Heureka, ein sehenswerter Boll-Film! Zumindest für Genrefreunde, denn Liebhaber von familientauglichen Filmen werden Seed sicher nicht viel abgewinnen können. Uwe Boll setzt bei der Geschichte des lebendig begrabenen und wiederauferstandenen Massenmörders überwiegend auf ein trostloses und ruhiges Szenenbild, was diametral entgegengesetzt zu den teilweise (achtung, sparsames Wortspiel) hammerharten Szenen steht. Im Zusammenspiel mit der ordentlichen schauspielerischen Leistung der meisten Darsteller erzeugt dies eine sehr dichte und packende Atmosphäre, was die Splatterszenen und die Psyche der Protagonisten (vom vermutlich emotional mit dem Terminator verwandten Max Seed einmal abgesehen) passend paraphrasiert. Aber ja, definitiv nichts für Kindergeburtstage und Hundehalter.
Teil 2 der Slasher Reihe überzeugt ebenso wenig wie Teil 1 mit kreativen Ansätzen: Statt einer lohnenswerten Story wurde offensichtlich lieber in quantitativ mehr und qualitativ blutigere Splatterszenen als noch im Vorgänger investiert. Die Handlung ist dementsprechend kurz zusammengefasst und entspricht dem typischen Backwood Slasher Muster: Junge Leute (strunz dumme Teilnehmer einer Fernsehsendung) werden in einer abgelegenen Gegend (zum zweiten Mal müssen hierfür die Wälder West Virginias herhalten) von degenerierten Kannibalen (deren Konzept leider schon Jahre vor der Wrong Turn Reihe ausgelutscht war) gejagt. Ein paar von ihnen können (ebenfalls stark genretypisch) letztendlich ihren Häschern entgehen, Abspann. Muss man nicht gesehen haben.
Wieder die übliche Backwood Slasher Handlung mit den missgestalteten Wrong Turn Kannibalen, allerdings erstmals in der Geschichte der Reihe mit leichten Modifikationen: Anstatt junge Leute durch degenerierte Kannibalen durch die verlassenen Wälder West Virginias zu hetzen, sterben diese gleich in den ersten Fünf Minuten. Die restlichen knapp eineinhalb Stunden werden stattdessen zwei Strafvollzugsbeamte mit fünf äußerst beschränkten Sträflingen, sowie eine den Anfang überlebende junge Frau, von degenerierten Kannibalen durch die Wälder West Virginias gejagt und nacheinander dezimiert. Welch‘ Variation. Bleibt zu hoffen, dass die Wrong Turn Reihe die Chance nutzen wird, in Teil 4 mit einem neuen Handlungsort auch gleich die bereits dutzende Male gesehene Geschichte zu verlassen.
Der übliche grenzdebile Backwood Slasher: Ein paar junge Leute (hier zwei Pärchen und ein Student) landen aus einem beliebigen Grund (hier: ein provozierter Autounfall) in der Wildnis (diesmal ein Wald in den amerikanischen Südstaaten) und werden von den üblichen Degenerierten (äußerst kreativ: drei monströse Kannibalen) gejagt und abgeschlachtet bis sich alles zum Guten gewendet hat. Natürlich sind zu diesem Zeitpunkt nur noch die genretypische Hand voll Überlebenden übrig. Alles in allem nichts was man nicht schon so oder so ähnlich gefühlte 6,02E23 mal gesehen hätte.
Was zur Hölle ist letzte Nacht passiert? – Treffender könnte man die Story von Hangover 2 nicht zusammenfassen. Insgesamt entspricht die Story auch weitgehend der des Prequels, nur diesmal in „T-Hailand“ statt Las Vegas. Die Chaotentruppe um Phil (endlos cool: Bradley Cooper), Alan und Stu sorgt ebenfalls wieder in altbewährter Manier für sehr gute, wenn auch stellenweise recht niveaulose Unterhaltung.
Auch wenn insbesondere Zach Galifianakis alias Alan Garner in Hangover 2 noch um einiges öfter – und vor allem mit einem höheren fremdschäm-Faktor – als im Vorgänger die vollkommene Idiotie und Zurückgebliebenheit in Personalunion spielen muss, so lebt die Story doch gerade von den abgefahrenen Charakteren und dem oftmals schrägen Humor.
Fans des ersten Teils werden sich jedenfalls sicher mit Leichtigkeit für Hangover 2 begeistern können, denn was im Jahre 2009 mit Hangover begann, findet nun mit Teil 2 einen durchaus würdigen Nachfolger.
Kurz vor dem Abflug einer Schulklasse nach Paris bekommt einer der Schüler eine Vision, in der er den Absturz der Maschine voraussieht, dreht durch und fliegt mitsamt einiger Klassenkameraden und einer Lehrerin aus dem Flugzeug. Kurz darauf ereignet sich die Katastrophe exakt wie vorhergesehen. Die frisch dem Tode Entronnenen können allerdings nicht lange von ihrem Glück profitieren, denn der Tod will sich das holen, was ihm zusteht: Ihr Leben. So wird dann einer der Überlebenden nach dem anderen auf die verschiedensten Arten gemeuchelt.. et voilà, fertig ist das Final Destination Framework, das nach diesem Teil nahezu unverändert noch für diverse Sequels herhalten musste. Alles in Allem trotz stellenweiße extrem flachen Spannungsbogen eine passable Story mit brauchbaren Schauspielern, einem halbwegs kreativen Plot und einem recht überraschenden Ende. Für Fans von Teenie Slashern durchaus einen Blick wert.
