Der Nächste ami-ripoff... Man sieh sich doch nur mal das Filmplakat mit viel nackter Haut (iafdb) und den Trailer mit Michael Bay Ähsthetik an da sieht man wo die Reise hin geht. Schade
Ich finde in dem Trailer so wenig Bay wie ich in Filmen mitgespielt hab!
Bin zwar auch kritisch gegenüber diesem Remake auch weil es aussieht wie 1 zu 1 mit Hollywood im Vospann und Rooney Mara ist nicht mal ansatzweisse so passend wie Naomi Repace aber ich werde mir den Film anschauen!
Naja,
nervige Filmmusik
nervig langatmige Szenen
Der größere Sohn guckt wie ein apatischer alter Mann.
Und, wer hätte das gedacht, ein hübsches, quotenhebendes, beliebtes Cheerleaderweib, das dann ja doch gaaaaanz tief und innerlich verletzlich ist (Da kommen einem die Tränen) und natüüüüürlich mit dem einem der devoten Sympathieträger zusammenkommt (keine Angst, ist kein Spoiler; absehbar).
Fragwürdiger Film.
Er wurde mir von einem bekannten als anspruchsvoll, aber gut empfohlen. Hauptproblem daran: der Film ist nicht anspruchsvoll. Der Zuschauer weiß in jeder Situation was passiert und was (vermutlich) passieren wird. Die moralische Bewertung wird dem Zuschauer ebenfalls abgenommen. Dabei wirken die Situationen, die eine Moralität vermitteln sollen, allzu sehr auf diese hin konstruiert. Insgesammt erscheint der Film inhaltlich; leider wie auch schauspielerisch eher wie ein Fernsehfilm "für die ganze Familie".
Es sei aber gesagt, würden solche Filme öfters im deutschen Fernsehen laufen, wär ich dem Medium nicht ganz so abgeneigt.
Eigentlich eher ein Soldaten- als ein Kriegsfilm. Dargestellt wird eine Armee von inkompeten Lackaffen, dessen größte Sorge friendly fire seien sollte. Die halten sich auch ohne Feindkontakt auf Trab.
Ich habe den Film nicht völlig verstanden. Die Namen klingen sehr ähnlich und die Verstrickungen sind schwehr durchschaubar. Mir fehlt als Europäer vermutlich auch wissen über Japan; viele Dinge habe ich nicht ganz begriffen. Wunderbar gestaltet ist er, wie alles, was ich bisher von Kitano sah.
Und: Ich müsste mal einen Japanologen fragen ob die Japaner wirklich so viel fluchen wie in den Untertiteln :-)
Man muss unterscheiden: Die Mehrzahl der Kinobesucher sind das täglich Brot dieser Industrie. Richtig gehört, dass sind die Leute die dir sagen, dass die "Ghost in the Shell Leute von Matrix geklaut haben", die fressen Nachos, stehen beim Abspann sofort auf zur Flucht und stinken nach Parfüm oder Deo, sie reden beim Film und würden nie, NIE das original der Deutschen Version vorziehen.
Um DIE gehts doch und wenn sich das mit den Brillen erledigt hat, wollen die 3D und sie kriegen es. Wenn das billiger wird, wird jeder drittklassige Frauenfilm in 3D sein.
Eine Rettung für den 'richtigen Film' wird der Preisverfall bei Filmausrüstung sein. Eine anderer, dass man am Ende für 2D Filme das gleiche Geld verlangt, weil Einige diese noch schätzen.
"Wenn das billiger wird, wird jeder drittklassige Frauenfilm in 3D sein." ??? Meinst du sowas wie SEKT IN THE CITY oder noch drittklassiger? :-)))))
P.S. Im Ernst: Frauenfilm ist doch kein Schimpfwort. Es ist ein Genre - mit einer langen, wechselhaften Geschichte.
@Sigrun...nein ist es nicht, es gibt richtig gute und eben auch so etwas wie Pretty Woman oder Dirty Dancing. Bei denen die Kerle entweder viel Kohle haben oder gut tanzen können. Obwohl das eigentlich die zweitklassigen sind. Es geht nämlich noch schlimmer. Siehe aktuelle "Blockbuster" !
