SamRamJam - SamRamJams Kommentare zu Filmen

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SamRamJam
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Der Film ist doch noch gar nicht draußen. Und selbst wenn, wen intressieren ein paar Straßenschilder? In Filmen mit japanischen Schriftzeichen wird noch viel mehr gepfuscht. Da werden nicht nur Wörter falsch geschrieben sondern teilweise die Kultur zwanghaft ein-''amerikanisiert''. Bestes Beispiel ''Last Samurai''.
Jetzt einen Aufreger zu daraus zu machen nur weil es jetzt eben mal Deutschland ist, ach kommt.

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FlintPaper

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Yo - seh ich auch so. WEN JUCKTS!?!?! Regt sich hier ja auch keiner auf, wenn ein Film in New York spielt, jedoch in Los Angeles gedreht wurde (oder sowas). Aber Oh mein Gott - die heilige Stadt Stuttgart darf man ja nicht anrühren XD.


SamRamJam
über Batman: Gotham Knight

6.0Ganz gut

Auch wenn sich DC im Kino eher etwas rar macht, bei den Trickfilmen und TV Serien mischen sie schon seit... ja schon seit immer mit.
''Batman: Gotham Knights'' ist der dritte Film der Animated Movies und kam zwischen den ersten beiden Nolan Filmen raus. Auch wenn DC immer wieder beteuert dass der Film nicht unbedingt in Nolans Universum spielt sondern in jede Batman Variante passen soll, so wurde ich dass Gefühl dennoch nicht los eine Art besseren Appetitanreger für ''Dark Knight'' zu sehen. Aber gehen zuerst einmal kurz die Folgen durch.

Have I Got a Story for You: Hässlich gezeichnet aber sehr nett geschrieben. Kinder erzählen sich Geschichten von Batman und in ihren Vorstellungen reicht er vom Dämon bis hin zum Super-Cyborg. Sehr nett gemacht über die Vorstellungen einfacher Ghettokids vom Batman.

Crossfire: Zwei Polizisten fragen sich ob sie Batman trauen können und er kommt ihnen kurz zur Hilfe. Weil einer der Polizisten Detective Ramirez ist, verstärkt diese Folge den Eindruck, besagten Werbefilm für den kommenden ''Dark Knight'' zu sehen. Die Geschichte ist dabei ziemlich Substanzlos... Next.

Field Test: mMn die langweiligste Folge. Batman und Lucius Fox betreiben (wie der Titel schon vermuten lässt) Feldexperimente. Zumindenst tritt hier Batman mehr ins Bild als in den beiden vorherigen Episoden.

In Darkness Dwells: Wirkt wie eine Fortsetzung zu ''Batman Begins''. Es gibt Killer-Croc und Scarecrow als Schurken womit hier die ersten klassischen Bösewichter auftauchen. Die Actionreichste Folge und daher unterhaltsam :)

Working Through Pain: Batman erinnert sich an seine ''Lehrjahre''. Wirkt wieder wie ein ''Begins'' Nachschlag.

Deadshot: Der dritte und letzte klassische Gegner von Batman. Man merkt schon wie die Filme versuchen durch die Gegnerwahl nicht im Revier von ''Dark Knight'' zu wildern. Wieder viel Action und optisch hat mir die Folge am besten gefallen.

Mich haben die verschiedenen Zeichenstile und der fehlende Zusammenhang der Episoden nicht gestört. Allerdings habe ich mir alles in allem mehr erhofft. Was bleibt sind drei bessere und drei schwächere Folgen. Wie gesagt: Appetitanreger! Da ich ja aber weiß wie sich die Animated Movies gesteigert haben will ich mal nicht so sein. Nett ist der Film ja.

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SamRamJam
über Secret Origin: The Story of DC Comics

6.5Ganz gut

Nette Doku über die Geschichte von DC. Natürlich reichen die eineinhalb Stunden kaum aus um 75 Jahre komplett wiederzugeben. Gerade die Seitenverlage Wild S.T.O.R.M. und Vertigo fallen deutlich unterm Tisch und werden nur am Rand erwähnt. Naja, für langjährige DC Fans kommt nichts Neues rüber, die Doku hält sich aber nicht mit Nebensachen auf, sondern gibt einen ganz guten Überblick über die Highlights des Verlages, inklusive die Filme. Für Leute die sich für Comics intressieren, aber keine/ wenig Ahnung haben, sicher intressant. Ich hätte mir aber mehr Neues gewünscht bzw. einen vielleicht etwas kritischeren Blick auf die eigenen Helden. Der Film wirkt teilweise mehr wie eine Werbung (als wenn sich jemand, der Comics doof findet, so eine Doku anguckt) als eine Dokumentation. Auf der anderen Seite ist die Doku ja quasi ein Geburtstagsgeschenk von sich für sich. Und wie es sich für Geburtstags- Toasts gehört, ignoriert man die weniger schmeichelhaften Seiten.
Wie gesagt, eher an ''Nichtkenner'' gerichtet.

