Zu Beginn wie "Alias" auf Gras mit einer bunten Truppe von gern gesehen Gesichtern aus dem TV. Allerdings werden diese sehr schnell verheizt und der Film übertreibt es in Rahmen des Genres mit dem Gore. Bei einer Truppe von gut einem Dutzend Protagonisten ist es keine gute Quote, wenn man bei jeder Dezimierung nur mit den Schultern zuckt. Für ein paar Bonuslacher sorgt Rob Corddry mit seine Schimpftiraden.
Die Geduld, die einem der Film abverlangt, zahlt sich am Ende aus. Mit seinem halboffenen Ende wird der Zuschauer entlassen und hat das Gefühl eine genaue Beobachtung vom Erwachen der Ernsthaftigkeit der Liebe gesehen zu haben. Wer sich also auf eine ehrliche Liebesgeschichte einlassen kann, darf sich auf einen lohnenswerten Sommerbesuch in New York freuen. Die leisen Höhepunkte muss man fühlen, sie werden nicht auf einem Silbertablett serviert, haben aber dadurch eine tiefere und bleibende Wirkung. Am Ende verlasst mit guten Bekannten die Stadt und durfte beim Pflanzen einer neuen Liebe zusehen, die durch die lange Verbundenheit der beiden tiefe Wurzeln schlagen kann. Eine stumme Explosion gibt somit am Schluß doch noch zu sehen.
Es ist spannend zu sehen, wie Natali aus dem potentiellen Horrorstoff nicht den Cronenbergschen Weg des Bodyhorrors geht, sondern zu einem großen Teil an den Konsequenzen für die Schöpfer interessiert ist. Etwas typisch für den Regisseur ist, daß die Charaktere durch ihre essentielle Rolle im Dienste der Geschichte an Glaubwürdigkeit verlieren. Ein Natali Film ist auch immer ein Film mit Blick auf das große Ganze, so daß man schon mal einen Schritt zurück treten muss. Dabei bleibt natürlich eine differenzierte Charaktereinführung etwas auf der Strecke. Gerade Sarah Polleys Figur mit ihrem angedeuteten Trauma wirkt eher wie ein Kniff für das Drehbuch. Ich kann diese zeitweilige Distanz zu den Protagonisten allerdings sehr gut verschmerzen, den Natali geht das Thema des Wissenschaftshorrors sehr vielschichtig an. Dabei bleibt der Strang von dem unausweichlichen und immer in Gewalt mündenden Befreiungsschlag der Schöpfung nur ein Teil der Geschichte, aber nicht das Hauptaugenmerk. Vielmehr schockierender sind die ethischen Fragen, die sich ergeben, als die DREN (die Szene mit der Namesgebung war eine schöne Szene mit einem Augenzwinkern an das Zielpublikum) im Laufe der Entwicklung immer menschlicher wurde und für beide Wissenschaftler als eine Art Ventil oder besser Derivat herhalten musste. Und in den herausfordernden Bildern ist Natali nähert sich seinen Figuren mehr näher an, als in den herkömmlichen Exposition.
“Daybreakers” etabliert die hypothetische Welt sehr gut und bietet einen Willem Dafoe im besten Mainstream Modus, der der Ernsthaftigkeitder zu Beginn dargelegten Parabeln zur Rohstoffknappheit des Planet und der Macht der Wirtschaft und dem Rest der Besetzung entgegensteht. Häufig sieht man Dafoe ja nicht als Comic Relief, hier hat man die Chance. Nicht jeder One Liner sitzt, aber Spaß macht er schon. Ebenso gibt es einige nette Splattereinlagen, die aber leider nicht die zweite Hälfte des Films retten können. Der Widerstandskampfteil der Geschichte kommt doch sehr konventionell daher und kann der schönen Prämisse nicht standhalten. Dazu bleibt Ethan Hawke als letzte Hoffnung der Menschheit zu blass und die Hauptteil der Rebellen zu austauschbar.
@ Nickbert:
Hm, ging mir nicht so. An irgend einer Stelle habe ich aber versehentlich in die deutsche Tonspur gewechselt und das klang ganz anders (inhaltlich). Vielleicht haben die da geschlampt (direct to dvd Synchro)?
Simpler kann ein Film kaum sein und er kann doch so viel aussagen. Wendy will nach Alaska, um dort mit ihrem Hund Lucy ein neues Leben zu starten. In einer Kleinstadt in Oregon bleibt jedoch ihr Auto liegen. Ohne Geld für die Reperatur ist Wendy in der Stadt gestrandet. Es entstehne Probleme mit den Autoritäten, die auch ein Kontakt mit zu Hause nicht lösen können. Die Problem, die zu Wendys Flucht führten, bleiben vage. Michelle Williams als Wendy trägt den Film mit einer Ernsthaftigkeit und inneren Stärke, die den Zusammenbruch und den Verlauf der Geschichte sehr ergreifend macht, ohne dabei auf cineastisches Blendwerk zurückgreifen zu müssen. Ein Indieperle für geduldige Filmfreunde.
