Kreator — Als Freund hinzufügen
Kreator heißt Daniel , ist 20 Jahre alt. Er hat sich 2009/12/29 06:48:58 auf moviepilot angemeldet und hat schon 137 Filme bewertet und legendäre 109 Kommentare geschrieben. Sci-Fi, Western, Thriller, Action-, sowie Psychofilme. Mehr
| Name | Daniel |
|---|---|
| Alter | 20 |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | John McClane |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Clint Eastwood, Lee van Cleef, Jack Nicholson, Leonardo DiCaprio, Robin Williams, Henry Fonda, Charles Bronson, Bruce Willis, Jack Black, Brad Pitt, Marlon Brando, Al Pacino, Joe Pesci, Mel Gibson, Robert De Niro, Tom Hanks, Johnny Depp, Danny Clover. |
| Meine Lieblingsregisseure: | STANLEY KUBRICK, James Cameron (bis True Lies), John Carpenter, Richard Donner, Tim Burton, Quentin Tarantino, Sergio Leone, Peter Jackson, Francis Ford Coppola, David Fincher, Ridley Scott, Martin Scorsese, Robert Rodriguez |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Jawohl, mein Kind. Hier kann man alles essen. Sogar mich, das nennt man allerdings Kannibalismus und ist in vielen Gesellschaften nicht angesehen." (Charlie und die Schokoladenfabrik) |
| Über mich | Sci-Fi, Western, Thriller, Action-, sowie Psychofilme. |
Tödliches Kommando - The Hurt Locker
Kreator 9.0 "Herausragend" 2010/03/16 20:03:08
Erschreckend realistisches Kriegsporträt mit sehr überzeugenden Darstellern. Wie schon in Black Hawk Down wird hier der Schrecken des Irak-Krieges hautnah und ohne patriotischen Humbug à la Pearl Habour gezeigt, jedoch noch intensiver und ohne … — Mehr
Erschreckend realistisches Kriegsporträt mit sehr überzeugenden Darstellern. Wie schon in Black Hawk Down wird hier der Schrecken des Irak-Krieges hautnah und ohne patriotischen Humbug à la Pearl Habour gezeigt, jedoch noch intensiver und ohne überflüssigen blutigen Details, die man sich bei Gezeigtem so wie so schon dazu denken kann. Gewaltverherrlichend wirkt der Film keinesweges. Künstlerisch gesehen ist The Hurt Locker einer der ambitioniertesten Kriegs- bzw. Antikriegsfilme aller Zeiten. Die Regisseurin verzichtet bewusst auf eine politische bzw. militärische Seite, sondern stellt den Krieg, in Sicht der Amerikaner, als angstverbreitendes, erschütterndes Erlebnis dar, in der der Mensch als solcher an der Front gezeigt wird und jegliche politische Handlung ausgeblendet wird. Auch der dokumentarische Stil, wie es hier von einigen bezeichnet wird, spricht mir persönlich zu, da somit die Intension noch mehr gesteigert wird. Filmisch gesehen ist The Hurt Locker ein sehr nervenzerfressender, hochspannender Thriller mit einer Filmmusik, die nicht, wie in anderen klischeehaften Filmen verrät, was innerhalb der nächsten Sequenz passiert. Der Bombenentschärfer befindet sich mitten in der Entschärfung und der Zuschauer ist mächtig an den Bildschirm gefesselt, da nicht durch unnötige spannungsaufbauende Musik, sondern durch die sehr realistische beklemmende Bildsprache die komplette Hochspannung auf den Zuschauer übertragen wird. Echt krass. Sehr professionelle Regiearbeit. Normalerweise lassen mich pseudospannende Szenen kalt, aber hier raste mein Blutdruck wirklich sehr schnell in die Höhe. Das passiert mir vielleicht bei einer handvoll Filmen. The Hurt Locker ist einer davon. Hinzu kommt noch, dass der Film relativ ruhig erzählt und trotzdem mörderisch spannend bleibt und das von der ersten bis letzten Filmminute. Völlig verdiente sechs Oscars und das beste ist, dass die Academy den künsterlischen Wert voranstellt und nicht auf diesen Mainstream-Massenpublikumsmagnet Avatar, sprich Einspielergebnisse, eingeht.
