Mr. Pink - Mr. Pinks Kommentare zu Filmen

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Mr. Pink
über Nevada Smith

6.5Ganz gut

Sehenswerter Western mit schönen Bildern, einem dazu passenden, gelungenen Score, sowie einer sauber erzählten Rache-Story. Sehr spannend und aufregend, zu sehen, welche Torturen Max Sand a.k.a. Nevada Smith, dargestellt vom gewohnt lässigen und souverän agierenden Steve McQueen, hier auf sich nimmt, nur um Vergeltung üben zu können. Leider ist die Story trotzdem nicht so packend, wie sie sein könnte, und wirkt stellenweise sogar recht zäh, alles in allem ist "Nevada Smith" aber doch sehr gelungen.

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Mr. Pink
über Following

7.5Sehenswert

"Following" ist das Regiedebüt von Christopher Nolan, und auch wenn das Talent des Regisseurs hier definitiv schon zu erkennen ist, merkt man dem Werk die mangelnde Erfahrung stellenweise doch an. Dies äußert sich zum Beispiel in einer manchmal ein wenig holprigen Kameraführung, sowie einer zum Teil recht amateurhaft wirkenden Inszenierung.

Für ein Debüt geht das Ganze aber schon klar, aus dem geringen Budget wurde nämlich auf jeden Fall das Beste gemacht, und außerdem konzentriert sich der Film sowieso nicht zu sehr auf optische Raffinesse, sondern vor allem auf die Story. Die Geschichte über einen Hobby-Stalker und einen Berufs-Einbrecher wird nicht chronologisch, sondern intelligent verschachtelt erzählt, sodass es immer spannend bleibt, und sich das fiese Gesamtbild erst ganz am Ende zusammensetzen lässt.

Die Schwarz-Weiß-Optik des Streifens unterstützt den düsteren neo-noir-Charakter der Story, die musikalische Untermalung hält sich weitestgehend zurück, wird aber passend eingesetzt, und die Schauspieler, größtenteils Familienmitglieder und Freunde von Nolan, erbringen zwar keine Höchstleistungen, passen aber gut in ihre Rollen und spielen durchaus glaubwürdig.

Daher ist "Following", wie schon gesagt, ein absolut stimmiges Gesamtpaket und ein großartiges Erstlingswerk, das durch seine klassisch faszinierenden Bilder und die fesselnde, gut durchdachte Story durchweg überzeugen kann.

Auch sehr nett, die Vorahnung, die sich dem aufmerksamen Beobachter offenbart: http://i1108.photobucket.com/albums/h411/eroock/assorted/Following.jpg

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Mr. Pink
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Ich kann "Malcolm mittendrin" überhaupt nichts abgewinnen und finde die Serie ziemlich unlustig und nervig. Bryan Cranston war aber immerhin der Einzige, der mir diesen Unfug noch ein bisschen erträglich gemacht hat. Deswegen geht meine Stimme an Hal.

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Mr. Pink
über Hangover 2

6.0Ganz gut

"The Hangover" hat mir sehr gut gefallen, und war eine wunderbar gelungene, weit überdurchschnittliche Komödie. "The Hangover Part II" ist weniger eine Fortsetzung, sondern wirklich fast schon ein Remake, nur eben mit dem gleichen Team. Las Vegas ist jetzt Bangkok, der fehlende Zahn ist eine Tätowierung, der Tiger ist ein Affe, nur Mike Tyson ist immer noch Mike Tyson. Aber egal, was soll's! Was einmal funktioniert hat, kann ja durchaus noch mal funktionieren, denn eine gute Kopie ist, nun ja, immer noch gut.

Und deshalb ist es immer noch sehr witzig, dem Wolf Pack bei der Erinnerungssuche beizustehen, weil Bradley Cooper, Ed Helms und Zach Galifianakis immer noch ein cooles Trio sind. Es macht sich aber schon bemerkbar, dass es wenig neue Ideen gibt. Die Situationen, in denen sich die Protagonisten nach ihrer durchzechten Nacht befinden, entsprechen mit einigen Änderungen ziemlich genau denen des ersten Teils, allerdings mit dem Versuch, alles unbedingt toppen zu wollen und überall noch einen drauf setzen zu wollen.

Und genau da scheitert der Film für mich, weil der Humor oft einfach zu derb ist und außerdem zu aufgesetzt wirkt. Es gibt zwar durchaus einiges zu Lachen, aber an einem rauchenden Affen oder Sex mit Transsexuellen kann ich zum Beispiel wirklich nichts Komisches finden. Stattdessen hätte man lieber ein bisschen Zeit in die Charakterentwicklung investieren sollen. Aber so bleibt "The Hangover Part II" ein mit einem tollen Soundtrack bestückter und durchaus unterhaltsamer, aber leider auch extrem flacher Film ohne Innovationen, der relativ unnötig ist und im Vergleich mit dem Original definitiv auf der Strecke bleibt.

