SamRamJam
SamRamJam aus Tortuga heißt JamRamSam , ist 26 Jahre alt. SamRamJam hat sich Sat, 10 Oct 2009 12:45:32 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon legendäre 132 Filme bewertet und legendäre 192 Kommentare geschrieben. Da sich das in letzter Zeit irgendwie häuft hier nochmal schriftlich: Mir ist klar das man für die "Freunde", die man sich hier zulegt, meistens keine unglaublich tolle Begründung hat. Ist ja auch nicht schlimm. Trotzdem bitte ich um einen GB Eintrag, eine Nachricht, oder sonst irgendetwas woraus ersichtlich wird, warum wir denn nun befreundet sein sollten. Wortlose Freundschaftsanfragen werden ebenso wortlos gelöscht. Mehr
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Andy Dufresne Sun, 19 May 2013 16:52:58 -0000
Antwort löschenMochte den etwas mehr als Du (7, bin aber keineswegs "Fan" des Filmes), Dein Kommentar ist aber sehr gelungen!
SamRamJam Sun, 19 May 2013 20:39:13 -0000
Antwort löschen@ los bobbelos treos: ♥
@tee und andy: Dankeschön, ich mag Komplimente :D
deevaudee Sun, 19 May 2013 20:54:32 -0000
Antwort löschenHab gerade Wodka intus, und lese nur Klitoris und Sex...... kenn ick jaaaaa nich mehr.... wie sieht'n sowat aus???
SamRamJam Sun, 19 May 2013 20:57:03 -0000
Antwort löschenhabe gerade vier halbe Becks intus. Also wenn du den Kitzler auf'm Boden wiederfindest dann kannst du dir ja anschauen wie so was aussieht. ach du, ich sollte aufhören im Suff online zu gehen ;)
Copper Sun, 19 May 2013 20:58:24 -0000
Antwort löschenSehr schöner Kommentar. Mir gefiel der vergleich von Tarantinos toten und den Weichteilen.
SamRamJam Sun, 19 May 2013 21:01:33 -0000
Antwort löschenDanke. Mich fasziniert das immer wieder wie es jedem scheinbar egal ist wenn ein Arm abgehackt wird und Literweise Blut spritzt, aber alle beleidigt sind wenn mal ein Penis oder wie hier eine Klitoris hops geht. Die einzig WIRKLICH eklige Szene war für mich wo sie zuerst ein Loch in sein Bein bohrt und dann ihren Finger reinsteckt. Wer macht denn so was? Das war übel, den Rest kann man auch bei Violent Shit sehen ;)
deevaudee Sun, 19 May 2013 21:04:23 -0000
Antwort löschenVier halbe??? Trinkste nur Reste oder wat?? xD Lass dir mal volle geben, dit pfeffert wenigstens!!!! xD Ach scheiss drauf, suffig online is gerade Mode!!!! Lass dir nüscht einreden!!!! ;)
Andy Dufresne Sun, 19 May 2013 21:05:38 -0000
Antwort löschen"Wer macht denn sowas?" :) :) :)
Könnte glatt der Zusatztitel für den Film sein.
Antichrist-Wer macht den sowas :)
SamRamJam Sun, 19 May 2013 21:09:58 -0000
Antwort löschen"Wer macht denn sowas?" Jetzt mach ich das sogar schriftlich. Da kannst du Bobby fragen, wer macht denn sowas ist die Phrase die ich unbewusst am häufigsten verwende ;)
SamRamJam Sun, 19 May 2013 21:11:53 -0000
Antwort löschen@dvidi: ach ich vertrag doch nix. Vier halbe sind bei mir wie bei dir 2 pullen wodka. Obwohl, Bier alle, ich taps mal zur Tanke, bin in 10 min wieder da
Andy Dufresne Sun, 19 May 2013 21:14:55 -0000
Antwort löschenDas glaub ich gleich, passt zu dir Sam :)
Da gibt es doch auch diesen Super Sparwitz:
Frau zum Doktor: „Herr Doktor, ich hab einen Knoten in der Brust!“ Antwort des Arztes: „Wer macht denn so was?“
deevaudee Sun, 19 May 2013 21:23:14 -0000
Antwort löschenAch dann musste noch reinwachsen in grössere Mengen oder was?? xD Ach ist dit köstlich!!!!
SamRamJam Sun, 19 May 2013 21:27:00 -0000
Antwort löschen@dividui: Ach mit dem reinwachsen wird nix mehr, milchtrinker bleibt milchtrinker. obwohl ich bin lektoseintolerant oder wie das heißt, also nix mit Milchtrinken
@Andy: Hehe, bist du auch mal bei einem mp-treffen dabei? Würde dich gerne mal Live und in Farbe erleben :)
Andy Dufresne Sun, 19 May 2013 21:33:37 -0000
Antwort löschenDich würd ich ebenso gern live erleben :) Von Stuttgart nach Berlin ist leider nicht der kürzeste Weg, aber vielleicht klappt es ja mal, wäre auf jeden Fall sicher oberwitzig. Und etwas surreal :)
SamRamJam Sun, 19 May 2013 21:37:06 -0000
Antwort löschennaja, ich habe auch 400 km nach Berlin. Wenn das mal klappt, das wär mega-witzig. Letztes mal hatte ich ne menge Spass mit BlueSquirell, lieber_tee, horro (der großartige :), und noch ein paar mehr. Wir müssten mal sowas etwas besser planen, damit auch die Nicht-Berliner wie wir etwas besser die An-/Abreise planen könnten...
deevaudee Sun, 19 May 2013 21:43:11 -0000
Antwort löschenGenau!!!! Olli soll sich mal reinhängen!!! Schade das es bissel Aufwand kostet, ich habs ja nach Berlin nicht so weit, knappe Stunde bin ich da. Aber gibt schon reichlich Knaller Leute! Allein du Sammy, wär schon fetzig!!! =) @Andy: Berlin is doch ne Schwabenfilliale, ich weiss das, hab mal bei nen Schwabenbäcker gearbeitet inne Muddastadt. ;)
SamRamJam Sun, 19 May 2013 21:46:14 -0000
Antwort löschen@andy: sprichst du denn auch schwäbs? Ich habe verwande in Freudenstadt und ich finde es immer wieder lustig wie die reden ^^
Andy Dufresne Sun, 19 May 2013 21:47:06 -0000
Antwort löschen@Sam: Mit genug Vorlauf (je eher ich es weiß, je besser kann ich es dienstplantechnisch planen) müsste es gehen, wär schon obergeil...
@deevaudee: Joar, die Kehrwochenjoeys infiltrieren die Thiersestadt wohl echt übel :D
Andy Dufresne Sun, 19 May 2013 21:51:20 -0000
Antwort löschen@Sam: Nicht ganz so krass (Meine Eltern sind beide Pfälzer), bin aber halt in Ulm geboren und seit ich ein halbes Jahr alt war wohne ich um Stuttgart herum, da bleibt ein gewisses isch und hasch usw. nicht aus. Furchtbarer Dialekt, wenn er breit gesprochen wird :D
SamRamJam Sun, 19 May 2013 21:57:52 -0000
Antwort löschenmp zeigt mir probleme an?! Also mir würde es am 14.06. gut passen
Andy Dufresne Sun, 19 May 2013 22:01:12 -0000
Antwort löschenDa muss ich arbeiten. Das meinte ich mit Dienstplanvorausplanung :(
Muss immer 2-3 Wochenenden arbeiten im Monat :(
SamRamJam Sun, 19 May 2013 22:02:50 -0000
Antwort löschenigitigit, was ist dann denn für ein mieser job ;) wenn ich am We arbeiten muss (was leider auch vorkommt) heul ich immer rum wie ein Baby
Andy Dufresne Sun, 19 May 2013 22:06:02 -0000
Antwort löschenSchlecht bezahlt isser auch noch :) Und ja, ich wein auch so 2-3 mal im Monat deswegen :)
deevaudee Sun, 19 May 2013 22:06:20 -0000
Antwort löschenKannst doch trotzdem hier aufschlagen Sammy! Paar Berliner lassen sich doch bestimmt animieren. Onyxxx macht ihre Herberge auf, und denn flutscht dit schon. ^^
SamRamJam Mon, 20 May 2013 13:15:35 -0000
Antwort löschenPeckinpahs sind kleine Wesen die in einer Schokoladenfabrik für Tim Burton malochen müssen :)
ElMagico Mon, 20 May 2013 13:25:43 -0000
Antwort löschenAhhh...die da ständig singen! Jetzt weiß ich bescheid! Ich mag diese Peckinpahs...süße Dinger sind das! :D
mikkean Mon, 20 May 2013 19:22:24 -0000
Antwort löschenWow, Liebe und Hass liegen ja so nah beieinander
HoleInMyHeart Wed, 22 May 2013 07:36:04 -0000
Antwort löschenhaha "Finger ins durchbohrte Loch stecken - Wer macht denn sowas" .. Mir fällt niemand ein der die anderen Dinge tun würde die Sie tut .. um jetzt nicht zu spiolern sag ich nur ".. bis das Blut spritzt" - Wer tut SOWAS ? ;)
Manchmal findet man einen Film, den man Jahre später wieder sichtet, besser. Meistens hängt es bei mir damit zusammen dass ich dann bei Erstsichtung noch zu Jung war und den Film schlicht nicht verstanden habe. Warum ich aber Idle Hands, den ich schon damals Knorke fand, 14 Jahre später und dem Zielpublikum deutlich entwachsen, plötzlich etwas abgewinnen sollte bleibt schleierhaft. Aber unsere Videothek…
Manchmal findet man einen Film, den man Jahre später wieder sichtet, besser. Meistens hängt es bei mir damit zusammen dass ich dann bei Erstsichtung noch zu Jung war und den Film schlicht nicht verstanden habe. Warum ich aber Idle Hands, den ich schon damals Knorke fand, 14 Jahre später und dem Zielpublikum deutlich entwachsen, plötzlich etwas abgewinnen sollte bleibt schleierhaft. Aber unsere Videothek hat umgeräumt und ans Tageslicht sind ein paar längst vergessen geglaubte DVDs aufgetaucht.
