Fantastischer Film!! Meine Freundin wollte den umbedingt sehen! Nach der ersten Stunde konnte ich meine Begeisterung jedoch nicht mehr unterdrücken und hab mit meinem Handy gespielt - dann haben wir uns ausführlich gezofft, und den Film zuende geguckt. Danach bin ich zu Freunden gefahren die dann wieder 2012 geguckt haben und da konnt ich nicht mehr. Roland Emmerich ist ein blöder Komerznazi - er haut einem mit seiner Amerikanischen Flagge solange epische Effekte, epische Oberflächlichkeit, epische Logiklücken, Unlustigkeit und Klischees um die Ohren bis aaarg
Die Deutung der Buchvorlage ist einfach nicht gelungen. Graham Greene schrieb neben Romanen auch Gedichte, jeder seiner ausschweifenden Dialoge sind so lebendig und intelligent, übertragbar bauen auf Grundhaltungen von Kultur und angemessener Darstellung eines Menschen. Die Charaktere sind eindringlich gezeichnet, menschlich und vielschichtig, das Geschehen ist auf seine oberflächliche Prägnants ausgelegt und manchmal geschehen mehrere wichtige Ereignisse auf einer nur einer oder zwei Seiten.
Dies ist was den Film überfordert und zu schinkenwurs macht. Hier soll der Zuschauer unterhalten werden und bei diesem wurde sich auf die überzeugenenden Szenen, mitreißende Schockierung und die aufbauende Spannung komlpett verlassen. Die Funktion einer Erzählerstimme, nämlich in seiner Menschlichkei durch Gedanken des Protagonisten neue Bilder zu erhalten wird schon zu Beginn aufs minimum reduziert, bis sie ab und zu ein kurzen Kommentar abgibt und plötzlich verschwindet, weil dieser Film als krimiähnlicher Thriller durch Handlungsverstrickungen überzeugen SOLL und die Qualität der Dialoge, der Szenen, der Gedanken viel zu stark reduziert. Als Resultat werden einem überladene Emotionen, Handlungsabläufe und Bilder vorgeworfen - Hallo ich bin ein Film und will dich Unterhalten und allein diese Elemente sollen dir einen Gedanken, eine Metaebene vermittlen. Unbemerkt abartige Unterhaltungskunst
Zu sehen ist dies auch an der Erzählstruktur. Gegen Anfang wird man mit den nötigsten Informationen gespeist welche Charakterzeichnung und Abläufe verdeutlichen. Gegen Ende sollen Emotionen schlicht durch auschweifende, aber angemessene Darstellung von Schockierung, Gedankenreichtum und Menschlichkeit präsentiert werden -> Applaus, nach Haus, Liebe zum Film abgehakt. Um die Oberflächlichkeit zu kaschieren dröhnt durchgehend dramatische Geigenmusik, kaum eine Szene darf alleinstehen, wie ein permanentes Dauerdröhnen von Emotionen und Bedeutung, vereinfachte Präsentation für den Dummbatz-Zuschauer.
Aufgrund dieser nachlässigen Zeichnung der Charaktere trocknet mit der Zeit immerdeutlicher logisches Verhalten an der Handlungs und Erregungswut des Filmes aus. In der Spannung soll vergessen werden, wieso eigentlich nochmal überhaupt Thomas im Vietnam bleiben will, wie er seine Grundhaltung bricht und Partei ergreifen muss, wieso Pyle Thomas nicht misstraut und ihn mag: also insgesammt Haltung und Einstellung der Protagonisten - Alles Fragen, durch welche die Handlung den Charakteren eine Antwort abverlangt und aufgrund der Konzentration auf Spannung ignoriert.
Erst am Ende, im letzten Gespräch zwischen Pyle und Thomas zeigt sich die Qualität der Dialoge der Buchvorlage, die komplexität der Charektere in ihrem, von Anfang an Spannungsgeladenenden Kontakt (allein durch ihre entgegengesetzten Charakterarten) in immer verrückter/krasser werdenen Kontext und Szenario.
Vergiss einer mal die tiefgreifende Bedeutung der Handlung, die Meta-Repräsentation von den Akteuren, das Problem dies auf gewohnte Unterhalungsmedien-weise zu vermitteln, wenn ein Drehbuch geschrieben wird. Dieser Film ist nicht schlecht, tritt aber die Qualitäten der Vorlage mit Füßen!
ich dachte hier wird das thema satire kritisiert wie zb southpark. die wird fast nur gestreichelt und gelobt. gibt ganz viele so prominente namen und ganz viele blödsinnige charaktereigenschaften, die hat der schreiber dann auswendig gelernt und macht dann satire. das geht auch voll deep. schade
Richtig gut, wie sich der Film von den Erwartungen eines gagüberflutenden Comicfilmchen befreit. Plötzlich wird Gott thematisiert, die Geschichte vom Garten Eden, dem Apfel, Rassengleichheit, die Interpretation von Liebe und damit verbundenen Hass von einem bösartigen Roboter und dies ohne nur überzogen, veräppelnd sein zu wollen sondern auch nachvollziehbar aus dem Handlungsverlauf. Erst wird gemordet und geärgert, dann gefürchtet vor glücklichkeit, gelehrt und Bewusst gemacht, Glück angenommen, um es später weider zu zerstören, aber genau das wieder hingenommen. Es wird sogar ein Stück sensibel auf die Menschheit eingegangen wobei hier auch die Klischees abgehandelt und letzendlich wiederrufen werden. Schließlich will Yivo tatsächlich nur gutes tun - was mich erstmal ein Stück verwirrt hat und Bender feiert trotz der Opferung seines Fußes seinen Egoismus.
