Die "F&F"-Reihe liefert mit ihrem fünften Anlauf den besten Film ab. Also das hätte ich echt nicht erwartet. Nicht, dass die Vorgänger jetzt wahnsinnig schlecht wären, aber mit so einem guten Film hatte ich einfach nicht gerechnet. Dieser Teil zeichnet nicht nur blinde Verfolgungsjagden, schicke Optik und ein peppiger Sound aus. Nein, hier bekommen wir eine tolle Story, aus klassischem Copthriller und "Ocean's Eleven"-Elementen serviert - gewürzt mit rasant inszenierter Action und einer wirklich fabelhaften Location. Klar gibt es Logiklöcher, aber der herrlich selbstironische Cast, der fantastische Showdown und Dwayne "The Rock" Johnson bügeln das allemal wieder aus. Und der Abspann macht Lust auf mehr: "Welcome back!"
Einen Punkt gibt's für Zach Galifianakis, einen für den extrovertierten "Künstler" und schließlich einen für die tollen Maus-Settings. Der Rest ist trotz aller Überzeichnung extrem unlustig und zuweilen sogar nervig. Nur selten vermag ein Witz zu zünden. Wirklich schade, aber keinesfalls sehenswert.
Mit den Comic-Meisterwerken wie "Spider-Man", "X-Men" und "Iron Man" sicherlich nicht zu vergleichen, aber auch kein Totalausfall, wie ich finde. Tim Story legt eben mehr Wert auf Witz und kleine Albernheiten als auf Charakterentwicklungen und eine gute Geschichte. Ich hatte trotzdem meinen Spaß, auch wenn ich vom Bösewicht noch etwas mehr erwartet hätte (die Rolle war sicherlich super gecastet, aber ein bisschen böser hätte er noch sein können) und das Finale doch allzu kurz ausgefallen ist. Da wäre definitiv ein action- und temporeicher Showdown angebracht gewesen, aber hier ging das alles viel zu schnell.
Man muss sich schon bewusst sein, wenn man diesen Film sehen will, dass man einen echten Actionkracher von vorne bis hinten serviert bekommt. Zerstörungsorgien à la "Transformers" soweit das Auge reicht, soviel ist klar. Keine Story mit Tiefgang und auch im Hinblick auf die Charaktere sollten keine hohen Wellenbewegungen erwartet werden. Militärische Oneliner, leider eher ernst als ironisch, in fast jeder Szene. Aber der Film basiert nunmal auf einem Gesellschaftsspiel; warum also auch hier nicht einfach Spaß haben? Muss auch hin und wieder mal sein!
Das bombastische Glanzstück der Marvel-Superhelden und ein würdiges Finale der ersten, von Marvel eigens initiierten, Avengers-Rutsche. Witzig, selbstironisch (ein großer Dank geht da vor allem an Robert „Iron Man“ Downey Jr.), cool, actiongeladen (aber immer mit der nötigen Übersichtlichkeit und dem perfekten Timing!), temporeich, packend, mitreißend! Hier merkt man einfach, dass dem Regisseur die Figuren und ihre Interaktionen wichtiger sind, als sinnlose Materialschlachten – ausgezeichnet! Da bleibt nur zu sagen: Auf zur nächsten Mission!
Endlich wieder eine Komödie, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Die Story kann man natürlich getrost vergessen – unglaubwürdig, konstruiert und vorhersehbar hoch 10. Aber dem Charme, den die ganzen Protagonisten entwickeln, kann man sich einfach nicht entziehen; selbst Adam Sandler hat nicht genervt, sondern hatte einige nette Oneliner zu bieten. Brooklyn Decker war zwar vorrangig Eye Catcher, hat ihre Sache aber trotzdem gut gemacht. Jennifer Aniston war so witzig wie lange nicht und ihre Kinder waren jedesmal zum Brüllen, wenn sie wieder den Mund aufgemacht haben, gerade die Tochter mit ihrem Schauspiel-Getue. Kleines Highlight war auch noch Nicole Kidman, die so dermaßen übertrieben ihre Rolle überzeichnet hat, dass es einfach nur köstlich war. Einzig „Dolph Lundgren“ hat den Bogen das ein oder andere Mal ein wenig überspannt.