Und ja, es ist irgendwie schön die eigene Jugend zu feiern. Zudem war der Film in meinem damaligen Freundeskreis relativ beliebt. Hab ich zwar nie verstanden, führte aber dazu dass ich zumindenst die lustigsten Szenen sinngemäß noch in Erinnerung hatte. Jaja, wieviele Pausen standen wir auf dem Schulhof und zitierten die Filme von damals? Filme wie die "Killerhand" oder "Ich weiß noch immer was du letzten Sommer getan hast" oder "Mafia". Filme die heute niemanden mehr hinterm Ofen hervorlocken, damals aber irgendwie ihre Reize hatten (oder wir hatten nur so wenig Filme gesehen, dass wir absolut keine Vergleiche hatten. Ich meine ich rede hier von einer Zeit, in der das blaue FSK Logo am Anfang der Kassette schon gereicht hat, damit man sich irgendwie verwegen und erwachsen fühlt. Schließlich schaut man mit 14 einen Film ab 16, unglaublich (P.S. in der Prä-Internet Zeit war es nicht ganz so einfach an Filme heranzukommen wie heute)).
Naja naja, war schön in Erinnerungen und alten Gefühlen zu schwelgen, auch wenn ich eigentlich nicht so zur Nostalgie neige. Aber die olle Killerhand bleibt einer dieser Filme, die eigentlich nur für Diejenigen interessant ist, die auch tatsächlich um die Jahrtausendwende Jugendlich waren. Schließlich ist dass die Meute an Menschen, die Seth Green ewig als so eine Art Kultschauspieler betrachten wird (hey, der Mann war Oz in Buffy. Das reicht zum Kult-Dasein), sich tatsächlich noch daran erinnert dass The Offspring auch mal im kommerziellen Radio liefen usw. Ich will jetzt nicht zu überschwenglich werden, wir hatten auch die Kelly Family und den 90er Dancefloor. Damals war also auch nicht alles schön. Wie dem auch sei, heutige Kiddies werden sich wohl eher schwer mit dem Film tun, denn er lebte weniger von seiner ungemein differenzierten Story, sondern wie für Teenfilme üblich mehr von seinem Ruf und seiner Schauspieler-Riege sowie Soundtrack.
Wer auf solch beknacktem Humor steht kann vielleicht ja auch noch darüber lachen. Für mich ist das die Vorstufe von Scary Movie. Grausig. Aber schön war die Erinnerung trotzdem.
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JackoXL Sat, 18 May 2013 17:20:11 -0000
Antwort löschenOch, zerstöre mir doch nicht die Erinnerung. Ich kenne den auch noch aus VHS-Zeiten und fand den witzig. Aber seitdem auch nicht mehr gesehen. Die Lust schwindet... Und ich war damals schon 17 ;)
SamRamJam Sat, 18 May 2013 18:23:20 -0000
Antwort löschenUi, der alte Jacko, ;) wir hatten einen in der Klasse der sitzengeblieben war und daher alle FSK 16 Titel für uns ausleihen konnte. Im Gegenzug musste ich zwar Freundschaft heucheln aber hey, FSK 16!
Hartigan85 Sat, 18 May 2013 22:00:13 -0000
Antwort löschenAlso ich find den immer noch gut, eine kleine, sehr sympathische Horrorkomödie.
mikkean Mon, 20 May 2013 19:24:12 -0000
Antwort löschenGeht mir genau so, war damals ganz lustig, ist mittlerweile ziemlich beschränkt lustig - die Autoren haben beim Tippen am lautesten gelacht. Aber mittlerweile amüsiert das alles nicht mehr, war sowieso bei Evil Dead geklaut.
Sam Raimi gelingt das, was so vielen misslingt, dass sich schon niemand mehr darüber beschwert und es einfach als gegeben hinnimmt. Und zwar eine Fortsetzung die nicht einfach von allem ein bisschen Mehr zu bieten hat, sondern tatsächlich den ersten Teil stellenweise übertrumpfen kann, weil es tatsächlich etwas zu erzählen gibt und sich die Geschichte sinnvoll weitererzählt.
Spider-Man galt…
Sam Raimi gelingt das, was so vielen misslingt, dass sich schon niemand mehr darüber beschwert und es einfach als gegeben hinnimmt. Und zwar eine Fortsetzung die nicht einfach von allem ein bisschen Mehr zu bieten hat, sondern tatsächlich den ersten Teil stellenweise übertrumpfen kann, weil es tatsächlich etwas zu erzählen gibt und sich die Geschichte sinnvoll weitererzählt.
Spider-Man galt schon immer als der menschlichste aller Superhelden, was wohl daran liegt dass Peter Park ein ganz normaler Typ ist, vielleicht ein bisschen schlauer als der Otto-Normal-Verbraucher, aber nun auch nicht so viel schlauer das er ungewöhnlich ist. Er ist kein Genie, er ist nicht reich, er muss sich mit den ganz alltäglichen Sorgen rumplagen, Geldnöte, Liebeskummer und seine Bürde die immer mehr zur Last für ihn wird. Die Geschichte bei Spider-Man ist klar, Peter dreht sich um das Dreieck zwischen dem Menschen der er tatsächlich ist (ein Junge mit Superkräften), dem Menschen der er gerne sein würde (in diesem Fall die Figur Spider-Man) und dem Menschen den andere gerne hätten, in diesem Fall nur Peter Parker, ganz ohne Spider-Man. Zumindenst glaubt er das, kloppt den Dress in die Mülltonne und stellt fest das er doch nicht einfach so vor sich selber fliehen kann.
Rein vom Hauptplott ist Spidey 2 vielleicht eher ein Schritt rückwärts. War der Grüne Kobold noch das Gegenstück zum Spinnenmann, der eben nicht mit seiner Kraft Vernatwortung übernahm und nur seine eigenen Ziele verfolgte, ist Doc Ock hier eigentlich nur ein x-beliebiger Gegner. Versteht mich nicht falsch, Doc Ock ist richtig cool, und Alfred Molina verkörpert diesen auch unglaublich gut. Aber allein von der Geschichte braucht Spidey hier einfach nur einen Gegner, der zudem eigentlich nur ein geringes Interesse an Spider-Man hat und nur seine Maschine bauen will. Theoretisch könnte also auch ebenso gut Rhino oder wer auch immer an irgendeinem Apparat feilen. Das schöne an diesem unwichtigen Charakter: Dank der Fehlleitung aufgrund des defekten Unterbrechungschip, der Doc Ock zum Sklaven seiner Roboterarme macht, und der Geschichte um seine Frau Rosie und das Intelligenz kein Privileg ist, wird dem ganzen eine menschliche Note untergemischt, was im Kontext vielleicht nicht besonders wichtig ist, aber dermaßen unterhält das es eben einfach Spass macht. Und der Spass ist, denk ich mal, ja auch der Grund weswegen man Filme wie SM2 schaut?!
Die oben angedeutete Geschichte der Selbstfindung verkommt hier also tatsächlich etwas zur ewigen Soap-Geschichte. Figuren wie Harry entwickeln sich nur augenscheinlich weiter, im Endeffekt ist er hier nur eine Figur die nur dann vorkommt, wenn sie das Drehbuch ernsthaft vorantreiben kann. Mary- Jane selber war auch schon im ersten nur wenig mehr als die ewige Jungfrau in Nöten. Schließlich ist es ja auch interessanter wenn der Held jemanden mit persönlichem Bezug retten muss anstatt Heinz Müller zwei Straßen weiter.
Es dreht sich hier also hauptsächlich um Peter und seine Probleme mit seiner Zweitidentität. Und das macht ihn wiederum so menschlich, da die meisten Superhelden höchstens mit der Entscheidung hadern ob sie so einer werden sollen, mit dem direkten Dasein aber selten Probleme haben.
