Laut TV Spielfilm einer der besten Filme von Coppola. Handwerklich ist der Film auch nicht schlecht. Er ist nur leider kolossal langweilig. Da gibt es fast nichts was besondere Aufmerksamkeit auf sich zieht.. Ich finde es gibt bessere Paranoia-Thriller aus den 70ern. Die 3 Tage des Condor oder die Unbestechlichen.. oder auch Zeuge einer Verschwörung.. Tut mir leid - Nix für mich.
Sammys Abenteuer ist für die kleinen Zuschauer unter uns sicher einen Blick wert. Mir war der Film aber viel zu kindgerecht, die Öko-Botschaften zu platt und ausserdem auch nur halbherzig angerissen. Eine Story? die gibt es praktisch nicht.. Haaalllooo Eeechooo! Da hilft es auch nicht so viele 3D Pop-Out-Effekte einzubauen. Die Schlange, die auf den Zuschauer zukommt beispielsweise. Die ist nur da für den 3D Effekt. Für die "Story" total wumpe! Allgemein laufen die Gefahren und Abenteuer nur so durchs Bild und dann gehts weiter. Shelly ist da, dann wieder weg, dann wieder da, dann hat sie nen Freund, aber doch eigentlich wieder nicht, und am Ende dann ist alles gut! So einfach kann das Leben sein. Wo bleibt aber die Spannung, der Spannungsaufbau, der Erzählrhythmus, die emotionalen und/oder berührenden Szenen? Fehlanzeige. Stattdessen immer wieder Pop-Songs die wahllos eingespielt werden. Nicht einmal schlecht gewählte Songs, aber man fragt sich manchmal schon was das wohl nun wieder bezwecken soll, ausser die fehlenden Inhalte zu kaschieren. Denn so soll es wohl sein, wie bei Baywatch. Schöne Bilder, niedliche Schildkröten, und viele Tierchen mit allen möglichen Dialekten und Akzenten (ach gott wie witzig). Das ist einfach zu wenig für einen Film. Mit tut fast die Zeit leid die ich da inverstiert habe. Und dieses Gefühl habe ich sonst eher selten.. und nie so stark. Na wenigstens ein Gefühl, was der Film transportiert :)
Der Trailer liess Grosses erwarten. Was man letztendlich bekommt ist leider nicht ganz so überzeugend. Meiner Ansicht funktioniert die Liebesgeschichte zwischen Dev Patel und seiner Freundin irgendwie gar nicht. Die Darsteller (seine Mutter, Ihr Bruder) finde ich sehr flach. Patel selbst übertreibt öfters mal mit seinem grösstenteils unlustigen Slapstick. Ein paar lustige Sprüche hat aber auch er. Es werden viele Sidestories erzählt, keine jedoch sonderlich gekonnt oder konsequent. Am besten gefiel mir da noch das zurückhaltende Spiel von Judi Dench. Tom Wilkinson kommt gleich danach. Seine Story endet meines Erachtens aber irgendwie im Nichts. Dann noch die Einstellumg vom Vogel der aufsteigt und davon fliegt. Geht's nur mir so oder ist das einfach platt? Maggie Smith's Darstellung vom Wandel der rassistischen, mit Vorurteilen behafteten alten, verbitterten Dame zu einer dem indischen Volk ach so zugetanen, aufblühenden Managerin.. Tut mir leid, das ist mir zu einfach, zu kitschig und ist nicht nachvollziehbar. Klar - Man braucht (auch oder gerade im Alter) den Blick in die Zukunft, jeder braucht eine Aufgabe, gute Freunde und den Mut Veränderungen im Leben zu meistern. Aber ich meine das hätte man gekonnter rüberbringen können.
Am besten ist der Film wenn er den kauzigen, britischen Wortwitz abfeiert, der im Trailer so präsent ist. Leider verfällt der Film in seinen episodenhaften Stories der Oberflächlichkeit und dem Kitsch. Hätte man mehr draus machen können mit dem an sich tollen Cast. Was bleibt ist "ganz nette" Unterhaltung.. Mehr nicht.
Geradliniger, unterhaltsamer Thriller mit Liam Neeson nach -"Bourne"-Manier. Gefiel mir genausogut wie 96 Hours muss ich sagen. Unknown Identity find ich aber noch einen kleinen Ticken besser. Die Bildsprache und Kameraarbeit ist exzellent. Ob der Film Wiedersehensqualitäten hat, kann ich noch nicht beurteilen nach der Erstsichtung. Ich wage es aber ein wenig bezweifeln, da der Film den Zuschauer gern im Dunkeln rätseln lässt. Am Ende, wenn alles aufgelöst wird verpufft die Spannung ein wenig, und der Endkampf mit Quinn hätte ein wenig spannender oder interessanter gestaltet werden können. Gefallen haben mir die Leistungen von Bruno Ganz und Frank Langhella. Diane Kruger nervt hier nicht konsequent und das kann man bei ihr auch schon als gute Leistung verbuchen :) Sehr positiv fiel mir die gute Dosierung der Action auf, denn heutzutage neigt man anderswo ja eher zur totalen Übertreibung und Übersättigung. Insgesamt ein sehenswerter Streifen.
es is, es is, es is, weisst Du? weisst Du was ich meine. sie is, sie is, sie is, und ich nicht, weisst Du?
