sikkmeidack - sikkmeidacks Kommentare zu Filmen

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sikkmeidack
über Hostel 3

1.5Ärgerlich

Grütze-Grütze, Mütze-Glatze;
Den ersten beiden Teilen konnte ich sehr wohl was abgewinnen; sie haben maßgeblich den so sehr umstrittenen torture-porn erstmalig oder auf jeden Fall maßgeblich zur redundanten und oft nervtötenden Diskussion frei gestellt. Moralästhetiker und Wahr/heits/nehmungs-Polygamisten kriegten ordentlich Schub.
Das hohe Produktionsniveau von Roth wird erst mit diesem unsäglichen dritten Teil deutlich.
Die Geschmackspolizei würde diesen Film einbuchten und das Gericht with the full penalty of law auf Lebenszeit mit anschl. Sicherheitsverwahrung verurteilen und wegsperren.

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TheAtticChild

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Mein guter Sikk...kein Ding...fasse doch nichts böse von Dir auf. Das klang nur ein wenig nach dem Motto...Meine Meinung ist die einzig wahre ;-) Wobei ich schon Deine Meinung anderen vorziehe...geht doch runter wie Öl, oder...also immer fein Deine Meinung äußern!!! right now...open beer, watch movie.


sikkmeidack

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yesss. go for it.
Ich bin nicht die allwissende Müllhalde Marjorie und andere Meinungen und Standpunktdiskussionen haben mich schließlich u.a. zu der Person gemacht, die ich bin.


sikkmeidack
über Man on a Ledge

3.0Schwach

Warum?
Warum noch so einen Actioner, der sich in allen Punkten stabil als professioneller Film verkauft, aber dann letztlich in keinem einzigen abhebt? Durchschaubarer als Fensterglas wäre der Begriff ´Dutzendware´ dem Streifen geschmeichelt. Die Ideechen fühlen sich an wie am Reißbrett gezeichnete Entwürfe eines neuen Kreises.
Aber der Film hat einen riesigen Vorteil: Toilettenpausen sind selbst mit Diarrhö kein Problem, es sei denn man bekommt sie durch ihn.
Lame.

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sikkmeidack
über Der Gott des Gemetzels

8.5Ausgezeichnet

Polanski beschreibt hier auf amüsante Weise die sukzessive Auflösung sozialer Umgangsstrukturen. In einer Art Kammerspiel mit zwei Ehrepaaren, die den handgreiflichen Streit ihrer Söhne auf kompetente Weise kultiviert und zivilisiert befrieden wollen (?) und über pädagogische Folgemaßnahmen diskutieren, entwickelt sich ein ausufernder Wortkrieg, der mit Zynismus, ironisierenden Persönlichkeitsattacken und auch mit vulgären Ausfälligkeiten geführt wird. Sarkasmus, Verbalinjurien und die Verhöhnung der Schwächen des vermeintlichen Gegners, führen die Vier immer weiter in einen grenzüberschreitenden Bereich, wo das Niveau sinkt, die Masken fallen, die Knochen blank liegen und der vermeintliche wahre Charakter unter all der bourgoisen Aufgesetzheit seine hässliche wahre und bösartige Fratze zeigt.

Dabei fraternisieren mal die Geschlechter, dann bilden wieder die Paare eine Front und letztlich zeigt sich im Grunde jeder DEM opportun, der seiner Meinung im Schlagabtausch am nächsten liegt.
Eine sehr amüsante Groteske einer eskalierenden, teilweise hysterischen Zusammenkunft von vier mehr oder minder unglücklichen Menschen, die sich in `Virginia Wolf-Manier` zerfleischen und mal kurzerhand ihre gesamte "sophisticated attitude" auskotzen/sich zum archetypischen Einzelkämpfer entwickeln.
"Kein Mensch kennt den anderen… - Jeder ist allein."
Also hauen wir uns doch mal lustig aufe Fresse.

