TheBruceWayne

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TheBruceWayne aus Doriath heißt Son Gohan , ist 21 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1237 Filme bewertet und legendäre 658 Kommentare geschrieben. Ab sofort werden jegliche Beleidigungen, Relativierungen von Faschismus , Totalitarismus und sonstigem Müll hier hineinkopiert. Damit müssen die Leuten halt leben (hihi) Ich mag stille, poetische, philosophische aber auch epische Filme mit einem Hauch von Mystik. Besonders toll ist es, wenn ein Film all diese Punkte vereint. Ich mag es, wenn in Filmen viel Natur gezeigt wird, Gesellschaftskritik betrieben wird, überhaupt alles was nicht der gängigen Norm entspricht. Für ihn muss in Filmen nicht viel gesprochen werden, oft sind für ihn Filme mit wenig Dialogen, Musik, und schönen Naturaufnahmen, Nahaufnahmen von Gesichtern oft besser als dialoglastiges Geschwätz und CGI-Rotz. Mit Horror, Thriller, Sci Fi, Buddy, Rachefilmen kann er auch viel anfangen. Das Splattergenre ist ihm verhasst. Liebesfilme (insbesondere Rom Coms) sind auch nicht soo sein Ding, es finden sich durchaus auch Peerlen darin. Bruce ein großer Fan von Bob Marley und Led Zeppelin. Mehr


Gästebucheinträge

  • Teil 2 meiner Hobbit-Reihe ist nun draußen :-)

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    • Ey Bruce, weißt du was mit dem HonkeyDonkeyTonkMan passier ist?

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      • Warum sind wir eigentlich keine Freunde?

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        • Sehr schönes neues Profilbild :)♥

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          • Smiths Freunde sind auch meine Freunde! Von daher kann ich eine Anfrage gar nicht umschiffen! :-) Würde mich freuen!

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            • "Fertig mit den "Antideutschen" - eine Kritik "antideutscher" Ideologie und Praxis
              Verfasst von: Marxistische Aktion Tübingen. Verfasst am: 26.06.2011 - 13:09.

              Good bye, Lenin! vom "Abrissunternehmen der Linken" ins Rechte Lager. Eine Kritik "antideutscher" Ideologie und Praxis

              Seit ihrer Gründung im Frühjahr 2009 sieht sich die Marxistische Aktion Tübingen immer wieder aggressiver Polemik und öffentlichen Diffamierungen ausgesetzt. Dies ist zunächst nicht weiter verwunderlich. In einem Land, in dem jedes Kind den Antikommunismus förmlich mit der Muttermilch eingeflößt bekommt, werden wir unsere Position immer gegen geschichtsverfälschende, reaktionäre und verunglimpfende Angriffe verteidigen müssen.

              Das bürgerliche Repertoire, bevorzugt in das wissenschaftliche Deckmäntelchen der Totalitarismustheorie gehüllt, reicht dabei von gängigen anti-linken Klischees („antidemokratisch”, „asozial”, „gewaltbereit” etc.) bis hin zur handfesten Gleichsetzung von Kommunist_innen und Nazis, wie es sich zum Beispiel in Formulierungen wie „rot lackierte Faschisten” oder der Rede von der DDR als der „zweiten deutschen Diktatur” rhetorisch manifestiert.

              Wer nun aber glaubt, solche und ähnliche Anschuldigungen könnten nur dem Lager der bürgerlich-konservativen Mitte, dem politischen Establishment, dessen staatstragender Intelligenz und ihren Repressionsorganen entspringen, der/die hat weit gefehlt. Im Gegenteil: Diese und ähnliche Anfeindungen gehen bemerkenswerterweise zum allergrößten Teil von einer sich selbst als links (i.d.R. mit dem an sich zunächst wenig aussagekräftigen Zusatz „undogmatisch”) bezeichnenden Szene bzw. Subkultur aus. Man könnte also gewissermaßen von „innerlinken” Konflikten bzw. „innerlinker” Kritik sprechen. Ob eine solche Ausdrucksweise, die die Urheber_innen dieser „Kritik” sowie deren theoretische Ahnherren noch dem linken Lager zurechnet, tatsächlich noch gerechtfertigt ist, soll in der hier nun veröffentlichten Broschüre geklärt werden.

