SoulReaver - SoulReavers Kommentare zu Filmen

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CinemaForever (SoulReaver)
über Van Helsing

2.0Ärgerlich

„Don't worry, God will forgive us.”

Die unberührte Ausgangslage auf dem Papier ist – gerade für genreaffine Zeitgenossen – eine mehr als ansprechende. Stephen Sommers, der nicht gerade zu den hellsten Sternen am Hollywoodfirmament zählt, wollte die drei prägenden Monster der Vergangenheit unter einen Hut bringen: Dracula, Frankenstein und den Wolfsmenschen. Schlecht klang das vorerst sicher nicht und die Idee an sich versprach vor allem eine gute Ladung an Spaß, angesiedelt im gravitätischen Hammer-Style. Die Gefahr, die in erster Linie bei einer derartigen Versammlung entstehen könnte, war, dass eine der Kunstfiguren zu viel Screentime zugesprochen bekommt, während eine andere hingegen vollkommen in den Seilen hängt und das Ungleichgewicht den Film so in die Knie zwingt. Im Nachhinein betrachtet wäre das ein mehr als akzeptables Defizit gewesen, denn „Van Helsing“ ist fraglos eine der exorbitanten Katastrophen des Blockbuster-Kinos.

Die Charaktere, oder besser gesagt, das ganze Drehbuch ist grauenhaft zusammengeschustert, voller Logiklöcher, voller Ungereimtheiten und im Großen und Ganzen genauso desaströs wie die Schauspielleistungen, bei denen gerade Richard Roxburgh den wohl miesesten Dracula-Verschnitt aller Zeiten verkörpert und damit sogar Dominic Purcells Dracula-Vergewaltigung in „Blade:Trinity – der übrigens im gleichen Jahr in die Kinos kam, ein schwarzes Jahr also für den Grafen aus Transsilvanien – unterboten hat. „Van Helsing“ steht für peinliche Seelenlosigkeit, für Denkmalschändung im weitesten Sinne. Sommers fehlt einfach jeder Bezugspunkt, der einen erheiternden No Brainer (und mal ehrlich, Niveau hat ihr niemand erwartet) ausmachen könnte. Die CGI-Effekte sind billig, alles wirkt vollends belanglos und austauschbar und „Van Helsing“ darf den Ruf tragen, den er sich letzten Endes auch wirklich verdient hat: Ein Totalausfall von A bis Z.

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CinemaForever (SoulReaver)
über Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits

7.5Sehenswert

[Spoiler – Spoiler - Spoiler]

„The only thing that burns in Hell is the part of you that won't let go of life, your memories, your attachments. They burn them all away.“

[...] „Jacobs Ladder“ ist eine beängstigende Katharsis der Akzeptanz. Ein Mann kämpft um sein Leben, die Boten der Erlösung sind für ihn Pein bringende Ungeheuer. Und hier setzt der religiöse Kontext in der Relation mit der Bibel ein, den schon der Titel des Filmes symptomatisch darstellt – diffizil ist das Ganze hier also zu keiner Sekunde. Die Jacobsleiter, der Erzengel Gabriel und die schützende Hand des Cherub. Jacob treibt in einem Zustand umher, der dem Krieg Zwecks Kompensation der familiären Katastrophe beitrat und nun sklavisch zwischen Himmel und Abgrund umherstrauchelt, krampfhaft arretiert im Vorhof der Hölle oder doch im reinigen Fegefeuer, wo wir erneut auf die Katharsis des Seins treffen würden. Interpretationsmöglichkeiten bietet „Jacob's Ladder“ genügende. [...]

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

CinemaForever (SoulReaver)
über Dark Star

6.5Ganz gut

„Don't give me any of that intelligent life crap, just give me something I can blow up.”

[...] „Dark Star“ ist ohne Frage eine überdeutliche Referenz und liebenswürdige Posse an/auf Stanley Kubricks Jahrhundertwerk „2001 – Odyssee im Weltraum“, nur mit der drittklassigen Ästhetik, die dem Meisterwerk von 1968 natürlich nicht das Wasser reichen kann und so ein Vorhaben auch zu keiner Sekunde anstrebte. Es ist der sympathische Seitenhieb auf Kubricks humane Evolutions-Operette, die die Apathie und die Anspannung innerhalb der Gruppe hier zum Ausdruck bringt. Letzten Endes ist „Dark Star“ zwar keiner von Carpenters wirklich ganz großen Filmen, was daran liegt, dass Carpenter genaugenommen nicht wirklich etwas zu erzählen hat und seiner unwesentlichen Marginalität erliegt, aber mehr als sehenswert ist „Dark Star“ in jedem Fall. Wer kann schon einem solch drolligen Wasserball-Alien und dem poetischen Schlussakkord widerstehen? „What a beautiful way to die - as a falling star.”

