Mr. Goodkat
Mr. Goodkat aus Heidelberg ist 21 Jahre alt. Er hat sich Mon, 11 Jan 2010 17:34:17 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1561 Filme bewertet und legendäre 1540 Kommentare geschrieben. *?* Ich bin ein riesiger Filmfan. Für mich bedeutet Film mehr als nur bloße Unterhaltung, deshalb beschäftige ich mich in meiner Freizeit zum großen Teil mit dem Thema Film und was damit zu tun hat. Ich kann mich zwar nicht mehr an den ersten Film erinnern, den ich je gesehen habe, geschweige denn an eine schlimmere Frisur als die von Tom Hanks in The Da Vinci Code, aber ich bin dennoch fest von einer Sache überzeugt: Ich leide nicht an Alzhei Mehr
| Alter | 21 |
|---|---|
| Stadt | Heidelberg |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Jeffrey "the Dude" Lebowski |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Leonardo DiCaprio, Dustin Hoffman, Johnny Depp, Kevin Spacey, John Malkovich, Tom Hanks, Marlon Brando, Audrey Hepburn, Uma Thurman, Kevin James, Hugh Laurie, Samuel L. Jackson, Steve Buscemi, Tim Roth, Peter Stormare, Ken Watanabe, Charles Bronson, Marion Cotillard, Robert de Niro, Cary Grant, Christoph Waltz, Ulrich Mühe, Henry Fonda, Jeff Bridges, Jack Nicholson, Morgan Freeman |
| Ich bin Fan von: | Quentin Tarantino, Stanley Kubrick, Michael Caine, Will Ferrell, Sasha Grey, Michael Jackson, Arnold Schwarzenegger, Clint Eastwood, Bruce Willis, Jeff Bridges, Olivia Wilde, Stefan Raab, Sean Bean, Leonardo DiCaprio, Kevin Spacey, Hugh Laurie, Javier Bardem, David Fincher, Volker Pispers, Dwayne Johnson, Simon Pegg, Nick Frost, Rose Byrne, John Wayne, Steve McQueen, Martin Scorsese, Robert Rodriguez, Ennio Morricone, Alfred Hitchcock, Charles Chaplin, Akira Kurosawa, William H. Macy, Billy Wilder, Johnny Depp, Audrey Hepburn, Liam Neeson, Vincent Price, Peter Stormare, Vangelis, Howard Shore, David Morse, Johnny Cash, Meat Loaf, Hugo Weaving, William Fichtner, Sam Elliott, Michael Fassbender, Jesse Heiman, Aaron Taylor-Johnson, Banksy, Robert De Niro, Sidney Lumet, Edward D. Wood Jr., Alec Guinness, Elias Koteas, Kevin James, Oliver Kahn, Ted McGinley, Jordana Brewster, John Malkovich, Peter Lorre, Amber Heard, Chuck Norris, Herbert Grönemeyer, Brad Pitt, Thandie Newton, Danny Trejo, Michelle Pfeiffer, Michael Moore, Michael Shannon, Ozzy Osbourne, Daniel Day-Lewis, Lena Olin, Annie Lennox, David Bowie, Benicio del Toro, Mark Calaway, Noomi Rapace, Christina Ricci, Maria Bello, Marion Cotillard, Denzel Washington, Moby, David Letterman, Daniel Craig, Danny Aiello, Lou Ferrigno, William Friedkin, Sergio Leone, Michael Jordan, Gene Kelly, Joachim Löw, Spencer Tracy, Antonio Banderas, Al Pacino, Jeffrey Dean Morgan, Michael Douglas, Tony Jaa, Zoe Saldana, Alan Smithee, Pete Postlethwaite, Bela Lugosi, Charlize Theron, Paul Dano, Danny Boyle, Paul Giamatti, Scarlett Johansson, Mark Strong, Ed O'Neill, Victor Williams, Patton Oswalt, Conan O'Brien, Sacha Baron Cohen, Craig Ferguson, Anne Bancroft, Tom Savini, Ulrich Mühe, Bill Murray, Brian Cox, Zinédine Zidane, Edward Bunker, Salma Hayek, Gene Hackman, Mark Hamill |
| Meine Lieblingsregisseure: | Quentin Tarantino, Clint Eastwood, Stanley Kubrick, Coen Brothers, Martin Scorsese, Christopher Nolan, Akira Kurosawa, Park Chan-Wook, David Fincher, Alfred Hitchcock, Zack Snyder, Paul Thomas Anderson, Sidney Lumet, Danny Boyle, Sam Mendes |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Loneliness has followed me my whole life. Everywhere. In bars, in cars, sidewalks, stores, everywhere. There's no escape. I'm God's lonely man." |