              Die hier in Tübingen unmittelbar und regelmäßig gegen uns ins Feld geführten Diffamierungen reichen vom gebetsmühlenartig wiederholten und konsequent ohne Beleg auskommenden „Dogmatismus”-Vorwurf (der in dieser Form nicht weniger schwammig ist als in der vorsorglichen Selbstbezeichnung jener, die ihn vorbringen), über Titulierungen als „hierarchisch”, „sexistisch”, „menschenverachtend” oder „antiamerikanisch” bis hin zu impliziten und expliziten Antisemitismus-Anschuldigungen. Die Betreiber_innen dieser Hetze haben sich in der Vergangenheit sogar die Mühe gemacht, eigens zu diesem Zweck Blogs (z.B. mit dem viel sagenden Titel „Wertmüller-Jugend”) einzurichten. Regelmäßig erscheinen in lokalen Internetforen Texte und Artikel gegen uns und kommunistische bzw. antiimperialistische Positionen im allgemeinen. Jedoch bleibt es nicht nur bei antikommunistischer Rhetorik, sondern es wird auch praktisch gegen uns gearbeitet. Unsere Veranstaltungen, Bündnisse und Mobilisierungen werden teils aktiv, teils passiv boykottiert und sabotiert, unser Infomaterial wird aus linken Räumen entfernt, Sticker werden systematisch abgerissen, entfremdet, überklebt etc. Es wäre müßig und wenig zielführend, hier eine detaillierte Auflistung der verschiedenen Vorfälle zu erstellen, darum sei es bei einem einzelnen aktuellen Beispiel belassen: Zuletzt haben sich Aktivist_innen aus der Tübinger „linken Szene” tatsächlich die Mühe gemacht, passende Überkleber zu entwerfen und zu drucken, um damit die Mobilisierungssticker des 3A-Bündnisses zum revolutionären 1. Mai zu überkleben. Ob bewusst oder unbewusst, es wurde damit de facto ein Teil der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch in Heilbronn, zu dessen Verhinderung hauptsächlich revolutionäre Gruppen aus der Umgebung aufgerufen hatten, aktiv sabotiert - und das, während aus dem betreffenden Spektrum selbst kaum, und wenn, dann erst in aller letzter Sekunde, mobil gemacht wurde.

              Nun sind diese Tübinger Zustände durchaus keine lokale Besonderheit, sondern in der Tat exemplarisch für den Zustand der deutschen Linken sowie ihrer diversen Spalt-, Zerfalls-, und Mutationsprodukte. Spätestens seit der sogenannten „Wiedervereinigung” und dem Ende des sozialistischen Lagers gehört diese Art der Auseinandersetzung in der BRD zum linkspolitischen Alltag. Historisch eng mit den beschriebenen Phänomenen verbunden ist dabei das Aufkommen der sogenannten „antideutschen” Strömung innerhalb der (zunächst vor allem west-)deutschen Linken. Umso wichtiger erscheint es uns, anstelle einer Darstellung und Aufarbeitung der lokalen Verhältnisse und Entwicklungen, eine generelle Stellungnahme zur bzw. gegen dieses ideologische Lager und dessen Erb_innen, Apologet_innen und Anhänger_innen zu formulieren. Zu diesem Zweck soll unsere Broschüre “Good bye, Lenin!” Vom „Abbruchunternehmen der Linken” ins rechte Lager: Eine Kritik „antideutscher” Ideologie und Praxis" das Entstehen, die Entwicklung und schließlich das Hinüberwachsen der „antideutschen” Strömung in den systemaffirmativen bürgerlichen Mainstream und bis hinein ins rechtspopulistische und offen rechte Lager nachzeichnen. Charakteristisch sind hierbei vor allem der Abschied von zentralen antikapitalistischen Positionen, eine starke Tendenz hin zum aggressiven Bellizismus, ein Volksbegriff, der „den Deutschen” bestimmte Eigenschaften (meist deckungsgleich mit jenen, die man sonst nur den Nazis anlastet) sowie eine erbliche Kollektivschuld zuschreibt, und nicht zuletzt ein sich als links ausgebender militanter Nationalismus, der sich in einem totalen Kritikverbot an und der Forderung nach Solidarität mit dem Staat Israel und seiner Regierung, sowie einer kritiklosen und nicht selten direkt affirmativen Haltung gegenüber der imperialistischen Politik der USA ausdrückt.