Komödie?
Eher eine laute und leise, schöne und manchmal tiefsinnige Meditation über das Leben und die Menschen um uns herum. Mag Poppy auch nervige Wesenszüge vorweisen, macht sie dies doch letztendlich auch lebendig und glaubwürdig. Einige Szenen finde ich sehr interessant und auch beeindruckend. Die mit dem Penner beispielsweise. Besonders gefallen hat mir der Fakt, daß nicht jede Szene und jeder Erzählstrang gelöst, und zu einem Happy Ending verwurstet wird, wie in vielen anderen Streifen. Eigentlich passiert dies hier fast gar nicht.. wie auch im (wahren) Leben.
Mag sein, daß er sich im Grunde immer nur selbst spielt, aber für mich verdient sich Christoph Waltz hier seinen Stern auf dem Hollywood Boulevard..mit nur 2 Worten:
"Ja, Walter"
The Help ist grosses Gefühlskino. Mir fällt spontan als Vergleich nur Spielberg's "Die Farbe Lila" ein, und das ist in diesem Falle ein Kompliment. Ohne die vielen sympathischen Figuren bzw. Schauspielerinnen und einem Regisseur, der es fast immer hinbekommt, daß emotionale Momente nicht aufgesetzt wirken, wäre der Film eventuell zu einer harmlosen Mischung aus Zeitgemälde, Rassendrama und Seifenoper verkommen. Emma Stone (Skeeter) beweist hier, daß Sie definitiv mehr als Komödientalent hat (wie z.B. in "Zombieland" oder "Crazy Stupid Love"). Viola Davis (Aibi) spielt oscarverdächtig, Octavia Spencer (Minniy) möchte man am liebsten umarmen. Bryce Dallas Howard (Hilly) hingegen ist wunderbar verabscheuungswürdig, und dabei immer noch glaubwürdig. Auch Jessica Chastain (Celia), Alison Janney (Skeeter's Mutter) und Sissy Spacek (Miss Walters) hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Einzig die männlichen Charaktere werden recht oberflächlich behandelt, ohne dass dies zum Nachteil gerät, denn es scheint beabsichtigt. The Help mag ein Frauenfilm sein, mich als Mann hat er jedoch auf Anhieb ins Herz getroffen, und ich frage mich, warum so ein hervorragender Film in Hamburg nur in so wenigen Kinos läuft.... Irgwndwie Schade, aber vielleicht ändert sich das ja noch wenn er Golden Globes (bereits nominiert) und evtl. Oscars abräumt. Enden möchte ich nun mit dem Zitat aus dem Film: "Zivilcourage überspringt manchmal eine Generation, Danke daß Du Sie unserer Familie wiedergebracht hast!
Kennt Ihr das? Da ist ein Film, den man als suuuper is Erinnerung hat, nach Jahren auf Blu-ray/DVD käuflich erwirbt, sich ihn dann einfach mal wieder reinzieht , er sich dann aber als äusserst mittelmässig und ein wenig nichtssagend herausstellt? So ging es mir bei Stand by Me. Er hat mich nicht mehr so berührt wie früher, bzw fast gar nicht. Und bevor das Abenteuer richtig anfing, war es auch schon wieder vorüber.. Naja. so ist das eben manchmal. Schade.
Dieses Phänomen kenn ich auch. Aber vielleicht ist das so ein typischer Fernsehfilm, den man sich mal Sonntagnachmittag auf fucking Pro Seven reinziehen sollte. Die Werbung baut manchmal ungemein viel Spannung auf. Geliebte Kindheitserinnerungen leben anscheinend von Unterbrechungen =D !
Das könnte es natürlich sein :) oder hat die Erinnerung nur manchmal Unterbrechungen..hehe
nein, ich sehe mir bekannte Filme jedesmal wieder mit anderen Augen. Besonders wenn ein paar Jahre mehr dazwischenliegen. Man verändert sich, und seine Sicht auf die Dinge.
Hinzu kommt, daß man bei gekauften Filmen irgendwie auch immer eine leicht erhöhte Erwartungshaltung hat, das erweist sich manchmal dann auch als Nachteil. Was soll's, wird er halt weiterverscheuert.
Spannender und stilvoller Psycho-Thriller mit Cathy Moriarty (Raging Bull) und David Keith (Ein Offizier und Gentleman) (warum tauchen die Hauptdarsteller hier in den Credits bei moviepilot nicht auf?!?) Läuft leider nur selten im TV, und wenn, dann spät abends. Der Film ist aber auch nicht ohne..
Ich kenne die geheime Zutat der Geheime-Zutaten-Suppe aber ich werd' sie euch nicht verraten.
Ein unbeschwingter Spaß mit vielen liebenswerten Kleinigkeiten und furiosen Fights. KFP wird oft unterschätzt, meiner Ansicht gehört dieses Werk eindeutig zu den besten Dreamworks-Animations-Filmen.
Typischer Wes Anderson Film. Sehr liebenswert dieser kleine ausgefuchste Spass.. und so wunderbar bebildert und ausgestattet.. Rauchwolken aus Watte.. Was will man mehr. Fantastisch.