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Die Klapperschlange
Kreator 8.5 "Ausgezeichnet" 2010/03/10 19:53:24
Einer der Meilensteine im Action Genre. Eine Rolle, die Kurt Russel auf den Leib geschneidert wurde. Vielleicht ist Snake Plissken auch die Rolle seines Lebens? Nach Dark Star Carpenters bester Streifen. Begeistert durch sein irres dystopisches Zu… — Mehr
Einer der Meilensteine im Action Genre. Eine Rolle, die Kurt Russel auf den Leib geschneidert wurde. Vielleicht ist Snake Plissken auch die Rolle seines Lebens? Nach Dark Star Carpenters bester Streifen. Begeistert durch sein irres dystopisches Zukunftsszenario und seinen Anti-Heldencharakter, den den halben Charme des Filmes ausmacht. Die Kostümpracht der Figuren erinnert irgendwie an Mad Max, wirkt jedoch ein wenig brutaler. Der politische Hintergrund sei mal dahingestellt, jedoch wirkt die Idee sehr innovativ Manhattan als Gefängnis einzuquartieren. Alles in allem ein Highlight im Sci-Fi-Action bereich, den sich jeder Filmfan mal zu Gemüte führen sollte.
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Der Maschinist
Kreator 8.0 "Ausgezeichnet" 2010/03/10 19:39:03
Das einzige, was ich persönlich an dem Film bemängle, ist dessen Schluss, der mir schon ca. in der Mitte des Filmes klar war. Aber vielleicht ist dies nicht ausschlaggebend für die Handlung. Atmosphärisch war der Film wirklich beklemmend und s… — Mehr
Das einzige, was ich persönlich an dem Film bemängle, ist dessen Schluss, der mir schon ca. in der Mitte des Filmes klar war. Aber vielleicht ist dies nicht ausschlaggebend für die Handlung. Atmosphärisch war der Film wirklich beklemmend und spannend. Obwohl die Geschichte sehr ruhig erzählt wurde, besteht immer eine gewisse Anspannung, vielleicht auch wegen den besonders intensiven Bildern. Christian Bale spielt sehr gut, vor allem schenke ich ihm hier meinen vollen Respekt, denn er nimmt die Schauspielerei wirklich ernst und sieht diese immer noch als Kunst an und nicht wie bei anderen, die nur noch auf Kommerz aus sind. Sicherlich erfindet Der Maschinist dieses Genre nicht neu, ergänzt es jedoch positiv. Wirklich ausgezeichneter Film.
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Alice im Wunderland
Kreator 7.5 "Sehenswert" 2010/03/08 21:42:36
Ich verstehe hier nicht, warum Alice im Wunderland als untypischer Burton angesehen wird. Ich persönliche finde die für Tim Burton typischen Elemente weitestgehend wieder, wenn auch nicht so stark, wie in seinen vorherigen Filmen. Angefangen bei… — Mehr
Ich verstehe hier nicht, warum Alice im Wunderland als untypischer Burton angesehen wird. Ich persönliche finde die für Tim Burton typischen Elemente weitestgehend wieder, wenn auch nicht so stark, wie in seinen vorherigen Filmen. Angefangen bei den bissigen Dialogen, wie zum Beispiel "Weißt du was ich befürchte, mein Kind?...Den Sturz der Aristokratie?", weiterhin die bombastische Filmmusik von Danny Elfman (wie immer), und letztendlich das überaus fantasiereiche Wunderland, das von Burton an einigen Stellen innovativ und komödiantisch adaptiert, an anderen Stellen sehr dystopisch ergänzt wurde. Auch hier spielt der Tod bzw. das Böse, verkörpert durch die rote Königin, mal wieder eine Rolle. Erinnert auch an "Sleepy Hollow - Köpfe werden rollen". Siehe die Filmstelle, wo die abgeschlagenen Köpfe im blutdurchtränkten See schwimmen, die von der geschrumpften Haupdarstellerin übersprungen werden. Ziemlich makaberer Humor, was wieder für Tim Burton spricht. Auch Johnny Depp brilliert als abgedroschener, völliger behämmerter Hutmacher. Auch wenn er mir in "Charlie und die Schokoladenfabrik" als Willie Wonka besser zu Gemüte geführt wurde, ist er hier trotzdem witzig und sehenswert.