| Über mich | *?* Ich bin ein riesiger Filmfan. Für mich bedeutet Film mehr als nur bloße Unterhaltung, deshalb beschäftige ich mich in meiner Freizeit zum großen Teil mit dem Thema Film und was damit zu tun hat. Ich kann mich zwar nicht mehr an den ersten Film erinnern, den ich je gesehen habe, geschweige denn an eine schlimmere Frisur als die von Tom Hanks in The Da Vinci Code, aber ich bin dennoch fest von einer Sache überzeugt: Ich leide nicht an Alzhei |
Es ist schon etwas länger her, seit ich zum letzten Mal einen Film, der dem Horrorgenre zugeordnet werden kann, im Kino gesehen und eben dieses freudestrahlend verlassen habe. Sollte mich mein Gedächtnis nicht täuschen, dann müsste der Letzte "Silent Hill 2" gewesen sein, der Letzte, bei dem ich nicht vor Wut kotzend aus dem Kino kam war "Devil" vor etwas mehr als zwei Jahren…
Es ist schon etwas länger her, seit ich zum letzten Mal einen Film, der dem Horrorgenre zugeordnet werden kann, im Kino gesehen und eben dieses freudestrahlend verlassen habe. Sollte mich mein Gedächtnis nicht täuschen, dann müsste der Letzte "Silent Hill 2" gewesen sein, der Letzte, bei dem ich nicht vor Wut kotzend aus dem Kino kam war "Devil" vor etwas mehr als zwei Jahren. Wenn ich mir die Auswahl an Horrorfilmen anschaue, die in jüngerer Vergangenheit den Weg in die Lichtpielhäuser fand, dann ist das aber gar nicht so überraschend: Remakes, Sequels oder der x-te Exorzistenaufguss gaben und geben sich nach wie vor die Klinke in die Hand. Mit "Mama" inszenierte Regisseur Andres Muschietti einen auf seinem gleichnamigen Kurzfilm basierenden, mehr oder weniger originären Horrorfilm. Angespornt durch den dreiminütigen Kurzfilm, den ersten Trailer und das Guillermo-del-Toro-Produzentensiegel packte ich meinen Geldbeutel aus und ließ eine Kinokarte springen. Und siehe da, "Mama" kann was. Der Gruselfaktor war über weite Strecken überraschend hoch; überraschend auch deshalb, weil viele selbsternannte Horrorfilme der neueren Generation jeglichen Anflug von Grusel vermissen lassen und so in der endlosen Schleife der Belanglosigkeiten verschwinden. Ein großer Pluspunkt für die Spannung war die Tatsache, dass man das Titelgebende Ungetüm bis zum Schlussakt nur recht selten zu sehen bekam; vereinzelte Jumpscares und ein gelegentliches Erscheinen waren gut dosiert und wirkungsvoll. Leider konnten die Macher es nicht vermeiden, unfreiwillige Komik zu umgehen, was bei Horrorfilmen dieser Art ja immer so eine Sache ist. Verschwindet "Mama" beispielsweise im Fußboden und man sieht nur den Haaransatz über den Boden huschen wie ein Köter mit unverhältnismäßig langer Körperbehaarung, dann ist dass eher belustigend denn angsteinflößend. Die Darsteller hingegen waren durch die Bank weg überzeugend, vorallem den Darstellerinnen der Mädchen muss ein Kompliment gemacht werden. Die Einzige, die nicht überzeugt hat, war die olle CGI-Mama. Sie stand im Mittelpunkt eines wirklich schwachen Endes, welches überhaupt nicht zum restlichen Niveau des Films passte und jegliche zuvor aufgebaute Atmosphäre in der Luft zerfetzte. Hinzu kamen vereinzelte narrative Schwächen, die mit den anderen Kritikpunkten zusammengenommen eine Barikade bilden, eine Barikade die verhindert, dass "Mama" makellos erscheint und als Horrorhighlight 2013 fungiert.
