Tatarian Stallion
Tatarian Stallion aus Kassel ist 26 Jahre alt. Er hat sich Mon, 23 Jul 2012 00:41:29 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon legendäre 337 Filme bewertet und hat schon 50 Kommentare geschrieben. Mehr
| Alter | 26 |
|---|---|
| Stadt | Kassel |
| Geschlecht | männlich |
| Ich bin Fan von: | Christian Bale, Christopher Nolan, Ryan Gosling, Tom Hardy, Terrence Malick, Sean Penn, Joseph Gordon-Levitt, Morgan Freeman, Michael Caine, Gary Oldman, Jessica Chastain, Ridley Scott, Russell Crowe, Denzel Washington, Scarlett Johansson, Terry Gilliam, James Cameron, Andrei Tarkovsky, Olga Kurylenko |
Star Trek Into Darkness und 3 weitere ...
Tatarian Stallion 8.0 "Ausgezeichnet" Thu, 16 May 2013 14:17:04 -0000
Cloud Atlas - Alles ist verbunden
Tatarian Stallion 8.0 "Ausgezeichnet" Mon, 06 May 2013 20:38:04 -0000
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lieber_tee Mon, 06 May 2013 22:11:01 -0000
Antwort löschenGefällt-mir-Interpretation des Films. Für mich war er auch ein Film über verschiedenste Formen von Widerstand gegenüber Unterdrückung, über Generationen hinweg, ein erstrebenswerter Wert von Menschen.
Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
Tatarian Stallion 7.5 "Sehenswert" Mon, 06 May 2013 20:14:56 -0000
Im großen und ganzen natürlich ein atemberaubender Film, der vor Allem durch seine Bilder lebt. Man muss dabei jedoch berücksichtigen, dass die Bilder größtenteils durch irgendeine Technik in irgendeinem Studie in den Film projiziert wurden. Die visuelle Art des Filmes ist somit kein Verdienst des Regisseurs Ang Lee. Wahre Künstler wie Malick oder Tarkovskij schaffen genauso beeindruckende Bilder…
Im großen und ganzen natürlich ein atemberaubender Film, der vor Allem durch seine Bilder lebt. Man muss dabei jedoch berücksichtigen, dass die Bilder größtenteils durch irgendeine Technik in irgendeinem Studie in den Film projiziert wurden. Die visuelle Art des Filmes ist somit kein Verdienst des Regisseurs Ang Lee. Wahre Künstler wie Malick oder Tarkovskij schaffen genauso beeindruckende Bilder ohne Technik Schnick-Schnack zu erschaffen.
Die Geschichte wird sehr ruhig und gemächlich aufgebaut. Ang Lee versteht es den Zuschauer in seine Welt eintauchen zu lassen und mit den Protagonisten zu sympathisieren. Er hat quasi so eine eigene kleine Fantasy-Welt erschaffen, die idyllisch-paradiesisch wirkt.
Die größte Stärke des Filmes, ist der Überlebenskampf des Menschen in Extremsituationen. Verbunden damit stellen sich dem Menschen existentielle Fragen. Ein Mensch, der schon vorher religiös war wie Pi, wird daraufhin in all seiner Verzweiflung nach Gott suchen. Wäre Pi ein rationaler Mensch mit einer philosophischen Weltanschauung, dann würden seine existentiellen Fragen einen Horizont weiter und in Malick-Dimensionen stoßen wie bei "Der schmale Grat".
Gleichzeitig stellt die Sinnsuche in dem Film "Was soll ich glauben oder ist es wichtig überhaupt an irgendwas zu glauben" einen - in meinen Augen - schon enormen Schwachpunkt des Filmes dar. Ich hatte das Gefühl der Film will uns dazu aufmuntern an Hypothesen zu glauben. Denn nichts anderes ist Pi's Geschichte: Eine Hypothese, die nicht rational erfasst werden kann. Es ist ein schönes Märchen, ja! Märchen sind oftmals schöner als die Realität, aber man sollte eine Hypothese niemals über Empirie stellen.
"Und genauso ist es mit Gott" lautet ein Satz des Erwachsenen Pi's. Aber was sollen wir daraus schöpfen? Positives oder Negatives? Ich kenne den Gott der Bibel und des Korans. Es ist ein sadistischer Gott. Soll ich meine Kraft also aus einer Hypothese schöpfen, weil sie subjektiv gesehen meine Energiequelle ist, aber objektiv und universalistisch gesehen von keiner Relevanz ist? So gesehen zeigt der Film viel mehr wie primitiv der Mensch ist und wie falsch er seine Welt deutet. Der einzige Lichtblick ist da nur Pi's Vater
Mich persönlich als rationalen und philosophischen Menschen hat die Message kein bisschen überzeugt. Der Überlebenskampf des Mensch lässt sich durch Triebe und Instinkte viel besser erklären als durch Glauben. Was jedoch unterm Strich bleibt ist ein ausgezeichneter Film mit wunderschönen Bildern und einem wunderbaren Gute-Nacht-Märchen.
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lieber_tee Mon, 06 May 2013 22:22:17 -0000
Antwort löschenIch habe den Film so verstanden, das der Regisseur nicht definiert an was der Mensch glauben soll, auch nicht an einen Gott, sondern das ihm das frei steht solange es ihm Kraft für sein (Über-) Leben gibt. Was aus der jeweiligen Religion gemacht wird, wie sie missbraucht werden kann ist nicht das Thema des Films.
Und ein Regisseur hat starken Einfluss auf die Generierung von Computerbildern, muss sie in einen filmischen Sinnzusammenhang, dem visuellen Stil bringen. Gerade dieser Film belegt, das ein Filmemacher von handwerklich hervorragender Arbeit zehren und nutzen kann, sie für seine filmische Utopie nutzt.
Tatarian Stallion Mon, 06 May 2013 22:41:41 -0000
Antwort löschenDer Regisseur definiert auch nicht exakt an was wir Glauben sollen. Die Religion kommt nur durch Pi ins Spiel und trotz Allem habe ich das Gefühl, dass der Glaube an Hypothesen, in dem Fall stellvertretend durch Gott, positiv konnotiert wird. Ich denke, dass der Vater im Film von allen Familienmitgliedern so quasi als Gegenpol rüber kommt als der Mann, der dem Jungen von Glauben abbringen will. Dabei ist seine Anschauung mit Abstand die rationalste. Betrachtet man den Film gesellschaft-kritisch, ist das woran wir zumeist glauben, Gott oder eine Religion. Stell dir folgendes Schemata vor: Pi wäre kein großer Fan von Krishna oder Jesus. Pi hätte Heidegger, Wittgenstein oder Sartre gelesen und sich mit Wissenschaft beschäftigt. Pi's Vater wäre ein streng religiöser Mensch, der wollen würde, dass Pi den gleichen Gott anbetet wie er. Pi überlebt den Trip durch Wissen, Logik und Vernunft. Im Umkehrschluss würde das bedeuten: Wisse lieber anstatt an etwas zu Glauben. Das Wissen entnehmen wir jedoch Empirien und Wissenschaften, genauso wie Menschen den Glauben aus Mythen und Religionen entziehen, ergo würde das wohl bedeuten, dass bei dieser Ausgangslage der religiöse Vater den Gegenpol spielen würde. Und der Schriftsteller sagt auch, er möchte die Geschichte hören, weil sie angeblich den Glauben an Gott zurück bringt. Natürlich liegt es am Zuschauer selbst was er am Ende daraus interpretiert. Das macht ja auch den Film gut, aber so ein bisschen gibt und der Film den Weg schon vor, quasi in einem Pathos welche Berge der Glaube versetzen kann. Mag ja alles zutreffen. Doch am Ende dürfen wir nicht vergessen: Durch reine Glaubenskraft hat es noch Niemand auf den Mond geschafft :)
lieber_tee Mon, 06 May 2013 23:03:49 -0000
Antwort löschenJa, der Film stellt nicht-rationalen Glauben positiv dar. Allerdings ist dein (?) festhalten an Wissenschaft, Logik und Vernunft, auch wenn es mir persönlich näher ist, ähnlich einseitig. Gerade im Rahmen dieser Begriffe wurde auch viel Unrecht auf dieser Welt verursacht. Spannend wäre dieses Thema für einen Film allerdings allemal, war nur nicht die Sicht des Regisseurs und des Buches. Kraft kann einem aber auch Poesie (zentrales Motiv des Films), Freunde, Familie, Philosophie usw. geben. Im Kern geht es darum eine Unterstützung im Leben bzw. in Notlagen zu bekommen, egal was es ist, Hauptsache es hilft, auch nachhaltig.
Tatarian Stallion Tue, 07 May 2013 06:54:04 -0000
Antwort löschenUnd wieso soll das einseitig sein?
lieber_tee Tue, 07 May 2013 10:02:22 -0000
Antwort löschenVielleicht missverstehe ich dich da aber aber im Namen der Wissenschaft und Logik sind (wie auch im Namen von Religionen) unzählige Schandtaten in der Menschheitsgeschichte vollbracht worden. Selbst das was vernünftig erscheint hat sich schnell als etwas unvernünftiges herausgestellt.
Mein Einwand bewegt sich im (philosophischen) Bereich des Szientismus, Positivismus, Relativismus und Wahrheitsskeptizismus.
Tatarian Stallion Tue, 07 May 2013 10:17:52 -0000
Antwort löschenAber so gesehen folgt die Wissenschaft keiner ideologischen Dogmatik wie eine Religion, deren Dogmen meist absolutistisch sind. Aber du hast recht. Auch Wissenschaft hat oft die Grenzen der Ethik überschritten. Nichts desto Trotz ist die Vernunft der einzige Weg auf dem sich Menschen auf Augenhöhe begegnen können. Der Glaube kann das nicht, denn der ist immer hypothetisch.
lieber_tee Tue, 07 May 2013 10:26:08 -0000
Antwort löschen"Vernunft der einzige Weg auf dem sich Menschen auf Augenhöhe begegnen können"
*Word*
Universal Soldier: Day of Reckoning und 2 weitere ...