Der Kern der Handlung ist schnell zusammengefasst: Eine sadistische Frau foltert Menschen in ihren eigenen vier Wänden (blutig) und tötet sie (noch blutiger). Abgesehen davon das der fiese Killer mit den kranken Ideen und kreativ zweckentfremdeten Haushaltsgegenständen ausnahmsweise eine Frau ist, unterscheidet sich Neighbor recht wenig von anderen Horrorstreifen mit Exploitation-Elementen wie beispielsweise Funny Games, Hostel oder Grotesque. Insbesondere was Zehen/Finger und Bohrmaschinen angeht könnten Kenner der letzten beiden Filme einiges bekannt vorkommen. Durch das explizite zur Schau stellen der teilweise relativ harten Szenen, wartet Neighbor auch mit überraschend unverblümten Bildern auf. Für Genrefreunde prinzipiell empfehlenswerter Streifen, aber sicherlich nichts für zimperliche Filmfreunde.
Dieser Film ist gehört mit Abstand zum Beklopptesten was je produziert wurde...und der "Kern der Handlung" lässt sich mit dem Wort "strunzdumm" zusammenfassen.
Ich bin wahrlich kein Fan von Hostel und Funny Games hat mich auch richtig angeödet, aber sie in einem Atemzug mit diesem Machwerk zu nennen, haben beide nicht verdient.
Die "Effekte" der "Augsburger Puppenkiste" haben mehr Pepp, als diese lächerlichen Stümpereien...Dafür werden sie durch die ebenso gruseligen "Darstellerleistungen" stimmig ergänzt.
Alle "Genrefreunde" werden sich mit Grausen abwenden und dir für deine "Empfehlung" auf ewig dankbar sein...;)
Megapiranha ist ungefähr so gut wie Avatar, nur ohne 3D. Warum? Wegen Szenen wie diesen:
A: „Sie [die Piranhas] scheinen ihre Größe innerhalb weniger Tage zu verdoppeln.“
B: „Nein nein, sie wachsen exponentiell, wenn das korrekt ist, dann verdoppelt sich ihre Größe in 36 Stunden.“
C: „Wann werden die Piranhas ihre Größe erneut verdoppeln?“
A: „In 24 Stunden.“
B: „Spätestens!“
Alles klar? Wem dieser geniale - und natürlich unglaublich widerspruchsfreie - Dialog nach nicht einmal zehn Minuten noch nicht den Rest gegeben hat, bekommt bei Megapiranha genau das, was der Titel verspricht und das trashige Cover impliziert: Eine dümmliche Story, schlechte Schauspieler, billige Effekte und ein oftmals idiotisches Verhalten der Charaktere.. und natürlich große Piranhas. Durch diverse Filmfehler und Ungereimtheiten erlangt Megapiranha immerhin einen gewissen trashigen Charme und unfreiwillige Komik. Weitgehend also Alles auf Genre-Standard. Bis zum bitteren Ende.
Eine Einheit kognitiv beschränkter Nationalgardisten wird in einen System aus verlassenen Minen und Höhlen New Mexicos von den dort lebenden Mutanten abgeschlachtet, mehr Text braucht es nicht um die gesamte Story von The Hills Have Eyes 2 widerzugeben. Da sich die Soldaten bei ihrer Flucht von einem der namensgebenden Hügel hinab in das sichere Tal allerdings alles andere als clever anstellen, kommen erwartungsgemäß auch nicht allzu viele von ihnen schlussendlich unten an. Dazwischen stürzt immer mal wieder einer der zweifelsohne ehemaligen Förderschüler ab, wird getötet, von den eigenen Leuten erschossen, mit abgeschnittenen Armen beworfen, literweiße geheult, viel geschrien, das Übliche eben. Genauso unnötig wie der äußerst mittelmäßige, erste Teil der „The Hills Have Eyes“ Remakes.
Stumpfeste Effekthascherei ohne Sinn und Verstand, dafür in Vollendung. Waren die ersten drei Teile wenigstens noch erträglich, so ist Teil 4 mit absoluter Sicherheit der traurige Tiefpunkt der Reihe. Was schauspielerische Finesse angeht, so könnten die Darsteller selbst vom Terminator noch einiges lernen – insbesondere die finster vermummten Standard-Schergen der Umbrella Corporation, die sich Anfang des Films offensichtlich nur allzugerne widerstandlos abschlachten lassen. Im späteren Verlauf ändern sich die Widersacher zwar von Umbrella Schergen zu Zombies, der Spannungsbogen bleibt trotzdem ähnlich flach wie die Handlung. Offensichtlich existiert aber trotzdem eine Zielgruppe für Filme, die aus nichts außer Blut und ballernden Weibern bestehen. Faszinierend.