Den neue Film von “Brick” Regisseur Rian Johnson habe ich dieses Jahr heiß erwartet. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten habe ich sogar von Clips aus ferngehalten, um das Filmerlebnis zu trüben. So konnte ich den “Brothers Bloom” firscher als üblich gegenüber treten. Johnson schafft es einen es einen leichten und zeitlosen Betrügerfilm zu drehen, der in seiner farbenfrohen Vielfalt an Wes Anderson erinnert, jedoch weitaus zugänglicher ist. Etwas überfordert war ich von den vielen Tricks, die die Brüder durchziehen, dass ich zum Ende die Interesse an den Charakteren etwas verloren habe, weil ich als Zuschauer gar nicht mehr wußte, wem ich vertrauen kann. Herausgeholt und das was den Film für eine erneute Sichtung empfiehlt, ist das Aufspielen der Charaktere. Besonders Rachel Weisz als Opfer der Bloom Brüder mit ihrer Mischung aus Naivität und Abenteuerlust macht besonders Spaß.
Christian Petzold gehört zu meinen Lieblingsregisseuren des nicht nur deutschen zeitgenössischen Kinos. Mit “Jerichow” hat er meiner Meinung nach sein bestes Werk abgeliefert. Und das sage ich, obwohl ich “Gespenster” und “Yella” schon mehr als gelungen fand. Wie schon bei “Yella” orientiert sich “Jerichow” im Groben an einen Filmklassiker. Petzolds Variante von “The Postman always rings twice” hat bei mir verschiedenste Gefühle geweckt. Von Wut, über Verzweiflung, Trauer, Sehnsucht zu Hoffnung, das alles enthält der Film. Über allem schwebt eine Melancholie, die gerade von Nina Hoss und Benno Führmann getragen wird. Wie bei allen Filmen Petzolds, umweht die Handlung auch hier ein geheimnisvoller Hauch. Vielleicht ist “Jerichow” Petzolds bisher zugänglichster Film, weil hier am ehesten ein konventioneller Spannungsbogen aufgezogen wird und der Film mit einem Knall endet, der bei mir noch lange nachgehallt hat.
Als Horrorfan war ich sehr gespannt auf den Low Budget Streifen. Die Trailer und das Plakat versprachen einen Retrohorror im Stile der späten 70er ohne jegliche Ironie. Und ich wurde nicht enttäuscht. Setting, Technik und das Filmmaterial lässen die Hochzeit des okkulten Horrors wieder sehr lebendig erscheinen. Doch ahnlich wie der andere Horroreintrag in dieser Liste (“Pontypool”) krankt auch “The House of the Devil” eine wenig an dem im beinahe kathartischen Finale. Doch bekommt man eine höchst spannenden Thriller zu sehen, der nach dem hitchcockschen Suspense Prinzip arbeitet. Wir als Zuschauer wissen, das in dem Haus was faul ist, was der eingeladene Babysitter aufgrund des versprochenen Geldes gerne übersieht. Die Situationen sind gerade so konstruiert, dass es glaubhaft bleibt, weshalb die Protagonistin bis zum bitteren Ende keinen Verdacht schöpft.
Die Jungs von der Metalband Anvil versuchen schon seit über 20 Jahren ihrem vielversprechenden Start Anfang der 80er gerecht zu werden. Damals galten sie als eine der größten Hoffnungen des Heavy Metal. Doch das Schicksal meinte es anders. In der Gegenwart verdienen die Bandmitglieder mit Aushilfjobs ihr Geld, haben den Traum vom Durchbruch trotz aller widrigen Umstände nicht aufgegeben. Viel Zeit und auch alles Geld wird in das Comeback gesteckt, das mit ansteckender Leidenchaft verfolgt wird. Zu Beginn reibt man sich die Augen und fragt sich, ob man es hier nicht mit einem zweiten “This is Spinal Tap” zu tun hat, zumal der Name des Schlagzeugers (Robb Reiner) auf einen Insidergag schließen lässt. Doch das ist das wahre Leben einer der härtest arbeitenden Band im Showbusiness. Die beiden Bandleader sind ein Gespann, wie es sie in vielen großen Bands gibt und von einer Hassliebe geprägt ist: Lennon und McCartney, Richards und Jagger, Page und Plant, Daltrey und Townshend oder Gallagher und Gallagher. Anvil hat eine Szene, die wirklich unter die Haut geht. Nach einer katastrophalen Europa Tour in leeren Kellerbars wird der Abstecher nach Japan zu einem persönlichen Triumph. Das sind Momente, in denen auch ein Dokumentarfilm cineastisch sein kann.