Irgendwie fühlte ich mich an diesen Abend erinnert:
<<Man sollte eben auf Campingplätzen keine Bekanntschaften machen… ---
Sie haben uns doch zuerst angequatscht! --- […]
JO-DEL-SCHNEP-FE ---
WIN-SEL-STU-TE ---
RAAAT-TE.>>

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sikkmeidack
über Henry: Portrait of a Serial Killer

2.0Ärgerlich

Ein gehätscheltes Enfant Tristesse, das oberflächlich und mit viel Dilettantismus, dafür aber ohne wirklich spannende Momente nüchtern bis spröde und fast ohne Unterhaltungswert einen entmenschlichten, soziopathischen Mörder und eine Chronologie seiner Morde oder vielmehr eine Ablichtung seiner Opfer nach dem Tode mit einem akustischen Echo der Agonie in der sie sich befanden, schildert.

Neben der atmosphärischen Fadnis hat der Film eine Erzählstruktur, die man als langweilig, schleppend und deprimierend bezeichnen kann. Diese erzeugten Stimmungen als künstlerisch stilisierte Instrumente zu deklarieren, ist für meine Begriffe überbewertet und fehl interpretiert.

Die Morde, die ja nun mal neben den einfältigen und wenig Einblick gewährenden stupenden Dialoge Hauptankerpunkte des Filmes sind, wirken aus heutiger Sicht schlecht inszeniert und bewegen sich ohne authentisches Acting am Rande der Lächerlichkeit oder wahlweise der überzogenen Härte.
Nach etlichen Jahren einer erneuten Sichtung kann ich dem Film nichts mehr abgewinnen.

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Mimuschka

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oh, das ist schade. bei kam er genau andersrum an...


sikkmeidack
über Sublime

9.0Herausragend

Verstörend, beängstigend, verwirrend und sehr emotional. Der surreale Vorhof zur Hölle; eine poetische und gleichsam grausame Reise in vergangene Tage und ein Horrortrip in abseitige Albtraumwelten. Eine ruhige, sehr fesselnd und stilvoll erzählte Geschichte, die mit tollen Bildern und einer brillianten Wirkung auf vielfache, eindrucksvolle Weise Gedankenmodelle und Interpretationen zwischen Leben und Tod anstößt.

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sikkmeidack
über die Serie Die Sopranos

So, ich bin mit der letzten Episode durch – Entzugserscheinungen halten sich in Grenzen – darf ich da wohl verraten, dass alle bis auf Veronica Ferris in einem Nuklearsupergau sterben? Nein, Spaß… Veronica Ferris schafft´s auch nicht.
Diese epische Serie hat Einiges zu bieten;
Die Sopranos ziehen einen in ihre Welten, in die verschieden Familien hinein… vor allem auch und im Besonderen in "La Famiglia".
Die über 80 Stunden Laufzeit hat man u.a. auch sehr geschickt für charakterliche Tiefenschärfen verwandt, die zu starken Identitätsbindungen des Zuschauers führten. Der Schauwert ist die meiste Zeit enorm hoch. Es gab Episoden und Situationen, die ob ihrer Intensität vermutlich für immer im Gedächtnis haften bleiben. Es wird nicht nur schlichtweg die äußerst brutale, aber effektive Arbeits- und Denkweise der Mafia betrachtet, sondern es werden viele Themen und Aspekte des Lebens auf nachvollziehbare, reflektierte und eindringliche Weise aufgezeigt.
Die interkulturellen, familiären, sozialen und amerikanischen Ambivalenzen, Doppelmoral, Bigotterie, psychologische Analogien, Deformationen und deren Zusammenhänge, die Spagate zwischen ausufernder Gewalt, Loyalität, Verrat, Freundschaft, Hinterlist, Paranoia, Liebe und Betrug werden ebenso brutal wie deutlich geschildert. Es gibt tatsächlich so viele Aspekte und Details in dieser Serie: they´re too many to mention.
Insgesamt haben mich die Sopranos aber nicht vollkommen überzeugt, weil es zu viele Längen, dramaturgische Gähn-Löcher und Plotverzettelungen gab. Hin und wieder wurde eine unangemessene Gewichtung auf Nebensächliches gelegt, während interessante Verläufe vernachlässigt in einer Sackgasse stehen gelassen wurden.
Wer Bock auf diese sicherlich beeindruckende Serie hat, einen langen Atem und ein Faible für´s Mafiagenre und psychologisch gehaltvolle Serien besitzt, sollte nicht nach der dritten Staffel alles hinschmeißen, denn wenn man das volle Ausmaß über diese wunderbare, zeitweise ärgerliche aber vor allem ambivalente Serie bekommen möchte, kommt man um meistens vergnügliche 86 Folgen nicht herum. Tipp: Nicht zu viele hintereinander schauen, sonst kommt es zu einem Überdruss, der sich dann wie folgt entladen könnte ;)))

