Die Bereitschaft zur bedarfsgerechten Esoterik im Dienste einer belesenen Zuschauerschaft ist insofern bedauerlich, da der Film für sich auf allen technischen Gebieten großartig anzuschauen ist. Den Leistungen für Ausstattung und Kostümgebung, Maskendesign und visuelle Effekte werden schon jetzt Oscar-Nominierungen sicher sein. Auch schauspielerisch gibt es Feines zu vermerken, wenn Imelda Staunton als inquisitorische Dolores Umbridge die Schüler von Hogwarts an kürzeste Leine nimmt und Harry zu Strafarbeiten mit seinem eigenen Blut zwingt.
Nicht von ungefähr besticht der Film trotz seiner zum Herrenwitz neigenden Grundidee durch eine faszinierende Mischung aus Charaktertiefe und Beiläufigkeit, die nicht vorgibt, mehr zu sein als sie ist - nämlich Kinounterhaltung mit Starbesetzung in professioneller Ausgestaltung.
„Haunted Hill“ und „Thirteen Ghosts“ sowie „Ghost Ship“ waren grell, laut und vulgär. „The Reaping“ ist weniger dumm und hat die besseren Schauspieler, aber auch in diesem Schreckenskabinett auf Bibelbasis bleibt die Gänsehaut erschreckend unterversorgt.
Hollywoods Strategien sind bisweilen geradezu rührend durchschaubar. Die Besetzung mit Halle Berry und Bruce Willis soll Begierden auf erotischen Thrill schüren, die natürlich nicht eingelöst werden. „Verführung einer Fremden“ ist eben ein Produkt für amerikanische Erwachsene, was die üblichen Konsequenzen zur Folge hat, dass zwar viel geredet, aber wenig gezeigt wird.
Chabrol schockt unterschwellig, quasi zwischen den Zeilen. Der Thrill ist delikat, aber ohne Würze. Als Fernsehspiel wäre das ein Klassiker, im Kino aber bleibt der Eindruck, dass einem ein wesentlicher Teil des Vergnügens auf perfide Weise vorenthalten wurde. Ein Film, der den Appetit anregt. Satt macht er nicht.
In der Summe - und das ist keine Selbstverständlichkeit - ist diese Fortsetzung tatsächlich viel amüsanter als der erste Film. Opas Kino macht das zwar noch lange nicht lebendig, aber es deckt Möglichkeiten auf, die zu lange brachlagen.
Trotz aller Defizite ist „Shoppen“ immens unterhaltsam dank seiner superben Schauspieler, sagenhaft amüsanter Dialogsätze und nicht zuletzt dank des Einsatzes hochwertiger Linsen, die den Bildern aus der digitalen Videokamera eine verblüffende Klarheit und Tiefenschärfe erlaubten. Hier hat sich einer selbstbewusst aus verschiedenen Fenstern gelehnt. Das verdient schon deshalb Anerkennung, weil der Spaßfaktor dabei nicht zu kurz gekommen ist.
Dummerweise gibt es zum Chic keinen Film, da Buch und Regie sich damit begnügen, das komische Potenzial in der Aneinanderreihung derber Witze auszuschöpfen. Hier und da sind dann tatsächlich ein paar Lacher herausgekommen, aber es tut schon weh zu sehen, was da an Möglichkeiten verschenkt wurde. Doch genau das fand Jane Fonda offenkundig gut genug für ein glamouröses Comeback nach Maß. Gespenstisch.
Abgesehen von einer höchst verzichtbaren Golfszene ist alles schiere Beiläufigkeit in diesem Film - das Spiel, die Spannung und die Liebe. Und am Ende geht es nicht um Millionen, sondern um Klimpermünzen und ein Lächeln im richtigen Augenblick. In der aktuellen Blockbuster-Hysterie ist das zu wenig. Aber in ein paar Jahren wird „Glück im Spiel“ immer noch das sein, was er jetzt schon ist - kein makelloses, aber ein zeitlos unterhaltsames Märchen für Erwachsene.
Curtis Hanson bereichert mit dieser komödiantischen Melodramatik seine Genresammlung und liefert eine weitere Kostprobe seiner superben Schauspielerführung. Toni Collette und mehr noch Cameron Diaz spielen mit der intensiven Hingabe, die bei Oscar-Juroren unbedingten Wohlgefallen auslöst, während Shirley MacLaine schon zum vierten Mal binnen Jahresfrist die flotte Rentnerin gibt. Das reicht für einen Gesamtwurf, bei dem die Lacher so kalkuliert sind wie der Tränendruck.