Tatarian Stallion 7.0 "Sehenswert" Wed, 02 Jan 2013 01:57:50 -0000
Was für ein abgedrehter Film! Story simpel, Schauspielerei simpel! Macht nichts! Machete will einfach nur trashig sein und das gelingt den Film sehr gut. Von Gemetzel über Parodie bis zum Sexismus hat der Film hat so ziemlich viel in überspitzter Form zu bieten. Ein Film, der verrückter nicht sein könnte.
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"Theatralik und Täuschung - machtvolle Instrumente bei Uneingeweihten. Doch wir sind eingeweiht, nicht wahr Bruce? Mitglieder der Gesellschaft der Schatten" - was für Viele wie eine belang- sowie sinnlose Aussage Banes erscheinen mag, ist in Wirklichkeit eine der implizierten Passagen der genialen Story von TDKR. Und so ist es kein Zufall, dass sich Bane selbst, der die Philosophie der…
"Theatralik und Täuschung - machtvolle Instrumente bei Uneingeweihten. Doch wir sind eingeweiht, nicht wahr Bruce? Mitglieder der Gesellschaft der Schatten" - was für Viele wie eine belang- sowie sinnlose Aussage Banes erscheinen mag, ist in Wirklichkeit eine der implizierten Passagen der genialen Story von TDKR. Und so ist es kein Zufall, dass sich Bane selbst, der die Philosophie der Gesellschaft der Schatten verkörpert, nur als Instrument dessen ergibt wofür er steht - als Handlanger von Talia Al Ghul. Dass solche Schlüsselmomente von den meisten Kinokonsumenten nicht erkannt werden, ist im heutigen Leichte-Kost-Kino nicht mehr verwunderlich. So hat es doch auch schließlich Batman selbst, als Eingeweihter, nicht verstanden, dass Bane nur ein Teil der Theatralik und Täuschung, die die Gesellschaft der Schatten auszeichnet, ist. Deswegen sind an dieser Stelle alle Joker VS Bane Vergleiche absurd. Denn die beiden Vorgänger-Filme waren isoliert voneinander. Joker und Ras Al Ghul standen für sich alleine, während TDKR alle wesentliche Elemente vereint, die Nolan sich selbst als Prämisse mit Batman Begins geschaffen hatte. Wer diese Aspekte in TDKR beachtet, wird sehen, dass Bane viel mehr als der bloße Schläger ist, zu dem er degradiert wurden ist. Die Figur Bane verkörpert all die Symbolik, die im ersten Teil aufgebaut wurde. Seine Aussagen, seine Physis - all das steht als Metapher, in körperlicher Form, dafür was der junge Bruce in Begins geistlich durchlebte: Der Brunnen, in dem Bruce gefallen ist und nur mit Hilfe rausgeholt wurde oder die Schicksalsschläge, die er durchlebte. All seine Zerbrechlichkeiten haben, im wahrsten Sinne des Wortes, Gestalt angenommen. Und so folgt, dem bereits geistlich angeknacksten Bruce, der körperlicher Knockout. Faszinierend ist an dieser Stelle auch die gespaltene Persönlichkeit des Bruce Wayne. Umgibt er sich in die Hülle des Batman, so nimmt seine Gestalt einen völlig anderen Charakter ein, der viel mehr zum Vorschein kommt als in den Vorgängern. So realisiert er gar nicht, in dem Mantel der Umhüllung, dass auch seine Batman-Aura vor seinem Dilemma, was er als Bruce Wayne durchlebt, keinen Halt macht. All das, woraus er immer Kraft schöpfte und körperlich kompensierte, was ihn geistlich überforderte, zertrümmert ihn nun letztlich auch physisch. "Aber warum fallen wir?.... Damit wir lernen wieder aufzustehen!" - So sind es Erinnerungen aus der Kindheit, die den dunklen Ritter empor steigen lassen. Jedoch, anders als damals, überwindet er den Aufstieg des Brunnens ohne Hilfe. Ein geistlicher Halt, an dem sich Symbolfigur Batman klammern muss, um seine letzte Kraft zu schöpfen. Das gesamte Szenario im Gefängnis bildet die Metapher für den jungen Bruce, der als Kind im Brunnen gefangen war.
Nolan hätte es sich natürlich einfacher machen können, um die Community zu überzeugen. Er könnte einen dritten Teil schaffen, der genauso isoliert wäre wie der Vorgänger vom Vorgänger. Aber das hat er zum Glück nicht getan! Mag der Joker für Viele der "bessere Bösewicht" sein, obwohl, wie ich bereits erwähnte, ein Vergleich absurd wäre. So diente aber der Joker größtenteils dem Publikum als reines Unterhaltungsmedium, oder besser gesagt: Er wurde als solches wahrgenommen. Die Symbolik, die hinter dem Joker stand, verstanden die Wenigsten. Jedoch war die Art des Jokers für den Kinogänger viel leichter zu konsumieren, wie auch der gesamte Film TDK. Heath Ledgers schauspielerische Leistung war, ohne Zweifel, grandios. Aber wer tatsächlich den Joker mit dem Bane vergleicht, bloß weil es exemplarische Bösewichte sind, der zeigt eindeutig, dass er das Wesentliche von TDKR nicht verstanden hat; ja, dass er sich sogar nicht mal die Mühe gemacht den Film weg von seiner Hülle im Kern zu analysieren. Auf welcher Grundlage basiert eigentlich so ein Vergleich? Will man einen Film so wahrnehmen wie man ihn gerne hätte oder sollte man doch einem Film so wahrnehmen wie er sein will? In keiner einzigen Minute ging es Nolan darum die Messlatte auf einen Bösewicht-Zweikampf auszulegen. Der Joker stand mit seiner Chaos-Symbolik ganz alleine für sich sich, für die Verkörperung von Etwas, das separat von Batman anzusehen ist. Bane hingegen ist ein wesentlicher Bestandteil der körperlichen Form, von dem was Batman geistlich zusetzt. TDKR, in seinem epischen Erzählungsweise, fordert gerade dazu auf den Zuschauer das Gesehene zu reflektieren und sich in Gedanken zu vertiefen, ehe es dem knallhartem Ende zusteuert. Eine Eigenschaft, die bei den beiden Vorgängern so überhaupt nicht zum Tragen kam. Der Film verlangt mündige Zuschauer, die die implizierten Aussagen der Geschichte erkennen. Da ist kein Joker mehr, der auf der Leinwand auftaucht und den Zuschauer, ohne sich groß Gedanken machen zu müssen, amüsiert. TDKR ist um einiges intellektueller als seine Vorgänger.
Ein weiterer großer Pluspunkt stellt die bescheiden unorthodoxe Weise des Filmes dar. Der Film versucht nicht auf Komm-Raus noch den letzten hinterbliebenen Bauer dieser Welt anzusprechen, sondern baut ganz gemächlich und in Ruhe seine ganz eigenen Stil auf. Trat Batman in den Vorgängern weitaus spektakulär auf, so ist es diesmal nur sein Arsenal was die Vorgänger übertrifft. Im TDKR wird die Vermenschlichung Batmans viel bewusster dargestellt. Diese Symbolfigur ist letztendlich nur ein Mensch. Kein Super-Hero mit übernatürlichen Kräften oder Sonstigen. Batmans Auftreten ist viel realistischer und vernünftiger - eben weniger spektakulärer, was sich nicht nur in der Action wider spiegelt, sondern auch in körperlicher Form von Bane. Irgendwie kaum zu glauben - für eine Comicverfilmung. Aber eine bloße Comicverfilmung ist TDKR beileibe nicht. Es ist anspruchsvolle Kino-Kunst.
Ebenso positiv ist die Figur des John Blakes zu beurteilen, der die Idealvorstellungen von Batman teilt und diese während seiner Abwesenheit verkörpert. Er verstand es, dass die eigenen Vorstellungen von Werten und Idealen auf Grenzen stoßen, aber dass man diese gesellschaftlichen Normen und Grenzen als "Symbol" überwinden kann. Dass sich John Blake dann am Ende als Robin entpuppt, kommt durchaus überraschend, aber scheint dennoch konsequent zu sein. An dieser Stelle fällt mir auch das bisherige einzige Manko des Filmes ein. Es wäre durchaus interessant gewesen für den Zuschauer zu reflektieren, wenn Batman seine eigenen Dogmen hinterfragt hätte. Ich habe da noch das Bild vor Augen, in denen sich die Polizei und Söldner vor Augen stehen und Batman mit The Bat die Tumbler beseitigt. In dieser Ausnahmesituation könnte man sich durchaus die Frage stellen wie es wohl der Zuschauer aufnehmen würde, wenn Batman die Söldner beschossen hätte. Aber scheinbar sind Batmans Idealvorstellungen in seiner gespaltenen Persönlichkeit derart dogmatisiert, dass sein eigener Sinn für Moralvorstellungen den jeder Vernunft übertrifft, quasi als müsse er sich selbst körperlich den Gegebenheiten stellen um sein geistliches Defizit zu kompensieren. Jedoch wäre es wohl in dieser Situation vernünftiger gewesen die Söldner zu töten. Ich wäre gespannt auf die Reaktionen, wenn Batman tatsächlich angefangen hätte zu töten. Wenn er wirklich seine Ideale an dieser Stelle über Bord geworfen hätte. Wir werden es wohl nie erfahren wie die Reaktionen ausfallen würden. Schade, dass Nolan diesen Schritt nicht gewagt hat. Möglicherweise wäre das Risiko zu hoch gewesen. Aber es wäre durchaus interessant gewesen, wenn Nolan den Schritt der "Vermenschlichung Batmans" auf diese Ebene gebracht hätte; wenn man ein Wagnis bricht oder gar so weit geht, dass die tragende Figur, für die man Sympathien pflegt letztendlich irgendwo entsympathisiert und von dem Thron der Aufrichtigkeit und des "Guten" stößt, auf dem sie sitzt sowie einsieht, dass auch der Mann im Fledermauskostüm auch nicht mehr als nur ein gewöhnlicher Psychopath ist.