Ein sehr erfrischender Horrorfilm aus Kanada, der eine absurde Idee zumindest in der ersten Hälfte glaubwürdig und konsequent verpackt. Denn die Verweigerung, über weitere Strecken des Films die Bedrohung nicht zu zeigen, sondern nur als Radioübtragung zu beschreiben, erzeugt ein klaustrophopisches Gefühl, das denen der in der Radiostation eingesperrten Protagonisten gleicht. Sobald das Studio überrannt wird, verliert der Film zwar sein Alleinstellungsmerkmal und verstoplert sich etwas in seiner Erklärungsnot. Jedoch hat mich das neugierig auf das Buch zum Film gemacht, in dem die Ursache hoffentlich etwas eleganter erklärt wird.
Eine Hommage an die Stummfilmzeit des Kinos, eine Ära, in denen noch galt: “What you see is what you get”. Nach einem Unfall bei Dreharbeiten will ein unglücklich verliebter Stuntman einfach nur noch sterben. Um an die heilbringenden Medikamente zu gelangen, wickelt er ein junges Mädchen mit seinen auschweifenden Erzählungen um den Finger. Die Manifestationen seiner Frustration werden in unglaublichen Bildern erzählt, die denen von Jodorowskys “The Holy Mountain” in nichts nachstehen, auch wenn sie den Umständen der Geschichte entsprechend weniger drastisch sind. Und neben den Fest für die Sinne bot der Film noch eine der natürlichsten schauspielerischen Leistung, die ich je von einem Kind gesehen habe.
Tarantino lässt die Leinwand nicht nur sprichwörtlich brennen. Doch nicht nur in seinen lauten Szenen können die “Basterds” punktenn. Die ersten 20 Minuten, die nur ein Gespräch enthalten, gehören zu den spannendsten des ganzen Jahres. Das schöne daran: Wie sonst gerne bei Tarantino existiert der Dialog nicht nur zum Selbstzweck, sondern führt zu einer überraschenden Auflösung. Christoph Waltz wird nicht ohne Grund allerorts für seine differenzierte Darstellung des Fieslings Hans Landa gelobt und darf sich so über späten internationalen Ruhm freuen. Er ist so stark, daß die “Basterds” im Vergleich überraschend den uninteressanteren Teil des Films ausmachen. Als Cineast gefiel mich natürlich auch die Kinobesitzerin in ihrem Widerstandskampf, der – wie eingangs schon erwähnt – zu einem der besten Bilder des Films führt.
War “Unforgiven” der Abgesang auf seinen “Mann ohne Namen”, ist “Gran Torino” eine theortische Abrechnung mit dem “Dirty Harry” Charakter. Clint Eastwood lieferte 2009 zwei wirklich gute Filme ab, doch hat dieser neben “Changeling” den “Clint Bonus”. Der alte Haudegen spielt Walt Kowalski glaubwürdig mit jeder Pore, jede Großaufnahme ist ein Genuss. Seine Wandlung vom vermeintlichen Fels in der Brandung in der im fremd gewordenen Welt zur Hoffnung der Nachbarschafft ist wirklich zum Steine erweichen. Dazu gesellt sich der unfassbar leicht aussehende Regiestil von Eastwood, der dafür bekannt ist, effizient zu arbeiten (man denke nur an seinen Output in den letzen Jahren) und selten einen zweiten Take braucht. Vielleicht wirken daher ein paar Nebendarsteller etwas unbeholfen in ihren Rollen, schließlich handelte es sich bei den meisten der Hmong Darsteller um nicht ausgebildetet Schauspieler, die auf Wunsch von Eastwood besetzt wurden. Aber das kann den guten Gesamteindruck nicht wirklich trüben und in den besseren Momenten gewinnt der Film dadurch sogar an Authentizität. Eastwood hat angedeutet, daß “Gran Torino” seine letzte Schauspielarbeit sein könnte. Wenn allerdings ein Skript stimmt, könnte er noch einmal vor die Kamera zurückkehren.
Die beinahe One Man Show von Sam Rockwell in “Moon”, den Regisseur Duncan Jones für ein verhältnismässig geringes Budget inszenierte. Glaubwürdig wurde die Einsamkeit des Astronauten auf dem Mond umgesetzt. Positiv überrascht wurde ich von der Struktur der Geschichte. Sah der Trailer noch nach einem typischen Film mit Twist aus, stellte sich “Moon” schlußendlich als intelligente Charakterstudie mit einem wirtschaftswissenschatlichkritischen Unterton. Interessant auch wie der scheinbar nicht logisch agierende Computer integriert wurde. “Moon” erinnert angnehem an den Science Fiction Film der 70er Jahre (“Silent Running“, “Phase IV“), in dem häufig noch die Substanz über den Stil siegte.