Ich weiss gar nicht warum der Film so schlecht/mittelmässig bei vielen weg kommt. Ich fand Gibson's Comeback als Darsteller durchaus gelungen. Ein straighter Thriller mit einem gehörigen Schuss Drama. Gibson's Talent und Präsenz vermag es schon allein den Film zu tragen und ihm Tiefe zu verleihen.. mehr als in allen Rache-Movies der letzten Jahre. Kein Klassiker aber ein sehenswerter Thriller mit schöner/stimmiger Optik und Musik.. Bond Regisseur Campbell versteht sein Handwerk.
Nicht schlecht, aber in meinen Augen deutlich überbewerteter Film. Naidoo ist darüber hinaus ein wenig gewagt als "Erzähler".. und dann noch in einem Film mit dem Titel "City of God".. :)
Was soll ich sagen, der Film hat mich regelrecht enttäuscht. Nichts wird richtig herausgearbeitet, die Handlung wirkt unzusammenhängend und baut nicht wirklich auf, Stationen der Handlung werden einfach nur durchgenudelt. Es passiert im Grunde fast nichts Dramatisches. Für mich bei einem Drama ein Zeichen, daß Etwas nicht stimmt. Daß Matt Damon hier farblos und austauschbar wirkt habe ich schön öfter gelesen, für mich gilt das praktisch für alle Darsteller. Ja auch Morgan Freeman. Ich finde auch er wirkt fehlbesetzt und uninspiriert. Diese klischeebeladenen Phrasen und tausendmal genau so Gesehenen, ach so überraschenden Rassenannäherungen. Mal ehrlich - wenn meint Eastwood damit noch zu erreichen? Wo ist sein Gefühl für Inszenierung und Timing bloß hin? Fast möchte man meinen bei den Ausschnittartigen Darstellungen der Rugby Spiele, einen 2 Stunden langen Trailer eines Films zu schauen. Die Zeitlupen-Einstellungen gegen Ende sind einfach lächerlich und wirken nicht wie sie sollten.. regen aber dafür wenigstens zum Schmunzeln an. Soviel Pathos ohne Wirkung habe ich eigentlich noch nie serviert bekommen. Hm..
Würde ich dir in fast allem zustimmen, wenn das eine frei erfundene Story wäre. Alleine die Szene wo sich der Rubgy-Kapitän in Mandelas Ex-Zelle begibt und mit seinen ausgestreckten Armen die erdrückende Enge von über 30 Jahren Gefangenschaft für den Zuschauer spürbar macht zeigt, dass es hier um viel mehr geht, als das was im Film direkt zu sehen ist.
Daß es um mehr geht, als der Film direkt zeigt ist mir klar. Nur bringt Invictus dies nie gekonnt rüber. Der Idee ist ja nicht schlecht.. Die angesprochene Szene in der Zelle funktionierte für mich allerdings auch nicht. Das hätte man viel ergreifender inszenieren können.. Aber das mag bei jedem anders wirken/rüberkommen.
Die anderen Teammitglieder gingen an der Zelle ohne Emotionen vorbei. Mandelas 30-Jährige Haft war und ist vielleicht bei vielen weißen Südafrikanen nie ein Thema gewesen; auch nicht beim Kapitän. Der dort jedoch das Bewustsein dafür bekommt, und so wäre es bei mir gewesen, gar nicht realisieren kann, dass dieses Staatsoberhaupt nun den Weißen auch noch entgegen kommt, anstelle sich an seinen Peinigern zu rächen. Das ist unvorstellbare Charaktergröße vereint mit Cleverness und dem unbedingten Willen das Ziel, die vollständige Änderung, zu erreichen.
Mag Alles sein. Mandelas ist ohne Zweifel ein bewundernswerter Mann. Invictus und die angesprochene Szene macht das nur leider nicht besser in meinen Augen.
Ich fand eher die Rede in der Kirche gut / inspirierend..
Kennst Du Goodbye Bafana. Wenn nicht schau ihn Dir mal an.
"Goodbye Bafana"...werde ich schauen. Gestern habe ich "Mein Name ist Khan" gesehen. Dort wird das Mitgefühl durch extreme Emotionsszenen geweckt. Ist auch o.k., wenn's passt und die Message stimmt. War zusammengefasst ein guter Film. Doch wenn du das mit dem was real ist vergleichst, bleibt nur die korrekte Botschaft übrig und der Beigeschmack von einem Märchen, wo es nur gut und böse gibt. Deswegen mache ich mir lieber meinen eigenen Reim aufgrund der historischen Tatsachen.
Nach dem 2. Betrachen des Films nun (als 3D Blu-ray) muss ich sagen, der Film rockt! Nach dem ersten Mal habe ich noch 6.0 Punkte vergeben. Vielleicht war ich da zu müde, kam mit damals halt nach 0815-Manier runtergenudelt vor.
Die rasante Action und die sehr gute Animationstechnick konnten jedenfalls bei beiden Sichtungen überzeugen. Auch der Ober-Drachen in der Höhle hat ein tolles "Design".
In der Handlung sehe ich als eine lehrreiche Fabel, die auf die Verständigung und Annäherung verfeindeter "Völker" anspielt, was dem (jungen) Publikum sicher nicht schaden kann, im Hinblick auf die aktuellen Glaubens-und Terror-Kriege. Nicht gefallen hat mir aber die Tatsache, daß der Sohn Hicks vom Wikinger Vater scheinbar nie geliebt wurde.. Bis er dann schliesslich Erfolge vorweisen konnte. Da war die Welt wieder in Ordnung. Wenn uns das ein Vorbild sein soll.. Naja. Aber man sollte da auch nicht zuviel drüber nachdenken. Letzendlich unterhält "Drachenzähmen leicht gemacht" exzellent, er wirkt unverbraucht, ist originell und einfach sympathisch.