Nachdem SAW, nach den äußerst gefälligen und sogar halbwegs innovativen ersten drei Teilen, schon weiter zur cineastischen Mutprobe für pubertierende Kinder wurde, ist spätestens jetzt mit dem Serienende der Tiefpunkt erreicht. Während die „Spiele“ der ersten Teile noch einen Hauch Tiefgang besaßen und ein gewisses Maß an psychologischen und moralischen Dilemmas boten, wird in SAW VII die Gewalt in eben jenen schonungslos als Selbstzweck zelebriert. Die SAW-üblichen Schlusswendungen sind zwar nach wie vor überraschend, allerdings täuschen die (guten) letzten 15 Minuten nicht über den insgesamt recht schwachen Film hinweg.
Oh, welch‘ Überraschung, ein unerwarteter weiße recht unterhaltsamer Teenie Slasher mit Vampir/Dämonen Komponente. Jennifer’s Body ist zwar weder ein sonderlich „sexy Horrorfilm“ noch besitzt er eine nennenswerte Menge des von 20th Century Fox versprochenen „schwarzen Humors“, allerdings weiß Diablo Codys Teeniefilm mit einer durchaus innovativen Story und recht überzeugenden Charakteren zu unterhalten und könnte stellenweiße auch als Parodie auf die Klischees der diversen High School Filme verstanden werden. Klar sollte allerdings sein, dass es sich hierbei nicht um einen ernsthaften Horrorfilm handelt, Jennifer’s Body spielt eher in der Liga eines Scream oder Scary Movie. Fazit: Muss man nicht unbedingt gesehen haben, allerdings durchaus einen Blick wert.
Bewertung 7.0 (->Sehenswert<-) vs. "Muss man nicht unbedingt gesehen haben"
Logik?
Und nur mal so nebenbei: Überzeugend finde ich die Charaktere überhaupt nicht..
Nun, das "man" heißt nicht "ich", so wie ich das lese jedenfalls. Der Verfasser dieses kurzen Textes fand den Film für sich rückbetrachtend wohl sehenswert, schreibt seinen Kommentar aber mit Rücksicht auf dessen Leser(innen), wo er der Meinung ist, dass eben diese durchschnittliche Allgemeinheit nicht dazu angetan ist, den Film gesehen haben zu müssen.
Und wie du die Charaktere findest ist dann letztendlich dein eigener Kommentar, solange du deinen Einwand nicht begründest.
Diesen Schmutz mit einem Scream zu vergleichen, welcher eine Dekonstruktion des Horrorfilms darstellt, finde ich schon fragwürdig. Genauso wenig hat Jennifers Body mit Scary Movie gemein. JB nimmt sich als Horrorfilm ernst, während Scary Movie eine Parodie und damit lustig sein will. JB ist ein Horrorfilm, nur einfach ein extrem schlechter.
The Descent meets verrückte Nazisippe: Hier wurde offenbar vor allem an der Story statt am Kunstblut gespart, wobei Frontier(s) noch nicht einmal Splatterfreunden gefallen dürfte. Zu lächerlich sind die Charaktere, zu überzeichnet die Nazisippe („Hans von FLAK(?)“, welch‘ grandioser Name), zu trashig die Handlung. Spätestens wenn beim gemeinsamen Abendessen im Kerzenschein unter dekorativen Weltkriegswaffen und in Uniformen um der Reinheit des Blutes willens Zwangsverheiratet wird, während die eher schlichte Sippe eher nach drei Generationen Inzest aussieht, wird klar wie wenig ernst man diesen französischen Streifen nehmen kann. Drei sich im Kunstblut-Rausch ergehende Szenen später ist dann auch schon alles aus: Einfach nur unfreiwillig lustig.
Panic Room als Badezimmer Version, so oder so ähnlich könnte man Inside charakterisieren - immerhin verbringt die schwangere Hauptperson Sarah einen guten Teil des Filmes in ebendiesem Raum eingeschlossen, während eine anfangs mysteriöse Frau es mit einer Schere und ähnlich zweckentfremdeten Gegenständen es auf sie abgesehen hat. Bis zum, für Sarah und diverse Nebenfiguren eher weniger glücklichen, Ende fließt standesgemäß literweiße Blut und Körperflüssigkeiten. Trotz (oder gerade wegen) des Hypes sollte man allerdings nicht zu viel von Inside erwarten. Weder trumpft Bustillos Werk mit besonderen Schockeffekten auf, noch schafft es eine nennenswerte Spannung aufzubauen, insgesamt wirkt die Handlung auch weitgehend überraschungs- sowie wendungsarm.
Alljährlich gibt es ihn: Den härtesten Film! Aller Zeiten! Mindestens! Wie gewöhnlich stellt sich diese Behauptung allerdings auch bei A Serbian Film als vermutlich blanke Marketingmasche heraus. Trotz aller Schockszenen, hektoliterweiße Blut und den teilweise psychopathisch perversen Pornoszenen erreicht A Serbian Film nur selten die rohe Härte und verstörende Gewalt eines Films vom Kaliber eines Grotesque oder Faces of Death. Vor allem dank Todorovićs (Miloš) und Trifunovićs (Vukmir) schauspielerischen Talent hebt sich A Serbian Film positiv von der Masse an Exploitationfilmen ab. Überraschenderweise sieht man Spasojevics Film dabei nicht einmal sein äußerst begrenztes Budget an, die Settings könnten auch den Hochglanz-Folterkellern Hollywoods entstammen. Trotzdem: A Serbian Film ist definitiv nichts für empfindliche Menschen die schon von SAW & Co Alpträume bekommen, allerdings auch sicher nicht eine neue Stufe auf der nach Oben offenen Splatter-Skala.
