Ellen Page ist grossartig - Juno ist unglaublich laessig, unvernuenftig cool. Wenn ichs mir so Recht ueberlege ist sie beinahe etwas zu cool und gelassen.
Aber das macht diesen Film und insbesondere diese Teeniefigur, geraten in eine missliche, schwierige, vielleicht auch zu teilen aussichtslose Situation, so liebenswuerdig. Man lacht ueber sie, wundert sich auch hier und da, schuettelt den Kopf, grinst, sorgt sich.
Ellen Page ist bezaubernd.
Visuell war der Prolog sehr beeindruckend.
Unerklaerbar, sinnlos und absolut abartig der Rest. Vergebens sucht man nach einem ueberzeugendem gaensehautbringendem Psychohintergrund... Nach einer Story... und nicht nach unnoetig blutspritzenden Penisen. Der gab mir einfach den Rest.
Jeder kennt wohl die Geschichte der Alice, die sich in das wunderliche Wunderland verirrt. Fuer mich hat diese abermals verfilmte Geschichte und das damit zusammenhaengende Kennen der Handlung keinen Abbruch dieses Films gemacht. Im Gegenteil, ich empfand es eher als spannend zu beobachten, wie die vielen Charaktere dieses Mal umgesetzt worden sind. Ich habe ungeduldig auf die Einsaetze dieser gewartet. Alice selbst empfand ich schon immer als eine relativ langweilige und gewoehnliche Figur. Ihr staendiger Kostuemwechsel hat das hier etwas aufgewertet aber die Anhaengerschaft sowie die Gegnerschaft Alices hat mir um Laengen mehr Freude und Spass bereitet. Helena Boham Carter als rote Koenigin war einfach vozueglich boese ("KOPF AB!"), so auch ihre verfeindete, gehasste Schwester die Weisse Koenigin. Der Hutmacher, die unberechenbare grinsende Katze, die Killermaus, der Hase ...
Genau so haette ich mir das Wunderland Burtons vorgstellt.
Aber leider gab es auch einige Dinge, die einen Schatten auf das Wunderland werfen - und damit ist nicht der Kopf der roten Koenigin gemeint - an vielen Stellen fuehlte man sich nicht an einen Film , eine Handlung Tim Burtons erinnert. Sicherlich der dunkle Wald, diese kringligen Aeste und die Zeichnung der Figuren ist Burton aber waehrend mancher Szenen und Teilen des Plots war es ein pures Disneymachwerk (das Finale fuer mich dafuer lag in diesem fuerchterlicher Lied im Abspann). Burton erzaehlte schon viele Geschichten und Maerchen. Jedesmal hielt er so viel fuers Auge bereit, man war fasziniert und eingenommen von diesem Wahnsinn an Kreativitaet und dieser unendlichen Liebe zum Detail. In jeder Szene lag Magie.
Das hob Burtonische Maerchen immer von anderen ab. Er benutzte zwar immer stilistisch typische Elemente und Bilder fuer dieses Genre aber trotzdem waren Erzaehlungen aus seinem Kopfwunderland immer etwas sehr besonderes, spezielles. Sie waren einzigartig, innovativ, eigen, surreal, und kindlich.
Vielleicht liegt es daran, dass er sich hier an einer Geschichte eines anderen bedient. Vielleicht war der Einfluss Disneys zu gross. Aber so verzaubert wie sonst immer war ich heute nicht.
Das einzige Fagment was sich erfolgreich aufdringlich in meinen Kopf gebohrt zu haben scheint, wenn ich an das zuckersuesse Bonbonuniversum zurueckdenke, sind die braunen aufgerissen kullerkuhaugen der franzoesischen Amelie.
Ihre fabelhafte Welt hab ich vergessen.
Mag manch einer unsinnig finden aber das erste was ich nach Ende der Dollmetscherin dachte, war "Das Cover passt gar nicht! Ist doch Scheisse sowas!" Who knows why...
