer ist es, die diesen Thriller so spannend macht. Ist derjenige wirklich der, für den er sich ausgibt? Sagt er die Wahrheit? Wem kann ich vertrauen? Ein durch und durch fesselnder Film, bei dem man bis zum Schluss miträtseln kann.
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über Die Rotkäppchen-Verschwörung 2010/03/28 01:08:51
Ein herrliches Märchen! Die allseits bekannten Charaktere trifft man in einer gänzlich überraschenden Geschichte wieder. Die Erzählung in vier Rückblenden ist super umgesetzt, auch weil sich die Handlung an mehreren Stellen überschneidet, und die Musik passt perfekt. Besonders angetan haben es mir die vielen Nebencharaktere aus dem Märchenwald, die einfach zum totlachen sind.
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über Das perfekte Verbrechen 2010/03/24 17:21:59
Von Anfang an ist klar, dass es tatsächlich Crwaford war, der auf seine Frau geschossen hat und doch bleibt man bis zum Schluss gespannt, weil man versucht zu verstehen, wie er es angestellt hat, schließlich doch als der Unschuldige dazustehen. (...) Keine verwertbaren Spuren zu hinterlassen und damit das perfekte Verbrechen zu begehen, das fasziniert – ein Bösewicht mit der Coolness und dem Stil eines Anthony Hopkins, das fesselt.
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über Foolproof - Einbrechen, ausbrechen, abrechnen! 2010/03/22 15:51:38
Keine fesselnde Action, keine atemberaubenden Bilder, aber dafür eine gewitzte Einbruchsgeschichte mit überraschenden Wendungen und Witz. Besonders die Figuren des geistigen Überfliegers und etwas überheblichen Kevs und des schmierigen Gangsters Leo Gilette glänzen durch ihre Gegensätzlichkeit. (...)
»Foolproof« kann, was den Bekanntheitsgrad angeht, nicht mit den starbesetzten Hollywoodstreifen wie »Ocean’s Eleven« mithalten, mindestens genauso sehenswert ist er dennoch.
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über Sonnenallee 2010/01/17 11:39:01
Ein DDR-Film – wie schön! So dachte ich vor dem Film, doch er hat mich leider enttäuscht. Ein paar Lacher sind schon dabei, doch insgesamt bleibt der Film nicht mehr als eine Aneinanderreihung von austauschbaren Szenen ohne sich steigernde Spannung oder Dramatik. Die Charaktere sind plump und oft sucht man in den Szenen vergeblich nach einem tieferen Sinn.
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über Open Water 2010/01/04 18:32:31
Eine konfuse und langweilige Story, viele Szenen, die man ebenso hätte weglassen können, mittelmäßige Schauspieler und keinerlei Spannung, doch eins muss man ihm zugutehalten: seine kurze Laufzeit von nur 79 Minuten.
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über The Science of Sleep - Anleitung zum Träumen 2009/12/21 17:28:31
Die Stärke des Films sind die sehr kreativen Kulissen und all die kleinen Modelle und Maschinen, die Stéphane baut. »Science of Sleep« wirkt allerdings nicht nur optisch, sondern bringt einen an vielen Stellen auch zum Lachen. Was meiner Meinung nach dabei ein bisschen auf der Strecke bleibt ist die Story.
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über Der Staatsfeind Nr. 1 2009/12/15 17:20:46
»Der Staatsfeind Nr. 1« ist vielfältiger und tiefgründiger als er auf den ersten Blick aussieht. Der Film ist zwar ein Hollywood-Actionfilm, doch das heißt nicht, dass man nur wilde Verfolgungsjagden und Schießereien zu sehen bekommt. Die gibt es zwar auch, doch erzählt Tony Scotts Werk auch eine spannende und durchaus schlüssige Geschichte.
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über Wer früher stirbt, ist länger tot 2009/12/13 12:45:56
Sebastians Denkweise und sein Verhalten sind richtig putzig und die urbayerische Kulisse mit ihren Einwohnern, die allesamt mit bayerischem Dialekt sprechen, macht den Film zu einem gelungenen Gesamtwerk. Auch die Story ist nicht so platt und einfallslos, wie sie am Anfang erscheint und zeigt Gewitzheit der Autoren.
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über Vidocq 2009/11/18 19:20:57
Wahre Mystery-Thriller-Fans werden sich an dem Film erfreuen, andere vielleicht weniger.
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über Eine Frage der Ehre 2009/11/18 18:26:29
Die Geschichte ist ganz nett und man fiebert mit, wenn sich Kaffee gegen die mächtige Army abmüht und nach Beweisen sucht, aber letzendlich bleibt das ganze nicht mehr als ein großes Theater – so wie man es von einem amerikanischen Gericht gewohnt ist.
