Redapple - Redapples Kommentare zu Filmen

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Redapple
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Im Gegensatz zu "Ein Skandal in Belgravia" fand ich es gestern einfacher und angenehmer dem Fall und somit den Handlungen der einzelnen Figuren zu Folgen. Die letzte Folge hat da stellenweise schon etwas dick aufgetragen, was ich manchmal ein ganz klein wenig ermüdend fand.
Auch die schön aufgebauten Spannungsmomente und den reduzierte Cast, der sich wieder mehr auf das Zusammenspiel von Sherlock und Watson konzentriert fand ich ganz gut.
Meiner Meinung nach also bestimmt nicht die schwächste Folge, die ist sowieso sehr schwer auszumachen bei so einem Niveau.
Jetzt bin ich aber gespannt auf heute Abend. :)

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Redapple
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Als riesiger Wes Anderson Fan tu ich mich ein bisschen schwer mit so einem knallharten Ranking. Aber egal, ich versuchs einfach mal:
1. Darjeeling Limited
2. Rushmore
3. Steve Zissou
4. Die Royal Tenenbaums
5. Fantastic Mr. Fox
Wobei mir sogar Fantastic Mr. Fox noch unglaublich gut gefallen hat, wie gesagt, sehr schwer.

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Redapple
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Super! Liegt's nur an mir oder hat diese Folge im Vergleich zur ersten Staffel in Sachen Schnitt und Effekten wirklich einen riesen Sprung gemacht? Und auch die Charaktere gewinnen sehr schön an Tiefe. Wenn der Rest der Staffel dieses Niveau auch nur halten kann, bin ich sehr sehr glücklich!

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Redapple
über die Serie The Big Bang Theory

Ganz unterhaltsame Sitcom. Im Endeffekt zwar genauso schematisch und festgefahren wie der Rest des Genres, allerdings kann "Big Bang Theory" im Gegensatz zu so manch anderer großer Sitcom *hust hust* wenigstens mal halbwegs originelle Charaktere vorzeigen und so auf kurze Zeit auch gut unterhalten.
Schaut man allerdings mehr als drei Folgen am Stück wird es doch zunehmend anstrengend.

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Redapple
über Disturbia

5.0Geht so

"Disturbia" ist D.J. Carusos Versuch, den Stoff aus Hitchcock's "Rear Window" für ein junges Publikum aufzukochen. Herausgekommen ist dabei sicher kein ganz schlechter, allerdings ein viel zu gewöhnlicher Teenie-Thriller. Die erste Hälfte ist unglaublich lahm und wirklich nicht erwähnenswert, Nullachtfünfzehn Teenie quatsch auf banalster Stufe. Erst David Morse schafft es, dem Film zum Ende hin etwas Fahrt zu geben, sodass er es letztendlich doch zu einem passablen Schluss schafft. Dennoch: Jede einzelne der Figuren ist dermaßen klischeebeladen, dass es eine echte Qual ist. Dass Caruso, wie ich hier lese, ganz "offen" mit diesem Problem umgeht ist für mich noch lange keine Rechtfertigung, Charaktere wie sie durchschnittlicher nicht sein könnten sind einfach gähnend Langweilig. Und auch die Schauspieler sind allerhöchstens Durchschnitt, kein Wunder, von ihnen wird ja seitens des Drehbuches auch kein Bisschen mehr gefordert.
Für ein Paar Lichtblicke sorgt die leicht ausgefallene Kamera gegen Ende, ansonsten bleibt "Disturbia" jedoch ein unglaublich durchschnittlicher und schnell wieder vergessener Film ohne viele Ecken und Kanten.

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Redapple
über Scoop

6.5Ganz gut

Sehr schöne, seichte Krimi-Komödie, die allerdings unweigerlich von Woody Allens Performance getragen wird. Dieser macht seine Sache als schusseliger, liebenswürdiger Zauberer jedoch dermaßen gut, dass es selbst in der deutschen Synchro großen Spaß macht ihm zuzusehen. Der restliche Cast, Scarlett Johansson mal außen vor, bleibt zwar recht blass und auch der Plot ist nicht wirklich von großer Relevanz, allerdings schafft es der Film trotzdem (oder gerade wegen der Gelassenheit, mit der er seine Story erzählt) seinen, für Allen-typischen, leichten und stets lustigen Tonfall beizubehalten. Auch sonst macht Allen seinen Job hinter der Kamera gewohnt gut.
Die inzwischen vielleicht etwas ausgeleierte Allen-Routine muss man nicht mögen, mir allerdings gefallen seine Filme immer wieder auf's neue.

