Schmoney
Schmoney hat sich Sat, 16 Jun 2012 19:10:40 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon 27 Filme bewertet und hat schon 52 Kommentare geschrieben. Mehr
| Meine Lieblingsschauspieler: | Dwayne, The Rock, Johnson |
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Bevor ich den Film gesehen habe, wusste ich garnichts von diesem HFR gehört, kann auch nicht wirklich sagen, welche Version ich gesehen habe. Tatsächlich fand ich die Künstlichkeit des Films jedoch mehr als irritierend. Das ganze sah zu Hälfte wie ein Animationsfilm aus, gerade was die Zwerge angeht. Während der Anführer Thorin komplett menschlich aussieht, ist Bombur beispielsweise eine wandelnde…
Bevor ich den Film gesehen habe, wusste ich garnichts von diesem HFR gehört, kann auch nicht wirklich sagen, welche Version ich gesehen habe. Tatsächlich fand ich die Künstlichkeit des Films jedoch mehr als irritierend. Das ganze sah zu Hälfte wie ein Animationsfilm aus, gerade was die Zwerge angeht. Während der Anführer Thorin komplett menschlich aussieht, ist Bombur beispielsweise eine wandelnde Comicfigur und auch der böse Ork sieht aus, als wäre er einem billigen Computerspiel entliehen.
Dazu kommen langgestreckt Szenen, gerade in Bilbos Haus, gepaart mit sanftem Humor. Zugegeben, "Der Hobbit" ist eigentlich ein Kinderbuch und als Kinderfilm wäre der Film wahrscheinlich super, aber die anvisierte Zielgruppe sind sicherlich keine Kinder, weswegen man auch zurecht kritisieren kann, dass zu keinem Punkt auch nur annähernd die grandiose, bedrohliche und epische Atmosphäre eines "Herr der Ringe" erreicht wird und der Film zwar mit schönen Landschaftsaufnahmen, aber sonst belanglos vor sich hindümpelt.
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SUSHI258 Fri, 18 Jan 2013 14:47:42 -0000
Antwort löschenSah grad diese Kritik und beschloss keine eigene zu schreiben. Ich hätte es anders formuliert, aber meine Kernaussagen sind hier komplett enthalten ;)
SUSHI258 Fri, 18 Jan 2013 14:49:49 -0000
Antwort löschenDas Einzige, was ich noch ergänzen würde, ist das viel zu abrupte Ende. Da schien endlich mal ein wenig Spannung reinzukommen und dann kommen die Credits.
Akula00 Fri, 18 Jan 2013 19:45:06 -0000
Antwort löschenDas Ende ist doch nur logisch! Weiß man auch, wenn man das Buch gelesen hat. Und man weiß, dass es noch zwei weitere Teile geben wird.
SUSHI258 Fri, 18 Jan 2013 20:43:31 -0000
Antwort löschenIch habe nur den Anfang des Buches gelesen. Verwehrt mir das das Recht, den Film als eigenständiges Medium zu bewerten? Wieso halten sich eigentlich besonders bei HdR alle für etwas Besseres, die die Bücher kennen?!
Ich weiß auch so, dass es noch zwei Teile gibt und dass das Ende deshalb offen bleiben würde.
Ich fand es hier einfach zu plötzlich. Ich hatte eher eine Szene erwartet, in der man nochmal alle Abenteurer sieht und die Kamera dann langsam nach oben hin abschweift oder etwas in der Art. Stattdessen bekommt man eine Szene, die scheinbar einen vermeintlichen Showdown ankündigt(der mir übrigens im Film gefehlt hat) und dann wird der Abspann eingeblendet.
Obwohl ich ein großer Family Guy Fan bin, war der Film nicht nur gemessen an meinen Erwartungen schlecht. Der gesamte Film wirkt ganz einfach lieblos und zusammengesetzt. Die wenig interessante Geschichte lässt keine Identifikation mit den Hauptfiguren zu, besonders weil Handlungsstränge teilweise garnicht zu Ende erzählt werden, z.B. was die Karrieren der 3 angeht.