Wie vorherigen Jackson Werken, stände “In meinem Himmel” eine Kürzung gut zu Gesicht. Doch so scharbt er knapp am totalen Scheitern vorbei, denn was auf dem Papier gut funktioniert, ist bei einem “Show it All” Regisseur wie Jackson leider daneben gegangen. Vielleicht benötigt Jackson doch einen Produzenten, der ihm auf die Finger schaut und bei zu übertriebender Ausuferung Einhalt gebietet. In dieser Form muss ich von “In Meinem Himmel” eher abraten, als ihn zu empfehlen.
Nach jahrelangem Reagieren lernt Wirtschaftsprofessor Walter Vale (Richard Jenkins) in "The Visitor" endlich wieder das Agieren. Als Mann ohne Eigenschaften, der mit wenig erfolgreichen Klavierstunden die letzte Verbindung zu seiner verstorbenen Frau, einer erfolgreichen Pianistin, herzustellen versucht, wird er durch einen Job in New York aus der Reserve gelockt. Der Film tappt dabei nicht in die Falle, ein Sozialdrama zu werden, sondern bleibt ganz nah am Hauptcharakter. Als sein Leben durch die illegalen Einwanderer hinterfragt und auch berreichert wird, spielt Jenkins diese Wandlung genau mit dem Understatement, die diese Rolle ungedingt verlangt. Die Ansteckung durch die afrikanischen Rhythmen übeträgt sich auf den Zuschauer, der mit "The Visitor" im Prinzip drei Filme zum Preis von einem bekommt: Ein Feelgoodmovie, ein Sozialstudie und einen zarte Liebesgeschichte. Sehr empfehlenswert.
[...] bedeutet “District 9″ Hoffnung für das Blockbusterkino. Der Film ist kein Remake, Se- oder Prequel, basiert er doch auf einer eigenständigen Idee. Die Alien Integration verhält sich hier weitaus schwieriger, aber auch nachvollziehbarer als in anderen Verfilmungen mit diesem Thema, wie “Alien Nation” oder “V“. Auch nach dem Ende des Films ranken sich noch einige Geheimnise um den District 9, so daß eine weiterer Film vor allem nach dem Box Office Erfolg, wahrscheinlich erscheint. Ob es sich dann um ein Prequel oder Sequel handelt, steht noch in den Sternen. Leider wird dieses, sofern die Erzählttechnik nicht geändert wird, nicht mehr so frisch wirken wie “District 9″.
Genre-Mix für etwas ältere Kinder, die ruhig etwas Grusel vertragen können. Der Film gibt sich im unheimlichen Aufbau keine Blöße und manche Dinge, die Paprika Steen als "Alien Teacher" anstellt, könnten auch älteren Zuschauern den Schweiß auf die Stirn treiben.
Ich finde, Kinder können etwas Horror vetragen, vor allem wenn eine schöne Gruppe junger Protagonisten wie hier im Vordergrund steht. Trotz anfänglicher Differenzen und Anfeindungen, schaffen sie es am Ende zusammenzuhalten und ihre Stärken auszunutzen.
Als Eventfilm für Kinder mag “Monsters vs. Aliens” noch funktionieren, doch als erwachsener Zuschauer und gerade als Filmliebhaber fühlte ich mich wirklich unterfordert, dazu war die Anspielungen zu plump (ich finde Missing Link zum Beispiel einfach hässlich designt) oder zu zufällig, wie die den kubrickschen War Room. Die wenig gehaltvolle Handlung tut im Endeffekt nicht mehr, höchstens weniger, als der Titel verspricht.
Drama mit intensiven interfamiliären Konflikten, daß einen wohldosierten Thrillertwist bietet. Trotz der Extremsituationen bleiben die komplexen Charaktere lebensnah und nachvollziehbar.
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Mostly Movies (peter-noster)
über Operation: Endgame 2010/09/06 12:38:12
Zu Beginn wie "Alias" auf Gras mit einer bunten Truppe von gern gesehen Gesichtern aus dem TV. Allerdings werden diese sehr schnell verheizt und der Film übertreibt es in Rahmen des Genres mit dem Gore. Bei einer Truppe von gut einem Dutzend Protagonisten ist es keine gute Quote, wenn man bei jeder Dezimierung nur mit den Schultern zuckt. Für ein paar Bonuslacher sorgt Rob Corddry mit seine Schimpftiraden.
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Mostly Movies (peter-noster)
über The Exploding Girl 2010/06/01 16:21:30
Die Geduld, die einem der Film abverlangt, zahlt sich am Ende aus. Mit seinem halboffenen Ende wird der Zuschauer entlassen und hat das Gefühl eine genaue Beobachtung vom Erwachen der Ernsthaftigkeit der Liebe gesehen zu haben. Wer sich also auf eine ehrliche Liebesgeschichte einlassen kann, darf sich auf einen lohnenswerten Sommerbesuch in New York freuen. Die leisen Höhepunkte muss man fühlen, sie werden nicht auf einem Silbertablett serviert, haben aber dadurch eine tiefere und bleibende Wirkung. Am Ende verlasst mit guten Bekannten die Stadt und durfte beim Pflanzen einer neuen Liebe zusehen, die durch die lange Verbundenheit der beiden tiefe Wurzeln schlagen kann. Eine stumme Explosion gibt somit am Schluß doch noch zu sehen.
