nilswachter

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nilswachter aus Winterthur ist 28 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 638 Filme bewertet und legendäre 635 Kommentare geschrieben. Er ist leidenschaftlicher Film- und Serienfan. Seine absolute Lieblingsserie ist Breaking Bad. Das hängt nicht zuletzt mit dem Genre Drama zusammen, welches er am liebsten mag. Das gilt auch für Filme Nils mag tiefgründige Filme mit einer Botschaft die zum Nachdenken anregen. Aber er lässt sich auch gerne zwischendurch durch simplere Kost berieseln. Er versucht seine Gedanken in den Kommentaren neben einer subjektiven Kritik zu vermitteln und freut sich über jeden Kommentar und jede Diskussion. Generell gilt: Lieblingsfilm heisst nicht, dass der Film auch eine 10 verdient. Juno ist zum Beispiel einer seiner Liebsten, aber er verdient keine 10 Punkte ;). Nils ist auch für jede kostruktive Kritik dankbar. Freundschaftsanfragen sind natürlich erwünscht, aber bitte mit Kommentar. Auf einen fruchtbaren Austausch :-) meine Kritiken werden auch auf meinem blog veröffentlicht. Würde mich freuen wenn ihr vorbeischaut und mir folgt, wenns euch gefällt :) filmfotoblog.tumblr.com Mehr


The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro
The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro

nilswachter 7.5 "Sehenswert"

Homevideo
Homevideo

nilswachter 7.0 "Sehenswert"

Homevideo ist ein eindrücklich gespieltes, hoch emotionales Drama zum Thema Cybermobbing und zeigt, wie aus einem unüberlegten Akt eines Jugendlichen eine Katastrophe und ein persönlicher Albtraum werden kann.

Der Film beleuchtet eine Vielzahl unterschiedlicher Aspekte der Geschichte wie die Hilflosigkeit des Opfers, familiäre Probleme, die Unfähigkeit der Schulleitung das Problem in den Griff zu kriegen und vor allem die Gefahren, die moderne Kommunikationsformen wie das Internet mit sich bringen. Das ist für 90 Minuten Laufzeit etwas gar viel und dementsprechend sind nicht alle Akteure und ihre unterschiedlichen Rollen in der Geschichte fein ausgearbeitet. Der Film bedient sich einiger Allgemeinplätze und Klischees und stellt hauptsächlich das Opfer ins Zentrum. Zwar wird gut darstellt, dass vor allem der mangelnde familiäre Zusammenhalt und die fehlende Integration des Jungen in der Klasse die Situation gravierend verschlechtert haben. Aber die eigentlichen Täter werden als sadistische Grosskotze portraitiert und ihre Beweggründe bleiben im Dunkeln oder können nur erahnt werden.

Ein weiteres Problem stellt die Sentimentalität dar, der sich die Macher immer wieder unverblümt bedienen. Nicht zuletzt hängt dies mit einem etwas gar lieblichen Soundtrack zusammen, der den Zuschauer emotional gefangen nimmt und nicht mehr loslässt.

Die Frage, ob Emotionalität und forcierte Betroffenheit dem Thema wirklich gerecht werden und nicht besser ein neutralerer und stärker beobachtender Zugang besser geeignet wäre, muss jeder für sich beantworten. Wenn es Homevideo darum ging, den Opfern eine Stimme zu geben und auf optisch ansprechende und kurzweilige Art und Weise auf einen traurigen gesellschaftlichen Missstand hinzuweisen, ist ihm dies vorzüglich gelungen und er sollte insofern auch an Schulen bedenkenlos gezeigt werden. Wer neue Erkenntnisse zum Thema erwartet und sich eine Bereicherung des Diskurses ums Thema Mobbing unter Jugendlichen erhofft, dürfte jedoch enttäuscht werden.

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Her
Her

nilswachter 9.0 "Herausragend"

Her ist vielmehr als ein Liebesfilm, es ist eine Film über Liebe, Verbundenheit und die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren und eine Dystopie, die eigentlich in der Gegenwart spielt.