In den 90ern war "Frauenfilm" gleichbedeutend mit "ein Film, bei der eien Frau Regie führt", und das war damals extrem selten. Thema waren meistens "Frauenthemen" wie Beruf, Körper, Familie, Politik, Gleichberechtigung, Liebe, Sex. Das Frauenbild war natürlich sehr fortschrittlich, lesbisch sein wurde ganz selbstverständlich thematisiert bzw. in den Hetero-Filmen wurden das Verhältnis zwischen den Geschlechtern sehr genau unter die Lupe genommen. "Pretty Woman" oder "Dirty Dancing" sind natürlich das genaue Gegenteil davon und es ist wirklich traurig, dass das Wort "Frauenfilm" für solche Produkte (zu denen in Kinos Sekt gereicht wird) genutzt wird. Der Frauenfilm der 90er war tatsächlich ein Genre, habe ein halbes Regal voll Bücher darüber in meiner Mini-Filmbibliothek, wenn das als Argument gelten darf :o))))
P.S. "Kokowäääääää" ist übrigens ein Beispiel für die Pervertierung des Begriffs in höchster Vollendung. Da stimme ich dir voll zu!!!!
Demokratie, nur wenns uns passt... Aber mal ehrlich: Die Geringschätzung von Filmen ist nichts gegenüber der Geringschätzung von PC- und Videospielen. Jeder Dreck, der als Film kommt, ist pauschal Kulturgut; und niemand will Filme verbieten.
Der Film ist sowohl rechtlich als auch politisch und gesellschaftlich anerkannt. Meisterwerke wie Ocarina of Time für N64 oder Stalker (das Spiel fürn PC) genießen so ein Ansehen nicht.
Der Aufreger sollte eher sein, dass man sagt: Menschliches Schaffen in folgenden Ausdrucksformen ist Kunst:
Bilder, Bücher, Filme, Theater, Plastiken, Skulpturen, etc.
Das sehe ich eigentlich sehr ähnlich. Man muss aber dazu sagen, dass es jedem neu entstehenden (künstlerischen) Medium so ergangen ist. Wenn man sich mal genauer anschaut wie lang es gedauert hat, bis Comics überhaupt erst einmal vom Mainstream wahrgenommen, geschweige denn anerkannt wurden, dann kann man schon anfangen am Kulturbetrieb und seinen Protagonisten zu zweifeln.
Etwas Gutes haben solche langwierigen Prozesse letztendlich doch: Hat sich das neue Medium als Kunstform erst einmal etabliert, reißt es so schnell Niemand mehr dort heraus. Das wird mit Spielen langfristig genauso geschehen wie mit Comics, Filmen usw.
Völlig übertrieben.
Selbst das der Tonbandgeräte Voltmeter schlägt voll aus. Im Betrieb solcher Geräte sollte das nicht passieren. Hier schreit es nur : "ES GEHT NICHT MEHR KRASSER, AAAAARGH"
Sehr unterhaltsam
Total abgewichst. Selbst die Penner wurden offensichtlich von Hugo Boss eingekleidet. Man erkennt sie daran, dass sie auf dem Boden sitzen und unrasiert sind. Der ganze Film könnte in einem Bekleidungsgeschäft im Hintergrund laufen. In einer Szene poliert der Hauptdarsteller sogar sein perfekt sauberes Auto, dass den ganzen Film über aussieht wie aus dem Katalog! Die Darseteller: unattraktive - nein falsch - nicht völlig perfekte Menschen (den alten Sack und seinen "Arzt" mal ausgenommen) sind höchstens im Unscharfen Hintergrund als Statisten zu sehen. Damit die Zuschauer davon was haben, gibt es allerhand Sexszenen - der Hauptdarsteller kriegt alle Nase lang irgendwelche Schlampen ins Bett. Dummerweise kriegt man nichts zu sehen, so dass es nicht einmal für einen verkappten Softporno gereicht hat.
