schnacksel - schnacksels Kommentare zu Filmen

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schnacksel
über Tobis Filmclub

Ich fand die Szene in VIRGIN SUICIDES super, wo die jüngste der Töchter im Krankenhaus liegt und der Arzt zu ihr sagt: "Du bist doch noch viel zu jung, um zu wissen, wie hart das Leben ist." Darauf sie: "Ach, wirklich Doktor? Waren Sie mal ein 13-jähriges Mädchen?" :))

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schnacksel
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dieses video ist spekta-ta-kulär (5:04)!

@till: kannst du das hasenkostüm vielleicht öfter für uns tragen? sei unser moviepilot bunny!!!

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Fuzzy Dunlop

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Klar, wenn ich dafür ne Festanstellung bekomme. Da würde ich noch ganz andere Dinge für tun.


schnacksel
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Oh yes! Auf diesen Film hab ich ewig gewartet! Shoppen ist einer meiner Lieblingsfilme und mit "Der letzte schöne Herbsttag" scheint Westhoff nahtlos da anknüpfen zu können, wo er aufgehört hat! Sehr cool!

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dbeutner

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Ging mir vor dem Sehen des Films sowas von so... Aber danach... Wenn meine 90 Minuten nicht völlige Lebensverschwendung waren, mögen sie noch dazu dienen, Dich vor dem gleichen Unglück zu bewahren (vgl. Kommentar auf der Filmseite).


schnacksel

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uiiii, wie traurig! :( aber sieh's positiv: das waren keine verschwendeten 90 minuten - du bist jetzt verdammt nochmal schlauer als vorher und weißt, dass westhoff überschätzt wird! :)

ich gehe also vorgewarnt ins kino und lasse mal alle erwartungen zu hause - neugierig bin ich eben doch.


schnacksel
über Enter the Void

5.0Geht so

Ich mach es kurz: Ein Film wie ein epileptischer Anfall. Ein Drogentrip, aber ein schlechter. Darin aber auch verdammt überzeugend! Tolle Ästhetik, aber mindestens eine Stunde zu lang.

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schnacksel
über Deep in the Woods - Verschleppt und geschändet

6.5Ganz gut

Au Fond des Bois erzählt die Geschichte einer psychischen und physischen Besitznahme, die verstört. In den bestens besetzten Hauptrollen brillieren die engelsgleiche Isild Le Besco (inzwischen die unverzichtbare Muse von Regisseur Benoît Jacquot) und Nahuel Pérez Biscayart (bekannt aus GLUE), der seine Rolle des animalischen und übersinnlich begabten Verführers bestens ausfüllt. Seine starken Momente hat der Film im Wechselspiel der beiden Protagonisten, die sich von Anfang an gleichermaßen anzuziehen als auch abzustoßen scheinen. Leider verliert sich der Film gegen Ende hin zunehmend in unnötig langen Dialogen und Beweisführungen vor Gericht, die den Film nicht länger zu tragen vermögen. Ein kleines, böses Märchen in neo-romantischer Tradition, das in seinen schlechten Momenten an Tykwers Das Parfum erinnert, in seinen starken aber überzeugend zeigt, wie sich eine Machtbeziehung in ihr Gegenteil verkehrt.

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schnacksel
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Der Traum aus dem ersten Video verfolgt mich jede Nacht!!!

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schnacksel
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Ganz neu rausgekommen, aber hätte durchaus einen Platz in der Rangliste verdient: DU SOLLST NICHT LIEBEN - eine schwule Liebesgeschichte in jüdisch-ultraorthodoxem Umfeld. Eigentlich ein ziemlich stiller Film, unter dessen Oberfläche es aber ordentlich brodelt.

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Peinlich! "Also, ich selbst hab ja nix gegen Ausländer, ABER..."

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J0J0

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Und nicht vergessen: "Einige meiner besten Freunde sind Ausländer..."


schnacksel
über die Serie Im Angesicht des Verbrechens

Dominik Graf liefert mit "Im Angesicht des Verbrechens" keine billige Fernsehkrimi-Schmonzette, wozu das Thema Russenmafia in Berlin schnell verführt. Stattdessen entwickelt das Drehbuch parallel drei Handlungsstränge, die immer wieder miteinander verknüpft werden. Auf der Bildebene geschieht dies teilweise sogar ganz poetisch (Marek und Jelena im Wasser) - für einen Fernsehkrimi absolut einzigartig. Dass der Zehnteiler zur Berlinale in Gänze gezeigt wurde, unterstreicht die außergewöhnliche Qualität der Krimi-Kurzserie. Bleibt zu hoffen, dass nun auch die hohen Produktionskosten (man spricht von 10 Mio. Euro) wieder eingespielt werden können.