Was in der Geschichte holprig wirkt, wird durch dem Besagten Mehr-Prinzip der Fortsetzungen wieder gerade gebügelt. Es gibt mehr Spider-Action zu sehen, es gibt mehr J. Jonah Jameson zu bestaunen, es gibt wieder den Überschauspieler Bruce Campbell (ich selber glaube ja dass er in allen drei Filmen den selben Typen spielt, der einfach nur ständig neue Jobs hat weil er... naja, eben ein Idiot ist), worauf ich hinaus will, neben mehr Action gibt es mehr Komik, damit dass alles nicht in die Comedy-Schiene rüberrutscht gibt es natürlich auch mehr Drama, die Aussprache zwischen May und Peter zum Beispiel.
Und für alle Nörgler das Sam Raimi seine Wurzeln verraten hat, gibt es dazu noch eine sehr nette Szene im OP, mit 100 % Raimi darin.
Und das ist ein weiterer Pluspunkt, denn auch hier ünernehmen die Effekte, wenn auch zahlreicher und CGI-lastiger vertreten, nie die Geschichte. Hier muss am Ende nicht nochmal fett aufgetrumpft werden wie die 200 Iron Mans in Iron Man 3 oder der große Showdown mit Halb New York als Zuschauer wie in Spider-Man 3 dann. Das verdirbt mir bei vielen Fortsetzungen den Spass, dass die dann so dermaßen zum Ende hin übertreiben müssen dass man einfach nur noch vor Fremdscham im Sessel versinken möchte.
Ich finde die beiden Spider-Man Filme wunderbar, in dem was und wie sie sind. Und sie funktionieren für mich auch wunderbar als Einheit. Als zwei Teile einer Geschichte, vom sich selber finden (Teil 1) und dann die eigene Auseinandersetzung (Teil 2).
Blockbuster bleiben Blockbuster, und wer übermäßige Charakterstudien sucht ist hier eh Fehl am Platz, aber wenn nur alle Blockbuster inhaltlich so wären, dann wären zumindenst einige Argumente Gegenstandslos.
Und jetzt schnapp sie dir Tiger!
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filmschauer Mon, 13 May 2013 09:30:02 -0000
Antwort löschenAbgesehen davon, dass ich diesen Bösewicht deutlich positiver sehe (weil vorhandenes Potential besser genutzt) und Teil 2 bei mir viel mehr Sympathien über die Jahre behalten hat als Teil 1 (letztes Jahr erst wieder bemerkt), stimme ich allem zu.
SamRamJam Tue, 14 May 2013 15:29:08 -0000
Antwort löschenNaja, ich meinte nur dass der Grüne Kobold eher mit Spider-Man in Verbindung steht, da Spider-Man ja wegen dem Vaterersatzverlust zu diesem wird und Norman zumindenst angedeutet so etwas wie ein weiterer Vaterersatz ist und er außerdem aus Peters näherem Umfeld kommt. Später dann die Sache mit Harry. Doc Ock hingegen ist Spider-Man relativ egal (zumindenst im Film). Der will nur sein Maschinchen bauen und beseitigt einfach die Störenfriede bzw. legt sich nur mit Spider-Man aufgrund des Deals mit Harry an.
Wenn's rein um die Coolness geht finde ich Doc Ock aber auch besser, da der Grüne Kobold außer so ein paar Gimmicks eigentlich auch nur ein Sprücheklopfer ist. Der Doc verfolgt wenigstens ein Ziel, auch wenn dieses im Rahmen der Story eher sekundär ist.
Aber Danke für die Blumen :D
mikkean Mon, 20 May 2013 19:26:27 -0000
Antwort löschenSchön ausgedrückt. Sam Raimi hat es geschafft, Kenner mit seinen zahlreichen Zitaten zu unterhalten und die "Nicht-Nerds" gleichermaßen am Schicksals des Peter Parker teilhaben zu lassen. Egal, was jetzt noch in Sachen Spidey kommt, diese ersten beiden Filme werden uns noch lange in Erinnerung bleiben!
Obwohl Raimis Spinnentheater zu den buntesten Filmen der Marvel 2000er plus Welle gehören, sind sie für mich doch um ein vielfaches glaubhafter als die ganzen, in der "Realität" verankerten Helden. Während die X-Men und Co also ihre Farbenfrohen Comickostüme gegen uniformelles schwarz eintauschen, springen Spider-Man und der Grüne Kobold noch in fröhlichen Primärfarben durch die Szenerie,…
Obwohl Raimis Spinnentheater zu den buntesten Filmen der Marvel 2000er plus Welle gehören, sind sie für mich doch um ein vielfaches glaubhafter als die ganzen, in der "Realität" verankerten Helden. Während die X-Men und Co also ihre Farbenfrohen Comickostüme gegen uniformelles schwarz eintauschen, springen Spider-Man und der Grüne Kobold noch in fröhlichen Primärfarben durch die Szenerie, kloppen und prügeln sich, verursachen überall etwas unmerklich Kolleteralschaden und gerade Spider-Man kann eigentlich kaum übertünchen dass er nur ein etwas besserer Polizist ist während er Diamantendiebe und Co. einfängt, denn gegen eine "Avengers-Bedrohung" hätte er nicht viel auszusetzen, und genau dass macht ihn so symphatisch für mich. Hier geht es nicht um die nächstgrößere Weltbedrohung, auch der Grüne Kobold will nicht die Weltherrschaft oder sonstiges, sondern ist einfach nur ein verrückter Wissenschaftler und Firmenleiter, der eben nicht vor Gewalt zurückschreckt um seine eigenen Ziele durchzusetzen, sowie einen Hang zur farbenfrohen Kostümierung hat. Und Spider-Man? Er ist in der Tat die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft. Und was ihn noch ganz besonders von Bruce Wayne, Tony Stark etc. unterscheidet, er ist auch ein ganz normaler Junge aus der Nachbarschaft. Er ist kein Milliardär, er ist kein Waffenhändler in Afghanistan, er ist kein schmächtiger Junge der unbedingt in den Krieg ziehen will, er ist auch kein verstrahlter Astronaut. Er ist eben ein ganz normaler Junge, der sich gerade an die für jeden Wichtige Grenze zwischen Kind und Erwachsensein befindet. Alt genug um bereits eine Meinung zu bilden, aber noch nicht so alt dass sich die Meinung mit Erfahrungswerten unterstreichen ließe. Und so sind seine Probleme sowie die plötzlich zu tragende Verantwortung viel Verständlicher als irgendein Millionär, der statt eine sinnvolle Stiftung zu gründen lieber im Gummianzug nachts durch die Gassen hopst und seine Stimme auf tief verstellt.
Blockbuster at it's best, denn Spider-Man mischt perfekt sämtliche Elemente seiner Geschichte, lässt sich nie von seinen Effekten dominieren, sondern setzt sie immer geschickt in seine Handlung ein (es sieht halt einfach geil aus wenn Spider-Man durch die Gegend schwingt), die Figuren erhalten genügend Platz zum atmen, der Film ist lustig, dramatisch, wie gesagt, einfach rundum ausgewogen. Wie eine gute Suppe mit vielen Zutaten, wo aber kein Geschmack dominiert. Das Salz und Pfeffer der Suppe sind dann noch die Schauspieler, die für mich wirklich so wirken als wenn die Comicfiguren auf ihre Filmrollen basieren und nicht umgekehrt. An dieser Stelle noch einmal extra viel Lobhudelei an Willem Dafoe, der sich hier die Seele aus dem Leib spielt.
Und gerade weil Spider-Man so toll ist, weil er optisch glaubhaft aber auch Comictreu bleibt (dass schafft so gut wie keine Comicverfilmung... nur ganz, ganz wenige), weil der Film so stimmig wirkt, so geschlossen, wie eine tatsächliche Geschichte und nicht einfach wie ein von 20 Autoren auf bestmöglichen Verkauf abgezielter 120-Seitiger Handlungs- und Dialogbogen, weil er musikalisch so überragend ist und mMn den Spider-Man Signature Track schlechhin beinhaltet, wegen all dieser Sachen habe ich es nicht verstanden warum dass Franchise nochmal neu verfilmt werden musste? Klar, der Neue ist formell ein bisschen Comictreuer, wirkt aber optisch genauso durchdacht und Lieb- weil Seelenlos wie fast alle Blockbuster eben. Und das zwanzigminütige Geschwaffel am Ende von Onkel Ben klingt wie die sehr weit umfassende Umschreibung von sechs einfachen Worten: Aus großer Kraft folgt große Verantwortung!
Der Legende nach erhielt Sam Raimi den Posten weil ihm seine Eltern zum zwölften Geburtstag ein Spider-Man Bild, das sie extra malen ließen, schenkten, und die Produzenten der Meinung waren das so einer definitiv die Rolle und den Helden versteht. Und was soll man sagen? Sie hatten Recht, Sam Raimi erschuf einen der wenigen wirklich richtig guten Superheldenfilme, der sich nie dafür schämen braucht und daher wie selbstverständlich im Rot-Blauen Pyjama durch die Häuserschluchten stürzt. Und das ist gut so, weil es so verdamnmt ehrlich ist. Und das in einem Blockbuster. Und den schönsten Filmkuss gibt es auch noch gleich dazu.