Ein amuesantes, unbekuemmertes, froehliches - zuweilen auch nachdenklicheres aber vor allem kurzweiliges Filmchen fuer einen entspannten Abend in einer Zeit des scheinbar niemals enden wollenden Winters.
Was mich skeptisch machte, ist die Stimmung, die "Candy" erzeugt. Es geschehen gefuehlt alle moeglichen Schrecklichkeiten, die im Zusammenhang mit einem selbstzerstoererischem Ultradrogenkonsum passieren koennen und trotzdem ist die Bildsprache eine andere. Die vielen Grausamkeiten in dieser Junkiebeziehung werden emotional nicht an den Zuschauer transportiert sondern spazierten eher grinsend an mir vorbei und winkten. .
Was fuer den einen die Groesste und Wahrste Liebe ist, ist fuer den anderen ein unkompliziertes, zwangloses, freundschaftliches Zusammensein. Wo der eine wochenlang um Aufmerksamkeit, nur auf einen einzigen vertaeumten Blick des Angebeteten wartet, bemerkt dieser ihn kaum.
Wo der eine jede einzelne Sekunde geniesst, auskostet und niemals enden lassen will ist der andere zwiegespalten. Wo der eine verliebte Augenblicke zu sehen glaubt, ist dieser Moment fuer den anderen einer von vielen - unbedeutend, unwichtig.
Schmetterlinge im Bauch, Gaensehaut, Herzklopfen hier.
Normalitaet, Gleichgueltigkeit, Unsicherheit da.
Manchmal ist man der eine und manchmal ist man der andere und wenn man Glueck hat, ist man keiner von beidem, weil man "sie" vielleicht gefunden hat. Die Liebe.
Verrueckte Taxifahrer, Durchgeknallte Gaeste, Fuenf Fahrten durch Los Angeles, Brookland, Pari, das schwarze Rom und Helsinki. Und das alles bei Nacht! Nun stellt sich nur noch die Frage, wer wahnsinniger ist - die cab driver, die uebrigen Insassen oder alle anderen?
Trotz der unverkennbaren Grossartigkeit. "There will be blood" troepfelte leise an mir vorueber. Kurze Augenblicke des Innehaltens, das Hoffen auf einen "dieser Momente".. und doch hat mich der Film nicht eingenommen, mitgerissen geschweige denn mitfuehlen lassen. Es mag ja sein, dass grade diese unterkuehlte Art, die sich durch den gesamten Film zieht, den Hauptdarstellet in seiner grausamen Persoenlichkeit widerspiegelt aber es hat mich weder beruehrt, noch war ich erschrocken, noch spuerte ich Ekel, Abscheu oder Hass gegenueber dem Protagonisten. Der Film troepfelte ruhig weiter und naeherte sich langsam aber bestimmt seinem Ende zu. Das zwar auf eine schoene Weise aber meiner Ansicht nach zu kuehl, zu herzlos und ohne es zu schaffen tiefer blicken zu lassen.
Ungefähr die gleiche Meinung vertrete ich auch. Nur die perfekte Inszenierung und das Schauspiel (besonders die "Geistaustreibungsszene") heben den für mich noch auf eine "gute" Ebene.
ja die war in der tat ziemlich beeindruckend! Aber im Grossen und Ganzen hat es mich einfach nicht vom Hocker gehauen.. Obwohl ich jetzt wirklich ueberlege ein Puenktchen fuer den fanatischen Prediger raufzuhauen. :)
Ein junger Erwachsener auf der Suche. Nach Liebe. Nach Freiheit. Nach Glueck. Nach einem Sinn.
Auch wenn er wie ein Vogel zu sein scheint, ist auch er gebunden. Er waere gern frei und gluecklich. Aber er ist es waehrend des gesamten Abenteuers nie.
Er hat das Ziel, das Ultimatum alldessen zu erreichen aber im Grunde, weiss er nicht wie. Denn da sind Gedanken, Erinnerungen, Gefuehle, die das verhindern. Aus frei wird gefangen, aus Mut wird Furcht und aus alleine sein wird einsam.