Obwohl her zeitlich in einer unbekannten Zukunft angesiedelt ist, kann man den gegenwärtigen Zeitgeist nicht verkennen. Retro-Schick dominiert die Szenerie und die Smartphones sind längst nicht mehr Werkzeug des Menschen, sondern haben uns zu ihren Sklaven gemacht. Auch heute schon lässt sich das Wetter von Siri und co. vorsagen und emails können von einer künstlichen Intelligenz vorgelesen oder verfasst werden. Die Kommunikation findet immer mehr über das mobile Gerät, denn von Auge zu Auge statt und Beziehungen können über virtuelle Welten von Computergames gelebt werden.

In Jonzes Interpretation dieser Welt ist das Leben von grosser Einsamkeit geprägt. Persönliche Kontakte werden immer schwieriger und die digitale Welt scheint die reale zu dominieren. Dass sich der aufgrund einer Trennung in grosser Einsamkeit befindende Theodore (ein wundervoller Joaquin Phoenix) in ein Operating System (OS) verliebt scheint so folgerichtig wie absurd. Für eine Person, die mit persönlichen Kontakten ihre rege Mühe hat, ist ein virtueller Partner, der auf den Gefühlen von einem selbst aufbaut, diese reflektiert und für die Weiterentwicklung der Applikation gebraucht, natürlich praktisch. Wie kann man aber für eine Computerstimme Gefühle entwickeln, ja sich in ein OS verlieben? Indem man es so programmiert, dass es einen eigenen Charakter, eine Persönlichkeit hat und auf den Besitzer eingeht, ohne ihm ständig zu sagen, dass es etwas nicht verstanden hat. Ein solches System ist Samantha, mit unglaublicher Intensität gesprochen von Scarlett Johansson. Samantha ist witzig, unheimlich klug, sexy und eine begnadete Rhetorikern. Sie geht auf die Gefühlswelt von Theodore ein und scheint eine Person mit Herz und Seele zu sein. Die Beiden durchleben eine echte Liebesbeziehung, mit gemeinsamen Reisen, treffen mit Freunden, Sex und Verliebtheit, Unsicherheit und Eifersucht.

Spike Jonze fragt uns damit, was Liebe ist und bringt unsere Vorstellung ziemlich durcheinander. Her lehrt uns, dass Liebe ein Gefühl der Vertrautheit, der Sehnsucht ist, eine tiefe Verbundenheit und ein nicht rational erklärbares Bewusstsein, unabhängig davon, ob diese Gefühle durch eine echte Person entfacht werden oder von einem OS ausgehen.
Und wahrlich, diese Liebe zwischen Samantha und Theodore wirkt echt und man zweifelt eigentlich keine Sekunde an den Gefühlen, die sie füreinander hegen. Und dennoch weiss man, dass es eben nur Theo's Gefühle sind und Samantha diese letztlich nur erwidert aber nicht wirklich lebt. Und man beginnt zu erkennen, dass hier letztlich ein einsamer Mensch nur noch einsamer wird und sich in einer vorgegaukelten Gefühlswelt zu verlieren droht.
Wie Jonze am Ende dem Protagonisten und dem Zuschauer die Augen öffnet und ihn aus seiner virtuellen Realität befreit, ist so traurig wie schön und konsequent. Und ohne mit dem Zeigefinger zu wedeln und zu moralisieren, ermahnt er uns, über unsere Beziehungen, über unser Leben in der digitalen Zukunft, und vor allem unsere Gegenwart, nachzudenken.

Ein zugleich wunderschöner, aber auch zutiefst melancholischer Film, der leider ein Tick zu lang geraten ist.

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dannydiaz

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sehr gut geschrieben.
zu lang...mh ich würd eher sagen zwischendrin geschwindigkeitswechsel zu langsam. aber das ist gut. kann man sich gedanken machen


Gravity
Gravity

nilswachter 5.0 "Geht so"

_ Spoilerwarnung_

10 Oscar Nominationen, zahlreiche Auszeichnungen und diverse Lobeshymnen aus der weltweiten Presse. Noch dazu ein Film von Alfonso Cuaron, der mit Children of Men einen der besten dystopischen Science-Fictioner überhaupt geschaffen hat. Kann er an dessen Erfolg anknüpfen und wird er den Lorbeeren tatsächlich gerecht? Leider nein.

