Nach "Fish Story" nun mein zweiter Film von Yoshihiro Nakamura. Die Prämisse von "Golden Slumber" erscheint deutlich weniger ausgefallen als "Fish Story": Ein Mann wird unschuldig bezichtigt einen Anschlag auf den Premierminister ausgeführt zu haben. Daraufhin folgen wir ihm dabei, wie er vor der Polizei flüchtet und gleichzeitig versucht die Wahrheit herauszufinden. Bis hierhin hört sich das Ganze stark nach Filmen im Stile von "Auf der Flucht" an. Zu Anfang ist es das auch, aber mit der Zeit kommen seine alten Freunde aus Universitätstagen ins Spiel, um ihm bei der Flucht zu helfen, und der Film wird immer ausgefallener und schräger.
Ähnlich wie bei "Fish Story" wird einem beim Anschauen wohlig-warm ums Herz und die zwei Stunden vergehen wie im Fluge (ohje, was für eine Floskel, ist aber wahr). In den Nakamura-Filmen scheint Musik immer eine wichtige Rolle zu spielen: In "Fish Story" ist es noch ein Rocksong der die Welt rettet und in "Golden Slumber" hat das titelgebende Lied der Beatles auch eine gewisse Bedeutung.
Wie bei "Fish Story" gibt es von mir eine absolute Empfehlung, aber man sollte keinen Verschwörungsthriller a la "Auf der Flucht" oder "Bourne" erwarten.
Wie kann der Song einer Rockband die Welt vor dem unvermeidlich erscheinenden Einschlag eines Kometen retten?
Regisseur Yoshihiro Nakamura beantwortet diese Frage indem er dem Zuschauer mehrere Geschichten auftischt, die sich in fünf unterschiedlichen Jahrzehnten abspielen. Die einzelnen Geschichten sind mal berührend, mal lustig oder einfach nur schräg, aber sie und ihre Charaktere sind durchweg absolut liebenswert (inkl. "Armageddon" und "Karate Kid" Referenzen). Schließlich laufen irgendwann die Credits durchs Bild und man sitzt mit einem breiten Grinsen vor dem Fernseher und frägt sich, warum es nicht mehr von solchen Filmen gibt.
Der weiss halt, was unterhält und was spaß macht, nicht alles muss immer pseudo intelektuell sein, um den Grad des Wertes eines Filmes zu bestimmen, was ans sich wirklich schwachsinnig ist.
@New Cameron
Ein Film der völlig ideenlos ein schon 1000mal gehabtes Standardschema abrollt vermag mich nicht zu unterhalten (Ja, Knight & Day, ich guck dich an!).
Ich will doch auch keine Liste voll mit Arthouse-Filmen sehen, aber nicht so einen Film aus dem automatischen Drehbuch-Generator (der irgendwo im Büro einen Studiobosses rumstehen muss^^). Tarantino schafft es doch selber auch Blockbuster zu drehen, die (ohne Tiefgang) bestens unterhalten und nicht das Publikum für dumm verkaufen.
Kleiner Einwurf: Immer wieder erstaunlich, wie es manche Menschen, die sich dazu berufen fühlen, etwas als pseudointellektuell bezeichnen zu können, nicht einmal auf die Reihe bekommen, "pseudointellektuell" richtig zu schreiben.
Muahahahahahaha du bist so lustig Niotq, ich hoffe du konntest dich bei den Beitrag aufgeilen, frohes Neues.
@Mawazh
hey Mawazh, ich versteh dein Anliegen, ich selbst sehe halt Filme zur Berieselung. "Dumme" Filme, die unterhalten haben ihren Job erledigt. Ich hege keinen Ressentiment gegen erfolgreiche "dumme/schlechte" Filme, wie sehr Viele hier, die sich mit Filmen zu identifizieren versuchen und bei "minder guten" Filmen so tuen, als ob sie ihn besser machen könnten. Grüße
Nach langer Zeit endlich wieder ein guter Korea-Thriller.