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"Das Krokodil ist wie O.J. Simpson. Es hat den Fehler gemacht eine Weiße zu killen!"
Erstaunlich schmiessig inszenierter Tierhorrorfilm, der die relative Eindimensionalität des Genres immer wieder mit Fragen zum Bürgerkrieg in Burundi aufbricht. Auf der Habenseite ist da ganz klar die Optik, die afrikanische Schönheit der Landschaft, der sehr afrikanische Soundtrack (mein größter…
"Das Krokodil ist wie O.J. Simpson. Es hat den Fehler gemacht eine Weiße zu killen!"
Erstaunlich schmiessig inszenierter Tierhorrorfilm, der die relative Eindimensionalität des Genres immer wieder mit Fragen zum Bürgerkrieg in Burundi aufbricht. Auf der Habenseite ist da ganz klar die Optik, die afrikanische Schönheit der Landschaft, der sehr afrikanische Soundtrack (mein größter Pluspunkt am Film) und dass der Film tatsächlich immer wieder spannend bleibt. Obwohl, und jetzt kommen wir zu den Minuspunkten, die Darsteller, ihre Dialoge und ihre generelle Handlungsweise absolut unglaubwürdig, lächerlich und Klischeebeladen sind. Ob nun der Tierforscher, der zuerst lieber jeden Menschen für das Leben des Krokodils gefährden würde, nach einer Krokoattacke aber dann scheinbar den Verstand verliert. Oder der Krokojäger, der plötzlich die gesamte Mission (und wieder einmal das Leben der anderen gefährdet) weil sich plötzlich herausstellt dass das böse Krokodil seine Frau weggefuttert hat und er nun auf den Rachemodus aus ist. Oder die Reporterfrau, die einem Hund das Leben rettet weil der so süß ist und als Opfergabe dienen sollte (latsch mal da hin und unterbrich eine Zeremonie, na die werden sich aber freuen), und außerdem plötzlich mitkriegt was in so einem Bürgerkrieg abgeht (weil Journalisten wissen sowas ja nicht vorher, weil die müssen sich ja nicht mit der Realität auseinandersetzen, schon gar nicht wenn sie vorher wissen dass sie in ein Krisengebiet fahren) und plötzlich alles mit der heiligen Macht der Veröffentlichung der Journalisten alle Menschen retten will. Wobei ich fairerweise zugeben muss dass der Film sich hier aber auch selber kritisiert ("die Leute interessiert es nicht wenn sich die Schwarzen vor ihrer Haustür umbringen, warum sollte es das bei Menschen die 6000 Meilen entfernt leben?").
Sicher kann man die angesprochenen Probleme von Bürgerkrieg und Armut nicht mal als angekratzt ansehen, dafür ist der Film einfach zu sehr im Genre des Tierhorrors verwurzelt. Aber am Ende, wo herauskommt dass sich der Mensch seine Monster selber schafft, ist zumindenst mein kleines Mini-Öko-Herz glücklich. Und durch die Bürgerkriegsthematik steht auch dass Krokodil, das hier einmal mehr eher an ein Fanatsie Monster als an ein Tier erinnnert, nicht so ganz im Mittelpunkt, was wiederum dazu führt dass die wenige Krokoaction sehr gekonnt und wohldosiert rüberkommt. Manchmal ist weniger also mehr.
Wer sich von Idiot Reporter Mann und Idiot Reporter Frau (also die beiden nervigen Hauptpersonen) die Laune nicht vermiesen lässt, erhält einen schönen und spannenden Tierhorrorfilm mit schönem afrikanischen Setting und erhobenem "Bürgerkrieg-ist-scheiße-Zeigefinger".
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Joko Winterscheidt
SamRamJam Mon, 06 May 2013 21:05:48 -0000
Wenn Typen wie der im Showbiz tätig sind, sollte ich mich fragen warum ich nicht da bin? Ich trage wenigstens noch Röckchen, hui...
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RoosterCogburn Sun, 12 May 2013 18:12:26 -0000
Antwort löschenWenn es nach "Röckchen tragen" geht, das kann ich auch. Nur sieht das bei mir nicht sonderlich kleidsam aus.
Ich hab dazu momentan einfach die falschen Strümpfe an (^^)
Dark Shadows over Burton
von SamRamJam
1. Aufzug, 1. Akt
Tim Burton sitzt am Frühstückstisch als Helena Bonham Carter und Johnny Depp aufgeregt hereinkommen und ihn belagern.
Johnny Depp: Hey Tim, ich möchte einen Vampir spielen, besorg mir die Rolle eines Vampirs.
Helena Bonham Carter: Hey Tim, ich möchte einen Psychiater spielen, besorg mir die Rolle eines Psychiaters.
…/p>Dark Shadows over Burton
von SamRamJam
1. Aufzug, 1. Akt
Tim Burton sitzt am Frühstückstisch als Helena Bonham Carter und Johnny Depp aufgeregt hereinkommen und ihn belagern.
Johnny Depp: Hey Tim, ich möchte einen Vampir spielen, besorg mir die Rolle eines Vampirs.
Helena Bonham Carter: Hey Tim, ich möchte einen Psychiater spielen, besorg mir die Rolle eines Psychiaters.
Tim: Was?
Helena Bonham Carter: Ja genau, und in den 70ern muss es spielen!
Tim: Aber ihr wart doch gerade erst Königin und tanzender Hutmacher, ich wollte nämlich einen anderen Film drehen, ich hatte mal diesen Studentenfilm mit einem Hund der...
Johnny Depp: Nix da Hund, du Hund, Vampir!
Tim: Jetzt beruhige dich, müsstest du nicht gerade irgendwo einen Piraten spielen?
Johnny Depp: Hör auf dich darüber lustig zu machen, diese Rolle ist sehr erfolgreich. Und jetzt mach dein TESTAMENT!!!
Helena Bonham Carter und Johnny Depp stürzen sich auf Tim und verprügeln ihn, bis er ganz verdroschen und zähneknirschend meint:
Tim: Na gut, ich gebe mal wieder auf. Also was war das? Ein Vampir und eine Psychiaterin? Und in den 70ern? Oje, wo soll ich nur so ein Drehbuch finden?!
Woran denken eingentlich Regisseure wenn sie zum ersten Mal ein Drehbuch lesen? Lesen sie es zuersteinmal wie ein Buch um überhaupt zu entscheiden ob sie es drehen wollen oder nicht? Stellen sie sich beim erstlesen bereits vor welche schauspielerischen Charakteristika Figur A oder B bereits mitbringen sollen? Im Falle Tim Burton kommt es mir so vor als wenn er verzweifelt jedes Drehbuch zuersteinmal danach durchsucht, wo denn womöglich Depp und Carter reinpassen könnten. Und so langsam nervt dieses ewige Dreiergespann schon. Ich mag alle drei für sich ganz gerne, aber dass die immer diese überbunten Filmchen runterkurbeln müssen, die ja so verrückt sind und so voller Gesellschaftskritik. Aber zu alten Höchstleistungen wie Beetlejuice (Verrückt) oder Edward Scherenhand (Gesellschaftskritik) wird Burton wohl nicht mehr hochfahren. Schade.
Und so ist auch Dark Shadows ein ganz gut gemachter Film, der mich aber nie wirklich mitreißen will, und das obwohl da sogar meine Lieblingsschauspielerin Eva Green mitspielt (der einzige Grund weswegen ich den Film als Kaufversion habe und nicht nur in der Videothek geliehen). Trotzdem finde ich alles irgendwie banal durchgezwirbelt, Jackie Earl Haley ist ganz lustig, genauso wie ein paar Sprüche von Depp selber (die Szene mit den Hippies). Viele Sachen sind Strange, viele Schauspieler kennt man aus anderen Burton-filmen (was ich grundsätzlich symphatisch finde, wenn er nciht durchweg mit den selben zwei zusammenarbeiten müsste). Die Serie selber kenne ich nicht, außer dass sie beim King of Queens die Lieblingsserie von Spence ist. Daher hier kein Vergleich.
Der Film selber hinterlässt aber ein seltsames Gefühl bei mir. Zu gut und unterhaltsam um wirklich schlecht zu sein, aber irgendwie doch zu inhaltsleer und bedeutungslos um gut zu sein. Aber immerhin gibt es Alice Cooper, dieses hässliche Frauenzimmer :D
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JackoXL Sun, 05 May 2013 09:45:17 -0000
Antwort löschenSchöner Kommentar. :D Das Depp/Carter Gefühl habe ich bei Burton (leider) auch.