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CinemaForever (SoulReaver)
über Wild Wild West

3.0Schwach

„Never drum on a white lady's boobies at a big redneck dance. Got it.“

Barry Sonnenfelds versprochenes Erfolgsrezept für „Wild Wild West“ war klar. Nachdem er zuvor mit „Men in Black“ einen der kommerziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten gedreht hatte, sollte „Wild Wild West“ – wer kann es ihm und seinen künstlerischen Ansprüchen verdenken – erneut genau da ansetzen. Aber nur weil man ein strukturiertes Rezept vor Augen hat, muss das Endergebnis noch lange nicht schmecken. Wie sich eben auch „Wild Wild West“ evident zum Ausdruck bringt. Sonnenfeld inszeniert keine Spaßgranate, die mit jeder Menge Leichtigkeit und Innovationskraft punktet, sondern entwirft einen verschwommenen Ritt durch die verschiedenen Genres, in denen Sonnenfeld nicht einen ansprechenden Treffer landet. Abgedroschene Blödeleien jagen den nächsten erzählerischen Blackout und von stumpfer Unterhaltung auf niedrigem Niveau kann hier nicht gesprochen werden, denn dafür ist „Wild Wild West“ einfach zu lästig. Ein Film ohne Herz, ohne Charme und mit einem – wie fast immer – unheimlich nervigen Will Smith in der Hauptrolle. Einzig Michael Ballhaus zeigt mal wieder, was er wirklich auf dem Kasten hat, allerdings vergebens.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten

VisitorQ

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Daumenhoch.


Andy Dufresne

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War auch im Kino und hasste ihn damals schon (wie das gesamte Kino) :)
@Visitor: Wundere dich nicht wenn deine Schwester mal alles erbt und du nur einen Zettel erbst auf dem steht: "Rache!!!" :)


CinemaForever (SoulReaver)
über Die Mächte des Wahnsinns

8.0Ausgezeichnet

„Did I ever tell you my favorite color was blue?”

[...] John Carpenters inszenatorische Umsetzung der Drehbuchvorlage von Michael De Luca lässt sich wie eine aparte Symbiose aus spezifischen Versatzstücken von H.P. Lovecraft und Steven King verstehen. Dabei übernimmt Carpenter nicht nur unverkennbare Stilmittel der beiden Literaten, er lässt „Die Mächte des Wahnsinns“ auch zu einer Huldigung der Schriftsteller werden, reflektiert durch die reelle Figur des Sutter Cane (infernalisch: Jürgen Prochnow). Und Sutter Cane ist Dreh- und Angelpunkt in Carpenters aufkeimenden Kabinett des Schreckens, in dem sich der rational denkende und augenscheinlich souverän wirkende John Trent (Selten besser: Sam Neill) bald verlieren wird. Carpenter arbeitet – wie gewohnt – mit seiner vortrefflich Symbolik, die den bevorstehenden Absolutismus prophezeit und Trent in den Klauen des tendenziösen Psychogramms versacken lässt. [...]

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

Andy Dufresne

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Sehr gut Reischen, sehr gut!


SoulReaver

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Danke euch! :)