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Mr. Pink
über Legion

5.0Geht so

Also, ich hatte bei "Legion" irgendwie ein insgesamt vermutlich schlechteres, dafür aber vielleicht actionreicheres "God's Army" erwartet. Und im Grunde ist das gar nicht so falsch.

Allerdings rebellieren die Engel hier nicht gegen ihren Meister, sondern der Große Mann höchstpersönlich lehnt sich gegen die Menschheit auf, weil wir ihm langsam aber sicher auf die Eier gehen. Und wenn man sich ein bisschen in der Welt umschaut, kann man das ja sogar irgendwie verstehen. Also schickt der Allmächtige seine himmlischen Heerscharen und Zombiearmeen auf die Erde, um den Planeten vom größten aller Fehler, nämlich dem Homo sapiens, zu befreien. Natürlich lassen die Menschen sich das nicht so einfach gefallen und auch in den eigenen Reihen regt sich Widerstand.

Das Ganze ist manchmal etwas zu hektisch und unübersichtlich, aber trotzdem kurzweilig trashig inszeniert, die Schauspieler tun ihr Bestes, und "Legion" hat einige witzige Ideen zu bieten. Der größte Schwachpunkt des Films ist dann neben den schwachen Dialogen aber, dass er sehr lasch erzählt ist. Klar es gibt die Erzengel Gabriel und Michael, den Auserwählten, und so weiter und so fort, die Idee ist schon interessant, wurde aber nicht ausreichend ausgebaut, weshalb der Film kein wirkliches Ziel hat und erzählerisch absolut schwerfällig und sinnlos wirkt.

Vollkommen misslungen finde ich "Legion" dann aber doch nicht, denn dafür ist der Film einfach zu unterhaltsam und für ein bisschen unsinnige, amüsante Ablenkung zu gut geeignet.

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Mr. Pink
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Umas Tänzchen zu "Girl, you'll be a woman soon" ist auch klasse.

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Mr. Pink
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Also, wenn wir schon bei den Simpsons sind, dann darf Lucille Botzcowski natürlich nicht vergessen werden.

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Mr. Pink
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Also, ich habe ja gehört, dass die Enterprise diesmal von einem Lens-Flare-Monster angegriffen wird.

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Tytus

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und ich dachte Darth Vader ist der Böse Wichtel


Floradys

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Lord Helmchen?! :-)


Mr. Pink
über Twelve Monkeys

10.0Herausragend

Terry Gilliam entführt den Zuschauer in seinem dystopischen Sci-Fi-Meisterwerk "Twelve Monkeys" in eine bizarre postapokalyptische Zukunftsvision. Die dargestellte Zeitreise-Thematik wird nachvollziehbar und logisch erläutert, und die Geschichte spannend erzählt. Die Kameraführung gleicht einer hypnotisierenden Achterbahnfahrt und der aufregende Soundtrack inklusive "Vertigo"-Referenz untermalt die surrealen Bilder perfekt.

Bruce Willis spielt eine seiner besten, weil vielschichtigsten Rollen, und wird nur noch von Brad Pitt übertroffen, der hier vollkommen wahnsinnig durchdrehen darf. Der verrückte Freidenker Jeffrey Goines ist auf jeden Fall eine meiner Lieblingsfiguren von ihm, weil er hier einfach ganz und gar durchdreht und wirklich vollkommen wie ein Geistesgestörter agiert, und weil er dadurch allen anderen Darstellern, trotz relativ geringer Screentime, die Show stiehlt.

"Twelve Monkeys" ist ein fesselndes, intelligentes Meisterwerk mit Tiefe, nachdenklich, bedrückend und grotesk, dabei aber auch sehr ironisch und saukomisch, sehr speziell, zeitlos und immer noch aktuell, und deswegen definitiv einer meiner Favoriten von Terry Gilliams Filmen.

"Sorry. Uh, sorry. I, I, I got a little agitated. The thought of, uh, escape had crossed my mind, and then suddenly...suddenly...suddenly I felt like bending the fucking bars back, and ripping out the goddamn window frames and eating them. Yes, eating them! Leaping, leaping, leaping! Colonics for everyone!"

