Zwar ist dieser Film nicht so sättigend wie Werke des Eins-A-Kinos, dafür kann es einem aber einen süßen Zeitvertreib schenken. Und weil der Streifen eben keinem saftig-großen Steak im filmischen Sinne, sondern eher einem Kaugummi mit Fruchtgeschmack entspricht, könnten Filmgourmets bitter enttäuscht werden.
Doch wer gerade hiernach Appetit hat: ... immerhin ein Kaugummi mit Fruchtaroma!!
Ideales Beispiel dafür, wozu ein von einer Idee besessener Provokateur (Giotreau, der Polizeiinspektor) einen Menschen treiben kann.
Leider gibt es solche psychologischen Profile auch in der realen Welt zuhauf: Menschen, die nur das Schlechte in einem Suchen und es auf Biegen und Brechen darauf anlegen, es aus einem herauszubefördern.
Mit Jean Gabin und Alain Delon - als Opfer eines gesellschaftlichen Zahnrädersystems - ist der Film ideal besetzt.
[Diskussionswürdig erscheint nach dem Film die eventuelle Frage, ob die verbal-psychologische Provokation von Menschen ab einem bestimmten Grad nicht strafbar gemacht werden sollte. Denn wenn einer die Beherrschung über sich verliert - wie es in einigen Fällen aus deutschen Sozial- & Arbeitsämtern ja bereits medienkundig aufgetreten ist - so sollte man statt wie üblich von geistiger Verwirrung oder Drogenjunkies redend parteiisch zu werden, ebenso über die Ursachen des Gewaltausbruches sowie über die Strafbarkeit und Sozialkompetenz des/der provozierenden Beamten/ Beamtin sprechen.
Schließlich trägt die berühmte Ikone Justitia in ihrer Hand eine Waage mit ZWEI Waagschalen!!!]
Dramatisch umfassende Kurzstudie über die Arbeit eines Lehrers, der - scheinbar wie in der realen Welt auch - mehr Sozialarbeit als Lehrarbeit leisten muss. Gespickt ist dieser Streifen von Tavernier mit ausgeklügelten und wirklichkeitsnahen Mono- und Dialogen.
Die soziale Landschaft, die dargestellte Armut in den Familien sowie die Gesichter der Figuren mögen deprimierend und öde wirken, erfüllen zum größten Teil aber ihre Wirkung.
Für Zuschauer aus der Politik und für andere gesellschaftlich hochbesetzte Entscheidungsträger besonders sehenswert und lehrreich!!
Einzig Grace Jones & Christopher Walken machen den Film zu dem, was er ist. Ohne diese beiden würde die Bewertung erheblich schlechter ausfallen! Würdige Bond-Schurken!!
Das Magische Dreieck aus Nabokov, Irons & Morricone ist hier gebannt in 137 Minuten!!!
Fantastischer Soundtrack aus der Feder des Altmeisters Ennio Morricone, der perfekt zum ewigen Thema, sowie zur zuverlässigen Performance eines genialen Jeremy Irons passt.
Sehr angenehme und lockere Spielart De Niros, die den Zuschauer beiläufig amüsiert & dadurch unterhält. Etwas bemüht und überdreht wirken dagegen der immer sympathische Bruce Willis & der temperamentvolle Michael Wincott (Jeremy). Sean Penn huscht hier und da durchs Bild; hintergründig aber bedeutungsvoll wie das Tapetenmuster des ganzen Films. Spitzenklasse und in vorbildlicher Natürlichkeit spielen Catherine Keener (Lou) und Robin Wright Penn (Kelly), ebenso die junge Kristen Stewart (Zoe), die alle drei ideal besetzt sind. - Der Film dürfte allerdings hauptsächlich Fachleute und Filmbeschäftigte anprechen, denen dieser Streifen das eine oder andere Schmunzeln & Grunzen entlockt - für die breite Masse allerdings erscheint er mir eher uninteressant.
Ein wunderbarer Film - Honig für Leute mit Feingeist & Sinn für das Lyrische. Die Erotik in Poesie sowie die Metamorphosen eines verliebten, einfältigen Legasthenikers durch die Freundschaft zu einem Dichter in politischem Exil. - Ideal auch zum Einstieg in Pablo Nerudas Werke.
