summerwine-lee
summerwine-lee heißt Marcus Krüger, ist 22 Jahre alt. Er hat sich Thu, 26 Aug 2010 12:22:17 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 659 Filme bewertet und legendäre 321 Kommentare geschrieben. Mehr
| Name | Marcus Krüger |
|---|---|
| Alter | 22 |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Robert Downey Jr.,Edward Norton,Leonardo Di Caprio, Ewan Mc Gregor,Charlize Theron,Rachel Weisz |
| Ich bin Fan von: | |
| Meine Lieblingsregisseure: | Stanley Kubrick,Sam Mendes |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | Um den Krieg zu überleben,muss man selbst zum Krieg werden.(John Rambo in Rambo 2-Der Auftrag) |
Rezension 8 im Jahre 2013
To Rome with Love(2012)
Ich habe schon ein paar Woody Allen-Filme gesehen, wusste also, dass er sehr spezielle Filme macht, die nicht jedermanns Geschmack sind. Mir gefiel sein Humor bisher recht gut, dieser Film ist aber trotz seiner Nettigkeit irgendwie belanglos.
Wir sehen Rom in sehr liebevollen Aufnahmen, verschiedene Geschichten mit allesamt sehr…
Rezension 8 im Jahre 2013
To Rome with Love(2012)
Ich habe schon ein paar Woody Allen-Filme gesehen, wusste also, dass er sehr spezielle Filme macht, die nicht jedermanns Geschmack sind. Mir gefiel sein Humor bisher recht gut, dieser Film ist aber trotz seiner Nettigkeit irgendwie belanglos.
Wir sehen Rom in sehr liebevollen Aufnahmen, verschiedene Geschichten mit allesamt sehr guten Schauspielern(Alec Baldwin, Ellen Page, Jesse Eisenberg, Roberto Benigni, Woody Allen selbst-um nur einige zu nennen), aber der Film ist trotz seiner locker-leichten Art so schwer zu fassen, ich persönlich wusste nicht, was er von mir will. Woody Allen als schrulliger amerikanischer Vater, der dem Vater seines italienischen Schwiegersohns eine Gesangskarriere nahelegen will oder Alec Baldwin als Geisterscheinung des Gewissens sind schon ganz nett anzusehen und Roberto Benigni, der sich in einer kafkaesken Situation wiederfindet, war sicherlich das Highlight des Films, aber ähem, der Sinn?
Eine andere Geschichte zeigt ein Pärchen, welches sich in Rom befindet und dort die Eltern des Mannes treffen will. Während die Frau in Rom spazieren geht, sich verläuft und ihren Lieblingsschauspieler trifft, wird der Mann von der verführerischen Prostituierten, die ihn mit ihrem Kunden verwechselt, in die Situation getrieben, sie als seine Frau auszugeben.
Das hat nicht so richtig zusammengepasst, das Ganze. Soll das heißen, das Rom unheimlich ambivalent ist oder soll es heißen, dass man in Rom die merkwürdigsten Situationen erlebt?
Ich habe mitgenommen, dass Rom der Ort ist, um sich neuen Aufgaben zu stellen, seinen Träumen nachzugehen und wo man fremdgehen kann. Da muss ich mal hin!!!
Nee, Spaß.
Der Film ist so unfassbar geschwätzig, wie viele alte Menschen nun mal so sind. Ich schätze, auch Woody Allen will uns noch so viel erzählen, er hat nur kaum noch Zeit.
Ein kleiner netter Sonntagnachmittagfilm(vor allem im grautrüben, nassen Berlin) ist er aber allemal. Und wer auf italienische, klassische Musik steht, bekommt hier die volle Packung.
5,5/10
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Rezension Nr. 7 im Jahre 2013
Ice Age 4-Voll verschoben
Nach dem fulminanten 1. Tei, dem Totalausfall Teil 2 und dem sehr guten 3. Teil legt Ice Age 4 die Messlatte wieder überraschen hoch. Ich hätte nicht erwartet, dass er so gut sein würde.