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Redapple
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Wer zum Teufel ist eigentlich dieser Ted Nugent? Und wieso grinst er mich so blöd vom Header dieses Artikels an? Viel zu viel Aufmerksamkeit für diesen Vollassi-Redneck-Fascho wenn ihr mich fragt.

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Redapple
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Der Trailer ist tatsächlich sehr vielversprechend, dass der Regisseur ursprünglich aus der Fotografie kommt merkt man direkt. Ist auf jeden Fall vorgemerkt.

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Redapple
über God Bless America

olololol, was ein geiler Trailer! Ich habe "Kick-Ass" nicht mal gesehen aber alleine durch diesen ellenlangen Rattenschwanz an mee-too Produktionen ist bei mir jede Euphorie verflogen und ich bin jetzt schon sowas von Übersättigt von dieser Thematik samt ihrer halbseidenen Message...muss ich mir noch gut überlegen ob ich darauf Lust habe...

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Redapple
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Tintin wird mit einer Nominierung abgefertigt, ich glaub echt ich spinne.
Naja, echte animierte Pistolen, das kann ja auch nicht angehen, viel zu viel Gewaltdarstellung für einen "Kinderfilm". -.-

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Redapple
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Wunderbar! Schaut tatsächlich sehr nach Wes Anderson aus, was allerdings unbedingt positiv zu verstehen ist. ;) Ich freu' mich.

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Redapple
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Habe zwar (noch) keinen der Filme gesehen aber "We need to talk about Kevin" hört sich sehr Oscar-Verdächtig an.

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Redapple
über Predators

6.0Ganz gut

Als vollkommener Predators-Neuling, der ehrlich gesagt auch nicht die Muße hat sich die ganzen alten Filme nochmal anzuschauen, geht Nimród Antals Version für mich voll und ganz in Ordnung. Natürlich läuft das ganze ziemlich nach Schema F ab, natürlich sind die schauspielerischen Leistungen alles andere als überragend (Auch wenn ich sagen muss, dass ich mit Adrien Brody keinerlei Probleme hatte) aber wen kümmert's? "Predators" ist kein großartiger Film, den ich wieder und wieder schauen muss. Das wusste ich auch schon vorher. So bleibt mir am Ende ein netter SciFi-Horror, der sich keine schrecklichen Patzer erlaubt und sich letztendlich auch nicht zu schade für die ein oder andere coole Szene ist. Jaja, ich verdammtes New-Wave-Kiddie.

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Redapple
über Miller's Crossing

8.5Ausgezeichnet

Dieses Frühwerk Joel und Ethan Coen's bietet eine von vielen Beziehungen und undurchsichtigen Absichten und Motiven verworrene Story um eine amerikanische Großstadt zu Zeiten der Prohibition sowie den dazugehörigen Gangsterbossen und einem geheimnisvollen Protagonisten.

Die Schauspieler leisten in diesem Film wirklich großartige Arbeit. Albert Finney passt hervorragend in die Rolle des irgendwie zweifelhaften und größenwahnsinnigen irischen Bandenchefs, Jon Polito, als Gegenspieler und immer schwitzender Johnny Caspar hingegen ist einfach nur wahnwitzig und verrückt. Am besten gefallen hat mir jedoch John Turturro in der Rolle des unglaublich dreckig grinsenden und verlogenen Buchmachers Bernie Bernbaum. In der, natürlich bekannten, Szene im Wald zeigt dieser, den ich vorher nur als albernen Nebendarsteller kannte, wozu er wirklich fähig ist. (Wieso bekommt der Typ eigentlich nicht mehr Hauptrollen?)

Der herrlich verwirrende Plot (ich versuche hier erst gar nicht ihn zu erklären) bietet bei all diesen Höchstleistungen ein solides Fundament für die vielschichtigen Charaktere und extrem geschliffen wirkende Dialoge. Gabriel Byrne ist als Protagonist Tom in all seiner Verschwiegenheit und zwischen allen Fronten stehend, deutlich an den Figuren des Film-Noir angelehnt. Sein Hut, den er sich stets tief ins Gesicht zieht scheint für ihn das einzig wichtige zu sein. Währenddessen orientiert sich die restliche Inszenierung an den klassischen Mob-Filmen wie "Untouchables". Ein irischer Bandenchef rivalisiert mit einem italienischen um die Vorherrschaft im Alkohol-Geschäft, die Polizei und der Bürgermeister sehen dem treiben hilflos zu und inmitten alledem versucht ein opportunistischer Buchmacher Fuß zu fassen und zum nächsten großen Namen zu avancieren.