Auch wenn Kritiker bei diesem Film von "Machogehabe & Chauvinismus" reden, bleibt die Tatsache bestehen, dass es Machos gibt und immer geben wird, genauso wie es das Wechselspiel von leicht sadistisch-masochistischem Verhalten in MANCHEN Beziehungen geben wird. Und eben dieser Fakt rechtfertigt die Existenz dieses Films, der atmosphärisch und dramaturgisch dicht ist.
Außerdem steht diese Rolle Richard Gere bei weitem besser, als seine zahlreichen Frauenschwarm-Verkörperungen! Auch Andy Garcia überzeugt durch eine prägnante & konzentrierte Darstellung seiner Figur!
Der Film ist nicht zu verwechseln mit In"F"ernal Affairs (einem anderen, asiatischen Streifen, der übrigens äußert ärgerlich ist)!!! -
Doch dieser hier ist in Ordnung für alle Filmfans, die die Thematik "Guter Bulle, Böser Bulle" mögen!
Großartig, provokant & aufklärend! - Ein unverhohlener Blick hinter die Kulissen, der zeigt, wie die Welt wohl gelenkt wird!
Ein für die Allgemeinbildung bedeutendes, kluges und zeitloses Werk mit erstklassigen Schauspielern und einer meisterhaften Regie- und Schnittarbeit!! -
Sich ihn anzusehen, bleibt Pflichtprogramm auch für alle nachfolgenden Generationen!
Nicht verwunderlich, dass vor allem Frauen diesem Film nichts abgewinnen können, denn schließlich ist es ein Männerdrama! - Ein gutes, offenes und ehrliches Männerdrama dazu, in dem der Reifungsprozeß eines teenagerartig-körperlich-fixierten Mitt-Fünfzigjährigen zum wahrhaft liebesfähigen Erwachsenen kunstvoll beschrieben wird.
Ben Kingsley, wie immer zuverlässig,
Dennis Hopper, neuartig-herausragend,
Penélope Cruz, eher unspektakulär.
Aber besonders für solche Männer, die nicht alt bzw. wirklich erwachsen werden wollen, ist dieser Film mit Sicherheit ein lehrreicher.
Eine herkömmlich und solide aufgebaute Erzählung, in der verdrehterweise die Nebendarsteller brillieren und die beiden Hauptdarsteller des Films (Mira Sorvino & Donald Sutherland) das Ensemble eher nur umrahmen. Ein wenig plakativ zwar die Abschnitte über den Sex-Tourismus gerade in Südostasien, aber angesichts des länderübergreifenden Themas des Menschenhandels hinnehmbar. Doch ein männerfeindlich-frauenrechtlerischer Unterton ist nicht zu verkennen, zumal die männlichen Figuren ein bißchen zu platt herüber kommen - entweder sind es verständige Softies oder erbarmungslos brutale Machos - wohingegen die weiblichen Charaktere sehr fein und mehrschichtig in die Gesamtstruktur eingearbeitet worden sind.
Alles in allem, ein akzeptabler und auch aufrüttelnder Film, der seine Qualität nicht zuletzt daraus zieht, dass jedes Hollywood-Blockbuster-Entertainment-Element weggelassen wurde - na ja gut, fast alle - zugunsten eines tendenziell dokumentarischen Stils.
Objektiv betrachtet eine gelungene Erwachsenenfabel, die ihren kalten Humor aus der Diskrepanz zwischen Gut & Böse, die jeweils mit einer infantilen Sturrheit verfolgt werden, zieht. Zum Teil mit sehr grotesk-witzigen Szenen.
Subjektiv betrachtet allerdings - gerade da der Film so abstrakt & realitätsfern ist - bleibt er für die eigene Lebensgestaltung eher unzulänglich & verliert an Bedeutung, eben weil der Film absichtlich keine Indentifikation mit irgendeiner der maßgebenden Figuren bietet.
FAZIT: Sehr bemühte, zum Ende hin allzu konstruierte aber interessante Fantasiestudie für bitter-rationale Kaltblüter; mit einer Message am Ende, die einem genausoviel nützt wie ein weiteres Härchen am Kinn!!!