All das ist eingepackt in diesem mittlerweile durchgekauten Sozialkritik-Dummhumor-Simpsons-AmericanDad-Zeichentrickserienkonzept, was sich hier aber eben durch diese Zweischichtigkeit einfach ein Stück abhebt. Man merkt, dass sich hinter Futurama kein 20-Staffeln-und-50 Kinofilme-Unsinn mit andauernden Qualitätssprüngen versteckt.
Er zeigt, dass die 90 Minuten Episodenstreckung einer Serie nicht umbedingt riesig, gigantös, welt geht unter, emotional durchwirbelnd sein muss (siehe Simpsons Film usw.)!
Die präsentierte Lustigkeit, welche aus ernsten Situationen jegliche wirkliche Dramatik nimmt, aber dennoch unterhält und eine Geschichte auf absurde Weise erzählt ist eben auch eine Art, wie ein Film sein kann, nur irgendwie für die breite Masse zugänglicher als Artes Nachtprogramm.
Die Auflösung am Ende wurde ohne Mindfuck in die letzten Minuten reingequetscht, ohne die Überraschung wirklich auszukosten und auf den emotionalen Höhenflug zu treiben, was mich aufgeregt hat.
Sowieso ist, wie ich finde viel Potential in der Präsentation verschenkt worden, welche mir ein Gefühl gab, das zwischen konvnetioneller Unterhaltung und künstlerischem Schwermut schwankte und mal gut und weniger gut zu überzeugen wusste. Trotz Brandon und seiner Genre-passenden Misanthropenhaltung, dem greifbaren Hass und seinem Vergeltungswunsch kann man nicht einmal seine symbolisch schablonenartigen Gegenspieler wirklich verabscheuen (Intensität?)! Was irgendwie gut ist, aber jedenfalls nicht ganz in vorgesetzte Welt der Klischeecharakete passt, welche dem Grießgramszenario ein Augenzwinkern verlieh. Man könnte denken die Figuren wurden einfach nicht richtig überzeugend vermittelt. Für mich verwirrend und das wirft die Frage auf, ob diese Irritierung als Ziel gesetzt wurde oder einfach an klarer Entschlossenheit mangelte. Qualitätsfragen sind nie gut.
Im wesentlichen ein erfrischender Film. Jeder Schritt in Richtung eigener Idee und Experiment sind für mich maximale Punktzahl wert. Aber Moviepilot ermittelt nicht meine Haltung sondern Geschmack (damit ließe/lässt sich auch mehr Geld verdienen)
Bis auf Brains suche nach Neil hat der Film keine wirkliche Handlungen - Er ist eine einzige Präsentation zwei Varianten lebensunfähiger Vergewaltigungsopfer, in jedem Detaill ihrer geistigen Verwirrung. Ohne wirklichen Abschluss, in dem Zuschauer eine geistige Leere und betroffenheit auslösend.
Der Film stößt einem Themen visuell so direkt an den Kopf, wie Action/Horror-streifen das psychische Verstümmeln von Menschen durch Mord und Folter - dessen präsentation letzendlich aber auch durch ihre provokation einen Teil des Unterhaltungswertes ausmachen, was umstritten sein darf.
Insbesonders wenn die Unschuld von Kleinkindern hinterfragt wird.
Der Film ist seltsam langsam und zurückhaltend. Als ich dann plötzlich einen Wal in Zeitlupe durchs Wasser springen sah kam mir das wie ein Werbefilm für Recycling, Soziales Leben, "Geld ist nicht alles" vor. Wie der Protagonist erst nett, dann böse und dann keine Lust mehr hat und wieder nett ist war mitreißend.
Rumsdibums da läuft der Abspann. Innerhalb von zwei Stunden wurden unterschiedliche Weltansichten, Philosophietheorien, Bewusstseinsforschugsthesen, Lebenseinstellungen, Ich-Wahrnehmung - mal sehr kurz, mal sehr ausführlich präsentiert. Die kitschigen, manchmal realen, manchmal sehr unwirklichen Kurzgeschichten scheinen nur Grundgerüst zu sein. Hauptsache alles bunt, alles irgendwie kreativ ausgeführt, hauptsache extrem emotional und ideenreich. Unglaublich lebendig und mitreißend aber danach auch überlastend. Alles scheint überzogen, einfach, sowohl visuell als auch inhaltlich, nur um den Zuschauer mitzureißen. Ansich ist dieses Prinzip sehr simpel und immerwieder in schlechten Filmen zu verfolgen. Hier wird darauf hingewiesen.
Mr. Nobody bietet einem die Illusion vom unwirklichen Leben im Kopf eines Jungen, in seniem Weltbild (wie jeder sein eigenes hat). Er überhäuft einen mit vorgegaukelten Ansätzen - will aber Nichts als die Wahrheit anerkennen oder irgendwelche Ansichten kategorisieren."Ich weiß, dass ich nichts weiß".
