Hier stimmt einfach alles. Hervorragendes Schauspiel von Christoph Waltz und brilliante Inszenierung von Quentin Tarantino, der mit Inglourious Basterds wohl den Höhepunkt seiner Karriere erreicht hat.
:D
Hm ja mein Fernseher hat sich eh dagegen gewehrt, so nen Matsch überhaupt auszustrahlen. Ich hätt lieber auf ihn hören sollen. War glaub ich ein Zeichen dass ich die Fernbedienung nicht finden konnte...
Dieses zurecht preisgekrönte Meisterwerk wird nie langweilig und schenkt dem Zuschauer bevor er aus dem Kino geht noch einen schönen "Aha-Effekt" durch eine sinnvolle und bedeutungsschwangere Bestätigung des Filmtitels.
Tarantino's übermäßige Dialoginszenierung ist nicht mein Ding und ließ den Streifen schnell langatmig und überflüssig wirken.
Entschädigend bewährt sich coole Atmosphäre bei der alles perfekt zusammenspielt: Charaktere, Ort, Musik, alles mit erschreckend stimmigen Details versehen.
Insgesamt ist Death Proof ein kurzweiliges, amüsantes Filmvergnügen.
Das überzeugende Schauspiel von Bill Murray und vor allem von Scarlett Johansson füllt die so fremde Welt, in der der Film spielt, mit so viel Wärme und Geborgenheit, sodass man wie Bill Murray im Film sagt, gar nicht mehr weg will.
Ich habe sogut wie keine Ahnung was mir Stanley Kubrick mit diesem Film sagen will, erkenne ihn aber als durchdachtes, mit Liebe zum Detail erschaffenes Kunstwerk an.
Neben dem Stück gefangenen Zeitgeist der 90ger eine sensible Verfilmung von Selbstwahrnehmung und -verwirklichung. Auch wenn die Hauptdarstellerin etwas arg jung rüberkommt, versteht sie ihr Werk blendend.
Meine erste Begegnung mit einem 3D-Film. Burtons Wunderland überzeugt durch Liebe zum Detail, aufregende Farben und Formen. Durch den 3D-Effekt wird dies intensiviert. Leider fühlt man sich als Zuschauer oft von der Intensität überwältigt, sodass man den Kinosaal etwas verwirrt und leer verlässt. Die Dynamik dieses teilweise überladenen Werks erzeugt manchmal mehr Überforderung als Spannung. Meiner Meinung nach hätte man das Ganze liebevoller verpacken können und nicht auf 100 Minuten stauchen. "Alice im Wunderland" erreicht zwar keinen der anderen Burton-Filme, bleibt aber wegweisend für die zukünftige 3D-Produktion. Allenfalls sehenswert, vor allem alkoholisiert. Ab mit dem Kopf !
Mit Abstand die größte Enttäuschung, die ich jemals in einem Kino erleben durfte. Trotz des Nickerchens, das ich zur Mitte des Films nicht unterbinden konnte, plagten mich auf der Heimreise Übelkeit und Bauchschmerzen. Keine Ahnung ob es am Burger King Fraß lag oder am Film.
Die Idee an sich ist durchaus ansprechend, aber zu brav und inkonsequent realisiert. Ganz im Gegenteil zu den Konversationen überzeugen jedoch die Charaktere.
In "Blow" gipfelt Johnny Depp alle bisher dagewesenen schauspielerischen Leistungen und bringt uns die tragische Geschichte des Aufstiegs und Falls eines Drogenbarons nahe, die es ganz dem Zuschauer überlässt, wie die einzelnen Charaktere moralisch zu bewerten sind.
Grandios verwandelt Gaspar Noe einen rein handlungstechnischen Thriller zu einem Drama, das mit tiefgründigen Zusammenhängen und existenziellen Fragen aufwartet. Sich auf diesen Epos einzulassen erfordert nicht nur Opferbereitschaft sondern auch noch Geduld und Offenheit. Nur so kann der Zuschauer verstehen was Gaspar Noe mit seiner sich bis zum Schluss konsequent selbstkasteienden Tragödie vermitteln will.