Ein guter Film, der ganz ohne Effekte und ohne jegliches Tohu-Wa-Bohu auskommt. Vielleicht liegt es daran, dass wir es hier mit einer Geschichte zu tun haben, die auf einer wahren Begebenheit beruht und mit Sicherheit liegt es auch an den kompetenten Darstellern, dass der Film - obwohl er eine so schlichte & zurückhaltende Erzählweise hat - funktionert.
Aber gerade diese einfache und meist hintergrundsmusikfreie Atmosphäre ist es (z.B. in dem Polizeiapperat, in den bürokratischen Macht-Etagen, in den Dörfern & Wäldern), die dem Zuschauer dieses sowjetisch/russische Gefühl der damaligen Zeit sehr authentisch näherbringt.
Max von Sydow und Donald Sutherland geben wie immer eine imposante Figur ab.
TRIVIA:
Und für diejenigen, denen Stephen Rea (Hauptdarsteller des Films) kein Begriff ist... es ist derselbe, der in "Interview with the Vampire" veranlasst, dass Brad Pitt lebendig eingemauert wird (Dort hieß seine Figur Santiago).
ALLES IN ALLEM KÖNNTE MAN SAGEN, DER FILM IST EINE ART ALTER VORGÄNGER VON "SIEBEN", bloß IN DER AUFGEHEND-TROCKENEN WELT DER PERESTROJKA UND DES GLASNOST.
Einfach klasse wie Dwight (Robert de Niro) Leos Figur zu erziehen versucht! Köstlich! Ein perfektes und gekonntes Zusammenspiel der Schauspieler! Eine wirklich gute und auch gut-erzählte Geschichte, in der es Robert de Niro wieder einmal gelingt, zu beweisen, dass er zurecht MEHRFACHER Oscarpreisträger ist.
Einer der herzzerreißendsten Filme aller Zeiten! Ideal besetzt mit Robin Williams als liebevoller Außenseiter und Mediziner; De Niro als Patient mit schrecklichem Schicksal in überzeugender Verschmelzung mit seiner Rolle und Penelope Ann Miller als die gutherzige, hübsche Junge Frau (Paula), die ihm einen gemeinsamen Tanz nicht abschlägt!
Luc Bessons Kunstwerk, in dem jedes einzelne Element schön, bis aufs Höchste miteinander harmoniert: von der einzigartigen Filmmusik, des warmherzig-dichten Handlungsverlaufs, von den Schauspielern, ihren Outfits bis hin zum perfekten Licht und einer optimalen Cinématographie und Regie. -
'Léon-der Profi'(OT: The Professional) ist atmosphärisch-dicht und dennoch voller Freiheitsgefühl!! - Surrealistisch-fantastische Schattenwelt New Yorks, in dem durchaus unbewußte Kindheitsgefühle wieder erwachen können.
Jean Reno alias Léon wächst - seiner geliebten Zimmerpflanze gleich - dem Zuschauer unweigerlich ans Herz. Mathilda; eine brillante & bittere Umkehrung des Lolita-Motivs (und die Entdeckung Nathalie Portmans). Meisterklasse auch Gary Oldmans durchgehend wunderbare Performance! - Selbst Danny Aiello und auch alle anderen Nebendarsteller kommen sehr gut rüber! -
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Suhamos
über The Nugget 2012/03/27 04:40:33
Zwar ist dieser Film nicht so sättigend wie Werke des Eins-A-Kinos, dafür kann es einem aber einen süßen Zeitvertreib schenken. Und weil der Streifen eben keinem saftig-großen Steak im filmischen Sinne, sondern eher einem Kaugummi mit Fruchtgeschmack entspricht, könnten Filmgourmets bitter enttäuscht werden.
Doch wer gerade hiernach Appetit hat: ... immerhin ein Kaugummi mit Fruchtaroma!!
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Suhamos
über Accattone - Wer nie sein Brot mit Tränen aß 2012/03/27 04:35:00
!!! Cinéma par excellence !!!
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Suhamos
über Endstation Schafott 2012/03/27 04:27:09
Ideales Beispiel dafür, wozu ein von einer Idee besessener Provokateur (Giotreau, der Polizeiinspektor) einen Menschen treiben kann.
Leider gibt es solche psychologischen Profile auch in der realen Welt zuhauf: Menschen, die nur das Schlechte in einem Suchen und es auf Biegen und Brechen darauf anlegen, es aus einem herauszubefördern.