Selina Kyle nimmt im Film eine wichtige Drahtfunktion ein, die die Storyelemente geschickt mit einander verbindet. Auch sie verkörpert mit ihrer Symbolik ihre ganz eigenen Moral- und Wertevorstellungen. Beachtenswert wie realistisch Nolan sie eingebaut hat, ohne dass sie zu sehr im Kitsch zerfallen ist. Bei ihr hatte ich, ehrlicherweise, kein gutes Gefühl. Sie verkörpert das Mysteriöse, was Batman einfach nicht zu durchleuchten vermag: "Nur nicht so schüchtern", "Du vertraust mir immer noch nicht". Sie hat eine Art und Weise, die man am Anfang nicht durchschauen kann und die Batman ebenso nicht durchschaut hat. Dennoch besinnt sich Batman gegen Ende auf ihre Hilfe. Auch hier spielt die Symbolik eine tragende Rolle. Bruce Wayne will ihre äußerliche Fassade überbrücken und sie im Kern ansprechen. Er sehnt sich nach Gleichgesinnten und die bekommt er tatsächlich nicht nur in John Blake, sondern auch in Selina Kyle. Am Ende sieht man, dass beide sich gar nicht so unähnlich sind, auch wenn der Schein zunächst trügte. Beide gefangen in einem menschlichen Dilemma aus dem sie irgendwie entfliehen müssen, und wie man Ende auch sieht, entfliehen.
Ein weiterer erwähnenswerter Aspekt ist das erste Aufeinandertreffen von Batman und Bane. Ich habe selten so einen kurzweiligen epischen Kampf erlebt wie diesen. Das Szenario ist von keiner Musik oder Geräuschkulisse begleitet. Der Pegel konzentriert sich nur auf die beiden Kontrahenten. Bane ist Batman haushoch überlegen. Man sieht den dunklen Ritter zum ersten Mal entthrohnt. Das Duell der Beiden ist faszinierend, alleine schon wie Batman seine Wut heraus schreit und nicht aufstecken will, obwohl er keine Chance hat; allein, dass Bruce Wayne glaubt, dass ihm das Batman Cave, trotz seines gebrächlichen Zustandes, stärken würde, spiegelt doch irgendwo seine gespaltene Persönlichkeit wider. Er ist auch im Cave der Mensch, der unter dem Cave steckt.
Nolan hat es zum ersten Mal geschafft ein absolutes Meisterwerk zu kreieren und sich auf eine andere Dimension katapultiert. Waren seine vorherigen Filme zwar immer an der Oberfläche recht hart, so zeigten sie doch meistens einen etwas weicheren Kern. TDKR hingegen trotzt mit einem absolut harten Kern, dessen Bestandteile an der Oberfläche enträtselt werden müssen. Eine Eigenschaft, die kunstvolles Kino ausmacht und mit implizierten Aussagen, wie man sieht, recht viele Konsumenten überfordert. Diese halten dann die Story für überladen und halten sich bei Aspekten wie der Wirtschaftskrise auf. Aber das Element von TDKR will sich gar nicht auf dieser Basis aufhalten, sondern bedient die Aspekte einfach als Zweck, ohne sie auch nur ausführlich beleuchten zu wollen. Und wenn man nicht in der Lage ist eben jene implizierte Aussagen aus der Handlung heraus zu filtern, dann wird man den Kern des Filmes nie entschlüsseln. Man wird nach Mankos und Defiziten suchen, eben weil Nolan zum ersten Mal einen richtig unorthodoxen Film (abgesehen von Memento) gemacht hat, obwohl der Großteil einen schlichten orthodoxen Film erwartet hätte. Aber das zeichnet eben TDKR so stark aus. Wer dem Film nicht mündig gegenüber tritt, ja, der gehört auch zu Denjenigen, der einen Malick-Film nach 20 Minuten ausschaltet. Obwohl TDKR ein Mainstream-Film ist, hebt er sich von allen bisherigen Nolan Filmen in Sachen Erzählungsstil, Symbolik und implizierter Aussagen ab. Man hat wirklich teilweise das Gefühl in einem tonnenschweren Art-House-Film zu sitzen. Alle anderen bisherigen Comicverfilmungen haben nicht mal den Ansatz auf dieser Ebene mit zu halten. Sie versuchen es gar nicht, da sie wohl dann doch eher auf ihren stereotypischen Elementen behaaren. Watchmen ist da wohl noch eine Ausnahme. Letztendlich ist es aber ein Großer Verdienst Nolans, der es geschafft hat eine Comicvorlage in eine Pseudo-realistische Welt zu extrahieren und dabei einen künstlerisch anspruchsvollen und emotionalen Film geschaffen hat. Er hat die Trilogie nicht nur mit einem lauten Knall beendet, sondern - und das ist das Wesentliche - mit einer Symbolik gepickt in Metaphern, die den Aufstieg und Fall des Menschen Bruce Wayne und des Helden Batmans beschreibt, sowie das Dilemma welche sich zwischen diesen beiden "Co-Existenzen" abspielt. Wer nicht in der Lage ist, dies zu erkennen, der wird weiter auf der Oberfläche des Filmes rumkratzen und den Joker weiterhin mit Bane vergleichen; oder gar ähnliche absurde Vergleiche anstellen. TDKR ist von drundaus anders als seine Vorgänger und genau das will er auch sein!
Ich, persönlich, hätte niemals geglaubt, dass TDKR auf einer solch hohen Dimension einschlägt und ihr stand hält. Ich hatte die Befürchtung, dass Nolan nach Inception, ähnlich wie in Inception, einen Film kreiert, der an der Oberfläche wohl strahlen mag, aber dessen Kern nicht dem Stand hält, was sich oberflächlich abspielt. Es wird wohl noch seine Zeit vergehen bis TDKR als das anerkannt wird was er ist - nämlich ein absoluter Meilenstein in der Filmgeschichte. Kritiker werden wohl nach mehrmaligen Schauen des Filmes erst realisieren und kanalisieren was die Kernaussagen des Filmes sind und welche Inhalte nur zweckmäßig eingebunden wurden. Das ändert jedoch nichts daran, dass TDKR alles gehörig in den Schatten stellt, was Nolan bisher konzipierte.
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Illaris Tue, 13 Nov 2012 20:30:01 -0000
Antwort löschenZuersteinmal, ja, ich habe den ganzen Kommentar gelesen ;-)
Eine wirklich interessante und zugleich sehr wohl überlegte Ansichtsweise des Filmes, die ich gut nachvollziehen kann. Symbolik ist etwas, dass während der gesamten Batman Trilogie einen hohen Stellenwert einnimmt. Man nehme nur mal die Szene mit dem Maskenball. Alle tragen eine Maske, AUSSER Bruce Wayne, ein wie ich finde, sehr sorgfälltiges und doch auch übersehbares Detail, dass dem Film noch mehr an Würze verleiht. Oder aber auch mein Liebling: Batman hat das Gesicht verdeckt, aber der Bereich um den Mund ist offen und bei Bane ist es genau umgekehrt. Der eine verbirgt nur sein Gesicht, der andere seine Worte!
Top Kommentar!
Tatarian Stallion Tue, 13 Nov 2012 21:25:11 -0000
Antwort löschenHi, danke! :) Das mit dem Maskenball z.B. ist mir gar nicht aufgefallen, aber TDKR hat etliche implizierte Aussagen, die wirklich entschlüsselt werden wollen. Ich bin sogar der Meinung, dass es nicht ausreicht den Film nur einmal zu sehen um das Gesehene komplett zu verarbeiten. Ich muss echt sagen, dass Nolan mich mit diesen Film überrascht hat.
CaptainHowdy Wed, 14 Nov 2012 07:34:43 -0000
Antwort löschenIch muss zugeben nur die Hälfte deines Kommentars gelesen zu haben, bin grade bei der Arbeit ;) allerdings scheinst du mir den Nagel auf den Kopf zu treffen... Ich bin mir sicher 50% der Menschen die diesen Film schlecht bewerten haben ihn nicht verstanden, die anderen 50% wollen einfach dagegen sein... Die vielen Andeutungen all das wichtige was Nolan versteckt hat wird eben allzu schnell übersehen, was ich sehr schade finde... Selbiges fiel mir bei Inception (ja, jetzt kommen die Hater wieder weil der eben auch von Nolan ist) oder aber auch Sucker Punch auf. Manche Filme wollen uns viel mehr vermitteln als der durchschnittliche Kinogänger (nicht böse gemeint) bereit ist zu verstehen bzw. aufzunehmen, ein zweites mal wird der Film deswegen dann erst gar nicht angeschaut... Daher freue ich mich wie Bolle auf die Blu-Ray, werde selbst noch genug entdecken was ich bisher sicher übersehen habe z. B. das mit dem Maskenball...
