Handlung in der ersten Hälfte des Films hervorragend. Kamera überdurchschnittlich gut. Und dann verirrt sich die Handlung in nicht mehr überbietbaren, immer unglaubwürdigeren Zuspitzungen ... Ich hätte diesem Horrorthriller durchaus 9 oder 10 Punkte geben können, wenn da nicht das wenig überzeugende Verhalten der Hauptdarstellerin wäre. Ihre Motivation wird mit dem Verlauf des Films zunehmend rätselhafter. Warum nutzt sie keine der vielzähligen Chancen mit ihren Freunden zu reden? Warum tötet sie ihre Freunde stattdessen? Ihr mörderisches Verhalten mag nachvollziehbar sein für ihre älteren Klone, die den Verstand verloren haben, ist aber an den Haaren herbeigezogen und dient letztlich nur der dramatisch-verstörenden Zuspitzung der Situation. Hier werden ganz einfach SChwächen im Drehbuch offensichtlich, was sehr schade ist, weil der Aufhänger der Handlung durchaus innovativ ist und zu beeindrucken weiß.
Etwas überambitionierte Handlung. Die Szenen wirken oftmals sehr inszeniert, die Motivation der Darsteller ist nicht immer überzeugend. Für Dramatik und brutale Kampfkunst ist alle mal gesorgt. Einen Muay-Thai-Film dieser Art bekommt nicht alle Tage zu sehen.
Ich fand ihn witziger als Shaun of the Dead. Der Kontrast zwischen den naiven Kleinkriminellen und der Ernsthaftigkeit einer Alieninvasion brachte mich vor allem in der ersten hälfte des Films, an deren Anschluss der Film zu heroisch wird, mehr zum Lachen als die Durchschnittkomödien es vermögen. Sicherlich war auch Schadenfreude mit im Spiel.
Ausdruchslose Schauspielerei wie man sie von Jet Li kennt, also ein weiterer billiger Actionfilme mit Kampfkunsteinlagen? Einen guten Film mit JC ich daher erst gar nicht erwartet. Der Film ist dennoch relativ anspruchsvoll, überraschend authentisch, einzigartig und - ziemlich unterhaltsam. So richtig authentisch ist JCVD dann bei genauerer Betrachtung aber doch nicht. Das liegt vor allen an der Einfachheit der Story. Jedenfalls scheint der alte Haudegen sein Herzblut in den Film gelegt zu haben. Stellenweise hat der Film eine Atmosphäre, die ein Gefühl für das Leben und Leid des JCVD vermittelt. Nicht schlecht.
Ein einzigartiger Humor, der mich mehr zum Lachen gebracht hat als alles andere. Die Simpsons haben kulturelle Relevanz und sind zugleich subervesiv. Bei einer so langen Laufzeit sind ein paar schwache Folgen unvermeidlich. Die erfolgreichste Serie aller Zeiten.
Ein Film, der den Wert des Lebens und den Tod auf erfrischende Weise thematisiert. Handwerklich recht biutiful gemacht. Mindest 2-3 zutiefst erschütternde Momente.
Zu fast jedem Zeitpunkt überzeugend inszeniert im Gegensatz zu unechten Holywoodfilmen.
Keine besonders komplexe oder besonders kontinuierliche Handlung. Der Wiederschauwert liegt eher in der Botschaft des Films, die sehr dezent, aber nie pädagogisch ist.
Bei mir scheitert der Film am Vergleich mit "21Gramm" oder "Tödliche Entscheidungen" sie waren organischer und intensiver. Allein Bardem holt den Film aus dem Durchschnittlichen heraus.
Sean Penn poträtiert ein Einzelschicksal moderner Entfremdung. Wer sich mit dem abenteuerischen Einzelgänger identifizieren kann, wird Gefallen an den Landschaftbildern, der stimmigen Musik und den neuen Erfahrungen finden, die der Hauptdarsteller macht. Wer seinen abrupten Lebenswandel vom erfolgreichen Vorzeigejungen zum "Supertramp", die verkorkste Beziehung zu seinen scheinheiligen Eltern oder die Bindungsangst des Hauptdarstellers nicht nachvollziehen kann, wird sich langweilen. Die Sinnsuche endet jedenfalls mit einer Einsicht, die zu spät kommt.
die meisten Filmkritiker haben noch nie einen guten Film gedreht, geschweige denn überhaupt irgendetwas, aber bringen aufwendige Filme wie Avatar in Veruf. Aber Erfolg ist alles
Wieviele gute Filme hast Du schon gedreht? Der Job der Kritiker ist es, zu bewerten und Filmemacher machen Filme. Sollte eigentlich klar sein. Erfolg sagt (man möge mir die Wortwahl verzeihen) einen Scheiß über die Qualität eines Filmes aus. Nur weil ein Film viel Geld macht, ist er deswegen nicht automatisch gut oder schlecht. "Avatar" wurden schon einige Schwächen angekreidet, manche zurecht, manche nicht. Aber vom Erfolg eines Filmes auf seine Klasse zu schließen, ist eine Argumentation, die man höchstens einem BILD-Abonnenten zugestehen würde und die der Kunstform Film an sich in keinster Weise gerecht wird.