Letzendlich hatte ich unfassbaren Spaß mit dem Film. Immerhin behandelt er das Thema Leben angemessen in seiner Überfüllung, in seinem Chaos und in der Indifferenz des Universums.
Die lustigen Sketche kotzen mich an. Man baumelte zwischen grandiosem Drama und berechenbarem höhö-Humor. Wieso sollte man einen Film so zerspalten ? Trauer und Freude zu kombinieren ist aufwendiger, waghalsiger als es Trainspotting versucht. Das überraschende Ende, der verbundene Mindfuck machen das aber wett, dass ich nich ganz so böse bin.
Die blöden Charaktere (Weißbrot ist menschlicher) trieben mir mit den dummfußigen Humor den Ärger ins Gesicht. Viele Situationen wären lustig, wenn man sie miterleben würde - als stummer Beobachter entfalten sich die Witze eher in der eigenen Vorstellung und abhebung von der Tatsache, dass man einen Film schaut, wie absurd die Situation in der Realität eigentlich wär. So funktioniert kein echter Humor.
In diesem Film dominiert Verpackung den eigentlichen Inhalt. Menschliche Anteilnahme an vorgehaltenen Emotionen sollen für den Zuschauer bewusst Haupthemen in der Präsentation werden. Letzendlich wird noch eine Sinnfrage hineingeworfen. Das was vorgehalten wird ist nicht nennenswert.
Ton und Bild, langatmigkeit, Echtzeitmomente, runde Kamerabewegung sollen, wie jeder andere Film fesseln - eben nur über neue visuelle Wege. Das Bild ist dunkel, unscharf, krasse Farbkontraste entstehen, die Kamera schwebt über dem geschehen und zeigt minutenlang im wesentlichen nichtssagende Momente, nebenher dröhnt die monoton klingende Kulisse. Man erwischt sich im Sitz eingesackt aber gebannt, mit manchmal skeptischem, manchmal entspannten Blick, aufs Bild starrend wieder. Respekt hierfür. Es hat was, wenn man sich darauf einlässt - sich zur späten Stunde Tee und eine Decke besorgt um allein im dunklen Kämmerchen vorsich hinzubrüten und die Void zu Entern lol.
Das drumherum UM der Verpackung (also Story, Charaktere usw.) kommen unterm Strich sehr kurz, sehr negativ und trist rüber und beschränkt sich auf das Abspulen von oberflächlichem, instinktivem Handeln, oft komplett sinnbefreit. Während andere Filme Menschlichkeit und Leben irgendwie zelebrieren, sei es durch Mitgefühl, wird hier ein nüchterner Blick auf die stehts gleichen Hinterköpfe und Schädeldecken geworfen, welche triebgesteuert Leben vernichten und neuerschaffen. Glücklichkeit und Spaß werden einfach durch Drogen ersetzt.
Ja das ist interessant. Aber ansich abwertend und provokant, weil einseitig und den Blick für das Wesen "Mensch" verfehlend, da wir uns vom Tier immernoch unterscheiden, dem "Ich" bewusst sind und nicht selbstzerstörerisch 24 Stunden unter Drogen in Puffs rumlungern und nur Mcdoof essen. Ebenso ist das wertneutrale Kommentar zum Kreislauf vom Leben eine unmoderne Verbrämung der Sinnesfrage.
Meiner Meinung nach entfernt sich dadurch Enter The Void vom normaler cineastischer Unterhalter und wird zu einem Experiment. Wie Unterhaltsam sowas sein kann, muss jeder fürsich entscheiden. Aufjedenfall ist es extrem langsam.
Absichtlich dummblödelnder Müll in Form eines Filmes kann ab und zu ganz gut unterhalten - vorausgesetzt ohne entgegengestrecktem Stinkefinger gegenüber Qualitätsansprüchen, sondern fliegender Leichtigkeit.
Der Film ist kein Individualisierungsverrückter und spricht die primitivsten Unterhaltungsempfinden in einem an, verwurstet hierbei scheinbar absichtlich jegliche Nachvollziehbarkeit und Erwartung vom Zuschauer, setzt einem ernsthafte Szenen vor, untermalt diese aber mit quitschiger Bumsdibum-Musik. Immerhin fühlt sich das echter als Hollywood an!
Charakterzeichnende Einleitung, Rückblenden und endlose Dialoge von durchdachten aber letzendlich doch "nur" schablonenhaften Ganoven, dessen Zusammenspiel den Handlungsverlauf definiert. Mir stellt sich da die Frage, warum noch explizite Gewalt, haufenweise Nebencharaktere und spannende Kurzfilmchen in die 90 Minuten hineingequetscht werden, welche ohnehin schon durch fast nebensächliche Handlung ungewöhnlich lang erscheinen.
Dieser Mann will zwanghaft Sensationen schaffen durch Absurdes - aber gleichzeitig Alltägliches. Kein Hau-Drauf-Hollywood, aber ein Hau-Drauf-Tarantino - im Großen und Ganzem ist das beides aber ziemlich ähnlich.
In denen gezeigt wird, wie sehr sich eine quitschbunte Klischeewelt mit einer kompressor-gestampften vermittelten Subtilität beißt.