SamRamJam Sun, 05 May 2013 21:55:23 -0000
Antwort löschenIn den 90ern fand ich das noch echt charmant dass sich Burton und Depp alle paar Filme über wiedergefunden hatten. Aber gefühlt sind die letzten 10 Burton Filme ja mit Depp gewesen... und nun eben auch noch Bonham-Carter (sind die eigentlich verheiratet? Müsste sie dann nicht Helena Bonham-Carter-Burton heissen? hihi).
mikkean Mon, 20 May 2013 19:29:34 -0000
Antwort löschenIch glaube, "Dark Shadows" krankt einerseits daran, dass Burton/Bonham Carter und Depp ein äußerst eingeschworenes Team sind - und zweitens, dass Burton und Depp die Original-Serie so abgöttisch lieben. Dabei haben sie vergessen, uns Spätgeborenen zu vermitteln, um was es da eigentlich geht. Sonst hätte es eine wunderbar zugängliche Modernisierung wie damals bei der Addams Family geben können.
SamRamJam Mon, 20 May 2013 20:06:19 -0000
Antwort löschenDas kann natürlich sein, ich selber konnte keinen richtigen Zugang zu den Figuren finden. Aber es gibt ja so einige Filme von Serien, die als Film nicht so richtig funktionieren weil sie dann so wirken als hätte man auf Biegen und Brechen versucht 7 Folgen in einen Film zu pressen.
mikkean Mon, 20 May 2013 20:55:27 -0000
Antwort löschenMeine Rede, die Gags waren ja da. Aber über weite Strecken können wir mit den Collins nicht viel anfangen. Und wenn sie dann am Ende plötzlich alle bei der Freakshow ihre Talente vorführen ... Wahrlich ein echter Insider-Film, leider. Denn die Ur-Serie ist außerhalb der USA arg in Vergessenheit geraten. Ich hab auch nur mal einige ausgewählte Folgen sehen dürfen. Hier wäre etwas mehr Freiheit angemessen gewesen. Oder eine spannendere Geschichte mit mehr Charakter-Zeichnung. Beim nächsten Burton wird ja alles anders :)
Es fällt mir immer schwer Naturdokus zu bewerten, da ich einfach die Arbeit schätze die hinter hunderten oder tausenden von Stunden an Bildmaterial steckt, und dem ewigen geduldigen Warten bis man dann auch wirklich mal Tier XY vor die Linse bekommt, bzw. dieses auch mal etwas interessantes macht.
Daher verzeihe ich auch dem Film dass es den Riesenhai, den Eishai und die Orcas sowie den Pottwal…
Es fällt mir immer schwer Naturdokus zu bewerten, da ich einfach die Arbeit schätze die hinter hunderten oder tausenden von Stunden an Bildmaterial steckt, und dem ewigen geduldigen Warten bis man dann auch wirklich mal Tier XY vor die Linse bekommt, bzw. dieses auch mal etwas interessantes macht.
Daher verzeihe ich auch dem Film dass es den Riesenhai, den Eishai und die Orcas sowie den Pottwal nur sehr kurz zeigt, mehr war wohl nicht drin, vielleicht reichte auch das Budget einfach nicht aus? Zumindenst wirkt die Doku an den interessanten Stellen zu kurz und an den weniger interessanten unnötig in die Länge gezogen. Da ich als Niedersachse ohnehin ein Faible für die Nordsee habe, war für mich zumindenst nichts neues dabei. Der Film richtet sich wohl eher an ein Publikum dass wenig bis gar nichts über die Nordsee weiß, da auch der Sprecher nicht sehr viele Informationen preisgibt sondern meistens nur dass kommentiert was man auch gerade selber im Bild sieht (hinzu versucht sich der Sprecher in eine Art von Humor, der nie wirklich durchklingen möchte. Zum Beispiel wenn er beim Anblick des Nordseehummers anfängt zu schmatzen, weiß der nicht dass der Nordseehummers mittlerweile ganz schön knapp in der Nordsee geworden ist?)
Formal geht die Doku einfach die Nordsee durch, beginnt in Ostfriesland, geht über Helgoland und Nordfriesland hoch über das Dänische Watt nach Norwegen. Macht einen Schwenker über den Arktischen Ozean, kommt über den Atlantik dann wieder in die Nordsee bei Schottland rein und läuft runter nach Holland und Westfriesland. Nett gedachte Rundreise, die sich aber zu sehr darin verliert. Man hätte sich schon entscheiden sollen, will man nur das Meer zeigen, oder nur die Länder die an diesem angrenzen? Gerade Holland wird wirklich nicht mehr als nur der Vollständigkeithalber angerissen. Der filmische Sprung von einem Friesischen Postboten hinab in die Tiefe zum Roten Knurrhahn wieder hoch zu den norwegischen Moschusochsen über schottische Schafe zum Riesenhai finde ich schon ziemlich extrem, zumal dass auch alles irgendwie willkürlich wirkt, jetzt mal davon abgesehen dass es sich grob an den oben beschriebenen "Fahrplan" hält.
Auch kann ich mir vorstellen dass Zuschauer, die jetzt nicht wissen wo genau Helgoland oder Spiekeroog liegen, vielleicht schnell die geografische Orientierung verlieren.
Aber wie gesagt, einige tolle Bilder sind dabei, weswegen ich nicht zu viel auf diese Doku rumhacken möchte. Wer sich dafür interessiert kann sicher einmal reinschauen ohne einzuschlafen. Aber gerade bei der Nähe bzw. der einfachen und kostengünstigen Erreichbarkeit der Nordsee (auch für Leute die nicht in Niedersachsen wohnen) ist das Selberbesuchen wohl Tausendmal lohnenswerter als 90-minuten lang etwas wirr zusammengewürfelte Bilder. Schade, über die Nordsee kann man dabei soviel erzählen...
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onyxxx11 Wed, 01 May 2013 14:38:20 -0000
Antwort löschenSehr schöner Kommentar Sammy und ich muss gestehen... ich war noch nie an der Nordsee! Dafür kenn ich die Ostsee in und auswendig. Das wird aber nachgeholt, ich schwör!
SamRamJam Wed, 01 May 2013 18:35:16 -0000
Antwort löschenRein von den Badestränden ist die Ostsee womöglich auch schöner. Aber die Nordsee hat dieses wunderbar Raue und einmalige. Sehr zu empfehlen im Herbst, aber ich brauch auch keine 40 Minuten wenn ich zum Meer fahren möchte ;) Die Nordsee scheint aber nicht so viele zu interessieren, ich war der einzige Gast im Kinosaal, war aber auch mal nett so ganz allein im Kino zu sitzen :D
Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
SamRamJam 4.5 "Uninteressant" Fri, 26 Apr 2013 20:50:18 -0000
Brauchen wir Remakes? Im Falle der TCM Filme finde ich ja, da mir die beiden Neufilme um einiges mehr gefallen als die eigentliche Reihe, die ich irgendwo zwischen Lahm, Nervig und Albern einstufe, je nachdem über welchen Teil wir uns unterhalten tendier ich dann mehr in die eine oder andere Richtung. Warum finde ich die Remakes besser? Weil sie das aussprechen, was in den Originalfilmen höchstens…
Brauchen wir Remakes? Im Falle der TCM Filme finde ich ja, da mir die beiden Neufilme um einiges mehr gefallen als die eigentliche Reihe, die ich irgendwo zwischen Lahm, Nervig und Albern einstufe, je nachdem über welchen Teil wir uns unterhalten tendier ich dann mehr in die eine oder andere Richtung. Warum finde ich die Remakes besser? Weil sie das aussprechen, was in den Originalfilmen höchstens angedeutet wurde, oder nur zwischen den Zeilen hervorkam. Die texanische Einsamkeit, die kranke Geschichte um Kannibalen, die furchteinflössende Kettensäge (die für einen Namensgeber erstaunlich selten im Originalfilm vorkommt), die verrückte Sippe usw.
Außerdem haben die beiden neuen Filme so einen echt hübschen Serpia- Farbfilter, wodurch dass Bild einerseits warm und andrerseits bedrohlich wirkt. Besonders bei den Tagszenen kommt so eine wunderbare Stimmung auf.
Speziell bei Beginning hat mir außerdem gefallen dass es hier nicht die x-te Party, Kiffen, Vögeln Teenyclique ist, sondern eine etwas ernstzunehmendere Truppe, auch wenn es am Ende eigentlich egal ist. Und auch die Vorgeschichte bietet zwar ein paar nette Ideen, sind aber letzlich auch nur Holzhammermäßig gezimmert. Aber auch wenn der Film trotz versuchter Ansätze oft etwas holprig wirkt, überzeugt er durch seinen Look und dem was er eigentlich ist: Ein Gorefilm in dem es wirklich hauptsächlich darum geht, Gore zu zeigen. Da mir persönlich reine Gorefilme nicht so liegen, bleibt eine höhere Bewertung aus. Aber dank eines allesdominierenden R. Lee Ermey und des besagten tollen Looks, finde ich den Film doch goutierbar. Auch wenn es vom puren Abgeschlachte nur um wenig (also gar nichts) mehr geht.
