Patrick Wurster

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Patrick Wurster aus Karlsruhe ist 34 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 789 Filme bewertet und legendäre 451 Kommentare geschrieben. www.facebook.com/patrick.wurster Mehr


Silver Linings
Silver Linings

Patrick Wurster 8.5 "Ausgezeichnet"

Die offen-ehrliche Art, mit der die verkorksten und teils schwer neurotischen Protagonisten ungefiltert drauflosreden, verschafft ihnen auf Anhieb viele Sympathiepunkte und der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Matthew Quick einen herrlich beiläufigen Humor! Einzig Jennifer Lawrence konnte sich damit bei den „Oscars“ als „Beste Hauptdarstellerin“ durchsetzen, ihr gleichfalls vorgeschlagener Partner und das Nebendarstellerpaar Weaver und De Niro gingen ebenso leer aus wie Regie und Film. Aber auch ohne die offizielle Goldjungen-Krönung gehört „Silver Linings“ schon jetzt zu den Jahresbesten. Weil sich aus dem spleenigen Nerd-Movie mit Independent-Charme eine der aufrichtigsten Liebesgeschichten entwickelt, die Hollywood in jüngerer Zeit zu erzählen wusste.

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Hangover 3
Hangover 3

Patrick Wurster 6.0 "Ganz gut"

Sequel oder Remake? 2009 schickte Todd Phillips sein Wolfsrudel auf einen unvergesslichen Junggesellenabschied nach Vegas, bei dem Bräutigam und Gedächtnis abhanden kamen – um ihm zwei Jahre später in Bangkok wiederholt die Lichter auszuknipsen. Zweimal dieselbe Geschichte zu erzählen und dabei nicht nur gut zu unterhalten, sondern mit der finalen Diashow von vergangener Nacht auch noch zu überraschen,…

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Star Trek Into Darkness
Star Trek Into Darkness

Patrick Wurster 8.0 "Ausgezeichnet"

Der zwölfte „Star Trek“-Kinofilm hält Pho­to­nen­tor­pe­dos und Pha­ser im Dau­er­feuer, doch auch die Annä­he­rung des zen­tra­len Figu­ren­ka­bi­netts sorgt für reich­lich Rei­bungs­hitze. Und J.J. Abrams erweist sich als exzel­len­ter Ken­ner der Mate­rie, dockt inhalt­lich bei sämt­li­chen Serien, Spin-​​Offs und Ver­fil­mun­gen an, visua­li­siert die schon immer zwi­schen den Zei­len ver­steckte…

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Große Erwartungen
Große Erwartungen

Patrick Wurster 5.5 "Geht so"

Auch wenn Mike Newells werkgetreue Verfilmung des 1861 erschienenen Romans erzählerisch weder an den komplexen Klassiker „Geheimnisvolle Erbschaft“ von David Lean noch an Alfonso Cuaróns modernisierte 98er-Fassung heranreicht, geben die schaurig-schönen Totalen des Themse-Marschlands, das britische All-Star-Ensemble und die detailversessene Ausstattung ein äußerst passables Gesellschaftsgemälde des Viktorianischen Zeitalters ab.

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Oblivion
Oblivion

Patrick Wurster 7.5 "Sehenswert"

Über Hubbardist Tom Cruise sollte man ja eigentlich kein Wort mehr verlieren. Aber das wäre jammerschade für Joseph Kosinskis Science-Fiction „Oblivion“, der den streitbaren Hollywood-Star in einen weiteren „Krieg der Welten“ schickt. Im Kern ist „Oblivion“ ein Kammerspiel mit Blockbuster-Budget, das seine nicht immer plausible postapokalyptische Love Story durch Versatzstücke aus „Independence…

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Das hält kein Jahr..!
Das hält kein Jahr..!