Wieso muss der Film sich abgedreht, lustig, mit supi Happiend, für hibbelige Jugendliche angepasst präsentieren und sogar die emotionsgeladensten Momente in MTV-Musik oder schnellen Bildwechseln verpacken ? Es ist ein gutaussehender aber unpassender Spagat.
Jedoch ist und bleibt es ein Spagat und in meinen Augen eine ansich interessante Präsentationswahl, welche einen anspornt hinter die Kulissen des Filmes zu schauen.In dieser Hinsicht ein wiedersprüchliches Meisterwerk, welches auf die eigene Maskerade aggressiv hindeutet um von dort den Betrachter unzufrieden, aber belehrt wieder umkehren zu lassen.
Endlich mal wieder ein Kommentar von dir!
Den Film werde ich wahrscheinlich nicht sehen, wenn ich das hier lese - keine Lust auf einen weiteren Hollywood- HighSchool- Hau- Drauf- Streifen.
Oh je! Totaler Blödsinn. TOTALER BLÖDSINN!!!! Ich glaub, ich komm nie wieder auf moviepilot.de.. das ist ja viel zu krass hier.. boah ey. totaler blödsinn...!!111
Ich bin superkritisch und hab einen Anspruch, der diesen FIlm übersteigt. Deswegen mag ich ihn nun nicht! Ich geb mal so ein "Nicht so gut", weil der Film war auch nich so gut. Nahm sich viel zu wichtig und die Handlung war garnich spannend. Wo ist da überhaupt der Ton geblieben?? Klomalerei ;(
Ääh....
Der Film war super, jeder Schnitt sollte studiert werden weil technisch einfach perfekt und so. Und alles gut. Super atmosphärisch und künsterlisch und wegblasend. Bester Film ever, wird heut noch studiert weil die Szene am Anfang so gut gemacht ist, kann man heute nich. Wie der Schnitt!!
Wieso is das Ding eigenltich auf Moviepilot? Es ist noch nichtmal ein Film. Es ist eine aneinanderreihung bildlicher Zerstörung der geistigen, damals (1929!) durch Gesellschaft verankererten Rationalität und dem Gewissen eines jeden, damals lebenden Menschen. Es gibt keine Handlung, es gibt nichts zu bemängeln - es ist Wissenschaft und Kunst - keine Unterhaltung. Die heutig anerkannten fünf Wege, das Denken des Menschen in damals komplett neue Denkweisen zu führen, ist hier einfach symbolisch und spielerisch dargestellt um den in dem damaligen Zuschauer neue Denkansätze für den Kopf zu geben. Das war revolutionär, hat nichts mit hype zu tun und jeder der den FIlm nun irgendwie vorwirft er sei überbewertet hat einfach wirklich keinen Ahnung. Wer meint Schnitt und sowas waren grandios, der ist vom gehype einfach total verwirrt.
Wer sich heutzutage darauf nich darauf einlässt, wird beim angucken auch nich für sich glücklich.
Wer Amélie 10/10 gibt. ist nicht "superkritisch".
Ich würd eher sagen, dass der Anspruch der Symbolik des Films dein Verständnis übersteigt.
Was übrigens nichts schlimmes ist - mir geht es genauso. Jedoch ist der Fehler nicht beim Film zu suchen.
@DAJaro
Ich stell drei Meinungen auf. Als erstes den Kritiker/Anti-Hypesprecher, dann den Meinungslosen und gegen Ende meine Meinung. Das ganze ist getrennt durch Zeilenumbrüche. Hihi
Deine Kommentare
Meister Qualle
über Independence Day 2011/12/30 13:44:41
Fantastischer Film!! Meine Freundin wollte den umbedingt sehen! Nach der ersten Stunde konnte ich meine Begeisterung jedoch nicht mehr unterdrücken und hab mit meinem Handy gespielt - dann haben wir uns ausführlich gezofft, und den Film zuende geguckt. Danach bin ich zu Freunden gefahren die dann wieder 2012 geguckt haben und da konnt ich nicht mehr. Roland Emmerich ist ein blöder Komerznazi - er haut einem mit seiner Amerikanischen Flagge solange epische Effekte, epische Oberflächlichkeit, epische Logiklücken, Unlustigkeit und Klischees um die Ohren bis aaarg
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Meister Qualle
über Der stille Amerikaner 2011/12/30 02:49:51
Die Deutung der Buchvorlage ist einfach nicht gelungen. Graham Greene schrieb neben Romanen auch Gedichte, jeder seiner ausschweifenden Dialoge sind so lebendig und intelligent, übertragbar bauen auf Grundhaltungen von Kultur und angemessener Darstellung eines Menschen. Die Charaktere sind eindringlich gezeichnet, menschlich und vielschichtig, das Geschehen ist auf seine oberflächliche Prägnants ausgelegt und manchmal geschehen mehrere wichtige Ereignisse auf einer nur einer oder zwei Seiten.