Gerade mal 80 Minuten dauert dieses hoch konzentrierte Experiment in maximalem Nervenkitzel. Es gibt nicht eine überflüssige Aufnahme oder das Drehbuch kann selbst härtesten Nachfragen zur Plausibilität mühelos Stand halten. Die Synthese von Intelligenz und handwerklicher Finesse ist eben immer noch die beste Garantie für großartige Kinounterhaltung.
Der Film pirscht sich durch einen Kosmos der Verunsicherung, der viel bei Hitchcock und Polanski abkupfert, aber seine Geheimnistuerei um genau jene Spur überzieht, die die Auflösung enttäuschend banal ausfallen lässt. Stilverliebt ist dieses Fegefeuer um Schuld und Sühne unbedingt; stilbildend ist es nicht.
Jürgen Vogel und mehr noch die sensationelle Entdeckung Jördis Triebel, die bislang nur ausgewiesenen Bühnenkennern ein Begriff sein konnte, spielen ihre Rollen mit einer intensiven Hingabe, die tief berührt und traumwandlerisch sicher den Grat zwischen Krokodilstränen und echten Gefühlen meistert.
Es wird also doch noch ein typischer Disney-Sportfilm, wie man ihn in den letzten drei Jahren schon oft vorgesetzt bekam und nie gern gesehen hat. Aber diesmal stimmen die Untertöne, damit die sentimentale und sehr amerikanische Erfolgsmoral sich entfalten kann.
"Am Limit" ist ein durch und durch inszenierter Film, der wie seine Protagonisten nichts dem Zufall überlässt. Technisch ist das beeindruckend, erzählerisch dagegen zwiespältig, weil die Unmittelbarkeit des Geschehens durch die Technik an Kraft verliert. Auch dann, als tatsächlich etwas schiefläuft im Fels.
„Go West, Young Man!“ ist eine Liebeserklärung an den Western und damit auch an ein Kino, das es so nicht mehr gibt. Paul M. van Brugge hat dafür eine stilgerechte Musik komponiert, die sofort ins Ohr geht und Lust macht auf mehr. Anderthalb Jahre ist es her, dass in den Kinos ein Western zu sehen war. Eine bittere Ernüchterung, wenn man mit diesem Genre groß geworden ist.
Zurückhaltung ist kein Programmpunkt im neuen Film von Brad Silberling, der hier wieder die Zirkussensationen seines Debüts „Casper - Der freundliche Geist“ heraufbeschwört. Die Ausgangsidee vom traurigen Verlust, ein Stilmittel aller Silberling-Filme, dient hier als Aufhänger für einen amüsanten Bummel durch ein schaurig schönes, ungeniert überladenes Zitatenkabinett der Spukgeschichte.
Die Story ist langweilig. Ganze Szenen wirken wie Füllstoff, um die Zeit bis zur nächsten Prügelei oder Schießerei zu überbrücken. Es wird sehr viel geredet dabei und das Zuhören fällt schwer, weil man fast schon mehr aufpassen muss als bei einem skandinavischen Problemfilm.
„Aus der Tiefe des Raumes“ ist Gil Mehmerts pfiffiges Debüt um Liebe, Tipp-Kick und Netzer. Danach ist Günter Netzer nicht mehr der Gleiche. Wenn das kein Grund für Kult ist.