Sehr oft passieren unerklärliche Dinge, bei denen man durch wiederkehrende Elemente usw. (z.B. ein Schuh, zuerst zu sehen in einer Fabrik, dann macht er ne Stunde später ein Haus platt) nachdenklich werden soll. Da ist es sehr ungünstig, dass man die Masche sehr schnell durchschaut. Das Geschehen wird in seiner Bedeutungsschwere mit Symbolen, Musik, Slow-Motion, Zeit-Rück und Vorlauf regelrecht aufgeblasen wie eine Kröte mit einem Strohhalm. Effekte, Symbole werden scheinbar nur um ihrer selbst Willen eingesetzt. Es ist einfach viel zu viel. Ein tieferer Sinn wird lediglich vorgetäuscht, denn anspruchsvoll ist dieses Machwerk nicht, Wohl aber ist es ansprechend fürs Auge. Die Geschichte hat durchaus ihren Reiz und wäre das Fundament für einen guten Film, leider erscheint sie in vielen Teilen durch die Gestaltung und das in die Länge Ziehen (+Widerholungen) lächerlich. Nach dem Ansehen dachte ich mir: "Hatten sie lieber nen Kurzfilm gemacht". Spontan fällt mir da Similo ein: http://vimeo.com/14058124
Man hat sehr oft das Gefühl, dass hier Jared Leto einfach nur eine gute Figur machen soll - dass der Mann trotzdem ein guter Schauspieler ist, sieht man in anderen Filmen.
Noch was... Der Film will gar keinen tieferen Sinn vortäuschen, er zeigt nur Möglichkeiten. Das der Film zudem durchgestylt ist, sollte man nicht negativ bewerten. Vor allem nicht in dem Maße!
Was hat der Typ für Probleme? 2 bis 3 Filme pro Tag, das ist ein längerer Filmabend.
Ich will garnicht wissen was der Alles genommen hat um so fertig zu sein.
(gut gemachte) ekelhafte US-Kriegspropaganda....
Wenn man überlegt, dass dieser Film von Ridley Scott (Blade Runner) gemacht wurde, möchte man Glas essen!
Das Ärgerlichste an Remakes wurde hier garnicht erwähnt:
Es gibt einen erfolgreichen nicht-Amerikanischen Film. Hollywood verdient da natürlich nichts dran. Also kaufen sie die Rechte und machen ein Remake oder versuchen mit der Idee geld zu verdienen. So zum Beispiel beim französichen 'Taxi'. Die Amerikanische Filmindustrie schiebt 'New York Taxi' hinterher.
Oder der österreichische Film 'Funny Games', wieder nichts drann verdient, verdammt! Also produzieren wir 'Funny Games US'
Und da mag jetzt jemand sagen: Re<irgendwas> kann einen künstlerischen Ansatz verfolgen. Zuerst sollte man sehen ob der Film Industriell oder künstlerisch produziert wurde. Das erkennt man meist am Bekanntheitsgrad der Schauspieler und am Produktionsland. Ich kenne nicht ein gutes Remake. Aber ich kenne ja auch nur Amerikanische.
Für die echten Originale die im kommerziellen Erfolg oft hinter ihren mist-Kopien zurückbleiben ist so etwas ein Schlag ins Gesicht. Für die Kinobesucher ist es ein Betrug und eine bodenlose Frechheit, die sie meist garnicht mitbekommen.
Das wird ein Klassiker. Der Film reiht sich lückenlos in jede Trashsammlung ein.
Die Süddeutsche hat sogar einen Trashartikel dazu geschreiben:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/21/502257/text/
Und Seehofer möchte dass Bushido ein CSU Wahlkampflied singt
-Trashiger gehts nicht!
Durch die vielen Namen und Verwicklungen ist es nahezu unmöglich, das ganze Ausmaß der Geschichte zu verstehen. Und zwar so extrem, dass man sich fragen muß, wo denn die Prioritäten der Macher lagen. Als ich zu diesem Gedanken kam, dachte ich:"Besser so"
Zusätzlich muss ich noch sagen, dass der Film viele Szenen hat, die man sich nach dem ersten Ansehen zwangsläufig nochmal ansehen muss. Allein die Filmmusik ist es wert.