Durch die obligatorische Scrat-Szene am Anfang lernen wir erst einmal, warum die Kontinentalplatten sich angefangen haben zu verschieben…
Rezension Nr. 7 im Jahre 2013
Ice Age 4-Voll verschoben
Nach dem fulminanten 1. Tei, dem Totalausfall Teil 2 und dem sehr guten 3. Teil legt Ice Age 4 die Messlatte wieder überraschen hoch. Ich hätte nicht erwartet, dass er so gut sein würde.
Durch die obligatorische Scrat-Szene am Anfang lernen wir erst einmal, warum die Kontinentalplatten sich angefangen haben zu verschieben. Diese Einführung ist wieder einmal sehr cool und witzig.
Manny, Sid, Diego und Mannys Familie leben unbeschwert vor sich hin. Mannys Tochter ist zum Teenie gereift und hat entsprechende Orientierungsschwierigkeiten zwischen alten und neuen Freunden sowie der 1. Liebe.
Sids Familie kommt zu Gast, nur um kurzerhand die Oma bei ihm abzuladen und wieder zu verschwinden. Und dann ist ja da die Sache mit den Kontinentalplatten.
Die Familie wird getrennt und das Trio samt Oma muss sich auf dem Meer mit fiesen Piraten, Braveheart-Hamstern und der Suche zurück herumschlagen.
Der Film ist sehr rasant inszeniert, die Animationen sehen auf Blu-ray wahnsinnig gut aus und die Einführung vieler neuer Charaktere trägt dazu bei, den Film rundweg sympathisch zu machen. Besonders das süße Igelchen Louis und die Oma rocken extrem!!!
Abstriche gibt es für die schon 1000 x gesehene Holzhammermoral: "Steh zu deinen wahren Freunden" und "Familie ist das Wichtigste". Das hätte man auch durchaus subtiler einbinden können. Außerdem ist der Song der Piraten echt furchtbar schlecht.
Ich bin der Meinung, dass die Reihe zwar immer abstruser und immer weniger mit Eiszeit zu tun hat, wenn die Autoren aber weiterhin solch unterhaltsame Sachen raushauen, ist mir das ehrlich gesagt egal.
7,5/10
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Rezension Nr. 6 im Jahre 2013
Ca$h(2010)
Für 1 € bei Tedi mitgenommen, ist Ca$h ein Film, der unterhält, aber sein Potenzial nicht vollkommen ausschöpft.
Sean Bean als Bruder eines Verbrechers, der gut 700.000 $ erbeutet hat, diese aber im Zuge einer Verfolgungsjagd von einer Brücke wirft, spielt einen grandiosen Sauhund.
Der Koffer mit dem Geld landet auf dem Auto von…
Rezension Nr. 6 im Jahre 2013
Ca$h(2010)
Für 1 € bei Tedi mitgenommen, ist Ca$h ein Film, der unterhält, aber sein Potenzial nicht vollkommen ausschöpft.
Sean Bean als Bruder eines Verbrechers, der gut 700.000 $ erbeutet hat, diese aber im Zuge einer Verfolgungsjagd von einer Brücke wirft, spielt einen grandiosen Sauhund.
Der Koffer mit dem Geld landet auf dem Auto von Chris Hemsworth, der sein Glück kaum fassen kann. Er und seine Frau denken zwar kurz darüber nach, das Geld zur Polizei zu bringen, entscheiden sich dann aber dagegen:ein Fehler!!!
Sean Bean macht sich auf die Suche nach den unrechtmäßigen Geldbesitzern. Er geht sehr kühl und sachlich vor. Schnell findet er as Paar und dann geht der Spaß erst richtig los. Bean verlangt das Geld auf Dollar und Cent zurück. Dummerweise hat das Paar aber schon knapp 74.000 $ investiert. Er gibt ihnen 5 Tage Zeit, as restliche Geld zu beschaffen.