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über 21 Gramm 2009/11/11 12:36:39
Die drei Geschichten laufen nebeneinander ab, sind nicht in chronologischer Reihenfolge und der Zuschauer braucht eine Weile, bis er sich zurechtfindet und die Zusammenhänge versteht. Keine skurile Charaktere, sondern Menschen, wie sie im echten Leben vorkommen. Lange Momente der Stille. Harte Schnitte zwischen den Szenen und den verschiedenen Schauplätzen. Ein Erzählstil, der durchaus etwas von Tarantino hat.
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über Inside Man 2009/11/05 18:08:00
Ein Hollywood-Film ohne viel Tiefgang, dafür aber mit vielen Überraschungen.
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über Abgedreht 2009/11/03 16:55:03
Der Film sorgt für viele Lacher und die Idee, bekannte Filme nachzudrehen ist super umgesetzt. Die Charaktere und das Drumherum verleihen dem Film einen besonderen Charme.
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über Zathura - Ein Abenteuer im Weltraum 2009/10/26 15:31:12
Hätte ich vorher gelesen, worum es geht, hätte ich mir den Film wahrscheinlich nicht angeschaut – zu Unrecht.
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über Arsène Lupin 2009/10/22 10:42:44
Die Bilder sind schön und ich mag die Optik des Anfangs des 20. Jahrhunderts. Romain Duris spielt einen hervorragenden Arsène Lupin, doch leider krankt es an der Story, (...) denn Jean-Paul Salomé hat sich dafür entschieden, stark von der Romanvorlage abzuweichen.
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über Being John Malkovich 2009/10/21 18:05:33
»Being John Malkovich« ist ein sehr empfehlenswerter Film, bei dem man auf alles gefasst sein muss.
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über Prestige - Die Meister der Magie 2009/10/21 18:04:33
Bis zur letzten Minute schafft dieser Film es einem den Atem zu rauben. Und selbst wenn man den Film ein zweites Mal sieht, ist von Langeweile keine Spur – man sieht ihn nochmal mit ganz anderen Augen und entdeckt viel neues.
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(kltrg)
über Thank You for Smoking 2009/10/21 18:02:54
Die Dialoge und Off-Texte in »Thank You for Smoking« sind genial. An vielen Stellen kann man herzhaft lachen und wenn man tiefgründiger darüber nachdenkt, merkt man, wie leicht wir manipulierbar sind.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir 5 Antworten
Gnislew 2010/03/20 17:02:45
Antwort löschenBei der doch eher positiven kurzen Zusammenfassung, kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum es von dir dann nur eine 4 gibt.
DerFilmeKenner 2010/04/03 14:00:08
Antwort löschenich auch nicht
kltrg 2010/04/03 14:39:13
Antwort löschenEine Begründung für die 4 gibt es in meiner vollständigen Rezension unter http://cinematographe.t34.at/thank-you-for-smoking/. Dort schreibe ich unter anderem: »Was mir etwas gefehlt hat war eine interessante Story. Klar, es passiert schon etwas um die Dialoge herum, aber beeindruckt hat mich das nicht.«
Ich hätte es eben gerne gesehen, wenn die Filmemacher zusätzlich zum Dialogeschreiber auch noch einen Storyschreiber engagiert hätten. Das ist nicht so böse gemeint, wie es vielleicht rüberkommt aber gefesselt hat mich die Story nicht - eben nur die Dialoge.
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MxMushrooms 2011/03/09 18:44:26
Antwort löschenSchon mal drüber nachgedacht, dass deine Aussage über leichte Manipulierbarkeit genau die intendierte Aussage des Films sein könnte?
myschaf 2011/05/05 11:38:21
Antwort löschenWer diesen Film als schlecht betitelt, der hat ihn entweder nicht verstanden, oder hat währender der Vorführung schlicht geschlafen.
(kltrg)
über Die üblichen Verdächtigen 2009/10/21 18:01:22
Der Film zählt für mich zwar nicht zu den ganz großen, aber das liegt vielleicht einfach an dem Genre, weniger an diesem konkreten Film.
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NextSpielberg 2010/11/09 21:22:16
Antwort löschenwas fuer ein unqualifizierter kommentar!!
The Photograph 2010/12/09 20:03:25
Antwort löschenEtwas nichtssagend....
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contagious cone 2011/02/17 00:01:00
Antwort löschenWow, echt gut nachvollziehbar. Respekt.
terraNova 2011/09/20 22:34:30
Antwort löschenDiese Kritik zählt für mich nicht zu eine der ganz großen, aber das liegt vielleicht einfach an der Erzählform, weniger an dem konkreten Inhaltswert.