Dieser Film hat eine Handlung, die dafür sorgt, dass am laufenden Band jemand eins in die Fresse kriegt. Denn wenn das mal ne minute nicht passieren würde, würde ja die Hauptfigur sterben. Klasse!
Deine Kommentare
pseudonym42
über Verblendung 2012/01/05 20:14:41
Der Nächste ami-ripoff... Man sieh sich doch nur mal das Filmplakat mit viel nackter Haut (iafdb) und den Trailer mit Michael Bay Ähsthetik an da sieht man wo die Reise hin geht. Schade
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MasterZ 2012/01/05 23:40:38
Antwort löschenIch finde in dem Trailer so wenig Bay wie ich in Filmen mitgespielt hab!
Bin zwar auch kritisch gegenüber diesem Remake auch weil es aussieht wie 1 zu 1 mit Hollywood im Vospann und Rooney Mara ist nicht mal ansatzweisse so passend wie Naomi Repace aber ich werde mir den Film anschauen!
pseudonym42
über Der Biber 2011/10/21 21:11:28
Naja,
nervige Filmmusik
nervig langatmige Szenen
Der größere Sohn guckt wie ein apatischer alter Mann.
Und, wer hätte das gedacht, ein hübsches, quotenhebendes, beliebtes Cheerleaderweib, das dann ja doch gaaaaanz tief und innerlich verletzlich ist (Da kommen einem die Tränen) und natüüüüürlich mit dem einem der devoten Sympathieträger zusammenkommt (keine Angst, ist kein Spoiler; absehbar).
Der Biber ist ganz nett.
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pseudonym42
über In einer besseren Welt 2011/10/12 00:07:52
Fragwürdiger Film.
Er wurde mir von einem bekannten als anspruchsvoll, aber gut empfohlen. Hauptproblem daran: der Film ist nicht anspruchsvoll. Der Zuschauer weiß in jeder Situation was passiert und was (vermutlich) passieren wird. Die moralische Bewertung wird dem Zuschauer ebenfalls abgenommen. Dabei wirken die Situationen, die eine Moralität vermitteln sollen, allzu sehr auf diese hin konstruiert. Insgesammt erscheint der Film inhaltlich; leider wie auch schauspielerisch eher wie ein Fernsehfilm "für die ganze Familie".
Es sei aber gesagt, würden solche Filme öfters im deutschen Fernsehen laufen, wär ich dem Medium nicht ganz so abgeneigt.
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pseudonym42
über Jarhead - Willkommen im Dreck 2011/10/09 23:13:59
Eigentlich eher ein Soldaten- als ein Kriegsfilm. Dargestellt wird eine Armee von inkompeten Lackaffen, dessen größte Sorge friendly fire seien sollte. Die halten sich auch ohne Feindkontakt auf Trab.
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pseudonym42
Kommentare 2011/09/13 00:06:31
"... ist Outrage das erste wirkliche und große Ärgernis im Wettbewerb ..."
Da scheint der Mann ja was richtig gemacht zu haben!
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pseudonym42
über Outrage 2011/09/13 00:00:25
Ich habe den Film nicht völlig verstanden. Die Namen klingen sehr ähnlich und die Verstrickungen sind schwehr durchschaubar. Mir fehlt als Europäer vermutlich auch wissen über Japan; viele Dinge habe ich nicht ganz begriffen. Wunderbar gestaltet ist er, wie alles, was ich bisher von Kitano sah.
Und: Ich müsste mal einen Japanologen fragen ob die Japaner wirklich so viel fluchen wie in den Untertiteln :-)
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pseudonym42
Kommentare 2011/08/15 11:55:29
Man muss unterscheiden: Die Mehrzahl der Kinobesucher sind das täglich Brot dieser Industrie. Richtig gehört, dass sind die Leute die dir sagen, dass die "Ghost in the Shell Leute von Matrix geklaut haben", die fressen Nachos, stehen beim Abspann sofort auf zur Flucht und stinken nach Parfüm oder Deo, sie reden beim Film und würden nie, NIE das original der Deutschen Version vorziehen.