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Mostly Movies (peter-noster)
über Splice - Das Genexperiment 2010/04/06 12:49:58
Es ist spannend zu sehen, wie Natali aus dem potentiellen Horrorstoff nicht den Cronenbergschen Weg des Bodyhorrors geht, sondern zu einem großen Teil an den Konsequenzen für die Schöpfer interessiert ist. Etwas typisch für den Regisseur ist, daß die Charaktere durch ihre essentielle Rolle im Dienste der Geschichte an Glaubwürdigkeit verlieren. Ein Natali Film ist auch immer ein Film mit Blick auf das große Ganze, so daß man schon mal einen Schritt zurück treten muss. Dabei bleibt natürlich eine differenzierte Charaktereinführung etwas auf der Strecke. Gerade Sarah Polleys Figur mit ihrem angedeuteten Trauma wirkt eher wie ein Kniff für das Drehbuch. Ich kann diese zeitweilige Distanz zu den Protagonisten allerdings sehr gut verschmerzen, den Natali geht das Thema des Wissenschaftshorrors sehr vielschichtig an. Dabei bleibt der Strang von dem unausweichlichen und immer in Gewalt mündenden Befreiungsschlag der Schöpfung nur ein Teil der Geschichte, aber nicht das Hauptaugenmerk. Vielmehr schockierender sind die ethischen Fragen, die sich ergeben, als die DREN (die Szene mit der Namesgebung war eine schöne Szene mit einem Augenzwinkern an das Zielpublikum) im Laufe der Entwicklung immer menschlicher wurde und für beide Wissenschaftler als eine Art Ventil oder besser Derivat herhalten musste. Und in den herausfordernden Bildern ist Natali nähert sich seinen Figuren mehr näher an, als in den herkömmlichen Exposition.
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Mostly Movies (peter-noster)
über Daybreakers 2010/04/06 12:49:21
“Daybreakers” etabliert die hypothetische Welt sehr gut und bietet einen Willem Dafoe im besten Mainstream Modus, der der Ernsthaftigkeitder zu Beginn dargelegten Parabeln zur Rohstoffknappheit des Planet und der Macht der Wirtschaft und dem Rest der Besetzung entgegensteht. Häufig sieht man Dafoe ja nicht als Comic Relief, hier hat man die Chance. Nicht jeder One Liner sitzt, aber Spaß macht er schon. Ebenso gibt es einige nette Splattereinlagen, die aber leider nicht die zweite Hälfte des Films retten können. Der Widerstandskampfteil der Geschichte kommt doch sehr konventionell daher und kann der schönen Prämisse nicht standhalten. Dazu bleibt Ethan Hawke als letzte Hoffnung der Menschheit zu blass und die Hauptteil der Rebellen zu austauschbar.
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BlueSquirrel 2010/04/14 15:31:21
Antwort löschenSauber!
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Nickbert1989 2010/08/11 00:36:42
Antwort löschenBin ich eigentlich der Einzige hier, dem die dümmlichen Dialoge sauer aufgestoßen sind ? Das war ja furchtbar!
J0J0 2010/09/08 20:30:45
Antwort löschen@ Nickbert:
Hm, ging mir nicht so. An irgend einer Stelle habe ich aber versehentlich in die deutsche Tonspur gewechselt und das klang ganz anders (inhaltlich). Vielleicht haben die da geschlampt (direct to dvd Synchro)?
Mostly Movies (peter-noster)
über Wendy & Lucy 2010/03/04 12:52:05
Simpler kann ein Film kaum sein und er kann doch so viel aussagen. Wendy will nach Alaska, um dort mit ihrem Hund Lucy ein neues Leben zu starten. In einer Kleinstadt in Oregon bleibt jedoch ihr Auto liegen. Ohne Geld für die Reperatur ist Wendy in der Stadt gestrandet. Es entstehne Probleme mit den Autoritäten, die auch ein Kontakt mit zu Hause nicht lösen können. Die Problem, die zu Wendys Flucht führten, bleiben vage. Michelle Williams als Wendy trägt den Film mit einer Ernsthaftigkeit und inneren Stärke, die den Zusammenbruch und den Verlauf der Geschichte sehr ergreifend macht, ohne dabei auf cineastisches Blendwerk zurückgreifen zu müssen. Ein Indieperle für geduldige Filmfreunde.