Während Hemsworth und seine Frau am Anfang des Films noch jung undunbeschwert rüberkommen, setzt ihnen diese Scheiße im Verlaufe des Films ordentlich zu. Besonders die Frau ist besorgt und fassungslos über die Situation, hatten sie beide doch nicht damit gerechnet, Probleme zu bekommen.
Mein Hauptproblem mit dem Film ist die Rolle des Bruders von Sean Bean. Sie ist für den Plot völlig irrelevant. Hätte Sean Bean selbst das Gewld verloren, wäre die Geschichte sehr viel glaubwürdiger gelaufen. Auch der Kniff, Sean Bean auch seinen eigenen Bruder spielen zu lassen, war für mich unverständlich(wahrscheinlich eine Geldfrage, haha).
Auch zog sich der Film ein wenig in die Länge, er kam häufig nicht in Fahrt oder verlief im Kreis. So fragt die Frau bestimmt 4 oder 5 Mal: Warum lassen sie uns nicht in Ruhe?
Auch die ewigen Nachrechnungen von Bean, der jede Station der Geldwiederbeschaffung rechnerisch nachprüft, wird dröge. Ich hätte mich nicht gewundert, wenn am Ende herausgekommen wäre, dass er eigentlich Mathelehrer ist.
Das Finale war vorhersehbar und uninspiriert.
Die Musik war sehr gut. Schöne, rauchig gesungene Songs wechselten sich mit verspieltem Jazz ab.
Der Film verfügt glücklicherweise über eine angenehme Prise Humor, die vor allem Situationskomik betrifft. So rechnet Bean etwa aus, dass sie ihm noch soundsoviel Dollar und 11 Cent schulden. Da geht die Frau wutentbrannt in ein anderes Zimmer, und klatscht ihm Kleingeld hin und sagt: Hier haben sie schon mal die beschissenen 11 Cent.
Insgesamt ein kleinerFilm, der nicht wehtut, wenn man ihn anguckt, es aber auch nicht schadet, wenn man ihn nicht sieht.
6/10
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Rezension Nr. 5 im Jahre 2013
Daybreakers(2010)
Daybreakers hatte ich mir vor einem guten halben Jahr für nen Fünfer auf Blu-ray auf Amazon mitgenommen, kam bis gestern aber nicht dazu, ihn zu gucken.
Die Geschichte ist originell: Die Welt des Jahres 2019 ist von Vampiren bevölkert, die Menschheit ist so gut wie ausgestorben. Menschen werden nämlich als Nahrungsmittel in riesigen…
Rezension Nr. 5 im Jahre 2013
Daybreakers(2010)
Daybreakers hatte ich mir vor einem guten halben Jahr für nen Fünfer auf Blu-ray auf Amazon mitgenommen, kam bis gestern aber nicht dazu, ihn zu gucken.
Die Geschichte ist originell: Die Welt des Jahres 2019 ist von Vampiren bevölkert, die Menschheit ist so gut wie ausgestorben. Menschen werden nämlich als Nahrungsmittel in riesigen Blutlagern zwischengelagert, um ihr Blut gewinnbringend an den Vampir zu bringen. Nun tritt aber der Peak Blood ein und viele Vampire hungern. Der Hämatologe Edward(ein Vampir, der Edward heißt-also wirklich!!!) tritt zufällig in Kontakt mit aufständischen Menschen, die einen Weg gefunden haben, Vampire wieder zu Menschen zu machen.
Von der schauspielerischen Seite ist hier besonders Ethan Hawke zu nennen, der Edward als sehr verkopfte, aber durchaus fürsorgliche Person spielt. Auch Sam Neill als diabolischer Konzernchef ist gut besetzt. Die Beziehung zu seiner menschlichen Tochter hat mir sehr gut gefallen. Willem Dafoe als Anführer der Menschen war leider nicht in seiner gewohnten Form. Er wirkte alt und die Rolle hätte auch von jemand anderes sicher besser gespielt werden können.