Man muss kein Filmemacher sein um eine Filmkritik schreiben zu können.
Allerdings sollte man schon über ein gewisses Basiswissen verfügen, dieses Wissen geht den meisten Kritikern ab. Erfolg ist nicht der alles entscheidende Indikator ob ein Film nun gut oder schlecht ist, aber es ist ein Indikator.
Natürlich kann man auch Kritiken schreiben ohne eine blassen Schimmer von der Materie zu haben. Diese Kritiken sind dann aber nicht wirklich aussagekräftig weil lediglich persönliche Eindrücke zum Ausdruck kommen.
Meine Lieblingsszene ist, als der versuchte Selbstmörder von einem Bekannten getroffen und gefragt wird "how have you been?" und bis unter die Augenringen lächelnd antwortet "I've been fine!"
Deine Kommentare
saito
über High Kick Girl 2012/03/10 04:25:37
Das Ende hat mir am besten gefallen, weil der Film dann auch zu Ende war.
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saito
über In Time - Deine Zeit läuft ab 2012/01/05 22:45:09
Geniale Idee, triviale Umsetzung
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saito
über Triangle - Die Angst kommt in Wellen 2011/12/04 01:31:40
Handlung in der ersten Hälfte des Films hervorragend. Kamera überdurchschnittlich gut. Und dann verirrt sich die Handlung in nicht mehr überbietbaren, immer unglaubwürdigeren Zuspitzungen ... Ich hätte diesem Horrorthriller durchaus 9 oder 10 Punkte geben können, wenn da nicht das wenig überzeugende Verhalten der Hauptdarstellerin wäre. Ihre Motivation wird mit dem Verlauf des Films zunehmend rätselhafter. Warum nutzt sie keine der vielzähligen Chancen mit ihren Freunden zu reden? Warum tötet sie ihre Freunde stattdessen? Ihr mörderisches Verhalten mag nachvollziehbar sein für ihre älteren Klone, die den Verstand verloren haben, ist aber an den Haaren herbeigezogen und dient letztlich nur der dramatisch-verstörenden Zuspitzung der Situation. Hier werden ganz einfach SChwächen im Drehbuch offensichtlich, was sehr schade ist, weil der Aufhänger der Handlung durchaus innovativ ist und zu beeindrucken weiß.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
saito
über The Big Kahuna - Ein dicker Fisch 2011/10/13 18:30:17
Schade, dass es nicht mehr solche bühnenstückartigen Filme in den letzten Jahren
gibt. Hoher Wiederschauwert.
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saito
über Good Dick 2011/10/04 20:09:13
Endlich mal ein einzigartiger und psychologisch-tiefsinniger Liebesfilm, der zeigt, wie sich gleichartige Persönlichkeiten und Bedürfnisse anziehen.
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saito
über The Guard 2011/09/15 03:29:53
Watch tat movie, for fock sake!
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saito
über Muay Thai Chaiya - Der Körper ist die ultimative Waffe 2011/09/15 02:19:49
Etwas überambitionierte Handlung. Die Szenen wirken oftmals sehr inszeniert, die Motivation der Darsteller ist nicht immer überzeugend. Für Dramatik und brutale Kampfkunst ist alle mal gesorgt. Einen Muay-Thai-Film dieser Art bekommt nicht alle Tage zu sehen.
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saito
über The Fighters 2: Beatdown 2011/09/11 14:55:11
Gut cheographierte Kämpfe, mittelmäßige Story.
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saito
über Attack the Block 2011/09/11 04:01:04
Ich fand ihn witziger als Shaun of the Dead. Der Kontrast zwischen den naiven Kleinkriminellen und der Ernsthaftigkeit einer Alieninvasion brachte mich vor allem in der ersten hälfte des Films, an deren Anschluss der Film zu heroisch wird, mehr zum Lachen als die Durchschnittkomödien es vermögen. Sicherlich war auch Schadenfreude mit im Spiel.
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saito
über X-Men: Erste Entscheidung 2011/09/10 01:02:41
Der Film ist eine Steigerung, wird jede Minute besser und ist der beste Teil der XMen Filme, deren Vorgeschichte er erklärt.
"Mutant - and proud!" Are you in?
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saito
über Hangover 2 2011/09/04 18:00:38
"We look at it once and then we're gonne delete it"
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saito
über JCVD 2011/08/20 21:11:02
Ausdruchslose Schauspielerei wie man sie von Jet Li kennt, also ein weiterer billiger Actionfilme mit Kampfkunsteinlagen? Einen guten Film mit JC ich daher erst gar nicht erwartet. Der Film ist dennoch relativ anspruchsvoll, überraschend authentisch, einzigartig und - ziemlich unterhaltsam. So richtig authentisch ist JCVD dann bei genauerer Betrachtung aber doch nicht. Das liegt vor allen an der Einfachheit der Story. Jedenfalls scheint der alte Haudegen sein Herzblut in den Film gelegt zu haben. Stellenweise hat der Film eine Atmosphäre, die ein Gefühl für das Leben und Leid des JCVD vermittelt. Nicht schlecht.