Fazit: Eine nette Komödie für Zwischendurch: witzig und mit Herz!
Zotige, pubertäre (Sex-)Komödie, die mit ihren vulgären Sprüchen im Minutentakt so ungezogen und draufgängerisch daherkommen will, die meiste Zeit aber nur vorlaut und peinlich wirkt. Wenigstens gibt es noch Cameron Diaz, die klasse spielt und das Bestmögliche aus ihrer Rolle herausholt.
Also stylisch war es allemal. Die ganze Hightech-Welt sah schon sehr beeindruckend aus und die Actionparts - gerade dieses "Boomerang-Spiel" - waren auch klasse inszeniert. Dazu der bombige Sound, das hat alles super gepasst. Storytechnisch sollte man allerdings nicht allzu viel erwarten. Und warum zum Teufel kam es mir am Ende so vor, als säße ich in einem "Star Wars"-Film (Stichwort: Obi-Wan- / Yoda-Verschnitt)?
Überlanges, zu episodenhaft konzipiertes, einzig auf seinen Hauptdarsteller zugeschnittenes Action-Abenteuer, das in den temporeichen (Effekt-)Schlachten überzeugen kann und immer dann, wenn Davy Jones die Bühne betritt, enorm an Atmosphäre gewinnt und dabei richtig Fahrt aufnimmt. Für mich der eigentliche Star des Films, auch wenn Johnny Depp wieder super spielt - aber man kennt es eben schon...
Niedliches Osterabenteuer, perfekt für die Zielgruppe der unter 10-Jährigen konzipiert, das sich nahtlos in die Reihe knallbunter und verspielter Weihnachtsfilme einreiht. Die kleinen Kinder werden an der bunten Hasenwelt und ihrer knuffigen Bewohner sicherlich ihre Freude haben, die Älteren schauen dagegen ein wenig in die Röhre. Weder storytechnisch hat "Hop" irgendwelche Überraschungen parat, noch kann er durch witzige Sprüche oder Anspielungen unterhalten. Am besten war da noch David Hasselhoffs Gastauftritt.
Ein bisschen mehr Popcorn als der äußerst gelungene erste Teil. Aber man braucht auch eine gute Story, schließlich ist der "Held" jetzt schon eingeführt, was im Erstling einen erheblichen Teil der Handlung eingenommen hat.
Insgesamt hat mir Teil 2 dann noch ein wenig besser gefallen; und das lag an Mickey Rourke und Scarlett Johansson. Einer der besten Bösewichte aller Comicverfilmungen, keine Frage, diabolisch, böse, unheimlich (vor allem durch sein Auftreten), aber auch in einer gewissen Weise verletzlich. Hat mir unglaublich gut gefallen! Dazu die clevere Darstellung von Eye-Candy Johansson als charmante, aber schlagfertige Assistentin. Dazu die Rollen aus dem ersten Teil - top Besetzung!
Action und Effekte waren wieder super, gerade die Rüstung des Bösewichts fand ich richtig gut. Nette Sprüche waren auch wieder drin, ebenso wie ein peppiger Sound. Also alles, was eine tolle Comicverfilmung ausmacht! Klasse!
Gefällt mir wirklich von Mal zu Mal besser. Robert Downey Jr.'s Auftritt als Mischung zwischen arrogantem Egozentriker und charmantem Womanizer mit Sinn für Gerechtigkeit ist Gold wert. Der ganze Film ist eine einzige "One-Man-Show"!
Endlich ein Superheldenfilm, der Witz und Action klasse miteinander verbindet. Die Actionszenen lassen sich zwar an einer Hand abzählen, dafür sind sie stets intelligent in die Handlung eingebunden und abwechslungsreich inszeniert.