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Mr. Pink

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Ja, habe ich mitbekommen. :)


Andy Dufresne

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:D


Mr. Pink
über Die letzten Tage der Emma Blank

7.5Sehenswert

Ich frage mich, ob die Macher dieses niederländischen Films vor den Dreharbeiten ein bisschen zu viel an ihren berühmten Tulpen geschnüffelt haben. Es geht um die werte Frau Emma, die ihre Bediensteten quält und terrorisiert, bis die Nerven blank liegen. Regisseur und Autor Alex van Warmerdam zeigt die Welt einer durch und durch seltsamen und verdrehten Familie, bei der anarchisches Chaos herrscht und niemand auch nur ansatzweise normal erscheint. Der sehr zynische, böse Humor des Films ist gelungen und macht "Die letzten Tage der Emma Blank" zu einem herrlich fiesen Spaß, dem am Ende zwar etwas die Puste ausgeht, was durch das skurrile, unberechenbare Geschehen davor aber locker wieder wettgemacht wird.

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Mr. Pink
über Fargo

9.0Herausragend

"Fargo" ist ein wahrer Meisterstreich der Coens und außerdem einer meiner Favoriten der beiden Brüder. Der Film zeigt nämlich perfekt genau das, was ihre Filme ausmacht. Eine absurde Story, schräge, überzeichnete Charaktere, geniale Dialoge, und das alles in einer technisch versierten, erstklassigen Inszenierung.

Es geht um den Autoverkäufer Jerry Lundegaard, der in finanziellen Schwierigkeiten steckt und deshalb seine Frau entführen lassen will, um an etwas Geld seines Schwiegervaters zu kommen. Dass dabei nicht alles so funktioniert, wie geplant, kann man sich eigentlich schon vorher denken. Und so entwickeln sich die Ereignisse, die in Fargo, North Dakota, ihren Anfang nehmen, und die von Misstrauen geprägte Geschichte langsam, aber sicher zu einem ungewöhnlichen, grotesken Thriller mit jeder Menge schwarzem Humor, welcher vor allem durch die kurz vor der Grenze zur Karikatur stehenden Figuren und deren zum Teil irrwitziges Verhalten zustande kommt.

Die Schauspieler agieren auf einem hohen Niveau. William H. Macy als Jerry ist einfach absolut liebenswert vertrottelt. Niemand bringt den verzweifelten, naiven Verlierer besser rüber, als er. Auch Frances McDormand als hochschwangere Polizistin und Steve Buscemi und Peter Stormare als ungleiches und irgendwie planloses Gauner-Duo sind spitze. Die tollen Bilder von Kameramann Roger Deakins und der ausgezeichnete Score Carter Burwells, die die film-noir-mäßige Story und die verschneite, fade Leere der Schauplätze perfekt einfangen, sind dann noch das i-Tüpfelchen auf diesem brillanten Meisterwerk, das 1997 vollkommen zu Recht den Oscar für das beste Drehbuch eingeheimst hat.

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Mr. Pink
über Gegen die Zeit

7.0Sehenswert

Netter Thriller für zwischendurch, der so ziemlich in Echtzeit abläuft und dadurch durchgängig spannend ist, weil man mit Gene Watson mitfiebern und nachvollziehen kann, wie sehr er hier unter Druck steht. Mit ablaufender Zeit steigt deshalb der Puls, auch wenn nicht immer alles ganz logisch erscheint, und die Dialoge manchmal gerne etwas ausgetüftelter sein dürften. Dank der gelungenen Leistungen der Schauspieler, nicht nur Johnny Depp, der hier mal keinen ausgefallenen Charakter, sondern einen ganz normalen und sogar stinklangweiligen Typen spielt, kann überzeugen, auch Roma Maffia und Christopher Walken als konspiratives Entführer-Gespann sind großartig. Insgesamt ist "Gegen die Zeit" zwar dennoch kein besonders außergewöhnlicher Film, denn außer der Echtzeit-Idee gibt es keine wirklichen Innovationen zu bestaunen, aber auf jeden Fall ein sehr solider und unterhaltsamer Streifen.

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Mr. Pink
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Selbstverständlich Harrison Ford. Aber nicht auf der Flucht vor Tommy Lee Jones, sondern zusammen mit seinem haarigen Freund auf der Flucht vor den Schergen des Galaktischen Imperiums.

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Mr. Pink
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Arte hat heute sowieso ein schönes Programm. Um 10.50 Uhr kommt "Berlin, die Sinfonie der Großstadt", um 13.00 Uhr läuft "La Jetée" (Die Vorlage zu Terry Gilliams "12 Monkeys") und ansonsten gibt es einen Haufen Kurzfilme, darunter unter anderem drei Episoden aus Jim Jarmuschs "Coffee and Cigarettes".

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Mr. Pink
über Prestige - Die Meister der Magie

10.0Herausragend

Nolans Meisterwerk. Die intensive Geschichte über die Fehde zweier Magier, die sich in Wahnsinn und pure Besessenheit steigert, wird spannend erzählt. Die imposanten Bilder dieser ungewöhnlichen Mischung aus Kostümfilm, Drama und Science-Fiction sind absolut beachtlich, "The Prestige" ist tiefgründig und immer wieder sehenswert.