Tatarian Stallion Wed, 14 Nov 2012 13:19:14 -0000
Antwort löschenNolan hat ja noch eine sehr junge Karriere vor sich. Er macht stets Mainstream-Filme auf sehr hohem Niveau. Dass bei Einem wie Nolan dann Leute auftauchen, die jedes Atom spalten um irgendwas zu finden worüber sie meckern können, ist normal. Du erwähnst gerade Inception, der wirklich ein ausgezeichneter Film ist, aber in meinen Augen Nolans schlechtester Film ist. Allerdings ist auch Inception auf einem noch sehr hohem Niveau. Insomnia habe ich nicht gesehen. Mir fällt da noch spontan Prestige ein, das auch mit einer sehr eigenen Art von Symbolik uns quasi die ganze Handlung von Anfang an vor Augen hält, jedoch bemerkt man das nur, wenn man aufmerksam ist. Was Nolan aber mit TDKR geschaffen hat, ist alles noch eine Stufe höher anzusiedeln. In TDKR geht die Dark Knight Welt mit seinen geschaffenen Prämissen in sich schlüssig auf. Die ersten 1 1/2 Stunden des Filmes, die von vielen als langweilig tituliert werden, sind das Produkt einer epischen Erzählweise, die uns ruhig und gemächlich Zeit lassen über das Gesehene sich Gedanken zu machen, zu reflektieren. Solche Passagen hatte z.B. TDK kaum. TDK ist eher ein Film für Genießer, TDKR für Denker. Ich erinnere mich noch als ich im Juli 2011 den Teaser von TDKR sah. Da ist eine Einstellung, in der sich die Kamera in Mitten einer Schlucht von Häusern befindet und die geformt das Batman Zeichen ergeben. Am Ende fährt die Kamera hoch - Rise. Ich habe schon damals sofort an die Szene im Brunnen gedacht.
Ichundso Thu, 15 Nov 2012 09:03:49 -0000
Antwort löschenErstmal muss ich dir widersprechen, Inception ist nicht Nolans schlechtester, sondern sein bester Film, aber da enden schon die Meinungsverschiedenheiten. Was Rises angeht, hast du mit jedem Wort vollkommen Recht. Christopher Nolan ist momentan vielleicht der einzige Filmemacher in Hollywood, der von den gigantischen Budgets und vom Produzentengerangel eher profitiert hat, er weiß wirklich, was er mit dem Geld anstellen kann und hat (das ist für mich immer noch Nolans eigentlicher Triumph) einen Film gemacht, den sich sowohl ein Arthouse-Fan als auch ein durchschnittlicher Multiplex-Kinogänger ansehen und fantastisch finden kann. Der Erfolg gibt ihm recht, The Dark Knight Rises ist der zweiterfolgreichste Nicht 3D-Film aller Zeiten und dennoch ist es ein Meisterwerk ohne die gewaltigen Probleme in der Erzählstruktur, die The Dark Knight hatte.
Tatarian Stallion Thu, 15 Nov 2012 13:11:23 -0000
Antwort löschenIch finde, Nolan hat bei Inception den Zuschauer zu sehr an der Hand gehalten. Inception behaart zu sehr auf seiner eigenen Dogmatik und lässt nicht so viel Spielraum für eigene Gedanken. Ich hatte dort das Gefühl als versuche Nolan sein System in den Zuschauer quasi einzuprügeln. Aber trotz Allem ist Inception ein ausgezeichneter Film. Habe ihm 8.0 Punkte gegeben. In TDKR lässt uns Nolan wirklich Zeit, dass Gesehene zu reflektieren und uns Gedanken zu machen.
Illaris Thu, 15 Nov 2012 18:09:10 -0000
Antwort löschenDas wirklich geniale an Inception, ist ja das, was man auf den ersten Blick gar nicht bemerkt. Was ich damit meine? Ganz einfach: Jeder hat ja sein eigenes Totem, einen Gegenstand, der einem ganz persönlich gehört und mit dem man feststellen kann, ob man träumt oder nicht. Das interessante hierbei ist, dass Cobb immer nur mit dem Kreisel herumspielt, obwohl der Kreisel ja das Totem seiner verstorbenen Frau ist. Ja, was ist denn jetzt das Totem von Cobb? Es ist ein kleiner, ganz unauffälliger Gegenstand, der immer nur dann zu sehen ist, wenn er träumt. Sein Ehering.
Natürich ist das reinste Spekulation, doch alleine schon, dass der Film einem die Möglichkeit zu spekulieren gibt, finde ich höchst faszinierend!
Tatarian Stallion Fri, 16 Nov 2012 22:21:46 -0000
Antwort löschenJa, Illaris. Da hast du recht. In Inception ist man eigentlich nie auf der richtigen Fährte. Man kann es gar nicht sein, denn es gibt sehr viele alternative Lösungswege/-Ansichten. Inception hat mich sehr an Memento erinnert.
lieber_tee Fri, 16 Nov 2012 22:58:54 -0000
Antwort löschenÄußerst intelligente Sichtweise und Analyse des 3. Batman Films. Deine Leidenschaft zu dem Film finde ich beeindrucken. Vieles ist so schriftlich formuliert nachvollziehbar, bei meiner Sichtung / Wahrnehmung des allerdings nur theoretisch erschließbar, da ich all die tollen Sachen, die du schreibst nicht für mich spürbar waren. Es ist so als ob Nolan sich viel bei dem Film viel gedacht hat, es aber bei mir nicht nachvollziehbar gemacht hat.
Tatarian Stallion Fri, 16 Nov 2012 23:05:43 -0000
Antwort löschenIch habe eine große Leidenschaft und die heißt Terrence Malick. Ich gebe Filmen immer generell eine Chance, wenn ich sie mir angucke. Es ist egal ob sie Twilight, Batman oder Avengers heißen. TDKR gehört halt zu diesen Filmen, die man einfach nicht oberflächlich betrachten kann. Tut man dies, filtert man irgendwelche unwesentlichen Sachen heraus. Man muss beim Anschauen mündig sein. Wenn du einen Tarkovskij oder Malick Film guckst, musst du es ebenso sein. Bist du es nicht, schaltest du nach 20 Minuten ab. Aber genau das macht doch solche Filme wie TDKR aus. Sie sind nicht einfach erschließbar. Dementsprechend fällt auch die Bewertung solcher Filme aus. Sie werden entweder sehr Gut oder als sehr schlecht bewertet. Den Mittelweg gibt es kaum. Ähnliches Phänomen ist bei Malick-Filmen zu beobachten
lieber_tee Fri, 16 Nov 2012 23:19:51 -0000
Antwort löschenHm, da ich interessanterweise deine beide genannten Regisseure nicht mag werden wir kaum auf einen gemeinsamen Nenner kommen... Ich weiß das sie in cineastischen Kreisen hoch geschätzt werden und sicherlich intelligentes Kino bieten, was aber nicht bedeutet das sie unangreifbar sind. Mündigkeit heißt sich mit (den) Filmen auseinander zu setzen und sie nicht zu hofieren. Auch bei den Meistern gibt es genügend legitime Kritikpunkte. Aber was hat das mit einem Nolan und Batman zu tun? Ich versuche ja ganz tapfer einstweilige Meta-Ebenen in den Filmen zu erkennen aber gerade bei "Tree" und "Batman 3" (was für ein Zusammenhang...) gelingt mir das kaum da dieses penetrante Schreien nach bedeutungsvoller Symbolik, mit Hang zu Pathos, mich eher abstößt.
Tatarian Stallion Fri, 16 Nov 2012 23:32:01 -0000
Antwort löschenJa, Geschmäcker sind immer verschieden. Aber wenn du dir z.b. mal die Literatur anguckst: An den Oberstufengymnasium, da lernst du Literatur, die viel mit Stilistik arbeitet; wo du zwischen den Zeilen lesen muss, die Symbolik und Metaphern erkennen muss. Ich meine sonst könnte man ja auch irgendeinen Dan Brown Roman lesen. Es ist doch kein Zufall, dass irgendwie jene Literatur gegen diese "durchgesetzt" hat. Extrahierst du es auf die Leinwand, dann kannst du z.b. Tarkovskij und Malick zu dieser gehobenen Ebene zählen. Ein Nolan ist mittlerweile auch irgendwo da in der Nähe anzusiedeln und dass obwohl er Mainstream Filme macht. Du musst erstmal den Regisseur finden, der es wirklich irgenwie schafft Mainstream FIlme mit diesen Art-House-Effekt zu machen. Malick hat übrigens nichts mit Batman zu tun. Ich wollte dir nur ein Beispiel geben. Ich respektiere deine Meinung und habe kein Problem mit ihr.
lieber_tee Fri, 16 Nov 2012 23:46:35 -0000
Antwort löschenIch mit dir auch nicht, im Gegenteil eine äußerst intelligente Diskussion die du pflegen kannst. Im Prinzip ist die Betrachtung von Filmen und Literatur das was zwischen den Zeilen steht das Spannende an dieser Darstellungsform. Ja, da passen die genannten Regisseure zusammen, da sie mehr bieten als der Mainstream. Aber selbst bei den trivialeren Vertretern gibt es zwischen den Zeilen etwas zu entdecken, ob gewollt von ihnen oder nicht. Vielleicht habe ich ein Problem mit den Künstlern die mir sagen wollen was ich zu denken, interpretieren zu habe. Das möchte ich selbst tun, selbst entdecken und nicht so offensichtlich angeboten bekommen...Trotzdem, geile und intelligente Diskussion mit dir an einem Freitag Abend...:)
Tatarian Stallion Sat, 17 Nov 2012 13:08:01 -0000
Antwort löschenAber, das ist ja gerade die Stärke von TDKR. Der Film lässt dir Zeit deine eigenen Gedanken zu machen. Da schreibt dir niemand vor was du zu denken hast. TDKR hat diesen universalistischen Hauch von Moral- und Wertevorstellungen.
lieber_tee Sat, 17 Nov 2012 13:23:32 -0000
Antwort löschenEcht, der sagt einem doch ständig, über-deutlich in Symbolik und Monologen was die Aussagen des Film sind.