Folgendes muss ich übrigens anfügen, da ich etwas derartiges in meiner bisherigen Karriere als Kinobesucher noch nicht gesehen habe: Zwei sehr gesichtsbuch-affine Mädchen ließen es sich nicht nehmen, sich selbst während der Vorführung inklusive Blitzlicht zu fotografieren. Ich befürchte, die Smartphoneinvasion in Kinosälen wird sukzessive immer schlimmer werden und erreicht in nicht allzu weit entfernter Zukunft apokalyptische Ausmaße.
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horro Mon, 29 Apr 2013 07:35:29 -0000
Antwort löschenherrlich mein Freund, du bringst es hier absolut auf den Punkt ... und das mit den Smartphones macht mir ebenfalls Angst ;)
Mr. Goodkat Mon, 29 Apr 2013 09:08:57 -0000
Antwort löschenDanke ;) Smartphones im Kino sind in etwa so erfreulich wie ein abgeschnittener Finger im Essen eines Restaurants. Nur dass du dort kostenlos eine neue Portion bekommst. Verbessern wird sich dass in Zukunft kaum, ganz im Gegenteil...
Leichen pflastern seinen Weg und 1 weitere ...
Mr. Goodkat 9.0 "Herausragend" Mon, 22 Apr 2013 17:42:33 -0000
Bei "Broken City" (oder "gebrochene Stadt" in der hiesigen Sprache, wie mein Sitznachbar im Kino kongenial übersetzte) handelt es sich um konventionelle Thrillerkost mit routiniert aufspielenden Darstellern und einer schablonenhaften Inszenierung, die es leider nicht vermag, großartig Spannung aufkommen zu lassen. Zu keiner Zeit hat mich die Story wirklich gepackt, weder haben…
Bei "Broken City" (oder "gebrochene Stadt" in der hiesigen Sprache, wie mein Sitznachbar im Kino kongenial übersetzte) handelt es sich um konventionelle Thrillerkost mit routiniert aufspielenden Darstellern und einer schablonenhaften Inszenierung, die es leider nicht vermag, großartig Spannung aufkommen zu lassen. Zu keiner Zeit hat mich die Story wirklich gepackt, weder haben mich die beteiligten Charaktere sonderlich interessiert, noch deren Schicksale. Natürlich war auch dieses Gefühl mit von der Partie, dieses Gefühl zu wissen, was als nächstes passiert, woher der Wind weht und vieles schon einmal (oder zweimal) in anderen Filmen gesehen zu haben. Oder besitze ich einfach hellseherische Fähigkeiten? Schon während der Filmvorführung übermannte mich die dunkle Vorahnung, eine Vision, wie auch immer man es nennen möchte, mich, sollten einige Tage verstrichen sein, an wenige bis gar keine Handlungsdetails zu erinnern, weil sie einfach nicht interessieren (jetzt hätte ich fast geschrieben existieren). Handwerklich war das Ganze nicht schlecht (auch nicht herausragend) und doch zu belanglos, um zu begeistern, über die gesamte Laufzeit zu unterhalten, Freude zu machen, zu provozieren, zum Lachen zu bringen, zum Weinen zu bringen, zum Übergeben zu bringen oder gar irgendeine Emotion hervorzurufen. Vielleicht war das auch der Grund, warum oben bereits erwähnter Sitznachbar jeden im Film sichtbaren Schriftzug laut vorlas und in gleicher Lautstärke die Namen der Schauspieler aussprach, die ihm ein Begriff waren. Vielleicht war das seine Methode, die zufallenden Augenlider zu bekämpfen. Wer will es ihm verdenken?