Das alles wäre weit weniger…
Obwohl ich ein großer Family Guy Fan bin, war der Film nicht nur gemessen an meinen Erwartungen schlecht. Der gesamte Film wirkt ganz einfach lieblos und zusammengesetzt. Die wenig interessante Geschichte lässt keine Identifikation mit den Hauptfiguren zu, besonders weil Handlungsstränge teilweise garnicht zu Ende erzählt werden, z.B. was die Karrieren der 3 angeht.
Das alles wäre weit weniger dramatisch, wenn man stattdessen konsequent auf Selbstironisierung wert gelegt hätte, oder sich zumindest für eine Art Humor entschieden hätte. Tatsächlich ist das ganze aber ein zusammengewürfelter Haufen. Teilweise driftet der Humor komplett ins Absurde ab, z.B. der Erzähler am Anfang oder Johns Version, wie er und Lori sich kennen gelernt haben, was aber komplett vorhersehbar ist und zu inkonsequent ist. Meistens gibt es einen Sitcom typischen Humor, der sich vor allem auf mäßig interessante Nebencharaktere oder die Beziehung von John und Ted zueinander verlässt. Um das ganze abzurunden gibt es noch die verrückte Partyszene mit einem Schauspieler, der sich selbst spielt, was wohl heutzutage in keinem vernünftigen Film mehr fehlen...
Den kompromisslosen Humor von Family Guy sucht man vergebens. Wahrscheinlich ist das durchaus beabsichtigt, schließlich möchte Seth MacFarlane vermutlich nicht für alle Ewigkeit "der Typ, der Family Guy gemacht hat" sein, aber so hat selbst Meg hundertmal mehr Charisma als jeder Charakter in Ted. Und das ist wirklich eine Leistung!
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Kaskodil Thu, 24 Jan 2013 12:12:43 -0000
Antwort löschenStimme ich so zu.
Kleiner Nachtrag trotzdem: "Johns Version, wie er und Lori sich kennen gelernt haben" ist eine Parodie auf "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug", ein alter Comedy-Klassiker, in dem diese Szene vorkommt und 1 zu 1 übernommen wurde. Seth versucht also wie in Family Guy (für Filme- und Serienkenner oft offensichtlich) Komik durch das Aufgreifen und Abändern von Szenen aus anderen Quellen zu schaffen.
Ich weiß, ich weiß, jeder erwähnt die 6000 Dollar Produktionskosten hier und doch komme ich nicht drumrum, sie zu erwähnen. Mit den Produktionskosten für seinen bisher teuersten Film, The Dark Knight Rises, hätte Christopher Nolan sein Spielfilmdebüt Following über 41000 mal drehen können.
Gerade am Anfang weiß die Geschichte um den heruntergekommenen, voyeuristischen Schriftsteller Bill…
Ich weiß, ich weiß, jeder erwähnt die 6000 Dollar Produktionskosten hier und doch komme ich nicht drumrum, sie zu erwähnen. Mit den Produktionskosten für seinen bisher teuersten Film, The Dark Knight Rises, hätte Christopher Nolan sein Spielfilmdebüt Following über 41000 mal drehen können.
Gerade am Anfang weiß die Geschichte um den heruntergekommenen, voyeuristischen Schriftsteller Bill und den sicher auftretenden Einbrecher Cobb zu unterhalten. Durch die wacklige Kamera, der fehlenden Farbe (Mutmaßlich zwei Folgen des geringen Budgets) und das am Anfang gezeigte Gespräch Bills mit einem unbekannten Mann entsteht eine Art Doku-Stil, der Zuschauer hat den Eindruck als wäre er derjenige, dem die Geschichte direkt erzählt wird, als wäre er selber dabei, ein inaktiver dritter im Bunde. Diesem Eindruck kommen auch die wenigen Nahaufnahmen zugute.
Gerade die Person Cobbs ist dabei wahnsinnig interessant, zurecht entsteht von Anfang an der Eindruck, dass der Mann einen Plan verfolgt, was zu einer dauerhaften Spannung in der eigentlich recht unaufgeregten ersten Hälfte des Films führt. Ein persönliches Highlight ist der "Einbruch" in Bills eigene Wohnung. Es wird erst am Ende explizit gesagt, aber dem Zuschauer ist klar, dass Cobb Bescheid weiß und Bill auf geschickte, gleichzeitig herablassende Weise zu seinen Zwecken biegt.