Schwarzer Humor und Action vom Feinsten – Ruben Fleischers erster erfolgreicher Film zeigt von Anfang an, wie Unterhaltung für Leute mit einem etwas schrägen Humor aussehen muss. Stellenweiße ist die Handlung zwar etwas flach und das Ende auch eher enttäuschend, allerdings wird das durch die coolen Charaktere (Tallahassee ftw!) und massig absurde Einfälle (Twinkies!) mehr als wettgemacht. Bis zum Erscheinen vom bereits angekündigte Nachfolger wird Zombieland jedenfalls definitiv noch das eine oder andere Mal meinen Tag versüßen – 8,5/10 ;]
Stellenweiße nervt zwar die unrealistische Menge an glücklichen Fügungen für die beiden Protagonisten, allerdings kann der Film auch trotz dieser Schwäche voll überzeugen – vorallem dank der nicht-ausgelutschten Story und der guten, talentierten Besetzung und viel Witz. Klar, nicht jeder Gag zündet, aber Tom und Veits Roadmovie quer durch die USA weiß trotzdem den Zuschauer für knapp zwei Stunden sehr gut zu unterhalten.. und das ist schlieslich das Wichtigste – Ziel erreicht, die verdiente Belohnung: 8/10.
Bei The Last House On The Left handelt es sich mehr oder weniger um das übliche Gemetzel in einem wie üblich abgelegenen Wald. Der einzige kreative Höhepunkt des Films dürfte in der Zweckentfremdung einer Mikrowelle liegen, ansonsten agieren die Protagonisten gewohnt dämlich. Argh, nein, dreh ihm nicht den Rücken zu. Argh, renn doch nicht die Treppe rauf. Argh, nicht in den dunklen Wald flüchten. Ihr wisst was ich meine.
Allerdings ist das jammern auf recht hohem Niveau - zumindest im Vergleich zu diversen anderen Slashern der Neuzeit. Ebenso verblüfft The Last House On The Left mit genreuntypisch recht guter Schauspielkunst und einer zumindest rudimentär vorhandenen Rahmenhandlung.
Fazit: Gelungenes Remake eines Klassikers.
Autsch, das tat weh. Nachdem Teil eins durchaus starke Momente hatte und abseits des stumpfen Gemetzels mit einer gewissen, überspitzten Gesellschaftskritik zu punkten wusste, sollte man meinen, dass auch der direkte Nachfolger zumindest einigermaßen gefällt. Weit gefehlt, was Phil Tippett & Co. hier abliefern, ist weit vom Niveau des Originals entfernt. Dass vom ursprünglichen Cast bei Held der Föderation (beinahe?) Niemand mehr dabei ist, lässt bereits tief schließen. Lediglich die Bug-Schlachterei weiß wie gewohnt zu überzeugen, ganz im Gegensatz zur sehr schlichten Story (Mal ehrlich, eine Art Zombie-Alien mit einem Stargate-Symbionten Verschnitt? Welch’ kreativer Mix.). Auf zur Mobilen Infanterie? Nein, so sicher nicht.
Mal wieder was aus der Backwood Slasher Ecke: Ein Junges Paar will ein romantisches Wochenende an einem traumhaften See verbringen, doch stattdessen wird es von einer Horde gewalttätiger Rotzlöffel terrorisiert, die man eher an bayerischen S-Bahnhöfen vermuten würde. Das wars dann aber auch schon fast mit der Handlung. Im weiteren Verlauf stirbt der Eine oder Andere von ihnen, die obligatorische Verfolgungsjagd darf natürlich auch nicht fehlen, es gibt ein paar tiefe Schnitte und ein paar Liter Blut zu sehen, man lernt die unsympathische Sippe kennen, das nette junge Paar stirbt, aus. Fazit: Ganz nett für Genrefreunde, muss man aber nicht gesehen haben.
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über Seed 2011/06/27 20:51:44
Heureka, ein sehenswerter Boll-Film! Zumindest für Genrefreunde, denn Liebhaber von familientauglichen Filmen werden Seed sicher nicht viel abgewinnen können. Uwe Boll setzt bei der Geschichte des lebendig begrabenen und wiederauferstandenen Massenmörders überwiegend auf ein trostloses und ruhiges Szenenbild, was diametral entgegengesetzt zu den teilweise (achtung, sparsames Wortspiel) hammerharten Szenen steht. Im Zusammenspiel mit der ordentlichen schauspielerischen Leistung der meisten Darsteller erzeugt dies eine sehr dichte und packende Atmosphäre, was die Splatterszenen und die Psyche der Protagonisten (vom vermutlich emotional mit dem Terminator verwandten Max Seed einmal abgesehen) passend paraphrasiert. Aber ja, definitiv nichts für Kindergeburtstage und Hundehalter.