Nach den ersten paar Szenen hatte ich schon Befürchtungen, dass die Koreaner jetzt auch auf den Torture-Porn-Zug aufgesprungen sind. Doch aus der anfänglichen Folterszene entwickelt sich ein handfester Thriller, der aber auch im weiteren Verlauf für Leute mit schwachem Magen nur bedingt geeignet ist. Die zwei Hauptdarsteller Choi Min-sik (Oldboy) und Lee Byung-hun (Bittersweet Life) überzeugen auf voller Linie, besonders Choi als psychopathischer Killer ist eine "Augenweide". Die Inszenierung durch Kim Ji-woon (Bittersweet Life) ist über weite Strecken zurückhaltend, aber wenn es drauf ankommt atemberaubend (ohne zu spoilern, gebe ich mal das Stichwort "Messerstecherei im fahrenden Auto"). Mit knapp zweieinhalb Stunden Laufzeit weist der Film zwar gewisse Längen auf, ist aber trotzdem durchgehend spannend und emotional mitreißend.
I Saw the Devil ist sicherlich kein Meisterwerk a la Oldboy oder Memories of Murder, aber um Längen besser als das momentane Thriller-Angebot aus der Traumfabrik (und der koreanische Thriller-Output der letzten 1-2 Jahre).
splendid hat den film für den 15. april angekündigt!
http://www.bluray-disc.de/blu-ray-news/filme/20021-i-saw-the-devil-erscheint-ungekuerzt-als-teil-der-black-edition-auf-blu-ray-disc
"Isabella" wird gerne mit den Werken von Wong Kar-wai verglichen. Dieser Vergleich ist sicher nicht völlig an den Haaren herbei gezogen. Ich würde es als "Wong Kar-wai light" bezeichnen. Nicht nur stilistisch erinnert der Film stark an Chungking Express und Co., sondern auch atmosphärisch gibt es große Ähnlichkeiten. Im Vergleich zu Wongs Filmen ist "Isabella", durch den stärkeren Fokus auf die Handlung, zugänglicher für das breite Publikum.
Die "Vater trifft auf Tochter, von der er bis dato nichts wußte"-Handlung klingt reichlich abgedroschen, doch Pang verleiht dem altbekannten Thema durch die außergewöhnliche Erzählweise und Regie frischen Wind. Die Geschichte und besonders die zwei Hauptcharaktere ziehen den Zuschauer in ihren Bann und entführen ihn in das Macau Ende der 90er-Jahre. Unterlegt wird das Ganze mit schöner Musik, die bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde und geschickt die Mischung aus Melancholie und Lebensfreude vermittelt.
Letzendlich kann man sagen, dass "Isabella" ein starkes Stück Film ist, das von zwei starken Hauptdarstellern (Isabella Leong liefert ein fantastische Leistung ab) und einer schönen Regie getragen wird. Im HK-Kino ist "Isabella" eine sehr gelungene Abwechslung zu den dominierenden Cop-Thrillern und Liebesschnulzen. Pangs zukünftige Projekte werde ich definitiv mit Aufmerksamkeit verfolgen.
The White Dragon ist kitschig, schwachsinnig, vorhersehbar und in Sachen Kampfchoreographie kann der Film anderen Werken von Wilson Yip (u.a. Ip Man) nicht das Wasser reichen. Ich wurde aber trotzdem bestens unterhalten. Das lag hauptsächlich an den wirklich gelungenen und sympathischen Charakteren und einigen doch ziemlich lustigen Gags. Wer ein Kampfkunst-Meisterwerk a la Ip Man, sucht ist mit The White Dragon sicherlich nicht gut beraten. Wer aber seichte Unterhaltung für zwischendurch sucht, kann dem Film ruhig eine Chance geben.
Toll inszenierter Thriller über das "kreative Töten", besonders das Finale hat es in sich. Das Gesamtbild wird aber auch von ein paar Längen geschmälert.
Ich bin eigentlich kein großer Sitcom-Fan (Lache aus der Konserve...bääh!!!), aber HIMYM hat es mir angetan. Die Charaktere sind alle außergewöhnlich gut geschrieben und besetzt. Durch die große Rahmenhandlung verkommen die einzelnen Episoden nicht zu 20-minütigen Gag-Anreihungen, sondern schaffen es die Charaktere dem Zuschauer näher zu bringen und eine gewisse Spannung zu erzeugen. Die Gags (inkl. tollen Runninggags) sind zum Großteil wirklich klasse und alles andere als plump.
Die aktuelle 5. Staffel ist leider ziemlich schwach und markiert den vorläufigen Tiefpunkt der Serie. Ich hoffe Staffel 6 wird besser und lagsam wirds für Ted Zeit seine zukünftige Frau zu treffen.