Mit Jean Gabin und Alain Delon - als Opfer eines gesellschaftlichen Zahnrädersystems - ist der Film ideal besetzt.
[Diskussionswürdig erscheint nach dem Film die eventuelle Frage, ob die verbal-psychologische Provokation von Menschen ab einem bestimmten Grad nicht strafbar gemacht werden sollte. Denn wenn einer die Beherrschung über sich verliert - wie es in einigen Fällen aus deutschen Sozial- & Arbeitsämtern ja bereits medienkundig aufgetreten ist - so sollte man statt wie üblich von geistiger Verwirrung oder Drogenjunkies redend parteiisch zu werden, ebenso über die Ursachen des Gewaltausbruches sowie über die Strafbarkeit und Sozialkompetenz des/der provozierenden Beamten/ Beamtin sprechen.
Schließlich trägt die berühmte Ikone Justitia in ihrer Hand eine Waage mit ZWEI Waagschalen!!!]
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Suhamos
über Es beginnt heute 2012/03/27 03:48:48
Dramatisch umfassende Kurzstudie über die Arbeit eines Lehrers, der - scheinbar wie in der realen Welt auch - mehr Sozialarbeit als Lehrarbeit leisten muss. Gespickt ist dieser Streifen von Tavernier mit ausgeklügelten und wirklichkeitsnahen Mono- und Dialogen.
Die soziale Landschaft, die dargestellte Armut in den Familien sowie die Gesichter der Figuren mögen deprimierend und öde wirken, erfüllen zum größten Teil aber ihre Wirkung.
Für Zuschauer aus der Politik und für andere gesellschaftlich hochbesetzte Entscheidungsträger besonders sehenswert und lehrreich!!
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Suhamos
über Das Haus aus Sand und Nebel 2011/09/12 01:47:55
Ein ausgezeichnetes Drama. Grandios gespielt!! Kingsley erneut auf allerhöchstem Niveau!!!
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Suhamos
über James Bond 007 - Im Angesicht des Todes 2011/04/14 14:30:42
Einzig Grace Jones & Christopher Walken machen den Film zu dem, was er ist. Ohne diese beiden würde die Bewertung erheblich schlechter ausfallen! Würdige Bond-Schurken!!
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doctorgonzo 2011/04/14 20:35:40
Antwort löschenUnd zudem einer der coolsten Bond Songs.
Suhamos
über Lolita 2010/06/04 11:32:25
Das Magische Dreieck aus Nabokov, Irons & Morricone ist hier gebannt in 137 Minuten!!!
Fantastischer Soundtrack aus der Feder des Altmeisters Ennio Morricone, der perfekt zum ewigen Thema, sowie zur zuverlässigen Performance eines genialen Jeremy Irons passt.
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Suhamos
über Inside Hollywood 2010/06/04 10:31:49
Sehr angenehme und lockere Spielart De Niros, die den Zuschauer beiläufig amüsiert & dadurch unterhält. Etwas bemüht und überdreht wirken dagegen der immer sympathische Bruce Willis & der temperamentvolle Michael Wincott (Jeremy). Sean Penn huscht hier und da durchs Bild; hintergründig aber bedeutungsvoll wie das Tapetenmuster des ganzen Films. Spitzenklasse und in vorbildlicher Natürlichkeit spielen Catherine Keener (Lou) und Robin Wright Penn (Kelly), ebenso die junge Kristen Stewart (Zoe), die alle drei ideal besetzt sind. - Der Film dürfte allerdings hauptsächlich Fachleute und Filmbeschäftigte anprechen, denen dieser Streifen das eine oder andere Schmunzeln & Grunzen entlockt - für die breite Masse allerdings erscheint er mir eher uninteressant.
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Suhamos
über Malice - Eine Intrige 2010/06/04 10:09:56
Großartige Rede Alec Baldwins (als Figur) über den s.g. Gottkomplex bei Ärzten; dargestellt in ausgezeichneter Spielweise.
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Suhamos
über Der Postmann 2010/05/03 15:14:18
Ein wunderbarer Film - Honig für Leute mit Feingeist & Sinn für das Lyrische. Die Erotik in Poesie sowie die Metamorphosen eines verliebten, einfältigen Legasthenikers durch die Freundschaft zu einem Dichter in politischem Exil. - Ideal auch zum Einstieg in Pablo Nerudas Werke.