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SamRamJam
über Iron Man 2

4.5Uninteressant

Das war ja schon fast klar dass das hohe Niveau des ersten nicht gehalten werden kann. Iron Man 1 war wie ein Schlag in die... Kauleiste der langweilig gewordenen Comicverfilmungen. Marvel machte sein eigenes Studio auf und zeigte, dass sie selber am besten wissen wie ihre Comics umgesetzt werden sollen. Ziemlich schnell wurde klar dass Marvel versucht einen ''Rächer'' Film auf die Beine zu stellen. Keine Ahnung ob Iron Man 2 wirklich von Anfang an noch vor ''Rächer'' geplant war oder ob er wegen dem Erstlingserfolg schnell vorgeschoben wurde, aber der Film wirkt häufig unausgegoren.
Klar, Iron Man an sich ist immer noch eine coole Sau. Und der Film unterhält auch noch für seine Laufzeit. Aber wo Iron Man 1 anders war als alle anderen (besagter Schlag in den Futtereingang) da ist Teil 2 stereotyp. Es ist als wenn Marvel nicht nur plötzlich versucht Comicsfans wie Comicunwissende gleichermaßen mitzureißen (ein Unternehmen welches selten funktioniert) sondern darüber hinaus auch erstaunlich zögerlich im Drehbuch ist. Dabei beweisen sie schon den Mut die weniger tollen Seiten von Tony Stark einzubauen, seinen Alkoholismus. Hinzu noch seine Streiterei mit Rhody, seine Krankheit die ihn langsam dahinrafft, sein plötzlicher Versuch sich irgendwie posthum mit seinen Vater zu versöhnen usw. Nichts davon wird konsequent verfolgt. Damit wirkt der Film nicht nur vollgeladen sondern auch seltsam inhaltsleer.
Zusätzlich kommt noch dass der Film es nicht mehr schafft die Balance zwischen ''Komik und Tragik'' zu finden. Wenn sich Iron Man und War Machine zu ''Another One Bites The Dust'' kloppen, wirkt das eher wie ein Popvideo als ein Film.
Samuel L. Jackson ist wieder mal schlecht gecastet, Terrence Howard wollte leider nicht mehr und wurde nicht ganz so gut neubesetzt, und Scarlett Johansson kann wunderbar wie eine Kuh schauen, aber sexy ist sie nicht (wobei man Black Widow auch ganz hätte weglassen können).
Nur Sam Rockwell und Mickey Rourke bereichern den Film wirklich und spielen sich fast um den Verstand. Bringt am Ende aber leider auch nichts.
Zu allem Überfluss musste sich Regisseur Jon Favreau auch noch eine unlustige Nebenrolle einschreiben. Der Film ist einfach nur ärgerlich, auch wenn er seine guten Momente hat. Eigentlich fängt er super an, wird dann schwächer, und am Ende überwiegen die Sachen über die ich mich aufregen kann.
Mehr als schwache Fortsetzung zu einem an sich wirklich gelungenen Film. Vielleicht wird Teil 3 ja besser, das Potential ist ja vorhanden.

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SamRamJam
über Iron Man

8.0Ausgezeichnet

Mit Spider-Man fing es an! Eigentlich gab es schon den ersten X-Men Film davor, aber erst nach Spider-Man kam das Superhelden Filmgeschäft so richtig in Fahrt, was wiederum dazu führte dass wir schon seit über zehn Jahren alle paar Monate immer wieder mit mal besseren und mal schlechteren Comicverfilmungen bombardiert werden. Dabei waren 2008 die Superheldenfilme beinahe am Boden. Die größten Helden waren bereits in Serie und weniger bekannte wurden oftmals filmisch versemmelt. Aber dann machte sich Marvel selbstständig und brachte zusammen mit Iron Man die Coolness zurück ins Genre.
Und Iron Man ist cool, der Film ist flüssig erzählt und spannend. Die Komik ist gut ausbalanciert so dass der Film auch immer wieder glaubhaft ernstere Töne anschlagen kann. Natürlich im Blockbusterrahmen, aber dennoch ist Iron Man einer dieser Blockbustervertreter die es in den 80ern scheinbar haufenweise gab, heutzutage aber rar gesät sind.
Hinzu kommen noch hochkarätige Schauspieler die voll aufgehen in ihren Rollen. Musik, Effekte, hier stimmt wirklich alles.
Dabei ist Iron Man an sich kein typischer Held. Er fängt nach einer Geiselnahme an, seine eigenen Waffen aufzuspüren und zu vernichten, allerdings ist er kein Getriebener wie zum Beispiel Batman der sich scheinbar selber Geiseln möchte oder muss. Tony Stark hat also besseres zu tun als Katzen von Bäumen zu holen oder Banküberfälle zu vereiteln. Sein globales Operationsfeld befähigt die Geschichte dann auch zunehmend darin auf eine Verbindung wie ''Die Rächer'' zu kommen. Einzig Samuel L. Jackson als Nick Fury finde ich absolut Fehl am Platze, aber gut man kann nicht alles haben. Iron Man bleibt so oder so ein unglaublich unterhaltsamer Blockbuster.

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SamRamJam

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Das kann ich ja nachholen: Downey Jr. :)


FilmFreeza

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Danke :) <333


SamRamJam
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Ich muss jetzt an die Simpsons Folge denken, wo die Produzenten von ''Radioactive Men'' von Springfield ausgenommen werden und total pleite nach Hollywood zurückkommen wo sie von allen freudig empfangen werden. ''Nehmt einfach alles was ihr braucht aus unseren Läden bis ihr wieder Kohle habt'' :)

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Rukus

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Auf zum Atem! ;p


The Director

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"Warum nehmt ihr keine richtigen Kühe?"
"Kühe sehen im Film nicht aus wie Kühe, also nehmen wir Pferde und bemalen sie mit Flecken."
"Und wie stellt ihr Pferde dar?"
"Dafür nehmen wir Katzen."