Patrick Wurster 5.0 "Geht so"

Statt der erwarteten brachial-derben Dauerpenetration arbeitet Dan Mazer mehr mit feinsinniger Alltagskomik, der er gelegentliche Frivolitäten durchaus einräumt. Für den Großteil der Lacher ist dabei Stephen Merchant als taktloser und schamgefühlsbefreiter Trauzeuge zuständig. Dass die Romantik flöten geht, liegt jedoch vielmehr an den schablonenhaften Hauptcharakteren, denen man bereits an ihrer Nasenspitze ansieht, welche Konstellationen passen und welche eben nicht. Aber alleine deshalb wäre es äußerst reizvoll, das Prequel dieser Trennungsgeschichte zu Gesicht zu bekommen...

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Georg Baselitz
Georg Baselitz

Patrick Wurster 7.0 "Sehenswert"

Bei ihm steht die Kunstwelt Kopf. 1969 begann Georg Baselitz mit der 180-Grad-Bilddrehung, die seit seinem „Wald“-Motiv als Markenzeichen gedeutet wird. Für die Dokumentation von Evelyn Schels hat sich der zurückgezogen lebende Maler und Bildhauer zum ersten Mal von einer Filmkamera bei der Arbeit beobachten lassen. Am meisten Aussagekraft haben dabei nicht die bildungsbürgerlichen Lobgesänge, denen jeglicher kunsthistorische Kontext abgeht. Sondern jene Szenen, in der die Kunst entsteht: Wenn Baselitz seine Pinselstriche setzt, tupft, prüfend dreinblickt, Farben ineinanderschabt und wieder verwischt, kann man sich noch am ehesten ein ungefähres Bild vom Menschen hinter der Künstlerfigur machen.

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Agent Ranjid rettet die Welt
Agent Ranjid rettet die Welt

Patrick Wurster 2.0 "Ärgerlich"

Als Parodie auf „007“ und andere „Mission: Impossibles“ angelegt, schickt Regisseur Michael Karen nach der Gunbarrel-Bollywood-Eröffnungssequenz Kaya Yanar flankiert von seinen Gästen Tom Gerhardt, Carolin Kebekus und Mark Keller in sechs verschiedenen Rollen durch eine Klischee-Sketch-Parade zwischen Lachsalve und Ladehemmung.

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Ralph Reichts
Ralph Reichts

Patrick Wurster 7.5 "Sehenswert"

Für alle Zocker, die mit C64, Amiga 500, Atari ST und den Konsolen der 90er groß geworden sind, gibt’s massig Querverweise auf die Videospielhistorie von „Pong“ über „Space Invaders“ bis „Asteroids“ und dazu noch manch launemachendes Wiedersehen mit Kultcharakteren wie Q-Bert oder dem blauen Sega-Igel; Nintendos Klempner lässt leider nur von sich hören. Aber selbst wer das pixelige Retro-Kribbeln nicht spüren kann, würde dank Dialogwitz, Situationskomik und einem hohen emotionalen Level bei „Wreck-It Ralph“ Coin um Coin nachwerfen!

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Paris Manhattan
Paris Manhattan

Patrick Wurster 7.0 "Sehenswert"

Die roman­ti­sche Pro­blem­ko­mö­die von Regie­de­bü­tan­tin Sophie Lell­ou­che ist eine zwei­fa­che Ménage-​​à-​​trois. Auch des­halb, weil sie den weib­li­chen Haupt­cha­rak­ter in sämt­li­chen Lebensla­gen Zwie­spra­che mit ihrer bei­der Idol Woody Allen hal­ten lässt. Denn sie hat mehr gedreht als ein retro­spek­ti­ves Groß­zi­tat. Es ist eine her­zige, luftig-​​leichte Hom­mage an ihren horn­be­brill­ten Lieb­lings­re­gis­seur aus New York gewor­den, der sich zwi­schen den pointier­ten Dia­lo­gen sogar für einen augen­zwin­kern­den Gast­auf­tritt bereit erklärt hat und „Paris-​​Manhattan“ damit end­gül­tig zum wir­kungs­vol­len Stim­mungs­auf­hel­ler verhilft.