Da reisen Herbert Knaup und Katja Riemann nebst kindlichem Anhang in die Alpen und landen in einem Dorf, wo gerade Lawinenalarm geschlagen wird. Das legt immens reißerisch los, dann fällt der Strom aus, und bei Kerzenlicht wird das Stifter-Buch aufgeschlagen. Womit dann der eigentliche, bessere Film beginnt.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Harry Potter und der Orden des Phönix 2007/10/15 19:54:33
Die Bereitschaft zur bedarfsgerechten Esoterik im Dienste einer belesenen Zuschauerschaft ist insofern bedauerlich, da der Film für sich auf allen technischen Gebieten großartig anzuschauen ist. Den Leistungen für Ausstattung und Kostümgebung, Maskendesign und visuelle Effekte werden schon jetzt Oscar-Nominierungen sicher sein. Auch schauspielerisch gibt es Feines zu vermerken, wenn Imelda Staunton als inquisitorische Dolores Umbridge die Schüler von Hogwarts an kürzeste Leine nimmt und Harry zu Strafarbeiten mit seinem eigenen Blut zwingt.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Kann das Liebe sein? 2007/10/15 19:53:52
Nicht von ungefähr besticht der Film trotz seiner zum Herrenwitz neigenden Grundidee durch eine faszinierende Mischung aus Charaktertiefe und Beiläufigkeit, die nicht vorgibt, mehr zu sein als sie ist - nämlich Kinounterhaltung mit Starbesetzung in professioneller Ausgestaltung.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über The Reaping - Die Boten der Apokalypse 2007/10/15 19:53:51
„Haunted Hill“ und „Thirteen Ghosts“ sowie „Ghost Ship“ waren grell, laut und vulgär. „The Reaping“ ist weniger dumm und hat die besseren Schauspieler, aber auch in diesem Schreckenskabinett auf Bibelbasis bleibt die Gänsehaut erschreckend unterversorgt.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Verführung einer Fremden 2007/10/08 15:41:53
Hollywoods Strategien sind bisweilen geradezu rührend durchschaubar. Die Besetzung mit Halle Berry und Bruce Willis soll Begierden auf erotischen Thrill schüren, die natürlich nicht eingelöst werden. „Verführung einer Fremden“ ist eben ein Produkt für amerikanische Erwachsene, was die üblichen Konsequenzen zur Folge hat, dass zwar viel geredet, aber wenig gezeigt wird.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Die Blume des Bösen 2007/10/08 15:41:52
Chabrol schockt unterschwellig, quasi zwischen den Zeilen. Der Thrill ist delikat, aber ohne Würze. Als Fernsehspiel wäre das ein Klassiker, im Kino aber bleibt der Eindruck, dass einem ein wesentlicher Teil des Vergnügens auf perfide Weise vorenthalten wurde. Ein Film, der den Appetit anregt. Satt macht er nicht.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Neues vom Wixxer 2007/10/08 15:41:32
In der Summe - und das ist keine Selbstverständlichkeit - ist diese Fortsetzung tatsächlich viel amüsanter als der erste Film. Opas Kino macht das zwar noch lange nicht lebendig, aber es deckt Möglichkeiten auf, die zu lange brachlagen.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Die Bluthochzeit 2007/10/08 15:41:16
Trotz aller Defizite ist „Shoppen“ immens unterhaltsam dank seiner superben Schauspieler, sagenhaft amüsanter Dialogsätze und nicht zuletzt dank des Einsatzes hochwertiger Linsen, die den Bildern aus der digitalen Videokamera eine verblüffende Klarheit und Tiefenschärfe erlaubten. Hier hat sich einer selbstbewusst aus verschiedenen Fenstern gelehnt. Das verdient schon deshalb Anerkennung, weil der Spaßfaktor dabei nicht zu kurz gekommen ist.
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dbeutner 2010/01/03 21:24:08
Antwort löschenFalscher Film...
Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Das Schwiegermonster 2007/10/08 15:39:13
Dummerweise gibt es zum Chic keinen Film, da Buch und Regie sich damit begnügen, das komische Potenzial in der Aneinanderreihung derber Witze auszuschöpfen. Hier und da sind dann tatsächlich ein paar Lacher herausgekommen, aber es tut schon weh zu sehen, was da an Möglichkeiten verschenkt wurde. Doch genau das fand Jane Fonda offenkundig gut genug für ein glamouröses Comeback nach Maß. Gespenstisch.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Glück im Spiel 2007/10/08 15:39:04
Abgesehen von einer höchst verzichtbaren Golfszene ist alles schiere Beiläufigkeit in diesem Film - das Spiel, die Spannung und die Liebe. Und am Ende geht es nicht um Millionen, sondern um Klimpermünzen und ein Lächeln im richtigen Augenblick. In der aktuellen Blockbuster-Hysterie ist das zu wenig. Aber in ein paar Jahren wird „Glück im Spiel“ immer noch das sein, was er jetzt schon ist - kein makelloses, aber ein zeitlos unterhaltsames Märchen für Erwachsene.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über In den Schuhen meiner Schwester 2007/10/08 15:38:48
Curtis Hanson bereichert mit dieser komödiantischen Melodramatik seine Genresammlung und liefert eine weitere Kostprobe seiner superben Schauspielerführung. Toni Collette und mehr noch Cameron Diaz spielen mit der intensiven Hingabe, die bei Oscar-Juroren unbedingten Wohlgefallen auslöst, während Shirley MacLaine schon zum vierten Mal binnen Jahresfrist die flotte Rentnerin gibt. Das reicht für einen Gesamtwurf, bei dem die Lacher so kalkuliert sind wie der Tränendruck.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Nicht auflegen! 2007/10/08 15:38:18
Gerade mal 80 Minuten dauert dieses hoch konzentrierte Experiment in maximalem Nervenkitzel. Es gibt nicht eine überflüssige Aufnahme oder das Drehbuch kann selbst härtesten Nachfragen zur Plausibilität mühelos Stand halten. Die Synthese von Intelligenz und handwerklicher Finesse ist eben immer noch die beste Garantie für großartige Kinounterhaltung.