Bei all den Anlehnungen und Tributen an ältere Werke, mag es vielleicht sein, dass "Miller's Crossing", mal abgesehen von den Charakteren, die typische Coen-Note abgeht. Fans werden sich davon nicht abschrecken lassen und trotzdem interessiert zuschauen, alle anderen werden sich aber von der wirklich schwer verworrenen Story und den somit nicht einschätzbaren Handlungen der Charaktere schnell erschlagen fühlen. "Miller's Crossing" ist deshalb zwar ein stark inszenierter, allerdings keineswegs leicht verdaulicher Coen-Film.

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Redapple

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Naja, Burn After Reading oder The Big Lebowski waren für mich zumindest leichter verdaulich als dieser hier. ;)


alviesinger

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The Big Lebowski, Ein (un)möglicher Härtefall, Burn After Reading, Oh Brother Where Art Thou, Ladykillers.


Redapple
über Midnight in Paris

9.0Herausragend

Gil, ein erfolgreicher Drehbuchautor Hollywoods, fühlt sich von seinem Job nicht erfüllt. Er will nach all den vielen Auftragsarbeiten endlich einen eigenen, vollwertigen Roman schreiben und schwärmt von Paris und den, in den 1920ern dort ansässigen Autoren. Für ihn geht ein kleiner Traum in Erfüllung, als ihm und seiner Verlobten ein Urlaub in Paris ermöglicht wird. Endlich kann er auf den Spuren Hemingways wandeln und in den selben Cafés wie die Fitzgeralds schreiben.

Ein echter Klotz am Bein ist dabei seine höchst materialistische Verlobte, die natürlich nichts als endlose Shopping Touren im Sinn, und keinerlei Verständnis für den verträumten Gil hat, auch ihre rechts-konservativen Eltern und die eingebildeten pseudo-intellektuellen Freunde machen die Situation nicht gerade leichter. So ist Gil wann immer er kann allein unterwegs, auf Streifzügen durch das nächtliche Paris um Inspiration zu schöpfen. Als er eines Nachts um Punkt Mitternacht vor einer Kirche sitzt, fährt plötzlich eine alte Limousine vor und entführt Gil in die Welt seiner Vorbilder.

So entführt Woody Allen auch den Zuschauer in seinem neusten Film in das Paris der 1920er. Er konfrontiert seinen Protagonisten mit Figuren wie Ernest Hemingway, F. Scott Fitzgerald oder Gertrude Stein und er startet dabei nicht einen Versuch uns dieses Wunder rational zu erklären. Und genau darin liegt die größte Stärke von "Midnight in Paris". Er entführt uns in eine romantische Filmwelt, erst in ein so nicht existierendes Postkarten-Paris, dann in eine, ebenfalls stark geschönte Version der 20er Jahre. Das alles kann dem Zuschauer natürlich etwas zu dick aufgetragen sein, denn zu allem Überfluss liegt über dem Ganzen auch noch ein zuckersüßer Bonbon-Farbfilter, ich allerdings konnte dem Film nur schwer etwas übel nehmen. Man sollte sich also auf einen gnadenlosen Happy-Go-Lucky Streifen einstellen.

Owen Wilson spielt mit lustig verdutzter Mimik einen neuen Woody, Corey Stoll (Ernest Hemingay) oder Adrien Brody (Salvador Dalí) beeindrucken mit wahnwitziger Performance, Marion Cotillard ist stets unwirklich hübsch und Kathy Bates ist als Gertrude Stein schlichtweg fantastisch. So haben dann auch Zuschauer wie ich, die sich beileibe nicht mit den Schriftstellern der 1920er auskennen, ihren Spaß, verstehen allerdings auch nicht alle Anspielungen.

So ist "Midnight in Paris" ein romantischer und kitschiger, dabei allerdings so gnadenlos fröhlicher Film, dass es einen einfach mitreißen muss. Ihm steht der Spaß, den Allen beim Schreiben und Drehen hatte deutlich zu Gesicht und ihren "Prädikat: Besonders wertvoll" Sticker hat sich die DVD auch verdient, ich habe nämlich echt lust bekommen, mich weiter mit den Schriftstellern der 1920er zu befassen.

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Redapple
über The Dark Knight Rises

Anne Hathaway...warum eigentlich nicht gleich Julia Roberts als Catwoman?

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Joeyjoejoe17

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An Anne mag ich besonders ihre Augen :>


WhatTheFudge

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Anne ist hot, intelligent und charmant. Ich versteh gar nicht, warum alle so gegen sie wettern.