Auch wenn es mit einer recht simplen, maerchenhaften, ja beinahe kitschigromantischen Erkenntnis ueber das wahre Gluecklichsein im Leben endet, so hat es mich sehr traurig und nachdenklich gestimmt.
"Happiness only real when shared."
Vielleicht war ich etwas zu emotional an diesem Abend. Vielleicht war ich auf Kitsch aus. Vielleicht war es genau das, was ich brauchte.
"In meinem Himmel" ist bis zum Rand zugefuellt mit kitschigen Bildern. Kitschig ist aber nur die Fantasiewelt, in der Suzie sich befindet - schwerelos zwischen Leben und Tod, Erde und Himmel.
An manchen Stellen war es auch zu viel fuer mich, zu viel Farbe, zu viel alles. Abwechselnd wird man in die zwei Welten des Films katapultiert. Das maerchenhafte Wunderland - wo jedes Blatt, jeder Grashalm unnatuerlich viel leuchtet, wo die Natur celebriert, wo das Sein perfekt waere. Dann die Wirklichkeit, in der die Familie um Suzies Tod trauert, wo das Leben stillzustehen scheint.
Ernster haette ich den Film genommen, wenn der Fokus mehr auf der realen Welt gelegen haette. Suzie beobachtet ihre Familie ueber Jahre hinweg - das wird im Film nicht wirklich deutlich. Es wird zwar thematisiert, wie besonders die Eltern den Tod auf ihre unterschiedliche Art und Weise verarbeiten aber die Entwicklung und die Trauer wird viel zu wenig gezeigt. Dadurch wirken manche Handlungen nicht voellig nachvollziehbar, manche Reaktionen unverstaendlich und fragwuerdig.
Da gab es kurze Augenblicke der Unsicherheit und des Zweifelns. Aber so gross und anhaltend waren sie dann doch nicht.
"In meinem Himmel" empfand ich letztendendes als sehr bewegend. Kitschig und ueberladen aber bewegend.
Visuell stimmt alles an diesem Film. Das Erzaehlte und Gezeigte ist hart und grausam, trotzdem fliesst ein Bild foermlich ins naechste, es ist absolut anschaulich. Keine einzige Szene, kein Bild sollte diesem Film genommen werden. Gemeinsam mit der Musik Clint Mansells verschmilzt alles zu einem perfekten Rausch der Bilder.
Diese harte, schonungslose, gefuehlskalte Atmoshaere gepaart mit kurz aufblitzenden Funken der Liebe hat mich fasziniert und schockiert zugleich. Und am Ende ist alles veloren.
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svunzel
über Juno 2010/04/05 00:16:23
Ellen Page ist grossartig - Juno ist unglaublich laessig, unvernuenftig cool. Wenn ichs mir so Recht ueberlege ist sie beinahe etwas zu cool und gelassen.
Aber das macht diesen Film und insbesondere diese Teeniefigur, geraten in eine missliche, schwierige, vielleicht auch zu teilen aussichtslose Situation, so liebenswuerdig. Man lacht ueber sie, wundert sich auch hier und da, schuettelt den Kopf, grinst, sorgt sich.
Ellen Page ist bezaubernd.
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svunzel
über Antichrist 2010/03/16 18:55:32
Visuell war der Prolog sehr beeindruckend.
Unerklaerbar, sinnlos und absolut abartig der Rest. Vergebens sucht man nach einem ueberzeugendem gaensehautbringendem Psychohintergrund... Nach einer Story... und nicht nach unnoetig blutspritzenden Penisen. Der gab mir einfach den Rest.
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svunzel
über Naked Again 2010/03/14 20:52:22
Diese Schweden wieder... versoffen, verschallert, verballert und NACKT! Und das nicht nur ein Mal...