Auf zu Pixars Anfängen: der erste abendfüllende voll animierte Spielfilm. Und schon 1995 war die Qualität der Animationsschmiede herausragend. "Toy Story" bietet vor allem eins: Spaß en masse! Sowohl die temporeiche Geschichte als auch die Kabbeleien zwischen den beiden Hauptdarstellern sind hochgradig unterhaltsam. Was den Animationsfilm aber erst richtig gut macht, sind zwei Dinge: Erstens der überragende Ideenreichtum der Drehbuchautoren und zweitens die überaus sympathischen Figuren - bis zum letzten Nebenspielzeug. Jede Figur hat seinen ganz eigenen Charme, jeder seine ganz bestimmte Rolle im großen Spielzeugkosmos. Die Figuren sind es letztlich, die den Film zu dem machen, was er ist. Meistens steht der Witz im Vordergrund; dank pfiffiger Sprüche ist dieser allerdings nicht nur für kleine Kinder (wie es ja zuerst anmuten könnte). Aber auch wenn es mal ernster zugeht, stimmt immer das Timing. Und dass nebenbei auch noch Werte wie Freundschaft und Vertrauen vermittelt werden, tut dem vorzüglichen Spaß keinen Abbruch, da nie zu dick aufgetragen wird.
Schon der erste Ausflug in die Welt der sprechenden Autos war mit den üblichen Pixar-Werken nicht vergleichbar. Es war kein Totalausfall, aber Geschichte, Witz und Charaktere blieben doch etwas auf der Strecke - im "Cars"-Jargon ausgedrückt.
Nun also ein unnützer Aufguss, der eine komplett andere Geschichte erzählt, aber keineswegs besser daherkommt. Noch immer sind die Figuren blass, selbst wenn sie schön animiert sind und den ein oder anderen Autofan sicherlich begeistern dürften. Gerade der neue Held - Hook - entwickelt nach einiger Zeit einen echten Nervfaktor; die Witze in "Cars 2" werden ohnehin fast ausschließlich aus dessen Dümmlichkeit gezogen; das wirkt bisweilen arg anstrengend, gerade wenn man nicht zu der Zielgruppe der unter 10-Jährigen gehört.
Keine Frage, die verschiedenen Städte und die dazugehörigen Klischees, die wirklich nett in die "Cars"-Welt integriert wurden, sind traumhaft animiert und bieten einen enorm hohen Detailreichtum; da gibt es auch beim dritten oder vierten Ansehen sicherlich noch das ein oder andere zu entdecken. Und auch das Tempo ist durch die vielen verschiedenen Schauplatzwechsel stets hochgehalten. Das war ja auch ein kleines Manko beim Vorgänger.
Das täuscht aber nicht über die offensichtlichen Schwächen von "Cars 2" hinweg. Es handelt sich schon um ein nettes Actionabenteuer für die Kleinen am Sonntagnachmittag, Pixar dürfte nach den bisherigen Filmen aber sicherlich einen höheren Anspruch an sich selbst haben. Denn ein Markenzeichen war fast immer, dass die Geschichten überzeugt, die Figuren berührt haben und dabei Unterhaltung für Groß UND Klein geboten wurde. Das ist hier leider nicht gelungen.
Ganz abseits von allen quietschbunten und märchenhaft verspielten, witzigen Animationsabenteuern, präsentiert sich "Coraline" als düsteres, unheimliches Coming-of-Age-Drama, das durch Optik und dunkle Groteske zu beeindrucken weiß.
Die schaurig-schöne Fantasy-Parallelwelt bildet den perfekten Kontrast zum trostlosen Leben Coralines in der Realität. Hier wird auch optisch alles richtig gemacht: die grauen, tristen Farben spiegeln Coralines hoffnungslosen, bedauerlichen und einsamen Gemütszustand wider, wohingegen die skurrile, verrückte Traumwelt mit den Menschen mit den Knopfaugen das Aufbegehren, das Ausreißen aus den Zwängen der Monotonie und das Erschaffen einer Welt, die sich nur um einen Menschen auf der Welt dreht - nämlich Coraline - darstellt.
Eine grausige Vorstellung, dass ein alternatives Ich in einer Parallelwelt existiert, das Besitz von uns ergreifen und uns gefügig machen will.