CinemaForever (SoulReaver)
über The Innkeepers

8.5Ausgezeichnet

[...] Dass Ti Wests Film dabei nicht nur durch formvollendetes CinemaScope glänzt, das von Eliot Rocketts brillanter Kameraarbeit unterstützt wird, ist da nur ein Teilerfolg, der den Schlüssel zum Glück aufbewahrt. Es sind die Charaktere, die das nötige Interesse wecken, die durch ihre unaufdringliche und durchaus simpel erscheinen Ambivalenz in ihren Ruhephasen bestechen und den psychologischen Knackpunkt der Szenerie immer weiter aufladen. Die Faszination für das Übernatürliche und der eigentliche Grund, wieso Claire – eine persuasive Überarbeitung des Final Girls – in besagtem Hotel tätig ist, bleiben im Verborgenen. Genau wie die Anwesenheit der supranaturalistischen Madeline zu Beginn noch keine Gefahr darstellt, sondern erst Stück für Stück an die Oberfläche getragen wird. Claires Recherchen, ihre beharrlichen Nachforschungen, führen letzten Endes nicht nur zu den profunden Ängsten des Menschen, und damit ist jeder einzelne Betrachter angesprochen, sondern werden auch zu einem persönlichen Retrieval. Die Suchende findet sich selbst, ihr reales Dasein hat an Signifikanz verloren und Ti West gelingt es dabei mit Bravour, das Geheimnisvolle in die Normalität zu verlegen. [...]

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 9 Antworten

DonChris

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Darum geht es doch bei Horror ;)


DonChris

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Schau ihn dir an! Der Stil ist fett, man merkt an keiner Stelle das der neueren Baujahres ist, der Horror-Faktor allerdings ein wenig flau.


CinemaForever (SoulReaver)
über John Carpenters Vampire

5.5Geht so

[...] Harte Männer mit rotzigen Sprüchen, die zwar irgendwo doch amüsant sind, aber nie den Ertrag bringen, um „John Carpenters Vampire“ im Hinblick auf die Figuren interessant zu machen. Wenn man den alten Spießer für seine großartigen Klassiker aber in sein Herz geschlossen hat, dann kann man sich durchaus auf die herrliche blöde Mixtur aus Action-Klopper, Horror-Splatter und staubigen Neo-Western einlassen. Der Kirche wird mal wieder die Schuld in die Schuhe geschoben, das hat Carpenter ja schon immer gerne macht, und James Woods darf sich mit seinem überzogenen Zynismus und flotter Sonnenbrille durch die Klischees metzeln. Das ist alles nichts Besonderes, aber eben auch keine Katastrophe, ganz im Gegenteil zum heutigen Carpenter, bei dem am Ende nur die Ideenarmut und Langeweile auf der Habenseite steht.

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

lieber_tee

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Da "The Ward" von Carpi ist, ist er schwach. Wenn er von einem anderen, weniger bekannten Regisseur, gewesen wäre, hätte er sicherlich mehr Lob bekommen. So etwas wie "cooler Retro-Style" oder "sichere Handschrift" oder ähnlicher Schmarrn...:)


SoulReaver

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Genau, wenn ein Debütant den Film inszeniert hätte, dann hätte er wahrscheinlich Lust auf mehr gemacht. Wenn man dann liest, dass Carpenter auf dem Regiestuhl saß, kann man nur traurig den Kopf schütteln. :(


CinemaForever (SoulReaver)
über Larry Clark

Man muss nicht mit jeder Art von Regisseur zurechtkommen, keine Frage, man braucht sich auch nicht, nachdem man es bereits kläglich versucht hat, weitere Male durch die Kraft des eigenen Optimismus durch die Werke eines bestimmten Filmemachers prügeln und hoffen, doch noch irgendwie einen Zugang zu finden, der die Tore zur Schaffensintention in gewisser Weise endlich offenbart, dem Betrachter diese Absichten dementsprechend näherbringt und auch die Augen endgültig öffnet. Was man sich jedoch tunlichst unterlassen sollte, ist die plumpe Unterstellung persönlicher Interessen des Regisseurs, „nur“ weil seine Filme eine symptomatische und wesenseigene Handschrift tragen und bestimmte Prozesse oder Vorgänge darstellen, die man schnell in eine postulierte oder missbilligende Schublade bugsieren könnte.

Es ist zwar immer eine Frage der subjektiven Auffassungen und der filmischen Implementation, die ein Regisseur seinem Zuschauer zumutet, doch wieso einen Künstler verurteilen, wenn seine Vorsätze nicht der eigentlichen Provokation dienen, sondern sich dem authentischen Realismus verschrieben haben, der sich eben nicht mit den fälschlichen Vorwürfen von fadenscheinigen Offensichtlichkeiten verankert. Ein Regisseur, der in Vergangenheit und in der Gegenwart (und mit Sicherheit auch noch in der Zukunft) genügend unverdiente Schelte kassierte, ist der in Tulsa geborene Larry Clark. Spricht man in sogenannten „Fachkreisen“ seinen Namen an, dann wird bereits schwermütig geschnauft und der Kopf abwertend geschüttelt. Von Pädophilie und Hebephilie ist die Rede, von der Präferenz und Neigung Jugendliche beim Geschlechtsverkehr zu filmen, natürlich nur um die eigenen Bedürfnissen hinter der Kamera vollends zu befrieden.

