Patrick Wurster

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Patrick Wurster aus Karlsruhe heißt Patrick Wurster, ist 33 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 603 Filme bewertet und legendäre 394 Kommentare geschrieben. Filmredaktion Wochenblatt Baden/Pfalz Mehr


Sex on the Beach - Poster
Sex on the Beach

Patrick Wurster 4.0 "Uninteressant"

„The Inbetweeners Movie“ liefert den derben Vorgeschmack auf die mehrfach mit „British Comedy Awards“ ausgezeichnete Serie, deren drei Staffeln in Deutschland bislang weder zu sehen noch zu kaufen sind. Die Produzenten der Fernsehshow, Damon Beesley und Iain Morris, haben das Drehbuch fortgeschrieben und liefern mit ihrem Spin-Off ein „American Pie“ auf Britisch. Dessen Ham’n’Eggs (Achtung Anspielung!) sind zwar einigermaßen gut durch; wer die Vorlage nicht kennt, wird den feinen Bad Humor allerdings verpassen.

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Jack und Jill - Poster
Jack und Jill

Patrick Wurster 3.5 "Schwach"

Die Filmografie eines Al Pacino kommt sicher ohne diesen Titel aus, aber der Charakterkopf beweist als abgedrehter Method Actor viel Selbstironie. Adam Sandler verteilt derweil seine gängigen Derbheiten, Cameo-Auftritte von Johnny Depp und John McEnroe sowie drei Running Gags in Person der beiden schrägen Kids und des mexikanischen Komikers Eugenio Derbez (der als Gärtner und chilischotenmampfende Großmama ebenfalls eine Doppelrolle ausfüllt) über dem relativ undramaturgischen Plot, bevor der sentimentale Läuterungspart einsetzt. Zumindest eines darf sich Sandler anmaßen: im Vergleich mit Tony Curtis, Jack Lemmon, Dustin Hoffman und Robin Williams dicker aufgetragen zu haben.

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Nader und Simin - Poster
Nader und Simin

Patrick Wurster 7.5 "Sehenswert"

Käme Regisseur Asghar Farhadi nicht aus dem Iran, „Nader und Simin“ wäre ein vielschichtiges Familiendrama, eine Beziehungstragödie, ein Minikrimi, in dem sich alle irgendwie schuldig gemacht haben und je nach Lage auf Anstand und Moral oder geltendes Recht plädieren. Die objektive Wahrheit bekommen wir während der 123 Minuten nicht zu Gesicht; sind vielmehr von Beginn an eingeladen, selbst Richter zu spielen. Nun kommt Farhadi aber aus dem Iran und so werden die Konflikte zu Gleichnissen des unfreien politischen Systems im Ayatollah-Staat.

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Verblendung - Poster
Verblendung

Patrick Wurster 7.0 "Sehenswert"

Der Ami schaut synchronisierte Movies allenfalls im Arthouse-Cinema. Also wird gewinnträchtiger Stoff abermals verfilmt, auch wenn das Original keine drei Jahre alt ist – wie der vom schwedischen Krimi-Autor Stieg Larsson unvollendeten „Millennium“-Reihe erster Teil. Beschränkt auf wenige Variationen zum Vorgänger und der Buchvorlage „Männer, die Frauen hassen“ ist David Finchers 158-Minüter bei aller Redundanz ein nicht minder reizvoller wie schonungsloser Thriller geworden. Und sollte er sich auch für die Remakes von „Verdammnis“ und „Vergebung“ bereiterklären, könnte Hollywood sogar mit der tonangebenden Trilogie triumphieren.

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Jonas - Poster
Jonas

Patrick Wurster 6.0 "Ganz gut"

Regisseur Robert Wilde, mit dem Christian Ulmen bereits bei „Mein neuer Freund“ zusammengearbeitet hat, lässt den Tausendsassa in der Grauzone von Spiel- und Dokumentarfilm ein Loblied aufs Klassenkollektiv anstimmen, dessen Drehbuch weitgehend der Schulalltag geschrieben hat – und Zeugnis davon ablegt, dass Ulmen selbst als Normalo für ein außergewöhnliches Projekt gut ist.