Redapple
über Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'

9.0Herausragend

Ein sehr schönes Wiedersehen mit altbekannten Freunden, die durch den Transport in die dritte Dimension glücklicherweise keinen Funken ihres Charmes verloren haben. Das Motion Capturing hat perfekt funktioniert und sieht großartig aus, der 3D Effekt wirkt extrem plastisch und die überragend inszenierten Action-Achterbahnfahrten machen über die ganze Laufzeit einen riesigen Spaß.
Außerdem positiv aufgefallen, auch wenn's eventuell herb klingen mag: Spielberg traut sich (auch getreu dem Original) endlich mal wieder den Akteuren eines Jugendkrimis Schusswaffen anstatt Taschenlampen oder Gummihühnern in die Hände zu drücken. Steigert die Glaubwürdigkeit enorm, den Grad an Gewaltdarstellung jedoch nicht.
Alles in allem also sowohl für jüngere als auch alte Fans der Zeichentrickfilme nur empfehlenswert.

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Redapple
über Avatar - Aufbruch nach Pandora

9.5Herausragend

Ich möchte mir selbst hundert mal in den Hintern treten, ich verdammter Skeptiker, dass ich letztes Jahr nicht ins Kino gerannt bin, als alles von James Camerons neuem Mammutprojekt sprach. So musste ich jetzt, mit gehöriger Verspätung und der DVD Fassung Vorlieb nehmen und bin trotzdem noch vollkommen entzückt. Wahrscheinlich wäre mein Gehirn während der 3D-Vorstellung schlichtweg geschmolzen.
Ich kann jetzt allerdings endlich nachvollziehen, was so viele Leute so sehr begeistert hat. Auch wenn ich es mir nicht gerne eingestehe, James Cameron hat es verdammt nochmal drauf.
Eine ähnlich detaillierte, riesige oder schlichtweg schöne Fantasywelt hat man vorher einfach noch nicht gesehen. Cameron schafft es mittels großartiger Kamerafahrten den Zuschauer von Anfang an in die überdimensionale Welt zu ziehen und mit spannend inszenierter Action sowie einer Erzählstruktur, die sich seit Titanic deutlich weiterentwickelt hat, durchgehend zu unterhalten. So habe ich mich, trotz der beachtlichen Laufzeit keine Sekunde gelangweilt.
Und auch die (natürlich schon irgendwie bekannte) Story gestaltet sich, vorausgesetzt man lässt sich auf den Film ein, mitreißend und erfüllt voll und ganz ihren Zweck. Wenn auch recht plakativ, so bildet sie dennoch eine Parabel auf aktuelle Themen wie Militarismus, Rassismus oder unseren Umgang mit der Natur, nimmt sich gleichzeitig aber genügend Zeit um dem Zuschauer jedes Detail des farbenfrohen Planeten zu erklären. Schon auf meinem, verhältnismäßig kleinen TV-Bildschirm ist Pandora so schön, sind die Na'vi so bezaubernd, dass sich mir jeder Zynismus verschlägt, im Kino muss dieser Film der reinste Hammer sein.
Jetzt freue ich mich auf den zweiten Teil, der auf jeden Fall im Kino geschaut wird, in der Hoffnung endlich ein aktuelles Äquivalent zu der Star-Wars Trilogie zu bekommen.

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Redapple
über Bad Lieutenant - Cop ohne Gewissen

8.5Ausgezeichnet

Nicolas Cage unterschreibt ja gerne mal einen Vertrag zu viel als zu wenig und ist deshalb oft öffentlichem Gefrotzel ausgesetzt. In Werner Herzogs "Bad Lieutenant" zeigt er allerdings, zu welchen Höchstleistungen er im Stande ist, wenn er nur mal den richtigen Regisseur erwischt. Nicolas Cage spielt die Rolle des eigentlich fähigen, allerdings von Drogen ruinierten Cop McDonagh mit großer Glaubwürdigkeit und dominiert mit seiner wahnwitzigen Performance klar diesen Film. Trotzdem sind auch die Nebenrollen großartig besetzt, vor allem X-Zibit fällt hier überraschend positiv auf.
Zudem schafft Herzog es herausragend spannendes Mainstream Kino mit großer Symbolik und beachtlicher Tiefe zu versehen. Auch das Ende weiß zu überraschen und ist aus heutiger Sicht höchst unüblich und fast schon ein mutiger Schritt.
Somit ist "Bad Lieutenant" ein großartig gelungener Thriller, der bei mir sowohl die Lust auf den früheren Ferrara-Film, als auch auf die restlichen Werke Werner Herzogs und vielleicht auch wieder auf einen guten Cage-Film geweckt hat.

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Redapple
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"Mean Streets" ist ganz schlimm!
Positiv hervorzuheben hätte ich die Synchro von "The Big Lebowski".

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movie-studi

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The Big Lebowski ist ein Paradespiel für gelungene Synchro !


Redapple

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Ich finde "bekackt" ja wesentlich (!) lustiger als "fuckin'". Vielleicht liegt's daran.