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More Than Honey
More Than Honey

Patrick Wurster 8.0 "Ausgezeichnet"

Ein Drit­tel unse­rer Nah­rung gäbe es nicht ohne sie. Doch Pes­ti­zide, Mono­kul­tu­ren, Inzucht und die Var­roa­milbe machen den Bie­nen das Leben schwer. Mar­kus Imhoof, Regis­seur und Imke­ren­kel, geht in der mit dem „Baye­ri­schen Film­preis“ aus­ge­zeich­ne­ten Doku­men­ta­tion „More Than Honey“ auf vier Kon­ti­nen­ten einem mys­te­riö­sen Mas­sen­ster­ben nach. Dabei gelin­gen Imhoof hoch­äs­the­ti­sche Makro-​​Aufnahmen die­ser fas­zi­nie­ren­den Insek­ten, deren hek­ti­sche Bewe­gun­gen durch Zeit­lu­pen nach­ver­folg­bar wer­den. Und er zeigt einen mög­li­chen Weg aus der Misere.

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Heiter bis wolkig
Heiter bis wolkig

Patrick Wurster 7.0 "Sehenswert"

Eine exakte Stim­mungs­vor­her­sage trifft Marco Petrys drit­ter Kino­film in sei­nem Titel. Denn der Regis­seur von „Schule“ und der ver­kapp­ten Fort­set­zung „Die Klasse von ’99“ erzählt mit „Hei­ter bis wol­kig“ eine Geschichte, die im Grunde alles andere als lus­tig ist. Unter dem Strich steht aber eine her­vor­ra­gend aus­ta­rierte Tra­gi­ko­mö­die, die selbst ihrem tod­trau­ri­gen Ende noch ein Lächeln abtrotzt.

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Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben
Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben

Patrick Wurster 4.0 "Uninteressant"

Anstatt den inzwi­schen 57-​​jährigen Bruce Wil­lis beim Jubi­läum zei­gen zu las­sen, dass er es als One Man Army noch immer drauf­hat, degra­diert ihn Regis­seur John Moore zum Side­kick und beglei­tet die neben­her­lau­fende Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung der McCla­nes in düs­te­ren Hoch­glanz­bil­dern mit einer schleu­der­trau­ma­ti­schen Mate­ri­al­schlacht, aus der das Denk­mal „Die Hard“ nicht ohne Schram­men hervorgeht.

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Findet Nemo 3D
Findet Nemo 3D

Patrick Wurster 8.0 "Ausgezeichnet"

Mit seinem verschollenen Clownfisch ist Pixar der Konkurrenz davongeschwommen. Jetzt kehrt der „Oscar“-prämierte „Beste Animationsfilm“ des Jahres 2003 auf die Kinoleinwand zurück. Und diesmal sind die Untiefen dreidimensional. Von seiner damaligen Höchstmarke in Sachen Computeranimation profitiert „Findet Nemo“ noch heute: Das Setting mit den schon in 2D echtes Unterwasser-Feeling vermittelnden…

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Und nebenbei das große Glück
Und nebenbei das große Glück

Patrick Wurster 5.0 "Geht so"

Überzogene Slapstick-Einlagen bringen die ansonsten äußerst beschwingte Romantikkomödie immer wieder aus dem Tritt. Im Gegensatz zur drehbuchgemäß ungeschickten, aber sonst verzückenden Sophie Marceau strauchelt die Liebesgeschichte lediglich hin und wieder. Denn die beiden Hauptdarsteller von Regisseur James Huth harmonieren; und sind der Grund, weshalb man ihm dramaturgische Schwäche und die Albernheiten mit einem Lächeln nachsieht.