Wer an einem Animationsfilm interessiert ist, der eine seltsam-fantastische Optik mit einer gehörigen Portion bizarren Eigenheit mischt und dabei eine wichtige Botschaft vermittelt, ist hier genau richtig. Aber Vorsicht: Man muss sich darauf einlassen!
Eine einfühlsame Coming-of-Age-Geschichte mit tollen Zeichnungen und einprägsamen (Ohrwurm-)Songs, die nicht nur die kleinen Zuschauer begeistern dürfte. Gerade der Mix aus düsteren, bedrohlichen Elementen und witzigen, lockeren Parts weiß zu gefallen. Sollte man mal gesehen haben, besonders wegen der Musik.
Regisseur Anton Corbijn beweist Ruhe beim Inszenieren seines Thrillerdramas, so viel ist klar. Er verlangt dem Zuschauer Geduld ab, denn große Storytwists oder Actioneinlagen sind nicht zu erwarten. In der Ruhe liegt ja bekanntlich die Kraft; und doch bin ich für meinen Teil mit dem extrem ruhigen Erzähltempo nicht 100% klar gekommen. Sicherlich lässt sich die Natur und das seelenruhige Bergdorf so exzellent fotografieren, bei einem Thriller erwarte ich da allerdings ein bisschen mehr. Überraschungen sind vom Drehbuch schließlich auch nicht zu erwarten.
Clooney war super, keine Frage; durch die langsame Regiearbeit konnte seine Figur perfekt charakterisiert werden. Dieser Umstand hat allerdings auch nicht darüber hinwegtäuschen können, dass es zwischenzeitlich einfach zäh war, weil so gut wie nichts passiert ist. Ich kann nachvollziehen, wenn man den Film gerade wegen seiner ruhigen Inszenierung und der tollen Bebilderung mag. Ich kann damit nicht so viel anfangen.
Temporeiches, verspieltes, witziges, berührendes, liebesvoll animiertes und mit tollen Actioneinlagen gespicktes Fantasymärchen über Freundschaft, Mut und Vertrauen, das dank des Detailreichtums und der stets glaubwürdigen Charaktere 90 Minuten für beste Unterhaltung sorgt.
Was dieses Komödienpuzzle meines Erachtens ausmacht, sind die vielmehr die vielen skurrilen Situationen an sich, als eine hohe Gagdichte. Sicherlich hauen Stu & Co. einige echte Brüller heraus, aber viel lustiger sind ja eigentlich die verrückten, irren, abgedrehten Storytwists, die "Hangover" immer wieder auffährt.
Es war insgesamt ohne Zweifel spaßig, auch wenn das eine oder andere Mal ein wenig über das Ziel hinausgeschossen wird.
Klar ist die Story reichtlich unglaubwürdig - als würde ein stinknormales Paar eines Nachts für ein Gaunerpaar gehalten werden und in ein irrwitziges Action-Abenteuer mitsamt Schießduellen und Verfolgungsjagden stoßen.
Aber der Anspruch bzgl. der Handlungen bei Komödien darf bekanntlich nicht an die große Glocke gehangen werden - letztlich soll eine Komödie ja unterhalten!
Dank des famosen Hauptdarsteller-Gespanns und den vielen verrückten Ideen gelingt das über weite Strecken des Films spielend. Einsame Spitze: der gemeinsame Gogo-Dance!
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Lester Burnham
über Fast & Furious Five 2012/06/03 14:22:28
Die "F&F"-Reihe liefert mit ihrem fünften Anlauf den besten Film ab. Also das hätte ich echt nicht erwartet. Nicht, dass die Vorgänger jetzt wahnsinnig schlecht wären, aber mit so einem guten Film hatte ich einfach nicht gerechnet. Dieser Teil zeichnet nicht nur blinde Verfolgungsjagden, schicke Optik und ein peppiger Sound aus. Nein, hier bekommen wir eine tolle Story, aus klassischem Copthriller und "Ocean's Eleven"-Elementen serviert - gewürzt mit rasant inszenierter Action und einer wirklich fabelhaften Location. Klar gibt es Logiklöcher, aber der herrlich selbstironische Cast, der fantastische Showdown und Dwayne "The Rock" Johnson bügeln das allemal wieder aus. Und der Abspann macht Lust auf mehr: "Welcome back!"
