Mr.Vengeance
Mr.Vengeance aus Frankfurt ist 28 Jahre alt. Er hat sich Mon, 20 Aug 2007 12:18:41 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 867 Filme bewertet und legendäre 255 Kommentare geschrieben. Ein liebenswerter Filmfanatiker, der sich selbst gerne reden hört. Mehr
| Alter | 28 |
|---|---|
| Stadt | Frankfurt |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Oren Ishii |
| Schreibt sonst für | Lost In Imagination |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Clive Owen, Uma Thurman, Joseph-Gordon Levitt, Daniel Craig, Christian Bale, Sarah Polley, ... |
| Meine Lieblingsregisseure: | Gregg Araki, Francois Ozon, Wes Craven, Apichatpong Weerasethakul, Kim Ki -Duk, Chan-Wook Park, Darren Aronofski, Sofia Coppola, Neil Marshall, Terrence Malick, Ti West, ... |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Fuck! Fuck you! Fuck me! Fuck old people! Fuck children! Fuck peace! Fuck peace...." - YOU AND ME AND EVERYONE WE KNOW |
| Über mich | Ein liebenswerter Filmfanatiker, der sich selbst gerne reden hört. |
"Was im Detail das Original immer noch abhebt sind die erlesenen Zutaten, die am Ende "Haute Cuisine" ergeben. Die relativ lahme Geschichte wird von (1981!) unfassbar guten Kameraeinstellungen und Schnittfolgen in Verbindung mit einem astreinen Sounddesign getragen. Und last but not least hat der Film natürlich B R U C E C A M P B E L L - Held einer ganzen Generation. Das Remake muss…
"Was im Detail das Original immer noch abhebt sind die erlesenen Zutaten, die am Ende "Haute Cuisine" ergeben. Die relativ lahme Geschichte wird von (1981!) unfassbar guten Kameraeinstellungen und Schnittfolgen in Verbindung mit einem astreinen Sounddesign getragen. Und last but not least hat der Film natürlich B R U C E C A M P B E L L - Held einer ganzen Generation. Das Remake muss sich aber sicher nicht verstecken. Ein toller Genrefilm. Mindestens so effektiv wie einfach. Ein Filmchen, dass vieles richtig macht. Die Liebe (oder sollte man dank Produzent Sam Raimi lieber sagen "väterliche Fürsorge"?) zum Klassiker ist spürbar und in vielen Momenten auch neckisch vorgeführt oder weitergesponnen. Am Ende kann ich nicht anders - Ich muss den Film mögen. Vielleicht erwartet uns mit CARRIE schon das nächste großartige Genre-Remake!? EVIL DEAD zumindest hat - gemessen an dem was möglich war - mit Bravur bestanden."
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Was sind das für seltsame Comedy-Bastarde, die das Kino derzeit heimsuchen? Schon MOVIE 43 ging komplett baden. Toller Cast, ein - wenn überhaupt - skizzenhafter Handlungsrahmen und ein alter Zoten-Zopf nach dem anderen... fertig ist auch dieser Film. In dem Fall kommt aber leider eine übergroße Schaufel Klischeeblindheit hinzu. Aus dieser Mixtur entsteht dann schließlich ein durch und durch verbittertes Welt- und Beziehungsbild, wie es eigentlich nur eine Stephanie Meyers hätte schreiben können. Rose Byrne tut dem Zuschauer nur leid. Fast könnte man ihre mitleidigen Blicke falsch verstehen. Zwei bis drei tolle Ideen bzw. Szenen gibt es insgesamt aber schon, die sogar nachhaltig entzücken. Ändert aber nichts daran: Im Grunde eine ganz miese Tour.