              Um Missverständnissen von vorherein entgegen zu wirken, sei Folgendes angemerkt: Im lokalen Tübinger Rahmen wäre es ein Fehler, eine Kritik gegen die „antideutsche” Linke zu formulieren. Diese gibt es hier so nicht (bzw. nicht mehr), folglich müsste die Kritik ins Leere laufen. Trotzdem ist das grundsätzliche Problem damit nicht vom Tisch. Denn 1. sind antideutsche Positionen und Ideologiefragmente nicht damit aus der Welt geschafft, dass es keine aktiven Gruppen oder Organisationen mehr gibt, die den Begriff zur positiven Selbstbezeichnung verwenden oder sich offen auf hardliner-Propagandaorgane wie die Zeitschrift Bahamas beziehen, und 2. hat „die antideutsche Linke” nie als ideologisch homogene Strömung oder Bewegung existiert, was eine allgemein gehaltene Kritik an der „antideutschen” Ideologie per se unmöglich macht. Dennoch lässt sich eine Reihe bestimmter Positionen und Argumentationen ausmachen (hauptsächlich zum Nahost-Konflikt und der Politik Israels sowie zu antiimperialistischen Standpunkten), die klar der „antideutschen” Strömung zuzuordnen und zumindest von ihrer Gründergeneration und ihren theoretischen Vorkämpfern inspiriert sind.

              Entsprechend stellt sich in Tübingen die Situation so dar, dass die „antideutsche” Richtung ideologisch eher von Einzelpersonen in verschiedenen Zusammenhängen vertreten wird, diese aber teils in aktiven Gruppen organisiert sind und in Teilbereichen der Tübinger Linken, bzw. der eher nach links tendierenden „alternativen” Subkultur, eine gewisse Hegemonie innehaben. Im Folgenden werden wir von der „antideutschen Szene” sprechen, um damit zu verdeutlichen, dass es keine zusammenhängende Organisationsstruktur der „Antideutschen” gibt und uns nicht daran gelegen ist, einzelne Gruppen kollektiv in die Kritik zu nehmen oder als „antideutsch” zu titulieren, sondern dass es uns darum geht, unsere Kritik an jene in dieser Szene zu richten, die sich positiv auf „antideutsche” Positionen und/oder eine „antideutsche” Ideologietradition beziehen. Auch wenn der direkte Bezug heute stark an Popularität verloren hat, so bleiben die „antideutschen” Klassiker doch oft bewusst oder unbewusst beliebte Ideengeber für die Szene. Hier muss, wie in allen politischen Szenen, zwischen Wortführer_innen, Mitläufer_innen und Sympathisant_innen unterschieden werden. Mit unserem Text wollen wir vor allem zu einer gesteigerten Sensibilität im Umgang mit „antideutschen” Inhalten beitragen, die in der Regel nur allzu selbstverständlich als Teil des linken Spektrums wahrgenommen und verbreitet werden. Zudem erscheint es uns wichtig, folgendes Prinzip klar zu stellen: Für uns gilt, so wie wir das von der Gründung unserer Gruppe an vertreten haben, nach wie vor der Grundsatz, dass besonders ein schlagkräftiger und konsequenter Antifaschismus die Einheit der linken und aller antifaschistischen Kräfte (auch über gewisse politische Differenzen hinweg) erfordert.