SamRamJam
über Jonah Hex

8.0Ausgezeichnet

Marvel haut munter eine Verfilmung nach der anderen raus (und fängt mit Spieder Man einfach mal wieder von vorne an). DC dagegen scheint sich aber eher damit zu begnügen Filme wie ''The Spirit'', ''Watchmen'', ''Constantine'' oder eben ''Jonah Hex'' zu drehen. Filme also die von Nichtkennern nicht unbedingt sofort als Comicverfilmungen erkannt werden. Fehlen hier doch oftmals die bunten Schlüpper über den Strumpfhosen.

Wie auch immer. ''Jonah Hex'' ist ja nicht nur eine Comicverfilmung. Es ist auch eine Ode an den Italo- Western. Und was machte diesen aus? Natürlich die Realitätsferne. Da ging es nicht um Wolfstänzer und wie die Indianer wirklich waren. Da ging es um harte Kerle, wilde Schießereien und was der Actionfilm eben noch so bietet. ''Jonah Hex'' rührt nun noch einige Fantasy Elemente hinzu wie etwa die Möglichkeit mit kürzlich Verstorbenen zu reden. Was dabei herausgekommen ist, das ist meiner Meinung nach Unterhaltung pur.
Durch seine recht kurze Länge von etwas unter 80 Minuten kann eigentlich auch kaum Langeweile aufkommen. Ich hätte mir allerdings doch etwas mehr gewünscht um Stimmungen besser einzufangen. man hätte zum Beispiel die Figur von Megan Fox weiter ausbauen können. Denn eigentlich hat sie hier im Film so gut wie keine Rolle, außer dass sie immer wieder mal in Unterwäsche auf ihrem Bett rumliegt. Aber gut, man kann nicht alles haben. Dafür fetzt vor allem Josh Borlin als Held. Den könnte ich mir auch gut als Roland Deschain in den (wahrscheinlich?!) kommenden ''Dunkler Turm'' Verfilmungen vorstellen.
Einziger echter Minuspunkt ist hier John Malkovich, ein Schauspieler den ich nicht so richtig einschätzen kann. Denn neben ein paar echt guten Rollen scheint er auch immer wieder in eine schauspielerische Lustlosigkeit zu verfallen. So wie hier.

''Jonah Hex''! Den Film kann man sicher als DC Antwort auf Marvels ''Ghost Rider'' bezeichnen. Beide Filme ähneln sich durch ihre Geschichte und auch durch die Optik und Musikauswahl. Beide Filme haben eine lange, quallvolle Vorproduktion hinter sich und beide scheinen von der Masse verdammt zu sein. Ach ja, und beide werden von Sammy gemocht. Das ist doch auch mal was :)

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Keky

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Schön geschrieben. ;)


SamRamJam

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Danke dir :)


SamRamJam
über The Green Hornet

7.0Sehenswert

Nach den ganzen Superhelden- und Comicverfilmungen der letzten Jahre kommt einem ''The Green Hornet'' schon fast bodenständig vor. Mit einem Haufen Gimmicks und einer Gaspistole bewaffnet geht es den Bösewichtern an den Kragen.
Auch wenn der Film eigentlich auf ein Radiohörspiel aus den 1930ern basiert und auch auf eine Fernsehserie aus den 1960ern (u.a. mit Bruce Lee), scheint der Film doch viel mehr aktuelle Comicfilme zu reflektieren. Aber irgendwie schauen sowieso alle voneinander ab wenn man mal Iron Man/ Batman vergleicht oder Spider-Man/ Superman. Was solls. Zumindenst wurde ich das Gefühl nicht los alles schon mal irgendwie gesehen zu haben.
Besonders gefallen hat mir hier aber, und da unterscheiden sich die beiden Haudegen von den anderen Helden, dass die beiden Helden gar nicht ziemperlich zur Sache gehen. Ihr Auto strotz vor echten Waffen und selbst die Gaspistole finde ich plausibler als Batarangs. Und auch Christoph Waltz, der verzweifelt versucht cool zu werden, erinnert zwar ein wenig an ''Kick-Ass'' aber was solls. Seine rote Gasmaske in Verbindung mit seinen Sprüchen haben tatsächlich irgendwie was.
Der Film ist zwar nicht der Überflieger als der er beworben wurde, jedoch bei weitem besser als ich dachte. Besonders die gut aufgelegten Darsteller und die einfallsreiche Bildgestaltung von Michel Gondry kann über die eine oder andere Länge, Drehbuchschwäche und Logiklücke hinwegtäuschen.
Ein netter Spaß den ich mir auch mal wieder anschauen kann. Nicht mehr und nicht weniger.