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Lester Burnham
über Dinner für Spinner 2012/05/06 17:19:50
Einen Punkt gibt's für Zach Galifianakis, einen für den extrovertierten "Künstler" und schließlich einen für die tollen Maus-Settings. Der Rest ist trotz aller Überzeichnung extrem unlustig und zuweilen sogar nervig. Nur selten vermag ein Witz zu zünden. Wirklich schade, aber keinesfalls sehenswert.
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Lester Burnham
über Fantastic Four 2012/05/06 11:44:38
Mit den Comic-Meisterwerken wie "Spider-Man", "X-Men" und "Iron Man" sicherlich nicht zu vergleichen, aber auch kein Totalausfall, wie ich finde. Tim Story legt eben mehr Wert auf Witz und kleine Albernheiten als auf Charakterentwicklungen und eine gute Geschichte. Ich hatte trotzdem meinen Spaß, auch wenn ich vom Bösewicht noch etwas mehr erwartet hätte (die Rolle war sicherlich super gecastet, aber ein bisschen böser hätte er noch sein können) und das Finale doch allzu kurz ausgefallen ist. Da wäre definitiv ein action- und temporeicher Showdown angebracht gewesen, aber hier ging das alles viel zu schnell.
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Lester Burnham
über Battleship 2012/05/02 16:06:40
Man muss sich schon bewusst sein, wenn man diesen Film sehen will, dass man einen echten Actionkracher von vorne bis hinten serviert bekommt. Zerstörungsorgien à la "Transformers" soweit das Auge reicht, soviel ist klar. Keine Story mit Tiefgang und auch im Hinblick auf die Charaktere sollten keine hohen Wellenbewegungen erwartet werden. Militärische Oneliner, leider eher ernst als ironisch, in fast jeder Szene. Aber der Film basiert nunmal auf einem Gesellschaftsspiel; warum also auch hier nicht einfach Spaß haben? Muss auch hin und wieder mal sein!
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Lester Burnham
über Marvel's The Avengers 2012/05/02 15:52:53
Das bombastische Glanzstück der Marvel-Superhelden und ein würdiges Finale der ersten, von Marvel eigens initiierten, Avengers-Rutsche. Witzig, selbstironisch (ein großer Dank geht da vor allem an Robert „Iron Man“ Downey Jr.), cool, actiongeladen (aber immer mit der nötigen Übersichtlichkeit und dem perfekten Timing!), temporeich, packend, mitreißend! Hier merkt man einfach, dass dem Regisseur die Figuren und ihre Interaktionen wichtiger sind, als sinnlose Materialschlachten – ausgezeichnet! Da bleibt nur zu sagen: Auf zur nächsten Mission!
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Lester Burnham
über Meine erfundene Frau 2012/04/30 11:27:22
Endlich wieder eine Komödie, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Die Story kann man natürlich getrost vergessen – unglaubwürdig, konstruiert und vorhersehbar hoch 10. Aber dem Charme, den die ganzen Protagonisten entwickeln, kann man sich einfach nicht entziehen; selbst Adam Sandler hat nicht genervt, sondern hatte einige nette Oneliner zu bieten. Brooklyn Decker war zwar vorrangig Eye Catcher, hat ihre Sache aber trotzdem gut gemacht. Jennifer Aniston war so witzig wie lange nicht und ihre Kinder waren jedesmal zum Brüllen, wenn sie wieder den Mund aufgemacht haben, gerade die Tochter mit ihrem Schauspiel-Getue. Kleines Highlight war auch noch Nicole Kidman, die so dermaßen übertrieben ihre Rolle überzeichnet hat, dass es einfach nur köstlich war. Einzig „Dolph Lundgren“ hat den Bogen das ein oder andere Mal ein wenig überspannt.
Fazit: Eine nette Komödie für Zwischendurch: witzig und mit Herz!