Kommentar gefällt mir Antworten
Wer hätte das gedacht? KISS KISS BANG BANG-Regisseur Shane Black liefert mit der zweiten Fortsetzung der Robert Downey Jr. Show eine souveräne Actionplatte ab, die durch eine perfekte Balance aus Slapstik, Tempo und politischen Seitenhieben besteht. Natürlich besticht vor allem der Hauptdarsteller. Robert Downey Jr. muss keine coole Sau spielen - er ist eben einfach eine. Die perfekte Darbietung…
Wer hätte das gedacht? KISS KISS BANG BANG-Regisseur Shane Black liefert mit der zweiten Fortsetzung der Robert Downey Jr. Show eine souveräne Actionplatte ab, die durch eine perfekte Balance aus Slapstik, Tempo und politischen Seitenhieben besteht. Natürlich besticht vor allem der Hauptdarsteller. Robert Downey Jr. muss keine coole Sau spielen - er ist eben einfach eine. Die perfekte Darbietung wird - wenn überhaupt - nur noch von Ben Kingsley's "The Mandarin" überboten, der wiederum für einen cleveren wie irrwitzigen Twist sorgt. Überhaupt gibt es hier einfach alles, was man sich von einer Comicverfilmung wünschen kann. Viele schräge Sprüche, tonnenweise hervorragend arrangierte CGI-Schlachten, tolle Charaktere und eben einen interessanten Diskurs zu den Themen Corporate Social Responsibility und Terror als innovative Müllhalde. Und am Ende bekommt er dann - mit einigen Stolpersteinchen - sogar noch die epische Kurve um den Zuschauer ohne großes Murren zu entlassen. Ich wollte nicht so recht daran glauben, doch es wurde wahr: Shane Black hat mit IRON MAN 3 den besten Teil der Reihe gedreht. Respekt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Filme aus dem Hause Malick muss man (im wahrsten Sinne des Wortes) lieben oder hassen. Und mit beiden Möglichkeiten wäre der Filmmacher sicherlich zufrieden - sind es doch schließlich eindeutige Emotionen auf das Gezeigte, welches selbst eine Aneinanderreihung von emotionalen Access Points darstellt. Von Kameragott Emmanuel Lubezki in den vielleicht schönsten Bildern des Jahres verpackt.
TO…
Filme aus dem Hause Malick muss man (im wahrsten Sinne des Wortes) lieben oder hassen. Und mit beiden Möglichkeiten wäre der Filmmacher sicherlich zufrieden - sind es doch schließlich eindeutige Emotionen auf das Gezeigte, welches selbst eine Aneinanderreihung von emotionalen Access Points darstellt. Von Kameragott Emmanuel Lubezki in den vielleicht schönsten Bildern des Jahres verpackt.
TO THE WONDER ist wie auch THE NEW WORLD eine Ode an die Weiblichkeit, die Muse, die Kreativität und wie sie langsam im ihrem grauen Umfeld verwelkt. Doch hier fühlt sich das Ganze noch ein ganzes Stück unglücklicher an. Romantisierte Tristesse vielleicht. In wenigen Dialogen, dafür aber mit umso mehr Monologen, bei denen die Figuren ihr ernüchterndes Resümee an ihr einstiges "Wunder" predigen. Der Zuschauer lauscht den Worten und nimmt so den gerade gezeigten Moment schon als verbittere Vergangenheit wahr. Fast wirkt der Film losgelöst von zeitlichen Prinzipien. Ein warmer Fluss der Trauer, eine melancholische Bestandsaufnahme oder die bebilderte Erinnerung an ein Gefühl, dass man im "Jetzt" schon gar nicht mehr richtig greifen kann, weil es sich bereits angefangen hat in Dunst aufzulösen. Es sind viele Nuancen, die aus TO THE WONDER einen tollen Film formen. Zumindest für diejenigen, die bereit sind den Film nicht zu sehen - sondern zu fühlen. So ist das eben mit den Filmen von Terrence Malick. Und das ist auch gut so.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, TREE OF LIFE noch immer nicht gesehen zu haben. Dies wird sich aber sehr bald ändern.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Eine echte Überraschung, dieser kleine Film. Ein stimmiger Verfolgungskrimi durch New York - mit dem Fahrrad. Hört sich erst mal nicht sonderlich prickelnd an, funktioniert dann aber doch überraschend gut. Mit vielen kleinen technischen Spielereien, sehr flüssiger Erzählstruktur und ordentlichem Tempo wird aus PREMIUM RUSH ein kurzweiliger Spaß. Dank Michael Shannon bekommen wir sogar einen für diese Art von Film überdurchschnittlich charismatischen Bösewicht vorgesetzt. Der Name Joseph Gordon-Levitt steht auch weiterhin für eine gute Rollenauswahl in überwiegend gelungenen Filmen. Man verschmerzt gerne, dass einige Figuren etwas arg schablonenhaft ausgefallen sind.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Macht dort weiter, wo TRON: LEGACY aufgehört hat. OBLIVION ist ein einziger, durchgestyler Schauwert. Apple Productdesign trifft auf Endzeitszenario. Eine Hülle, die sogar bedingt Spaß macht, wenn man nicht unter die Oberfläche schaut. Denn dort wird klar, dass OBLIVION seine komplexe Handlung nur vortäuscht. Zig Versatzstücke aus alten und jungen Science Fiction Perlen werden erneut verwurstet. OBLIVION unterhält - überrascht aber leider nicht. Aber das mag über seine Spielzeit durchaus funktionieren.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ein großartiger Film, in vielen Disziplinen nahezu perfekt. Sieht toll aus (Benoît Debie!), hört sich gut an (Skrillex und Cliff Martinez!) und fühlt sich - auf eine stellenweise beunruhigende Art und Weise - sogar gut an. Die Romantisierung der Irrsinns - Ein stellenweise undurchsichtiger Kommentar zu Drogen, Party, Sex und Gewalt.