Was war das denn? Ein Episodenfilm im Dokumetarstil? Short Cuts from Fritzl-Länd? Ich wundere mich echt, daß ich den Film bis zum Ende durchgestanden habe. Muss wohl an (m)einer Faszination für die (zwischenmenschliche) Abartigkeit liegen. Vielleicht muss man auch aus Österreich sein um das Alles nachvollziehen zu können?.. die Dialoge ohne Untertitel zu verstehen war zudem äusserst schwierig. Leider wurden auch nicht alle Dialoge untertitelt. Dagegen wirkt ein Haneke Film schon fast wieder leicht zugänglich.. Schwer zu bewerten.
Auf einer Seite super glattgebügelt und gefällig, auf der Anderen überzeugt der charmante Cast und die meist gar nicht so platten Gags und Dialoge. Kevin James stiehlt Smith beizeiten die Schau.. Was mir den Film ein wenig vermiest ist die letzte Szene in der Will seine Herzdame nochmal schnell umstimmen will.. Die funktioniert irgendwie nicht.. Zu kitschig, laut und ohne Sinn für Timing. (und dann wird auch noch getanzt) Der Rest des Films geht eigentlich in Ordnung... Ansonsten nämlich fast eine 7/10
Kleines skurriles Meisterwerk und für mich der beste Wes Anderson Film (wobei ich den Mr. Fox noch nicht kenne). Ich habe Rushmore inzwischen 3 Mal gesehen, und er gehört definitiv zu den Filmen, die bei wiederholtem Sehen wachsen und Einem immer wieder andere Kleinigkeiten und Details auffallen. Naja vorrausgesetzt man mochte ihn beim ersten Mal wenigstens ein Bisschen.
Auf den ersten Blick ist Max Fischer (Neuentdeckung: Coppola Neffe Jason Schwartzman) ein unsympathisches A.. ein nicht sehr netter Mensch. Im Laufe des Films aber würde man alle Charaktere am liebsten in den Arm nehmen ( wenn man sich denn auf einen... etwas anderen Film einlassen kann ) Im Gegensatz zu Royal Tenenbaums konzentriert man sich hier auf einen übersichtlichen Cast und Plot, was letztendlich besser funktionert - nach dem Motto: Weniger ist Mehr.. Bill Murray liebe ich ja eh. Aber hier ist er mal wieder grossartig. Olivia Williams (Sixth Sense) rundet das Dreiergespann optimal ab. Aber was red ich, der Theater-Besessene Fischer würde sagen:
"Vorhang auf und Bühne frei: It's Showtime!"
Völlig überschätzte Reboot-Seifenblase des Star Trek Universums. Grandiose Effekte vermögen hier nicht den fehlenden Charme und die Harmonie der (neuen) Darsteller zu ersetzen. Besonders gräßlich der arrogante, selbstverliebte Kirk-Schnösel und der auf einmal sehr menschliche Spock. Ein lächerlich wirrer Plot und Liebeleien von Spock mit Uhura, sowie eine auf Dauer langweilende Endlos-Action-Überdosis zerstören das Franchise letztendlich für mich. Das Drehbuch hat man wohl während einer Fahrt in der Achterbahn geschrieben im Angesicht des eigenen Bröckelhustens. JJ Abrams soll sich schämen. (Ich bin übrigens kein Trekkie)
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Rosemary'sBaby
über Der Dialog 2012/04/05 15:42:24
Laut TV Spielfilm einer der besten Filme von Coppola. Handwerklich ist der Film auch nicht schlecht. Er ist nur leider kolossal langweilig. Da gibt es fast nichts was besondere Aufmerksamkeit auf sich zieht.. Ich finde es gibt bessere Paranoia-Thriller aus den 70ern. Die 3 Tage des Condor oder die Unbestechlichen.. oder auch Zeuge einer Verschwörung.. Tut mir leid - Nix für mich.