Kurz gesagt: DIE BESTE SITCOM ALLERZEITEN
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Mawazh
über Golden Slumber 2011/01/08 02:17:11
Nach "Fish Story" nun mein zweiter Film von Yoshihiro Nakamura. Die Prämisse von "Golden Slumber" erscheint deutlich weniger ausgefallen als "Fish Story": Ein Mann wird unschuldig bezichtigt einen Anschlag auf den Premierminister ausgeführt zu haben. Daraufhin folgen wir ihm dabei, wie er vor der Polizei flüchtet und gleichzeitig versucht die Wahrheit herauszufinden. Bis hierhin hört sich das Ganze stark nach Filmen im Stile von "Auf der Flucht" an. Zu Anfang ist es das auch, aber mit der Zeit kommen seine alten Freunde aus Universitätstagen ins Spiel, um ihm bei der Flucht zu helfen, und der Film wird immer ausgefallener und schräger.
Ähnlich wie bei "Fish Story" wird einem beim Anschauen wohlig-warm ums Herz und die zwei Stunden vergehen wie im Fluge (ohje, was für eine Floskel, ist aber wahr). In den Nakamura-Filmen scheint Musik immer eine wichtige Rolle zu spielen: In "Fish Story" ist es noch ein Rocksong der die Welt rettet und in "Golden Slumber" hat das titelgebende Lied der Beatles auch eine gewisse Bedeutung.
Wie bei "Fish Story" gibt es von mir eine absolute Empfehlung, aber man sollte keinen Verschwörungsthriller a la "Auf der Flucht" oder "Bourne" erwarten.
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Mawazh
über Fish Story 2011/01/08 01:57:56
Wie kann der Song einer Rockband die Welt vor dem unvermeidlich erscheinenden Einschlag eines Kometen retten?
Regisseur Yoshihiro Nakamura beantwortet diese Frage indem er dem Zuschauer mehrere Geschichten auftischt, die sich in fünf unterschiedlichen Jahrzehnten abspielen. Die einzelnen Geschichten sind mal berührend, mal lustig oder einfach nur schräg, aber sie und ihre Charaktere sind durchweg absolut liebenswert (inkl. "Armageddon" und "Karate Kid" Referenzen). Schließlich laufen irgendwann die Credits durchs Bild und man sitzt mit einem breiten Grinsen vor dem Fernseher und frägt sich, warum es nicht mehr von solchen Filmen gibt.
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Mawazh
Kommentare 2011/01/04 14:47:35
Jackass und Knight & Day hätte ich nicht erwartet...
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New Cameron 2011/01/04 19:53:21
Antwort löschenDer weiss halt, was unterhält und was spaß macht, nicht alles muss immer pseudo intelektuell sein, um den Grad des Wertes eines Filmes zu bestimmen, was ans sich wirklich schwachsinnig ist.
Titaneus 2011/01/04 21:11:16
Antwort löschen"...nicht alles muss immer pseudo intelektuell sein,"
der Satz ergibt so überhaupt keinen Sinn...
Mawazh 2011/01/04 22:33:26
Antwort löschen@New Cameron
Ein Film der völlig ideenlos ein schon 1000mal gehabtes Standardschema abrollt vermag mich nicht zu unterhalten (Ja, Knight & Day, ich guck dich an!).
Ich will doch auch keine Liste voll mit Arthouse-Filmen sehen, aber nicht so einen Film aus dem automatischen Drehbuch-Generator (der irgendwo im Büro einen Studiobosses rumstehen muss^^). Tarantino schafft es doch selber auch Blockbuster zu drehen, die (ohne Tiefgang) bestens unterhalten und nicht das Publikum für dumm verkaufen.
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Niotq 2011/01/04 22:53:19
Antwort löschenKleiner Einwurf: Immer wieder erstaunlich, wie es manche Menschen, die sich dazu berufen fühlen, etwas als pseudointellektuell bezeichnen zu können, nicht einmal auf die Reihe bekommen, "pseudointellektuell" richtig zu schreiben.
New Cameron 2011/01/05 16:34:13
Antwort löschenMuahahahahahaha du bist so lustig Niotq, ich hoffe du konntest dich bei den Beitrag aufgeilen, frohes Neues.