Kommentar gefällt mir Antworten
Der erste Teil zeigte, wie ein knackiger, kurzweiliger und unterhaltsamer Blockbuster aussehen kann und muss. Die Fortsetzung ist dem Vorgänger in jeder Kategorie haushoch unterlegen. Plus: die schlechteste Papp-Kulisse einer Gebirgswand seit Jahren.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Funktioniert trotz der offensichtlichen Macken erstaunlich gut. Krude Mischung aus Found footage, Mystery und Body Horror. Beunruhigend, spannend und stellenweise arg ekelhaft. Den Höhepunkt erreicht THE BAY dann, wenn dem Zuschauer seine Bilder verweigert und Geräusche sowie fremde Stimmen nutzt um uns zu beunruhigen. Sind wir mal ehrlich: Viele Effekte sitzen nicht, ein paar Mal stinkt die Found footage-Prämisse in den Himmel. Aber für einen fiesen kleinen Schocker mit interessanter Grundidee reicht es dennoch vollkommen aus.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Im Grunde erzählt UPSTREAM COLOR die Geschichte aus VERGISS MEIN NICHT von der anderen Seite des Ufers aus. Menschen, die auf Grund physischer Manipulation eine emotionale Verbundenheit spüren. Aufbereitet wurde das Ganze vom PRIMER-Regisseur in höchst eindringlichen Ton- und Bildkompositionen, die dem Zuschauer zwischen den Frames Raum zugestehen, die Handlung selbst anzureichern. Eigensinnig aber liebenswert.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Interior. Leather Bar. und 2 weitere ...
Mr.Vengeance 7.0 "Sehenswert" Tue, 19 Feb 2013 12:21:09 -0000
THE MASTER ist ein großartig gespieltes Portrait, besitzt tolle Musik und majestätische Bilder - tritt narrativ aber rund 2 Stunden auf der Stelle und motiviert den Zuschauer nicht gerade dranzubleiben. So sehr es anfänglich gefällt, dass THE MASTER sich auf keine Seite stellt, so sehr nervt es am Ende.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Auch ein eher schlechter Tarantino ist noch ein brauchbarer Film. Aber da hat der gute Mann schon so viele bessere Filme gedreht. Eine Variation der Variation der Variation. Es regnet nicht nur genre- sondern auch tarantinotypische Versatzstücke aus Gesten, Songs, Kamerafahrten und Figuren. Und trotz der guten Leistung von Waltz weiß man gleichzeitig: ein viertes Mal funktioniert das nicht. Nicht frei von Schwächen und Längen - aber dennoch ein guter Film. Eher Reservoir Dogs und Death Proof als Kill Bill, Inglourious Basterds und Jackie Brown. Aber vielleicht hat sich Tarantino auch einfach gefunden und DJANGO ist der Film, wie er Filme drehen kann und will.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Derber Scheiß. Leider nicht im positiven Sinn. Auf den ein oder anderen Brüller kann man bauen, so richtig rund läuft die Sache aber nie. Komisches Werk? Wie kam es nur zustande?