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SamRamJam
über The Dark Knight

7.0Sehenswert

Ich erinner mich noch daran wie kaum einer Batman Begins mochte. Zu düster, zu unausgegoren, zu wenig Action, zu langweilige Gegner. Umso amüsanter wie jetzt die ganzen ''Fans'' auftauchen, die den ersten ja schon immer mochten. Naja, zumindenst kam dann recht still und leise (im Vergleich zum jetzigen Hype um Teil 3) der zweite Streich und um ehrlich zu sein kotzt mich der Hype ziemlich an. Als ich den Film das erste mal gesehen habe war es schon ein Erlebniss, in den nächsten Tagen liefen alle möglichen auf der Arbeit rum und machten das Joker-Schmatz- Geräusch nach. Trotzdem ist der Film bei weitem nicht so brilliant wie der Hype ihn immer wieder machen möchte. Aber so ist das ja immer mit Hypes, sie nerven einfach, auch wenn man den Film an sich mag.

TDK lässt sich in drei Kapitel unterteilen. Im ersten (von Anfang bis zur Festnahme des Jokers) spielt der Film eigentlich schon alle seine Trümpfe aus. Joker wird als das Produkt von Batman eingeführt so wie Batman im Vorgänger als Produkt seiner kriminellen Umwelt eingeführt wurde. Dadurch dass die Bösewichter von Batman in die Enge getrieben werden, werden diese immer Aggresiver in ihrer Verzweiflung. So ist der Joker ja schon fast die logische Konsequenz. Batman bzw. Bruce Wayne ist immer mehr gezwungen über Sinn und Unsinn seines Handelns nachzudenken und sich auch mit der Frage zu beschäftigen wie weit er gehen würde. Bis hierhin ist der Film in allen Bereichen hochgradig.

Der zweite Teil (Jokers Festnahme bis zu seinem letzten Auftritt) gehört allein dem Joker. Von Heath Ledger großartig verkörpert offenbart hier allerdings auch der Film wie sehr er von einem Charakter lebt. Batman und seine vorherigen Probleme werden plötzlich mit Füssen getreten. Ihm geht es nur noch um die Rettung seiner Liebsten, die Thematik um ''Menschen die die Welt brennen sehen wollen'' scheinen nicht mehr wichtig. Sehr schade, die zweite Hälfte dient nur noch als pure Unterhaltung wenn der Joker auf seiner Fernbedienung rumdrückt oder nach einem Anruf verlangt.

Der dritte Teil (Harvey Dent/Two-Face) ist dann der langweiligste. Wahrscheinlich ist dass die typische filmische Sackgasse. Die vorherigen Handlungsstränge um den weißen Ritter müssen natürlich zu Ende geführt werden. Jedoch verliert sich das in einer zu lang geratenen Szenerie um Schuld und Sühne, eine Verkürzung wäre jedoch der Thematik nicht gerecht geworden. Schade, ziemlich lahmes Ende eines an sich herrvoragenden Films.

Ich finde The Dark Knight deutlich zu lang. Auch typische Batman- Gimmicks wie die Bathöhle, den Batwings oder anderes habe ich vermisst. Gotham wirkt auch sehr viel sauberer als im Vorgänger. So geht das Gothisch-morbide flöten, was diese Stadt ja sonst umwebt. Jetzt sieht die Stadt, passend zum Batkeller der hier genutzt wird, wie eine sterile Finanzstadt aus. Hier geht es nicht mehr um Drogendealer, Prostitution und den ganzen kleinen, dunklen, menschlichen Abgründen. Hier geht es um Mafiageld, großangelegten Banküberfällen, und der Frage welches Boot den anderen in die Luft jagd (ganz nebenbei, ich halte das Ende im Film für sehr unwahrscheinlich).

TDK ist der erste Batman Film der ein paar naheliegende Motive aufgreift und versucht zu bearbeiten. Nur leider ist er zum einen nicht konsequent genug, zum anderen verliert er sich in seiner eigenen Geschichte und wirkt optisch kaum noch als Batmanfilm.
Fazit: Ich finde den Film ziemlich gut, ich kann ihn mir aber nicht immer wieder anschauen. Dafür ist alles zu Unrund und der Film deutlich zu lang. Dann lieber nochmal Batman Begins.

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J4KOB

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Vollste Zustimmung.


SamRamJam

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Dankeschön :)


SamRamJam
über Akte X - Jenseits der Wahrheit

8.0Ausgezeichnet

In beeindruckenden verschneiten Bildern erzählt die zweite X- Akte von einem Organhändlerring, einem Pädophilen der sich selbst kastrierte und um Vergebung sucht und von einer Ärztin die versucht das Leben eines Kindes mit einer schwierigen Operation zu retten um so Trost für das eigene verstorbene Kind zu finden. Der Film rührt also gewaltig in den dunklen Kammern des Menschlichen Seins.

Das Bild ist sehr grün-blau-weiß lastig, was dem Look eine schöne Kälte gibt. Auch Storymäßig ist der Thriller verwoben genug um nicht gleich sofort durchschaut zu werden. Die Charaktere von Scully und Mulder werden im Großen und Ganzen so belassen wie sie waren (ich finde nicht dass da allzuviel an der Erfolgsformel rumgeschraubt wurde). Alles in allem also ein ausgezeichneter Nachschlag zu der großen Serie aus den 90ern. Nur leider kam der Film bei den Fans eher weniger gut weg, was wohl an der langen Pause zwischen Serie und Film liegt. Hier gibt es keine Außerirdischen, keine wilden Monster und keine Vertuschungsversuche des FBIs. Trotzdem geht der Film ganz schön mies zur Sache (jetzt mal ehrlich: Organhandel ist doch um einiges beängstigender als die Außerirdischen). Wenn man also keine brilliante Fortführung der Serie erwartet, sondern viel mehr einen kleinen feinen Nachschlag, ein kleines Wiedersehen mit alten Bekannten, dann kann der Film ordentlich auftrumpfen. Vor allem die Optik konnte mich die ganze Zeit unterhalten und fesseln.
P.S. Das ist mein dritter Ansatz zu einem Kommentar. Aber dann merkte ich dass ich zweimal versucht habe den Film nur in Schutz zu nehmen und gegen die ganzen Vorwürfe zu verteidigen die ihm hier in den Kommentaren gemacht werden. Aber dann dachte ich: was solls. Mir gefällt der Film halt, steinigt mich doch.