Mein damaliges Originalhasspamphlet:
<<Drei Staffeln lang hab ich mir das reingekantet. Jetzt reicht´s. Diese fetten, italo-amerikanischen Mafia-cunts mit ihrem einfältigen Ehren-Kodex, dem ständigen Wangengeknutsche und ihrem hinterfotzigen Waschweiberklatsch reichen mir. Das Milieu, das ich an sich sehr unterhaltsam finde, gibt ordentlich Stoff her und das gereicht auch den Sopranos für ne ordentliche Einschaltquote; … aber ich bin aus diesem Pauly, Pussy, Junior, Big T… Anthony- Gedrissel mal so was von raus. Die Spannung, die hier aufgebaut wird, löst sich erst nach 2-3 weiteren Folgen oder, wenn man Pech hat, gar nicht auf.
Der Scheiß ist trotz aller feinfühligen Zwischentöne und seines guten Musicscores nicht mehr auszuhalten. "Die mach ich pulsarm kalt",… aber vorher werde ich 16 Tage mit heiserer, italienisch-bedrohlicher Stimme das Ganze ankündigen.>>

So kann man sich täuschen: Sie laufen auch noch nach 16 Tagen rum.

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A-Wax

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Mit dem Kommentar kann sogar Tony Soprano einigermaßen leben. Wobei ich mich schon frage wo Du "dramaturgische Gähn-Löcher und Plotverzettelungen" erkannt haben willst. Aber sei's drum, das ist dann wirklich Ansichtssache.

Gleichzeitig darf ich mich für meine etwas sehr plumpe Art der Kritik vor ein paar Wochen entschuldigen. Da bin ich vielleicht doch ein wenig übers Ziel hinausgeschossen.


sikkmeidack

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Allet jut A-Wax.


sikkmeidack
über Beutegier

0.0Hassfilm

Das ist ja mal ein ganz schlechter Beitrag und DAZU hat Jack Ketchum nicht nur die Buchvorlage, sondern auch noch das Script geliefert. Bravo. Phänomenal. Neben den Titeln, die ich schon gelesen habe, werden alle übrigen restlos gestrichen.
Erbärmlich, stümperhaftes Filmchen mit dämlichem Plot, schlechten Effekten, hirnlos handelnden Darstellern und knauseriger Atmo (in den meisten Szenen ist Nacht, in einer Szene in den Bäumen jedoch dann aber Tag – kommt sich nicht so genau). Das kann ich nicht begreifen,… da sind doch auch Horrorfans an der Produktion beteiligt. Sagt denn da keiner: "Hey Leute, der Topf auf dem Lagerfeuer sieht aus wie rote OBI-Baumarktfarbe mit einer verpackten Schweinshaxe darin"?- oder denken die sich dann, "ach komm, das Projekt haben wir eh schon gegen die Wand gefahren, wir ziehen das jetzt unmotiviert und uninspiriert bis zum Ende durch."? Hier wird so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann und noch darüber hinaus. Respekt.
Die verwilderten Kinder haben mich so genervt und *obacht* Spoiler: nach 2-3 Generationen haben die grundlos Ausgewilderten komplett ihre Menschlichkeit und ihre Muttersprache verloren/eingebüßt und sind zu Kannibalen mutiert, die gutturale Laute von sich geben und wie Frühzeitmenschen aussehen. Alle Achtung: das scheint plausibel.
Schlechter Gore-Verrecker. Ganz unten.