Dies ist was den Film überfordert und zu schinkenwurs macht. Hier soll der Zuschauer unterhalten werden und bei diesem wurde sich auf die überzeugenenden Szenen, mitreißende Schockierung und die aufbauende Spannung komlpett verlassen. Die Funktion einer Erzählerstimme, nämlich in seiner Menschlichkei durch Gedanken des Protagonisten neue Bilder zu erhalten wird schon zu Beginn aufs minimum reduziert, bis sie ab und zu ein kurzen Kommentar abgibt und plötzlich verschwindet, weil dieser Film als krimiähnlicher Thriller durch Handlungsverstrickungen überzeugen SOLL und die Qualität der Dialoge, der Szenen, der Gedanken viel zu stark reduziert. Als Resultat werden einem überladene Emotionen, Handlungsabläufe und Bilder vorgeworfen - Hallo ich bin ein Film und will dich Unterhalten und allein diese Elemente sollen dir einen Gedanken, eine Metaebene vermittlen. Unbemerkt abartige Unterhaltungskunst
Zu sehen ist dies auch an der Erzählstruktur. Gegen Anfang wird man mit den nötigsten Informationen gespeist welche Charakterzeichnung und Abläufe verdeutlichen. Gegen Ende sollen Emotionen schlicht durch auschweifende, aber angemessene Darstellung von Schockierung, Gedankenreichtum und Menschlichkeit präsentiert werden -> Applaus, nach Haus, Liebe zum Film abgehakt. Um die Oberflächlichkeit zu kaschieren dröhnt durchgehend dramatische Geigenmusik, kaum eine Szene darf alleinstehen, wie ein permanentes Dauerdröhnen von Emotionen und Bedeutung, vereinfachte Präsentation für den Dummbatz-Zuschauer.
Aufgrund dieser nachlässigen Zeichnung der Charaktere trocknet mit der Zeit immerdeutlicher logisches Verhalten an der Handlungs und Erregungswut des Filmes aus. In der Spannung soll vergessen werden, wieso eigentlich nochmal überhaupt Thomas im Vietnam bleiben will, wie er seine Grundhaltung bricht und Partei ergreifen muss, wieso Pyle Thomas nicht misstraut und ihn mag: also insgesammt Haltung und Einstellung der Protagonisten - Alles Fragen, durch welche die Handlung den Charakteren eine Antwort abverlangt und aufgrund der Konzentration auf Spannung ignoriert.
Erst am Ende, im letzten Gespräch zwischen Pyle und Thomas zeigt sich die Qualität der Dialoge der Buchvorlage, die komplexität der Charektere in ihrem, von Anfang an Spannungsgeladenenden Kontakt (allein durch ihre entgegengesetzten Charakterarten) in immer verrückter/krasser werdenen Kontext und Szenario.
Vergiss einer mal die tiefgreifende Bedeutung der Handlung, die Meta-Repräsentation von den Akteuren, das Problem dies auf gewohnte Unterhalungsmedien-weise zu vermitteln, wenn ein Drehbuch geschrieben wird. Dieser Film ist nicht schlecht, tritt aber die Qualitäten der Vorlage mit Füßen!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
No.Name 2012/02/06 17:35:25
Antwort löschenSCHINKENWURST! Das ist die Aussage der Metaebene in diesem Kommentar. Gefällt mir.
Meister Qualle
Kommentare 2011/10/29 19:28:31
ich dachte hier wird das thema satire kritisiert wie zb southpark. die wird fast nur gestreichelt und gelobt. gibt ganz viele so prominente namen und ganz viele blödsinnige charaktereigenschaften, die hat der schreiber dann auswendig gelernt und macht dann satire. das geht auch voll deep. schade
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Meister Qualle
über Futurama - Die Ära des Tentakels 2011/09/04 19:51:20
Richtig gut, wie sich der Film von den Erwartungen eines gagüberflutenden Comicfilmchen befreit. Plötzlich wird Gott thematisiert, die Geschichte vom Garten Eden, dem Apfel, Rassengleichheit, die Interpretation von Liebe und damit verbundenen Hass von einem bösartigen Roboter und dies ohne nur überzogen, veräppelnd sein zu wollen sondern auch nachvollziehbar aus dem Handlungsverlauf. Erst wird gemordet und geärgert, dann gefürchtet vor glücklichkeit, gelehrt und Bewusst gemacht, Glück angenommen, um es später weider zu zerstören, aber genau das wieder hingenommen. Es wird sogar ein Stück sensibel auf die Menschheit eingegangen wobei hier auch die Klischees abgehandelt und letzendlich wiederrufen werden. Schließlich will Yivo tatsächlich nur gutes tun - was mich erstmal ein Stück verwirrt hat und Bender feiert trotz der Opferung seines Fußes seinen Egoismus.
All das ist eingepackt in diesem mittlerweile durchgekauten Sozialkritik-Dummhumor-Simpsons-AmericanDad-Zeichentrickserienkonzept, was sich hier aber eben durch diese Zweischichtigkeit einfach ein Stück abhebt. Man merkt, dass sich hinter Futurama kein 20-Staffeln-und-50 Kinofilme-Unsinn mit andauernden Qualitätssprüngen versteckt.
Er zeigt, dass die 90 Minuten Episodenstreckung einer Serie nicht umbedingt riesig, gigantös, welt geht unter, emotional durchwirbelnd sein muss (siehe Simpsons Film usw.)!
