Der Mann heißt "Simpson", mit nur 2 "s"...aber egal.
Die Serienkonzepte scheinen auf den ersten Blick sehr ähnlich, nur fällt dem gediegenen Zuseher auf, sollte er die Serie im englischen Original und ohne die famos schlechten deutschen Synchros schauen, dass FG deutlich provokanter und anarchischer herüberkommt, als die mittlerweile spießigen und gagheischenden Simpsons.
Dabei macht FG langsam auch dieselbe Entwicklung durch wie die Simpsons...war FG bis ca. zur Staffel 6 noch lustig, sind die neueren Staffeln durchweg darauf angelegt, an die alten Erfolge anzuknüpfen...und das verkrampft ungemein, das ist nicht lustig und das merkt letztendlich auch der Zuschauer.
Daher sind FG und die Simpsons aktuell leider nur noch Schatten ihrer selbst. McFarlane sollte aufhören, solange es noch ehrenvoll möglich ist.
Tja, ich bin ein wenig hin-und hergerissen. Einerseits hege ich immer Sympathien für Aussteiger wie McCandless, zumal der Film auf der wahren Geschichte von "Alex Supertramp" beruht.
Sean Penn versucht auch redlich, die innere Zerrissenheit von Alex darzustellen, indem er die Familiengeschichte kurz anreißt...aber das genügt nicht, um die Psyche des Mannes zu verstehen. So stellt sich Alex Supertramp im ganzen Film als arroganter und selbstsüchtiger Rotzlöffel dar, der am Ende aufgrund seiner eigenen Dummheit stirbt.
Auch hatte ich das Gefühl, dass die Nebenfiguren, die er auf seinem Trip kennenlernt, keinen wirklichen Einfluß auf sein Leben haben. Man nimmt an, er nimmt sie einfach zum Weiterkommen und Geldverdienen in Kauf, emotionale Bindungen spürt man eigentlich gar nicht...aber das könnte man natürlich auch mit der emotionalen Bindungsangst zusammenhängen, wegen der Candless überhaupt erst auf diesen Trip gegangen ist.
Ob das dem echten McCandless gerecht wird, wage ich zu bezweifeln...allerdings kann auch dieser nicht allzu wildniserfahren gewesen sein, starb er doch ein paar Kilometer vom nächsten Highway entfernt.
ganz meiner meinung,in sachen freundschafftlicher bindung wäre da vieleicht der alte herr zu nennen.und vieleicht geht es bei dem hippy getuhe auch ein bischen um rastlosigkeit=freimachen von üblichen sozialverhältnissen.aber wie er zu den gedanken kam, bleibt ein rätzel, zumal der darsteller einfach zu milchgesichtich wirkt um überzeugen zu können und so greift das drama nicht,ein auto würde kein normalsterblicher ohne grund ablehnen oder,ohne vorhergegange schlüsselerlebnisse,spätpupertäre gesellschafftskritik,temp.rebelionsphase, wie hier reicht da wirklich nicht aus..
Schöne, kurzweilige Unterhaltung. Wie fast immer bei Stiller-Filmen, sollte man auch hier keine tiefgründige Story erwarten. Möchte man aber knapp 2 Stunden mit schwarzem Humor, übertriebenen Splatter-Szenen und Gags unterhalten werden, dann ist der Film genau richtig. Meines Erachtens einer der besten Stiller-Filme.
Ich habe die Trilogie von Stieg Larsson gelesen und habe mir daher auch den ersten Film dieser Reihe angeschaut.
Ich war nicht nur überrascht, sondern nahezu schockiert, wie schlecht dieser Film umgesetzt wurde und wie losgelöst er in vielen Erzählsträngen vom Buch ist. Anscheinend wurde von der literarischen Vorlage nur das Grundmuster übernommen, und hier und da einfach neue, völlig zusammenhanglose Plots erfunden.
Während die Bücher über weite Strecken faszinieren konnten, startete die Filmreihe mit einem großen Flop, der das Geld für die DVD nicht wert ist.
Ich habe das Buch nicht gelesen, wollte mir aber aufgrund der einigermaßen guten Kritiken den Film auch einmal anschauen...und wurde prompt enttäuscht. Eine durchschaubare Handlung, bis auf Monica Bleibtreu (die eine fast schon zu überspitzte Rolle darstellte) blasse Akteure. Das Klischee einer zusammenhaltenden, übermoralisierten Dorfgemeinschaft ist ebenfalls nicht neu und in dem Film langatmig wiedergegeben.
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lutz-michaelis
Kommentare 2010/07/14 10:47:03
Der Mann heißt "Simpson", mit nur 2 "s"...aber egal.
Die Serienkonzepte scheinen auf den ersten Blick sehr ähnlich, nur fällt dem gediegenen Zuseher auf, sollte er die Serie im englischen Original und ohne die famos schlechten deutschen Synchros schauen, dass FG deutlich provokanter und anarchischer herüberkommt, als die mittlerweile spießigen und gagheischenden Simpsons.