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svunzel
über Alice im Wunderland 2010/03/14 20:48:58
Jeder kennt wohl die Geschichte der Alice, die sich in das wunderliche Wunderland verirrt. Fuer mich hat diese abermals verfilmte Geschichte und das damit zusammenhaengende Kennen der Handlung keinen Abbruch dieses Films gemacht. Im Gegenteil, ich empfand es eher als spannend zu beobachten, wie die vielen Charaktere dieses Mal umgesetzt worden sind. Ich habe ungeduldig auf die Einsaetze dieser gewartet. Alice selbst empfand ich schon immer als eine relativ langweilige und gewoehnliche Figur. Ihr staendiger Kostuemwechsel hat das hier etwas aufgewertet aber die Anhaengerschaft sowie die Gegnerschaft Alices hat mir um Laengen mehr Freude und Spass bereitet. Helena Boham Carter als rote Koenigin war einfach vozueglich boese ("KOPF AB!"), so auch ihre verfeindete, gehasste Schwester die Weisse Koenigin. Der Hutmacher, die unberechenbare grinsende Katze, die Killermaus, der Hase ...
Genau so haette ich mir das Wunderland Burtons vorgstellt.
Aber leider gab es auch einige Dinge, die einen Schatten auf das Wunderland werfen - und damit ist nicht der Kopf der roten Koenigin gemeint - an vielen Stellen fuehlte man sich nicht an einen Film , eine Handlung Tim Burtons erinnert. Sicherlich der dunkle Wald, diese kringligen Aeste und die Zeichnung der Figuren ist Burton aber waehrend mancher Szenen und Teilen des Plots war es ein pures Disneymachwerk (das Finale fuer mich dafuer lag in diesem fuerchterlicher Lied im Abspann). Burton erzaehlte schon viele Geschichten und Maerchen. Jedesmal hielt er so viel fuers Auge bereit, man war fasziniert und eingenommen von diesem Wahnsinn an Kreativitaet und dieser unendlichen Liebe zum Detail. In jeder Szene lag Magie.
Das hob Burtonische Maerchen immer von anderen ab. Er benutzte zwar immer stilistisch typische Elemente und Bilder fuer dieses Genre aber trotzdem waren Erzaehlungen aus seinem Kopfwunderland immer etwas sehr besonderes, spezielles. Sie waren einzigartig, innovativ, eigen, surreal, und kindlich.
Vielleicht liegt es daran, dass er sich hier an einer Geschichte eines anderen bedient. Vielleicht war der Einfluss Disneys zu gross. Aber so verzaubert wie sonst immer war ich heute nicht.
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svunzel
über Die fabelhafte Welt der Amélie 2010/03/13 13:30:46
Das einzige Fagment was sich erfolgreich aufdringlich in meinen Kopf gebohrt zu haben scheint, wenn ich an das zuckersuesse Bonbonuniversum zurueckdenke, sind die braunen aufgerissen kullerkuhaugen der franzoesischen Amelie.
Ihre fabelhafte Welt hab ich vergessen.
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svunzel
über Die Dolmetscherin 2010/03/13 13:23:34
Mag manch einer unsinnig finden aber das erste was ich nach Ende der Dollmetscherin dachte, war "Das Cover passt gar nicht! Ist doch Scheisse sowas!" Who knows why...
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svunzel
über The Brothers Bloom 2010/03/13 13:14:13
Ein amuesantes, unbekuemmertes, froehliches - zuweilen auch nachdenklicheres aber vor allem kurzweiliges Filmchen fuer einen entspannten Abend in einer Zeit des scheinbar niemals enden wollenden Winters.
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svunzel
über Candy 2010/03/13 13:05:23
Was mich skeptisch machte, ist die Stimmung, die "Candy" erzeugt. Es geschehen gefuehlt alle moeglichen Schrecklichkeiten, die im Zusammenhang mit einem selbstzerstoererischem Ultradrogenkonsum passieren koennen und trotzdem ist die Bildsprache eine andere. Die vielen Grausamkeiten in dieser Junkiebeziehung werden emotional nicht an den Zuschauer transportiert sondern spazierten eher grinsend an mir vorbei und winkten. .