Christian Bale in Höchstform. Auch wenn der Zuschauer sich vermutlich nicht mit den Problemen des Protagonisten identifizieren kann, gelingt ein überaus interessanter, unterhaltender und tiefgründiger Spagat zwischen sozialdramatischen Inhalten und blutrünstigem Psycho-Thriller. Künstlerisch wertvoll, 9 Punkte.
Durch eine exzellente schauspielerische Leistung überzeugen alle 18 Charaktere, die uns ein simpler, minimalistischer aber innovativer Handlungsstrang nahe zu bringen versucht. Dies gelingt besonders durch die natürlichen, humorvollen aber unglaublich tiefsinnigen Konversationen, die als Hauptthema des Filmes etabliert werden.
Vom Filmspaß abgehalten wird der Zuschauer durch eine müde, einfallslose Story bis zur Hälfte des Filmes, erst dann entwickelt Dead Snow ein süchtig machendes Splatterkomödien-Charisma. Zu schnell artet die Leidenschaft, die der Zuschauer mühevoll für den Film entwickelt, in Bestätigung und Unzufriedenheit aus, da das vorhersehbare Ende schon von Anfang an etabliert war.
Deine Kommentare
mönarch!
über Inglourious Basterds 2010/04/20 21:24:53
Hier stimmt einfach alles. Hervorragendes Schauspiel von Christoph Waltz und brilliante Inszenierung von Quentin Tarantino, der mit Inglourious Basterds wohl den Höhepunkt seiner Karriere erreicht hat.
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mönarch!
über Meine Tochter nicht! 2010/04/14 16:08:59
Absoluter Müll.
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doctorgonzo 2010/04/14 17:20:48
Antwort löschenTja, hättest Du mal gesagt "Auf meinem Fernseher nicht!"
mönarch! 2010/04/14 23:01:41
Antwort löschen:D
Hm ja mein Fernseher hat sich eh dagegen gewehrt, so nen Matsch überhaupt auszustrahlen. Ich hätt lieber auf ihn hören sollen. War glaub ich ein Zeichen dass ich die Fernbedienung nicht finden konnte...
mönarch!
über Ein Prophet 2010/04/03 01:55:33
Dieses zurecht preisgekrönte Meisterwerk wird nie langweilig und schenkt dem Zuschauer bevor er aus dem Kino geht noch einen schönen "Aha-Effekt" durch eine sinnvolle und bedeutungsschwangere Bestätigung des Filmtitels.
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über Death Proof - Todsicher 2010/04/03 01:46:05
Tarantino's übermäßige Dialoginszenierung ist nicht mein Ding und ließ den Streifen schnell langatmig und überflüssig wirken.
Entschädigend bewährt sich coole Atmosphäre bei der alles perfekt zusammenspielt: Charaktere, Ort, Musik, alles mit erschreckend stimmigen Details versehen.
Insgesamt ist Death Proof ein kurzweiliges, amüsantes Filmvergnügen.
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über The Big Lebowski 2010/04/02 15:24:36
Das unheimliche Flair des Dudes macht es einem schier unmöglich den Film nicht zu mögen!
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HOoP3L 2010/05/11 20:39:05
Antwort löschenund dann nur 6.5?
Janus Winter 2010/06/19 21:53:45
Antwort löschendoch, das ist möglich. ich mag ihn nicht. das wäre ein mensch, der mich in der wirklichkeit immer nur zu tode langweilen würde.
mönarch!
über Lost in Translation 2010/03/31 15:21:21
Das überzeugende Schauspiel von Bill Murray und vor allem von Scarlett Johansson füllt die so fremde Welt, in der der Film spielt, mit so viel Wärme und Geborgenheit, sodass man wie Bill Murray im Film sagt, gar nicht mehr weg will.
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über Fräulein Smillas Gespür für Schnee 2010/03/28 22:33:01
Eiskalter Thriller, der zwar nicht unbedingt mit Spannung glänzt, bei dem aber die Story überzeugt.
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über Lolita 2010/03/22 20:29:20
Mitreißend und abendfüllend.
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über 2001 - Odyssee im Weltraum 2010/03/21 21:23:33
Ich habe sogut wie keine Ahnung was mir Stanley Kubrick mit diesem Film sagen will, erkenne ihn aber als durchdachtes, mit Liebe zum Detail erschaffenes Kunstwerk an.
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über 2 Fast 2 Furious 2010/03/19 14:15:43
Schauspielerisches Debakel.