Tatarian Stallion Sat, 17 Nov 2012 20:24:43 -0000
Antwort löschenDann leg mal los und sag uns allen wo er das tut. Bin gespannt auf die Antworten :)
lieber_tee Sun, 18 Nov 2012 02:00:38 -0000
Antwort löschenAber das beschreibst du doch schon über-deutlich in deiner Analyse: Die Symboliken des Films, die Bedeutungen, der Kontext usw.
Tatarian Stallion Sun, 18 Nov 2012 09:22:09 -0000
Antwort löschenDu hast doch selber geschrieben, dass du das alles aus meinen Kommentar nicht wahrgenommen hättest. Das bedeutet ja, dass du meinen Kommentar bestätigst, in dem du bejahst, dass der Film durch seine Symbolik glänzen will. Verstehe ich nicht so ganz. Wenn das Gefängnisszenario als Metapher für den jungen Bruce steht, der im Brunnen gefangen war, wo genau schreibt uns denn Nolan vor was für zu denken haben?
lieber_tee Sun, 18 Nov 2012 12:34:09 -0000
Antwort löschen"penetrante Schreien nach bedeutungsvoller Symbolik, mit Hang zu Pathos, der mich eher abstößt". Ließ du eigentlich noch was ich geschrieben habe oder gefällt dir das einfach nicht? Auch hier drehen wir uns im Kreis. Ich lass das mal alles so im Raum stehen, bin müde der Diskussion und beende das hier für mich.
TheBruceWayne Mon, 19 Nov 2012 20:58:36 -0000
Antwort löschen@Tatarian Stallion Dein Kommentar sollte immer an oberster Stelle der Seite stehen nur leider kommen täglich neue Kritiken dazu die den Film förmlich zerreißen.Wenn die Flut mal abflaut so in nem 1 Jahr solltest du deinen Kommentar vllt nochmal posten.Ich weiß hört sich bescheuert an aber der Film hat für mich jetzt nun einen ganz anderen Stellenwert :)
Tatarian Stallion Tue, 20 Nov 2012 14:19:55 -0000
Antwort löschenDanke, Bruce :) Aber ich meinte nicht, dass Jeder, der den Film schlecht bewertet unmündig sei. Ich kenne auch Jemanden, und zwar meinen Bruder, der dies mit der Symbolik auch erkannt hat und den Film trotzdem nicht gut findet. Das ist doch alles legitim. Aber es gibt eine Reihe von Kritiken, die bewerten den Film nicht auf seiner Quintessenz. Vllt poste ich mal in einem Jahr eine editierte Fassung des Kommentars. Bin schon auf den nächsten Batman Film gespannt, von wem auch immer dieser verfilmt wird :)
Tatarian Stallion Fri, 23 Nov 2012 17:25:21 -0000
Antwort löschen@Ahmet: Du bezweifelst, dass Nolan es persönlich verbockt hat? Nolan hatte Narrenfreiheit. Das Drehbuch basiert auf ihn und seinen Bruder. Das Studio bekam Details zum ersten Mal als sie die Komplettfassung gesehen haben. Nolan hat doch immer verdeutlicht, dass er seine eigene Art von Batman verwirklichen will und bei Einmischung des Studios nicht bereit wäre einen dritten Teil zu machen. Nach dem Erfolg von TDK sind sie diesen Kompromiss eingegangen. Dein Furz-Vergleich mag wohl für dich jede einzelne Metapher relativieren. Das kann man bei selektiver Ansicht immer gerne machen. Aber anstatt, dass du auf meine Aspekte eingehst, die ich in Sachen Symbolik detailliert beschrieben habe, driftest du auf eine persönliche emotionale Schiene ab. Wenn es so ist wie du beschreibst, dann zerstör doch meine Argumentation. Wieso tust du das nicht? Es ist kein Geheimnis, dass sich Main Stream Filme immer mehr darauf spezialisieren möglichst viel Masse anzusprechen durch neue Effekte oder wirklich simple Storys. In der Sowjetunion waren z.B. kunstvolle Filme Gang und Gebe. Und wenn du das mit der Mündigkeit persönlich nimmst, dann tu es halt. Aber wenn du es besser weist, dann erzähl du uns allen mal hier: Was wollte Nolan mit der Figur Bane bezwecken? Wofür stand das Szenario im Gefängnis? Wofür steht die Gesellschaft der Schatten? In welcher Art und Weise verkörpert Bane die Gesellschaft der Schatten? Was sind die Kernaussagen von TDKR? Nehmen sie Bezug auf vorherige Teile? Nenne doch mal explizit warum meine Argumentation in Bezug auf Symbolik nicht zutreffend sein soll, wenn du mir schon vorwirfst, dass ich sehen möchte was ich will! Was macht dich so sicher, dass du es vllt nicht tust. Sei konstruktiv anstatt emotional. Dir auch nich viel Spaß
TheBruceWayne Sat, 24 Nov 2012 14:12:45 -0000
Antwort löschen@ahmet8038 Ist der Kommentar ernst gemeint ?
Tatarian Stallion Sat, 24 Nov 2012 19:27:32 -0000
Antwort löschen@Bruce: Vllt ist Ahmet jemand, der einfach seinen Senf dazu geben wollte, rechts unten das Häckchen entfernte und sich auf und davon gemacht hat.^^ Tree of Life hat er auch 0 Punkte gegeben. War wohl bisschen zu viel für den Guten :)
@Artin: Danke :) Das muss nicht daran liegen, dass Menschen ungebildet sind. Im Main Stream Bereich sind viele einfach nicht offen. Man will die schnelle simple Unterhaltung, die leicht zu verdauen ist. Und wenn man anspricht, dass es auch im Main Stream tatsächlich noch Filme gibt, in denen man mündig sein muss, wird das persönlich genommen und alle fühlen sich angepisst^^
Tatarian Stallion Sat, 24 Nov 2012 19:43:06 -0000
Antwort löschenKönntest du mir bitte die Links schicken?
Tatarian Stallion Sat, 24 Nov 2012 19:57:57 -0000
Antwort löschenKerle, ich muss mir doch erstmal die Kommentare durchlesen um zu wissen was du meinst^^ Ich bin kein Messias. Aber ich sehe es genauso wie du. Mit TDKR ist Nolan ein Meilenstein gelungen. Ich kann mich an keine Trilogie erinnern, die Nolans Batman das Wasser reichen kann. Ich glaube, das herausragende an der Trilogie ist, dass alle 3 Filme total grundlegend anders voneinander sind, aber dennoch miteinander funktionieren. Ich lese mir jetzt mal die die Links durch und schreibe dir dann mal ne PM :)
Tatarian Stallion Sat, 24 Nov 2012 20:07:35 -0000
Antwort löschenIch meine mit Kerle und Messias nichts besonderes. Ich kann doch erst auf dein Kommentar antworten, wenn ich die Links gelesen habe^^
Tatarian Stallion Sat, 24 Nov 2012 20:18:10 -0000
Antwort löschenHier ist nochmal eine interessante Kritik von dem User in Amazon. Auch er erwähnt übrigens Tarkovskij^^
Wow, soviele unterschiedliche Kritiken über diesen Film und irgendwie gehen die Meinungen weit auseinander. Ist der Film nun ein Meisterwerk oder keines? Die jetzt erwartet folgt weiter unten, da ich hierfür etwas ausholen muss. Dieser Film ist der beste Beweis unserer Zeit, dass 90% der Menschen sich vor den Bildschirm setzen, das Hirn abschalten und sich berieseln lassen - besonders natürlich wenn es um etwas triviales wie einen Batmanstreifen geht. Mitdenken steht hier auf einem anderen Blatt und das ist wirklich schade. Es gibt einen schönen Spruch von Andrej Tarkowskij: "Wir schauen nur, aber wir sehen nicht!" TDKR verlangt jedoch genau das: Mitdenken! Warum? Ganz einfach: Weil Batman kein trivialer Superheld ala Avengers oder Superman ist. Batman ist komplex!
Batman ist anscheinend so komplex, dass alle bisherigen Regisseure, seine psychische Analyse nicht ganz unfreiwillig umgangen haben. Mit Nolan hat sich das geändert. Batman Begins beschäftigt sich mit Bruce Wayne, der versucht sein Trauma mithilfe einer Maske zu bekämpfen. Bruce ordnet seinem Ziel, der Bekämpfung von Ungerechtigkeit, alles unter – auch seine Mitmenschen und sein eigenes Leben. TDK zeigt, was er damit erreicht hat. Nolan wirft ihn an den Abgrund zwischen Rache und Gerechtigkeit. Batmans Taten verschwimmen, in dem er zu drastischeren Methoden greift (zB. Überwachung) um seine sadistischen und menschenverachtenden Feinde aufzuhalten. Nolan lässt hier sogar die Frage offen, ob letztendlich Bruces Ausbruch in Gestalt von Batman der Auslöser für die Existenz von Menschen wie dem Joker ist, der den Terror geradezu personifiziert.
(SPOILER ANFANG)
Diesen Terror spinnt Nolan nun gekonnt weiter. Anstatt zu wiederholen, was der Joker schon zu genüge gezeigt hat, setzt er eine Figur ins Spiel, die ähnlich wie der Joker, den Terror personifiziert, jedoch auf eine ganz andere Art. Was Bane denkt, zeigt sich gleich zu Beginn des Filmes: Einer der Gefolgsleute von Bane versucht das abstürzende Flugzeug zu verlassen. Bane fordert ihn jedoch auf, sitzen zu bleiben und sich zu opfern um (mit dem Blut des Professoren) den Flugzeugabsturz glaubwürdig zu machen. Der Mann will nur noch wissen ob die Operation erfolgreich war und ergibt sich wiederstandslos seinem Schicksal. Hier blitzt sie auf - die Definition des Terrorismus: Ein Mensch der all sein Handeln und Denken nur einem Ziel verschreibt: Der Zerstörung - und wenn es das eigene Leben kostet. Bane ist so ein Mensch.