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svunzel
über 500 Days of Summer 2010/03/12 02:59:24
Was fuer den einen die Groesste und Wahrste Liebe ist, ist fuer den anderen ein unkompliziertes, zwangloses, freundschaftliches Zusammensein. Wo der eine wochenlang um Aufmerksamkeit, nur auf einen einzigen vertaeumten Blick des Angebeteten wartet, bemerkt dieser ihn kaum.
Wo der eine jede einzelne Sekunde geniesst, auskostet und niemals enden lassen will ist der andere zwiegespalten. Wo der eine verliebte Augenblicke zu sehen glaubt, ist dieser Moment fuer den anderen einer von vielen - unbedeutend, unwichtig.
Schmetterlinge im Bauch, Gaensehaut, Herzklopfen hier.
Normalitaet, Gleichgueltigkeit, Unsicherheit da.
Manchmal ist man der eine und manchmal ist man der andere und wenn man Glueck hat, ist man keiner von beidem, weil man "sie" vielleicht gefunden hat. Die Liebe.
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svunzel
über Night on Earth 2010/03/10 21:28:06
Verrueckte Taxifahrer, Durchgeknallte Gaeste, Fuenf Fahrten durch Los Angeles, Brookland, Pari, das schwarze Rom und Helsinki. Und das alles bei Nacht! Nun stellt sich nur noch die Frage, wer wahnsinniger ist - die cab driver, die uebrigen Insassen oder alle anderen?
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svunzel
über There Will Be Blood 2010/03/09 21:25:27
Trotz der unverkennbaren Grossartigkeit. "There will be blood" troepfelte leise an mir vorueber. Kurze Augenblicke des Innehaltens, das Hoffen auf einen "dieser Momente".. und doch hat mich der Film nicht eingenommen, mitgerissen geschweige denn mitfuehlen lassen. Es mag ja sein, dass grade diese unterkuehlte Art, die sich durch den gesamten Film zieht, den Hauptdarstellet in seiner grausamen Persoenlichkeit widerspiegelt aber es hat mich weder beruehrt, noch war ich erschrocken, noch spuerte ich Ekel, Abscheu oder Hass gegenueber dem Protagonisten. Der Film troepfelte ruhig weiter und naeherte sich langsam aber bestimmt seinem Ende zu. Das zwar auf eine schoene Weise aber meiner Ansicht nach zu kuehl, zu herzlos und ohne es zu schaffen tiefer blicken zu lassen.
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BigDi 2010/03/09 22:29:05
Antwort löschenUngefähr die gleiche Meinung vertrete ich auch. Nur die perfekte Inszenierung und das Schauspiel (besonders die "Geistaustreibungsszene") heben den für mich noch auf eine "gute" Ebene.
Alle 3 Antworten zeigen
svunzel 2010/03/10 21:16:56
Antwort löschenja die war in der tat ziemlich beeindruckend! Aber im Grossen und Ganzen hat es mich einfach nicht vom Hocker gehauen.. Obwohl ich jetzt wirklich ueberlege ein Puenktchen fuer den fanatischen Prediger raufzuhauen. :)
BigDi 2010/03/10 22:37:51
Antwort löschenDer hat´s wirklich verdient - sofern man den Film im O-Ton sieht.
svunzel
über Lebe lieber ungewöhnlich 2010/02/26 00:09:38
Schon alleine wegen dem herrlichen Intro, der eindeutig zeigt wo der Ursprung fuer jegliche Differenz zwischen Mann und Frau liegt. :D
Anyway,what does she do?
She eats the apple!
I can't believe what I'm seeing!
He says, "Don't eat it!" She eats it!
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svunzel
über Into the Wild 2010/02/25 23:55:48
Ein junger Erwachsener auf der Suche. Nach Liebe. Nach Freiheit. Nach Glueck. Nach einem Sinn.
Auch wenn er wie ein Vogel zu sein scheint, ist auch er gebunden. Er waere gern frei und gluecklich. Aber er ist es waehrend des gesamten Abenteuers nie.