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Rosemary'sBaby
über Sammys Abenteuer - Die Suche nach der geheimen Passage 2012/04/05 15:29:59
Sammys Abenteuer ist für die kleinen Zuschauer unter uns sicher einen Blick wert. Mir war der Film aber viel zu kindgerecht, die Öko-Botschaften zu platt und ausserdem auch nur halbherzig angerissen. Eine Story? die gibt es praktisch nicht.. Haaalllooo Eeechooo! Da hilft es auch nicht so viele 3D Pop-Out-Effekte einzubauen. Die Schlange, die auf den Zuschauer zukommt beispielsweise. Die ist nur da für den 3D Effekt. Für die "Story" total wumpe! Allgemein laufen die Gefahren und Abenteuer nur so durchs Bild und dann gehts weiter. Shelly ist da, dann wieder weg, dann wieder da, dann hat sie nen Freund, aber doch eigentlich wieder nicht, und am Ende dann ist alles gut! So einfach kann das Leben sein. Wo bleibt aber die Spannung, der Spannungsaufbau, der Erzählrhythmus, die emotionalen und/oder berührenden Szenen? Fehlanzeige. Stattdessen immer wieder Pop-Songs die wahllos eingespielt werden. Nicht einmal schlecht gewählte Songs, aber man fragt sich manchmal schon was das wohl nun wieder bezwecken soll, ausser die fehlenden Inhalte zu kaschieren. Denn so soll es wohl sein, wie bei Baywatch. Schöne Bilder, niedliche Schildkröten, und viele Tierchen mit allen möglichen Dialekten und Akzenten (ach gott wie witzig). Das ist einfach zu wenig für einen Film. Mit tut fast die Zeit leid die ich da inverstiert habe. Und dieses Gefühl habe ich sonst eher selten.. und nie so stark. Na wenigstens ein Gefühl, was der Film transportiert :)
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Rosemary'sBaby
über Best Exotic Marigold Hotel 2012/04/05 14:44:12
Der Trailer liess Grosses erwarten. Was man letztendlich bekommt ist leider nicht ganz so überzeugend. Meiner Ansicht funktioniert die Liebesgeschichte zwischen Dev Patel und seiner Freundin irgendwie gar nicht. Die Darsteller (seine Mutter, Ihr Bruder) finde ich sehr flach. Patel selbst übertreibt öfters mal mit seinem grösstenteils unlustigen Slapstick. Ein paar lustige Sprüche hat aber auch er. Es werden viele Sidestories erzählt, keine jedoch sonderlich gekonnt oder konsequent. Am besten gefiel mir da noch das zurückhaltende Spiel von Judi Dench. Tom Wilkinson kommt gleich danach. Seine Story endet meines Erachtens aber irgendwie im Nichts. Dann noch die Einstellumg vom Vogel der aufsteigt und davon fliegt. Geht's nur mir so oder ist das einfach platt? Maggie Smith's Darstellung vom Wandel der rassistischen, mit Vorurteilen behafteten alten, verbitterten Dame zu einer dem indischen Volk ach so zugetanen, aufblühenden Managerin.. Tut mir leid, das ist mir zu einfach, zu kitschig und ist nicht nachvollziehbar. Klar - Man braucht (auch oder gerade im Alter) den Blick in die Zukunft, jeder braucht eine Aufgabe, gute Freunde und den Mut Veränderungen im Leben zu meistern. Aber ich meine das hätte man gekonnter rüberbringen können.
Am besten ist der Film wenn er den kauzigen, britischen Wortwitz abfeiert, der im Trailer so präsent ist. Leider verfällt der Film in seinen episodenhaften Stories der Oberflächlichkeit und dem Kitsch. Hätte man mehr draus machen können mit dem an sich tollen Cast. Was bleibt ist "ganz nette" Unterhaltung.. Mehr nicht.
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Rosemary'sBaby
über Unknown Identity 2012/02/18 09:16:15
Geradliniger, unterhaltsamer Thriller mit Liam Neeson nach -"Bourne"-Manier. Gefiel mir genausogut wie 96 Hours muss ich sagen. Unknown Identity find ich aber noch einen kleinen Ticken besser. Die Bildsprache und Kameraarbeit ist exzellent. Ob der Film Wiedersehensqualitäten hat, kann ich noch nicht beurteilen nach der Erstsichtung. Ich wage es aber ein wenig bezweifeln, da der Film den Zuschauer gern im Dunkeln rätseln lässt. Am Ende, wenn alles aufgelöst wird verpufft die Spannung ein wenig, und der Endkampf mit Quinn hätte ein wenig spannender oder interessanter gestaltet werden können. Gefallen haben mir die Leistungen von Bruno Ganz und Frank Langhella. Diane Kruger nervt hier nicht konsequent und das kann man bei ihr auch schon als gute Leistung verbuchen :) Sehr positiv fiel mir die gute Dosierung der Action auf, denn heutzutage neigt man anderswo ja eher zur totalen Übertreibung und Übersättigung. Insgesamt ein sehenswerter Streifen.
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Rosemary'sBaby
über Happy-Go-Lucky 2012/02/18 08:52:38
es is, es is, es is, weisst Du? weisst Du was ich meine. sie is, sie is, sie is, und ich nicht, weisst Du?
Komödie?
Eher eine laute und leise, schöne und manchmal tiefsinnige Meditation über das Leben und die Menschen um uns herum. Mag Poppy auch nervige Wesenszüge vorweisen, macht sie dies doch letztendlich auch lebendig und glaubwürdig. Einige Szenen finde ich sehr interessant und auch beeindruckend. Die mit dem Penner beispielsweise. Besonders gefallen hat mir der Fakt, daß nicht jede Szene und jeder Erzählstrang gelöst, und zu einem Happy Ending verwurstet wird, wie in vielen anderen Streifen. Eigentlich passiert dies hier fast gar nicht.. wie auch im (wahren) Leben.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Glücksritter 2012/02/20 15:34:19
Antwort löschenDie Szene mit dem Penner ist einmalig.