Dabei macht FG langsam auch dieselbe Entwicklung durch wie die Simpsons...war FG bis ca. zur Staffel 6 noch lustig, sind die neueren Staffeln durchweg darauf angelegt, an die alten Erfolge anzuknüpfen...und das verkrampft ungemein, das ist nicht lustig und das merkt letztendlich auch der Zuschauer.
Daher sind FG und die Simpsons aktuell leider nur noch Schatten ihrer selbst. McFarlane sollte aufhören, solange es noch ehrenvoll möglich ist.
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guggenheim 2010/07/14 10:55:50
Antwort löschenZu dem zusätzlichen "s" selbiges wie schon mal weiter oben:
War mein Fehler. Nicht aufgepasst nach Titeländerung.
Pardon, es war heiss :)
lutz-michaelis
über Marmaduke 2010/06/26 12:11:19
Klingt nach nem "Marley"-Abklatsch, nur in NOCH schlechter. Von daher: nein, danke. Da lache ich mehr, wenn ich mich selbst kitzle.
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lutz-michaelis
über Into the Wild 2010/06/23 10:48:17
Tja, ich bin ein wenig hin-und hergerissen. Einerseits hege ich immer Sympathien für Aussteiger wie McCandless, zumal der Film auf der wahren Geschichte von "Alex Supertramp" beruht.
Sean Penn versucht auch redlich, die innere Zerrissenheit von Alex darzustellen, indem er die Familiengeschichte kurz anreißt...aber das genügt nicht, um die Psyche des Mannes zu verstehen. So stellt sich Alex Supertramp im ganzen Film als arroganter und selbstsüchtiger Rotzlöffel dar, der am Ende aufgrund seiner eigenen Dummheit stirbt.
Auch hatte ich das Gefühl, dass die Nebenfiguren, die er auf seinem Trip kennenlernt, keinen wirklichen Einfluß auf sein Leben haben. Man nimmt an, er nimmt sie einfach zum Weiterkommen und Geldverdienen in Kauf, emotionale Bindungen spürt man eigentlich gar nicht...aber das könnte man natürlich auch mit der emotionalen Bindungsangst zusammenhängen, wegen der Candless überhaupt erst auf diesen Trip gegangen ist.
Ob das dem echten McCandless gerecht wird, wage ich zu bezweifeln...allerdings kann auch dieser nicht allzu wildniserfahren gewesen sein, starb er doch ein paar Kilometer vom nächsten Highway entfernt.
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theONEinsane 2010/07/05 20:31:25
Antwort löschenganz meiner meinung,in sachen freundschafftlicher bindung wäre da vieleicht der alte herr zu nennen.und vieleicht geht es bei dem hippy getuhe auch ein bischen um rastlosigkeit=freimachen von üblichen sozialverhältnissen.aber wie er zu den gedanken kam, bleibt ein rätzel, zumal der darsteller einfach zu milchgesichtich wirkt um überzeugen zu können und so greift das drama nicht,ein auto würde kein normalsterblicher ohne grund ablehnen oder,ohne vorhergegange schlüsselerlebnisse,spätpupertäre gesellschafftskritik,temp.rebelionsphase, wie hier reicht da wirklich nicht aus..
lutz-michaelis
über Tropic Thunder 2010/06/22 12:00:24
Schöne, kurzweilige Unterhaltung. Wie fast immer bei Stiller-Filmen, sollte man auch hier keine tiefgründige Story erwarten. Möchte man aber knapp 2 Stunden mit schwarzem Humor, übertriebenen Splatter-Szenen und Gags unterhalten werden, dann ist der Film genau richtig. Meines Erachtens einer der besten Stiller-Filme.
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lutz-michaelis
über Verblendung 2010/06/21 15:35:12
Ich habe die Trilogie von Stieg Larsson gelesen und habe mir daher auch den ersten Film dieser Reihe angeschaut.
Ich war nicht nur überrascht, sondern nahezu schockiert, wie schlecht dieser Film umgesetzt wurde und wie losgelöst er in vielen Erzählsträngen vom Buch ist. Anscheinend wurde von der literarischen Vorlage nur das Grundmuster übernommen, und hier und da einfach neue, völlig zusammenhanglose Plots erfunden.
Während die Bücher über weite Strecken faszinieren konnten, startete die Filmreihe mit einem großen Flop, der das Geld für die DVD nicht wert ist.
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lutz-michaelis
über Tannöd 2010/06/21 15:29:53
Ich habe das Buch nicht gelesen, wollte mir aber aufgrund der einigermaßen guten Kritiken den Film auch einmal anschauen...und wurde prompt enttäuscht. Eine durchschaubare Handlung, bis auf Monica Bleibtreu (die eine fast schon zu überspitzte Rolle darstellte) blasse Akteure. Das Klischee einer zusammenhaltenden, übermoralisierten Dorfgemeinschaft ist ebenfalls nicht neu und in dem Film langatmig wiedergegeben.
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