Die präsentierte Lustigkeit, welche aus ernsten Situationen jegliche wirkliche Dramatik nimmt, aber dennoch unterhält und eine Geschichte auf absurde Weise erzählt ist eben auch eine Art, wie ein Film sein kann, nur irgendwie für die breite Masse zugänglicher als Artes Nachtprogramm.
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Meister Qualle
über Fight Club 2011/08/19 17:02:52
frage: ist der film "von" hollywood ?
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Meister Qualle
über Brick 2011/08/02 06:05:05
Die Auflösung am Ende wurde ohne Mindfuck in die letzten Minuten reingequetscht, ohne die Überraschung wirklich auszukosten und auf den emotionalen Höhenflug zu treiben, was mich aufgeregt hat.
Sowieso ist, wie ich finde viel Potential in der Präsentation verschenkt worden, welche mir ein Gefühl gab, das zwischen konvnetioneller Unterhaltung und künstlerischem Schwermut schwankte und mal gut und weniger gut zu überzeugen wusste. Trotz Brandon und seiner Genre-passenden Misanthropenhaltung, dem greifbaren Hass und seinem Vergeltungswunsch kann man nicht einmal seine symbolisch schablonenartigen Gegenspieler wirklich verabscheuen (Intensität?)! Was irgendwie gut ist, aber jedenfalls nicht ganz in vorgesetzte Welt der Klischeecharakete passt, welche dem Grießgramszenario ein Augenzwinkern verlieh. Man könnte denken die Figuren wurden einfach nicht richtig überzeugend vermittelt. Für mich verwirrend und das wirft die Frage auf, ob diese Irritierung als Ziel gesetzt wurde oder einfach an klarer Entschlossenheit mangelte. Qualitätsfragen sind nie gut.
Im wesentlichen ein erfrischender Film. Jeder Schritt in Richtung eigener Idee und Experiment sind für mich maximale Punktzahl wert. Aber Moviepilot ermittelt nicht meine Haltung sondern Geschmack (damit ließe/lässt sich auch mehr Geld verdienen)
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Meister Qualle
über Chuck Palahniuk 2011/06/13 11:17:17
http://www.moviepilot.de/movies/choke-2
Ein Film, der auf Chucks Büchern basiert. Vergessen!
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Meister Qualle 2011/06/16 20:42:04
Antwort löschenwieso schreib ich bei buch da n plural hin ?
Meister Qualle
über Mysterious Skin - Unter die Haut 2011/03/15 02:40:13
Bis auf Brains suche nach Neil hat der Film keine wirkliche Handlungen - Er ist eine einzige Präsentation zwei Varianten lebensunfähiger Vergewaltigungsopfer, in jedem Detaill ihrer geistigen Verwirrung. Ohne wirklichen Abschluss, in dem Zuschauer eine geistige Leere und betroffenheit auslösend.
Der Film stößt einem Themen visuell so direkt an den Kopf, wie Action/Horror-streifen das psychische Verstümmeln von Menschen durch Mord und Folter - dessen präsentation letzendlich aber auch durch ihre provokation einen Teil des Unterhaltungswertes ausmachen, was umstritten sein darf.
Insbesonders wenn die Unschuld von Kleinkindern hinterfragt wird.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Meister Qualle
über Everything's Gone Green 2011/03/08 14:30:29
Der Film ist seltsam langsam und zurückhaltend. Als ich dann plötzlich einen Wal in Zeitlupe durchs Wasser springen sah kam mir das wie ein Werbefilm für Recycling, Soziales Leben, "Geld ist nicht alles" vor. Wie der Protagonist erst nett, dann böse und dann keine Lust mehr hat und wieder nett ist war mitreißend.
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Meister Qualle
über Mr. Nobody 2011/03/07 22:06:20
Rumsdibums da läuft der Abspann. Innerhalb von zwei Stunden wurden unterschiedliche Weltansichten, Philosophietheorien, Bewusstseinsforschugsthesen, Lebenseinstellungen, Ich-Wahrnehmung - mal sehr kurz, mal sehr ausführlich präsentiert. Die kitschigen, manchmal realen, manchmal sehr unwirklichen Kurzgeschichten scheinen nur Grundgerüst zu sein. Hauptsache alles bunt, alles irgendwie kreativ ausgeführt, hauptsache extrem emotional und ideenreich. Unglaublich lebendig und mitreißend aber danach auch überlastend. Alles scheint überzogen, einfach, sowohl visuell als auch inhaltlich, nur um den Zuschauer mitzureißen. Ansich ist dieses Prinzip sehr simpel und immerwieder in schlechten Filmen zu verfolgen. Hier wird darauf hingewiesen.
Mr. Nobody bietet einem die Illusion vom unwirklichen Leben im Kopf eines Jungen, in seniem Weltbild (wie jeder sein eigenes hat). Er überhäuft einen mit vorgegaukelten Ansätzen - will aber Nichts als die Wahrheit anerkennen oder irgendwelche Ansichten kategorisieren."Ich weiß, dass ich nichts weiß".
Letzendlich hatte ich unfassbaren Spaß mit dem Film. Immerhin behandelt er das Thema Leben angemessen in seiner Überfüllung, in seinem Chaos und in der Indifferenz des Universums.