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Suhamos
über Internal Affairs - Trau' ihm, er ist ein Cop 2009/10/26 14:59:08
Auch wenn Kritiker bei diesem Film von "Machogehabe & Chauvinismus" reden, bleibt die Tatsache bestehen, dass es Machos gibt und immer geben wird, genauso wie es das Wechselspiel von leicht sadistisch-masochistischem Verhalten in MANCHEN Beziehungen geben wird. Und eben dieser Fakt rechtfertigt die Existenz dieses Films, der atmosphärisch und dramaturgisch dicht ist.
Außerdem steht diese Rolle Richard Gere bei weitem besser, als seine zahlreichen Frauenschwarm-Verkörperungen! Auch Andy Garcia überzeugt durch eine prägnante & konzentrierte Darstellung seiner Figur!
Der Film ist nicht zu verwechseln mit In"F"ernal Affairs (einem anderen, asiatischen Streifen, der übrigens äußert ärgerlich ist)!!! -
Doch dieser hier ist in Ordnung für alle Filmfans, die die Thematik "Guter Bulle, Böser Bulle" mögen!
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Suhamos
über John F. Kennedy - Tatort Dallas 2009/10/26 14:21:23
Großartig, provokant & aufklärend! - Ein unverhohlener Blick hinter die Kulissen, der zeigt, wie die Welt wohl gelenkt wird!
Ein für die Allgemeinbildung bedeutendes, kluges und zeitloses Werk mit erstklassigen Schauspielern und einer meisterhaften Regie- und Schnittarbeit!! -
Sich ihn anzusehen, bleibt Pflichtprogramm auch für alle nachfolgenden Generationen!
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Suhamos
über Elegy oder die Kunst zu Lieben 2009/10/23 15:51:54
Nicht verwunderlich, dass vor allem Frauen diesem Film nichts abgewinnen können, denn schließlich ist es ein Männerdrama! - Ein gutes, offenes und ehrliches Männerdrama dazu, in dem der Reifungsprozeß eines teenagerartig-körperlich-fixierten Mitt-Fünfzigjährigen zum wahrhaft liebesfähigen Erwachsenen kunstvoll beschrieben wird.
Ben Kingsley, wie immer zuverlässig,
Dennis Hopper, neuartig-herausragend,
Penélope Cruz, eher unspektakulär.
Aber besonders für solche Männer, die nicht alt bzw. wirklich erwachsen werden wollen, ist dieser Film mit Sicherheit ein lehrreicher.
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Suhamos
über Human Trafficking - Menschenhandel 2009/10/23 15:29:36
Eine herkömmlich und solide aufgebaute Erzählung, in der verdrehterweise die Nebendarsteller brillieren und die beiden Hauptdarsteller des Films (Mira Sorvino & Donald Sutherland) das Ensemble eher nur umrahmen. Ein wenig plakativ zwar die Abschnitte über den Sex-Tourismus gerade in Südostasien, aber angesichts des länderübergreifenden Themas des Menschenhandels hinnehmbar. Doch ein männerfeindlich-frauenrechtlerischer Unterton ist nicht zu verkennen, zumal die männlichen Figuren ein bißchen zu platt herüber kommen - entweder sind es verständige Softies oder erbarmungslos brutale Machos - wohingegen die weiblichen Charaktere sehr fein und mehrschichtig in die Gesamtstruktur eingearbeitet worden sind.
Alles in allem, ein akzeptabler und auch aufrüttelnder Film, der seine Qualität nicht zuletzt daraus zieht, dass jedes Hollywood-Blockbuster-Entertainment-Element weggelassen wurde - na ja gut, fast alle - zugunsten eines tendenziell dokumentarischen Stils.
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Suhamos
über Adams Äpfel 2009/10/18 16:08:24
Objektiv betrachtet eine gelungene Erwachsenenfabel, die ihren kalten Humor aus der Diskrepanz zwischen Gut & Böse, die jeweils mit einer infantilen Sturrheit verfolgt werden, zieht. Zum Teil mit sehr grotesk-witzigen Szenen.
Subjektiv betrachtet allerdings - gerade da der Film so abstrakt & realitätsfern ist - bleibt er für die eigene Lebensgestaltung eher unzulänglich & verliert an Bedeutung, eben weil der Film absichtlich keine Indentifikation mit irgendeiner der maßgebenden Figuren bietet.
