Timo K.

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Timo K. aus Wurzen heißt Timo K., ist 23 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1969 Filme bewertet und legendäre 456 Kommentare geschrieben. Filmfanatiker, Konsumschwein, tasmanischer Teufel, dunkler Lord der Sith, TV-Guru. Er kämpft für eine Filmkritik, die ohne Haudrauf-Überzeugungen wie den ominösen "Längen" etwas Existenzielles aussagt, oder, ach Gottchen, der Tatsache, was ein Film sein will, was er zu sein hat und was er angeblich unter keinen Umständen ist, vorzubeugen versucht. "I have so much love to give, I just don't know where to put it." | Langzeitblogger: http://www.blockbuster-entertainment.blogspot.de/ | Teilzeitautor: http://www.cereality.net/ | Seriengourmet: http://series-entertainment.com/ Mehr


Gästebucheinträge

  • Freut mich. Aber warum wird denn Gewalt verherrlicht, wenn sie dem Zuschauer so weh tut? Mir zumindest. Halte diesen Vorwurf immer wieder für falsch, weil ja nur viel Gewalt gezeigt wird, diese aber keineswegs leicht goutierbar veranschaulicht wird - zumal mit Julian die Hauptfigur ja aus dieser Gewaltspirale ausbrechen will. Also ich rate zu Vorsicht - speziell als Tarantino-Fan. ;-P

    • Oho @OGF ... wasn da los? Schreibe ich hier zu einem keimenden Refn-Fan? ;-)

      • Bereut auf keinen Fall. Für 60 Euro über 20 Filme auf Leinwänden zu sehen, die nie größer waren, Berlinale-Trubel zu erleben, Leute wie deinen geliebten Christian Bale, Robert Pattinson, Natalie Portman auf Schlagdistanz zu sehen, das sind schon ganz coole Erfahrungen. Aber natürlich muss man sagen, dass ich rein filmbezogen vermutlich daheim vor dem Fernseher schönere Erfahrungen gemacht hätte. Trotzdem: Ich hab zwar keine Idee, wie ich nächstes Jahr an eine Akkreditierung kommen soll, aber wenn es soweit kommt, wäre ich auch wieder am Start. Mir für jeden Mist Tickets zu kaufen, das wärs mir dann ehrlich gesagt auch nicht wert. Es könnte ohnehin nur besser werden, weil ich im nächsten Jahr definitiv schlauer wäre: Ich habe ziemlich weit Außerhalb gewohnt und musste jeden Tag eine Stunde Minimum bis zum Potsdamer Platz fahren. Das hieß täglich 6 Uhr aufstehen, um 8 Uhr am Ticket-Counter zu sein. Da ich aber gemerkt hatte, dass ich 8 Uhr schon eineinhalb Stunden anstehen musste und am Ende kaum noch Karten kriegte, hieß es nach wenigen Tagen 5.30 Uhr und wenigstens 7.30 Uhr dort zu sein. Dann hab ich so oft es ging versucht, mir fünf Filme reinzupressen und den größtenteils uninteressanten Wettbewerb krampfhaft abzuarbeiten - Sekundenschlaf inklusive bei so mancher Vorstellung. Neben mir sind auch immer wieder Leute eingeschlafen. Welchen Sinn hat das? Ich schätze, dass ich einige Filme durchaus besser eingeschätzt hätte, wenn ich nicht 24/7 müde gewesen wäre und mich durch jede Vorstellung kämpfen musste. Am Ende hab ich dann auch ein paar Filme, für die ich Karten hatte, ausgelassen und den Sonntag schließlich gar nicht mitgenommen. Bei SHE WORE A YELLOW RIBBON bin ich dann auch tatsächlich im Mittelteil eingeschlafen.^^ Für ein nächstes Mal hab ich mir vorgenommen in jedem Fall nicht mehr als drei Filme am Tag zu schauen und mich mehr auf die Retrospektive, und ganz unbekannte Perlen in Panorama oder Forum zu konzentrieren. In erster Linie bin ich sozusagen gar nicht wirklich enttäuscht von der Berlinale, sondern eher von mir, die Zeit nicht besser genutzt zu haben. Soweit meine Eindrücke... ;-)

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        • Mir sind deine 3 Bewertungen zu Peter Greenaway-Filmen aufgefallen. Dein erster Kontakt mit diesem Regisseur? Falls ja, hoffe ich, dass du nicht abgeschreckt bist. Bei Greenaway erwischt man nämlich zuerst die madigen Pflaumen, wenn man sich in seiner Filmographie von neu nach alt durcharbeitet. ;-) Seine Glanzzeit hatte er klar in den (späten) 80'ern. Steht denn in nächster Zeit noch mehr von ihm auf deiner Liste? :-)

          • Gerade zufällig entdeckt, dass du die Serie 'Paris' letztens auch auf ARTE gesehen hast. Deine Bewertung ist ja sogar noch einigermaßen gnädig. Fand die Serie extremst langweilig, nach zwei Folgen wollte ich mir das nicht weiter antun und habe schließlich abgebrochen. Wurde es danach noch etwas interessanter?

            • Großartig, Timo. Ich freu mich. :)
              Die Stones gehören auch zu meinen täglichen Wegbegleitern.
              Ich glaube, Freundschaften wurden schon mit schwächeren Gründen geschlossen.
              Beste Grüße!

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              • Sry Timo ;)
                Musste mir nur mal eine Liste zulegen. Machs am besten wie ich, lass' dir aufm Dash nur Kommentare anzeigen. Sonst verliert man ja wirklich den Überblick, vorallem wenn so jemand wie ich mal beschließt, sich 400 Filme vorzumerken ;)
                LG

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                • An Spannung. Und an etwas, das nicht mit beiden Augen zugedrückt gerade so als spaßiger 70s-Trash durchgeht. Für mich war "Assault" Trash im negativen Sinne. Carpenter inszeniert einerseits ungelenkes Geballer, um dem Kammerspiel Dynamik zu verleihen und auf der anderen Seite weiß er nichts, aber auch rein gar nichts mit der Isolation und den - hier nicht vorhandenen - Figurenspannungen zu arbeiten. Das wäre eine Form von Spannung gewesen, die ich gerne gesehen hätte. Stattdessen gab es Verneigungen und gähnende Langeweile. Und ein Autor ist Carpenter auch nicht. Das hört sich zwar sehr fies an, und ich weiß, dass du den sehr gerne hast, ich war aber sehr enttäuscht. Now it's your turn!

                  • Willkommen. :)

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                    • Ein gutes, neues Jahr wünsche ich dir!!!