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sikkmeidack
über Scary Movie

7.0Sehenswert

Beiläufig nochmal geschaut. Pubertätsflachzotenlieferant. Hirn aus. Zwerchfell an. Doofy ist großartig, aber auch der ständig vergessene, überfahrene oder misshandelte Cody aus Teil 3 machen Spässken.
Gail, die Reporterin fragt in einer Pressekonferenz etwas und der Beamte fragt zurück: "Die Informationen waren streng vertraulich, woher wissen Sie das?“ Bevor sie antwortet, meldet sich der HilfszuarbeiterSheriff Doofy zu wort und sagt: "Gail schluhuckt"
"Die Sportlehrerin Miss Man: "Fühlst du dich unten rum nicht frisch? Hast du eine Abneigung gegen deinen weiblichen Geruch?" Hodenslam!
Eigentlich ist der Erste der 2t-schwächste Teil der Serie, insgesamt aber eine zotenreich bestückte Absurdität, die nicht seltig lustig ist.

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sikkmeidack
über Fight Club

10.0Herausragend

A life less odinary. Edward Norton (im Film namenlos) leidet unter Insomnia, ist gefangen in sinnfreien Alltagsstrukturen, die ihn langweilen und krank machen. Der antikonforme, tabulose Tyler Durden tritt in sein Leben und inspiriert ihn, nimmt eine vorbildhafte, heroische Personifizierung in seiner Denkstruktur ein, die für ihn Ausweg und Erlösung verheißt. Es wird brutal. Sie schlagen sich übelst in die Fresse. Doch der Schmerz ist nicht negativ belegt… - ganz im Gegenteil: Lebendigkeit, Freiheit und Ausgeglichenheit führen X zu einer sicheren Selbstwahrnehmung. Es entsteht ein Gefühl, das er mit anderen teilt und das sich zu einer Art Bewegung, zu einem Kult entwickelt. T. Durden bringt ihn in Grenzsituationen, wo es existenziell nur noch um Leben oder Tod, um das Festhalten oder Loslassen geht. Wenn der Verlust die Hauptangst ist, wie befreiend ist es dann, wenn man nichts zu verlieren spürt.

Weiter über die Geschichte zu berichten wäre für all jene, die den Film noch nicht gesehen haben, unverantwortliches Spoiling.

Für mich ist das eine revoltierende, Struktur brechende Antithese zur kapitalistischen Orientierungslosigkeit. Körperlich spürbare, teilweise autoaggressive Konformitäts-Brüche, eine Rebellion paralytischer Gesellschafsdeformationen. Ambivalenz, Revolution, Eskalation und zerstörerische Anarchie mit Aussicht auf Neues.
Meisterwerk.

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Anoirja

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Ach, da sind sie dann ja auch - die Punkte, die ich nach deinen gestrigen markanten Worten vermisst hatte. Was anderes hätte ich eigentlich auch nicht erwartet. Good-oh!


TheAtticChild

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YES...OH YES...


sikkmeidack
über Nightmare on Left Bank

8.0Ausgezeichnet

Letztlich ist der Film ein sehr gelungener Mystery-Genre-Crossover ohne besonders heraus stechende, actionreiche Situationen. Er überzeugt mitunter durch seine fabelhaften Bildkompositionen. Sie sind ästhetisch, eindringlich, berührend und stimmungsvoll. Der Sound/Musicscore fügt sich glänzend ein. Die Alltäglichkeit wird authentisch transportiert… und man kann den durchweg guten Darstellern in ihre Gedankenwelten folgen, aber bei der Dramaturgie wird sich mitunter mehr Zeit genommen, als eine durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne aushält, ohne gelegentlich abzuschweifen.
Insgesamt eine glänzende Bereicherung, die frisch und eigenständig einen alten Entwurf neu, glaubhaft und unterhaltsam mit viel Verve dar zeigt.

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sikkmeidack

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An mir ist diese Entwicklung auch vorbei gegangen. Ich find´s schade und grade bei stalker war ich schon echt traurig. Was soll´s? Als ordentliche Hedonisten stoßen wir virtuell an. Druschba und Skol ;)


Anoirja

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À la vôtre. ;)


sikkmeidack
über The Dark Knight

10.0Herausragend

Das Franchise `Batman` hat myriadenfache Adaptionen gefunden, doch hier ist es zur exemplarischen Perfektion geraten. Eine ausführliche Zusammenfassung der einzelnen herausragenden Faktoren würde sich unwesentlich von allem bisher Beschriebenen abheben und ist somit obsolet.
-warum denn so ernst?-
Nachtrag:
Bei Kostümevents sollte man es tunlichst vermeiden einen verschmierten Heath Ledger Joker zu mimen - das ist durch. Scarecrow aus den ersten beiden Teilen der neo-Trilogie schafft da deutlich mehr Impact.