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saito
über die Serie Die Simpsons 2011/08/18 23:27:08
Ein einzigartiger Humor, der mich mehr zum Lachen gebracht hat als alles andere. Die Simpsons haben kulturelle Relevanz und sind zugleich subervesiv. Bei einer so langen Laufzeit sind ein paar schwache Folgen unvermeidlich. Die erfolgreichste Serie aller Zeiten.
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saito
über Biutiful 2011/05/20 18:37:28
Ein Film, der den Wert des Lebens und den Tod auf erfrischende Weise thematisiert. Handwerklich recht biutiful gemacht. Mindest 2-3 zutiefst erschütternde Momente.
Zu fast jedem Zeitpunkt überzeugend inszeniert im Gegensatz zu unechten Holywoodfilmen.
Keine besonders komplexe oder besonders kontinuierliche Handlung. Der Wiederschauwert liegt eher in der Botschaft des Films, die sehr dezent, aber nie pädagogisch ist.
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New Cameron 2011/05/28 16:41:22
Antwort löschenBei mir scheitert der Film am Vergleich mit "21Gramm" oder "Tödliche Entscheidungen" sie waren organischer und intensiver. Allein Bardem holt den Film aus dem Durchschnittlichen heraus.
saito
über Illuminati 2011/01/07 17:55:15
Durchaus spannend und fuer Kirchen - und Kulturfreunde interessant. Die Inszenierung hat einen nicht ganz ueberzeugenden Beigeschmack.
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saito
über Into the Wild 2010/09/01 01:44:16
Sean Penn poträtiert ein Einzelschicksal moderner Entfremdung. Wer sich mit dem abenteuerischen Einzelgänger identifizieren kann, wird Gefallen an den Landschaftbildern, der stimmigen Musik und den neuen Erfahrungen finden, die der Hauptdarsteller macht. Wer seinen abrupten Lebenswandel vom erfolgreichen Vorzeigejungen zum "Supertramp", die verkorkste Beziehung zu seinen scheinheiligen Eltern oder die Bindungsangst des Hauptdarstellers nicht nachvollziehen kann, wird sich langweilen. Die Sinnsuche endet jedenfalls mit einer Einsicht, die zu spät kommt.
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saito
über Basic Instinct 2010/07/17 12:27:50
Am besten gefielen mir die sexuellen Spannungen zwischen den Hauptdarstellern. Übertriebene Story. Aber unterhaltsam.
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saito
über Prestige - Die Meister der Magie 2010/05/10 22:43:36
Are you watching closely?
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saito
über Avatar - Aufbruch nach Pandora 2010/02/12 13:03:15
die meisten Filmkritiker haben noch nie einen guten Film gedreht, geschweige denn überhaupt irgendetwas, aber bringen aufwendige Filme wie Avatar in Veruf. Aber Erfolg ist alles
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saito 2010/02/12 14:09:49
Antwort löschenjep "der erfolgreichste film aller zeiten"
doctorgonzo 2010/02/12 14:11:12
Antwort löschenWieviele gute Filme hast Du schon gedreht? Der Job der Kritiker ist es, zu bewerten und Filmemacher machen Filme. Sollte eigentlich klar sein. Erfolg sagt (man möge mir die Wortwahl verzeihen) einen Scheiß über die Qualität eines Filmes aus. Nur weil ein Film viel Geld macht, ist er deswegen nicht automatisch gut oder schlecht. "Avatar" wurden schon einige Schwächen angekreidet, manche zurecht, manche nicht. Aber vom Erfolg eines Filmes auf seine Klasse zu schließen, ist eine Argumentation, die man höchstens einem BILD-Abonnenten zugestehen würde und die der Kunstform Film an sich in keinster Weise gerecht wird.
Narrisch 2010/02/12 15:07:04
Antwort löschenMan muss kein Filmemacher sein um eine Filmkritik schreiben zu können.
Allerdings sollte man schon über ein gewisses Basiswissen verfügen, dieses Wissen geht den meisten Kritikern ab. Erfolg ist nicht der alles entscheidende Indikator ob ein Film nun gut oder schlecht ist, aber es ist ein Indikator.
Natürlich kann man auch Kritiken schreiben ohne eine blassen Schimmer von der Materie zu haben. Diese Kritiken sind dann aber nicht wirklich aussagekräftig weil lediglich persönliche Eindrücke zum Ausdruck kommen.
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Narrisch 2010/02/12 21:37:09
Antwort löschen@alanger hast du es wirklich nötig dich in persönliche angriffe zu retten und hetzkampagnen loszutreten? offensichtlich.
Narrisch 2010/02/12 22:58:19
Antwort löschendu hast es nötig.
saito
über Little Miss Sunshine 2010/02/05 18:50:34
Meine Lieblingsszene ist, als der versuchte Selbstmörder von einem Bekannten getroffen und gefragt wird "how have you been?" und bis unter die Augenringen lächelnd antwortet "I've been fine!"
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