Was Clark in seinen Filmen in Wahrheit vollzieht, ist effektive Konsequenz, festgehalten für die Ewigkeit, und das, obwohl seine Milieustudien per se nie eine Zukunft besitzen, sondern im eigentlichen Sinne durchweg im Hier und Jetzt existieren, atmen und schließlich an ihrem sozialen Umfeld auch zerbrechen. Dass Clark in seinem fraglos guten „Ken Park“ in einer überspitzten Szene durchaus über das Ziel hinausschießt, kann man ihm unter Umständen problemlos ankreiden, vor allem dann, wenn man sich in den Vorurteilen gegen seine Person bereits penibel festgefahren hat, im Großen und Ganzen ist ein breiter Teil des Publikums einfach schon an dem Punkt angelangt, dass jede unverblümte Darstellung der Jugendsexualität verdammt wird und daraufhin gerne entweder als abstoßende Altherrenfantasie oder perverse Lustbefriedigung abgetan wird. Wer sich mit Clark und seinem Leben mal etwas präziser auseinandergesetzt hat, darf feststellen, dass er in seinen Filmen ganz persönliche und ebenso intime Adoleszenzerfahrungen reflektiert und verarbeitet, die er sich über all die Jahre angeeignet hat und vorerst in seinem ästhetisierten Fotoband „The Perfect Childhood“ festhielt.

In Filmen wie „Kids“, „Ken Park“ und auch „Bully“ wird die Entwicklung der modernen Jugend in das (un)sittliche Zentrum der herben Orientierungslosigkeit gelenkt. Ungeschützter Sex, frappanter Drogenkonsum und der exzessive Partyrausch sind Gang und Gäbe, jedoch nicht in einer trügerischen Form, in der wir von übertriebener Realitätsverzerrung sprechen müssen, sondern in einer Aufmachung, die in ihrer Deutlichkeit genau die ehrlichen Hebel betätigt, die Clark auch bewegen möchte. Und mit dem Wort „Ehrlichkeit“ sind wir genau an dem Punkt angelangt, der Clarks Œuvre weitestgehend auszeichnet. Gesellschaftliche Problematiken wie familiärer Missbrauch, Geschlechtskrankheiten, Paranoia und Angst, fatalistische Generationskonflikte und das damit verbundene Versagen der Kommunikation und Verständigung, die sich wiederum auf das Zerschellen von elterlicher Führung und Erziehung zurückführen lässt. Letztlich sind es bei Clark nicht einfach die Verhältnisse, die die Jugendliche hier in ihrer Perspektivlosigkeit ohne jeden Halt ohnmächtig wanken lassen. Es ist die Zeit, ihre Generation, die aus Pubertierenden schlussendlich Opfer und Verlorene macht.

Larry Clarks Milieuschilderungen, ob Kleinstadt oder Metropole, sind immer dann von eindringlicher Stärke gezeichnet, wenn die Charaktere im Sumpf der Selbstreflexion versinken und mit der Realisierung ihres Lebensstils konfrontiert werden. Da ist nicht nur der aus dem Delirium erwachende Casper und sein „Jesus Chris, what happened?“ in „Kids“ gemeint. Vielmehr sind es auch die letzten Minuten in „Bully“ und die unzähligen Zwischentöne von „Ken Park“. Wenn aus unüberlegtem Spaß plötzlich bitterer Ernst wird, wenn unterdrückte Zuneigung, extreme Machtspiele, ergreifende Gruppendynamik und die brennende Wut im Herzen der Generationsopfer aufflammt, nur um irgendwann dem harten Asphalt der Realität zu erliegen. Das ist unangenehm, kontrovers und schert sich zudem einen Dreck um usuelle Konventionen, doch genau diesen Ton muss Clark anschlagen, um den Gelegenheitsgucker vor Augen zu führen, was vor den Türen seiner wohlbehüteten Welt vorgeht. Was bringen leise Andeutungen und behutsame Annäherungen, wenn sie Clark in seinem Vorhaben nicht helfen. Clark spricht Tacheles, in seinem Filmen gibt es keinen stilisierten Zerfall. Alles ist real, alles entblößt sich durch die puren Bestandsaufnahmen, direkt von der Straße und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wirken in seiner Aussage verknüpfend.