Um DIE gehts doch und wenn sich das mit den Brillen erledigt hat, wollen die 3D und sie kriegen es. Wenn das billiger wird, wird jeder drittklassige Frauenfilm in 3D sein.
Eine Rettung für den 'richtigen Film' wird der Preisverfall bei Filmausrüstung sein. Eine anderer, dass man am Ende für 2D Filme das gleiche Geld verlangt, weil Einige diese noch schätzen.
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Sigrun 2011/08/15 12:11:42
Antwort löschen"Wenn das billiger wird, wird jeder drittklassige Frauenfilm in 3D sein." ??? Meinst du sowas wie SEKT IN THE CITY oder noch drittklassiger? :-)))))
P.S. Im Ernst: Frauenfilm ist doch kein Schimpfwort. Es ist ein Genre - mit einer langen, wechselhaften Geschichte.
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Poeserpursche 2011/08/15 18:55:34
Antwort löschen@Sigrun...nein ist es nicht, es gibt richtig gute und eben auch so etwas wie Pretty Woman oder Dirty Dancing. Bei denen die Kerle entweder viel Kohle haben oder gut tanzen können. Obwohl das eigentlich die zweitklassigen sind. Es geht nämlich noch schlimmer. Siehe aktuelle "Blockbuster" !
Sigrun 2011/08/15 21:32:47
Antwort löschenIn den 90ern war "Frauenfilm" gleichbedeutend mit "ein Film, bei der eien Frau Regie führt", und das war damals extrem selten. Thema waren meistens "Frauenthemen" wie Beruf, Körper, Familie, Politik, Gleichberechtigung, Liebe, Sex. Das Frauenbild war natürlich sehr fortschrittlich, lesbisch sein wurde ganz selbstverständlich thematisiert bzw. in den Hetero-Filmen wurden das Verhältnis zwischen den Geschlechtern sehr genau unter die Lupe genommen. "Pretty Woman" oder "Dirty Dancing" sind natürlich das genaue Gegenteil davon und es ist wirklich traurig, dass das Wort "Frauenfilm" für solche Produkte (zu denen in Kinos Sekt gereicht wird) genutzt wird. Der Frauenfilm der 90er war tatsächlich ein Genre, habe ein halbes Regal voll Bücher darüber in meiner Mini-Filmbibliothek, wenn das als Argument gelten darf :o))))
P.S. "Kokowäääääää" ist übrigens ein Beispiel für die Pervertierung des Begriffs in höchster Vollendung. Da stimme ich dir voll zu!!!!
pseudonym42
Kommentare 2011/07/31 11:14:40
Das Problem: Bud Spencer lebt ja noch - der hat da ganz klar das Nachsehen!
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pseudonym42
Kommentare 2011/07/31 11:01:03
Demokratie, nur wenns uns passt... Aber mal ehrlich: Die Geringschätzung von Filmen ist nichts gegenüber der Geringschätzung von PC- und Videospielen. Jeder Dreck, der als Film kommt, ist pauschal Kulturgut; und niemand will Filme verbieten.
Der Film ist sowohl rechtlich als auch politisch und gesellschaftlich anerkannt. Meisterwerke wie Ocarina of Time für N64 oder Stalker (das Spiel fürn PC) genießen so ein Ansehen nicht.
Der Aufreger sollte eher sein, dass man sagt: Menschliches Schaffen in folgenden Ausdrucksformen ist Kunst:
Bilder, Bücher, Filme, Theater, Plastiken, Skulpturen, etc.
Der Rest nicht!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
BeHelmet 2011/07/31 13:15:56
Antwort löschenDas sehe ich eigentlich sehr ähnlich. Man muss aber dazu sagen, dass es jedem neu entstehenden (künstlerischen) Medium so ergangen ist. Wenn man sich mal genauer anschaut wie lang es gedauert hat, bis Comics überhaupt erst einmal vom Mainstream wahrgenommen, geschweige denn anerkannt wurden, dann kann man schon anfangen am Kulturbetrieb und seinen Protagonisten zu zweifeln.