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Serienposter für Die Camper
Die Camper

Patrick Wurster 6.0 "Ganz gut"

Serienposter für Die Camper
Die Camper

Patrick Wurster 6.0 "Ganz gut"

Benno Ewer­mann ist der per­so­ni­fi­zierte deut­sche Dauer-​​Camper. Von 1996 bis 2005 produ­zierte RTL die Serie um den nöli­gen Wohn­wa­gen­be­sit­zer, zu des­sen chil­li­ger Wochen­end­aus­rüs­tung Trai­nings­an­zug und ein Fläsch­chen der fik­ti­ven Bier­marke Eifelpils gehö­ren. Ein jähes Ende im ewi­gen Win­ter­la­ger fand der Quo­ten­brin­ger, weil der Köl­ner Sender die Zusammen­ar­beit mit Willi Thom­czyk been­dete, nach­dem die­ser wegen sexuel­ler Nötigung zweier Schau­spiel­schü­le­rin­nen zu einer Geld– und Bewährungs­strafe ver­ur­teilt wurde. „Und zisch – und klack – und weg!“

www.indiskretion-ehrensache.com/2011/09/die-camper.html

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duffy

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Das der ein Triebtäter ist, konnte man schon sehen, bevor das an die Öffentlichkeit kam.


The Bang Bang Club - Poster
The Bang Bang Club

Patrick Wurster 6.0 "Ganz gut"

Der vom Dokumentarischen kommende Regisseur und Drehbuchautor Steven Silver hat die Geschichte der Kriegsfotografen Greg Marinovich, Ken Oosterbroek, João Silva und Kevin Carter zu einem Actiondrama verdichtet. Im Subtext der kanadisch-südafrikanischen Koproduktion schwingt das moralische Dilemma ihres lebensgefährlichen Jobs mit: Wie weit darf man für ein gutes Foto gehen? Silver nähert sich der Antwort in dem an Originalschauplätzen rund um Johannesburg gedrehten 108-Minüter wie es ein guter Journalist täte und verliert dabei nie sein eigenes Big Picture aus den Augen.

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Cars 2 - Poster
Cars 2

Patrick Wurster 7.0 "Sehenswert"

Regisseur John Lasseter und Co-Anweiser Brad Lewis schalten zwischen Pistenszenen und Spionagefilmpersiflage, aalglattem Politurstrahlemann und kantiger Rostlaube rauf und runter. Auch ohne den Kino-3D-Turbo zündet „Cars 2“ und schließt mühelos zu seinen Vorausfahrern auf; allein das Konstrukt sprechender Automobile in einer menschenlosen Welt muss sich nach wie vor jeder selbst zusammenreimen.

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Werner - Eiskalt! - Poster
Werner - Eiskalt!

Patrick Wurster 5.5 "Geht so"

Das den drei Vorgängern abgehende Episodenhafte führt vor Augen, was früher ebenfalls schon mal besser war. Bleibendes wie der Rohrbruch bei Frau Hansen, Herrn Hüpenbeckers explodierte Baustelle und natürlich der legendäre Marktkick 1. FC Süderbrarup vs. Holzbein Kiel aus dem Weltmeisterjahr sind unerreichter Kult; da kommt kein aus den Angeln gehobenes Polizeifest oder die Erfindung des Bremskraftverstärkers ran. Aber Regisseur Gernot Roll lässt immerhin etwas von jenem Chaos-Kack-und-Kotz-Humor auferstehen, den man sich beim voraussichtlich letzten „Werner“-Movie auch erwarten darf.

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The Help - Poster
The Help

Patrick Wurster 6.0 "Ganz gut"

Ein dunkles Kapitel US-Historie schlägt Kathryn Stockett in ihrem 2009 erschienenen Debütroman auf: das harte Leben der wie Sklaven behandelter schwarzer Haushaltshilfen im Mississippi der 1960er kurz vor Beginn der Bürgerrechtsbewegung. Ihren Bestseller „The Help“ macht Regisseur und Drehbuchautor Tate Taylor auch an den Kinokassen zum Überraschungshit. Schmerzlich und ohne zu verharmlosen trifft er den feinen Zwischenton aus Tragik und Komik, der seinem Sixties-Sozial-Drama so viel Optimismus mitgibt, dass nach 146 Minuten das gute Gefühl überwiegt.

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Nichts zu Verzollen - Poster
Nichts zu Verzollen

Patrick Wurster 7.0 "Sehenswert"

Nahe an der Grenze zum Klamauk changiert Dany Boon in dieser absurd-romantischen Gendarmen-Komödie über die Fritte und den Camembert; Benoît Poelvoorde zwischen Grimassenspiel und Wutattacke eines Louis de Funès. Mit der nach „Sch’tis“-Schema angelegten Synchronisation zusätzlich herausgearbeitet geht der aus den Ressentiments resultierende Witz länderübergreifend durch, vergegenwärtigt aber auch, dass es seine liebe Zeit brauchen wird, bis der europäische Gedanke im letzten Betonkopf angekommen ist.

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