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Cronenberg im Highschool Milieu könnte man meinen. Doch über die Laufzeit verbreitet sich viel mehr das flaue Gefühl, dass aus dem Potential nicht wirklich viel gemacht wird. Ein wirrer Strauß aus Horror, Science Fiction, Mystery, Fantasy und Superheldenfilm. Das Resultat ist medioker. Unterhält stellenweise aber dennoch gut.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Überraschend clevere Geschichte über's Geschichtenerzählen. Ein bunter Strauß an Absurditäten und eine gemeine Abrechnung mit dem derzeitigen Trend was Filmstoff angeht. Sam Rockwell und Christopher Walken sind göttlich! Mit klitzekleinen Schwächen (ab und zu etwas over the top) ein äußerst sehenswerter Film.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Willkommen zur Lyrik für Fortgeschrittene: Kapitalismus, Konsumgesellschaft, Marktregulierung, Zukunft und eine asymmetrische Prostata. Selbst Robert Pattinson als seelenloses Gefäß gefällt, wenn er kraftlos durch die Gassen schlappt. Darstellung komplett reduziert auf das gesprochene Wort. Dieser Cronenberg wieder.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Der Hobbit - Eine unerwartete Reise
Mr.Vengeance 8.0 "Ausgezeichnet" Sun, 13 Jan 2013 14:37:03 -0000
Ist technisch sicher das Kinoerlebnis des Jahres 2012. Großartige Bilder, tolle Sets, der komplette Original Cast, ein wundervoller Score und ist zudem gut erzählt - dadurch trotz seiner Länge überraschend kurzweilig. ABER: Inhaltlich im besten Fall solide. Keine Momente für die Ewigkeit - wie auch wenn er direkt an HDR anknüpft und dessen größte Szenen im besten Fall auch bietet. Aber ein würdiger Nach- bzw. Vorfolger. Eine Cashcow, die erhobenen Hauptes auf der Wiese grasen darf.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Die neue A-Klasse sieht toll aus.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gästebuch
alex023 Fri, 19 Apr 2013 09:45:55 -0000
Ich würde gern mehr lesen und das klappt am besten, wenn es bei mir auf dem Dashboard auftaucht. ;)
Johnzy Sat, 06 Apr 2013 22:14:26 -0000
Starke Lieblinge, tolle Kritiken und dein sonstiger Filmgeschmack bewegen mich dazu, dir mal ne Anfrage dazulassen :)
Mr.Vengeance Sun, 13 Jan 2013 14:31:11 -0000
Ich gelobe dieses Gästebuch in Zukunft auch mal zu lesen. ;)
der cineast Thu, 05 May 2011 23:25:30 -0000
Anfrage wegen tollen Lieblingsfilmen und starken Kommentaren.
crizcgn Fri, 25 Jul 2008 11:14:10 -0000
Na toll das Moviepilot Orakel sieht für uns beide vor:
Filme im Kino: Grease - Schmiere * Hair
Filme auf DVD: Inspector Clouseau * Tokyo Godfathers * Der Mann mit der Todeskralle
Filme im TV: Ginger Snaps * Shining
-
Also selbst im Kino nur altes Zeug auf das wir uns einigen können :-)
crizcgn Wed, 23 Jul 2008 23:27:09 -0000
DU HAST ...
ein cooles neues Pic eingesetzt ... gefällt mir!
Logge Dich jetzt ein, um einen Gästebucheintrag zu schreiben.
Lieblingsfilme
Hassfilme
Freunde von Mr.Vengeance
Lieblingskinos
Timo Benz ist Kritiker für Lost In Imagination.
Timo Benz schreibt als Kritiker für Lost In Imagination.



















"Das zweite Kapitel in J.J. Abrams' Version von STAR TREK - leider aber nicht so gelungen wie noch der erste Teil. INTO DARKNESS ist viel eher ein dunstartiges Überbleibsel. Ein durch und durch glattes Teil, ohne jegliche Höhen und Tiefen. Mal lustig, mal spannend, mal actionreich. Aber nie wirklich clever. Nie überraschend. Dieser Film ist die Essenz der abramas'schen Tricktüte, eingekocht auf ein paar Versatzstücke die man in vielen seiner Filme und Serien findet. Am ehesten wohl auf einem Level mit MISSION IMPOSSIBLE 3, einem ebenso soliden Film. Doch bereits kurz nach dem Kinobesuch wirkt das große Effektfeuerwerk auch schon wieder irgendwie egal."