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über Wrong Turn 2: Dead End 2011/06/26 16:15:44
Teil 2 der Slasher Reihe überzeugt ebenso wenig wie Teil 1 mit kreativen Ansätzen: Statt einer lohnenswerten Story wurde offensichtlich lieber in quantitativ mehr und qualitativ blutigere Splatterszenen als noch im Vorgänger investiert. Die Handlung ist dementsprechend kurz zusammengefasst und entspricht dem typischen Backwood Slasher Muster: Junge Leute (strunz dumme Teilnehmer einer Fernsehsendung) werden in einer abgelegenen Gegend (zum zweiten Mal müssen hierfür die Wälder West Virginias herhalten) von degenerierten Kannibalen (deren Konzept leider schon Jahre vor der Wrong Turn Reihe ausgelutscht war) gejagt. Ein paar von ihnen können (ebenfalls stark genretypisch) letztendlich ihren Häschern entgehen, Abspann. Muss man nicht gesehen haben.
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über Wrong Turn 3: Left for Dead 2011/06/26 16:15:30
Wieder die übliche Backwood Slasher Handlung mit den missgestalteten Wrong Turn Kannibalen, allerdings erstmals in der Geschichte der Reihe mit leichten Modifikationen: Anstatt junge Leute durch degenerierte Kannibalen durch die verlassenen Wälder West Virginias zu hetzen, sterben diese gleich in den ersten Fünf Minuten. Die restlichen knapp eineinhalb Stunden werden stattdessen zwei Strafvollzugsbeamte mit fünf äußerst beschränkten Sträflingen, sowie eine den Anfang überlebende junge Frau, von degenerierten Kannibalen durch die Wälder West Virginias gejagt und nacheinander dezimiert. Welch‘ Variation. Bleibt zu hoffen, dass die Wrong Turn Reihe die Chance nutzen wird, in Teil 4 mit einem neuen Handlungsort auch gleich die bereits dutzende Male gesehene Geschichte zu verlassen.
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über Wrong Turn 2011/06/25 22:40:08
Der übliche grenzdebile Backwood Slasher: Ein paar junge Leute (hier zwei Pärchen und ein Student) landen aus einem beliebigen Grund (hier: ein provozierter Autounfall) in der Wildnis (diesmal ein Wald in den amerikanischen Südstaaten) und werden von den üblichen Degenerierten (äußerst kreativ: drei monströse Kannibalen) gejagt und abgeschlachtet bis sich alles zum Guten gewendet hat. Natürlich sind zu diesem Zeitpunkt nur noch die genretypische Hand voll Überlebenden übrig. Alles in allem nichts was man nicht schon so oder so ähnlich gefühlte 6,02E23 mal gesehen hätte.
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über Hangover 2 2011/06/20 21:29:53
Was zur Hölle ist letzte Nacht passiert? – Treffender könnte man die Story von Hangover 2 nicht zusammenfassen. Insgesamt entspricht die Story auch weitgehend der des Prequels, nur diesmal in „T-Hailand“ statt Las Vegas. Die Chaotentruppe um Phil (endlos cool: Bradley Cooper), Alan und Stu sorgt ebenfalls wieder in altbewährter Manier für sehr gute, wenn auch stellenweise recht niveaulose Unterhaltung.
Auch wenn insbesondere Zach Galifianakis alias Alan Garner in Hangover 2 noch um einiges öfter – und vor allem mit einem höheren fremdschäm-Faktor – als im Vorgänger die vollkommene Idiotie und Zurückgebliebenheit in Personalunion spielen muss, so lebt die Story doch gerade von den abgefahrenen Charakteren und dem oftmals schrägen Humor.
Fans des ersten Teils werden sich jedenfalls sicher mit Leichtigkeit für Hangover 2 begeistern können, denn was im Jahre 2009 mit Hangover begann, findet nun mit Teil 2 einen durchaus würdigen Nachfolger.
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über Final Destination 2011/06/13 23:30:58
Kurz vor dem Abflug einer Schulklasse nach Paris bekommt einer der Schüler eine Vision, in der er den Absturz der Maschine voraussieht, dreht durch und fliegt mitsamt einiger Klassenkameraden und einer Lehrerin aus dem Flugzeug. Kurz darauf ereignet sich die Katastrophe exakt wie vorhergesehen. Die frisch dem Tode Entronnenen können allerdings nicht lange von ihrem Glück profitieren, denn der Tod will sich das holen, was ihm zusteht: Ihr Leben. So wird dann einer der Überlebenden nach dem anderen auf die verschiedensten Arten gemeuchelt.. et voilà, fertig ist das Final Destination Framework, das nach diesem Teil nahezu unverändert noch für diverse Sequels herhalten musste. Alles in Allem trotz stellenweiße extrem flachen Spannungsbogen eine passable Story mit brauchbaren Schauspielern, einem halbwegs kreativen Plot und einem recht überraschenden Ende. Für Fans von Teenie Slashern durchaus einen Blick wert.