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Mimuschka

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schön dich mal wieder zu lesen :-)


sikkmeidack

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thx. schugga.


sikkmeidack
über Chronicle - Wozu bist du fähig?

8.0Ausgezeichnet

Selten zuvor konnte ich filmische Situation so nachempfinden, die Freiheit so schmecken, spüren, erleben.
Genialst inszeniert und durch die Handcam im first-view-Modus mitfühlend, bleibt man ständig nah und märchengleich im gezeigten Modus. Leider verzettelt sich das Ding hintenraus für mich ein wenig im Kleingedruckten und ich wurde fast schon a bisserl zornig,- unterm Strich aber ein pulstreibender Film, der Träume in die Realität reißt.

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sikkmeidack

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schön, wenn´s kein Reinfall war. Ich fand die Flugszenen traumgleich und atemberaubend.


KonTaicho

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ja, da geht einem tatsächlich das herz auf ;)


sikkmeidack
über die Serie Hung - Um Längen besser

Sehr geile Serie mit überaus sympathischen Charaktere. Der Plot ist so absurd wie menschlich. Der tendenziell feinsinnige Humor äußert sich meist im eigenen Dauerlächeln, doch hin und wieder entwirft die Story Situationen, die unvergleichlich komisch sind und zum wiederholten Anschauen und Tränen in den Augen führen. Zu bemängeln ist, dass "Hung" -as far as I know- nicht fortgesetzt werden soll. Dafür gehen die Sopranos dann aber in die siebte Runde.

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TheAtticChild

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Endlich mal jemand, der die Serie auch mag :-)


sikkmeidack

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hi5clap ;)


sikkmeidack
über Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten

7.0Sehenswert

Das macht wirklich Spaß, Sherlock Holmes mit nahezu übermenschlichen Fähigkeiten zu beobachten. Er sieht Situationen voraus, um ihnen gleichwohl mit spontan-genialem Blick oder listiger Planung zu entgegnen; er kombiniert anhand klitzi-kleinster Winzigkeiten große Zusammenhänge und geht trotz aller Unbill vernichtend-boshafter Attacken und aussichtsloser Situation dennoch als stoischer Sieger und als gerissener Held hervor.
Im ersten Teil funktionierte diese Formel in Zusammenhang mit dem übrigen brillierenden, sympathischen Cast und der üppig-realgetreuen Umgebungsdarstellung noch besser als hier. Die Dramaturgieschraube wurde angezogen; eine von einem Superschurken hergeleitete Konspiration die fast den ersten Weltkrieg anzettelte, ein Verschwörungskonstrukt sondergleichen… - aber unterm Strich… verbessert hat man es nicht.
Wer den ersten Teil mochte, wird hier im Abspann noch mal genussvoll die spannendsten Szenen des Filmes genießen.

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Schofferhofer

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Die beeindruckendste Szene im Film war gleichzeitig auch die unnötigste/sinnloseste... Als die durch den Wald rennen und die ganzen Bäume in Slow Motion zerbombt, zerschossen, zerfetzt und _gegossen_-(IN SLOW MOTION) wurden hat das rein visuell echt Spaß gemacht. Allerdings war es (abgesehen davon das es gut ausschaut) auch vollkommen zweckfrei. Fand den Film generell auch sehr gut, nur das er meiner Meinung nach stellenweise etwas zu Aktion orientiert war.


sikkmeidack

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Stimmt, das habe ich in einer solchen Ausführlichkeit noch nie zuvor gesehen. Da hatte aber jemand mal richtig Spaß dran, Kleinholz zu fabrizieren und das highend zu inszenieren.