Komme ich nun zu den komödiantischen Aspekten. An einigen Stellen wirkt dies sehr kindisch und Disneyhaft, wobei Tim Burton hier eher auf das kleinere Publikum eingegangen ist (wahrscheinlich aus kommerziellen Gründen), an anderen Stellen dafür um so schwarzhumoriger, was wiederum den erwachsenen Zuschauer anspricht. Dann war da noch der bombastische Schluss, der den Film in einem Schlachtengemälde á la Herr der Ringe enden lässt. Auch der Jabberwocky wurde sehr fantasiereich gestaltet. Als Herr der Ringe Fan spricht mir der Schluss natürlich zu.
Alles in allem vielleicht nicht eines der Burton Meisterwerke, wie einst Batman, jedoch kann Alice im Wunderland locker mit der Schokoladenfabrik mithalten. Die 3D Effekte sind jedoch nur ein kommerzielles Beiwerk, das Burton normalwrweise nicht nötig hat. Aber egal. War trotzdem schön anzusehen.
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The Book of Eli
Kreator 7.0 "Sehenswert" 2010/03/05 14:52:09
Actionbetonter Endzeit Reißer, der in seinen besten Momenten an Genrekollegen, wie Mad Max erinnert. Jedoch finde ich die letztendliche Auflösung sehr unglaubwürdig, der Film wird hiermit ziemlich ins Lächerliche gezogen. Gary Oldmans Darbietu… — Mehr
Actionbetonter Endzeit Reißer, der in seinen besten Momenten an Genrekollegen, wie Mad Max erinnert. Jedoch finde ich die letztendliche Auflösung sehr unglaubwürdig, der Film wird hiermit ziemlich ins Lächerliche gezogen. Gary Oldmans Darbietung als Besessener gewalttätiger Herrscher seines kleinen Reiches, kommt dem Plot jedoch zu Gute. Gut gespielt, wie immer, ist auch die Figur des Eli durch Denzel Washington.
Ich hab den Film zweimal gesehen, mit dem Ende konnte ich mich aber bei zweiten mal um so weniger anfreunden, da die komplette Handlung sehr christlich geprägt ist. Eher nicht mein Geschmack. Die Splatter- und Kampfszenen wirken zwar durch die bekannten Martial Arts Effekte nicht innovativ, da man alles schon mal gesehen hat, sind trotzdem sehr unterhaltsam. Auch die bissigen Sprüche sind mir gut zu Gemüte geführt worden. Sehenswert aber kein Highlight in diesem Genre. Da hat man schon besseres gesehen.
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Up in the Air
Kreator 3.5 "Schwach" 2010/03/05 14:32:47
Für meinen Geschmack eher harmlos, langatmig, uninteressant und anspruchslos inszeniert. Die gesellschaftskritischen Ansätze bezüglich der aktuell herrschenden Wirtschaftskrise wirken in "Up in the Air" nur sekundär. Die Haupthandlun… — Mehr
Für meinen Geschmack eher harmlos, langatmig, uninteressant und anspruchslos inszeniert. Die gesellschaftskritischen Ansätze bezüglich der aktuell herrschenden Wirtschaftskrise wirken in "Up in the Air" nur sekundär. Die Haupthandlung wird eher durch die eine zwischenmenschliche schemenhafte Geschichte, wie in Hollywood weit verbreitet, kreiert. Von George Clooney wurde auch ziemlich enttäuscht. In seinem Charakter steckt wirklich mehr Tiefe und Vielschichtigkeit, als wie gezeigt. Wäre man mehr, wie oben bereits erwähnt, auf die globalen Probleme der aktuellen Gesellschaft eingegangen, wäre eventuell ein anspruchsvollerer Streifen geboren worden. Schade für das verschenkte Potential.