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JackoXL Fri, 26 Apr 2013 21:01:35 -0000
Antwort löschenAlso ich mag den "echten" TCM sehr gerne, von den direkten Fortsetzungen kenne ich nur den indiskutabel miesen 4. Teil. Die Remakes sind nicht so mein Fall. Wie du schon schreibst, eine pure Gore-Show, besonders der hier saut ja ungemein rum. Aber bei R. Lee Ermey gebe ich dir voll Recht. ;)
SamRamJam Fri, 26 Apr 2013 21:04:40 -0000
Antwort löschenJa, Gore ist auch nicht so meins (also wenn da dann nichts mehr kommt). Aber die beiden neuen TCM Filme sind zumindenst ehrlich, und tun nicht so als wenn sie irgendetwas anderes wären. Bzw. andersrum, sie tun nicht so als wenn sie Gorefilme wären, sie sind es. Beim ersten TCM bleibe ich aber unbelehrbar, aber gut, bin jetzt zu müde zum zanken ;)
Hartigan85 Sat, 27 Apr 2013 11:46:09 -0000
Antwort löschenDie beiden Neuverfilmungen mag ich auch, "Chainsaw 3D" hab ich allerdings noch nicht gesehen, der soll ja ziemlich unterirdisch sein...
SamRamJam Sat, 27 Apr 2013 13:24:03 -0000
Antwort löschenNaja, mögen wäre zuviel. ich finde sie nur im Vergleich besser bzw. für sich ganz nett. Bei Chainsaw 3D wird aber die Neugier wieder einmal siegen, obwohl ich auch bisher nur schlechtes gehört habe und ohnehin kein Fan der Reihe bin...
VIGILANTE84 Thu, 09 May 2013 10:29:46 -0000
Antwort löschenfind bloss komisch,dass die geringe punktewertung nicht so mit dem eher wohlwollenden text übereinstimmt?!?
auch ich stehe total auf den look ,allerdings auch auf den drastischen gore......finde den für das was er sein soll perfekt und vergab die volle punktzahl
atmo,look,musik,gore,spannung-da stimmt für mich alles
SamRamJam Thu, 09 May 2013 11:02:34 -0000
Antwort löschenNaja, an und für sich finde ich halt, dass der Film einfach ein stumpfsinniger Gorefilm ist, also: Nein, ich finde ihn nicht besonders toll und muss ihn auch nicht unbedingt öfters sehen.
Im Hinblick auf die Reihe finde ich den Film (und seinen Vorgänger) aber immerhin berechtigt. Sprich: Ich kann zumindenst verstehen warum jemand die beiden Filme mögen könnte, denn von dem was sie sind (reine inhaltslose Gorefilme) gehören sie sicher noch zu den besten. Und bei der ursprängliche Reihe, inkl. dem mMn voll überschätzten drögen ersten Teil, konnte ich noch nie nachvollziehen was man an der so toll fand?!
Daher ein wohlwollender Text zu einer eher niedrigen Bewertung :)
VIGILANTE84 Thu, 09 May 2013 12:10:30 -0000
Antwort löschenwar ja nicht als aufforderung zum rechtfertigen gedacht ,laut dem text hätte ich halt eher eine 7er wertung vermutet......mir gefällt aber die sehr faire , unvoreingenommene herangehensweise
und den Ur TCM find ich selber ätzend lahm
noch kurz klugkoten:es heisst SEPIA....no offence:)
mikkean Mon, 20 May 2013 19:30:58 -0000
Antwort löschenDeutschland: ungekürzte Fassung nicht verfügbar. Aber ich denke auch, dass es sonst nicht viel bei dieser Auflage zu holen gibt. Da versteife ich mich doch lieber wieder aufs Original.
SamRamJam Mon, 20 May 2013 19:47:40 -0000
Antwort löschenEhrlich gesagt habe ich schon härteres gesehen. Keine Ahnung warum ausgerechnet dieser Film so extrem geschnitten ist? Liegt aber wohl auch an dem Ruf, den der Titel TCM hat...
mikkean Mon, 20 May 2013 19:58:03 -0000
Antwort löschenJa, es wird wohl der Ruf des Kettensägen-Massakers sein, der hier immer noch übereifrigen Jugendschützern die Schere hochschnellen lässt. Ansonsten denke ich, dass gerade die Amis es irgendwie möglichst brutal mögen - ob grafisch explizit oder nicht. Schreiende junge Menschen, die hilflos gemetzelt werden, sorgt da wohl für fetten Umsatz. Komisch.
SamRamJam Mon, 20 May 2013 20:03:15 -0000
Antwort löschenWie schon gesagt, es ist "Ein Gorefilm in dem es wirklich hauptsächlich darum geht, Gore zu zeigen." In der Hinsicht ist der Film zumindenst konsequent und versucht nicht seine Gewalt durch irgendeine schlecht drangehongene Subebene zu verschleiern. Aber jeder wie es mag, das Thema Jugendschutz ist aber in der Tat ein ewiger Teufelskreis. Denn warum bedeutet Jugendschutz hierzulande Vollmündige Bürger vorzusagen wieviel grafische Gewalt sie verarbeiten können? Warum passen wir unsere FSK nicht zum Beispiel Italien an? Wird doch sowieso jeder Bullsh*t heutzutage auf EU- genormt.
mikkean Mon, 20 May 2013 20:52:14 -0000
Antwort löschenEin wahres Wort, es ist leider ein Thema für sich. Kaum durchgekaut, überraschen uns die Zensoren wieder mit einer haarsträubenden Maßnahme. Ich hoffe nur, irgendwann löst eine aufgeschlossenere Generation die alten Amtsträger ab und die FSK sorgt dafür, dass nicht auch Hausfrauen, Büroleute und dergleichen in Jurys darüber abstimmen, wie grausig und schlimm ein Film so ist.
Komisch das hier so viele Bewertungen so weit unten sind?! Haben die Leute den Film richtig geguckt, oder nur nebenher laufen lassen?
Naja, Species IV hat auf den ersten Blick einen relativ schwierigen Start. Wie sehr viele Filme wie Wishmaster, Candyman usw. basiert der vierte Film auf ein Original, dass nur mäßig erfolgreich war, aber genug Fans um sich scharren konnte um den Erfolg von…
Komisch das hier so viele Bewertungen so weit unten sind?! Haben die Leute den Film richtig geguckt, oder nur nebenher laufen lassen?
Naja, Species IV hat auf den ersten Blick einen relativ schwierigen Start. Wie sehr viele Filme wie Wishmaster, Candyman usw. basiert der vierte Film auf ein Original, dass nur mäßig erfolgreich war, aber genug Fans um sich scharren konnte um den Erfolg von Fortsetzungen sicher zu stellen (wenn sie denn günstig genug produziert werden). Und hier nun der zweite Punkt, Direct-to-DVD. Und außerdem befinden wir uns ja im Computerzeitalter, wo CGI so sehr viel billiger sind und daher recht häufig in Kostengünstigen Filmen vorkommen.
Species IV bricht hier nun aber den Weg, kaschiert seine Kostengünstigkeit mit Farbfilter und dem Spiel mit Farben, hat genügend eigenständige selbstgemachte Effekte vorzuweisen und (das überraschendste) er führt die Geschichte tatsächlich sinnvoll weiter. Gut, Species 1 war nicht mehr als die Geschichte um ein notgeiles Alien, welches vom FBI gejagt wird, und die beiden Fortsetzungen entsprechend nur Variationen des Erstlings. Teil 4 weiß hier aber tatsächlich die Geschichte ein wenig um Untergrundwissenschaftler und deren kruden Experimente zu ergänzen. Es wird nicht alles ausgeschlachtet, und genügend bleibt im Dunkeln, so dass die Geschichte einen mysteriösen Hauch behält. Und selbst die Darsteller sind hier verhältnismässig gut (wer das nicht glaubt, kann sich ja Wishmaster 4 oder Species 3 angucken).
Am Ende bewegen wir uns natürlich immer noch im B-Film Rahmen, man sollte also wahrscheinlich generell keine Meisterleistungen oder Meilensteine erwarten. Aber wenn alle B-Filme ab 2000 so in diesem Stil wären, der B-Film hätte einen durchgehenden Charme, anstatt nur immer wieder so kleine nette Perlen auszuspucken wie hier etwa Species IV.
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deevaudee Wed, 08 May 2013 21:50:23 -0000
Antwort löschenHab hier nicht "gemocht" gedrückt. Mal fix korrigiert. ^^
SamRamJam Wed, 08 May 2013 22:04:47 -0000
Antwort löschenDas wird sich lohnen :) Wenn nicht, dann ist weranders schuld ^^
mikkean Mon, 20 May 2013 19:32:30 -0000
Antwort löschenWatt, 7 Punkte? Ich weiß nicht, hab mal etwas vom dritten(?) versehentlich mitaufgenommen. War jetzt nicht der Renner, aber auch viel besser als der unerträgliche zweite Species. Vielleicht halte ich doch mal die Augen offen. Danke für den Anreiz.