Der Anspruch auf ein prägendes Meisterwerk im Hinblick auf die Filmhistorie wird dabei nie gehegt, es ist nur der lobenswerte Versuch den Menschen vor der Mattscheibe zu zeigen, was sich an vielen Ecken der Welt nun mal abspielt, der Versuch sie wachzurütteln, mit Tatsachen kämpfen zu lassen, die sie nur zu gerne verdrängen. Und dabei ist Sex eben nicht nur süßes Liebemachen, da steht Sex auch für die letzte Intimität, für die letzte Station vor dem schweren Aufprall. Man muss die Filme von Larry Clark nicht mögen, man muss sie sich auch nicht anschauen, doch wenn man es tut, sollte man sich vorher überlegen was der Regisseur uns da zeigt, bevor man von aussagelosem Rumgeficke faselt, denn genau DAS sind Clarks Outputs sicher nie.

bedenklich? 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

Ohne Wiederkehr

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Ganz toller Text. Deine Sicht auf diesen Regisseur ist deckungsgleich mit meiner.


SoulReaver

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Ich danke euch! :)


CinemaForever (SoulReaver)
über The Raid

7.0Sehenswert

So muss knallhartes Action-Kino aussehen, das sich nicht durch Worte artikuliert, sondern durch seine grobe Physis. Eine Story gibt es nicht, nur ein wackeliges Gerüst, das nur so tut, als würde es irgendeine Bedeutung haben: Ein Drogenkartell hat sich samt Anführer in einem riesigen Hochhaus verschanzt und ein indonesischer SWAT-Trupp soll die Bude stürmen und dem kriminellen Treiben ein Ende setzten. Fertig ist die Kiste. Und nach kurzer „Charaktereinführung“, die vielmehr eine Andeutung ist, geht der Spaß auch schon los. Die „Guten“ gegen die „Bösen“ mit allem, was man so zum Blutvergießen und Knochenbrechen benötigt. Messer, Bleispritzen, Gewehre und natürlich Hände, Arme, Beine und den Schädel. „The Raid“ – der von den Vorschusslorbeeren quasi erdrückt wurde – hat sich seinen Ruf als einer der besten Action-Kracher der Neuzeit durchaus verdient, auch wenn einige Schießereien mehr dem Gesamtkonzept besser getan hätten, anstatt die Dauerschlägereien, die zwar hervorragend choreographiert wurden und so manches Mal in ihrer Intensivität in den Sitz drücken, aber durch etwas Abwechslung einen durchaus besseren Stand genießen hätten können. Letzten Endes macht das „The Raid“ zu keinem schlechten Film, im Gegenteil, es geht richtig zur Sache und unterhält über die gesamte Laufzeit, wenn auch ein charismatischer Hauptakteur fehlt.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Hartigan85

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Sehr treffend, toller Actionkracher! Gerade haben die Dreharbeiten zu Teil 2 begonnen, der soll direkt an die Handlung von Teil 1 anknüpfen. Selber Regisseur und selber Hauptdarsteller, bin gespannt auf den...


SoulReaver

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Oh, Teil 2, hm, ob der nochmal so gut aufgeht wie Teil 1. Misstrauisch bin ich, aber mal abwarten, da MÜSSEN in jedem Fall mehr Shootouts rein.


CinemaForever (SoulReaver)
über Tropic Thunder

6.5Ganz gut

Mit „Tropic Thunder“ erwartet einem nicht abgeneigten Zuschauer die volle Dröhnung Stiller: Beteiligung am Verfassen des Drehbuches, Regie und Hauptrolle. Das Endergebnis? Ohne Frage ein guter Film. Ben Stiller parodiert und persifliert alles, was mit Dreharbeiten, Produktionen und der Filmbranche per se zu tun und zieht seinen eigenen Tätigkeitsbereich tatkräftig durch den schmackhaften Kakao. Und wenn Ben Stiller pfeift, dann stehen die Stars Schlange: Jack Black, Nick Nolte, Tom Cruise, Robert Downey Jr., Matthw McConaughey und Jay Baruchel haben es ins Boot geschafft und der spielfreudige Cast zeigt sich in guter Verfassung und hatte mit Sicherheit richtig Spaß an dem ganzen Unfug. Das Endergebnis ist keine subtile Kritik an Hollywood und seinen (fragwürdigen) Mechanismen, sondern eine gern unter die Gürtellinie zielende Brachialkomödie, die genauso unterhält, um in gut 120 Minuten keinerlei Langeweile aufkommen zu lassen. Der Fake-Trailer zu „Satan's Alley“ mit Tobey Maguire hat sich allein schon eine ganz eigene Ovation verdient.

