Oceanic6

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Oceanic6 heißt Philippe , ist 25 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 2092 Filme bewertet und legendäre 283 Kommentare geschrieben. Oceanic6 ist Kritiker für CinemaForever und hat unter anderem Titanic 3D als Lieblingsfilm. Mehr


Joe
Joe

Oceanic6 4.0 "Uninteressant"

Nightmare 2 - Die Rache
Nightmare 2 - Die Rache

Oceanic6 7.0 "Sehenswert"

Im Flug erobert
Im Flug erobert

Oceanic6 7.0 "Sehenswert"

Blinky™
Blinky™

Oceanic6 7.0 "Sehenswert"

Blair Witch Project
Blair Witch Project

Oceanic6 6.0 "Ganz gut"

Alma
Alma

Oceanic6 5.0 "Geht so"

100 Bloody Acres
100 Bloody Acres

Oceanic6 5.0 "Geht so"

Sweetwater - Rache ist süß
Sweetwater - Rache ist süß

Oceanic6 4.0 "Uninteressant"

The Kings of Summer
The Kings of Summer und 1 weitere ...

Oceanic6 5.0 "Geht so"

Game of Thrones - Staffel 3
Game of Thrones - Staffel 3

Oceanic6 7.0 "Sehenswert"

Game of Thrones - Staffel 2
Game of Thrones - Staffel 2

Oceanic6 7.0 "Sehenswert"

Magic, Magic
Magic, Magic

Oceanic6 8.0 "Ausgezeichnet"

Hier tritt jemand Roman Polanskis Erbe an. So, wie es sonst nur subtilen Psychothrillern wie "Ekel" oder letztes Jahr Ti Wests Ausnahmefilm "The Innkeepers" gelingt, lässt uns der chilenische Regisseur Sebastián Silva tief in die Abgründe einer jungen Frau blicken, welche an ihrem Umfeld zugrunde geht. Mehr möchte ich an dieser Stelle eigentlich gar nicht zu "Magic, Magic" sagen, denn dieser Psychoterror muss mit allen Sinnen erlebt werden. Man wird danach Pass This On von The Knife nicht mehr wie früher hören, so viel ist sicher. Und selbst der größte Skeptiker muss sich nach diesem Trip eingestehen, dass Juno Temple eine der interessantesten Schauspielerinnen der Gegenwart ist, denn diese macht hier Catherine Deneuves "Ekel"-Performance wirklich alle Ehre. Kurz: "Magic, Magic" ist, wie schon "The Innkeepers", ein vollkommen unterschätzter Geniestreich, der wirklich jede Aufmerksamkeit verdient hat und ebenso realitätsnah gespielt wie inszeniert ist und gerade deswegen zu schockieren vermag.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

vPidschv

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Endlich mal jemand, der meine Ansicht teilt. Einer der besten Filme des letzten Jahres, der deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient, als er bekommt.


Nymphomaniac 2
Nymphomaniac 2

Oceanic6 7.0 "Sehenswert"

Linie 1
Linie 1

Oceanic6 6.0 "Ganz gut"

How I Live Now
How I Live Now

Oceanic6 4.0 "Uninteressant"

RoboCop
RoboCop

Oceanic6 4.0 "Uninteressant"

Der Tod und das Mädchen
Der Tod und das Mädchen

Oceanic6 8.0 "Ausgezeichnet"

Gravity
Gravity

Oceanic6 4.0 "Uninteressant"