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Meister Qualle
Kommentare 2011/03/07 18:42:25
schaut schaurig aus
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Meister Qualle
über Trainspotting - Neue Helden 2011/03/07 16:03:37
Die lustigen Sketche kotzen mich an. Man baumelte zwischen grandiosem Drama und berechenbarem höhö-Humor. Wieso sollte man einen Film so zerspalten ? Trauer und Freude zu kombinieren ist aufwendiger, waghalsiger als es Trainspotting versucht. Das überraschende Ende, der verbundene Mindfuck machen das aber wett, dass ich nich ganz so böse bin.
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Meister Qualle
über Verrückt nach Dir 2011/03/07 13:26:31
Die blöden Charaktere (Weißbrot ist menschlicher) trieben mir mit den dummfußigen Humor den Ärger ins Gesicht. Viele Situationen wären lustig, wenn man sie miterleben würde - als stummer Beobachter entfalten sich die Witze eher in der eigenen Vorstellung und abhebung von der Tatsache, dass man einen Film schaut, wie absurd die Situation in der Realität eigentlich wär. So funktioniert kein echter Humor.
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Meister Qualle
über Enter the Void 2011/03/07 02:53:53
In diesem Film dominiert Verpackung den eigentlichen Inhalt. Menschliche Anteilnahme an vorgehaltenen Emotionen sollen für den Zuschauer bewusst Haupthemen in der Präsentation werden. Letzendlich wird noch eine Sinnfrage hineingeworfen. Das was vorgehalten wird ist nicht nennenswert.
Ton und Bild, langatmigkeit, Echtzeitmomente, runde Kamerabewegung sollen, wie jeder andere Film fesseln - eben nur über neue visuelle Wege. Das Bild ist dunkel, unscharf, krasse Farbkontraste entstehen, die Kamera schwebt über dem geschehen und zeigt minutenlang im wesentlichen nichtssagende Momente, nebenher dröhnt die monoton klingende Kulisse. Man erwischt sich im Sitz eingesackt aber gebannt, mit manchmal skeptischem, manchmal entspannten Blick, aufs Bild starrend wieder. Respekt hierfür. Es hat was, wenn man sich darauf einlässt - sich zur späten Stunde Tee und eine Decke besorgt um allein im dunklen Kämmerchen vorsich hinzubrüten und die Void zu Entern lol.
Das drumherum UM der Verpackung (also Story, Charaktere usw.) kommen unterm Strich sehr kurz, sehr negativ und trist rüber und beschränkt sich auf das Abspulen von oberflächlichem, instinktivem Handeln, oft komplett sinnbefreit. Während andere Filme Menschlichkeit und Leben irgendwie zelebrieren, sei es durch Mitgefühl, wird hier ein nüchterner Blick auf die stehts gleichen Hinterköpfe und Schädeldecken geworfen, welche triebgesteuert Leben vernichten und neuerschaffen. Glücklichkeit und Spaß werden einfach durch Drogen ersetzt.
Ja das ist interessant. Aber ansich abwertend und provokant, weil einseitig und den Blick für das Wesen "Mensch" verfehlend, da wir uns vom Tier immernoch unterscheiden, dem "Ich" bewusst sind und nicht selbstzerstörerisch 24 Stunden unter Drogen in Puffs rumlungern und nur Mcdoof essen. Ebenso ist das wertneutrale Kommentar zum Kreislauf vom Leben eine unmoderne Verbrämung der Sinnesfrage.
Meiner Meinung nach entfernt sich dadurch Enter The Void vom normaler cineastischer Unterhalter und wird zu einem Experiment. Wie Unterhaltsam sowas sein kann, muss jeder fürsich entscheiden. Aufjedenfall ist es extrem langsam.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Meister Qualle
über Robo Geisha 2011/03/06 23:46:44
Absichtlich dummblödelnder Müll in Form eines Filmes kann ab und zu ganz gut unterhalten - vorausgesetzt ohne entgegengestrecktem Stinkefinger gegenüber Qualitätsansprüchen, sondern fliegender Leichtigkeit.
Der Film ist kein Individualisierungsverrückter und spricht die primitivsten Unterhaltungsempfinden in einem an, verwurstet hierbei scheinbar absichtlich jegliche Nachvollziehbarkeit und Erwartung vom Zuschauer, setzt einem ernsthafte Szenen vor, untermalt diese aber mit quitschiger Bumsdibum-Musik. Immerhin fühlt sich das echter als Hollywood an!
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Meister Qualle
Kommentare 2011/01/01 13:05:19
der sieht n bisschen aus wie cox von scrubs
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Meister Qualle
über Reservoir Dogs 2010/12/11 22:23:28
Charakterzeichnende Einleitung, Rückblenden und endlose Dialoge von durchdachten aber letzendlich doch "nur" schablonenhaften Ganoven, dessen Zusammenspiel den Handlungsverlauf definiert. Mir stellt sich da die Frage, warum noch explizite Gewalt, haufenweise Nebencharaktere und spannende Kurzfilmchen in die 90 Minuten hineingequetscht werden, welche ohnehin schon durch fast nebensächliche Handlung ungewöhnlich lang erscheinen.