              Bei aller Diffusität, Absurdität und nicht selten Widersprüchlichkeit im ideologischen Bereich eint die „antideutsche” Szene doch ihr gemeinsames Selbstverständnis als „Korrektiv der deutschen Linken”, oder, noch drastischer und treffender, als „ihr Abbruchunternehmen” (J. Wertmüller), sowie ihre daraus resultierende Praxis: Diese besteht nämlich in der Regel daraus, hauptsächlich und mit Vorliebe gegen andere linke Gruppen zu arbeiten und zu polemisieren bzw. sich als deren wichtigste „Kritiker” zu stilisieren, ohne deren unbestechlichen Scharfsinn die „antiimperialistische” bzw. „Arbeiterklassenlinke” unweigerlich in die Barbarei, den Antisemitismus, ja, auf den Rückfall in den Faschismus zusteuern müsse. Eine Rolle, die freilich nicht eben von historischer Bescheidenheit zeugt. Über dieses gesunde Selbstbewusstsein hinaus zeichnen sich hier in Tübingen die eifrigsten selbstberufenen Kritiker_innen der Marxistischen Aktion bzw. der ideellen antiimperialistischen Gesamtlinken selbst allenfalls durch konsequente Abwesenheit auf sämtlichen realen politischen Kampffeldern aus, seien es nun Bildungs- oder Krisenproteste, Antimilitarismus oder aktiver Antifaschismus.

              Aktiv wird man in der Regel immer dann, wenn sich „die anderen” wieder einen vermeintlichen Fauxpas erlaubt haben, an dem sich exemplarisch der verkommene Charakter dieser „anderen Linken” herausstellen lässt. Was diesen selbsternannten „guten” oder „geläuterten” Linken also als letzte gemeinsame Praxis bleibt, ist der Kampf gegen die als „schlecht”, „fehlgeleitet”, „dogmatisch” oder wie auch immer „verblendet” bzw. nur „gefühlsgeleitet” identifizierte Linke - nicht etwa der Kampf gegen die herrschende kapitalistische Ordnung. Gemeinsamer Konsens, letzter gemeinsamer Nenner bei all der „undogmatischen” Beliebigkeit bleibt dabei fast immer der geteilte Antikommunismus, der weder in Eifer und Aggressivität noch in der Haltlosigkeit der Argumente dem des bürgerlichen und reaktionären Mainstreams entscheidend nachsteht. Bisweilen scheint es, als könne keine historische Gleichsetzung, keine Geschichtsverdrehung, keine Diffamierung zynisch und absurd genug sein, um dem antikommunistischen Ressentiment der diversen Szene-Polizist_innen Genüge zu tun.

              Ein Gutteil der gegen uns gerichteten Angriffe und Polemiken scheinen uns sowohl inhaltlich als auch gemessen an ihrer potentiellen Wirkung keiner öffentlichen Replik oder sonstigen Richtigstellung zu bedürfen. Wir gedenken nicht, in Zukunft noch weiter Zeit und Energie in die Auseinandersetzung mit diesem ex-linken Phänomen und seinen letzten Anhänger_innen zu investieren. Es gibt für antikapitalistische Linke in der Region (und auf der ganzen Welt) zur Zeit mehr als genug wichtigere Kampffelder. Das mag enttäuschend sein für diverse Tübinger Blogger_innen und Internetaktivist_innen, aber wir sind hiermit fertig mit den „Antideutschen”.

              Marxistische Aktion Tübingen

              www.marxistische-aktion.de

              • https://linksunten.indymedia.org/de/node/42190

                • https://www.antifainfoblatt.de/artikel/es-gibt-keine-bedingungslose-solidarit%C3%A4t

                  • https://victordearroyo.wordpress.com/category/antideutsche-vs-antiimperialismus/

                    • So, der Text über den ersten Hobbit ist nun fertig, und müsste um 20 Uhr in meinem Blog erscheinen. Das war ein hartes Stück Arbeit, aber es hat Spaß gemacht :-)

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