Die Atmosphäre war schön trostlos, es wird mit verschiedenen Farbfiltern garbeitet. Die Musik ist nichts Besonderes.
Die Splatter-Szenen, die es besonders gegen Ende reichlich gibt, geben dem Film einen trashigen Charme. Auch Pfeile, die die Vampire explodieren lassen, sind ganz cool. An Action mangelt es also nicht.
Die Art, wie Vampire zu Menschen werden, erschien mir allerdings recht einfach.
Die Metapher des Peak Blood auf den Peak Oil ist ganz nett, hätte man aber noch besser hinkriegen können. Eine Prise Humor hätte dem Film sicher auch nicht geschadet(wobei, bei der Szene, in der Vampire wieder zu Menschen werden, neue Vampire ankommen und sich auf die nun Menschen stürzen, wieder zu Menschen werden,um dann wieder zerfleischt zu werden, das war schon lustig).
Für nen 5er auf Blu-ray sicher kein Fehlkauf, aber mehr würde ich dafür wirklich nicht ausgeben.
6/10
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Rezension Nr. 4 im Jahre 2013
Kinofilm Nr. 1: Jack Reacher
17:30 im Spreehöfe-Kino in Berlin-Köpenick(Stammkino)
Besucher:10
Bevor ich mit meinem Vadder ins Kino fuhr, las ich in der TV Spielfilm, Jack Reacher sei eine aufgeplusterte Tatort-Folge. Na, n büschen mehr ist er schon.
Der Film beginnt wirklich sehr spannend:ein Scharfschütze sucht in einem Parkdeck…
Rezension Nr. 4 im Jahre 2013
Kinofilm Nr. 1: Jack Reacher
17:30 im Spreehöfe-Kino in Berlin-Köpenick(Stammkino)
Besucher:10
Bevor ich mit meinem Vadder ins Kino fuhr, las ich in der TV Spielfilm, Jack Reacher sei eine aufgeplusterte Tatort-Folge. Na, n büschen mehr ist er schon.
Der Film beginnt wirklich sehr spannend:ein Scharfschütze sucht in einem Parkdeck ewig lange mit seinem Gewehr nach potenziellen Opfern. Dadurch, dass man durch die Linse schaut und der Schütze sich immer Leute aussucht, wieder von ihnen ablässt und weitersucht, entsteht eine Mordsspannung.
Der Killer tötet 5 Menschen und schnell wird jemand verhaftet, der nach Jack Reacher bittet, einem ehemaligen Militärpolizisten. Dieser gerät in einen verzwickten Fall voller raffinierter Details.
Tom Cruise ist 100% Jack Reacher, sagt Lee Child, Autor der Romanreihe, die bisher 17 Bände und Kurzgeschichten umfasst. Mein Vater, der ein paar der Romane gelesen hat, sagte nach dem Film, er sei wirklich gut gemacht gewesen(das sagt er immer, wenn ihm was gefallen hat).
Tom Cruise spielt sehr gut, Rosamund Pike ist okay, aber nicht übertrieben gut,David Oyelowo als Emerson ist okay und Robert Duvall als republikanischer Schießstandbesitzer gewohnt souverän.
Auf Seiten der Bösen gibt es Jay Chourtney, der mir bisher nur als Blondlöckchen Varro in Spartacus:Blood and Sand ein Begriff war, aber im Februar als Sohn von John McLane
sicher zu gefallen wissen wird. Er spielt sehr gut und liefert sich am Ende einen sehr ansehnlichen, wenn auch kurzen Faustkampf mit Reacher.
Als besonderes Schmankerl ist natürlich Werner Herzog zu nennen. Da er eigentlich kein Schauspieler ist, darf man nun nicht erwarten, dass er irgendwen an die Wand spielt, aber seine Figur des Le Zec ist wirklich bedrohlich und seine Stimme (er synchronisiert sich selbst) ist so eigen wie genial.
Die Geschichte ist clever gestrickt, ein paar Actioneinlagen gibt es auch(eine besonders lange, sehr realistische Autoverfolgungsjagd gehört z den Highlights des Films).