Rosemary'sBaby
über Der Gott des Gemetzels 2012/01/04 20:02:14
Mag sein, daß er sich im Grunde immer nur selbst spielt, aber für mich verdient sich Christoph Waltz hier seinen Stern auf dem Hollywood Boulevard..mit nur 2 Worten:
"Ja, Walter"
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Rosemary'sBaby
über The Help 2012/01/04 19:34:20
The Help ist grosses Gefühlskino. Mir fällt spontan als Vergleich nur Spielberg's "Die Farbe Lila" ein, und das ist in diesem Falle ein Kompliment. Ohne die vielen sympathischen Figuren bzw. Schauspielerinnen und einem Regisseur, der es fast immer hinbekommt, daß emotionale Momente nicht aufgesetzt wirken, wäre der Film eventuell zu einer harmlosen Mischung aus Zeitgemälde, Rassendrama und Seifenoper verkommen. Emma Stone (Skeeter) beweist hier, daß Sie definitiv mehr als Komödientalent hat (wie z.B. in "Zombieland" oder "Crazy Stupid Love"). Viola Davis (Aibi) spielt oscarverdächtig, Octavia Spencer (Minniy) möchte man am liebsten umarmen. Bryce Dallas Howard (Hilly) hingegen ist wunderbar verabscheuungswürdig, und dabei immer noch glaubwürdig. Auch Jessica Chastain (Celia), Alison Janney (Skeeter's Mutter) und Sissy Spacek (Miss Walters) hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Einzig die männlichen Charaktere werden recht oberflächlich behandelt, ohne dass dies zum Nachteil gerät, denn es scheint beabsichtigt. The Help mag ein Frauenfilm sein, mich als Mann hat er jedoch auf Anhieb ins Herz getroffen, und ich frage mich, warum so ein hervorragender Film in Hamburg nur in so wenigen Kinos läuft.... Irgwndwie Schade, aber vielleicht ändert sich das ja noch wenn er Golden Globes (bereits nominiert) und evtl. Oscars abräumt. Enden möchte ich nun mit dem Zitat aus dem Film: "Zivilcourage überspringt manchmal eine Generation, Danke daß Du Sie unserer Familie wiedergebracht hast!
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Rosemary'sBaby
über Stand by Me - Das Geheimnis eines Sommers 2011/12/18 23:59:50
Kennt Ihr das? Da ist ein Film, den man als suuuper is Erinnerung hat, nach Jahren auf Blu-ray/DVD käuflich erwirbt, sich ihn dann einfach mal wieder reinzieht , er sich dann aber als äusserst mittelmässig und ein wenig nichtssagend herausstellt? So ging es mir bei Stand by Me. Er hat mich nicht mehr so berührt wie früher, bzw fast gar nicht. Und bevor das Abenteuer richtig anfing, war es auch schon wieder vorüber.. Naja. so ist das eben manchmal. Schade.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
J4KOB 2011/12/19 00:38:16
Antwort löschenDas Kind in dir ist gestorben...
Rosemary'sBaby 2011/12/19 10:35:19
Antwort löschendas ist es eben nicht! glaub mir..
Alle 4 Antworten zeigen
Ponyhoflissy 2012/01/06 15:49:38
Antwort löschenDieses Phänomen kenn ich auch. Aber vielleicht ist das so ein typischer Fernsehfilm, den man sich mal Sonntagnachmittag auf fucking Pro Seven reinziehen sollte. Die Werbung baut manchmal ungemein viel Spannung auf. Geliebte Kindheitserinnerungen leben anscheinend von Unterbrechungen =D !
Rosemary'sBaby 2012/01/06 17:17:27
Antwort löschenDas könnte es natürlich sein :) oder hat die Erinnerung nur manchmal Unterbrechungen..hehe
nein, ich sehe mir bekannte Filme jedesmal wieder mit anderen Augen. Besonders wenn ein paar Jahre mehr dazwischenliegen. Man verändert sich, und seine Sicht auf die Dinge.
Hinzu kommt, daß man bei gekauften Filmen irgendwie auch immer eine leicht erhöhte Erwartungshaltung hat, das erweist sich manchmal dann auch als Nachteil. Was soll's, wird er halt weiterverscheuert.
Rosemary'sBaby
über Das Auge des Killers 2011/08/03 14:29:14
Spannender und stilvoller Psycho-Thriller mit Cathy Moriarty (Raging Bull) und David Keith (Ein Offizier und Gentleman) (warum tauchen die Hauptdarsteller hier in den Credits bei moviepilot nicht auf?!?) Läuft leider nur selten im TV, und wenn, dann spät abends. Der Film ist aber auch nicht ohne..
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Rosemary'sBaby
über Kung Fu Panda 2011/04/14 18:54:15
Ich kenne die geheime Zutat der Geheime-Zutaten-Suppe aber ich werd' sie euch nicht verraten.
Ein unbeschwingter Spaß mit vielen liebenswerten Kleinigkeiten und furiosen Fights. KFP wird oft unterschätzt, meiner Ansicht gehört dieses Werk eindeutig zu den besten Dreamworks-Animations-Filmen.
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Rosemary'sBaby
über Der fantastische Mr. Fox 2011/02/07 20:15:20
Typischer Wes Anderson Film. Sehr liebenswert dieser kleine ausgefuchste Spass.. und so wunderbar bebildert und ausgestattet.. Rauchwolken aus Watte.. Was will man mehr. Fantastisch.