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Wer's glaubt wird selig
Wer's glaubt wird selig

Patrick Wurster 9.0 "Herausragend"

Ein Coming-Of-Age-Komödienstadl zwischen Himmel und Hölle bescherte ihm als Debütant den „Bayerischen Filmpreis“. Heuer heißt’s „Wer’s glaubt wird selig“. Schon der Titel erinnert an den 2006er Kino-Erfolg „Wer früher stirbt ist länger tot“; auch des fehlenden Kommas wegen. Doch dieses Mal ist Marcus H. Rosenmüller nichts und niemand mehr heilig. Allem voran die Bigotterie des Katholizismus im Wintersportparadies Hollerbach. Eine krachlederne Klamotte, halb Heimatfilm, halb Bauernschwank, und ohne falschen Respekt. Dafür gibt’s jede Menge Irrungen und Wirrungen, eigentümliche Erleuchtungen („Warum ist der Himmel blau?“) und einen agnostischen Ausklang, dem Fundamentalisten wie Atheisten Glauben schenken können.

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Django Unchained
Django Unchained

Patrick Wurster 8.5 "Ausgezeichnet"

Die Doppeldeutigkeiten fangen bereits beim nach Sergio Corbuccis Italo-Western benannten Titelhelden an und der Blaxploitation-Klassiker schlechthin steht genauso namentlich Pate wie Bürgerrechtler Martin Luther King und die Nibelungensage. Während der 165 Minuten entwickelt sich eine auffallend linear erzählte Story um den schwarzen Siegfried, die Quentin Tarantino mit kultigen Charakteren, grandiosen Dialogen, Ennio-Morricone-Kompositionen auf HipHop-Beats, zwei furiosen Showdowns und der für ihn typischen Rachefantasie vergilt.

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Kochen ist Chefsache
Kochen ist Chefsache

Patrick Wurster 7.5 "Sehenswert"

Hervorragend abgeschmeckt hat Regisseur Daniel Cohen die Besetzung der beiden Hauptrollen mit dem gewohnt bärbeißigen Jean Reno und dem quirligen Anarchokomiker Michaël Youn, dem das Melancholisch-Verträumte weit besser zu Gesicht steht als die kleine Travestie-Einlage, zu der ihn das ansonsten bodenständige Drehbuch nötigt. Dazu mengt Cohen einen Hauch von Liebesgeschichte sowie einen Schuss Vater-Tochter-Konflikt, serviert mit der leichten Hand des französischen Lustspiels.

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Sammys Abenteuer 2
Sammys Abenteuer 2

Patrick Wurster 6.5 "Ganz gut"

Nach dem Ozean-Roadmovie über Sammys erstes Abenteuer „Die Suche nach der geheimen Passage“ erlegen sich Ben Stassen und sein Koregisseur Vincent Kesteloot (offenbar wiederum vom Lampenstudio-Hit nicht ganz uninspiriert) für einen Großteil der Laufzeit denselben Handlungsspielraum auf. Was im Zahn­arzt­zier­fi­schaqua­rium ziem­lich schnell in lang­wei­lige War­te­rei gekippt wäre, wird im Mega­plansch­be­cken zum Bio­top für einen gewitz­ten Aus­bre­cher­film mit leich­ten Cha­rak­ter­zeich­nungs­de­fi­zi­ten, der aller­dings in puncto Optik und Humor den dicken Über­see­fi­schen durch­aus das Was­ser rei­chen kann.

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Freelancers
Freelancers

Patrick Wurster 1.0 "Ärgerlich"

Rapper mit Schauspielambitionen gibt es in Amerika zuhauf. Talentiertere wie Eminem, Mark Wahlberg, Snoop Dogg, Ice-T, Mos Def oder Will Smith und wenigere talentierte wie LL Cool J oder Ice Cube. Als solcher hat sich auch Curtis „50 Cent“ Jackson durch seine Quasi-Autobiografie „Get Rich Or Die Tryin’“ erwiesen. Im Direct-To-DVD-Release „Freelancers“ mischt er einen starbesetzten Cop-Thriller auf. Regisseur Jessy Terrero, 2010 mit 50 Cent bereits beim Gangster-Rache-Geballer „Gun“ zugange, präsentiert eine durch geläufige Genremotive und Zwischenschnitte der New Yorker Skyline dominierte gelackte Videopremiere, aus der sein von Bad Lieutenants umgebener Hauptdarsteller als Strahlemann hervorgeht, ohne selbst geglänzt zu haben.

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Gästebuch

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