Die Musik ist teils sehr wuchtig(in spannenden Szenen), dann wieder sehr gediegen. Das Kino hatte super Sound, die Schüsse aus den Präzisionsgewehren waren dermaßen laut, dass man schon das eine oder andere Mal zusammengezuckt ist.
Leider waren mir einige Verhaltensweisen oder Beweggründe nach Ende des Films immer noch unklar, was zu Abzügen führt.
Achtung!!!! Buchspoiler!!!!
Mein Vater sagte mir, dass das Ende im Buch anders sei, dass Jack Reacher dort ein Anwesen, umgeben von einem Feld, das mit Wärmesensoren ausgestattet ist, stürmt. Um sich zu dem Anwesen vorzukämpfen, stellt sich Reacher eine halbe Stunde in einen Sprenkler, um die Körpertemperatur runterzukriegen.
Ehrlich gesagt hätte mir das ein wenig besser gefallen, das Ende im Film war zwar auch actionreich, aber ein wenig plump.
Trotzdem ist Jack Reacher ein wenig mehr als ein Tatort, sogar gespickt mit dem ein oder anderen Gag, der aber nicht immer zündet. Ich erwarte trotzdem weitere Filme mit Jack Reacher. Genügend Vorlagen gibt es ja.
7/10
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Rezension Nr. 3 im Jahre 2013
Der Kaufmann von Venedig
auf Sixx 22:05
Schande auf mein Haupt, aber ich kannte William Shakespeares Der Kaufmann von Venedig bisher nur vom Hörensagen, gelesen hatte ich es bisher nicht und auch die Verfilmung hatte ich bisher nicht gesehen.
Bis gestern.
Ich kann sagen, dass mir der Film bzw. die Geschichte sehr viel Spaß bereitet…
Rezension Nr. 3 im Jahre 2013
Der Kaufmann von Venedig
auf Sixx 22:05
Schande auf mein Haupt, aber ich kannte William Shakespeares Der Kaufmann von Venedig bisher nur vom Hörensagen, gelesen hatte ich es bisher nicht und auch die Verfilmung hatte ich bisher nicht gesehen.
Bis gestern.
Ich kann sagen, dass mir der Film bzw. die Geschichte sehr viel Spaß bereitet hat. Es ist natürlich keine Komödie, sondern ein Historiendrama, aber trotzdem konnte ich mir den einen oder anderen Schmunzler nicht verkneifen.
Die Geschichte, die 1596 in Venedig spielt, ist sehr facettenreich: vom Märchen über Rachedrama bis hin zum Gerichtsfilm ist alles dabei, was ich mag.
Pacino als jüdischer Kaufmann, der seinem Erzfeind, dem Christen Jeremy Irons 3000 Dukaten leiht und als Gegenleistung, falls dieser nicht in der vorgesehenen Frist den Betrag zurückzahlen könne, ein Pfund vom Fleisch des Christen herausschneiden dürfe, liefert eine oscarwürdige Darstellung.Besonder gegen Ende ist seine verbitterte bösartige Figur einfach nur göttlich.
Irons ist ebenso sehr gut. Er spielt den Christen sehr kühl, bis die Stelle des Gerichtsaspekts kommt, da geht ihm sichtlich der Arsch auf Grundeis.
Joseph Fiennes ist vielleicht der Schwachpunkt des Films: Er spielt den besten Freund des Christen, für den das Geld eigentlich bestimmt ist, damit er die Gräfin von Belmont heiraten kann. Fiennes spielt merkwürdig, so als sei er auf einer Theaterbühne: Er stiert anstatt zu gucken, es kommt unnatürlich rüber. Das wird dadurch noch verstärkt, dass er in den Szenen mit Pacino und Irons gnadenlos gegen die Wand gespielt wird.
Lynn Collins als Gräfin macht ihre Sache gut. Ich glaube, in der Rolle des Lancelot(der Diener des Juden) den Glasaugenpiraten aus Fluch der Karibik erkannt zu haben.