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schnacksel
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kleines UPDATE: die änderungen werden erst in der nacht von mittwoch auf donnerstag online gehen. dafür natürlich umso hübscher! ;)

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Chrisetoph

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Dieses Hin und Her geht mir auf den Sack. ;)


Sonse

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@Chrisetoph: Und mir auf die Eierstöcke. ;)


schnacksel
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Ihr habt's wahrscheinlich längst gemerkt - seit heute Mittag gibt es die erste Anzeige auf moviepilot. Am rechten Rand, quasi neben der normalen Website, wird zum Klicken eingeladen. Ich weiß, das ist jetzt nicht gerade die optisch und inhaltlich schönste Kampagne und so ziemlich das Gegenteil von dem, was wir für die Zukunft planen. In erster Linie testen wir damit erst einmal die technische Funktionalität der neuen Werbeplätze. Habt also bitte noch etwas Geduld mit uns! :)

Vielen Dank auch für die vielen positiven Kommentare zu unserer Ankündigung!!! Hier im Büro sind alle sehr froh darüber, dass ihr so viel Verständnis für unsere Initiative zeigt!

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schnacksel
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"halbnackte Knaben – eigentlich sollte die katholische Kirche begeistert sein" - Cindy, du bist ja sooooo böse!

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schnacksel
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ach du sch... wer will den henry maske bitte 90 minuten lang reden hören?

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schnacksel
über Pans Labyrinth

10.0Lieblingsfilm

wow. ich bin maximal geflasht. dieser film gehört zu den schönsten und perfektesten, die ich je gesehen habe. mehr kann ich grad nicht sagen, aber in den nächsten tagen kommt noch eine ordentliche würdigung...

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nurleben

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maximal filmgeflasht zu sein is was sehr geiles :)


moench

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Ich wurde auch ins kalte Wasser geschmissen und der Film hatte mich einfach nur umgehauen, weil ich keinen schimmer hatte was da auf mich zukommen würde :D


schnacksel
über Hass

9.0Herausragend

Es gibt Filme, die sind so präzise inszeniert, dass sich ihre Bilder unweigerlich ins Gedächtnis einbrennen. Dieser Film gehört dazu! In Frankreich ein großer Publikumserfolg und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, ist das Politdrama in Deutschland nicht ganz so bekannt. Es ist die Geschichte einer Radikalisierung: Gezeigt werden 24 Stunden im Leben dreier Jugendlicher aus der Pariser Banlieue. Nachdem Polizeibeamte bei einer „Routinekontrolle“ einen ihrer Freunde lebensgefährlich verletzt haben, wird eine Spirale aus Frustration, Gewalt und Gegengewalt in Gang gesetzt, welche nicht mehr kontrollierbar scheint, als einer der Jugendlichen eine Waffe findet...

Durchweg in Schwarzweiß gedreht und unter Einflechtung von dokumentarischem Filmmaterial zeigt der Film Gründe für die sozialen Unruhen in Frankreich auf. Er findet Bilder für den trostlosen Alltag der Vorstadt und unterlegt diese mit einer hyperrealistischen Tonspur, welche immer wieder auf die Nervosität der Großstadt verweist.

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schnacksel
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arrrghhhh, mir wird schon von den ausschnitten ganz schlecht... ein remake, das die welt nicht braucht! aber die cash-cow will ja gemolken werden...