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Rosemary'sBaby
über Alles über Eva 2011/02/03 17:55:32
Endlich habe ich diesen Klassiker mal nachgeholt... und auch Sunset Blvd. Dieser gefiel mir aber noch ein Stück besser. Genial
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Rosemary'sBaby
über Auftrag Rache 2010/11/22 22:01:35
Ich weiss gar nicht warum der Film so schlecht/mittelmässig bei vielen weg kommt. Ich fand Gibson's Comeback als Darsteller durchaus gelungen. Ein straighter Thriller mit einem gehörigen Schuss Drama. Gibson's Talent und Präsenz vermag es schon allein den Film zu tragen und ihm Tiefe zu verleihen.. mehr als in allen Rache-Movies der letzten Jahre. Kein Klassiker aber ein sehenswerter Thriller mit schöner/stimmiger Optik und Musik.. Bond Regisseur Campbell versteht sein Handwerk.
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Rosemary'sBaby
über City of God 2010/11/22 21:56:13
Nicht schlecht, aber in meinen Augen deutlich überbewerteter Film. Naidoo ist darüber hinaus ein wenig gewagt als "Erzähler".. und dann noch in einem Film mit dem Titel "City of God".. :)
bedenklich? Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Hungerkünstler 2010/12/07 16:10:08
Antwort löschen"City of God" deswegen, weil der Stadtteil (Favela)l, um den es geht und in dem auch teilweise der Film gedreht wurde, so heißt.
Rosemary'sBaby 2010/12/18 12:57:23
Antwort löschenWeiss ich.
Rosemary'sBaby
über Invictus 2010/11/16 21:42:34
Was soll ich sagen, der Film hat mich regelrecht enttäuscht. Nichts wird richtig herausgearbeitet, die Handlung wirkt unzusammenhängend und baut nicht wirklich auf, Stationen der Handlung werden einfach nur durchgenudelt. Es passiert im Grunde fast nichts Dramatisches. Für mich bei einem Drama ein Zeichen, daß Etwas nicht stimmt. Daß Matt Damon hier farblos und austauschbar wirkt habe ich schön öfter gelesen, für mich gilt das praktisch für alle Darsteller. Ja auch Morgan Freeman. Ich finde auch er wirkt fehlbesetzt und uninspiriert. Diese klischeebeladenen Phrasen und tausendmal genau so Gesehenen, ach so überraschenden Rassenannäherungen. Mal ehrlich - wenn meint Eastwood damit noch zu erreichen? Wo ist sein Gefühl für Inszenierung und Timing bloß hin? Fast möchte man meinen bei den Ausschnittartigen Darstellungen der Rugby Spiele, einen 2 Stunden langen Trailer eines Films zu schauen. Die Zeitlupen-Einstellungen gegen Ende sind einfach lächerlich und wirken nicht wie sie sollten.. regen aber dafür wenigstens zum Schmunzeln an. Soviel Pathos ohne Wirkung habe ich eigentlich noch nie serviert bekommen. Hm..
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten
Kill_Diether 2010/11/19 16:51:27
Antwort löschenWürde ich dir in fast allem zustimmen, wenn das eine frei erfundene Story wäre. Alleine die Szene wo sich der Rubgy-Kapitän in Mandelas Ex-Zelle begibt und mit seinen ausgestreckten Armen die erdrückende Enge von über 30 Jahren Gefangenschaft für den Zuschauer spürbar macht zeigt, dass es hier um viel mehr geht, als das was im Film direkt zu sehen ist.
Rosemary'sBaby 2010/11/19 17:17:36
Antwort löschenDaß es um mehr geht, als der Film direkt zeigt ist mir klar. Nur bringt Invictus dies nie gekonnt rüber. Der Idee ist ja nicht schlecht.. Die angesprochene Szene in der Zelle funktionierte für mich allerdings auch nicht. Das hätte man viel ergreifender inszenieren können.. Aber das mag bei jedem anders wirken/rüberkommen.
Kill_Diether 2010/11/22 21:12:18
Antwort löschenDie anderen Teammitglieder gingen an der Zelle ohne Emotionen vorbei. Mandelas 30-Jährige Haft war und ist vielleicht bei vielen weißen Südafrikanen nie ein Thema gewesen; auch nicht beim Kapitän. Der dort jedoch das Bewustsein dafür bekommt, und so wäre es bei mir gewesen, gar nicht realisieren kann, dass dieses Staatsoberhaupt nun den Weißen auch noch entgegen kommt, anstelle sich an seinen Peinigern zu rächen. Das ist unvorstellbare Charaktergröße vereint mit Cleverness und dem unbedingten Willen das Ziel, die vollständige Änderung, zu erreichen.
Alle 5 Antworten zeigen
Rosemary'sBaby 2010/11/22 21:53:07
Antwort löschenMag Alles sein. Mandelas ist ohne Zweifel ein bewundernswerter Mann. Invictus und die angesprochene Szene macht das nur leider nicht besser in meinen Augen.
Ich fand eher die Rede in der Kirche gut / inspirierend..
Kennst Du Goodbye Bafana. Wenn nicht schau ihn Dir mal an.
Kill_Diether 2010/11/24 19:35:24
Antwort löschen"Goodbye Bafana"...werde ich schauen. Gestern habe ich "Mein Name ist Khan" gesehen. Dort wird das Mitgefühl durch extreme Emotionsszenen geweckt. Ist auch o.k., wenn's passt und die Message stimmt. War zusammengefasst ein guter Film. Doch wenn du das mit dem was real ist vergleichst, bleibt nur die korrekte Botschaft übrig und der Beigeschmack von einem Märchen, wo es nur gut und böse gibt. Deswegen mache ich mir lieber meinen eigenen Reim aufgrund der historischen Tatsachen.