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Männer, die auf Ziegen starren
Kreator 7.0 "Sehenswert" 2010/03/05 14:12:07
Echt skurriler Klamauk mit einem köstlichen George Clooney. Das sind solche Rollen, die zu ihm passen. Kommt er jedoch mit solchen Up In The Air-Geschichten daher, könnte man ihn wieder schnell von der Leinwand verbannen. Glücklicherweise folgt… — Mehr
Echt skurriler Klamauk mit einem köstlichen George Clooney. Das sind solche Rollen, die zu ihm passen. Kommt er jedoch mit solchen Up In The Air-Geschichten daher, könnte man ihn wieder schnell von der Leinwand verbannen. Glücklicherweise folgt nach solch einer Schmach immer wieder etwas köstliches, wie Männer, die auf Ziegen starren. Auch erlebt man Jeff Bridges, wie gewohnt sündhaft krank und Kevin Spacey mal ganz anders. Zwischendurch spannen sich manche Längen auf, die jedoch wieder von komödiantischen Höhepunkten abgelöst werden. Auch wenn man keine klassische Handlung erfährt, wenn man dies überhaupt Handlung nennen kann, ist dieser Film trotzdem unterhaltsam, zwar weniger spannend, jedoch lustiger denn je.
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Shutter Island
Kreator 9.5 "Herausragend" 2010/03/05 13:56:19
Sehr dichter atmosphärischer Reißer vom Duo DiCaprio-Scorsese. Bei den beiden besteht bezüglich eines neuen Kinofilmes immer eine gewisse Garantie für Qualität bzw. Komplexität, wie man es zuvor schon in The Departed erlebt hat. Diese beiden… — Mehr
Sehr dichter atmosphärischer Reißer vom Duo DiCaprio-Scorsese. Bei den beiden besteht bezüglich eines neuen Kinofilmes immer eine gewisse Garantie für Qualität bzw. Komplexität, wie man es zuvor schon in The Departed erlebt hat. Diese beiden Punkte wurden von Scorsese, wie erwartet, erfüllt. Auch DiCaprio beweist mal wieder sein schauspielerisches Talent als vielschichtiger Charakter. Er verkörpert seine Figur ebenfalls sehr authentisch mit seiner panischen Darbietung als US-Marshall. Neben DiCaprio ist hier aber noch Ben Kingsley positiv zu erwähnen, der ja für seine Wandlungsfähigkeit bekannt ist und hier den Doktor mit vielen ehrlichen Emotionen wirklich gut verkörpert. Auch wenn er nicht gerade eine Paraderolle spielt, bin ich dennoch begeistert von ihm. Vielleicht liegt es an seinem ungeheurem Charisma oder an seiner Persönlichkeit.