Seine Motivation zur Revolution ist ganz eindeutig der Kaptialismus, den er als korrupt und verachtenswert hält. Selina sagt es schon ganz am Anfang im Film zu Bruce „Ihr werdet euch fragen, wie ihr so maßlos leben konntet und dem Rest so wenig (zu leben) gelassen habt.“ Bane schlägt in der Börse los und erschüttert die Elite von Gotham. Ein Firmenchef beschimpft Bane, dass er ihm so viel Geld geliehen hätte, was offenbar nutzlos für ihn selbst war. Bane sagt dazu nur: „Und das gibt dir Macht über mich?" - dann bricht er ihm das Genick. Nolans Botschaft ist klar - oder nicht? Er sympathisiert mit Occupy, doch er ist der Meinung dass diese Welt nicht besser werden kann. Wohl eher schlechter. Denn um das bestehende System von Arm und Reich aufzuspalten um einer Gerechtigkeit entgegen zu kommen, müssten die Aktivisten es machen wie Bane und zur Gewalt greifen. Doch das würde sie auf eine noch viel tiefere Stufe stellen.
An einer anderen Stelle sagt Bane: „ Wir sind nicht gekommen um zu erobern, sondern um zu befreien“ Ein Zitat eines amerikanischen Generals vor dem Einmarsch in den Irak" Nicht einmal versierte Filmkritiker haben es erkannt. Zitat: "Wir schauen nur, aber wir sehen nicht". Vom terroristischen Revolutionär entpuppt sich Bane später zum Stalinisten, der seine Gegner skrupellos beseitigt, indem er sie tötet oder in das Exil verbannt – Tot durch den Gang über ein Eisfeld, stellvertretend für den eisigen sibirischen Norden. Nolan drückt ihm sogar einen Zünder in die Hand zum sprengen der sog. „zivilisierten Welt“ wie Bane sie nennt. Er schürt die Angst vor dem Nuklearschlag, die wir gerade hier in Deutschland durch den Kalten Krieg kennen gelernt haben.
Das gleiche gilt für Batman, der genauso ZWANGHAFT ist wie Bane. Batman hat den Zwang zu verhindern, dass den Menschen das Trauma wiederfährt, welches ihm selbst passiert ist. Die Maske die er erschaffen hat, im Glauben damit sein Trauma zu überwinden, hat ihm alles genommen. Seine Liebe und Hoffnung. Bruce ist am Anfang des Films dorthin zurückgekehrt, wo er nach dem Tod seiner Eltern schon einmal war. Dieser Zustand gipfelt dann im Aufeinandertreffen mit Bane. Einem Menschen, der ähnlich wie Bruce eben auch all sein Handeln und Denken einem Ziel unterwirft. SO gesehen ist Batman ein Spiegelbild für die „zivilisierte Welt“, für Amerika, das in sich zerrissen ist und mit fragwürdigen und nahezu wirkungslosen Methoden verzweifelt gegen den Terror aufzubegehren versucht.
Aber das eigentlich besondere am Film ist die Reise von Bruce Wayne. Damit er Bane schlagen kann, muss Bruce über sich hinaus wachsen. Den Schlüssel dazu findet er in ganz menschlichen Dingen, wie zu lernen, den Tod wieder zu fürchten und das Leben zu schätzen. Er muss lernen, dass seine Zwänge ihn eben nicht kontrollieren. Zum Ende hin geht es genau darum: um seine Reise zurück zur Menschlichkeit, raus aus seinem Gummianzug in dem er immer steckt. Alfred sagt es zu Beginn: „ ... but some men rise from the darkness“ Nolan lässt sogar noch die Interpretation zu, dass die letzte Szene im Café nicht unbedingt real sein muss. War sie doch genauso geschnitten wie die zu Beginn des Filmes. Sie zeigt nicht, dass Bruce noch unbedingt lebt. Das was man sieht, kann auch der Vorstellung von Alfred entsprungen sein – seine Gewissheit dass sein Sohn (was Bruce ja eigentlich für ihn ist) endlich den Frieden gefunden hat, den er sich immer für ihn erhofft hatte - nur deswegen existiert diese Szene.
(SPOILER: ENDE)
Ich muss sagen dass TDK nicht im Ansatz an die politische Brisanz von Rises heranreicht. Nolan verstrickt seine Figuren so sehr mit unseren aktuellen politischen Anschauungen und Geschehnissen, dass es nur so brodelt. Keiner hat so etwas in dieser Art vorher mit einem Thema gemacht, das eigentlich der Fantasie entspringt. All die Dinge die Nolan zeigt, kommen uns bekannt vor. Aber nicht aus Filmen, sondern aus den Nachrichten. Mit der Tatsache, dass er auch einen Bogen zurück zu Begins zieht, (was nie geplant war, als Nolan Begins machte), dass er sogar Charles Dickens Werk "A Tale of two Cities" einbezieht, zeigt, dass er ein absolut brilliantes Storygeflecht konstruiert hat, bei dem es bei all den Verweisen schwierig ist, wirklich alle Details zu erkennen und durchzudenken. Oder aber man sagt, Nolan hat es so sehr übertrieben, dass er durch das Ganze sein eigenes Werk erstickt. Damit aber macht man es sich zu einfach, weil man dadurch das alles als belanglos abtun würde.
JA, Nolan verlangt viel von seinem Publikum. Er sieht seine Zuschauer als ebenbürtig an. Und genau davor knicken viele Zuschauer ein. Hier wieder: "Wir schauen nur, aber wir sehen nicht". Dieser Film ist so tief, dass er trotz seines großen Erfolges sich schon wieder heraus bewegt, aus den klassischen Strukturen des Mainstream-Kinos. Mit dieser Vielschichtigkeit, den vielen Verweisen und Botschaften und einer brachialen Filmästhetik - bei der man schon glaubte sie sei ausgestorben, erhebt sich dieser Streifen weit über das hinaus, was alle bisherigen Genreverfilmungen zu bieten hatten. Ja, dieser Film ist ein Meisterwerk - wenn man den Deckel anhebt und interessiert den Inhalt betrachtet!
Tatarian Stallion Sat, 24 Nov 2012 20:23:16 -0000
Antwort löschenund hier nochmal : http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=XWGoY9narpU
Nuelz Sat, 24 Nov 2012 21:57:45 -0000
Antwort löschenDanke! Ich persönlich finde 10 ein bisschen hoch gegriffen, weil mir persönlich das weiche Ende und eine mMn grauenvoll aufspielende Marion Cotillard doch ein großer Dorn im Auge sind, jedoch hat TDKR wahnsinnig viel zu bieten.
Allein der Titel ist im Zusammenhang mit dem Film dermaßen interpretationswürdig... ich liebe diese Filmreihe und ich glaube nicht, das so schnell ein weiterer Regisseur auftaucht der dermaßen intelligentes Kino anbieten wird.
Tatarian Stallion Sun, 25 Nov 2012 10:31:55 -0000
Antwort löschen@Ahmet: Ich weiß nicht ob es dir selbst auffällt. Aber deine gesamte Argumentation ist auf deinem Bauchgefühl aufgebaut. Du begründest nichts, siehe: "Spoiler:Alfred würde sich dass vorstellen, und die Szene könnte evtl. Nicht Real sein, ich glaube er ist noch bei Inception hängen geblieben."... Kann alles nicht sein, nicht wahr? Du hast es anders wahrgenommen und der Andere User ist eindeutig bei Inception hängen geblieben. Das Ende von TDKR ist durchaus zweideutig. Gar nicht mal so ungewöhnlich für einen Regisseur, der davor Inception gemacht hat, ge? Du bist hier rein gekommen und hast deinen Sturm entladen und du sprichst weiter davon wie enttäuscht du bist. Aber anstatt vllt mal zu überlegen, dass es an einem selbst liegen könnte, sucht man Fehler und die Schuld woanders. Du hast in deinem ersten Post meine Symbolik-Argumente kritisiert und wolltest sie relativieren. Ich habe dir daraufhin paar Fragen gestellt. Da du diese Frage ignorierst, gehe ich davon aus, dass du sie nicht beantworten kannst. Dass du gar nicht in der Lage bist diesen FIlm aus der Perspektive zu betrachten. Und wenn du es doch bist, so gehe doch bitte auf meine Frage ein.
..." ich könnte jetzt Dinge aufzählen wie z.B. wie theatralisch die beiden Bösewichte gestorben sind, Bane wurde mal so nebenbei vom batpot angefahren und vergessen, obwohl ich habe nicht gesehen ob er tot ist vielleicht lebt er ja auch noch"...
An solchen Aussagen sehe ich, dass du den FIlm mehr oder weniger oberflächlich konsumiert hast. Es wurde kein episches Szenario eingeleitet um Bane zu verabschieden. Das war viel zum simpel, ne? Einfach so abgeknallt... geht ja mal gar nicht. Total scheiße sowas. Es muss immer spektakulär sein.
..."(Spoiler :Alfred am Ende nicht träumt sondern Bruce Wayne nochmal überredet weiter zu machen, und unser Freund Nolan es nochmal richtig macht.)"...