Meine Begeisterung hält sich in Grenzen, mehr als 4 Punkte sind einfach nicht drin. Dabei mag ich doch Russell Crowe...
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Bringing Out the Dead - Nächte der Erinnerung und 2 weitere ...
Mr. Goodkat 9.0 "Herausragend" Sat, 20 Apr 2013 13:23:22 -0000
Bis das Blut gefriert und 2 weitere ...
Mr. Goodkat 8.0 "Ausgezeichnet" Tue, 16 Apr 2013 12:59:59 -0000
Mit "Oblivion" hat Joseph Kosinski nun nach "Tron Legacy" seinen zweiten Film in die Lichtspielhäuser gebracht. Wie in seinem ersten Streich sticht vorallem die Optik heraus: Der Look, das Setdesign und die Effekte sind elegant und futurisisch gehalten und sehen einfach toll aus. Bei "Oblivion" ist das (sehr überraschend) ebenso der Fall. Schon in den vor dem Release…
Mit "Oblivion" hat Joseph Kosinski nun nach "Tron Legacy" seinen zweiten Film in die Lichtspielhäuser gebracht. Wie in seinem ersten Streich sticht vorallem die Optik heraus: Der Look, das Setdesign und die Effekte sind elegant und futurisisch gehalten und sehen einfach toll aus. Bei "Oblivion" ist das (sehr überraschend) ebenso der Fall. Schon in den vor dem Release veröffentlichten Trailern war zu erkennen, dass man in diesem Bereich in der obersten Liga mitspielt. Man findet hier keine CGI-ADS-Orgie wieder, wie es momentan in vielen actionlastigen Blockbustern in Mode ist, sondern die Effekte beschränken sich auf das Wesentliche. Wenn die Kamera über die zerstörte Erde fliegt, man die Ruinen eines ehemaligen Footballstadions beim Dahinvegetieren beobachten kann und stylishe Drohnen und Fluggeräte umherschwirren, sieht das wirklich grandios, episch und vor allen Dingen auch sehr authentisch aus. Das hohe audiovisuelle Niveau dürfte auch Kosinskis Vergangenheit in der Architektur geschuldet sein, was sich im hohen Detailreichtum und im Design bemerkbar macht. Nun, wie jeder weiß (oder wissen sollte), machen Effekte und Optik alleine noch keinen guten Film Michael Bay, was bei "Oblivion" meiner bescheidenen Ansicht nach aber nur teilweise zutrifft. Seelenlosigkeit wurde schon Kosinskis erstem Film vorgeworfen, ein Kritikpunkt, den man nicht komplett abstreiten kann, der mich seinerzeit aber nicht sonderlich gestört hat. Gleiches könnte man auch über "Oblivion" sagen; Plotholes, mangelnde Originalität (auch in Bezug auf die Figurenzeichnung) und ein schwaches Ende sind Kritikpunkte, die sich der Film wohl oder übel gefallen lassen muss. Es hätte auch sicher nicht geschadet, wenn in die Story etwas mehr Tiefgang implementiert worden wäre. Dafür macht der gelungene Elektroscore, der diesmal nicht von Daft Punk, sondern von M83 in die Tasten gehauen wurde, wieder einiges wett.
"Oblivion" ist kein Meilenstein und keine Rundumerneuerung im SciFi-Genre, aber aufgrund des Looks, des Scores und der twistreichen Story ein unterhaltsamer Spaß, keine Pausenlose Effekteschlacht und für Endzeitfans wie mich durchaus sehenswert. Die blaue Scheibe werde ich wohl vorbestellen!
