Patrick Wurster
Patrick Wurster aus Karlsruhe heißt Patrick Wurster, ist 33 Jahre alt. Er hat sich 2007/10/13 22:10:17 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 603 Filme bewertet und legendäre 394 Kommentare geschrieben. Filmredaktion Wochenblatt Baden/Pfalz Mehr
| Name | Patrick Wurster |
|---|---|
| Alter | 33 |
| Stadt | Karlsruhe |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Herr Lehmann |
| Schreibt sonst für | www.indiskretion-ehrensache.com |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Clive Owen, Harrison Ford, Paul Giamatti, Ernest Borgnine, John Cusack, Christian Ulmen, Meg Ryan |
| Meine Lieblingsregisseure: | Zack Snyder, Guillermo del Toro |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | Das gehört in ein Museum! |
| Über mich | Filmredaktion Wochenblatt Baden/Pfalz |
Jack und Jill
Patrick Wurster 3.5 "Schwach" 2012/02/01 15:02:35
Die Filmografie eines Al Pacino kommt sicher ohne diesen Titel aus, aber der Charakterkopf beweist als abgedrehter Method Actor viel Selbstironie. Adam Sandler verteilt derweil seine gängigen Derbheiten, Cameo-Auftritte von Johnny Depp und John McEnroe sowie drei Running Gags in Person der beiden schrägen Kids und des mexikanischen Komikers Eugenio Derbez (der als Gärtner und chilischotenmampfende Großmama ebenfalls eine Doppelrolle ausfüllt) über dem relativ undramaturgischen Plot, bevor der sentimentale Läuterungspart einsetzt. Zumindest eines darf sich Sandler anmaßen: im Vergleich mit Tony Curtis, Jack Lemmon, Dustin Hoffman und Robin Williams dicker aufgetragen zu haben.
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Nader und Simin
Patrick Wurster 7.5 "Sehenswert" 2012/01/27 09:59:30
Käme Regisseur Asghar Farhadi nicht aus dem Iran, „Nader und Simin“ wäre ein vielschichtiges Familiendrama, eine Beziehungstragödie, ein Minikrimi, in dem sich alle irgendwie schuldig gemacht haben und je nach Lage auf Anstand und Moral oder geltendes Recht plädieren. Die objektive Wahrheit bekommen wir während der 123 Minuten nicht zu Gesicht; sind vielmehr von Beginn an eingeladen, selbst Richter zu spielen. Nun kommt Farhadi aber aus dem Iran und so werden die Konflikte zu Gleichnissen des unfreien politischen Systems im Ayatollah-Staat.
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Verblendung
Patrick Wurster 7.0 "Sehenswert" 2012/01/19 02:07:56
Der Ami schaut synchronisierte Movies allenfalls im Arthouse-Cinema. Also wird gewinnträchtiger Stoff abermals verfilmt, auch wenn das Original keine drei Jahre alt ist – wie der vom schwedischen Krimi-Autor Stieg Larsson unvollendeten „Millennium“-Reihe erster Teil. Beschränkt auf wenige Variationen zum Vorgänger und der Buchvorlage „Männer, die Frauen hassen“ ist David Finchers 158-Minüter bei aller Redundanz ein nicht minder reizvoller wie schonungsloser Thriller geworden. Und sollte er sich auch für die Remakes von „Verdammnis“ und „Vergebung“ bereiterklären, könnte Hollywood sogar mit der tonangebenden Trilogie triumphieren.
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Jonas
Patrick Wurster 6.0 "Ganz gut" 2012/01/14 16:07:43
Regisseur Robert Wilde, mit dem Christian Ulmen bereits bei „Mein neuer Freund“ zusammengearbeitet hat, lässt den Tausendsassa in der Grauzone von Spiel- und Dokumentarfilm ein Loblied aufs Klassenkollektiv anstimmen, dessen Drehbuch weitgehend der Schulalltag geschrieben hat – und Zeugnis davon ablegt, dass Ulmen selbst als Normalo für ein außergewöhnliches Projekt gut ist.
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Die Camper
Patrick Wurster 6.0 "Ganz gut" 2012/01/08 16:47:29
Benno Ewermann ist der personifizierte deutsche Dauer-Camper. Von 1996 bis 2005 produzierte RTL die Serie um den nöligen Wohnwagenbesitzer, zu dessen chilliger Wochenendausrüstung Trainingsanzug und ein Fläschchen der fiktiven Biermarke Eifelpils gehören. Ein jähes Ende im ewigen Winterlager fand der Quotenbringer, weil der Kölner Sender die Zusammenarbeit mit Willi Thomczyk beendete, nachdem dieser wegen sexueller Nötigung zweier Schauspielschülerinnen zu einer Geld– und Bewährungsstrafe verurteilt wurde. „Und zisch – und klack – und weg!“
www.indiskretion-ehrensache.com/2011/09/die-camper.html
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duffy 2012/01/08 17:01:52
Antwort löschenDas der ein Triebtäter ist, konnte man schon sehen, bevor das an die Öffentlichkeit kam.