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Lester Burnham
über Bad Teacher 2012/04/29 19:35:12
Zotige, pubertäre (Sex-)Komödie, die mit ihren vulgären Sprüchen im Minutentakt so ungezogen und draufgängerisch daherkommen will, die meiste Zeit aber nur vorlaut und peinlich wirkt. Wenigstens gibt es noch Cameron Diaz, die klasse spielt und das Bestmögliche aus ihrer Rolle herausholt.
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Lester Burnham
über Tron Legacy 2012/04/29 19:19:14
Also stylisch war es allemal. Die ganze Hightech-Welt sah schon sehr beeindruckend aus und die Actionparts - gerade dieses "Boomerang-Spiel" - waren auch klasse inszeniert. Dazu der bombige Sound, das hat alles super gepasst. Storytechnisch sollte man allerdings nicht allzu viel erwarten. Und warum zum Teufel kam es mir am Ende so vor, als säße ich in einem "Star Wars"-Film (Stichwort: Obi-Wan- / Yoda-Verschnitt)?
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Lester Burnham
über Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 2012/04/18 17:36:41
Überlanges, zu episodenhaft konzipiertes, einzig auf seinen Hauptdarsteller zugeschnittenes Action-Abenteuer, das in den temporeichen (Effekt-)Schlachten überzeugen kann und immer dann, wenn Davy Jones die Bühne betritt, enorm an Atmosphäre gewinnt und dabei richtig Fahrt aufnimmt. Für mich der eigentliche Star des Films, auch wenn Johnny Depp wieder super spielt - aber man kennt es eben schon...
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Lester Burnham
über Hop - Osterhase oder Superstar? 2012/04/17 14:58:55
Niedliches Osterabenteuer, perfekt für die Zielgruppe der unter 10-Jährigen konzipiert, das sich nahtlos in die Reihe knallbunter und verspielter Weihnachtsfilme einreiht. Die kleinen Kinder werden an der bunten Hasenwelt und ihrer knuffigen Bewohner sicherlich ihre Freude haben, die Älteren schauen dagegen ein wenig in die Röhre. Weder storytechnisch hat "Hop" irgendwelche Überraschungen parat, noch kann er durch witzige Sprüche oder Anspielungen unterhalten. Am besten war da noch David Hasselhoffs Gastauftritt.
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Lester Burnham
über Iron Man 2 2012/04/15 11:31:00
Ein bisschen mehr Popcorn als der äußerst gelungene erste Teil. Aber man braucht auch eine gute Story, schließlich ist der "Held" jetzt schon eingeführt, was im Erstling einen erheblichen Teil der Handlung eingenommen hat.
Insgesamt hat mir Teil 2 dann noch ein wenig besser gefallen; und das lag an Mickey Rourke und Scarlett Johansson. Einer der besten Bösewichte aller Comicverfilmungen, keine Frage, diabolisch, böse, unheimlich (vor allem durch sein Auftreten), aber auch in einer gewissen Weise verletzlich. Hat mir unglaublich gut gefallen! Dazu die clevere Darstellung von Eye-Candy Johansson als charmante, aber schlagfertige Assistentin. Dazu die Rollen aus dem ersten Teil - top Besetzung!
Action und Effekte waren wieder super, gerade die Rüstung des Bösewichts fand ich richtig gut. Nette Sprüche waren auch wieder drin, ebenso wie ein peppiger Sound. Also alles, was eine tolle Comicverfilmung ausmacht! Klasse!
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Lester Burnham
über Iron Man 2012/04/15 11:09:06
Gefällt mir wirklich von Mal zu Mal besser. Robert Downey Jr.'s Auftritt als Mischung zwischen arrogantem Egozentriker und charmantem Womanizer mit Sinn für Gerechtigkeit ist Gold wert. Der ganze Film ist eine einzige "One-Man-Show"!
Endlich ein Superheldenfilm, der Witz und Action klasse miteinander verbindet. Die Actionszenen lassen sich zwar an einer Hand abzählen, dafür sind sie stets intelligent in die Handlung eingebunden und abwechslungsreich inszeniert.