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Mostly Movies (peter-noster)
über The Brothers Bloom 2010/03/04 12:51:19
Den neue Film von “Brick” Regisseur Rian Johnson habe ich dieses Jahr heiß erwartet. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten habe ich sogar von Clips aus ferngehalten, um das Filmerlebnis zu trüben. So konnte ich den “Brothers Bloom” firscher als üblich gegenüber treten. Johnson schafft es einen es einen leichten und zeitlosen Betrügerfilm zu drehen, der in seiner farbenfrohen Vielfalt an Wes Anderson erinnert, jedoch weitaus zugänglicher ist. Etwas überfordert war ich von den vielen Tricks, die die Brüder durchziehen, dass ich zum Ende die Interesse an den Charakteren etwas verloren habe, weil ich als Zuschauer gar nicht mehr wußte, wem ich vertrauen kann. Herausgeholt und das was den Film für eine erneute Sichtung empfiehlt, ist das Aufspielen der Charaktere. Besonders Rachel Weisz als Opfer der Bloom Brüder mit ihrer Mischung aus Naivität und Abenteuerlust macht besonders Spaß.
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Mostly Movies (peter-noster)
über Jerichow 2010/03/04 12:50:30
Christian Petzold gehört zu meinen Lieblingsregisseuren des nicht nur deutschen zeitgenössischen Kinos. Mit “Jerichow” hat er meiner Meinung nach sein bestes Werk abgeliefert. Und das sage ich, obwohl ich “Gespenster” und “Yella” schon mehr als gelungen fand. Wie schon bei “Yella” orientiert sich “Jerichow” im Groben an einen Filmklassiker. Petzolds Variante von “The Postman always rings twice” hat bei mir verschiedenste Gefühle geweckt. Von Wut, über Verzweiflung, Trauer, Sehnsucht zu Hoffnung, das alles enthält der Film. Über allem schwebt eine Melancholie, die gerade von Nina Hoss und Benno Führmann getragen wird. Wie bei allen Filmen Petzolds, umweht die Handlung auch hier ein geheimnisvoller Hauch. Vielleicht ist “Jerichow” Petzolds bisher zugänglichster Film, weil hier am ehesten ein konventioneller Spannungsbogen aufgezogen wird und der Film mit einem Knall endet, der bei mir noch lange nachgehallt hat.
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Mostly Movies (peter-noster)
über The House of the Devil 2010/03/04 12:49:47
Als Horrorfan war ich sehr gespannt auf den Low Budget Streifen. Die Trailer und das Plakat versprachen einen Retrohorror im Stile der späten 70er ohne jegliche Ironie. Und ich wurde nicht enttäuscht. Setting, Technik und das Filmmaterial lässen die Hochzeit des okkulten Horrors wieder sehr lebendig erscheinen. Doch ahnlich wie der andere Horroreintrag in dieser Liste (“Pontypool”) krankt auch “The House of the Devil” eine wenig an dem im beinahe kathartischen Finale. Doch bekommt man eine höchst spannenden Thriller zu sehen, der nach dem hitchcockschen Suspense Prinzip arbeitet. Wir als Zuschauer wissen, das in dem Haus was faul ist, was der eingeladene Babysitter aufgrund des versprochenen Geldes gerne übersieht. Die Situationen sind gerade so konstruiert, dass es glaubhaft bleibt, weshalb die Protagonistin bis zum bitteren Ende keinen Verdacht schöpft.
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Mostly Movies (peter-noster)
über Anvil! Die Geschichte einer Freundschaft 2010/03/04 12:49:16
Die Jungs von der Metalband Anvil versuchen schon seit über 20 Jahren ihrem vielversprechenden Start Anfang der 80er gerecht zu werden. Damals galten sie als eine der größten Hoffnungen des Heavy Metal. Doch das Schicksal meinte es anders. In der Gegenwart verdienen die Bandmitglieder mit Aushilfjobs ihr Geld, haben den Traum vom Durchbruch trotz aller widrigen Umstände nicht aufgegeben. Viel Zeit und auch alles Geld wird in das Comeback gesteckt, das mit ansteckender Leidenchaft verfolgt wird. Zu Beginn reibt man sich die Augen und fragt sich, ob man es hier nicht mit einem zweiten “This is Spinal Tap” zu tun hat, zumal der Name des Schlagzeugers (Robb Reiner) auf einen Insidergag schließen lässt. Doch das ist das wahre Leben einer der härtest arbeitenden Band im Showbusiness. Die beiden Bandleader sind ein Gespann, wie es sie in vielen großen Bands gibt und von einer Hassliebe geprägt ist: Lennon und McCartney, Richards und Jagger, Page und Plant, Daltrey und Townshend oder Gallagher und Gallagher. Anvil hat eine Szene, die wirklich unter die Haut geht. Nach einer katastrophalen Europa Tour in leeren Kellerbars wird der Abstecher nach Japan zu einem persönlichen Triumph. Das sind Momente, in denen auch ein Dokumentarfilm cineastisch sein kann.