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No.Name 2010/12/11 23:47:59
Antwort löschenDieser Mann will zwanghaft Sensationen schaffen durch Absurdes - aber gleichzeitig Alltägliches. Kein Hau-Drauf-Hollywood, aber ein Hau-Drauf-Tarantino - im Großen und Ganzem ist das beides aber ziemlich ähnlich.
Das ist meine Antwort auf deine Frage.
Meister Qualle
über Einfach zu haben 2010/12/08 01:55:46
Verzweifelte 90 Minuten
In denen gezeigt wird, wie sehr sich eine quitschbunte Klischeewelt mit einer kompressor-gestampften vermittelten Subtilität beißt.
Wieso muss der Film sich abgedreht, lustig, mit supi Happiend, für hibbelige Jugendliche angepasst präsentieren und sogar die emotionsgeladensten Momente in MTV-Musik oder schnellen Bildwechseln verpacken ? Es ist ein gutaussehender aber unpassender Spagat.
Jedoch ist und bleibt es ein Spagat und in meinen Augen eine ansich interessante Präsentationswahl, welche einen anspornt hinter die Kulissen des Filmes zu schauen.In dieser Hinsicht ein wiedersprüchliches Meisterwerk, welches auf die eigene Maskerade aggressiv hindeutet um von dort den Betrachter unzufrieden, aber belehrt wieder umkehren zu lassen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
No.Name 2010/12/11 14:42:16
Antwort löschenEndlich mal wieder ein Kommentar von dir!
Den Film werde ich wahrscheinlich nicht sehen, wenn ich das hier lese - keine Lust auf einen weiteren Hollywood- HighSchool- Hau- Drauf- Streifen.
Alle 3 Antworten zeigen
Joone44 2011/01/14 22:34:00
Antwort löschenHau-Drauf-Streifen? Totaler Blödsinn, den du da redest.
No.Name 2011/01/14 22:59:52
Antwort löschenOh je! Totaler Blödsinn. TOTALER BLÖDSINN!!!! Ich glaub, ich komm nie wieder auf moviepilot.de.. das ist ja viel zu krass hier.. boah ey. totaler blödsinn...!!111
Meister Qualle
über Das Sandmännchen - Abenteuer im Traumland 2010/11/08 17:41:16
Oha eine Vorhersage von 9,0. Der muss ja der hammer sein !
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Meister Qualle
über Ein andalusischer Hund 2010/10/28 16:16:21
Ich bin superkritisch und hab einen Anspruch, der diesen FIlm übersteigt. Deswegen mag ich ihn nun nicht! Ich geb mal so ein "Nicht so gut", weil der Film war auch nich so gut. Nahm sich viel zu wichtig und die Handlung war garnich spannend. Wo ist da überhaupt der Ton geblieben?? Klomalerei ;(
Ääh....
Der Film war super, jeder Schnitt sollte studiert werden weil technisch einfach perfekt und so. Und alles gut. Super atmosphärisch und künsterlisch und wegblasend. Bester Film ever, wird heut noch studiert weil die Szene am Anfang so gut gemacht ist, kann man heute nich. Wie der Schnitt!!
Wieso is das Ding eigenltich auf Moviepilot? Es ist noch nichtmal ein Film. Es ist eine aneinanderreihung bildlicher Zerstörung der geistigen, damals (1929!) durch Gesellschaft verankererten Rationalität und dem Gewissen eines jeden, damals lebenden Menschen. Es gibt keine Handlung, es gibt nichts zu bemängeln - es ist Wissenschaft und Kunst - keine Unterhaltung. Die heutig anerkannten fünf Wege, das Denken des Menschen in damals komplett neue Denkweisen zu führen, ist hier einfach symbolisch und spielerisch dargestellt um den in dem damaligen Zuschauer neue Denkansätze für den Kopf zu geben. Das war revolutionär, hat nichts mit hype zu tun und jeder der den FIlm nun irgendwie vorwirft er sei überbewertet hat einfach wirklich keinen Ahnung. Wer meint Schnitt und sowas waren grandios, der ist vom gehype einfach total verwirrt.
Wer sich heutzutage darauf nich darauf einlässt, wird beim angucken auch nich für sich glücklich.
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dAJaro 2010/11/13 19:50:34
Antwort löschenWer Amélie 10/10 gibt. ist nicht "superkritisch".
Ich würd eher sagen, dass der Anspruch der Symbolik des Films dein Verständnis übersteigt.
Was übrigens nichts schlimmes ist - mir geht es genauso. Jedoch ist der Fehler nicht beim Film zu suchen.
No.Name 2010/11/15 22:56:48
Antwort löschenFehler ist nicht der Film, sondern die Interpretationen.
Jeder sieht nur das, was er sehen will. Nicht mehr, nicht weniger. Ich, Du, Er, Sie, Es.
Wie viel Eier liegen im Nest?
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Meister Qualle 2011/03/07 22:15:15
Antwort löschen@DAJaro
Ich stell drei Meinungen auf. Als erstes den Kritiker/Anti-Hypesprecher, dann den Meinungslosen und gegen Ende meine Meinung. Das ganze ist getrennt durch Zeilenumbrüche. Hihi
Meister Qualle 2011/03/07 22:16:31
Antwort löschenkein Film übersteigt den Verstand, es kann lediglich eine Bildungsrichtung abverlangt werden, welche man nicht vorweisen kann.