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kinogaengerin

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Sehr schön, ich finde den Film auch gut. :)


SamRamJam

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Danke, wir sind nicht allein :)


SamRamJam
über Tödliches Vertrauen

4.5Uninteressant

Ziemlich lustloser Thriller, und das trotz der Star- Besetzung. Ich weiß nicht ob der Film auf einen Roman basiert, aber oft wirkte er so. Wenn Travolta beschließt um das Sorgerecht zu kämpfen, sein Sohn aber lügt, dann wirkt es wie ein innerer Konflikt der schriftlich wohl durchaus überzeugen kann, filmisch aber sehr lieblos runtergekurbelt ist. Die Grundidee ist ja ganz nett, aber als Kurzfilm wahrscheinlich eher geeignet. So ist doch einiges in die Länge gezogen. Für's einmalige Sehen ist der Film dann doch recht unterhaltsam, allerdings ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Und verpassen tut man hier auch nichts.
Die wenigen überzeugenden Momente sind ebenfalls zu kurz geraten. Wenn Travolta beispielsweise durch die Motels zieht um Spuren von Buscemi zu finden. So eine ''Detektiv- Arbeit'' finde ich meistens intressant, ist hier aber zu kurz geraten. Der Film ist wohl nur zu empfehlen an einem langweiligen Abend wenn gerade absolut gar nichts anderes läuft... und sämtliche Kneipen zu haben.

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SamRamJam
Kommentare

Ich gehöre zu denen die den vierten zeimlich genial fanden. Keine Ahnung was hier so viele gegen die Reihe hatten.
Allerdings hört es sich doch gut an das Disney erkannt hat, dass ein gutes Drehbuch auch mit einem guten Film zusammenhängt. (Und dieser wiederum mit guten Einnahmen).
Von mir aus kann es auch irgendwann ein Teil 12 geben, ich mag Piraten, argh!

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Falkenfluegel

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Teil 4 war einfach ein Recycling der vorherigen Filme. Kann mich an nix erinnern was nicht schon vorher dagewesen wäre. Noch dazu ist irgendwie der Charme verloren gegangen und die Action ist nur halb so gut. Nicht ganz übel, aber den Regiewechsel merkt man ihm dann doch deutlich an.


SamRamJam
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''Bruce Allmächtig'' war eine eher typische Komödie. Lustige Ausgangsbasis und moralische Botschaft am Ende. Fand ich ganz lustig, aber ein zweiter Teil? Die Geschichte ist doch zu Ende, da ist der Wunsch nach einem zweiten Teil größer als die Notwendigkeit nach einem zweiten (um die Geschichte weiterzuerzählen).
Zum Glück bin ich so ein endloser Optimist auch wenn das meistens bei Fortsetzungen nichts bringt.

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SamRamJam
über John Carpenters Vampire

9.5Herausragend

''Die Monster haben nichts an sich was romantisch wäre, verstanden? Das sind keine abgefuckten Schwuchteln die in Abendklamotten herumhopsen und jeden vernaschen mit ihren beknackten, europäischen Akzent.''

Vampirgeschichten haben von Natur aus etwas verruchtes und sexuelles an sich. Das verwundert nicht weiter wenn man bedenkt dass durch das Bluttrinken von vornherein eine gewisse orale Fixierung mitschwingt. Für mich sind Vampire allerdings noch mehr. Es ist diese dreckige Freiheit. Vampire können tun und lassen was sie wollen, sie stürzen sich ins Nachtgetümmel, gehen jeden Drang unmittelbar nach ohne die Konsequenzen tragen zu müssen um sogleich wieder im Nebel der Nacht zu entschwinden. Also quasi das, was schon immer Menschen an bösen Charakteren reizte. Allerdings sind sie mehr als nur böse. Sie sind böse von Natur aus, werden dazu weil sie sich nunmal von Menschen ernähren. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Unholden haben sie keinen großen Plan. Sie versuchen nicht die Weltherrschaft an sich zu reissen oder Geld anzuhäufen, sie sind aber auch nicht rein instinktgesteuerte Kreaturen wie Werwölfe, die sich nur durch ihre animalischen Triebe definieren. Sie sind dazwischen, die Verschmelzung dieser beiden Archetypen. Für mich zumindenst. Müsig zu erwähnen dass mir die meisten Vampirfilme nicht zusagen. Denn meistens werden sie entweder dumm oder tuntig dargestellt. Da bleibt dann kein Raum mehr für die Vorstellung des dunklen Verführers, eines kleinen Blickes auf ein Leben voller Ausschweifungen, ein Leben das ewig währt aber genauso von Einsamkeit gekennzeichnet ist. Dazu passend die Parabel mit der Sonne. Vampirsein bedeutet Freiheit, aber es ist eine dunkle Freiheit, eine teuer erkaufte und letztenendes wohl auch nicht erstrebenswerte Freiheit. Es bleibt aber eine nette Vorstellung.
Ein Mann, der meine Sicht scheinbar teilt, ist John Carpenter. Hat er doch in seinem Film Vampire genauso dargestellt wie ich sie mag. Düster, dreckig, morbid. Da gibt es keine verlogene Romantik, keine schicken Partys mit Cocktails und Bambusschirm, nur diese süßlich-schmerzliche Stimme die sich tief in der Nacht meldet. Dieses Verlangen nach Allem, in dem Wissen gleichzeitig Nichts zu bekommen.
So haben Vampire zu sein und nicht anders!