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Lester Burnham
über Toy Story 2012/04/14 15:06:12
Auf zu Pixars Anfängen: der erste abendfüllende voll animierte Spielfilm. Und schon 1995 war die Qualität der Animationsschmiede herausragend. "Toy Story" bietet vor allem eins: Spaß en masse! Sowohl die temporeiche Geschichte als auch die Kabbeleien zwischen den beiden Hauptdarstellern sind hochgradig unterhaltsam. Was den Animationsfilm aber erst richtig gut macht, sind zwei Dinge: Erstens der überragende Ideenreichtum der Drehbuchautoren und zweitens die überaus sympathischen Figuren - bis zum letzten Nebenspielzeug. Jede Figur hat seinen ganz eigenen Charme, jeder seine ganz bestimmte Rolle im großen Spielzeugkosmos. Die Figuren sind es letztlich, die den Film zu dem machen, was er ist. Meistens steht der Witz im Vordergrund; dank pfiffiger Sprüche ist dieser allerdings nicht nur für kleine Kinder (wie es ja zuerst anmuten könnte). Aber auch wenn es mal ernster zugeht, stimmt immer das Timing. Und dass nebenbei auch noch Werte wie Freundschaft und Vertrauen vermittelt werden, tut dem vorzüglichen Spaß keinen Abbruch, da nie zu dick aufgetragen wird.
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Lester Burnham
über Cars 2 2012/04/12 17:00:54
Schon der erste Ausflug in die Welt der sprechenden Autos war mit den üblichen Pixar-Werken nicht vergleichbar. Es war kein Totalausfall, aber Geschichte, Witz und Charaktere blieben doch etwas auf der Strecke - im "Cars"-Jargon ausgedrückt.
Nun also ein unnützer Aufguss, der eine komplett andere Geschichte erzählt, aber keineswegs besser daherkommt. Noch immer sind die Figuren blass, selbst wenn sie schön animiert sind und den ein oder anderen Autofan sicherlich begeistern dürften. Gerade der neue Held - Hook - entwickelt nach einiger Zeit einen echten Nervfaktor; die Witze in "Cars 2" werden ohnehin fast ausschließlich aus dessen Dümmlichkeit gezogen; das wirkt bisweilen arg anstrengend, gerade wenn man nicht zu der Zielgruppe der unter 10-Jährigen gehört.
Keine Frage, die verschiedenen Städte und die dazugehörigen Klischees, die wirklich nett in die "Cars"-Welt integriert wurden, sind traumhaft animiert und bieten einen enorm hohen Detailreichtum; da gibt es auch beim dritten oder vierten Ansehen sicherlich noch das ein oder andere zu entdecken. Und auch das Tempo ist durch die vielen verschiedenen Schauplatzwechsel stets hochgehalten. Das war ja auch ein kleines Manko beim Vorgänger.
Das täuscht aber nicht über die offensichtlichen Schwächen von "Cars 2" hinweg. Es handelt sich schon um ein nettes Actionabenteuer für die Kleinen am Sonntagnachmittag, Pixar dürfte nach den bisherigen Filmen aber sicherlich einen höheren Anspruch an sich selbst haben. Denn ein Markenzeichen war fast immer, dass die Geschichten überzeugt, die Figuren berührt haben und dabei Unterhaltung für Groß UND Klein geboten wurde. Das ist hier leider nicht gelungen.
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Lester Burnham
über Coraline 2012/04/12 11:20:14
Ganz abseits von allen quietschbunten und märchenhaft verspielten, witzigen Animationsabenteuern, präsentiert sich "Coraline" als düsteres, unheimliches Coming-of-Age-Drama, das durch Optik und dunkle Groteske zu beeindrucken weiß.
Die schaurig-schöne Fantasy-Parallelwelt bildet den perfekten Kontrast zum trostlosen Leben Coralines in der Realität. Hier wird auch optisch alles richtig gemacht: die grauen, tristen Farben spiegeln Coralines hoffnungslosen, bedauerlichen und einsamen Gemütszustand wider, wohingegen die skurrile, verrückte Traumwelt mit den Menschen mit den Knopfaugen das Aufbegehren, das Ausreißen aus den Zwängen der Monotonie und das Erschaffen einer Welt, die sich nur um einen Menschen auf der Welt dreht - nämlich Coraline - darstellt.
