Timo K.

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Timo K. aus Wurzen heißt Timo K., ist 23 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1931 Filme bewertet und legendäre 450 Kommentare geschrieben. Filmfanatiker, Konsumschwein, tasmanischer Teufel, dunkler Lord der Sith, TV-Guru. Er kämpft für eine Filmkritik, die ohne Haudrauf-Überzeugungen wie den ominösen "Längen" etwas Existenzielles aussagt, oder, ach Gottchen, der Tatsache, was ein Film sein will, was er zu sein hat und was er angeblich unter keinen Umständen ist, vorzubeugen versucht. "I have so much love to give, I just don't know where to put it." | Langzeitblogger: http://www.blockbuster-entertainment.blogspot.de/ | Teilzeitautor: http://www.cereality.net/ | Seriengourmet: http://series-entertainment.com/ Mehr


Gästebucheinträge

  • Großartig, Timo. Ich freu mich. :)
    Die Stones gehören auch zu meinen täglichen Wegbegleitern.
    Ich glaube, Freundschaften wurden schon mit schwächeren Gründen geschlossen.
    Beste Grüße!

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    • Sry Timo ;)
      Musste mir nur mal eine Liste zulegen. Machs am besten wie ich, lass' dir aufm Dash nur Kommentare anzeigen. Sonst verliert man ja wirklich den Überblick, vorallem wenn so jemand wie ich mal beschließt, sich 400 Filme vorzumerken ;)
      LG

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      • An Spannung. Und an etwas, das nicht mit beiden Augen zugedrückt gerade so als spaßiger 70s-Trash durchgeht. Für mich war "Assault" Trash im negativen Sinne. Carpenter inszeniert einerseits ungelenkes Geballer, um dem Kammerspiel Dynamik zu verleihen und auf der anderen Seite weiß er nichts, aber auch rein gar nichts mit der Isolation und den - hier nicht vorhandenen - Figurenspannungen zu arbeiten. Das wäre eine Form von Spannung gewesen, die ich gerne gesehen hätte. Stattdessen gab es Verneigungen und gähnende Langeweile. Und ein Autor ist Carpenter auch nicht. Das hört sich zwar sehr fies an, und ich weiß, dass du den sehr gerne hast, ich war aber sehr enttäuscht. Now it's your turn!

        • Willkommen. :)

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          • Ein gutes, neues Jahr wünsche ich dir!!!

            • Ja, ein absolut furchtbarer Film! Wo soll man da anfangen? Ein Voice-Over, das furchtbar aufgesetzt auf einfältig getrimmt ist mit seiner naiven Volltexterei wirklich alles kaputt macht, was möglich ist und dazu noch esoterisch wie der gesamte Film plaudert, der grobkörnige Bilder von einer hastigen Handkamera und eine anbiedernde Musik, die Harmonie oder Friedsamkeit mit dem Zuschauer schaffen soll, liefert. Der Film hat einen Ansatz, der einfach bei mir nicht funktioniert. Das ist, also seine Coming-of-Age-Story, die Sache um Mensch und Natur, Armut, Klischees, Naturkatastrophen, kopflos und verkitscht. Er ist anbiedernd und zum schreien plakativ (das ist bei der Figur des Vaters sogar wörtlich zu nehmen) und erscheint am Ende auch einfach nur dumpf. Auch die restlichen Figuren erschienen mir komplett seelenlos. Ich war froh, als ich ihn überstanden hatte. Es wird ja immer davon gesprochen, dass der Film eine gewisse Magie ausstrahlen solle, auf die ich gehofft hatte, die habe ich bis heute aber nicht gefunden und überdimensionierte Trüffelschweine, die irgendwelche Seen entlang schippern, sind alles andere als das. Die Gegenüberstellung von dem Kind und diesen Rinderviechern war dann nur noch absurd. Ich hatte nicht viel erwartet, aber darunter hatte ich mir dann doch etwas ganz anderes vorgestellt.

              Du meinst übrigens Ulmers DETOUR, oder? Der ist wirklich eine Wohltat!

              • Hast recht, das war der erste Film von David Lynch, den ich gesehen habe. Mullholland Drive möchte ich sowieso wegen Naomi Watts schauen, also den geb ich mir auf jeden Fall!
                Und danach abwarten, ob ich weitere Werke zulasse ^^

                • Tut mir Leid ;)
                  Aber ich habe vor, noch einen Kommentar dazu zu schreiben. Ich konnte mit dem Gesamtkonzept nichts anfangen. So gefiel mir die erste halbe Stunde total, doch danach war mir das zu verstörend. Aber; sehr gut gefilmt, und die Rammstein-Musik zwischendrin war der Hammer :D
                  Ich muss noch überlegen, ob ich ihn noch ein wenig aufwerte. Dann wird mit mir vlt gnädig umgegangen und ich könnte einer Steinigung entgehen ;)

                  • Ich würde mal behaupten Nachts funktioniert Surrealismus in der Regel am besten. An der Pforte zum Traum gleitet es sich besser. Disney hatte hier ja auch seine Finger im Spiel - wo zumeist vergessen wird, dass auch in diesem einmal ein progressiver Geist tobte.

                    • https://www.youtube.com/watch?v=9zAB22wZjlE - finde diese Version ja sogar besser und dachte ursprünglich, dass sei das tatsächliche Musikvideo. :)