Etwas Gutes haben solche langwierigen Prozesse letztendlich doch: Hat sich das neue Medium als Kunstform erst einmal etabliert, reißt es so schnell Niemand mehr dort heraus. Das wird mit Spielen langfristig genauso geschehen wie mit Comics, Filmen usw.
jimmey11 2011/08/01 04:35:50
Antwort löschenhttp://tinyurl.com/y8wptmo
immerhin ;)
pseudonym42
über Sucker Punch 2011/07/21 20:31:44
Völlig übertrieben.
Selbst das der Tonbandgeräte Voltmeter schlägt voll aus. Im Betrieb solcher Geräte sollte das nicht passieren. Hier schreit es nur : "ES GEHT NICHT MEHR KRASSER, AAAAARGH"
Sehr unterhaltsam
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pseudonym42
über Mr. Nobody 2011/05/31 01:11:34
Total abgewichst. Selbst die Penner wurden offensichtlich von Hugo Boss eingekleidet. Man erkennt sie daran, dass sie auf dem Boden sitzen und unrasiert sind. Der ganze Film könnte in einem Bekleidungsgeschäft im Hintergrund laufen. In einer Szene poliert der Hauptdarsteller sogar sein perfekt sauberes Auto, dass den ganzen Film über aussieht wie aus dem Katalog! Die Darseteller: unattraktive - nein falsch - nicht völlig perfekte Menschen (den alten Sack und seinen "Arzt" mal ausgenommen) sind höchstens im Unscharfen Hintergrund als Statisten zu sehen. Damit die Zuschauer davon was haben, gibt es allerhand Sexszenen - der Hauptdarsteller kriegt alle Nase lang irgendwelche Schlampen ins Bett. Dummerweise kriegt man nichts zu sehen, so dass es nicht einmal für einen verkappten Softporno gereicht hat.
Sehr oft passieren unerklärliche Dinge, bei denen man durch wiederkehrende Elemente usw. (z.B. ein Schuh, zuerst zu sehen in einer Fabrik, dann macht er ne Stunde später ein Haus platt) nachdenklich werden soll. Da ist es sehr ungünstig, dass man die Masche sehr schnell durchschaut. Das Geschehen wird in seiner Bedeutungsschwere mit Symbolen, Musik, Slow-Motion, Zeit-Rück und Vorlauf regelrecht aufgeblasen wie eine Kröte mit einem Strohhalm. Effekte, Symbole werden scheinbar nur um ihrer selbst Willen eingesetzt. Es ist einfach viel zu viel. Ein tieferer Sinn wird lediglich vorgetäuscht, denn anspruchsvoll ist dieses Machwerk nicht, Wohl aber ist es ansprechend fürs Auge. Die Geschichte hat durchaus ihren Reiz und wäre das Fundament für einen guten Film, leider erscheint sie in vielen Teilen durch die Gestaltung und das in die Länge Ziehen (+Widerholungen) lächerlich. Nach dem Ansehen dachte ich mir: "Hatten sie lieber nen Kurzfilm gemacht". Spontan fällt mir da Similo ein: http://vimeo.com/14058124
Man hat sehr oft das Gefühl, dass hier Jared Leto einfach nur eine gute Figur machen soll - dass der Mann trotzdem ein guter Schauspieler ist, sieht man in anderen Filmen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
duffy 2011/05/31 01:23:38
Antwort löschenEtwas zu schlecht bewertet für meinen Geschmack, dafür hübsch differenziert und sauber erklärt.
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arues 2011/06/25 11:15:09
Antwort löschenSehr gut geschrieben! Regt zudem zum Lachen an, da die Bewertung mehr als unpassend ist.
arues 2011/06/25 11:19:23
Antwort löschenNoch was... Der Film will gar keinen tieferen Sinn vortäuschen, er zeigt nur Möglichkeiten. Das der Film zudem durchgestylt ist, sollte man nicht negativ bewerten. Vor allem nicht in dem Maße!
pseudonym42
Kommentare 2010/06/03 14:23:33
Was hat der Typ für Probleme? 2 bis 3 Filme pro Tag, das ist ein längerer Filmabend.