„Gravity“ ist ein Festival der Belanglosigkeiten und eine Aneinanderreihung galaktischer Peinlichkeiten, aufgrund der großartigen visuellen Umsetzung zum wegweisenden Science-Fiction-Meisterwerk hochstilisiert. Die Exposition ist in der Tat mehr als famos, doch was uns „Children of Men“-As Alfonso Cuarón anschließend vor den Latz knallt, ist schlicht genauso aufmerksamkeitsheischende und peripetielose Mainstreamstandardware wie sie uns gefühlt wöchentlich von Bay und Konsorten als sinnvoller Zeitvertreib verkauft wird – auf kurz (im besten Fall) ganz spassig, aber auf lang freilich vergessenswürdig, da jeder Ansatz einer interessanten Idee schon im Keim erstickt wird. Mit der Zeit fragte ich mich also, was hier eigentlich alles schief gelaufen sein muss, dass Cuarón einen dermaßen story- und konturlosen Science-Fiction-Streifen gedreht hat. Natürlich: Er wollte uns mal zeigen, was man alles mit 3D und visuellen Effekten anstellen kann und uns damit etwas fühlen lassen, was das Kino bisher noch nie zu bieten hatte: Das Weltall in all seinen Facetten. Doch die Stille des Weltraums darf der Zuschauer zu keiner Sekunde auf sich wirken lassen, da Cuarón das Geschehen lieber mit omnipräsenter, sentimentaler, möchtegernepischer Musik unter- oder besser gesagt übermalt und die simple Formelhaftigkeit und Inhaltslosigkeit des Films hinter aufgeblasenen Effekten, netten Bildern, viel Sentimentalität und hirnlosen, unsympathischen Charakteren zu verstecken versucht. Die hohe Repetitivität der visuellen Eindrücke wirkt dabei selbstverständlich nicht klüger als in etwaigen anderen Actiongurken der letzten Jahre. Gefühle wie Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit werden nie wirklich für den Zuschauer spürbar, da der Fokus einzig und allein auf das ästhetisch eindrucksvolle Effektegewitter gerichtet wird. Das also soll die Science-Fiction-Offenbarung des Jahres gewesen sein? Nicht euer Ernst. Die Kunst an „Gravity“ ist einzig und allein, wie uns Cuarón in einer Gefühls- und Inhaltsleere tanzen lässt, so dass man sich den Abspann gar nicht schnell genug herbeisehnen kann. Was am Ende am meisten in Erinnerung bleibt: Zahlreiche wirklich dämliche Logiklücken (welche dem Anspruch auf Authentizität bereits nach kurzer Zeit das Genick brechen), beschämende Dialoge, Botoxtantes nerviger, immer gleicher Gesichtsausdruck und der Gedanke, selten einen gleichermaßen überbewerteten wie stumpfsinnigen Science-Fiction-Film gesehen zu haben. „Gravity“ ist nichtssagend, klischeeüberladen und scheitert auf allen Ebenen daran, sinnlich spektakuläres Kino zu bieten. Bahnbrechende visuelle Effekte und interessante Ansätze allein garantieren eben noch lange keinen guten Film.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

El Topo
El Topo

Oceanic6 4.0 "Uninteressant"

Spuren
Spuren

Oceanic6 7.0 "Sehenswert"

Gästebuch

kobbi88

Sorry, aber diese Arroganz geht mir gegen den Strich... mein "Oeuvre" ist es also, was dir nicht passt. Schön... genau das ist es, was mich so stört. Weil ich Filme mag, die die Kritikerelite NICHT gut findet. Oder weil ich mal vier Filme schlecht bewertet habe, die du (und damit natürlich die Welt) so supergeil finden. Wahnsinn. Genau das ist es, du azeptierst die Ansichten anderer nicht und wirst persönlich, indem du das gesamte "Oeuvre" schlecht machst und damit auch meinen kompletten Filmgeschmack. Das ist unter aller Sau, sorry.

Wenn dir meine Kommentare nicht passen, dann ignoriere sie doch bitte in Zukunft. Denn ich hab anscheiennd die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen. Danke.

Cameron

Tolle Kritik zu Gravity, und auch sonst schöne Texte. Schicke deshalb eine Anfrage, lg.

FilmeXYZ

Jo, der Film wird leider viel zu selten gewürdigt

FilmeXYZ

Der Grund für die Anfrage war deine großartige Kritik zu "Le Samourai". :)

ready2fall

Eine Ehre diese Anfrage, lieber Oceanic6. ;-)

MrDepad

Ich lese deine Kommentare immer sehr gerne und interessiert. Außerdem schau ich auch immer wieder beim cinemaforeverblog vorbei, daher dachte ich, ich lass dir mal eine Anfrage da :)

mariega

Alors, je prends "Le Samouraï" comme film miroir d'Oceanic6, d'accord :)!

mariega

Il me manque un "film miroir" dans ma liste "Subjektivitätsliste: Wenn du ein Film wärst..." und zwar der Oceanic6 Spiegelfilm ;)! Alors, s'il te plaît :)?

Bubbles

Allein schon für das epische Profilbild. Und gut geschriebene Kritiken sind immer gern auf meinem Dashboard gesehen. ;)
Grüße

mariega

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