Die Atmosphäre istt sehr gelungen: An Originalschauplätzen gedreht(Rialtobrücke etc.) ist die Stadt doch sehr realistisch dargestellt, wenn auch mit einem dreckigen Charme: So wird etwa einem Lämmlein sehr realistisch die Kehle aufgeschlitzt.
Die Musik ist sehr unauffällig eingesetzt. Barocke Melodien und vereinzelt Gesungenes passen jedoch sehr gut in die Zeit.
Fiennes als Schwachpunkt nannte ich bereits, weiterhin störte mich, dass Jeremy Irons nicht von Thomas Fritsch, seinem Stammsprecher, gesprochen wurde. Es war zwar nicht so schlimm, wie Bruce Willis mit John Travoltas Synchro zu hören, aber trotzdem ärgert mich sowas immer.
Furchtbar finde ich auch dieses Mulan-Phänomen im Gerichtsteil: Wir Männer sind alle so doof; das schreien mir solche Szenen immer entgegen.
Nichtsdestotrotz ein sehr gelungener Film, dessen super Geschichte, die ich ab jetzt nur noch als den bösartigen Bruder von Nathan der Weise bezeichnen werde und die guten Schauspielerleistungen zu überzeugen wissen.
8/10
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Rezension Nr. 2 im Jahre 2013
Zombieland, 22:30 auf Pro 7
Wenn ein Film schon mit For Whom The Bell Tolls beginnt, kann er nur geil werden!!!
Ich hatt sehr viel Spaß mit Zombieland. Mit dem sehr stylischen Intro(ich liebe ja Slo-Mos-da kann soviel rote Soße durch die Luft schlotzen, wie es nur geht) begann es ja schon.
Die Regeleinblendungen waren sehr gelungen und fügten…
/p>Rezension Nr. 2 im Jahre 2013
Zombieland, 22:30 auf Pro 7
Wenn ein Film schon mit For Whom The Bell Tolls beginnt, kann er nur geil werden!!!
Ich hatt sehr viel Spaß mit Zombieland. Mit dem sehr stylischen Intro(ich liebe ja Slo-Mos-da kann soviel rote Soße durch die Luft schlotzen, wie es nur geht) begann es ja schon.
Die Regeleinblendungen waren sehr gelungen und fügten sich immer passend in die Handlung des Films ein. Ich hatte zuerst befürchtet, dass sich das mit einiger Zeit untot laufen würde, aber es passte und störte nicht. Woody Harrelson als abgefahrener Twinkie-Junkie ist herrlich überdreht.Emma Stone ist sweet as always(mit schwarzen Haaren gefällt sie mir deutlich besser als mit rotem Haar) und Jesse Eisenberg gibt den Trottel sehr überzeugend. Überrascht hat mich Abigail Breslin, die mir bewusst nur in Little Miss Sunshine und diesem Jodie Foster-Inselfilm im Gedächtnis blieb, also eher kindlichen Rollen. Sie hier Zombies abmurksen zu sehen, war echt schön.
Bill Murray ist selbstverständlich das Highlight des Films. Sein kurzer Auftritt ist perfekt geraten und auf die Frage, ob er irgendwas bereuen würde:"Vielleicht Garfield" zu sagen-da habe ich doch herzlich gelacht. Ob Thomas Gottschalk das ebenfalls nennen würde, wenn er gerade zwischen den Welten wäre?
Einen Kritikpunkt hätte ich aber: das Pacing des Films war an sich sehr gut, nicht zu lang, nicht zu kurz, aber die 1 Rückblende von den beiden Schwestern war unnötig.
Die von Jesse war geil(Anspielung auf das Remake von Dawn of the Dead) und die kurzen Rückblenden von Woody, die die kurzen, aber doch emotionalsten Szenen waren.
Super unterhaltsam-ich freue mich auf Teil 2.