Cuaron inszeniert Gravity mit einer Wucht, Urgewalt, Bedrohlichkeit und gleichzeitiger Anmut und Schönheit, wie man es noch nie im Kino gesehen hat. 18 Minuten dauert die erste Szene und es gibt keinen einzigen Schnitt. Die Kameraführung ist mit grossem Abstand die beste des vergangenen Kinojahres und die Nomination für die beste Kamera ist mehr als verdient. Nie wurde das Weltall derart plastisch und zugleich so unfassbar dargestellt, nie konnte man die Einsamkeit und Hilflosigkeit in dieser Unendlichkeit visuell so eindrücklich erfahren. Keine Frage, die ersten 40 Minuten von Gravity gehen in die Kinogeschichte ein. Sie sind nervenzerreissend spannend, perfekt inszeniert, visuell atemberaubend. Umso trauriger, dass der Rest des Films im besten Fall Durchschnittskost ist.

Die Protagonistin Ryan ficht nicht nur einen Kampf gegen die Zeit, den Mangel an Sauerstoff, gegen Feuer und den nahenden Tod, sondern kämpft auch mit ihrer Trauer und der Unfähigkeit von ihrer bei einem Unfall tragisch verstorbenen Tochter loszulassen. Gravity visualisiert dies anhand zahlreicher und nicht enden wollender Szenen, in denen Ryan sich krampfhaft festhält, im letzten Moment sich noch ein Seil greifen kann oder kurz vor dem sicheren Verderben noch die Hand ihres Kollegen schnappt. Das ist während der ersten 40 Minuten spannend, nervt aber schliesslich nur noch und wird vorhersehbar. Die Kalamitäten, in die die Astronautin immer wieder geworfen sind, sind zu viel des Guten und fern jeglicher Logik.

Hinzu kommt eine unbeholfene und äusserst platte - um nicht zu sagen lächerliche - (Wiedergeburts)symbolik, die die Protagonistin zuerst in Fötusstellung zeigt und sie am Ende des Film gleichsam wie aus dem Mutterleib kommend, aus dem Wasser steigen lässt, um von pathetischer Musik begleitet die ersten Schritte an Land zu tätigen. Ob Cuaron damit auch die Evolution versinnbildlichen wollte, lässt sich nicht genau sagen, die Parallelen sind jedoch ziemlich offensichtlich. Viel Sinn macht das Ganze aber nicht.

Das entscheidende Problem von Gravity besteht letztlich in seinem Unwillen, eine (interessante) Geschichte zu erzählen. Es gibt kaum eine Handlung, geschweige denn sinnvolle oder spannende Dialoge. Die Figuren sind allesamt langweilig, farblos und haben kaum Bedeutung in dieser gigantischen Weite des Weltalls. Die Story von der Mutter, die nicht vom verstorbenen Kind loslassen kann und über sich hinauswachsen muss, um ein neues Leben zu beginnen, wurde schon etliche Male erzählt und wird nicht interessanter, nur weil diesmal der Ort der Handlung das Weltall ist.

Gravity ist originär in seiner visuellen Extravaganz und betritt ästhetisches Neuland, was ihm hoch anzurechnen ist. Damit hat es sich aber auch, denn dem Film fehlt jegliche Substanz. Ausserdem ist es absolut unverständlich, dass eine untalentierte und dank Botox jeglicher Mimik beraubte Schauspielerin wie Sandra Bullock für einen Oscar nominiert werden konnte. Die Nomination für den besten Film ist ebenfalls lachhaft und dürfte nur damit zu erklären sein, dass Gravity technisch und aus ästhetischer Sicht konkurrenzlos ist.

Scheinbar reicht dies inzwischen, um die Academy und auch viele Kritiker frohlocken zu lassen. Style over substance ist offenbar salonfähig geworden.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Regisseur2014

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Diese Kritik beschreibt zu 100%, nüchtern und kompetent! was da auf der Leinwand zu sehen war! Ich mag Sandra Bullock, aber eine große Schauspielerin wird sie wohl nie werden....ich bin extrem irritiert ob der Entscheidung der Academy, und man fragt sich ob man dem Oscar diesen Stellenwert als Auszeichung noch beimessen sollte! Ich bleibe mit Kopfschütteln zurück....


nilswachter

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Danke für eure Kommentare und die netten Worte!