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Thomas Jane
Mr. Goodkat Thu, 28 Mar 2013 18:44:23 -0000
Thomas Jane und Christopher Lambert stammen beide aus der gleichen Klonfabrik
in der chinesischen Provinz Gen-Fo Rschung: http://25.media.tumblr.com/tumblr_lqf44pJoG21r006zvo1_500.jpg
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Meine Frau, unsere Kinder und Ich und 1 weitere ...
Mr. Goodkat 6.0 "Ganz gut" Mon, 25 Mar 2013 18:06:17 -0000
Das böse Wort mit S: Poiler.
Scary Monsters and nice Sprites. Mit diesem wummernden Dubstep-Track aus dem skrillexschen Tonstudio sind die Anfangsminuten von "Spring Breakers" unterlegt. Die Kamera filmt sich in Zeitlupe lasziv bewegende Menschen am Strand, junge, spärlich bekleidete Menschen, die ausgiebig dem Alkohol fröhnen und (sofern dem entsprechenden Geschlecht zugehörig)…
Das böse Wort mit S: Poiler.
Scary Monsters and nice Sprites. Mit diesem wummernden Dubstep-Track aus dem skrillexschen Tonstudio sind die Anfangsminuten von "Spring Breakers" unterlegt. Die Kamera filmt sich in Zeitlupe lasziv bewegende Menschen am Strand, junge, spärlich bekleidete Menschen, die ausgiebig dem Alkohol fröhnen und (sofern dem entsprechenden Geschlecht zugehörig) gewisse Körperteile entblößen. Brüste. Massenhaft. Der amerikanische Spring Break in seiner reinsten Form eben. Diesem Ereignis wollen auch die vier Protagonistinnen beiwohnen, um endlich dem tristen Schulalltag und der Routine zu entkommen und beim Spring Break sämtliche Manieren fallen lassen und Fantasien ausleben zu können. Die Folgen des exzessiven Feierns lassen nicht auf sich warten und so entsteht der Kontakt zu Alien (großartig gespielt von einem starken James Franco), einem Drogendealer, der sie in eine Welt einführt, die in ihrer Gefährlichkeit nur von ihrem Reiz, den sie auf die Mädchen ausübt, übertroffen wird. Dieser Ausbruch aus dem Alltag und dem Kontakt mit einer gänzlich anderen, kriminellen Welt, lässt die vier ihre eigenen Grenzen kennen lernen bzw. lässt sie diese überschreiten. Die von Selena Gomez dargestellte Figur erkennt als Erste die Falschheit ihrer Lage und verlässt die anderen vorzeitig, während die von Rachel Korine gespielte Person erst nach einem, ich nenne es mal Hallo-Wach-Effekt, das Weite sucht. Beide kehren in den verhassten Alltagstrott zurück, retten sich so aber möglicherweise selbst das Leben. Die übrigen beiden können sich der Anziehungskraft von Alien und seiner kriminellen Welt nicht mehr entziehen und sie lässt sie schlussendlich selbst zu Verbrecherinnen mutieren. Scary Monsters and Nice Sprites. Wie gut sich dieser Songtitel auf die Mädchen übertragen lässt. Interessant ist übrigens auch, dass die einzige der vier Mädchen, die scheinbar rational zu denken im Stande ist und frühzeitig abhaut, auch als einzige keine blonden Haare hat. Könnte Zufall sein und ohne jegliche Bedeutung, vielleicht sind die dunklen Haare in diesem Fall aber auch Ausruck von Vernunft oder vielleicht spielt Harmonie Korine hier auch einfach nur mit dem Klischee des naiven Blondchens. Dass zwei der Hauptrollen mit den ehemaligen Disneystars Selena Gomez und Vanessa Hudgens besetzt wurden, ist in meinen Augen ein geschickt eingefädelter Marketingschachzug, um mit dem Besetzten der beiden gegen deren sonstiges Rollenkontingent und dem kokettieren mit deren Image beim Publikum genau aus diesem Grund falsche Erwartungen zu wecken. Generell profitiert "Spring Breakers" aus finanzieller Sicht wohl von vielen Menschen, die sich etwas völlig gegensätzliches vorstellen, wenn sie in diesen Film gehen, beispielsweise einen Partyfilm a la Project X oder meinetwegen auch Hangover. Durch die unkonventionelle Art des Films, die vielen repetitiven Dialoge, Kameraführung und ungewöhnliche Schnitte wird sich daher bei einigen im Publikum schneller Ernüchterung breit machen, als zuvor angenommen oder gar erwartet (ich habe nebenbei bemerkt im Kino bisher noch nie so viele Menschen vorzeitig den Saal verlassen sehen). Unterm Strich hat mir "Spring Breakers" Spaß gemacht und ich werde ihn sicher irgendwann nochmals beäugen, vielleicht lassen sich ja Dinge entdecken, die mir noch nicht aufgefallen sind. Und Brüste meine ich damit nicht.