Ich bin 100% davon überzeugt, dass du die Inhalte des Filmes nicht kapiert hast. Du redest als von oberflächlichen Sachen bezüglich des Filmes. Aber anstatt den Fehler an deiner eigenen Borniertheit fest zu machen, suchst du natürlich den Fehler bei Nolan. Du hörst dich an wie ein Kind, das man den Schnuller weg genommen hat, aber du bist ja laut deinem Profil 32.
Du kommst hier rein mit einem Sturm, schreibst irgendwas, aber gehst dann NULL auf Gegenargumente ein. Ich verstehe sowas nicht.
P.S.: Wenn du mir erklärst wie man einem Tree of Life 0 Punkte geben kann, dann erkläre ich dir die Sache mit Gangs of New York
TheBruceWayne Sun, 25 Nov 2012 10:38:38 -0000
Antwort löschen@ahmet8038 Könnstest du vllt die Fragen von Tatarian Stallion beantworten ?Das kannst du nicht also solltest du vllt mal leise sein ...
ParaNoir Mon, 26 Nov 2012 02:12:00 -0000
Antwort löschenWow. Ich muss sagen ich fand TDKR bis ich deinen Kommentar gelesen hab auch nicht so grandios wie die 2 Vorgaenger, oder was Nolan sonst so macht. Bis auf das, was Nolan durch Bane in Sachen Punk rueberbringt.
Aber deine Interpretation hat mir teilweise wirklich die Augen geoeffnet. Ich muss zugeben, ich hab bei der Haelfte aufgehoert zu lesen, damit ich vllt auch noch selber was entdecken kann.
Werde mir die ganze Trilogie deswegen wahrscheinlich die Tage mal am Stueck geben.
Definitiv einer der besten Kommentare auf moviepilot.de!
Props & so!
Nuelz Mon, 26 Nov 2012 10:13:08 -0000
Antwort löschenLiebe Leute,
Ich finde es ja okay zu diskutierten, aber man sollte sich wirklich nicht an die Gurgel gegen wegen einem Film.
Ich persönlich fand TDKR auch super. Sogar noch besser als teil 2. Aber ich liebe beide Filme und Batman begins auch, weil sie als Gesamtkonzept so unfassbar gut funktionieren! Klar, TDKR hat seine schwächen, die hatten die ersten beiden Teile aber auch, wenn auch vielleicht nicht ganz so offensichtlich.
Die Sache ist doch die: wir sollten uns doch einfach daran erfreuen, das Nolan uns diese Trilogie geschenkt hat. Und wer TDKR soooo schlecht fand, der kann sich doch auch einfach weiterhin an Teil 2 erfreuen. Über Kunst, egal in welcher Form, lässt sich nun mal einfach nicht streiten!
Also packt bitte das Kriegsbeil wieder ein und schaut euch die Filme an, ob teil 1, 2 oder 3 ist doch egal! Freitag kommt meine TDKR DVD und dann wird erst nochmal mit meinem Kumpel als hintereinander geschaut. Und dann geht bei und das fröhliche interpretieren und diskutieren los ;-)
Tatarian Stallion Mon, 26 Nov 2012 15:59:49 -0000
Antwort löschenAhmet, du bist 32 Jahre alt und wenn man deine Kommentare durchließt, dann könnte man denken, dass ein Kind schreibt, den man gerade den Lutscher weg genommen hat. Deine Argumentation besteht einzig daran deinen Gegenüber irgendwie irgendwas auf einer persönlichen Schiene vorzuwerfen. Das ist der Massen schwach. Anstatt, wie von mir vorgeschlagen, auf meine Fragen und Argumente einzugehen, kommt "Ihr haltet euch für was besseres." Es ist immer einfacher einer sachlichen Diskussion aus dem Weg zu gehen, in dem man den Anderen Sachen vorwirft, anstatt die eigene Borniertheit anzuerkennen und zu reflektieren. Meine Fragen und Argumente stehen noch immer da. Warum du sie nicht beantwortest, dürfte eigentlich Jedem klar sein. Aber dann Anderen zu unterstellen sich für was besseres zu halten, obwohl du hier rein kamst mit einer derartigen großen Schnauze, als hättest du die Weisheit mit Löffeln gefressen.
Zu Malick: Du wirst zu jedem Film und Regisseur positive und negative Kritik finden. Aber ich möchte zu einer Passage Stellung nehmen: "Aber wie schon Der
schmale Grat ist es großer mythologischer Kitsch, der das Publikum glauben macht, der Weg zum Leben
führe über den Tod, über Opfer und Leid.".
Malick ist ein großer Heidegger Fan. Heideggers Philosophie besteht größtenteils daraus, dass eigentlich nichts wertbar ist, dementsprechend ist Malick in seinen Filmen auch nicht wertend. Es geht um Existenzialismus.
Aber es war wohl klar, dass du nicht mit deinen eigenen Worten Stellung dazu nehmen kannst, sondern ein Zitat für dich sprechen lässt. Dementsprechend verhälst du dich auch hier. Große Töne spucken, aber dann eine sachliche Diskussion ignorieren und das mit 32 Jahren! Nicht schlecht ;)
Tatarian Stallion Mon, 26 Nov 2012 16:03:13 -0000
Antwort löschenP.S.: "Ich ziehe mir so einen Gedeönz nicht rein und feier es als wäre es das Non-Plus-Ultra. Ihr haltet euch für was besseres (ist wirklich so)" ---- Seit wann ist sowas sachlich oder ein Argument? Worum geht es dir eigentlich? Musst dir irgendwas beweisen?
Cosimo Mon, 26 Nov 2012 21:16:04 -0000
Antwort löschen@Tatarian Stallion: Ich finde dein Kommentar gibt interessante Denkanstöße, auch wenn ich in dem Film wohl nicht dasselbe gesehen hab wie du. Ich möchte nur kurz bemerken:
1. Du entschlüsselst als mündiger Zuschauer hunderte symbolische Details und Metaphern...(im Gegensatz zu den meisten gestandenen Kritikern, wie du sagst; und mMn vielleicht auch Nolan selber - mehr Gewißheit kann uns wohl erst eine Stellungnahme/Audiokommentar von ihm oder den Drehbuchautoren geben)...aber ich frage mich, ob solche versteckten Implikationen, Symbolik etc. einen Film grundsätzlich aufwerten? Du sagst es ist essentiell sich damit auseinanderzusetzen um den Film richtig zu schätzen, aber mMn wird ein Film einfach auf mehr Ebenen wahrgenommen und muss auch dort funktionieren: Schauspielerei, emotionaler Anspruch, Spannung, Unterhaltungswert ...es sei denn wir wir nehmen TDKR als Arthousefilm im Comicverfilmungspelz hin...was dann aber unglücklich wirkt. Sollen die Zuschauer die nicht so überzeugende "Oberfläche" bewusst ignorieren? Hätte das nicht in einem anderem Setting besser erzählt werden können? So eine, ich sag mal, "Diskrepanz" in einem Comicheldenfilm zu bringen, hat zuletzt Hulk von Ang Lee das Genick gebrochen...
2. Bei all deiner Liebe zum Entschlüsseln bietet dir die Filmgeschichte doch so viel mehr...was ist dann erst mit "2001" oder anderen Filmen Kubricks zum Beispiel, der für seine Detailvernarrtheit berüchtigt war, dagegen KANN TDKR doch nur Kindergeburtstag sein?
3. Wer kann mir beweisen, dass du nicht ein riesengroßer Troll bist? ;-)
ParaNoir Tue, 27 Nov 2012 06:23:59 -0000
Antwort löschenahmet, ich bin kein "malick-kumpane" aber du hast hier wirklich noch kein einziges argument gebracht was deine aussagen in irgendeiner form untermauert. was soll denn dieses kindliche gehabe ueberhaupt. du kommst hier mit irgendwelchen gegoogleten kritiken & emotionalen ausbruechen. wenn filme fuer dich in die kategorie unterhaltung gehoeren und bestimmte grossartige filme dich nicht unterhalten dann bedeutet das einfach, dass dein geschmack entweder total von hollywood abgestumpft wurde oder du einfach zu wenig intellekt oder knowledge besitzt um bestimmte handwerkliche feinheiten zu schaetzen zu wissen. wer seine fresse so weit aufreisst und dann dem kleinsten konter nicht standhalten kann, sollte den mund lieber zu lassen.
am besten gefaellt mir dein kommentar zu 50/50:
"Leider nur eine reine Zeitverschwendung . Da ist der film "wie das leben so spielt"mit Adam sandler viel besser. "Spoiler" ( Es war unrealistisch wie er mit dieser Mitbewohnerin/Freundin umgegangen ist, bzw. wieviel Geduld er hatte. Und dann auch noch nicht mal ausgerastet ist.) "
hast du krebs oder kannst du dich wirklich so leicht in die gefuehlswelt eines menschen reinversetzen, der kurz vor dem ende steht? (wenn du krebs haettest, wuerdest du deine zeit hier nicht so sinnlos verschwenden, deswegen lass ich mal das "wenn du krebs hast, ignorier das" weg)
und wem bringt es denn bitte etwas wenn du zu einem film etwas schreibst, was dann nur einen anderen film aufwertet?
mein tip: weniger hollywood-schrott gucken, und mal in anderen gewaessern tauchen, das oeffnet den verschlossenen geist vielleicht wieder etwas.
Tatarian Stallion Tue, 27 Nov 2012 06:34:35 -0000
Antwort löschen..."Du entschlüsselst als mündiger Zuschauer hunderte symbolische Details und Metaphern...(im Gegensatz zu den meisten gestandenen Kritikern, wie du sagst; und mMn vielleicht auch Nolan selber - mehr Gewißheit kann uns wohl erst eine Stellungnahme/Audiokommentar von ihm oder den Drehbuchautoren geben)...aber ich frage mich, ob solche versteckten Implikationen, Symbolik etc. einen Film grundsätzlich aufwerten? "...