Filmisch gesehen ist Shutter Island eines der besten Werke des letzten Jahrzehntes. Die schaurige Filmmusik (manchmal nur aus drei Tönen bestehend) trägt nochmals zur so wie so schon dichten, schaurigen Atmosphäre bei und verleiht dem Ganzen noch mehr Unheimlichkeit. Vor allem die Albtraumszenen DiCaprios wurden wirklich spektakulär inszeniert. Ein weiterer positiver Kritikpunkt ist das Gesamtszenario dieser Insel, die abgeschottet von der Außenwelt all ihre Gefahren mit sich birgt. Die 9,5 Punkte sind dadurch zu erklären, dass gegen Schluss des Filmes immer mehr Indize für die letztliche (Er)Lösung aufgeführt werden, wenn auch indirekt. Mit diesem Ende rechnet zu Beginn jedoch niemand. Am Ende wird dem Zuschauer klargemacht, dass es sich um ein eindeutiges Ende handelt. Jedoch kann man dies auch in einer andere Weise interpretieren. Dies ist jedoch jedem freigestellt. Ich möchte hier nun auch keine Spoiler verursachen, sonst lohnt es sich nicht mehr den Film anzuschauen. Abschließend möchte ich jedoch noch sagen, dass ich von Scorsese, wie immer nicht enttäuscht wurde. Was ich jedoch dem Trailer entnommen habe, war für mich erst mal ein Rätsel. Denn man denkt es handle sich hierbei um einen, untypisch für Scorsese, Psychoschocker mit vielen Thrill-Effekten und einer typischen Hollywood 08/15 Story. Dies ist aber glücklicherweise nicht so.
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Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits
Kreator 8.5 "Ausgezeichnet" 2010/02/23 18:22:44
Verstörendes, skurriles, bildgewaltiges Filmjuwel mit grandios bedrückender Atmosphäre.
Wenn man bedenkt, welche heutzutage gängigen (Horror) Film-Tricks, wie beispielsweise das schnelle Hin -und Herwackeln eine Menschenkopfes ursprüngl… — Mehr
Verstörendes, skurriles, bildgewaltiges Filmjuwel mit grandios bedrückender Atmosphäre.
Wenn man bedenkt, welche heutzutage gängigen (Horror) Film-Tricks, wie beispielsweise das schnelle Hin -und Herwackeln eine Menschenkopfes ursprünglich aus diesem Meisterwerk stammen, ist man um so mehr erstaunt. Manche Szenen wurden derart schräg und ekelerregend-abstoßend inszeniert, wie zum Beispiel die Szene während dem Tanzen des Protagonisten mit einer Frau, die sich letzten Endes als alienartiges Monster entpuppt (oder auch nicht) oder auch die Kranken -bzw. Irrenhausszene, dass es einem eiskalt durch Haut und Knochen fährt. Die Handlung beginnt relativ harmlos, steigert sich jedoch von Minute zu Minute mehr ins direkte krankhafte bizarre Geschehen hinein. Man nimmt immer mehr Teil an der verstörten Persönlichkeit des Hauptdarstellers, der hier optimal von Tim Robbins verkörpert wurde. Jedoch stellt sich während des fast kompletten Filmes die Frage, wie kann das alles passieren? Passieren die oben besagten Vorfälle ehrlich oder sind sie nur ein Bestandteil der Gedankenwelt des Protagonisten? Das ist es, was den Zuschauer über die komplette Filmdauer hin quält. Man ist mit Hochspannung auf den Bildschirm konzentriert, dass man die endgültige Auflösung kaum erwarten kann. Und die hat es wirklich in sich. Denn die Auflösung bzw. das Ende klingt für die vorgefallenen Ereignisse recht plausibel und wirkt auch im Gegensatz zu anderen Genrekollegen nicht lachhaft, sondern intelligent und schlüssig. Ich hab von dem Film noch nie etwas gehört, obwohl dieser seit nun mehr zwei Jahrzehnten in den Videoregalen aufzufinden ist, bis ich ihn mir vor kurzem, von einem Freund empfohlen, angesehen habe. Und ich bin echt positiv überrascht worden, welche künstlerisch hochwertigen Produktionen im filmischen Genre doch noch aufzufinden sind. Echt klasse. Wer also bereit ist für einen bilgewaltigen albtraumhaften Trip in abgrundtiefe Welten ist hier an der genau richtigen Adresse.