The Bang Bang Club
Patrick Wurster 6.0 "Ganz gut" 2012/01/05 14:09:39
Der vom Dokumentarischen kommende Regisseur und Drehbuchautor Steven Silver hat die Geschichte der Kriegsfotografen Greg Marinovich, Ken Oosterbroek, João Silva und Kevin Carter zu einem Actiondrama verdichtet. Im Subtext der kanadisch-südafrikanischen Koproduktion schwingt das moralische Dilemma ihres lebensgefährlichen Jobs mit: Wie weit darf man für ein gutes Foto gehen? Silver nähert sich der Antwort in dem an Originalschauplätzen rund um Johannesburg gedrehten 108-Minüter wie es ein guter Journalist täte und verliert dabei nie sein eigenes Big Picture aus den Augen.
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Cars 2
Patrick Wurster 7.0 "Sehenswert" 2012/01/05 12:08:19
Regisseur John Lasseter und Co-Anweiser Brad Lewis schalten zwischen Pistenszenen und Spionagefilmpersiflage, aalglattem Politurstrahlemann und kantiger Rostlaube rauf und runter. Auch ohne den Kino-3D-Turbo zündet „Cars 2“ und schließt mühelos zu seinen Vorausfahrern auf; allein das Konstrukt sprechender Automobile in einer menschenlosen Welt muss sich nach wie vor jeder selbst zusammenreimen.
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Werner - Eiskalt!
Patrick Wurster 5.5 "Geht so" 2012/01/05 03:45:03
Das den drei Vorgängern abgehende Episodenhafte führt vor Augen, was früher ebenfalls schon mal besser war. Bleibendes wie der Rohrbruch bei Frau Hansen, Herrn Hüpenbeckers explodierte Baustelle und natürlich der legendäre Marktkick 1. FC Süderbrarup vs. Holzbein Kiel aus dem Weltmeisterjahr sind unerreichter Kult; da kommt kein aus den Angeln gehobenes Polizeifest oder die Erfindung des Bremskraftverstärkers ran. Aber Regisseur Gernot Roll lässt immerhin etwas von jenem Chaos-Kack-und-Kotz-Humor auferstehen, den man sich beim voraussichtlich letzten „Werner“-Movie auch erwarten darf.
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The Help
Patrick Wurster 6.0 "Ganz gut" 2011/12/21 15:28:41
Ein dunkles Kapitel US-Historie schlägt Kathryn Stockett in ihrem 2009 erschienenen Debütroman auf: das harte Leben der wie Sklaven behandelter schwarzer Haushaltshilfen im Mississippi der 1960er kurz vor Beginn der Bürgerrechtsbewegung. Ihren Bestseller „The Help“ macht Regisseur und Drehbuchautor Tate Taylor auch an den Kinokassen zum Überraschungshit. Schmerzlich und ohne zu verharmlosen trifft er den feinen Zwischenton aus Tragik und Komik, der seinem Sixties-Sozial-Drama so viel Optimismus mitgibt, dass nach 146 Minuten das gute Gefühl überwiegt.
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Nichts zu Verzollen
Patrick Wurster 7.0 "Sehenswert" 2011/12/15 21:34:52
Nahe an der Grenze zum Klamauk changiert Dany Boon in dieser absurd-romantischen Gendarmen-Komödie über die Fritte und den Camembert; Benoît Poelvoorde zwischen Grimassenspiel und Wutattacke eines Louis de Funès. Mit der nach „Sch’tis“-Schema angelegten Synchronisation zusätzlich herausgearbeitet geht der aus den Ressentiments resultierende Witz länderübergreifend durch, vergegenwärtigt aber auch, dass es seine liebe Zeit brauchen wird, bis der europäische Gedanke im letzten Betonkopf angekommen ist.
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Patrick Wurster ist Kritiker für www.indiskretion-ehrensache.com.
Patrick Wurster schreibt als Kritiker für www.indiskretion-ehrensache.com.











„The Inbetweeners Movie“ liefert den derben Vorgeschmack auf die mehrfach mit „British Comedy Awards“ ausgezeichnete Serie, deren drei Staffeln in Deutschland bislang weder zu sehen noch zu kaufen sind. Die Produzenten der Fernsehshow, Damon Beesley und Iain Morris, haben das Drehbuch fortgeschrieben und liefern mit ihrem Spin-Off ein „American Pie“ auf Britisch. Dessen Ham’n’Eggs (Achtung Anspielung!) sind zwar einigermaßen gut durch; wer die Vorlage nicht kennt, wird den feinen Bad Humor allerdings verpassen.