Soviel zu der Ausgangsbasis. Auch so trifft der Film genau meinen Geschmack. Das Vampire nicht auf Kreuze und Co. reagieren kommt mittlerweile in fast jedem Vampirfilm nach 1980 vor. Wäre ja auch irgendwie albern wenn man in einem absolut ernsten Film einen Vampir mit Weihwasser aus einer SuperSoaker bespritzen könnte, der dann einfach tot umfällt. Allerdings ist ''Vampire'' einer der wenigen Filme, ob nun beabsichtigt oder nicht, der einen Bezug zur Kirche schafft. Die Kirche ist schuld am Vampirismus und versucht nun die eigene Schuld wieder wettzumachen indem sie kleine Jägertrupps unterhält, meist harte Burschen die man eher weniger in der Sonntagskirche antrifft. Aber die Vampirjagd ist auch ein dreckiges Geschäft. Hier wird geschrien und geblutet, gestochen und geköpft.
Auch die Begründung mit der Sonne gefällt mir. Viele Filme (u.a. Blade) versuchen sich ja eher mit einer wissenschaftlichen Erklärung. Da frage ich mich aber immer warum sich eine Rasse rein Evolutionstechnisch so entwickeln sollte?! Hier ist es also ein vorzeitig unterbrochener, dunkler Ritus. Macht Sinn, da bin ich dabei.
Was mir auch sehr zusagt ist die ''Fortpflanzung''. Es gibt einen Obervampir, der erschafft sogenannte Meister, die wiederum erschaffen nur einfache Vampire. Die wiederum können keine Neuen machen. Ich fand die normale Theorie (wer einmal gebissen wird, wird auch ein Vampir) schon immer etwas blöd. Denn jetzt mal ehrlich, wie lange würde das dauern bis die Welt aus Vampiren besteht? Und wenn ich das schon mit 12 anzweifeln konnte, dann kann da ja etwas nicht stimmen. Gut, manche Filme gehen dazu über dass sich der Vampir aussuchen kann wer auch zu einem wird (indem er sein Blut trinkt, oder je nachdem wie lange der Vampir an einem saugt, auch da gibt es viele Varianten). Aber irgendwie sind die auch alle komisch. Also, Herr Carpenter, bravo. Ich finde alles schlüssig und sinnvoll erklärt.
Ich sehe schon, ich sprenge hier so ein bisschen den Rahmen. Daher sag ich mal zu Schauspieler, Komik, Dramaturgie, Musik, Effekte und Bild einfach ganz plump: Top! Ich will ja keinen Roman schreiben. Besonders die vorletzte Szene hatte es mir damals mit zwölf angetan und mein Verständniss von Freundschaft entscheidend mitgeprägt. (Memo an BobbyIII, solltest du jemals mit einer Vampirtussi durchbrennen erhälst du genau zwei Tage bevor ich anfange dich zu jagen um euch zur Strecke zu bringen :).
Und weil es so schön ist: Nicht die geschnittene FSK 16 Fassung gucken. Da fehlen nämlich auch noch ein paar Dialogszenen die recht witzig sind.

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alanger

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nicht ganz so mein film, trotz aller vorfreude, aber klasse text.


SamRamJam

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Danke :)


SamRamJam
über 2001 Maniacs 2 - Es ist angerichtet

5.5Geht so

Ich fand den Film eigentlich genauso wie Teil 1. Natürlich sind die Charaktere reine Klischees und politisch unkorrekt sind sie auch. Ob nun Juden, Schwarze, Schwule, alle scheinen sie verhasst zu sein im Süden. Ist es dem Süden unfair gegenüber? Aber sicher doch. Aber mehr darüber nachzudenken würde der Filmreihe mehr zugestehen als sie will. Eigentlich sind diese beiden Filme wie die billigen Witze die man sich damals auf dem Schulhof erzählte, heutzutage aber nur wenn man ein paar Bier zu viel hatte. Und je Betrunkener die Zuhörer, und umso rassistischer oder sexistischer der Witz desto lauter wird gejohlt für gewöhnlich. Ernstgemeint sind die Witze nie (zumindenst will ich keinen persönlich kennen der sowas ernst meint) aber lachen tut man trotzdem. Ob die Welt dass nun in Filmform braucht? Keine Ahnung, wahrscheinlich eher nicht. Aber wirklich stören tun sie auch nicht. Aber dadurch, dass sie indiziert und geschnitten sind (dem Teil hier fehlen fast 7 Minuten in Deutschland, auch wenn sie als Bilder als Slideshow auf der DVD mit drauf sind) bekommen sie eine größere Aufmerksamkeit als sie eigentlich verdienen. Ich meine, wenn die Maniacs zu dem Song ''Maniac'' abtanzen und einen alternativen Text über Kannibalismus singen, wer kann das denn ernst nehmen?