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Bad Boys II
Kreator 7.0 "Sehenswert" 2010/02/22 17:58:21
Außer bombastischen Actionsequenzen, die einem den Atem rauben und die Leinwand zum Explodieren bringen, nichts gewesen. Das krampfhaft auf Komödie getrimmte Action Feuerwerk wird typisch Michael Bay seelenlos und ohne herausstechende Charaktere… — Mehr
Außer bombastischen Actionsequenzen, die einem den Atem rauben und die Leinwand zum Explodieren bringen, nichts gewesen. Das krampfhaft auf Komödie getrimmte Action Feuerwerk wird typisch Michael Bay seelenlos und ohne herausstechende Charaktere inszeniert. Die Hauptdarsteller v.a. Will Smith, der hier als völlig aggressiver Cop agiert, hat man schon in wesentlich tiefgründigeren Rollen (siehe das Streben nach Glück) erlebt. Dann sind da noch die Szenen, wie z.B. in dem Videoladen, die lustig sein sollen, jedoch nur kitschig und kindisch wirken. Die Story wurde regelrecht flach gehalten, was aber für einen Bay/Bruckheimer Streifen typisch ist, damit auch jeder Idiot der Handlung folgen kann und seine Gehirn völlig abschaltet. Hauptsache ist an den Kinokassen klingelt es. Denn das ist es was Bad Boys ausmacht. Kunst wird hier sehr klein geschrieben. Und Actionfilme hat man auch schon wesentlich innovativer und besser umgesetzt gesehen. Sieh die Stirb Langsam Reihe, in der ein einsamer Held im Mittelpunkt steht und nicht etwa nur destruktive materielle Anschläge eines Regisseurs bzw. Leichen im außerdimensionalen Maße. Pluspunkt ist jedoch, wie oben bereits erwähnt die hammerharte nervenraubend inszenierte Action. Auch kommen manchen Kameraführungen dem flachen Plot zu Gute. Man bedenke nur die Verfolgungsjagd auf der Brücke, die ca. 10 Minuten alles zerstört was Materie besitzt und die wirklich virtuose Kameraführung inmitten des explosiven Kreuzfeuers. Der Zuschauer nimmt quasi zu hundert Prozent an der Verfolgungsjagd teil. Echt gut gemacht.
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American Psycho
Kreator 8.5 "Ausgezeichnet" 2010/02/22 17:43:00
Echt unterhaltsamer grotesker abgedrehter Humor. Christian Bale's schauspielerische Höchstleistung lässt einem diesen Film nicht mehr so schnell aus dem Gedächtnis sausen. Schon erstaunlich, welche Probleme einen solchen Menschen aus der amerik… — Mehr
Echt unterhaltsamer grotesker abgedrehter Humor. Christian Bale's schauspielerische Höchstleistung lässt einem diesen Film nicht mehr so schnell aus dem Gedächtnis sausen. Schon erstaunlich, welche Probleme einen solchen Menschen aus der amerikanischen Oberschicht plagen. Seien es nur Visitenkarten oder andere Kleinigkeiten aus dem Alltag, die der Ottonormalverbraucher als völlig belanglos ansieht. Aber für Patrick Bateman ist dies neben seinen mörderischen Attacken auf Menschen sein kompletter Lebensinhalt. Man bestaunt hier einen ziemlich hochmütigen Bale, dem die Rolle auf den Leib geschneidert wurde. Selten sieht man ihn als solche groteske Figur. Jedoch meistert er die Figur Patrick Bateman mit Bravur. Man nimmt ihn den "amerikanischen Psychopathen" zu 100% ab. Aber so fernab von der Realität basiert die Grundstory gar nicht mal so arg. Man sieht es ja des öfteren in sogenannten "Reality Soaps", welchen Lebensinhalt die Reichen und Schönen von Tag zu Tag ausleben. Anstatt sich über gesellschaftliche Probleme zu kümmern, bzw. zu stören wird sich nur der Kopf darüber zerbrochen, ob man die schönsten mit Gold beschrifteten Visitenkarten besitzt. Vielleicht ist dies auch eine Botschaft an die Gesellschaft oder auch nicht. Kann man deuten, wie man lustig ist. Alles in allem ist dieser Streifen ein sehr spaßiger Thriller, der durch schauspielerische Glanzleistungen, sowie skurrilen schwarzen Humor unterhält.