FAZIT: Sehr bemühte, zum Ende hin allzu konstruierte aber interessante Fantasiestudie für bitter-rationale Kaltblüter; mit einer Message am Ende, die einem genausoviel nützt wie ein weiteres Härchen am Kinn!!!
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Suhamos
über Citizen X 2009/10/17 17:02:41
Ein guter Film, der ganz ohne Effekte und ohne jegliches Tohu-Wa-Bohu auskommt. Vielleicht liegt es daran, dass wir es hier mit einer Geschichte zu tun haben, die auf einer wahren Begebenheit beruht und mit Sicherheit liegt es auch an den kompetenten Darstellern, dass der Film - obwohl er eine so schlichte & zurückhaltende Erzählweise hat - funktionert.
Aber gerade diese einfache und meist hintergrundsmusikfreie Atmosphäre ist es (z.B. in dem Polizeiapperat, in den bürokratischen Macht-Etagen, in den Dörfern & Wäldern), die dem Zuschauer dieses sowjetisch/russische Gefühl der damaligen Zeit sehr authentisch näherbringt.
Max von Sydow und Donald Sutherland geben wie immer eine imposante Figur ab.
TRIVIA:
Und für diejenigen, denen Stephen Rea (Hauptdarsteller des Films) kein Begriff ist... es ist derselbe, der in "Interview with the Vampire" veranlasst, dass Brad Pitt lebendig eingemauert wird (Dort hieß seine Figur Santiago).
ALLES IN ALLEM KÖNNTE MAN SAGEN, DER FILM IST EINE ART ALTER VORGÄNGER VON "SIEBEN", bloß IN DER AUFGEHEND-TROCKENEN WELT DER PERESTROJKA UND DES GLASNOST.
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Suhamos
über This Boy's Life 2009/10/08 17:36:14
Einfach klasse wie Dwight (Robert de Niro) Leos Figur zu erziehen versucht! Köstlich! Ein perfektes und gekonntes Zusammenspiel der Schauspieler! Eine wirklich gute und auch gut-erzählte Geschichte, in der es Robert de Niro wieder einmal gelingt, zu beweisen, dass er zurecht MEHRFACHER Oscarpreisträger ist.
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Suhamos
über Zeit des Erwachens 2009/10/08 16:47:28
Einer der herzzerreißendsten Filme aller Zeiten! Ideal besetzt mit Robin Williams als liebevoller Außenseiter und Mediziner; De Niro als Patient mit schrecklichem Schicksal in überzeugender Verschmelzung mit seiner Rolle und Penelope Ann Miller als die gutherzige, hübsche Junge Frau (Paula), die ihm einen gemeinsamen Tanz nicht abschlägt!
Achtung vor gelegentlichem Tränendrüsendruck!
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Suhamos
über Léon - Der Profi 2009/10/08 15:56:33
Ein Ganzer Film - rundum!
Luc Bessons Kunstwerk, in dem jedes einzelne Element schön, bis aufs Höchste miteinander harmoniert: von der einzigartigen Filmmusik, des warmherzig-dichten Handlungsverlaufs, von den Schauspielern, ihren Outfits bis hin zum perfekten Licht und einer optimalen Cinématographie und Regie. -
'Léon-der Profi'(OT: The Professional) ist atmosphärisch-dicht und dennoch voller Freiheitsgefühl!! - Surrealistisch-fantastische Schattenwelt New Yorks, in dem durchaus unbewußte Kindheitsgefühle wieder erwachen können.
Jean Reno alias Léon wächst - seiner geliebten Zimmerpflanze gleich - dem Zuschauer unweigerlich ans Herz. Mathilda; eine brillante & bittere Umkehrung des Lolita-Motivs (und die Entdeckung Nathalie Portmans). Meisterklasse auch Gary Oldmans durchgehend wunderbare Performance! - Selbst Danny Aiello und auch alle anderen Nebendarsteller kommen sehr gut rüber! -
Ein Muss für alle Kinoliebhaber!
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Suhamos
über Blood Work 2009/10/07 14:53:03
Klischeehaft-durchschaubares Ende, das leider den gesamten Film herunterzieht.
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