8/10
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Rezension Nr. 1 im Jahre 2013
Tatort:Scheinwelten
Das war er nun, der 1. Tatort des neuen Jahres:Oh Mann, es kann definitiv besser gemacht werden!!!
Ich muss zugeben, dass der musikalische Beginn(Heart Shaped Gun von Schmidt und Jan Grubert) ein sehr guter Einfall war. Der Song gefiel mir und ließ auf einen guten Krimi hoffen.
Ohne mir vorher den Inhalt des Films durchgelesen…
Rezension Nr. 1 im Jahre 2013
Tatort:Scheinwelten
Das war er nun, der 1. Tatort des neuen Jahres:Oh Mann, es kann definitiv besser gemacht werden!!!
Ich muss zugeben, dass der musikalische Beginn(Heart Shaped Gun von Schmidt und Jan Grubert) ein sehr guter Einfall war. Der Song gefiel mir und ließ auf einen guten Krimi hoffen.
Ohne mir vorher den Inhalt des Films durchgelesen zu haben, dachte ich, es ginge um das Milieu der Reinigungsfirmen. Dass es letztendlich um Scheinehen ging, enttäuschte mich. Gerade deswegen, weil die beiden Komissare so merkwürdig mit dieser Thematik umgehen. Einem Verdächtigen vor den Latz zu knallen: Sie führen doch eine Scheinehe, das befremdet irgendwie.
Besonders geärgert hat mich jedoch die Thematik Schenk und seine Putzfrau. Häh? Er kann ihren Namen nicht aussprechen? Na ja, vielleicht rege ich mich zu künstlich über Lapalien auf.Außerdem fand ich es sehr merkwürdig, dass der Staatsanwalt den Komissaren sagen muss, dass sie einen Termin bei seiner Frau haben.
Gut gefallen hat mir die Beziehung des Staatsanwalts zu seiner Frau, einem richtigen Miststück.
Ebenso Hans Peter Hallwachs, der mir durch Mord mit Aussicht bekannt ist und herrlich frotzelnd daherkommt, besonders im Dialog mit Ballauf.
Die Katzen waren süß,doch das absolute Highlight war der Sahnespender in der Kantine:ein geiles Teil!!!
Ich weiß nicht, ob der Film ein Plädoyer gegen die Ehe sein soll(eher nicht), aber ich fand interessant, dass egal ob Scheinehe oder legale Ehe, am Ende vieles in Trümmern liegt.
5,5 von 10
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Der Hobbit - Eine unerwartete Reise
summerwine-lee 9.0 "Herausragend" Sat, 22 Dec 2012 00:20:17 -0000
Kinofilm Nr. 6 im Jahre des Herrn 2012
Kino: Spreehöfe
15 Uhr
rund 35 Zuschauer
So, dies ist die bisher sinnloseste Kritik, die ich dieses Jahr verfasse, denn so gut wie alles, was über den Film bereits gesagt wurde, trifft zu: Er ist warm, witzig, politisch total inkorrekt und hat ein Schauspielpaar, das super miteinander harmoniert. Francois Cluzet spielt den querschnittsgelähmten…
/p>Kinofilm Nr. 6 im Jahre des Herrn 2012
Kino: Spreehöfe
15 Uhr
rund 35 Zuschauer
So, dies ist die bisher sinnloseste Kritik, die ich dieses Jahr verfasse, denn so gut wie alles, was über den Film bereits gesagt wurde, trifft zu: Er ist warm, witzig, politisch total inkorrekt und hat ein Schauspielpaar, das super miteinander harmoniert. Francois Cluzet spielt den querschnittsgelähmten einfach wunderbar und Omar Sy spielt mit seinem strahlenden Lächeln wie der junge Eddie Murphy.