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Batman Forever
Kreator 7.0 "Sehenswert" 2010/02/22 17:21:38
Kommt zwar nicht an seine beiden von Burton geschaffenen Vorgänger heran, sorgt jedoch genau so für Lachsalven durch abgedrehte Charaktere, wie den Riddler (fantastisch gespielt von Jim Curry) und Two-Face (genial gespielt von Tommy Lee Jones). Genau so muss ein Batman sein: bunt, krank und total abgedreht. Val Kilmer ist zwar nicht die ideale Besetzung für Batman, liegt jedoch Längen von Clooney und Bale.
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Auf der anderen Seite des Bettes
Kreator 1.0 "Ärgerlich" 2010/01/21 19:17:53
Französische Filme neigen meistens dazu mit ihrem originellen Humor (siehe aktuell: Willkommen bei den Schti's) aus der Masse der Hollywood Produktionen herauszustechen. Bei "Auf der anderen Seite des Bettes" wurde jedoch dieser typisch… — Mehr
Französische Filme neigen meistens dazu mit ihrem originellen Humor (siehe aktuell: Willkommen bei den Schti's) aus der Masse der Hollywood Produktionen herauszustechen. Bei "Auf der anderen Seite des Bettes" wurde jedoch dieser typische amerikanische witzlose abgelutschte Humor als Maßstab gesetzt und sich an diesem orientiert. Man hat den bewahrheiteten Eindruck, hier spielt sich eine Hollywood Komödie auf europäischen bzw. französischem Boden ab. Auch wurde kein Klischee ausgelassen. Den Darstellern mangelt es an schauspielerischer Überzeugung und insgesamt hat man den Eindruck, der Film versucht hier eine Handlung zu entwickeln, was jedoch nicht gelingt, da eine vorhersehbare sinnlose Szene die andere verfolgt. Uninteressant, langweilig, uninspirierend...unnötig. Einziger Pluspunkt ist Dany Boon, der ein wenig lustig wirkt, den restlichen Plot jedoch nicht wieder wettmachen kann. Ihn hat man in Willkommen bei den Schti's auch schon wesentlich innovativer erlebt.
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Batman
Kreator 8.5 "Ausgezeichnet" 2010/01/16 16:43:50
Die wahrscheinlich beste Comic Verfilmung aller Zeiten. Rabenschwarzer Humor und dazu eine passend düstere Kulisse, genannt Gotham City. Atmosphärischer Reißer, der zum einen durch seine spektakulär inszenierte Action und zum Anderen durch se… — Mehr
Die wahrscheinlich beste Comic Verfilmung aller Zeiten. Rabenschwarzer Humor und dazu eine passend düstere Kulisse, genannt Gotham City. Atmosphärischer Reißer, der zum einen durch seine spektakulär inszenierte Action und zum Anderen durch seinen von Tim Burton typischen Humor begeistert. Auch das Batman-Thema wirkt sehr monumental und verleiht dem Gesamtszenario noch mehr Elan. Man erkennt, dass es sich hier um eine, ich nenn's mal 1:1 Umsetzung eines Comics handelt. Hier leibt und lebt Batman in seiner eigenen Welt, einer phantastischen, düsteren Stadt mit all ihrer Gefahren und hier funktioniert er auch. Michael Keaton spielt hier auch ziemlich gut und wirkt auch vielschichtig. Das Highlight jedoch bildet Jack Nicholson mit seiner Interpretation als Joker. Eine Rolle, die ihm auf den Leib geschneidert wurde. Denn besitzt das Talent solche skurrilen, psychopathischen Typen zu verkörpern. Siehe "Shining" oder "Einer flog übers Kuckucksnest". Aber zurück zu Batman. Was er hier als Joker abliefert ist einfach nur kongenial. Sein Lachen und sein ganzes Verhalten wirken durch Nicholsons Verkörperung sehr glaubwürdig. Man nimmt ihm den Psychopath zu 100% ab.