Nymphomaniac 1
Nymphomaniac 1

nilswachter 10.0 "Herausragend"

Formvollendete Filmkunst für die Ewigkeit.

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Blood Diamond
Blood Diamond

nilswachter 7.0 "Sehenswert"

Edward Zwicks Blood Diamond ist ein bildgewaltiges und hervorragend gespieltes Abenteuer und erzählt von einem sehr düsteren Kapitel Sierra Leones: dem illegalen Handel mit sogenannten Konfliktdiamanten, deren Verkaufserlös den Bürgerkrieg über Jahre mitfinanzierte. Ein in der westlichen Welt und Grossteil der Zielgruppe des Films wohl eher unbekanntes Thema, welches durch den Film mit Nachdruck, um nicht zu sagen mit dem Vorschlaghammer, bekannt gemacht wird.

Zwick zeigt mit schonungsloser Härte und Brutalität das grausame Vorgehen der RUF gegenüber der Zivilbevölkerung. Kindern werden Arme abgehackt und sie werden unter Zuhilfenahme von Drogen, zu willen- und seelenlosen Killermaschinen gedrillt. Gezeigt wird dies zwar etwas gar Klischee beladen und mitunter nahe am Voyeurismus, aber immerhin hat Zwick den Mut, nicht wegzuschauen und den Zuschauer mit einer unbequemen Wahrheit zu konfrontieren.

Problematisch ist allerdings, dass nur Gewalt von Seiten der RUF gezeigt wird und die Rebellen als diabolische Schlachter dargestellt werden. Es entsteht dabei ein stark vereinfachtes und falsches Bild einer der Fraktionen im Bürgerkrieg, das der Thematik nicht wirklich gerecht wird. Ohne Frage wurden die gezeigten Praktiken vollzogen und Gräueltaten sind in grossen Zahlen belegt. Doch auch die Militärs und die Regierung sind genauso an diesem Bürgerkrieg beteiligt gewesen und dürften auch die eine oder andere Schuld auf sich geladen haben. Blood Diamond zeigt hier nur eine Seite, und zwar die hässlichste. Dies ist zweifelsohne schockierend, aber dem Thema wird der Film damit nicht gerecht. Selbiges gilt auch für die Titel gebende Problematik der Blutdiamanten, die der Film nur mit sehr grober Federführung nach zu zeichnen weiss. Auch hier sind die Rollen klar verteilt und an der Konstellation wird nicht gerüttelt.

Ist der Hintergrund des Bürgerkriegs und des Diamantenhandels also nur ein Vehikel für einen Hollywood Actionreisser? Blood Diamond ist zweifelsohne sehr Actionreich und geizt nicht mit spektakulären Momenten, die den Tod von vielen Afrikanern beinhalten. Sei es nun mitten im Kampfgetümmel in einer Grossstadt oder zum Schluss während dem Showdown in der Diamantenmine. Dabei fiebert man ständig mit den Protagonisten mit, ungeachtet der vielen Unschuldigen, die ihr Leben im Bürgerkrieg oder Kugelhagel der Söldner lassen. Der politische Hintergrund geht dabei sehr schnell vergessen und man kann dies durchaus Edward Zwick vorwerfen.

Dass Blood Diamond aber nicht einfach zum zynischen Kracher abgestempelt werden kann, ist der Hauptfigur Danny Archer zu verdanken. Selten sieht man eine solch ambivalente Figur in einem Hollywoodfilm agieren und noch seltener handelt es sich dabei um den Helden. Danny Archer ist ein Antiheld, den man nicht wirklich mögen kann. Er ist arrogant, selbstsüchtig und nur auf den eigenen Nutzen bedacht. Er benutzt Solomons traurige Situation für die eigene Flucht aus Afrika, die dank dem letzten Verkauf des grossen Diamanten ermöglicht werden soll. Archer kann durchaus als Parabel auf und Symbol für den Umgang der weissen Elite mit der afrikanischen Mehrheit gedeutet werden. Ein zynischer und beissender Kommentar zur Ausbeutung der afrikanischen Welt auf Kosten ihrer Bevölkerung entfaltet an einem Blutdiamanten.