An sich ist der Film schlechter gemacht als Teil 1, allerdings sind die Ideen noch abgefahrener (in der Uncut Fassung. Die deutsche Version kann ich nicht wirklich empfehlen). Ich versteh nur nicht waurm einige meinen der Erste sein toll und der zweite schlecht. Ich finde beide gleich blöd. Aber betrunken in lustiger Runde kann das mal ganz lustig sein.

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lieber_tee

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Hat keine Nährwert tiefer über diesen Streifen nachzudenken. Er war mir einfach zuuuu doooof.:) Schön das du wenigstens (etwas) deinen Spaß hattest...


SamRamJam

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:D


SamRamJam
über Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung 3D

Wieso kann man hier den Film in der 2D als auch in der 3D Version bewerten? Ist doch beides mal der selbe Film...
Müsste man dann nicht auch die alten drei Teile unabhängig von der Special Edition bewerten können?

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fkfilmkritik

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Es hat einen Vorteil: Man hat mehr Wertungen oben stehen! ;P


HulktopF

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warscheinlich gibts keine yoda puppe in 3D sondern nen CGi yoda zu sehen, meine vermutung.


SamRamJam
über 2001 Maniacs

5.5Geht so

Irgendwann Anfang der 90er waren Splatterkomödien alá ''Braindead'' eher kuriose Ausnahmen. Filme die meist nur eingefleischte Gorehounds ansprachen und durch seine Überdrehtheit und expliziten Gewaltdarstellung nur ein Schattendasein fristen durften. Durch die häufigen Schnitt- und Indizierungsmaßnahmen in Deutschland wurden sie hier auch nicht gleich zum Renner. Mittlerweile gibt es aber so viele Splatterkomödien dass man es schon als eigenes Genre betrachten kann. Wie auch bei ''Feast'' oder ''Piranha 3D'' habe ich so meine Probleme mit dieser Art Film. Ihnen mangelnde Kreativität vorzuwerfen würde seltsam anmuten, immerhin sind andere Horrorfilme bzw. Slasher auch nicht immer superintelligent. Allerdings geht es in ihren Geschichten meistens noch um irgendwas. Auch Horrorkomödien wie ''Jack Frost'' leben von den unglaublich zahlreichen Slapstik- Einlagen und sorgen so für Abwechslung.
Nun, Filme wie ''2001 Maniacs'' und ''Piranha 3D'' setzen ab einem bestimmten Punkt nur noch auf die überzogen zelebrierte Gewalt. Prinzipiell habe ich nichts gegen, jedoch ödet dass auch irgendwann an. Anal aufgespießt oder herausspringende Augäpfel ist so mal ganz lustig, hat man aber auch schon in anderen Filmen in anderen Zusammenhängen gesehen. Um sich seiner ''Blödheit'' vollends hinzugeben dürfen alle 15 Minuten Brüste in die Kamera gehalten werden (meist frenetisch umworben mit Titten, was wahrscheinlich bald zum eigenen Subgenre ''Blood & Tits'' oder so führen wird).
Daher meine verhaltene Reaktion auf dieses Genre. Irgendwie ganz unterhaltsam, find ich aber auf Dauer zu Blöd und zu Simpel. Da schaue ich lieber echte Slasherfilme wie ''Freitag der 13.'' wo der Humor durchaus augenzwinkernd ist und viel Sex drin ist, der Film sich aber irgendwo noch selber ernst nimmt.
Direkt zu ''2001 Maniacs'': Immerhin unterhält der Film mit einem ungewöhnlichen Setting, und der Haß der Südstaaten ist irgendwie auch putzig dargestellt. Ob der Film in Deutschland mit Ost und West funktionieren würde? Oder wäre dass dann schon wieder politisch unkorrekt?

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Mimuschka

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zu deinem vorletzten satz fällt mir ein: darüber gibt es sogar einen film, haha ;-)

http://www.moviepilot.de/movies/das-deutsche-kettensaegenmassaker


SamRamJam

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Tatsache, ich erinner mich dunkel dass der mal vor zehn Jahren oder so auf Vox lief... allerdings glaube ich, dass ich den nun auch nicht unbedingt noch mal sehen muss, irgendwie war der ganz schön gaga ;)


SamRamJam
über Feast

6.0Ganz gut

Ja, der Film ist ganz lustig. Eigentlich hat er alles was ich in Filmen mag, bekloppte Story, viel Blut, viele Monster.
Trotzdem stört mich immer irgendwas an diesen Hochglanz- Filmen die sich immer darum bemühen trashig zu sein, dafür aber nunmal ein zu hohes Budget haben. Daher schaffe ich es irgendwie nicht Filmen wie ''Feast'' oder ''Piranha 3D'' uneingeschränkt mein Herz zu öffnen. Sie wirken auf mich zu sehr bemüht einem horrorfremden Publikum zu gefallen, in der Absicht ihnen dass zu geben was die Schreiber dachten, dass das Publikum von einem Horror erwarten würde. Kommt mir alles sehr kalkuliert vor.
Trotzdem kann man diesen kleinen ''Hochglanz B- Filmen'' oder ''Trash A- Filmen'' nicht so richtig böse sein. Der Film ist lustig und unterhält, was vor allem am rasanten Tempo liegt welches den ganzen Film durchzieht. Hinzu kommen noch echte Puppen als Monster ohne störende CGI. Also ein kleiner netter Film der nicht allzulange nachhallt.