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

MovieMonster

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Am besten war doch noch Les Grossman. :D


DonChris

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Auf jeden Fall :D


CinemaForever (SoulReaver)
über A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn

3.0Schwach

Hollywoodsches Verlogenheitskino à la Ron Howard, mit all den schmalzigen Zutaten, die den gefüllten Braten auch wirklich ungenießbar machen. Da nimmt man sich einfach eine interessante Persönlichkeit wie John Nash, ein Mathematiker und Metaphysiker, ein Meister der Differentialgeometrie und ein an paranoider Schizophrenie erkranktes Genie, und fertig ist die passende Projektionsfläche, um das genügsame Massenpublikum von A bis Z um den unlauteren Finger zu wickeln. Mit dem echten Nash hat Howards „A Beautiful Mind“, bis auf die Charaktergrundsteine, die sich hier durch ihre triviale Irrelevanz auszeichnen nicht unikal, sondern vollkommen arbiträr erscheinen, wenig am Hut. [...]

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Mr.Film

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[Machtwort gegen alle (warum auch immer) Fans dieses Films hier bitte einfügen]


lieber_tee

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Behinderten-Porno.


CinemaForever (SoulReaver)
zum Artikel Zu Besuch bei den Anonymen Van Helsing Opfern

Das müssen wir mal wieder zusammen mit Benner sturzbesoffen lesen. :D

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CinemaForever (SoulReaver)
über Gangster Squad

6.5Ganz gut

Ruben Fleischer nimmt sein Projekt in keiner Minute ernst, in keiner, und spätestens wenn Sean Penn mit dem Satz „Here comes Sanity Claus“ um die Ecke kommt, um dann in einer „Melancholia“-Zeitlupe alles in Grund und Boden zu ballern, sollte das auch wirklich bei jedem Zuschauer angekommen sein. „Gangster Squad“ ist eben ein dermaßen überstilisierter Hofknicks an das altmodische Gangster-Genre, dass einem, als Fan versteht sich, das Lächeln auf den Lippen vorprogrammiert ist. Die Vorgabe ist einfach: Gewalt wird mit Gewalt bekämpft. Ein harter Oberschurke, der nach dem Siegermanifest lebt und alles an sich reißt, muss zerschlagen werden. Da hagelt es trockene Sprüche, da spritzt das Blut und die Optik des 40er Jahre-Los Angeles ist aller erste Sahne. Eigentlich gibt es in diesem Over-the-Top-Feuerwerk keine Grenzen, denn in seiner unheimlich simplen Art macht der Film immer das, worauf er Lust hat und das ist eben die meiste Zeit brutal und ohne Umschweife dargestellt. Voller Referenzen und Klischees wird durch die Stadt der Engel gejagt, fernab jedem Realismus, und doch ist das Ganze so spaßig und temporeich, dass man sich dem Guerilla-Krieg jovial hingibt. Nicht anspruchsvoll, aber extrem unterhaltsam.

Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten

Joeyjoejoe17

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Freut mich, dass er dir auch so sehr gefallen hat :)


SoulReaver

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Dem Film kann man für seine Einfältigkeit nun wirklich nicht böse sein. Und da spricht nicht nur der Fanboy. :)