Rosemary'sBaby
über Drachenzähmen leicht gemacht 2010/10/23 13:39:24
Nach dem 2. Betrachen des Films nun (als 3D Blu-ray) muss ich sagen, der Film rockt! Nach dem ersten Mal habe ich noch 6.0 Punkte vergeben. Vielleicht war ich da zu müde, kam mit damals halt nach 0815-Manier runtergenudelt vor.
Die rasante Action und die sehr gute Animationstechnick konnten jedenfalls bei beiden Sichtungen überzeugen. Auch der Ober-Drachen in der Höhle hat ein tolles "Design".
In der Handlung sehe ich als eine lehrreiche Fabel, die auf die Verständigung und Annäherung verfeindeter "Völker" anspielt, was dem (jungen) Publikum sicher nicht schaden kann, im Hinblick auf die aktuellen Glaubens-und Terror-Kriege. Nicht gefallen hat mir aber die Tatsache, daß der Sohn Hicks vom Wikinger Vater scheinbar nie geliebt wurde.. Bis er dann schliesslich Erfolge vorweisen konnte. Da war die Welt wieder in Ordnung. Wenn uns das ein Vorbild sein soll.. Naja. Aber man sollte da auch nicht zuviel drüber nachdenken. Letzendlich unterhält "Drachenzähmen leicht gemacht" exzellent, er wirkt unverbraucht, ist originell und einfach sympathisch.
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Rosemary'sBaby
über Hundstage 2010/10/23 13:20:29
Was war das denn? Ein Episodenfilm im Dokumetarstil? Short Cuts from Fritzl-Länd? Ich wundere mich echt, daß ich den Film bis zum Ende durchgestanden habe. Muss wohl an (m)einer Faszination für die (zwischenmenschliche) Abartigkeit liegen. Vielleicht muss man auch aus Österreich sein um das Alles nachvollziehen zu können?.. die Dialoge ohne Untertitel zu verstehen war zudem äusserst schwierig. Leider wurden auch nicht alle Dialoge untertitelt. Dagegen wirkt ein Haneke Film schon fast wieder leicht zugänglich.. Schwer zu bewerten.
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Rosemary'sBaby
über Hitch - Der Date Doktor 2010/09/28 19:26:48
Auf einer Seite super glattgebügelt und gefällig, auf der Anderen überzeugt der charmante Cast und die meist gar nicht so platten Gags und Dialoge. Kevin James stiehlt Smith beizeiten die Schau.. Was mir den Film ein wenig vermiest ist die letzte Szene in der Will seine Herzdame nochmal schnell umstimmen will.. Die funktioniert irgendwie nicht.. Zu kitschig, laut und ohne Sinn für Timing. (und dann wird auch noch getanzt) Der Rest des Films geht eigentlich in Ordnung... Ansonsten nämlich fast eine 7/10
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Rosemary'sBaby
über Rushmore 2010/09/26 00:12:36
Kleines skurriles Meisterwerk und für mich der beste Wes Anderson Film (wobei ich den Mr. Fox noch nicht kenne). Ich habe Rushmore inzwischen 3 Mal gesehen, und er gehört definitiv zu den Filmen, die bei wiederholtem Sehen wachsen und Einem immer wieder andere Kleinigkeiten und Details auffallen. Naja vorrausgesetzt man mochte ihn beim ersten Mal wenigstens ein Bisschen.
Auf den ersten Blick ist Max Fischer (Neuentdeckung: Coppola Neffe Jason Schwartzman) ein unsympathisches A.. ein nicht sehr netter Mensch. Im Laufe des Films aber würde man alle Charaktere am liebsten in den Arm nehmen ( wenn man sich denn auf einen... etwas anderen Film einlassen kann ) Im Gegensatz zu Royal Tenenbaums konzentriert man sich hier auf einen übersichtlichen Cast und Plot, was letztendlich besser funktionert - nach dem Motto: Weniger ist Mehr.. Bill Murray liebe ich ja eh. Aber hier ist er mal wieder grossartig. Olivia Williams (Sixth Sense) rundet das Dreiergespann optimal ab. Aber was red ich, der Theater-Besessene Fischer würde sagen:
"Vorhang auf und Bühne frei: It's Showtime!"
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Rosemary'sBaby
über Star Trek 2010/09/21 22:53:09
Völlig überschätzte Reboot-Seifenblase des Star Trek Universums. Grandiose Effekte vermögen hier nicht den fehlenden Charme und die Harmonie der (neuen) Darsteller zu ersetzen. Besonders gräßlich der arrogante, selbstverliebte Kirk-Schnösel und der auf einmal sehr menschliche Spock. Ein lächerlich wirrer Plot und Liebeleien von Spock mit Uhura, sowie eine auf Dauer langweilende Endlos-Action-Überdosis zerstören das Franchise letztendlich für mich. Das Drehbuch hat man wohl während einer Fahrt in der Achterbahn geschrieben im Angesicht des eigenen Bröckelhustens. JJ Abrams soll sich schämen. (Ich bin übrigens kein Trekkie)
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