Umso negativer fällt die Zeichnung der zweiten Hauptfigur, Solomon, auf. Er ist zwar nie unsympathisch, aber im Vergleich zu Archer sehr stereotyp und wird nicht selten etwas unwissend, um nicht zu sagen dumm, dargestellt. Immer wieder handelt er unüberlegt und überhastet, die Situation wird meistens durch den Antihelden entschärft. Dafür, dass Zwick mit dem Film den Opfern eine Stimme geben wollte, ist dies reichlich paradox. Die völlig unlogische und reichlich kitschige Schlusssituation kann hier auch nicht entschädigen und bestätigt die Kritik an der Figurenzeichnung Solomons zusätzlich. Zwar wird ihm von den Weissen Respekt gezollt, aber eine Stimme bekommt er im Film nicht. Es ist die Reporterin, die die Weissen informiert, nicht der betroffene Afrikaner.

Maddy Bowen ist ähnlich wie Danny Archer ziemlich vielseitig ausgestaltet worden. Sie handelt grösstenteils idealistisch, verdient ihr Geld aber auch dank des Bürgerkriegs, und in Bezug auf die Haupthandlung auch dank des Schicksals von Solomon und seiner Familie. Auch Maddy kann als Sinnbild für die Haltung des Westens und der westlichen Medien gegenüber diverser Afrika bezogener Problematiken gedeutet werden und ist damit wieder eine viel interessantere Figur als Solomon.

Dramaturgisch und formal kann man den Film aber kaum kritisieren. Die Protagonisten hasten von Schauplatz zu Schauplatz, wunderschöne Landschaftstableaus wechseln sich mit grossartig gefilmten Actionszenen ab. Die Geschichte um Solomon und seiner Suche nach der Familie, der hoch emotionale Moment des Wiedersehens mit dem entfremdeten Sohn und der versöhnliche, wenn auch erwartbare, Schluss, entschädigen über so manchen Mangel an Differenzierungsvermögen.

Trotz der klaren Kritikpunkte ist Blood Diamond also durchaus sehenswert und ein guter Film. Er ist unterhaltsam, durchs Band hervorragend gespielt - allen voran ein phänomenaler DiCaprio) und schafft es nicht zuletzt, einem breiten Publikum eine äusserst traurige Problematik näher zu bringen. Dass dies so grobschlächtig und reisserisch geschehen muss, ist einerseits problematisch, andererseits aber auch die logische Konsequenz einer Hollywood-Grossproduktion mit dem Ziel, möglichst viel Geld zu generieren. Immerhin kann nun niemand mehr sagen, er hätte nichts gewusst, wenn er das nächste Mal einen Diamanten kauft.

filmfotoblog.tumblr.com

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dannydiaz

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und jetzt musst du dir "the ambassador" als Kontrast dazu angucken


Gästebuch

jacker

Top Profilbild und Top Kommentar zu HER.
Passt! Freunde?

maddes89

Tolle Lieblingsfilme, tolle Kritiken. Dafür gibt es mal eine Freundschaftsanfrage :)

BlackLevel

Breaking Bad als Lieblings-Serie, lesenswerte Kommentare und ein auf mich sympathisch wirkenden Profil-Text.. Da muss ich einfach eine Anfrage da lassen.
lg

Drax

Bei 86% lass ich doch mal ne Anfrage da :)

Traumfaengerin

Bei so tollen Kommentaren und einer 90%igen Übereinstimmung lass ich doch mal ne Freundschaftsanfrage da, in der Hoffnung, dich bald auf meinem Dashboard zu sehen (:

Traumfaengerin

Bei so tollen Kommentaren und einer 90%igen Übereinstimmung lass ich doch mal ne Freundschaftsanfrage da, in der Hoffnung, dich bald auf meinem Dashboard zu sehen (:

Sonse

Na klar, sehr gerne angenommen! :)
Liebe Grüße
Sonse

Ichundso

Hallöchen, ich finde dich grade extrem sympathisch, mag deine Kommentare und jeder, der Juno liebt, ist ein bester Freund von mir. :)

Ichundso

Hallöchen, ich finde dich grade extrem sympathisch, mag deine Kommentare und jeder, der Juno liebt, ist ein bester Freund von mir. :)

filmfreak23

Hi, bei 76% und bei dem Profilbild lass ich mal ne Anfrage :)

Gruß
filmfreak


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