SamRamJam Mon, 20 May 2013 19:46:37 -0000
Antwort löschenDanke :) Der dritte ist echt grottig. Aber ich finde den zweiten auch spitze, da du den nicht magst kannst du mit 4 vielleicht nicht soviel anfangen wie ich?!
mikkean Mon, 20 May 2013 20:00:09 -0000
Antwort löschenEhrlich, den zweiten Teil? Ich hasse ihn ja nicht, im Gegenteil. Aber ich muss schon sagen - die Mars-Sache, dann der Dreh mit dem Sexiest Man Alive. Und sowieso ging es da vornehmlich um den Beischlaf und die Mutation danach. Überspitzt formuliert, ich wundere ich mich immer wieder, dass der im Kino zu sehen war und nicht sofort in de Videothek gelandet ist.
Willkommen zur Philosophiestunde mit SuperDuper Professor SamRamJam. Ja, eine Löffelliste, wer hat sowas nicht? Wahrscheinlich keiner, eher die nicht ganz ausformulierten Lebensziele wie etwa viel Reisen, nett sein und irgendwie glücklich. Woraus dieses Glück aber nun genau bestehen soll wissen nur die wenigsten Menschen zu formulieren. Aber keine Angst, nimmt einfach meine Hand und auf gehts zur…
Willkommen zur Philosophiestunde mit SuperDuper Professor SamRamJam. Ja, eine Löffelliste, wer hat sowas nicht? Wahrscheinlich keiner, eher die nicht ganz ausformulierten Lebensziele wie etwa viel Reisen, nett sein und irgendwie glücklich. Woraus dieses Glück aber nun genau bestehen soll wissen nur die wenigsten Menschen zu formulieren. Aber keine Angst, nimmt einfach meine Hand und auf gehts zur Reise nach der Suche nach den Dingen die wir unbedingt noch einmal erledigt haben sollten bevor wir schlussendlich den Löffel abgeben müssen:
Weil es zur bildlichen Darstellung besser passt, und weil mp nunmal eine Filmseite ist und weniger die Plattform meiner intelektuell superwichtigen und richtigen geistigen Ergüsse, nehme ich einfach mal den Film "Das Beste kommt zum Schluss" als Beispiel. Was haben wir also da? Zwei Menschen die in gewisser Weise zwei Stereotypen amerikanischer Menschen darstellen. Auf der einen Seite den Arbeiter, der seine eigenen Wünsche und Träume hintenanstellte, ein Malocherleben führte, aber so wenigstens seiner Familie ein zu Hause, essen und eine Zukunft bieten konnte (und auch wenn der Film sicher zur eher seichteren Unterhaltung gehört und nie zu streng in soziale Fragen ausschlägt, ist der Arbeiter auch Schwarz, quasi als Unterstreichung dass er an einem bestimmten Punkt in seinem Leben, also ohne Ausbildung mit schwangerer Frau und "falscher" Hautfarbe, keine große andere Wahl hatte und sich so seinem Schicksal beugen musste). Auf der anderen Seite dann den amerikanischen Traum, den Self-Made-Man der ohne fremde Hilfe ein millionenschweres Unternehmen aufbaute und sich so ein Leben verschafft hat, in dem er zwar oberflächlich jede Annehmlichkeit mitnehmen konnte, aber doch in familiärer und zwischenmenschlicher Hinsicht versagt hat.
Wie gesagt, der Film mag für seichte Unterhaltung erstaunlich tiefgründige Fragen aufwerfen, verlässt seine seichten Gewässer aber nie, weswegen man die vermeintliche Tiefgründigkeit nun auch nicht zu zerreissen brauch. Natürlich ist nicht jeder arme Mensch mit einer glücklichen Familie gesegnet, genauso wenig wie jeder Reiche automatisch einsam und unglücklich sein muss. Aber für die Darstellung reicht es aus. Und so machen sich die beiden Totkranken (habe ich vorher erwähnt dass es da um zwei Totkranke geht?) auf zu einer Reise in der sie doch irgendwo zu den selben Erkentnissen kommen. Es heisst im Angesicht des Todes sind alle Menschen gleich, man kann auch sagen alle kochen mit heißem Wasser oder beim Kacken hocken alle gleich auf der Schüssel, zumindenst muss oder sollte sich wohl jeder Mensch mit den gleichen Fragen auseinandersetzen, besonders wohl zum Ende des Lebens hin. Und wie nicht anders zu erwarten kommen auch unsere beiden Helden schon bald dahinter, dass die Hinterlassenschaft im Leben nicht Fallschirmspringen und Autorennen sind, sondern die Auseinandersetzung mit der eigenen Familie (alternativ können wir auch Freunde hier einsetzen, nicht dass superintelektuelle Professoren wie ich weder das eine noch das andere hätten, ich wohne in einem Baum).
Am Ende entlässt der Film einen, wie nicht anders zu erwarten, mit einem angenehmen Gefühl, und was vielleicht noch schöner ist, mit ein oder zwei Fragen über das Sein. Ich zumindenst habe heute sehr viel über den Film nachgedacht (ich hatte ihn eigentlich gar nicht so gut in Erinnerung, sondern eben nur als seichte Komödie, die Doktoren unter euch werden schon erraten haben das "seicht" das Wort dieses superwichtigen und richtigen Kommentars ist).
Hinzu kommen natürlich noch die unglaublich guten Schauspieler sowie eine smarte Regie. Das hat mir sehr gefallen, und auch die gemütliche Erzählweise (um nicht wieder seicht zu sagen) die nicht mit dem Holzhammer umherschwingt, und durchaus zart an die eine oder andere philosophische Frage rüberstreicht. Tolles Entertainment.
Nun ist aber genug mit Philosophiestunde, wendet euch wieder den verstrahlten Echsen, Zombies und was ihr sonst so guckt zu. Und kommt mich doch mal in meinem Baum besuchen, ich kann tollen Kaffee kochen.
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Deathpool Sun, 14 Apr 2013 20:06:40 -0000
Antwort löschenIch melde mich mal an dann können wir über Klimaschutz und warum Bäume so wichtig sind reden^^
SamRamJam Sun, 14 Apr 2013 20:10:43 -0000
Antwort löschenGerne, mein Lieblingsbaum ist die Yucca Palme :D
Deathpool Sun, 14 Apr 2013 20:16:48 -0000
Antwort löschenYucca was?
Äh sorry ich meinte ah ja klar der, den mag ich auch(intelligent an Brille wackelt)^^
ACHTUNG SPOILER!
Der Western. Für mich schon immer ein Genre voller Gurken, welches durch einige Ausnahmen immens aufgewertet wird. "Ein Fressen für die Geier" (was ein Titel, damals war man bei der Übersetzung ja noch richtig kreativ, statt einfach den Originaltitel zu übersetzen oder den englischen Titel mit einen anderen englischen Titel einzudeutschen. Wie wäre es mit Two Mules…
ACHTUNG SPOILER!
Der Western. Für mich schon immer ein Genre voller Gurken, welches durch einige Ausnahmen immens aufgewertet wird. "Ein Fressen für die Geier" (was ein Titel, damals war man bei der Übersetzung ja noch richtig kreativ, statt einfach den Originaltitel zu übersetzen oder den englischen Titel mit einen anderen englischen Titel einzudeutschen. Wie wäre es mit Two Mules of the Dead?) ist so eine glorreiche Ausnahme. Durch das mexikanische Setting, Eastwoods wortkargen Charakter (der allerdings schon etwas gesprächiger ist) und vor allem Ennio Morricones Musik lassen einen hier viel mehr den Italo-Western Geist spüren, auch wenn der Film eigentlich keiner ist.
Zudem gefällt mir der druchgehend ironische Unterton. Ob es nun das Zwischenspiel von Eastwood (kernig als echter Westernheld mit allen Fähigkeiten ausgestattet, vom Leichenplündern und Tierejagen bis hin zu medizinischer Notversorgung mittels Whiskey und Schießpulver) und Shirley MacLaine (die als vermeintliche Nonne sich wunderbar durch den Film rauchen, trinken und fluchen darf) ist, oder zum Beispiel die Endszene, die am 14. Juli spielt. Also den Feiertag an dem Frankreich den Sturm auf die Bastille gedenkt und die eigene Unabhängigkeit von der Krone feiert, während hier nun an diesem Tag die Mexikaner die französische Garnisson stürmen um für die eigene Unabhängigkeit zu kämpfen.
Neben besagter Musik helfen auch noch die Landschaftsaufnahmen und vor allem Don Siegels Regie, dessen Filme, wie ich finde, durch Schnitt usw. weniger stark gealtert wirken wie jetzt Beispielsweise ein Sam Peckinpah.
Wie ich finde ein hübscher kleiner Film, der aber nicht Episch ist und daher neben anderen Genrekollegen schnell untergeht. Macht aber nichts, für mich einer meiner Top-5-Western.