@Mawazh
hey Mawazh, ich versteh dein Anliegen, ich selbst sehe halt Filme zur Berieselung. "Dumme" Filme, die unterhalten haben ihren Job erledigt. Ich hege keinen Ressentiment gegen erfolgreiche "dumme/schlechte" Filme, wie sehr Viele hier, die sich mit Filmen zu identifizieren versuchen und bei "minder guten" Filmen so tuen, als ob sie ihn besser machen könnten. Grüße
Mawazh
Kommentare 2010/12/03 23:54:16
PTA + Downey Jr. = count me in
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Mawazh
über I saw the Devil 2010/11/28 16:28:07
Nach langer Zeit endlich wieder ein guter Korea-Thriller.
Nach den ersten paar Szenen hatte ich schon Befürchtungen, dass die Koreaner jetzt auch auf den Torture-Porn-Zug aufgesprungen sind. Doch aus der anfänglichen Folterszene entwickelt sich ein handfester Thriller, der aber auch im weiteren Verlauf für Leute mit schwachem Magen nur bedingt geeignet ist. Die zwei Hauptdarsteller Choi Min-sik (Oldboy) und Lee Byung-hun (Bittersweet Life) überzeugen auf voller Linie, besonders Choi als psychopathischer Killer ist eine "Augenweide". Die Inszenierung durch Kim Ji-woon (Bittersweet Life) ist über weite Strecken zurückhaltend, aber wenn es drauf ankommt atemberaubend (ohne zu spoilern, gebe ich mal das Stichwort "Messerstecherei im fahrenden Auto"). Mit knapp zweieinhalb Stunden Laufzeit weist der Film zwar gewisse Längen auf, ist aber trotzdem durchgehend spannend und emotional mitreißend.
I Saw the Devil ist sicherlich kein Meisterwerk a la Oldboy oder Memories of Murder, aber um Längen besser als das momentane Thriller-Angebot aus der Traumfabrik (und der koreanische Thriller-Output der letzten 1-2 Jahre).
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hulkh0dn 2010/12/08 05:18:21
Antwort löschendu hast nich zufällig ne ahnung, wann man sich den auf deutsch an schauen kann ?
beste grüße
Mawazh 2010/12/08 09:40:44
Antwort löschenWird sicher noch ne Weile vergehen, bis der auf deutsch erscheint. Ich habe ihn auf koreanisch mit englischen UT gesehen.
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hulkh0dn 2010/12/08 21:30:57
Antwort löschenkk, danke
cts 2011/02/05 17:04:05
Antwort löschensplendid hat den film für den 15. april angekündigt!
http://www.bluray-disc.de/blu-ray-news/filme/20021-i-saw-the-devil-erscheint-ungekuerzt-als-teil-der-black-edition-auf-blu-ray-disc
Mawazh
Kommentare 2010/11/28 12:44:42
Was haben Steven Seagal, Chow Yun-fat und Andy Lau mit Martial-Arts zu tun???
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Mawazh
Kommentare 2010/11/25 22:58:42
Cashback (Sean Ellis)
Donnie Darko (Richard Kelly)
Die 12 Geschworenen (Sidney Lumet)
American Beauty (Sam Mendes)
Gattaca (Andrew Niccol)
Citizen Kane (Orson Welles)
Thank You for Smoking (Jason Reitman)
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Mawazh
Kommentare 2010/08/31 13:45:16
Ein Remake von "The Killer"??? Warum?!?
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Tobias Röhring 2010/08/31 13:53:13
Antwort löschenDas war auch mein erster Gedanke.
Mawazh
Kommentare 2010/08/25 13:37:46
3D...gähn...
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fabel 2010/08/25 16:26:28
Antwort löschendu sprichst mir aus der Seele ;)
Mawazh
über The Replacement Killers - Die Ersatzkiller 2010/08/23 22:57:12
John Woo für Arme.
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Mawazh
Kommentare 2010/08/19 02:58:17
In Venedig müsste man sein.
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Mawazh
Kommentare 2010/08/09 13:10:54
"Big Fish", "Der Mondmann" und "The Killer"
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der cineast 2010/08/09 20:56:25
Antwort löschenist the killer eigentlich nur eklig oder auch sinnig und ergreigend?
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der cineast 2010/08/09 20:56:36
Antwort löschenergreifend
Mawazh 2010/08/09 22:58:18
Antwort löschenInwiefern soll "The Killer" eklig sein?