sikkmeidack
über Devil Inside - Keine Seele ist sicher

6.0Ganz gut

Na, hier hat man sich aber einsilbig auf ein vermeintlich minderwertiges Filmprodukt eingeschossen. Lustig ist, dass man zwischen den Zeilen immer wieder liest oder auch allgemein hört, dass einige Szenen und Ideen durchaus überzeugten.
Im Gegensatz zu vielen anderen Produktionen bekommt man hier genau das, was einem versprochen wurde, wenn die Erwartungsschwelle im Normalmodus oder drunter lief.
Die Geschichte wird zwar verbesserungswürdig aber immer stringent erzählt und trotz einiger Logiklöcher, die sich meistens aus der Plausibilität der Footage-Aufnahmen oder kleinerer dramaturgischen Mankos ergeben, kommt der geneigte Fan, der um diesen Film sowieso nicht herum kommt, durchaus auf seine Kosten.
*obacht-spoil* Frauentage-Blut auf der Linse.

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sikkmeidack

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Der hatte vorher schon bei dem Streifen "Nymphomanische Lesbierinnen auf dem Bumsbomber nach Bangkok" durchgewischt und ist da abgebrüht. Eigentlich ist es ja auch *obacht* frisches Vaginablut. Die Besessene hat sich südlich einfach nur übermäßig aufgeregt, aber das landet dann blutig in der cam.


ihre-herrlichkeit

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Es hängt ja auch sehr davon ab, an welchem Zyklustag die Blutung weggewischt werden muss. Am ersten Tag ist es heikler.


sikkmeidack
über Colin - Die Reise des Zombie

9.0Herausragend

Uppsie, na da verglimmt mir doch glatt die Zigarette ungeraucht und der Drink in der Hand wird schal. Subversives, low-budget-Kino mit sehr starkem Impact. Mittlerweile hat man die movement-sickness und die Wackelkamera-Optik überwunden… so dürfte das hier kein Problem sein, zumal die Authentizität dadurch tatsächlich enorm stark greift.
Es ist nicht nur eine neue Sichtweise des Genres, es ist für mich vielmehr auch eine Parabel auf das Andersartigsein.
Beklemmende Entfremdungen mit der Aussicht auf Nähe, ein Verloren gehen im Wahnsinn, das Erleben von Ausgrenzung und tief-menschliche, teilweise sentimentale Wünsche in Kombination mit innovativen Kamera- und Schnittskills, partiell übermäßig anschaulichen, schauspielerischen Momenten und einem fremdartigen Erleben, machen den Streifen sehenswert. Die Defizite, die mich davon abhalten den Film mit ner 10 zu bewerten, lasse ich mal außen vor.

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sikkmeidack
über Turistas

7.5Sehenswert

Sehr stimmige Geschichte, die sich sukzessive zum wahren Horrortrip entwickelt. Die Zuspitzung der Story ist Regisseur John Stockwell gut gelungen. Er gibt der plausiblen Handlungsentwicklung mehr natürlichen Spielraum als es bei vergleichbaren Filmen üblich ist. Eine nachvollziehbare Folge an Fehlentscheidungen und zufällige Unwegsamkeiten führen die hedonistische Bacardi-Gruppe letztlich in´s ungeahnte Desaster. Die Vergleiche zu Hostel sind für mich substanzlos, denn Gewichtung und Intention liegen hier konzeptionell different. Wenn ich für mich spreche, so habe ich ähnliches erlebt, als ich in einer ausgelassenen Gruppe einem unbekannten Freak vertraute und mich plötzlich in einer völlig ungewollten Situa/Position wieder fand. Das Höhlentauchen ´is a pure nightmare´.
Großer Thrill, mäßiger Horror, überzeugender Film.