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über Raus aus Amal 2010/03/17 21:59:06
Neben dem Stück gefangenen Zeitgeist der 90ger eine sensible Verfilmung von Selbstwahrnehmung und -verwirklichung. Auch wenn die Hauptdarstellerin etwas arg jung rüberkommt, versteht sie ihr Werk blendend.
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über Alice im Wunderland 2010/03/16 20:46:24
Meine erste Begegnung mit einem 3D-Film. Burtons Wunderland überzeugt durch Liebe zum Detail, aufregende Farben und Formen. Durch den 3D-Effekt wird dies intensiviert. Leider fühlt man sich als Zuschauer oft von der Intensität überwältigt, sodass man den Kinosaal etwas verwirrt und leer verlässt. Die Dynamik dieses teilweise überladenen Werks erzeugt manchmal mehr Überforderung als Spannung. Meiner Meinung nach hätte man das Ganze liebevoller verpacken können und nicht auf 100 Minuten stauchen. "Alice im Wunderland" erreicht zwar keinen der anderen Burton-Filme, bleibt aber wegweisend für die zukünftige 3D-Produktion. Allenfalls sehenswert, vor allem alkoholisiert. Ab mit dem Kopf !
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über Männer, die auf Ziegen starren 2010/03/12 23:35:15
Mit Abstand die größte Enttäuschung, die ich jemals in einem Kino erleben durfte. Trotz des Nickerchens, das ich zur Mitte des Films nicht unterbinden konnte, plagten mich auf der Heimreise Übelkeit und Bauchschmerzen. Keine Ahnung ob es am Burger King Fraß lag oder am Film.
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über Barry Lyndon 2010/03/11 15:49:01
"Barry Lyndon" ist Leidenschaft!
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über Teenage Angst 2010/02/24 20:55:25
Die Idee an sich ist durchaus ansprechend, aber zu brav und inkonsequent realisiert. Ganz im Gegenteil zu den Konversationen überzeugen jedoch die Charaktere.
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über Blow 2010/02/04 23:31:46
In "Blow" gipfelt Johnny Depp alle bisher dagewesenen schauspielerischen Leistungen und bringt uns die tragische Geschichte des Aufstiegs und Falls eines Drogenbarons nahe, die es ganz dem Zuschauer überlässt, wie die einzelnen Charaktere moralisch zu bewerten sind.
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über Irreversibel 2010/02/04 23:26:10
Grandios verwandelt Gaspar Noe einen rein handlungstechnischen Thriller zu einem Drama, das mit tiefgründigen Zusammenhängen und existenziellen Fragen aufwartet. Sich auf diesen Epos einzulassen erfordert nicht nur Opferbereitschaft sondern auch noch Geduld und Offenheit. Nur so kann der Zuschauer verstehen was Gaspar Noe mit seiner sich bis zum Schluss konsequent selbstkasteienden Tragödie vermitteln will.
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über American Psycho 2010/02/04 23:15:52
Christian Bale in Höchstform. Auch wenn der Zuschauer sich vermutlich nicht mit den Problemen des Protagonisten identifizieren kann, gelingt ein überaus interessanter, unterhaltender und tiefgründiger Spagat zwischen sozialdramatischen Inhalten und blutrünstigem Psycho-Thriller. Künstlerisch wertvoll, 9 Punkte.
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mönarch!
über Shoppen 2010/02/04 23:08:52
Durch eine exzellente schauspielerische Leistung überzeugen alle 18 Charaktere, die uns ein simpler, minimalistischer aber innovativer Handlungsstrang nahe zu bringen versucht. Dies gelingt besonders durch die natürlichen, humorvollen aber unglaublich tiefsinnigen Konversationen, die als Hauptthema des Filmes etabliert werden.
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mönarch!
über Dead Snow 2010/02/04 22:59:53
Vom Filmspaß abgehalten wird der Zuschauer durch eine müde, einfallslose Story bis zur Hälfte des Filmes, erst dann entwickelt Dead Snow ein süchtig machendes Splatterkomödien-Charisma. Zu schnell artet die Leidenschaft, die der Zuschauer mühevoll für den Film entwickelt, in Bestätigung und Unzufriedenheit aus, da das vorhersehbare Ende schon von Anfang an etabliert war.
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