CinemaForever (SoulReaver)
über Frankenweenie

8.0Ausgezeichnet

[...] „Frankenweenie“ fügt die essentiellen Elemente zusammen, die wir ad infinitum mit Tim Burtons Inszenierungen in Verbindung bringen werden: Die morbide Figurierung, die lakonischen Zwischentöne, die skurrilen Individuen, die durchgehend von einem trockenen Witz abgeschliffen werden, und die grenzenlose Gothic-Romantik, die sich in ihrer ganzen Schönheit auf jeden Zuschauer übertragt und ihn nicht nur fesselt, sondern auch zu einem fühlbaren Teil der Narration macht, in der man sich problemlos von Anfang bis Ende verlieren kann. Dabei lässt sich „Frankenweenie“ nicht nur als Hommage an das klassisch-altmodische Grusel-Kino deuten, Burton gelingt auch ein unverwechselbares Revue passieren seiner eigenen Person und dem subjektiven Charakteristikum. Wenn Burton dann noch unscheinbar ein kritisches Auge auf die Ideale des amerikanischen Traums wirft und das Grusel-Märchen mit sensibler Coming-of-Age-Thematik verknüpft, dann entsteht eine eskapistische Huldigung an die Filmwelt, als auch an den wahren Wert der Freundschaft, die nicht immer ganz für die Kleinen geeignet ist, dafür aber mit einem Biss auftritt, den die Erwachsenen wohlwollend annehmen werden. [...]

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

CinemaForever (SoulReaver)
über Zero Dark Thirty

5.0Geht so

[...] Schlussendlich blieb das aus, was man sich von diesem Film eigentlich erhofft hatte: Das moralische Durchleuchten der Mission, das kritische Analysieren des schwankenden Wertes von richtig und falsch. Es bleibt nur ein sachliches, aber auch zähes Aufrollen der mühsamen Repressalie. Die große Kalamität, der Schock und das Aufwühlen blieben aus. Eine Szene lässt noch die Intensität erahnen, mit welcher „Zero Dark Thirty“ auffahren hätten können und diese beschränkt sich auf ein abschließendes Nicken. [...]

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

CinemaForever (SoulReaver)
über Les Misérables

6.0Ganz gut

[...] Das Problem an „Les Misérables“ ist letzten Endes die zuweilen ruckartige Inszenierung Hoopers. Viele Handlungsabschnitte, die sich auf tiefe, unermüdliche Emotionen stützen, geschehen hier quasi aus dem Nichts und die Nachvollziehbarkeit dieser Augenblicke ist kaum greifbar, sondern verdeutlichen sich als affektives Verhalten, dass ein bestimmtes Ziel vor Augen hat und dieses in möglichst wenigen Minuten erreichen soll. Die Dramaturgie leidet darunter, was nun nicht heißen soll, dass „Les Misérables“ keinen Zugang zum Zuschauer findet, gewiss nicht, viele Gesangseinlagen sind herzzerreißend und äußerst energisch. Doch die erzählerischen Durchhänger werfen der riesigen Bandbreite an lodernder Emotionalität immer wieder einen Stock zwischen die Beine, der die enorme Tragweite der expressiven (Charakter-)Wucht und der drakonischen Situation nicht auf die eruptive Krönung zusteuern lässt. „Les Misérables“ ist fraglos ein guter Film, gerade wegen seiner überzeugenden Schauspieler und ihrer gesanglichen Begabung, doch zu einem Meisterwerk hat es dieses Mal nicht gereicht.

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

sweetForgiveness

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Die holprige Erzählweise liegt aber auch am Musical würd ich sagen :) Hab es im Sommer in London gesehen und dachte auch es wurde etwas seltsam erzählt also...vielleicht liegts gar nicht an Hooper


SoulReaver

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Dann übernimmt Hooper offensichtliche Stolpersteine, obwohl er die Chance hatte, etwas zu ändern? Immerhin ist Film und Bühne ein Unterschied. Das kostet Punkte! :D Vor allem nachdem Hooper von einer eigenen Intention und Korrektur gesprochen hatte.


CinemaForever (SoulReaver)
über Wuthering Heights - Emily Brontës Sturmhöhe

7.5Sehenswert

[...] Die flexible Handkamera ist immer ganz nah an den Liebenden, jede noch so kleine Bewegung wird eingefangen, jede Berührung zelebriert und wenn die Kamera vor der wunderschönen Kulisse des nebeligen Moorhochlandes einfriert, dann hat das nichts mit prätentiöser Langatmigkeit zu tun, sondern ist impressionistische Symbolik, mit der Arnold das Innenleben der Charaktere mit der Natur gleichsetzt. „Wuthering Heights“ ist ein leiser Film, manchmal so zärtlich flüsternd, dass die emotionalen Zwischentöne bestimmter Augenblicke dem Zuschauer entfliehen könnten. Die zwei Akte - Jugend und Erwachsenenalter -, in die die bestürzende Lebensgeschichte eingeteilt wurde, zeichnen sich durch die brodelnde Transition von liebevoller Neugier bis hin zur obsessiven Missgunst aus. Arnold entsagt dem Standardmuster des historischen Kostümfilmes und offenbart die emotionalen Regungen mit zerbrechlicher Ruhe und natürlicher Geräuschkulisse, die erst im Abspann durch Mumford & Sons und die adäquaten Worte „But I Came and I was nothing. And time will give us nothing.“ gebrochen wird.