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über Neighbor 2011/06/08 21:36:20
Der Kern der Handlung ist schnell zusammengefasst: Eine sadistische Frau foltert Menschen in ihren eigenen vier Wänden (blutig) und tötet sie (noch blutiger). Abgesehen davon das der fiese Killer mit den kranken Ideen und kreativ zweckentfremdeten Haushaltsgegenständen ausnahmsweise eine Frau ist, unterscheidet sich Neighbor recht wenig von anderen Horrorstreifen mit Exploitation-Elementen wie beispielsweise Funny Games, Hostel oder Grotesque. Insbesondere was Zehen/Finger und Bohrmaschinen angeht könnten Kenner der letzten beiden Filme einiges bekannt vorkommen. Durch das explizite zur Schau stellen der teilweise relativ harten Szenen, wartet Neighbor auch mit überraschend unverblümten Bildern auf. Für Genrefreunde prinzipiell empfehlenswerter Streifen, aber sicherlich nichts für zimperliche Filmfreunde.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Andy78 2011/10/09 04:20:15
Antwort löschenDieser Film ist gehört mit Abstand zum Beklopptesten was je produziert wurde...und der "Kern der Handlung" lässt sich mit dem Wort "strunzdumm" zusammenfassen.
Ich bin wahrlich kein Fan von Hostel und Funny Games hat mich auch richtig angeödet, aber sie in einem Atemzug mit diesem Machwerk zu nennen, haben beide nicht verdient.
Die "Effekte" der "Augsburger Puppenkiste" haben mehr Pepp, als diese lächerlichen Stümpereien...Dafür werden sie durch die ebenso gruseligen "Darstellerleistungen" stimmig ergänzt.
Alle "Genrefreunde" werden sich mit Grausen abwenden und dir für deine "Empfehlung" auf ewig dankbar sein...;)
[o0]
über Megapiranha 2011/06/08 20:05:28
Megapiranha ist ungefähr so gut wie Avatar, nur ohne 3D. Warum? Wegen Szenen wie diesen:
A: „Sie [die Piranhas] scheinen ihre Größe innerhalb weniger Tage zu verdoppeln.“
B: „Nein nein, sie wachsen exponentiell, wenn das korrekt ist, dann verdoppelt sich ihre Größe in 36 Stunden.“
C: „Wann werden die Piranhas ihre Größe erneut verdoppeln?“
A: „In 24 Stunden.“
B: „Spätestens!“
Alles klar? Wem dieser geniale - und natürlich unglaublich widerspruchsfreie - Dialog nach nicht einmal zehn Minuten noch nicht den Rest gegeben hat, bekommt bei Megapiranha genau das, was der Titel verspricht und das trashige Cover impliziert: Eine dümmliche Story, schlechte Schauspieler, billige Effekte und ein oftmals idiotisches Verhalten der Charaktere.. und natürlich große Piranhas. Durch diverse Filmfehler und Ungereimtheiten erlangt Megapiranha immerhin einen gewissen trashigen Charme und unfreiwillige Komik. Weitgehend also Alles auf Genre-Standard. Bis zum bitteren Ende.
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über The Hills Have Eyes 2 2011/06/05 13:13:27
Eine Einheit kognitiv beschränkter Nationalgardisten wird in einen System aus verlassenen Minen und Höhlen New Mexicos von den dort lebenden Mutanten abgeschlachtet, mehr Text braucht es nicht um die gesamte Story von The Hills Have Eyes 2 widerzugeben. Da sich die Soldaten bei ihrer Flucht von einem der namensgebenden Hügel hinab in das sichere Tal allerdings alles andere als clever anstellen, kommen erwartungsgemäß auch nicht allzu viele von ihnen schlussendlich unten an. Dazwischen stürzt immer mal wieder einer der zweifelsohne ehemaligen Förderschüler ab, wird getötet, von den eigenen Leuten erschossen, mit abgeschnittenen Armen beworfen, literweiße geheult, viel geschrien, das Übliche eben. Genauso unnötig wie der äußerst mittelmäßige, erste Teil der „The Hills Have Eyes“ Remakes.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
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über Resident Evil: Afterlife 2011/06/05 00:17:03
Stumpfeste Effekthascherei ohne Sinn und Verstand, dafür in Vollendung. Waren die ersten drei Teile wenigstens noch erträglich, so ist Teil 4 mit absoluter Sicherheit der traurige Tiefpunkt der Reihe. Was schauspielerische Finesse angeht, so könnten die Darsteller selbst vom Terminator noch einiges lernen – insbesondere die finster vermummten Standard-Schergen der Umbrella Corporation, die sich Anfang des Films offensichtlich nur allzugerne widerstandlos abschlachten lassen. Im späteren Verlauf ändern sich die Widersacher zwar von Umbrella Schergen zu Zombies, der Spannungsbogen bleibt trotzdem ähnlich flach wie die Handlung. Offensichtlich existiert aber trotzdem eine Zielgruppe für Filme, die aus nichts außer Blut und ballernden Weibern bestehen. Faszinierend.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
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über Saw VII - Vollendung 2011/06/05 00:15:38
Nachdem SAW, nach den äußerst gefälligen und sogar halbwegs innovativen ersten drei Teilen, schon weiter zur cineastischen Mutprobe für pubertierende Kinder wurde, ist spätestens jetzt mit dem Serienende der Tiefpunkt erreicht. Während die „Spiele“ der ersten Teile noch einen Hauch Tiefgang besaßen und ein gewisses Maß an psychologischen und moralischen Dilemmas boten, wird in SAW VII die Gewalt in eben jenen schonungslos als Selbstzweck zelebriert. Die SAW-üblichen Schlusswendungen sind zwar nach wie vor überraschend, allerdings täuschen die (guten) letzten 15 Minuten nicht über den insgesamt recht schwachen Film hinweg.