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horro

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sikk, hast du denn mal Zeit mit mir nach Brasilien zu reisen und ein paar der Originaldrehorte zu erkunden ... wär doch was oder? ;)


sikkmeidack

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Na, aber sichi. Ich möchte aber nur die von Touristen gemiedenen Buchten erkunden, um dann gefesselt blind in einer Augenklinik wach zu werden. Der Abend wär dann aber den Verlust der Optik wert gewesen... "Liegst DU da, horro?" --- "Ich glaub, schon" --- "War ganz nett gestern abend... oder?" --- "Jepp, aber ich seh nix mehr"--- "ja-ja... aber war doch okay, etwa nicht?"--- "Wer ist da?"


sikkmeidack
über Run, Fatboy, Run

7.5Sehenswert

So simpel wie effektiv. Sehr sympathische, englische Komödie mit Simon Pegg, der mich mal wieder klasse bespaßt hat. Lots of laughs, liebenswert-schrullige Akteure, lustige Ideen, eine triviale aber spaßige und teilweise rührende Geschichte, die mit hohem Identifikationswert aus dem underdogloser den Helden macht und mit einem schmissig-unpeinlichen Soundtrack für ein permanentes Grinsen und unbekümmerte 1,5 Stunden sorgt.

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sikkmeidack
über The Grey - Unter Wölfen

8.0Ausgezeichnet

The Grey ist nicht nur ein plumper Action-Survival-Thriller in der Tundra, sondern auch durchaus ein Film mit philosophischem Ansatz über das Sterben, den Verlust, Sehnsüchte…

Nur allzu menschliches wird hier unpathetisch, aber sehr eindringlich gezeigt. Sowohl die packenden Szenen voller atemloser Spannung, als auch die ruhigen, erzählenden Momente werden in einer gelungenen Form dicht an den Zuschauer gebracht. Schnitte zwischen geborgenen Traumsequenzen und peitschender, beinharter Realität ließen mich mehr als ein Mal erschau(d)ern.
Mir wurde kalt und auch die Strapazen der Protagonisten waren spürbar… die Angst, dieses nackte, archaische ausgeliefert sein in einer freien unwirtlichen Landschaft, sind authentisch und mit einem attraktivem Schauwert umgesetzt worden.
Lebe und stirb heute Nacht. Nachhaltiger Eindruck. Es bueno.

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bobo-lemon

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Und an dieser Stelle geht kein Dank an das Cinemotion in Bremerhaven: Dort wird sofort zu Beginn des Abspanns die Putzbeleuchtung hochgefahren. Prima. Nachdem alle anderen Banausen sowieso sofort aufgesprungen sind und ihre Iphones wieder angeschaltet haben, um ihren 1000000 facebook-Freunden mitzuteilen, wie blöd jetzt das Ende von THE GREY war, wollte ich einfach in Ruhe sitzenbleiben und den Film bis zum wirklichen Ende schauen. Leider schafften es die fünf (!) übermotivierten Kinomitarbeiter mit ihrer sofortigen Reinigungsaktion in mir ein schlechtes Gewissen zu wecken, da sie bei meinem Sitzstreik umständlich um mich herum hätten kehren müssen. Also griff ich mir meine leere Flasche Bier, machte den Putzteufeln artig Platz und guckte mir den Abspann dann zu Hause auf Youtube an. So macht Kino keinen Spaß.


lieber_tee

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... treffend beschriebenes, traurig-typisches Film-Abspann-Erlebnis im Kino. X-mal selbst erlebt, x-mal tierisch wütend darüber gewesen, Unmut des öfteren geäußert, nichts geändert worden. Ich bin langsam müde über meine unaussprechlich beschissenen Kinobesuchen mich zu ärgern und habe meine Konsequenzen daraus gezogen...


sikkmeidack
über GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia

10.0Lieblingsfilm

Change generation.
Bislang hieß es, man müsse als Mann neben Baum pflanzen, Kind urbanisieren und anderem Geschissel, unbedingt `der Pate` schauen. Nun, ich bin ein Mann, aber…
mir verrecken alle Pflanzen und den Marlon Brando-Versuch als den Don kann ich mir nicht noch mal reinkanten und dann doch wieder er- und abbrechen.
DER Mafia-Film mit den genialsten Szenen, den überzeugendsten Schauspielern, der Übelkeit erregenden, artifiziellen Härte und latenten Überbordung ist Good Fellas. Während des Betrachtens habe ich ständig das Gefühl, dass jemand am Zünder einer Handgranate rumnestelt oder mit einem Feuerzeug spielerisch die Flamme unter eine kurze Lunte eines Sprengkörpers mit starker Wirkung hält.
Unbehaglich-genial mit einer faszinierenden Dramaturgie.
Episch.

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