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

VisitorQ

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oh. wie ich den sehen will. my body is so ready.


SoulReaver

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http://www.youtube.com/watch?v=M4C7K6IHvtc


CinemaForever (SoulReaver)
über Motorway

5.5Geht so

[...] Wenn dann noch Xavier Jamauxs „Time Quest“ erklingt, ist die opportune Referenz an Nicolas Winding Refns „Drive“ in stimmungsvoller Klangfarbe auf ihrem Höhepunkt angelangt. Das passt allerdings auch nur allzu gut in das Gesamtbild von „Motorway“, denn mit Eigenständigkeit oder Originalität kann sich Regisseur Pou-Soi Cheang hier wahrlich nicht adeln lassen. Nichtsdestotrotz kann man sich auf die solide Unterhaltung über knapp 90 Minuten einlassen, die Charaktere sind zwar derart simpel gestrickt, dass sie gegen jede „Need for Speed“-Gamefigur den Kürzeren ziehen würden. Auch die Inszenierung fällt immer wieder aufgrund ihrer sprunghaften Unsauberkeit negativ auf, schlecht ist „Motorway“ dennoch sicher nicht, gerade die Fetischisten schneller Karren kommen voll auf ihre Kosten.

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

CinemaForever (SoulReaver)
Kommentar zur Liste Bewegende Dramen!

- Endstation Schafott
- Breaking the Waves
- Der Pianist
- Die Maske (NICHT Jim Carrey)
- Der Elefantenmensch
- Stand By Me
- Into the Wild
- Lost in Translation
- Gilbert Grape
- Das Fest

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

Harrigan

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Letzteres.


SoulReaver

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Dann hat der Film alles richtig gemacht. Wut & Mitleid. Kolossale Mixtur in einem Meer aus Emotionen.


CinemaForever (SoulReaver)
über Tanz der Teufel

8.0Ausgezeichnet

Mit herrlicher Evidenz in seinem billigen Setting und der liebenswerten Vermummung im Deckmantel des trashigen Horror-Spektakels, stellt „Tanz der Teufel“ immer noch genau den Spaß dar, den Sam Raimi den Horror-Geeks bereits im Erscheinungsjahr bescheren konnte. Eine Charaktereinführung hat der Film dabei nicht im Ansatz nötig, die wäre eh vollkommen in die Hose gegangen, und die modellierten Protagonisten erreichen zügig den entscheidenden Handlungsort: Die degoutante Hütte der Aversionen im übernatürlichen Wald des Grauens. Dann geht die schmierige Post auch schon ab. Bruce Campbell, der – und das weiß der gute Mann selber – kein Schauspielgott ist, erntet sämtliche Sympathiepunkte durch seine charismatische Ausstrahlung und darf sich in seiner ersten Hauptrolle den dämonischen Kräften, heraufbeschwört durch das Necronomicon Ex-Mortis, entgegensetzen. „Tanz der Teufel“ ist atmosphärisch, amüsant und rast ohne Bremsen quer durch das Raimi-Horror-Universum, in dem die rote Suppe und der weiße Schleim gnadenlos durch die Gegend spritzen darf und wenn sich die Bodenluke öffnet und dem Zuschauer eine äußerst unangenehme Fratze entgegenblickt, dann kann sich auch noch ein schauriges Gefühl dem Geschehen hinzugesellen. Klassiker, Kult, Must See, was auch immer. Letztlich stimmt alles und „Tanz der Teufel“ geht einfach immer.

25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten

Ohne Wiederkehr

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Ein Schauspielgott ist Bruce Campbell wahrlich nicht, aber als guten Schauspieler würde ich ihn allerdings bezeichnen.


SoulReaver

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Für seine Verhältnisse, jup.