Erstklassige Schauspielunterhaltung.
Möchte ich nun noch ein paar Worte über den Vergleich Burton-Nolan paraphrasieren. Klar ist die Burton Filme sind nicht zu toppen. Höchstens Tim Burton würde sich selbst kopieren und einen weiteren Batman Film drehen, was aber eher nicht in Erscheinung treten wird. Schaue ich mir nun die Nolan Filme an, besonders aber "The Dark Knight", fällt mir sofort auf, hier würde ein Versuch gestartet werden Batman aus seiner phantastischen Welt zu reißen und ihn in die Realität umzusetzen. Dies raubt dem Film jede Glaubwürdigkeit. Die Ernsthaftigkeit und der Versuch Batman nicht als Comic Figur, sondern als kaltblütigen Rächer ohne jegliche Ironie darzustellen passen einfach nicht zusammen. Tim Burton hingegen hat mit seiner Vision von Batman alles verbaut, was ein Comic enthalten muss: Humor, Ironie, Action. Die Ironie wurde bei Nolan jedoch völlig vernachlässigt, was auch einen Großteil seines Charmes einbüßt, da sich Batman und auch seine Gegenspieler hier viel zu ernst nehmen. Man bedenke nur die Szene, wo Bruce Wayne sich mit einer Frau in einem Speisesaal über eine Entfernung von ca. 10 Metern unterhält, und diese ihn bittet ihr das Salz zu reichen. Oder in der finalen Szene auf dem Kirchturm, wo der Joker eine Anzahl Ninjas auf Batman hetzt un einer davon den Versuch startet Batman von Hinten anzugreifen, aber schließlich durch den Boden stürzt. Einfach nur urkomisch. Das ist es, was Batman ausmacht. Seine Ironie und auch an manchen Stellen der Slapstick. So etwas sucht man bei der Nolan-Interpretation jedoch vergebens. Auch Nicholson liegt mit seiner Verkörperung des Jokers um Längen vor Heath Ledger, da dieser wie schon genannt mit zu viel Ernsthaftigkeit agiert. Michael Keaton wurde hier ebenfalls die richtige Wahl getroffen, da der dieser hier vielschichtiger wirkt als sein Pendant von Bale. Christian Bale ist zwar ein guter Schauspieler, mit Batman wirkt dieser jedoch völlig deplatziert, da man in ihm die typischen, von Burton einst kreierten Elemente, nicht wieder findet. Eigentlich Schade. Sollte mal wieder ein Batman gedreht werden, sollte sich der Regisseur (evt. mal wieder Tim Burton) diesen originalen Batman als Maßstab setzen und nach diesem Schema vorgehen und seinen Helden nicht zu Ernst nehmen.
Summa Summarum bleibt dieser Streifen der einzig wahre Batman.
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Die Vögel - Attack from above
Kreator 1.5 "Ärgerlich" 2010/01/12 22:00:44
Hitchcock's "Die Vögel für Arme. Schlechte Schauspieler. Unnötige Längen. Null Atmosphäre. Mäßige Handlung. Muss man nicht gesehen haben.
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Gästebuch
Pascal-93
2010/01/03 20:31:57
Hi Daniel,
also wenn wirs schaffen bei den 88% zu bleiben ist das echt ziemlich gut ;D
..hast also bissher nen sehr guten Geschmack ;)
Pascal-93 2010/01/03 20:31:57
Hi Daniel,
also wenn wirs schaffen bei den 88% zu bleiben ist das echt ziemlich gut ;D
..hast also bissher nen sehr guten Geschmack ;)
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Wirklich emotionaler Film, der einen Einblick in die seelischen Abgründe des Menschen gewährt. Der Film thematisiert den Neonazismus und zeigt durch die ergreifende Geschichte des Derek, wirklich brillant verkörpert durch Edward Norton, alle Ge… — Mehr