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pufaxx 2011/06/05 01:26:28
Antwort löschen"cineastische Mutprobe für pubertierende Kinder" - Das trifft's!
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über Jennifer's Body - Jungs nach ihrem Geschmack 2011/06/05 00:14:50
Oh, welch‘ Überraschung, ein unerwarteter weiße recht unterhaltsamer Teenie Slasher mit Vampir/Dämonen Komponente. Jennifer’s Body ist zwar weder ein sonderlich „sexy Horrorfilm“ noch besitzt er eine nennenswerte Menge des von 20th Century Fox versprochenen „schwarzen Humors“, allerdings weiß Diablo Codys Teeniefilm mit einer durchaus innovativen Story und recht überzeugenden Charakteren zu unterhalten und könnte stellenweiße auch als Parodie auf die Klischees der diversen High School Filme verstanden werden. Klar sollte allerdings sein, dass es sich hierbei nicht um einen ernsthaften Horrorfilm handelt, Jennifer’s Body spielt eher in der Liga eines Scream oder Scary Movie. Fazit: Muss man nicht unbedingt gesehen haben, allerdings durchaus einen Blick wert.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
valle_92 2011/06/21 11:40:03
Antwort löschenBewertung 7.0 (->Sehenswert<-) vs. "Muss man nicht unbedingt gesehen haben"
Logik?
Und nur mal so nebenbei: Überzeugend finde ich die Charaktere überhaupt nicht..
Alle 3 Antworten zeigen
Benchyl 2011/06/24 21:52:05
Antwort löschenNun, das "man" heißt nicht "ich", so wie ich das lese jedenfalls. Der Verfasser dieses kurzen Textes fand den Film für sich rückbetrachtend wohl sehenswert, schreibt seinen Kommentar aber mit Rücksicht auf dessen Leser(innen), wo er der Meinung ist, dass eben diese durchschnittliche Allgemeinheit nicht dazu angetan ist, den Film gesehen haben zu müssen.
Und wie du die Charaktere findest ist dann letztendlich dein eigener Kommentar, solange du deinen Einwand nicht begründest.
Urle 2011/07/02 02:13:20
Antwort löschenDiesen Schmutz mit einem Scream zu vergleichen, welcher eine Dekonstruktion des Horrorfilms darstellt, finde ich schon fragwürdig. Genauso wenig hat Jennifers Body mit Scary Movie gemein. JB nimmt sich als Horrorfilm ernst, während Scary Movie eine Parodie und damit lustig sein will. JB ist ein Horrorfilm, nur einfach ein extrem schlechter.
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über Frontier(s) 2011/06/02 23:39:57
The Descent meets verrückte Nazisippe: Hier wurde offenbar vor allem an der Story statt am Kunstblut gespart, wobei Frontier(s) noch nicht einmal Splatterfreunden gefallen dürfte. Zu lächerlich sind die Charaktere, zu überzeichnet die Nazisippe („Hans von FLAK(?)“, welch‘ grandioser Name), zu trashig die Handlung. Spätestens wenn beim gemeinsamen Abendessen im Kerzenschein unter dekorativen Weltkriegswaffen und in Uniformen um der Reinheit des Blutes willens Zwangsverheiratet wird, während die eher schlichte Sippe eher nach drei Generationen Inzest aussieht, wird klar wie wenig ernst man diesen französischen Streifen nehmen kann. Drei sich im Kunstblut-Rausch ergehende Szenen später ist dann auch schon alles aus: Einfach nur unfreiwillig lustig.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
MurderSquad 2011/06/08 12:18:36
Antwort löschenSo isses! "Reinheit des Blutes" erhalten, da nimmt man dann zur Not auch eine Frau die aussieht als käme sie aus Marokko.^^
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über Inside 2011/06/02 23:34:26
Panic Room als Badezimmer Version, so oder so ähnlich könnte man Inside charakterisieren - immerhin verbringt die schwangere Hauptperson Sarah einen guten Teil des Filmes in ebendiesem Raum eingeschlossen, während eine anfangs mysteriöse Frau es mit einer Schere und ähnlich zweckentfremdeten Gegenständen es auf sie abgesehen hat. Bis zum, für Sarah und diverse Nebenfiguren eher weniger glücklichen, Ende fließt standesgemäß literweiße Blut und Körperflüssigkeiten. Trotz (oder gerade wegen) des Hypes sollte man allerdings nicht zu viel von Inside erwarten. Weder trumpft Bustillos Werk mit besonderen Schockeffekten auf, noch schafft es eine nennenswerte Spannung aufzubauen, insgesamt wirkt die Handlung auch weitgehend überraschungs- sowie wendungsarm.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
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über A Serbian Film 2011/06/02 14:59:41
Alljährlich gibt es ihn: Den härtesten Film! Aller Zeiten! Mindestens! Wie gewöhnlich stellt sich diese Behauptung allerdings auch bei A Serbian Film als vermutlich blanke Marketingmasche heraus. Trotz aller Schockszenen, hektoliterweiße Blut und den teilweise psychopathisch perversen Pornoszenen erreicht A Serbian Film nur selten die rohe Härte und verstörende Gewalt eines Films vom Kaliber eines Grotesque oder Faces of Death. Vor allem dank Todorovićs (Miloš) und Trifunovićs (Vukmir) schauspielerischen Talent hebt sich A Serbian Film positiv von der Masse an Exploitationfilmen ab. Überraschenderweise sieht man Spasojevics Film dabei nicht einmal sein äußerst begrenztes Budget an, die Settings könnten auch den Hochglanz-Folterkellern Hollywoods entstammen. Trotzdem: A Serbian Film ist definitiv nichts für empfindliche Menschen die schon von SAW & Co Alpträume bekommen, allerdings auch sicher nicht eine neue Stufe auf der nach Oben offenen Splatter-Skala.