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Mostly Movies (peter-noster)
über Pontypool - Radio Zombie 2010/03/04 12:48:44
Ein sehr erfrischender Horrorfilm aus Kanada, der eine absurde Idee zumindest in der ersten Hälfte glaubwürdig und konsequent verpackt. Denn die Verweigerung, über weitere Strecken des Films die Bedrohung nicht zu zeigen, sondern nur als Radioübtragung zu beschreiben, erzeugt ein klaustrophopisches Gefühl, das denen der in der Radiostation eingesperrten Protagonisten gleicht. Sobald das Studio überrannt wird, verliert der Film zwar sein Alleinstellungsmerkmal und verstoplert sich etwas in seiner Erklärungsnot. Jedoch hat mich das neugierig auf das Buch zum Film gemacht, in dem die Ursache hoffentlich etwas eleganter erklärt wird.
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Mostly Movies (peter-noster)
über The Fall 2010/03/04 12:48:08
Eine Hommage an die Stummfilmzeit des Kinos, eine Ära, in denen noch galt: “What you see is what you get”. Nach einem Unfall bei Dreharbeiten will ein unglücklich verliebter Stuntman einfach nur noch sterben. Um an die heilbringenden Medikamente zu gelangen, wickelt er ein junges Mädchen mit seinen auschweifenden Erzählungen um den Finger. Die Manifestationen seiner Frustration werden in unglaublichen Bildern erzählt, die denen von Jodorowskys “The Holy Mountain” in nichts nachstehen, auch wenn sie den Umständen der Geschichte entsprechend weniger drastisch sind. Und neben den Fest für die Sinne bot der Film noch eine der natürlichsten schauspielerischen Leistung, die ich je von einem Kind gesehen habe.
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Mostly Movies (peter-noster)
über Inglourious Basterds 2010/03/04 12:47:44
Tarantino lässt die Leinwand nicht nur sprichwörtlich brennen. Doch nicht nur in seinen lauten Szenen können die “Basterds” punktenn. Die ersten 20 Minuten, die nur ein Gespräch enthalten, gehören zu den spannendsten des ganzen Jahres. Das schöne daran: Wie sonst gerne bei Tarantino existiert der Dialog nicht nur zum Selbstzweck, sondern führt zu einer überraschenden Auflösung. Christoph Waltz wird nicht ohne Grund allerorts für seine differenzierte Darstellung des Fieslings Hans Landa gelobt und darf sich so über späten internationalen Ruhm freuen. Er ist so stark, daß die “Basterds” im Vergleich überraschend den uninteressanteren Teil des Films ausmachen. Als Cineast gefiel mich natürlich auch die Kinobesitzerin in ihrem Widerstandskampf, der – wie eingangs schon erwähnt – zu einem der besten Bilder des Films führt.
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Mostly Movies (peter-noster)
über Gran Torino 2010/03/04 12:46:48
War “Unforgiven” der Abgesang auf seinen “Mann ohne Namen”, ist “Gran Torino” eine theortische Abrechnung mit dem “Dirty Harry” Charakter. Clint Eastwood lieferte 2009 zwei wirklich gute Filme ab, doch hat dieser neben “Changeling” den “Clint Bonus”. Der alte Haudegen spielt Walt Kowalski glaubwürdig mit jeder Pore, jede Großaufnahme ist ein Genuss. Seine Wandlung vom vermeintlichen Fels in der Brandung in der im fremd gewordenen Welt zur Hoffnung der Nachbarschafft ist wirklich zum Steine erweichen. Dazu gesellt sich der unfassbar leicht aussehende Regiestil von Eastwood, der dafür bekannt ist, effizient zu arbeiten (man denke nur an seinen Output in den letzen Jahren) und selten einen zweiten Take braucht. Vielleicht wirken daher ein paar Nebendarsteller etwas unbeholfen in ihren Rollen, schließlich handelte es sich bei den meisten der Hmong Darsteller um nicht ausgebildetet Schauspieler, die auf Wunsch von Eastwood besetzt wurden. Aber das kann den guten Gesamteindruck nicht wirklich trüben und in den besseren Momenten gewinnt der Film dadurch sogar an Authentizität. Eastwood hat angedeutet, daß “Gran Torino” seine letzte Schauspielarbeit sein könnte. Wenn allerdings ein Skript stimmt, könnte er noch einmal vor die Kamera zurückkehren.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mostly Movies (peter-noster)
über Moon 2010/03/04 12:45:48
Die beinahe One Man Show von Sam Rockwell in “Moon”, den Regisseur Duncan Jones für ein verhältnismässig geringes Budget inszenierte. Glaubwürdig wurde die Einsamkeit des Astronauten auf dem Mond umgesetzt. Positiv überrascht wurde ich von der Struktur der Geschichte. Sah der Trailer noch nach einem typischen Film mit Twist aus, stellte sich “Moon” schlußendlich als intelligente Charakterstudie mit einem wirtschaftswissenschatlichkritischen Unterton. Interessant auch wie der scheinbar nicht logisch agierende Computer integriert wurde. “Moon” erinnert angnehem an den Science Fiction Film der 70er Jahre (“Silent Running“, “Phase IV“), in dem häufig noch die Substanz über den Stil siegte.