Ich finde das Ende ziemlich ergreifend (Kitsch auf hohem Niveau^^).
Mawazh
über Isabella 2010/08/02 01:45:10
"Isabella" wird gerne mit den Werken von Wong Kar-wai verglichen. Dieser Vergleich ist sicher nicht völlig an den Haaren herbei gezogen. Ich würde es als "Wong Kar-wai light" bezeichnen. Nicht nur stilistisch erinnert der Film stark an Chungking Express und Co., sondern auch atmosphärisch gibt es große Ähnlichkeiten. Im Vergleich zu Wongs Filmen ist "Isabella", durch den stärkeren Fokus auf die Handlung, zugänglicher für das breite Publikum.
Die "Vater trifft auf Tochter, von der er bis dato nichts wußte"-Handlung klingt reichlich abgedroschen, doch Pang verleiht dem altbekannten Thema durch die außergewöhnliche Erzählweise und Regie frischen Wind. Die Geschichte und besonders die zwei Hauptcharaktere ziehen den Zuschauer in ihren Bann und entführen ihn in das Macau Ende der 90er-Jahre. Unterlegt wird das Ganze mit schöner Musik, die bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde und geschickt die Mischung aus Melancholie und Lebensfreude vermittelt.
Letzendlich kann man sagen, dass "Isabella" ein starkes Stück Film ist, das von zwei starken Hauptdarstellern (Isabella Leong liefert ein fantastische Leistung ab) und einer schönen Regie getragen wird. Im HK-Kino ist "Isabella" eine sehr gelungene Abwechslung zu den dominierenden Cop-Thrillern und Liebesschnulzen. Pangs zukünftige Projekte werde ich definitiv mit Aufmerksamkeit verfolgen.
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Mawazh
über The White Dragon 2010/07/30 00:47:57
The White Dragon ist kitschig, schwachsinnig, vorhersehbar und in Sachen Kampfchoreographie kann der Film anderen Werken von Wilson Yip (u.a. Ip Man) nicht das Wasser reichen. Ich wurde aber trotzdem bestens unterhalten. Das lag hauptsächlich an den wirklich gelungenen und sympathischen Charakteren und einigen doch ziemlich lustigen Gags. Wer ein Kampfkunst-Meisterwerk a la Ip Man, sucht ist mit The White Dragon sicherlich nicht gut beraten. Wer aber seichte Unterhaltung für zwischendurch sucht, kann dem Film ruhig eine Chance geben.
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Mawazh
über Accident 2010/07/18 02:43:37
Toll inszenierter Thriller über das "kreative Töten", besonders das Finale hat es in sich. Das Gesamtbild wird aber auch von ein paar Längen geschmälert.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mawazh
über Shanghai 2010/07/15 23:07:16
Chow Yun-Fat, Gong Li, John Cusack....vorgemerkt !!!
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Mawazh
über Paycheck - Die Abrechnung 2010/07/01 19:49:15
John Woo + Hollywood = Ben Affleck + Schauspielkunst = passt einfach nicht
Die noch "ordentliche" Bewertung verdankt der Film allein der Storyvorlage von Philip K. Dick.
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Mawazh
Kommentare 2010/06/24 13:34:15
Tolles Feature. Poster und Bewertungsbalken sollten aber schon noch etwas größer werden.
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Mawazh
Kommentare 2010/06/09 12:48:05
"Identität"
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Mawazh
über die Serie How I Met Your Mother 2010/05/23 02:13:07
Ich bin eigentlich kein großer Sitcom-Fan (Lache aus der Konserve...bääh!!!), aber HIMYM hat es mir angetan. Die Charaktere sind alle außergewöhnlich gut geschrieben und besetzt. Durch die große Rahmenhandlung verkommen die einzelnen Episoden nicht zu 20-minütigen Gag-Anreihungen, sondern schaffen es die Charaktere dem Zuschauer näher zu bringen und eine gewisse Spannung zu erzeugen. Die Gags (inkl. tollen Runninggags) sind zum Großteil wirklich klasse und alles andere als plump.
Die aktuelle 5. Staffel ist leider ziemlich schwach und markiert den vorläufigen Tiefpunkt der Serie. Ich hoffe Staffel 6 wird besser und lagsam wirds für Ted Zeit seine zukünftige Frau zu treffen.
Kurz gesagt: DIE BESTE SITCOM ALLERZEITEN
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