Mit dem Auftritt der Frau in die Geschichte wird das ganze etwas konfus. Zwar ist die Person an sich hochinteressant, eine verstörte Frau flüchtet sich in Emotionslosigkeit, aber der Plot beginnt abzuheben. Die Naivität Bills wirkt aufgesetzt, der Beweggründe Cobbs sind an den Haaren herbeigezogen. Dabei offenbart sich der Nachteil des oben beschrieben Doku-Stils, der die schnell aufeinanderfolgenden Geschehnisse grotesk und zusammenhangslos erscheinen lässt. Zudem verhindert er jegliche Emotionale, die durch die mehr als kühlen Characktere sowieso schon fast unmöglich gemacht wird.
Mit Nolans nächstem Film, Memento, teilt Following nicht nur die komplizierte Geschichte, sondern auch die komplizierten Zeitsprünge. Während Memento diese jedoch logisch erklärt und stilistisch sicher präsentiert, scheinen sie hier fehl am Platz zu sein, da sie bis auf das oben genannte Gespräch, willkürlich sind und Szenen zeigen, die nicht die Ursache für zukünftig Geschehnisse in Frage stellen und so die Spannung anregen, sondern durch den erwähnten Stil eher wie losgelöste und damit unspektakuläre Episoden wirken.
Für 6000 Dollar ein Meisterwerk. Die Kosten außenvorgelassen ein guter, innovativer Film!
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Die Vorstellung, dass es solche Frauen tatsächlich gibt, sorgt bei mir für Übelkeit!
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Spartacus
Schmoney 7.0 "Sehenswert" Tue, 19 Jun 2012 22:41:37 -0000
Bei Myvideo gibts die Serie gratis und ich dachte mir: Schaden kanns ja nicht. Wie sehr ich mich geirrt habe. Etwas dämlicheres als die ersten paar Folgen habe ich selten gesehen, fürchterliches Rumgeschmalze zwischen vollkommen aus dem Kontext rausgelöstem, brutalem Gemetzel.
Nun habe ich aber häufig Schlafprobleme und da ist es einfach angenehm und praktisch auf seinem Ipod weiterzugucken. Zum Glück! Mit jeder Folge wird die Serie spannender, die Story interessanter und der Hauptcharakter vielschichtiger, was ich zunächst nie von ihm gedacht hätte. Mittlerweile bin ich mit der ersten Staffel und dem noch besseren Prequel durch und kanns kaum erwarten mit Staffel 2 anzufangen.
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Chribu73 Fri, 22 Jun 2012 11:32:37 -0000
Antwort löschenEcht??? Das wird noch was?? Ich hab nur 2 Teile geschafft und obwohls angenehm auf MyVideo zu schauen ist, genau wie Sons of Anarchy, musst ich einfach abbrechen.
Ausser den von dir genannten Punkten fand ich ausserdem das die Serie mehr will als das Budget zulässt. Vieles wirkt einfach extrem billig. Kann mir jedenfalls kaum vorstellen das dieser Quark tatsächlich noch besser werden soll...
Crowsen Fri, 22 Jun 2012 16:49:30 -0000
Antwort löschenNope. Durch den Tod des Hauptdarstellers ist die Zweite Staffel schon wesentlich schlechter. Der bringt`s nicht gut rüber. Dazu nutzt sich so ne Serie halt irgendwann ab und es gibt kaum Kämpfe mehr in der Arena.
Ich geb der 1. Staffel ne 9 dem Prequel ne 8 und der zweiten ne 6.5
CaroSalvatore Wed, 07 Nov 2012 21:36:41 -0000
Antwort löschenmit der 3 staffel ist spartacus abgeschlossen. Es wird nicht abgesetzt sondern der Produzent der Serie will die Serie mit staffel 3 zu einem würdigen und guten ende bringen und nicht mit etlichen neuen staffeln es unnötig in die länge ziehn
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Dieser Film bettelt geradezu nach einem Verriss. In 138 Minuten werden keine Kosten und Mühen gescheut so viele klischeehafte Handlungsstränge wie möglich einzubringen, von denen einige dann nach der Hälfte wieder achtlos fallen gelassen werden.
Das beste Beispiel ist wohl Nico, deren generische Sex-Drogen-blablabla Geschichte von Beginn an zu langweilen weiß, sodass man sich sehnlichst ins…