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Gästebuch
kobbi88 Sun, 31 Mar 2013 14:26:45 -0000
Den Film kenn ich tatsächlich noch nicht, aber der Trailer sieht in punkto Overacting sehr vielversprechend aus. :) Hab ihn gleich mal vorgemerkt, Cage ist in der Hinsicht immer sehenswert :) Danke für den Tipp
kobbi88 Sun, 31 Mar 2013 12:17:58 -0000
Aufgrund von 85% Übereinstimmung und der Tatsache, dass du die Frisur von Tom Hanks im DaVinvi Code genauso "toll" fandest wie ich, würde ich mich sehr freuen, wenn du meine Anfrage annimmst :)
Grüßle, Kobbi
FilmFan92 Tue, 26 Mar 2013 16:50:51 -0000
87% Gemeinsamkeit, cooler Klappentext, nette Kommentare, da lass ich doch mal eine Anfrage da :)
Coach T Thu, 31 Jan 2013 07:27:01 -0000
Fast! Ich bin Sonny Corleone. Hab' mich nur elegant aus der Affäre gezogen, um meiner Filmleidenschaft nachzugehen. :p
Apropos "Gangsterfilme". Ich sehe "Carlito's Way" als Lieblingsfilm! Muss mir den unbedingt mal anschauen. Liegt schon (nach langer Suche) bei mir zuhause.
Coach T Wed, 30 Jan 2013 21:09:06 -0000
... und ich dachte, wir wären längst befreundet! Kenne deinen Namen jetzt schon ne ganze Weile und bin sicher auch schon über Kommentare von dir gestolpert!
Sympathischer Infotext, klasse Bewertungen und coole Kommentare :)
Anfrage kommt!
DeathNote.Misa Mon, 14 Jan 2013 11:55:10 -0000
Viele gute Filme im Gepäck und dann auch noch ein Quentin Tarantino Fan, daher die Anfrage ;)
Hartigan85 Sat, 03 Nov 2012 18:56:33 -0000
Hallo, habe dein Profilbild schon öfter unter Kommentaren von mir gesehen, noch dazu 78 % Gemeinsamkeit und Bruce Willis als Profilbild. Ich glaube, jetzt ist so langsam mal ne Anfrage fällig :-)
Martin Jurgeluks Wed, 29 Aug 2012 12:23:08 -0000
Prima. Und auf jeden fall. Dieser Film ist ja auch klasse :D
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Ich liebe Klischees. Almanya ist voll davon. Deutschenklischees, Türkenklischees, beides wird hier absichtlich und überspitzt dargestellt. Gefällt mir! Türkische Einwanderer, Gastarbeiter, die in den Rückblenden türkisch sprechen, das der Zuschauer als deutsch identifiziert und Deutsche, die deutsch sprechen, welches der Zuschauer als kauderwelsch identifiziert. Ein unterhaltsamer und gleichzeitig authentischer Film über das Zusammenprallen zweier grundverschiedener Kulturen und die Frage der nationalen bzw. gesellschaftlichen Zugehörigkeit.