Ich will garnicht wissen was der Alles genommen hat um so fertig zu sein.
naja Kritiker
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pseudonym42
Kommentare 2010/04/06 20:04:07
Diesmal will ich aber nur die Stelle sehen, wo das Springer-Hochhaus brennt.
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pseudonym42
über Lesbian Vampire Killers 2010/03/07 09:52:14
Der film ist dumm und cauvinistisch, und dem ist er sich bewusst. Hat mir sehr gefallen.
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pseudonym42
über Black Hawk Down 2010/02/24 12:26:33
(gut gemachte) ekelhafte US-Kriegspropaganda....
Wenn man überlegt, dass dieser Film von Ridley Scott (Blade Runner) gemacht wurde, möchte man Glas essen!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
pseudonym42
Kommentare 2010/02/12 20:12:38
Wenn die Disc auf der einen Seite eine DVD und auf der Anderen eine BluRay ist, wo ist dann der Titel aufgedruckt?
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pseudonym42
Kommentare 2010/02/10 16:03:55
Das Ärgerlichste an Remakes wurde hier garnicht erwähnt:
Es gibt einen erfolgreichen nicht-Amerikanischen Film. Hollywood verdient da natürlich nichts dran. Also kaufen sie die Rechte und machen ein Remake oder versuchen mit der Idee geld zu verdienen. So zum Beispiel beim französichen 'Taxi'. Die Amerikanische Filmindustrie schiebt 'New York Taxi' hinterher.
Oder der österreichische Film 'Funny Games', wieder nichts drann verdient, verdammt! Also produzieren wir 'Funny Games US'
Und da mag jetzt jemand sagen: Re<irgendwas> kann einen künstlerischen Ansatz verfolgen. Zuerst sollte man sehen ob der Film Industriell oder künstlerisch produziert wurde. Das erkennt man meist am Bekanntheitsgrad der Schauspieler und am Produktionsland. Ich kenne nicht ein gutes Remake. Aber ich kenne ja auch nur Amerikanische.
Für die echten Originale die im kommerziellen Erfolg oft hinter ihren mist-Kopien zurückbleiben ist so etwas ein Schlag ins Gesicht. Für die Kinobesucher ist es ein Betrug und eine bodenlose Frechheit, die sie meist garnicht mitbekommen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
nevbelethien 2010/02/10 16:49:55
Antwort löschenWenn ich ergänzen darf: [Rec] - Quarantäne, Ringu (?) - The Ring... etc. Stimme dir da voll und ganz zu!
Afrin Alburu 2010/02/10 23:08:06
Antwort löschenDie Deutschen machen das aber genau so, viel öfter und die haben in 90% der Fälle nicht mal eigene gute Filme.
pseudonym42
Kommentare 2010/02/08 13:36:56
Das wird ein Klassiker. Der Film reiht sich lückenlos in jede Trashsammlung ein.
Die Süddeutsche hat sogar einen Trashartikel dazu geschreiben:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/21/502257/text/
Und Seehofer möchte dass Bushido ein CSU Wahlkampflied singt
-Trashiger gehts nicht!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
pseudonym42
über Il Divo - Der Göttliche 2010/01/30 22:15:31
Durch die vielen Namen und Verwicklungen ist es nahezu unmöglich, das ganze Ausmaß der Geschichte zu verstehen. Und zwar so extrem, dass man sich fragen muß, wo denn die Prioritäten der Macher lagen. Als ich zu diesem Gedanken kam, dachte ich:"Besser so"
Zusätzlich muss ich noch sagen, dass der Film viele Szenen hat, die man sich nach dem ersten Ansehen zwangsläufig nochmal ansehen muss. Allein die Filmmusik ist es wert.
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pseudonym42
über Crank 2010/01/26 22:48:03
Dieser Film hat eine Handlung, die dafür sorgt, dass am laufenden Band jemand eins in die Fresse kriegt. Denn wenn das mal ne minute nicht passieren würde, würde ja die Hauptfigur sterben. Klasse!
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