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über Zombieland 2011/06/02 00:14:05
Schwarzer Humor und Action vom Feinsten – Ruben Fleischers erster erfolgreicher Film zeigt von Anfang an, wie Unterhaltung für Leute mit einem etwas schrägen Humor aussehen muss. Stellenweiße ist die Handlung zwar etwas flach und das Ende auch eher enttäuschend, allerdings wird das durch die coolen Charaktere (Tallahassee ftw!) und massig absurde Einfälle (Twinkies!) mehr als wettgemacht. Bis zum Erscheinen vom bereits angekündigte Nachfolger wird Zombieland jedenfalls definitiv noch das eine oder andere Mal meinen Tag versüßen – 8,5/10 ;]
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über Friendship! 2011/06/02 00:12:50
Stellenweiße nervt zwar die unrealistische Menge an glücklichen Fügungen für die beiden Protagonisten, allerdings kann der Film auch trotz dieser Schwäche voll überzeugen – vorallem dank der nicht-ausgelutschten Story und der guten, talentierten Besetzung und viel Witz. Klar, nicht jeder Gag zündet, aber Tom und Veits Roadmovie quer durch die USA weiß trotzdem den Zuschauer für knapp zwei Stunden sehr gut zu unterhalten.. und das ist schlieslich das Wichtigste – Ziel erreicht, die verdiente Belohnung: 8/10.
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über The Last House on the Left 2011/06/02 00:08:00
Bei The Last House On The Left handelt es sich mehr oder weniger um das übliche Gemetzel in einem wie üblich abgelegenen Wald. Der einzige kreative Höhepunkt des Films dürfte in der Zweckentfremdung einer Mikrowelle liegen, ansonsten agieren die Protagonisten gewohnt dämlich. Argh, nein, dreh ihm nicht den Rücken zu. Argh, renn doch nicht die Treppe rauf. Argh, nicht in den dunklen Wald flüchten. Ihr wisst was ich meine.
Allerdings ist das jammern auf recht hohem Niveau - zumindest im Vergleich zu diversen anderen Slashern der Neuzeit. Ebenso verblüfft The Last House On The Left mit genreuntypisch recht guter Schauspielkunst und einer zumindest rudimentär vorhandenen Rahmenhandlung.
Fazit: Gelungenes Remake eines Klassikers.
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über Starship Troopers 2: Held der Föderation 2011/05/31 23:17:57
Autsch, das tat weh. Nachdem Teil eins durchaus starke Momente hatte und abseits des stumpfen Gemetzels mit einer gewissen, überspitzten Gesellschaftskritik zu punkten wusste, sollte man meinen, dass auch der direkte Nachfolger zumindest einigermaßen gefällt. Weit gefehlt, was Phil Tippett & Co. hier abliefern, ist weit vom Niveau des Originals entfernt. Dass vom ursprünglichen Cast bei Held der Föderation (beinahe?) Niemand mehr dabei ist, lässt bereits tief schließen. Lediglich die Bug-Schlachterei weiß wie gewohnt zu überzeugen, ganz im Gegensatz zur sehr schlichten Story (Mal ehrlich, eine Art Zombie-Alien mit einem Stargate-Symbionten Verschnitt? Welch’ kreativer Mix.). Auf zur Mobilen Infanterie? Nein, so sicher nicht.
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über Eden Lake 2011/05/31 23:16:51
Mal wieder was aus der Backwood Slasher Ecke: Ein Junges Paar will ein romantisches Wochenende an einem traumhaften See verbringen, doch stattdessen wird es von einer Horde gewalttätiger Rotzlöffel terrorisiert, die man eher an bayerischen S-Bahnhöfen vermuten würde. Das wars dann aber auch schon fast mit der Handlung. Im weiteren Verlauf stirbt der Eine oder Andere von ihnen, die obligatorische Verfolgungsjagd darf natürlich auch nicht fehlen, es gibt ein paar tiefe Schnitte und ein paar Liter Blut zu sehen, man lernt die unsympathische Sippe kennen, das nette junge Paar stirbt, aus. Fazit: Ganz nett für Genrefreunde, muss man aber nicht gesehen haben.
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