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SamRamJam

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Ach echt? Na gut, da reichte mein Hintergrundwissen nicht aus, ich war geblendet von den Namen Craven, Damon und Affleck :)


duffy

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Die haben halt auch die für das Projekt ausschlaggebende Show (Project Greenlight) produziert.


SamRamJam
über Die Klasse von 1984

8.5Ausgezeichnet

''Die Klasse von 1984'' hat mich von der Art her auch an ''Das Ende- Anschlag bei Nacht'' und ''Die Warriors'' erinnert. Alles drei Dystopien auf ihre Art und alle drei gelten als Kultfilme ihrer Generation, sind aber in meiner so gut wie vergessen. Aber es sind auch Filme in denen der Untergang der Gesellschaft vor der Haustür stattfindet. Ob nun in einer Polizeistation, in der U- Bahn oder eben an der Schule. Durch die Direktheit schockierender als heutige, sogenannte Dystopien wie ''V wie Vendetta'' wo die Probleme weltumspannend sind, jedoch bar von jeglichem realen Bezug.
Dabei kann man bei ''Die Klasse von 1984'' gar nicht aufhören, den Film immer wieder neu zu interpretieren und neue Ansätze der Geschichte zu sehen. Verwahrlosung, Drogensumpf, Schulgewalt, überforderte Lehrer, eine kontinuierlich steigende Spannung die sich auf direkte Art entlädt, wahrscheinlich in der einzigen Möglichkeit der Entladung. So ehrlich sind Filme heute nicht mehr. Das ist kein Aufruf zur Gewalt oder die Botschaft das Gewalt nur mit Gegengewalt bekämpft werden kann, dass ist eine Parabel für den Kampf gegen Windmühlen. Den Kampf gegen ein System wo die Bösen Recht kriegen weil es einfacher für die Guten ist wegzusehen.
Durch diesen direkten Strudel, wo die Ereignisse fortlaufen, Gewalt immer wieder zu Gegengewalt führt und die Taten von den Lehrern auch als von den Schülern nachvollzogen werden können, macht das Ende so einzig konsequent in seiner Art. Kein Wunder also dass die deutschen Behörden gleich mit fadenscheinigen Erklärungen winkten und nach Indizierung schrien. Sicher, der Film ist gerade gegen Ende harter Tobak, allerdings noch lange kein Indizierungsgrund. Vielleicht hielten die deutschen Behörden Schulgewalt ja auch einfach für ein amerikanisches Problem welches nichts in deutschen Videotheken zu suchen hatte?!
Anbei: ''We are the future'' von Alice Cooper war mir schon lange bekannt. Ich wusste aber nie dass es aus diesem Film ist. So macht wiederhören Freude.

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SamRamJam

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@lieber_tee: Wie gesagt, gerade in Deutschland musst du aufpassen in welcher Version du den kriegst. Oder hast du irgendwo noch eine ungeschnittene VHS?


lieber_tee

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Es gibt genügend deutsche DVD-Uncut-Versionen von 1984. Aber aufpassen muss man immer und sich vorzeitig informieren, hier in Deutschland. Leider.


SamRamJam
über Kinder des Zorns 6 - Isaacs Rückkehr

0.5Schmerzhaft

Wenn man nichts mehr zu erzählen hat dann sollte man es sein lassen. Der Film versucht krampfhaft wieder zurück zum Ursprung zu kommen. Die Handlung ist wieder in Gatlin und selbst Isaac darf wieder vorkommen. Nur ist er logischerweise nun 20 Jahre älter. Bleibt die Frage: Was ist mit der Idee das sich alle zornigen Kinder mit 19 selbst umbringen müssen? Passt nicht in den Film und wird deswegen einfach nicht erwähnt, dafür gibt es dann aber eine konfuse neue Prophezeiung um die Zeugung eines Auserwählten. Warum der irgendwie wichtig ist oder es jemanden intressieren sollte ob dieser nun gezeugt wird oder nicht wird nie wirklich geklärt. So wie ich die Sache sehe läuft es nur darauf hinaus das ein paar Spinner einen neuen Anführer haben den sie anbeten können.
Handwerklich ist der Film gar nicht mal so schlecht gemacht. Kulisse, Bild, Ton und Schauspieler passen (für eine Direct-to-Video Produktion). Trotzdem bleibt ganze Zeit die Frage inwieweit die Geschichte um Prophezeiungen von Relevanz sein sollte. Für einen Horrorfilm viel zu lasch, alle anderen Genres spricht der Film ohnehin nicht an. Dann lieber noch mal Teil 5 gucken. Schließlich geht es um verrückte Kinder mit Landwirtschaft- Optik und nicht um krude Selbstbeweihräucherungsgeschichten die ganz nebenbei den eigenen Vorlagen, um deren Aufbau sie sich so bemühen, komplett wiedersprechen. Einfach ein Kaka- Film bei dem wahrscheinlich keiner weiß, worauf der eigentlich hinaus wollte.

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