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schnacksel
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cineastische Leichenschändung der ganz besonderen Art... sehr schön! ;)

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schnacksel
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Jetset. Penelope macht sich übrigens jut als Audrey-Hepburn-Verschnitt! Aber ich vermisse einige viel herausragendere Almodóvar-Szenen... :(

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schnacksel
über Mädchen in Uniform

6.0Ganz gut

Die 50er waren prüder und langweiliger als die 30er! Überdeutlich wird dies im Vergleich einer Schlüsselszene des Films aus den 1930er Jahren mit dem Remake von 1958. Das von den Stiftsmädchen verehrte Fräulein von Bernburg dreht am Abend seine Runde durch den Schlafsaal der Elevinnen, um jeder einen Gute-Nacht-Kuss auf die Stirn zu drücken. Wo sich Manuela im Original aus den 30ern noch liebeshungrig um ihren Hals wirft und mit einem eindeutig erotischen Kuss auf den Mund belohnt wird, bleibt sie in den 50ern auf Distanz und erhält neben einer verbalen Aufmunterung den gleichen Stirnkuss wie alle anderen.

Überhaupt erscheint die Brisanz und prickelnde Ambivalenz der Fassung aus den 30er Jahren in der Neufassung abgemildert zugunsten leichter Unterhaltung. Die exzentrischen jungen Damen aus dem Original werden in der Neuverfilmung eher als pubertierende pausbäckige Kinder denn als junge Frauen gezeigt. Aus „Sex-Appeal“ wird „das gewisse Etwas“.

Und auch der Schluss wurde geglättet. Im Original steigt eine zutiefst erschütterte, gebrochene, aber scheinbar uneinsichtige Oberin die Treppen hinab, um schließlich im Dunkel zu verschwinden. Ob sie am nächsten Tag ihr strenges Regiment wieder übernimmt oder die reformerischen Ideen des Fräulein von Bernburg sich durchsetzen werden, bleibt offen und regt den Zuschauer zum Nachdenken an. Im Remake wird nun ganz explizit gemacht, was im Original noch offen blieb: Die Oberin und Fräulein von Bernburg treffen im Krankenzimmer Manuelas nochmals aufeinander. Die geläuterte Oberin reicht der einst verhassten Manuela die Hand und bittet Fräulein von Bernburg ausdrücklich um ihr Bleiben. Diese verneint und verlässt das Stift, da sie dort ja nicht mehr gebraucht werde – der autokratische Führungsstil der Oberin scheint gebrochen.

Trotz Romy Schneider – das Original ist seinem Remake vorzuziehen!

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nurleben

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gut zu wissen :)


schnacksel
über Rent

2.5Ärgerlich

Dieser Film ist ein echtes Ärgernis. Er basiert auf dem gleichnamigen bahnbrechenden Musical von Jonathan Larson und übernimmt die grandiose Musik und die schlüssigen Texte seiner Vorlage – glücklicherweise - nahezu durchgehend. Die Bilder aber, welche der Film findet, um eine abgefrackte New Yorker Bohème Ende der 80er zwischen Drogen, AIDS und monetären als auch künstlerischen Problemen zu porträtieren, sind nicht nur altbacken und einfallslos, sie sind auch problematisch. So kommt das heruntergekommene East Village in einer weichgezeichneten Hochglanzoptik daher, in der noch die letzte Dreckecke gemütlich und steril wirkt. Jeder Müllhaufen wirkt eigens für den Film inszeniert, was ihn insgesamt nicht authentisch wirken lässt. Gleichzeitig verklären die farbenfrohen, geglätteten Bilder ein heruntergekommenes, menschenfeindlich-bedrohliches Milieu zur coolen und behüteten Spielwiese von rebellierenden Middle-Class-Kids.

Was der Film gebraucht hätte, um es mit dem revolutionären Musical (welches erstmalig HIV als Thema auf die Musikbühne brachte) aufzunehmen, wäre eine experimentelle, gewöhnungsbedürftige Bildästhetik: Vielleicht grobkörnig-unscharfe und schnelle Bilder wie sie Alejandro González Iñárritu mit „Amores Perros“ vorgelegt hat und ein bisschen mehr Farbreduktion oder Sepia wie man es etwa von Kieślowski kennt. Die Produzenten müssen eine Ahnung davon gehabt haben, lassen sie doch den Dokufilm im Film, welchen Hobby-Filmer Mark mit seiner 16mm-Kamera dreht, in genau dieser flackerigen und reduzierten Auflösung erstrahlen. Es war wohl der Blick aufs Mainstream-Publikum, der dafür sorgte, dass – abgesehen von der schmissigen Musik – eigentlich nur der Film im Film sehenswert wurde.

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