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Mostly Movies (peter-noster)
über In meinem Himmel 2010/03/04 12:44:39
Wie vorherigen Jackson Werken, stände “In meinem Himmel” eine Kürzung gut zu Gesicht. Doch so scharbt er knapp am totalen Scheitern vorbei, denn was auf dem Papier gut funktioniert, ist bei einem “Show it All” Regisseur wie Jackson leider daneben gegangen. Vielleicht benötigt Jackson doch einen Produzenten, der ihm auf die Finger schaut und bei zu übertriebender Ausuferung Einhalt gebietet. In dieser Form muss ich von “In Meinem Himmel” eher abraten, als ihn zu empfehlen.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mostly Movies (peter-noster)
über Ein Sommer in New York 2010/01/04 12:06:46
Nach jahrelangem Reagieren lernt Wirtschaftsprofessor Walter Vale (Richard Jenkins) in "The Visitor" endlich wieder das Agieren. Als Mann ohne Eigenschaften, der mit wenig erfolgreichen Klavierstunden die letzte Verbindung zu seiner verstorbenen Frau, einer erfolgreichen Pianistin, herzustellen versucht, wird er durch einen Job in New York aus der Reserve gelockt. Der Film tappt dabei nicht in die Falle, ein Sozialdrama zu werden, sondern bleibt ganz nah am Hauptcharakter. Als sein Leben durch die illegalen Einwanderer hinterfragt und auch berreichert wird, spielt Jenkins diese Wandlung genau mit dem Understatement, die diese Rolle ungedingt verlangt. Die Ansteckung durch die afrikanischen Rhythmen übeträgt sich auf den Zuschauer, der mit "The Visitor" im Prinzip drei Filme zum Preis von einem bekommt: Ein Feelgoodmovie, ein Sozialstudie und einen zarte Liebesgeschichte. Sehr empfehlenswert.
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Mostly Movies (peter-noster)
über District 9 2009/09/21 18:12:19
[...] bedeutet “District 9″ Hoffnung für das Blockbusterkino. Der Film ist kein Remake, Se- oder Prequel, basiert er doch auf einer eigenständigen Idee. Die Alien Integration verhält sich hier weitaus schwieriger, aber auch nachvollziehbarer als in anderen Verfilmungen mit diesem Thema, wie “Alien Nation” oder “V“. Auch nach dem Ende des Films ranken sich noch einige Geheimnise um den District 9, so daß eine weiterer Film vor allem nach dem Box Office Erfolg, wahrscheinlich erscheint. Ob es sich dann um ein Prequel oder Sequel handelt, steht noch in den Sternen. Leider wird dieses, sofern die Erzählttechnik nicht geändert wird, nicht mehr so frisch wirken wie “District 9″.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Mostly Movies (peter-noster)
über Alien Teacher 2009/09/14 17:45:43
Genre-Mix für etwas ältere Kinder, die ruhig etwas Grusel vertragen können. Der Film gibt sich im unheimlichen Aufbau keine Blöße und manche Dinge, die Paprika Steen als "Alien Teacher" anstellt, könnten auch älteren Zuschauern den Schweiß auf die Stirn treiben.
Ich finde, Kinder können etwas Horror vetragen, vor allem wenn eine schöne Gruppe junger Protagonisten wie hier im Vordergrund steht. Trotz anfänglicher Differenzen und Anfeindungen, schaffen sie es am Ende zusammenzuhalten und ihre Stärken auszunutzen.
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Mostly Movies (peter-noster)
über Monsters vs. Aliens 2009/09/14 17:38:56
Als Eventfilm für Kinder mag “Monsters vs. Aliens” noch funktionieren, doch als erwachsener Zuschauer und gerade als Filmliebhaber fühlte ich mich wirklich unterfordert, dazu war die Anspielungen zu plump (ich finde Missing Link zum Beispiel einfach hässlich designt) oder zu zufällig, wie die den kubrickschen War Room. Die wenig gehaltvolle Handlung tut im Endeffekt nicht mehr, höchstens weniger, als der Titel verspricht.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mostly Movies (peter-noster)
über Als das Meer verschwand 2009/04/19 22:08:25
Drama mit intensiven interfamiliären Konflikten, daß einen wohldosierten Thrillertwist bietet. Trotz der Extremsituationen bleiben die komplexen Charaktere lebensnah und nachvollziehbar.
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