Eine grausige Vorstellung, dass ein alternatives Ich in einer Parallelwelt existiert, das Besitz von uns ergreifen und uns gefügig machen will.
Wer an einem Animationsfilm interessiert ist, der eine seltsam-fantastische Optik mit einer gehörigen Portion bizarren Eigenheit mischt und dabei eine wichtige Botschaft vermittelt, ist hier genau richtig. Aber Vorsicht: Man muss sich darauf einlassen!
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Lester Burnham
über Der König der Löwen 2012/04/06 10:09:53
Eine einfühlsame Coming-of-Age-Geschichte mit tollen Zeichnungen und einprägsamen (Ohrwurm-)Songs, die nicht nur die kleinen Zuschauer begeistern dürfte. Gerade der Mix aus düsteren, bedrohlichen Elementen und witzigen, lockeren Parts weiß zu gefallen. Sollte man mal gesehen haben, besonders wegen der Musik.
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Lester Burnham
über The American 2012/04/01 11:17:33
Regisseur Anton Corbijn beweist Ruhe beim Inszenieren seines Thrillerdramas, so viel ist klar. Er verlangt dem Zuschauer Geduld ab, denn große Storytwists oder Actioneinlagen sind nicht zu erwarten. In der Ruhe liegt ja bekanntlich die Kraft; und doch bin ich für meinen Teil mit dem extrem ruhigen Erzähltempo nicht 100% klar gekommen. Sicherlich lässt sich die Natur und das seelenruhige Bergdorf so exzellent fotografieren, bei einem Thriller erwarte ich da allerdings ein bisschen mehr. Überraschungen sind vom Drehbuch schließlich auch nicht zu erwarten.
Clooney war super, keine Frage; durch die langsame Regiearbeit konnte seine Figur perfekt charakterisiert werden. Dieser Umstand hat allerdings auch nicht darüber hinwegtäuschen können, dass es zwischenzeitlich einfach zäh war, weil so gut wie nichts passiert ist. Ich kann nachvollziehen, wenn man den Film gerade wegen seiner ruhigen Inszenierung und der tollen Bebilderung mag. Ich kann damit nicht so viel anfangen.
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Lester Burnham
über Drachenzähmen leicht gemacht 2012/04/01 11:09:29
Temporeiches, verspieltes, witziges, berührendes, liebesvoll animiertes und mit tollen Actioneinlagen gespicktes Fantasymärchen über Freundschaft, Mut und Vertrauen, das dank des Detailreichtums und der stets glaubwürdigen Charaktere 90 Minuten für beste Unterhaltung sorgt.
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Kreaexo 2012/04/01 15:04:41
Antwort löschenEin Satz in dem alles Wichtige und Erwähnenswerte drin steckt, Respekt! :D
Lester Burnham
über Hangover 2012/04/01 11:06:32
Was dieses Komödienpuzzle meines Erachtens ausmacht, sind die vielmehr die vielen skurrilen Situationen an sich, als eine hohe Gagdichte. Sicherlich hauen Stu & Co. einige echte Brüller heraus, aber viel lustiger sind ja eigentlich die verrückten, irren, abgedrehten Storytwists, die "Hangover" immer wieder auffährt.
Es war insgesamt ohne Zweifel spaßig, auch wenn das eine oder andere Mal ein wenig über das Ziel hinausgeschossen wird.
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Lester Burnham
über Date Night - Gangster für eine Nacht 2012/04/01 10:58:14
Klar ist die Story reichtlich unglaubwürdig - als würde ein stinknormales Paar eines Nachts für ein Gaunerpaar gehalten werden und in ein irrwitziges Action-Abenteuer mitsamt Schießduellen und Verfolgungsjagden stoßen.
Aber der Anspruch bzgl. der Handlungen bei Komödien darf bekanntlich nicht an die große Glocke gehangen werden - letztlich soll eine Komödie ja unterhalten!
Dank des famosen Hauptdarsteller-Gespanns und den vielen verrückten Ideen gelingt das über weite Strecken des Films spielend. Einsame Spitze: der gemeinsame Gogo-Dance!
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