Er hat das Ziel, das Ultimatum alldessen zu erreichen aber im Grunde, weiss er nicht wie. Denn da sind Gedanken, Erinnerungen, Gefuehle, die das verhindern. Aus frei wird gefangen, aus Mut wird Furcht und aus alleine sein wird einsam.
Auch wenn es mit einer recht simplen, maerchenhaften, ja beinahe kitschigromantischen Erkenntnis ueber das wahre Gluecklichsein im Leben endet, so hat es mich sehr traurig und nachdenklich gestimmt.
"Happiness only real when shared."
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svunzel
Kommentare 2010/02/21 18:54:57
kriegen die jetz n eis?
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svunzel
über In meinem Himmel 2010/02/19 19:45:07
Vielleicht war ich etwas zu emotional an diesem Abend. Vielleicht war ich auf Kitsch aus. Vielleicht war es genau das, was ich brauchte.
"In meinem Himmel" ist bis zum Rand zugefuellt mit kitschigen Bildern. Kitschig ist aber nur die Fantasiewelt, in der Suzie sich befindet - schwerelos zwischen Leben und Tod, Erde und Himmel.
An manchen Stellen war es auch zu viel fuer mich, zu viel Farbe, zu viel alles. Abwechselnd wird man in die zwei Welten des Films katapultiert. Das maerchenhafte Wunderland - wo jedes Blatt, jeder Grashalm unnatuerlich viel leuchtet, wo die Natur celebriert, wo das Sein perfekt waere. Dann die Wirklichkeit, in der die Familie um Suzies Tod trauert, wo das Leben stillzustehen scheint.
Ernster haette ich den Film genommen, wenn der Fokus mehr auf der realen Welt gelegen haette. Suzie beobachtet ihre Familie ueber Jahre hinweg - das wird im Film nicht wirklich deutlich. Es wird zwar thematisiert, wie besonders die Eltern den Tod auf ihre unterschiedliche Art und Weise verarbeiten aber die Entwicklung und die Trauer wird viel zu wenig gezeigt. Dadurch wirken manche Handlungen nicht voellig nachvollziehbar, manche Reaktionen unverstaendlich und fragwuerdig.
Da gab es kurze Augenblicke der Unsicherheit und des Zweifelns. Aber so gross und anhaltend waren sie dann doch nicht.
"In meinem Himmel" empfand ich letztendendes als sehr bewegend. Kitschig und ueberladen aber bewegend.
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Chev Chelios 2010/02/24 14:27:02
Antwort löschenvielleicht vielleicht vielleicht
vielleicht ist der Film super???
svunzel
Kommentare 2010/02/12 20:48:58
Buchbinder...
Verflucht sei der Acker!
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svunzel
über Oktapodi 2010/02/12 20:33:45
Tintige Liebe mit kleinen Hindernissen.
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svunzel
über Requiem for a Dream 2010/02/09 16:49:55
Visuell stimmt alles an diesem Film. Das Erzaehlte und Gezeigte ist hart und grausam, trotzdem fliesst ein Bild foermlich ins naechste, es ist absolut anschaulich. Keine einzige Szene, kein Bild sollte diesem Film genommen werden. Gemeinsam mit der Musik Clint Mansells verschmilzt alles zu einem perfekten Rausch der Bilder.
Diese harte, schonungslose, gefuehlskalte Atmoshaere gepaart mit kurz aufblitzenden Funken der Liebe hat mich fasziniert und schockiert zugleich. Und am Ende ist alles veloren.
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svunzel
über Ruby & Quentin - Der Killer und die Klette 2010/02/09 16:17:37
Die unverkennbare Aehnlichkeit zwischen Jean Reno und einem braunen scheinbar schielendem Pferd hat sich auch mir eroeffnet...
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svunzel
über Ed Wood 2010/02/09 16:15:18
Daher kommen also die Worte meines Vaters, dass Johnny Depp auch eine sehr feminine Seite hat...
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