Ich kann die Rolle des Philippe sehr gut nachvollziehen, da ich sehr genau weiß, wie es ist, im Leben mit anderen Augen gesehen zu werden. Ich habe eine Behinderung, die man auf den ersten Blick nicht sieht, aber spätestens, wenn ich meine rechte Hand einsetze oder allgemein laufe, sieht man es. Ich habe eine angeborene halbseitige Cerebralparese, das bedeutet, dass ich im Mutterbauch irgendwie nicht genug Sauerstoff bekam und daher eine Sauerstoffunterfunktion meiner rechten Extremitäten die Folge war. Durch diese Behinderung ist mein rechtes Bein ein wenig kürzer als mein linkes und ein Hüftschiefstand und ein humpelnder Gang sind die Folge. Eine Spastik in der rechten Hand ist ebenfalls zu sehen. Trotzdem hatte ich Glück!
Ich weiß, dass das nicht im Geringsten an die Behinderung heranreicht, die Philippe hat. Das ist ja aber auch kein Wettbewerb. Aber ich weiß, wie es ist, angestarrt und verarscht zu werden. Wobei ich selber genug Humor habe, um auch über mich selbst lachen zu können.
Es erfreut mich, dass so viele Menschen den Film gesehen haben und sehen werden. Ich hoffe, dass der Film zumindest ein klein wenig den Umgang mit Behinderten beeinflusst und das Behindert-Sein ein wenig verständlicher macht.
In Sachen Komödie einer der besten Filme der letzten Jahre!
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RoosterCogburn Sun, 08 Jan 2012 10:35:38 -0000
Antwort löschenIch schau mir den demnächst auch an. Bin sehr neugierig auf den Film geworden. Der wird hier gehandelt wie die heilige, neue Schrift. Ausserdem habe ich 'ne sehr hohe Vohersage bezgl des Filmes (9,3/10).
könnte es nicht besser sagen als mikkean: nicht nur ein unglaublich aufschlußreiches Porträt eines Mannes, sondern auch ein Abriss über das Lebensgefühl der 60er und ein informativer Einblick in die Musikindustrie zu dieser Zeit. Besonders die wirklich zahlreichen Songs nicht nur von Dylan( der Abspann braucht rund 3 Minuten, um alle Songs runterzurattern) sind das Gucken wert.
Kulturgut!!!!!!
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Gästebuch
LionelLuthor Sun, 02 Dec 2012 14:43:43 -0000
Hi! Ich lass mal ne Freundschaftsanfrage bei dem guten Filmgeschmack da :D
VisitorQ Thu, 22 Mar 2012 13:03:57 -0000
Ich finde schön, dass du schreibst wie viele mit dir im kino waren. Ich geh ca. 150 x im Jahr ins Kino und gucke beinahe auch immer wie viele auch in den Film gegangen sind. :-)
hoffman587 Mon, 12 Sep 2011 18:20:59 -0000
Ja, die ewertung sagt schon fast alles, ich mag die sehr gern, besobders schön Hutton als Anführer der Bande, die sagt mir einfach zu charmant, wie die Oceans Filme in Serienform und da ich js großer Fan von naja "Heist"-Filmen bzw. Serien bin, ein ganz großer Spaß:)
hoffman587 Fri, 10 Jun 2011 21:11:29 -0000
Wer hat Angst vor Virginia Woolf eine 10.0 das freut mich sehr:D
hoffman587 Tue, 24 May 2011 10:44:27 -0000
Stimme deinem Kommentar zu Assassins zu, ich hab übrigens auch einen zu dem Film geschrieben, du kannst ja mal raufschauen.
hoffman587 Mon, 16 May 2011 21:12:38 -0000
Hallo summerwine-lee, bei 86% und ausgezeichneten Favoriten schick ich dir mal eine Anfrage.
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Nach langer Zeit mal wieder eine Moviepilot-Vorhersage, die absolut zutrifft.
Burlesque ist ein Musikfilm, der weder durch besondere Songs noch eine interessante Geschichte begeistern kann. Die Story ist recht simpel, die Charaktere oberflächlich und bis auf Cher und Stanley Tucci uninteressant. Diese beiden bieten dann auch die besten schauspielerischen Leistungen, was bei Cher nicht weiter…