Denn auch wenn man die Auflösung schon kennt, sind der leicht verschachtelte Handlungsaufbau und der perfekte Einsatz der richtigen Dosis Suspense einfach genial. Man kann sich immer wieder mitreißen lassen und wird auch immer wieder etwas Neues finden. Um wirklich jedes Detail zu entdecken, muss man nämlich wirklich genau hinsehen, es gibt winzige Feinheiten und brillant im Subtext versteckte Kleinigkeiten, die den Film in etwas Außergewöhnliches verwandeln.

Die Darbietungen der Schauspieler, darunter Michael Caine, Christian Bale, Hugh Jackman und David Bowie, dessen Auftritt als Nikola Tesla zwar recht kurz, aber bemerkenswert ist, sind erstklassig und hieven den Film letztlich auf eine ganz hohe Ebene, sodass man sich schon irgendwie fragt, wo Christopher Nolan dieses magische Meisterstück eigentlich hergezaubert hat.

"Now you're looking for the secret. But you won't find it because of course, you're not really looking. You don't really want to work it out. You want to be fooled."

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Ba11er

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**Spoiler** Ganz meine Worte! Mir ist auch erst beim dritten Mal aufgefallen, dass Cane zu Jackman einmal sagt, dass der Tod durch ertrinken das selbe Gefühl sei, als würde man nach Hause kommen. Dieser Satz hatte vielleicht großen Einfluss auf die Entscheidung von Jackman, seinen Plan durch zuziehen und jedesmal seinen Klon ertrinken zu lassen. Am Ende war dann klar, dass Cane gelogen hatte und das Ertrinken der "schlimmste Tod von allen sei"...


Mr. Pink
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Eigentlich ein guter Tipp, aber auf Deutsch geht Borat ja mal gar nicht.

Meine Empfehlung für heute ist "Love and other Disasters" um 18.40 Uhr auf SIXX, eine zuckersüße Komödie mit der unsterblichen Brittany Murphy.

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Mr. Pink
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Lebende Legende. Einer der größten (und das nicht nur körperlich) Schauspieler aller Zeiten. Er hat in den beiden besten Filmreihen aller Zeiten mitgewirkt, und er hat immer, egal ob als Bond-Gegenspieler, als finsterer König Haggard oder in seiner Paraderolle Dracula, etwas sehr Faszinierendes an sich. Außerdem schafft er es immer wieder aufs Neue, mich zu begeistern, egal wie winzig seine Rolle in einem Film auch sein mag.

Alles Gute, und auf die nächsten 90!

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Mr. Pink
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Oh, ich habe es auch nicht dazu geschrieben. Sagt das doch mal vorher! Also, ne Blu-ray wäre spitze, bei einer DVD würde ich aber auch nicht meckern. ;)

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Schwierig, sehr schwierig, sehr sehr schwierig, weil ich natürlich alle Figuren liebe. Aber gut, da ich mich entscheiden muss, geht meine Stimme an Blondie Bear.

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Mr. Pink
über Freunde mit gewissen Vorzügen

7.0Sehenswert

"Friends with Benefits" fängt stark an, beginnt als sehr erfrischende, äußerst spaßige RomCom, die sich vom Einheitsbrei abhebt und sich ganz offen über das Genre lustig macht. Es gibt viele gelungene Gags, und Mila Kunis und Justin Timberlake wissen auch zu gefallen, weil die beiden einfach hervorragend miteinander harmonieren.

Nach etwa der Hälfte wurde dann offenbar der Drehbuchautor ausgetauscht, der Film verfällt in dieselben abgegriffenen Klischees, die er vorher zu parodieren versuchte, und man bekommt dieselbe langweilige Story aufgetischt, die es in fast jedem zweiten Film dieser Art gibt.

Dass "Friends with Benefits" dennoch nicht vollständig den Bach runtergeht, ist zum einen der lockeren, sehr unterhaltsamen Inszenierung von Will Gluck zu verdanken, der wie schon bei seinem Hit "Easy A" ein gutes Händchen für das richtige Timing beweist. Zum anderen sind die Schauspieler alle sehr sehenswert. Neben den bereits genannten Hauptdarstellern, gibt es einen sehr witzigen Woody Harrelson zu bewundern, sowie einen wunderbaren Auftritt von Richard Jenkins. Daher ist "Friends with Benefits" trotz verschenkter Möglichkeiten ein sicherlich unterhaltsamer Film, der aufgrund durchaus vorhandener Originalität Spaß macht, und zumindest ansatzweise frischen Wind in die stereotype Komödienwelt Hollywoods bringt.

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