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Beneath still waters, der für den DVD Markt in Lake of the Dead "eingedeutscht" wurde, ist ein Film von Brian Yuzna. Brian Yuzna ist ein Mensch der einen gewissen Bekanntheitsgrad in Fankreisen geniesst. Nun ja, ich finde man muss ihm eigentlich nur für den Re-Animator danken, auch wenn Stuart Gordon wahrscheinlich diesbezüglich mehr Arbeit geleistet haben dürfte. Brian Yuzna hingegen…
Beneath still waters, der für den DVD Markt in Lake of the Dead "eingedeutscht" wurde, ist ein Film von Brian Yuzna. Brian Yuzna ist ein Mensch der einen gewissen Bekanntheitsgrad in Fankreisen geniesst. Nun ja, ich finde man muss ihm eigentlich nur für den Re-Animator danken, auch wenn Stuart Gordon wahrscheinlich diesbezüglich mehr Arbeit geleistet haben dürfte. Brian Yuzna hingegen hat immer wieder ein paar nette Einfälle wenn es um das Bild geht, vermag es aber nur selten tatsächlich sein Essemble zu führen. Manch einer sagt, Yuzna wäre billig geworden seit er nach Spanien ausgewandert ist. Nun ja, ich finde dass so ziemlich alle seine Filme etwas sehr billiges umwebt. Aber gut, das soll uns mal nicht abschrecken und das sind wir im Horrorfilm ja auch schon gewohnt. Was mich allerdings an "Lake of the Dead a.k.a Beneath still waters" so stört, ist dass die Kamera zu gut ist.
Zur Erklärung: Viele dieser alten Horrorfilme würden mit heutiger hochauflösender Qualität wahrscheinlich gnadenlos untergehen. Gerade Klassiker wie etwa Halloween nutzten die technisch-bedingten Einschränkungen ihrer Zeit um so ein Bild voller Schatten zu gestalten, in denen der Unhold überall lauern konnte. Das hatte so eine schnodderige Videokassettenästhetik. Die ganzen neuen Filme kommen dagegen sehr klar daher und man erkennt jedes Detail, so kommt aber keine Stimmung auf. Seltsamerweise gibt es diesen Trend erst seit ein paar Jahren, selbst um die Jahrtausendwende wurde noch versucht (und so sollte das auch sein) das Bild möglichst dunkel zu halten. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass wenn "Benath still Lake a.k.a Waters of the Dead" noch mit so einer alten 80er Kamera bzw. so einem Look gedreht worden wäre, dann würde der Film automatisch besser wirken weil er einfach atmosphärischer wäre. So sieht er einfach zu steril aus, auch wenn gerade die Kamera sicher ein paar nette Einfälle hat und auch die CGI nicht immer so grottig wirkt, wie in Filmen dieser Preisklasse üblich. So würden mMn sogar ein ganzer Haufen Direct-to-DVD Releases besser wirken, und die schlechten CGI wären auch nicht so gut erkennbar. Warum geben die Billigfilmer ihren Filmen nicht einen besseren filmischen Look?! Solche Filmfilter hat jedes Billig-Video-Bearbeitungsprogramm!
Und so geht "Beneath of the Dead a.k.a Waters still Lake" gnadenlos baden, und der nette Ansatz scheitert schon im.... naja, Ansatz. Hinzu kommt noch dass es sich hier scheinbar um eine Romanverfilmung handelt, aus der wohl auch einige Storyplotts gestrichen sein müssen. Denn irgendwann fällt es echt schwer der Handlung von "Of the still a.k.a. Waters Beneath Dead Lake" zu folgen. Schade, Potenzial wäre da gewesen.
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JackoXL Fri, 12 Apr 2013 21:02:25 -0000
Antwort löschenSam, danke für diesen Kommentar. Hatte den schon in der Hand und dachte, Yuzna, ausprobieren? Aber außer "Re-Animator" hat der ja nichts (mir bekanntes) gerissen. Weggestellt und jetzt froh darüber. ;)
SamRamJam Sat, 13 Apr 2013 01:18:21 -0000
Antwort löschenNaja, Return of the Living Dead 3 und die beiden Dentist Teile sind ja auch mal einen Blick wert.... mehr fällt mir auch nicht ein ;)
Gästebuch
deevaudee Sun, 19 May 2013 22:23:55 -0000
Tja na, is halt meene Mucke wa. Kann zum Beispiel mit der Berliner Elektro/House Szene auch gar nichts anfangen. Und das Event was wir da haben is halt nur leider alle 2 Monate. War ja schon vor 10 Jahren damit angefangen feiern zu gehen in Hamburg im Tunnel. Für andere prägende Musikstücke hab ich ja meine eine Liste, mit Musik die mich auch berührt, oder ich einfach Hörbar finde. Allein Instrumentale Stücke find ich grandios. Ob's das Requiem for a dream ist, oder Surface of the Sun, aus Sunshine. Musik ist ein guter Emotionsträger, und meine Links im Profil sind nun mal Hardstyle/Hardcore lastig, zu denen ich halt gern feiern geh, und dit auch beim Auto fahren brauche. Klingt dumm, aber kann dabei voll entspannen. ^^
deevaudee Sun, 19 May 2013 22:02:18 -0000
Na Extravaganzen passen juut nach Berlin. ;) Na juut, dann singste halt. Nee wirklich, wenn die Melodie fetzt, hör ick sowat och jerne. Grins, ziehst dir echt die Tracks rein??? Leider ist es auch nicht immer der Track der Woche, aber zumindest wird das wahr genommen. Völlig am grinsen bin. ^^
deevaudee Sun, 19 May 2013 21:27:25 -0000
Na gut, ich bin halt so'n kleener Hardstyle/Hardcore Hoschi, aber ick mag dit. Wobei, dit Video, bzw, der Song, echt ne gängige Melodie. Gar nicht so übel. =) Und das mein ich ernst. Ach du bist Mr. Leider Geil??? Begabte Finger!!! Welche Frau das wohl nicht mag. ;) Den Song werd ich mir mal merken, und das Video is ja mal Bombe!!! Allein euer Robotman, Cpt. Alufolie!!!! Ein Traum!!!! :) Hut ab!!!
deevaudee Sun, 19 May 2013 21:02:26 -0000
Leider gibts so viele lecker Spalten, ich könnt mich auch schwer festlegen. Vielleicht mach ich was komplett unkonventionelles und mach ein Bild von ner Primel rein oder so. xD Allohol is echt Prima...... Radar?? Ich mag Radartüten!!! Doppel D wenns geht. xD
deevaudee Sun, 19 May 2013 20:52:39 -0000
Grins.... ach Sammi, ohne dich ist MP fast schon öde Wüste!!!! Wenn ick dich nicht hätte!!! Schade den kleenen Kumpel nicht mal öfters zu sehen!!! ^^ Ja wa, Critters war doch extasy pur! Mal gucken, welche Dummheit das Netz mir als nächstes liefert. Bock hätt ich ja auf ne Porno Alte, aber ich mag mein Account so, und mag nicht geblockt werden. ^^
onyxxx11 Wed, 17 Apr 2013 16:51:18 -0000
Hey Sammy, jetzt erst gesehen das du geschrieben hattest.
Ja H3, ich war auf's schlimmste vorbereitet und dann kam's doch nur halb so schlimm. Kein Meisterwerk, aber doch recht unterhaltsam und zu Unrecht so verhasst. Und nein, ich schreib nix dazu, dieser Kommentar für den Film ist exclusiv nur für DICH :D
Und wie gehts sonst so?
DTokarsky Sat, 13 Apr 2013 11:28:52 -0000
Da hast du mit Sicherheit recht aber "Spirited away" ist zumindest für mich ein einzigartiges Meisterwerk das ich dir nur wärmstens empfehlen kann. :)
Falls du dich mal dazu entschließen solltest ihn zu schauen, kannst du mir ja berichten wie du ihn fandest.
DTokarsky Sat, 13 Apr 2013 11:15:45 -0000
Man muss ja nicht alles mögen ;) Was hälst du von Anime Filmen wie beispielsweise "Spirited away" ?
DTokarsky Sat, 13 Apr 2013 10:54:03 -0000
0% Übereinstimmung beim Geschmack. Habe ich hier glaube ich noch nie gesehen, deswegen lass ich mal ne Freundschaftsanfrage da ;)
Ranma mochte ich damals übrigens auch sehr gerne. Klasse Anime Serie und mit Detektiv Conan bestimmt eine der besten.
gabriel.rost.77 Sat, 06 Apr 2013 21:33:54 -0000
Hi!
Nicht erst seit deinem heutigen "Kommentar der Woche" lese ich deine Rezensionen gerne. Klar, dass du eine Anfrage bekommst. :)
Würde mich freuen, wenn man sich noch öfters liest.
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Bald tummel ich mich schon seit 4 Jahren auf Moviepilot, komme regelmäßig hierher und tausche mich über Filme aus. Während ein Großteil der User (P.S. das sind alles meine eigenen Beobachtungen und daraus resultierende Vermutungen. Ich habe weder Beweise dafür noch liegen mir irgendwelche Statistiken o.ä. vor) scheinbar nur für wenige Wochen aktiv bleibt, ein Haufen Filme bewertet und meistens eher…