Es gibt bereits paar Kommentare von Nolan über den Film und die Figur Bane. Die Frage ist doch was sich Nolan dabei gedacht hat. Meine Antworten und Fragen stehen noch immer im Raum, falls du sie gelesen hast. Wir können ja darauf eingehen. Z.B. wofür könnte das Szenario im Gefängnis sprechen? Wie jeder den FIlm bewertet, muss er persönlich entscheiden. Doch Viele bewerten den Film aufgrund seiner Oberfläche. Das wird meiner Meinung nach dem Film nicht gerecht. Kennst du die Lektüre "Der kleine Prinz"? Das wäre so als würde Jemand das Buch lesen und es zum Kinderbuch degradieren, was es auch oberflächlich ist. Aber der Kern, das Wesentliche, ist viel komplexer. In meinen Augen wertet Stilistik Filme und Bücher auf.
..." Du sagst es ist essentiell sich damit auseinanderzusetzen um den Film richtig zu schätzen, aber mMn wird ein Film einfach auf mehr Ebenen wahrgenommen und muss auch dort funktionieren: "...
Ist es ja auch. Das gibt die Intentionen wider. Oder was denkst du denn persönlich, was Nolans TDKR impliziert? Sag an ;)
..."Schauspielerei, emotionaler Anspruch, Spannung, Unterhaltungswert ...es sei denn wir wir nehmen TDKR als Arthousefilm im Comicverfilmungspelz hin...was dann aber unglücklich wirkt. Sollen die Zuschauer die nicht so überzeugende "Oberfläche" bewusst ignorieren? Hätte das nicht in einem anderem Setting besser erzählt werden können? So eine, ich sag mal, "Diskrepanz" in einem Comicheldenfilm zu bringen, hat zuletzt Hulk von Ang Lee das Genick gebrochen."...
Ich habe bereits geschrieben, dass TDKR einem tonnenschweren Art-House Film gleichen könnte, aber niemals sagte ich man solle die Oberfläche ignorieren. Aber in TDKR steckt viel mehr. Meine Argumente stehen ja da. Ich habe kein Problem über sie zu diskutieren. Ich schätze übrigens sehr Ang Lees Hulk. Ein überaus intelligenter Film.
..."Bei all deiner Liebe zum Entschlüsseln bietet dir die Filmgeschichte doch so viel mehr...was ist dann erst mit "2001" oder anderen Filmen Kubricks zum Beispiel, der für seine Detailvernarrtheit berüchtigt war, dagegen KANN TDKR doch nur Kindergeburtstag sein?"...
Ich habe von Kubrick nur "2001" gesehen und das ist schon lange her. Was mir in Kopf geblieben ist, ist, dass Tarkovskij da weitaus schwere Kost ist. Aber für eine Comicverfilmung im Mainstream Bereich wirkt TDKR dennoch sehr unorthodox. Wie gesagt: Meine Argumente stehen da. Wir können gemeinsam auf sie eingehen.
..."Wer kann mir beweisen, dass du nicht ein riesengroßer Troll bist? ;-)"...
Muss man dir hier irgendwas beweisen? Interessant... naja, meine Punkte stehen da. Es ist dir überlassen, ob du darauf eingehen willst ;)
Tatarian Stallion Sat, 01 Dec 2012 13:13:08 -0000
Antwort löschenIch denke nach diesen paar Tagen der Ruhelosigkeit kann man wirklich sehen wer nun die wirklichen Trolle sind. Erst hier posten, auf dicke Hose schieben und dann jämmerlich sich verpissen, wenn man sie darauf anspricht doch bitte auf die genannten Argumente einzugehen. Das gilt hier nur für 2 Personen ;)
Bob Loblaw Sun, 09 Dec 2012 16:28:48 -0000
Antwort löschenEin sehr schöner Kommentar zu "The Dark Knight Rises". Toll !! :)
Ich habe den Film gestern Abend gesehen und war wirklich positiv überrascht. Nachdem ich deinen Text gelesen habe, weiss ich nun auch, warum. ;)
Ich habe jetzt auch Lust, nochmal alle 3 Teile an einem Stück zu sehen.
Noch einen kleine Frage/Anmerkung: Du schreibst in deinem Text von dem "Batman Cave" (Bat-Höhle)... Du meinst bestimmt sein Cape (seinen Umhang)... ansonsten verstehe ich diese Textstelle nicht. :D
Tatarian Stallion Mon, 10 Dec 2012 15:15:05 -0000
Antwort löschenDanke Bob, natürlich meinte ich sein Cape und nicht das Cave :)
craax Fri, 08 Feb 2013 16:04:50 -0000
Antwort löschenso sollte man Filme aufnehmen! ein dankbarer Leser :)
Andy Dufresne Thu, 02 May 2013 18:19:03 -0000
Antwort löschenWow, bin etwas geplättet ob der schieren Fülle deines Kommentares...
Ich bin ultrafrustriert aus dem Kino raus, fast schon traurig.
Danach "schenkte" ich Rises einen Hassfilmkommentar aus emotionalen Beweggründen.
Seitdem will ich ihn eigentlich noch einmal schauen, weil ich auf ein Missverständnis hoffe.
Nach deinem, sehr durchdachtem, sehr logischem und rationalem Kommentar ist meine Hoffnung dass das ganze (Rises und ich) eben ein Missverständnis war...
The King's Speech - Die Rede des Königs
Tatarian Stallion 7.0 "Sehenswert" Wed, 08 Aug 2012 00:08:24 -0000
Schön anzusehen, mehr aber auch nicht. Jedoch reicht sowas heutzutage schon für den Oscar - leider! The King's Speech ist durchaus ein sehenswerter Film. Colin Firth spielt den Stotterer exzellent, aber das war es dann auch schon. Der Film vermag es keine besondere Atmosphäre aufzubauen; ist simpel und grundsolide. Die Thematik ist durchaus interessant und das ist auch schon so ziemlich alles…
Schön anzusehen, mehr aber auch nicht. Jedoch reicht sowas heutzutage schon für den Oscar - leider! The King's Speech ist durchaus ein sehenswerter Film. Colin Firth spielt den Stotterer exzellent, aber das war es dann auch schon. Der Film vermag es keine besondere Atmosphäre aufzubauen; ist simpel und grundsolide. Die Thematik ist durchaus interessant und das ist auch schon so ziemlich alles was den Film ausmacht. Oberflächlich betrachtet geht der Film ganz gut von statten, jedoch wäre ein kleines bisschen mehr Tiefgang in Bezug auf Königs George Stottern nicht verkehrt. Wie man erfährt, hatte sein Stottern einen psychosomatischen Grund beruhend aus der Kindheit. Davon erfährt man so gut wie nichts. Es wird lediglich erwähnt ohne weiter darauf einzugehen. So kriegen wir alle mehr oder weniger nur eine Lehrstunde wie man das Stottern überwindet.
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Pitch Black - Planet der Finsternis
Tatarian Stallion 7.0 "Sehenswert" Mon, 23 Jul 2012 22:48:32 -0000
Gästebuch
craax Fri, 08 Feb 2013 16:22:12 -0000
ok, bei Thirteen Days auf deinen kostbaren Hinweis gestoßen, hier gelandet, Kommentare angefangen und festgelesen (vor allem TDKR nährwert) (Malick: verbindet uns tief) - ich hab das Gefühl, wir könnten einiges von Zeit zu Zeit nutzbringend einheimsen. Der Weg des Findens wird als Freunde viel leichter - wie siehst du es?
da fällt mir ein, ich hab glaub ich TDKR noch gar nicht eingestellt - vielleicht sende ich es dir einmal... ohne dir auf den Senkel gehen zu wollen...
TheBruceWayne Fri, 07 Dec 2012 16:51:05 -0000
Habe mich noch gar nicht für dein "Dieter -der Film" Kommentar von dir bedankt.In diesem Sinne vielen Dank.Kann absolut nicht verstehen wie manche Leute trotz Abneigung das deutsche Fernsehen immer noch verteidigen ...
lieber_tee Fri, 16 Nov 2012 23:50:51 -0000
Da ich mich auf MP angemeldet habe und intelligente Film-Diskussionen zu erleben schicke ich dir eine Anfrage. Natürlich wegen unserer Batman-Diskussion. Habe hier auch Bock auf Smalltalk und Quatsch-Gelabere aber leidenschaftlich-hartnäckige Vertreter von Filmen mag ich genauso...:)
Olli
Audreyfan Wed, 14 Nov 2012 22:14:54 -0000
Kompliment für deinen tollen TDKR-Kommentar, bei 87% lass ich dann auch direkt mal eine Anfrage da :)
TheBruceWayne Thu, 11 Oct 2012 20:21:50 -0000
Der schmale Grat als einziger Lieblingsfilm ist mir eine Anfrage mehr als wert ^^
Sind uns hier in Mp desöfteren über den Weg gelaufen.
hollygolightly1 Sun, 05 Aug 2012 17:38:28 -0000
Danke :)
"Der schmale Grat" habe ich bereits gesehen und ich war auch beeindruckt. Der einzige Malick, der mir noch fehlt, ist "Badlands".
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Lange habe ich den Film gemieden und wollte ihn mir wirklich nicht anschauen. Ich habe mir mal die Handlung durchgelesen und dachte mir "Das kenne ich doch schon alles irgendwo her". Nun habe ich es gewagt und mir den Film angeschaut und ich bin in der Tat positiv überrascht. Der Film wirkte auf mich sehr faszinierend. Ich kam mir so ein bisschen vor als wäre ich in einem Malick-Universum…