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Sedennur 2011/02/01 09:57:07
Antwort löschenFür den Bewertungstext erscheint mir die Punktzahl nicht logisch. Vertippt?
geheimer333 2011/03/06 15:13:31
Antwort löschenversteh ich auch nicht
Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Der Maschinist 2007/10/08 15:36:11
Der Film pirscht sich durch einen Kosmos der Verunsicherung, der viel bei Hitchcock und Polanski abkupfert, aber seine Geheimnistuerei um genau jene Spur überzieht, die die Auflösung enttäuschend banal ausfallen lässt. Stilverliebt ist dieses Fegefeuer um Schuld und Sühne unbedingt; stilbildend ist es nicht.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Emmas Glück 2007/10/08 15:35:52
Jürgen Vogel und mehr noch die sensationelle Entdeckung Jördis Triebel, die bislang nur ausgewiesenen Bühnenkennern ein Begriff sein konnte, spielen ihre Rollen mit einer intensiven Hingabe, die tief berührt und traumwandlerisch sicher den Grat zwischen Krokodilstränen und echten Gefühlen meistert.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens 2007/10/08 15:35:39
Es wird also doch noch ein typischer Disney-Sportfilm, wie man ihn in den letzten drei Jahren schon oft vorgesetzt bekam und nie gern gesehen hat. Aber diesmal stimmen die Untertöne, damit die sentimentale und sehr amerikanische Erfolgsmoral sich entfalten kann.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Am Limit 2007/10/08 15:35:22
"Am Limit" ist ein durch und durch inszenierter Film, der wie seine Protagonisten nichts dem Zufall überlässt. Technisch ist das beeindruckend, erzählerisch dagegen zwiespältig, weil die Unmittelbarkeit des Geschehens durch die Technik an Kraft verliert. Auch dann, als tatsächlich etwas schiefläuft im Fels.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Go West, Young Man! 2007/10/08 15:35:09
„Go West, Young Man!“ ist eine Liebeserklärung an den Western und damit auch an ein Kino, das es so nicht mehr gibt. Paul M. van Brugge hat dafür eine stilgerechte Musik komponiert, die sofort ins Ohr geht und Lust macht auf mehr. Anderthalb Jahre ist es her, dass in den Kinos ein Western zu sehen war. Eine bittere Ernüchterung, wenn man mit diesem Genre groß geworden ist.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse 2007/10/08 15:34:53
Zurückhaltung ist kein Programmpunkt im neuen Film von Brad Silberling, der hier wieder die Zirkussensationen seines Debüts „Casper - Der freundliche Geist“ heraufbeschwört. Die Ausgangsidee vom traurigen Verlust, ein Stilmittel aller Silberling-Filme, dient hier als Aufhänger für einen amüsanten Bummel durch ein schaurig schönes, ungeniert überladenes Zitatenkabinett der Spukgeschichte.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über The Matrix Reloaded 2007/10/08 15:33:40
Die Story ist langweilig. Ganze Szenen wirken wie Füllstoff, um die Zeit bis zur nächsten Prügelei oder Schießerei zu überbrücken. Es wird sehr viel geredet dabei und das Zuhören fällt schwer, weil man fast schon mehr aufpassen muss als bei einem skandinavischen Problemfilm.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Aus der Tiefe des Raumes 2007/10/08 15:30:52
„Aus der Tiefe des Raumes“ ist Gil Mehmerts pfiffiges Debüt um Liebe, Tipp-Kick und Netzer. Danach ist Günter Netzer nicht mehr der Gleiche. Wenn das kein Grund für Kult ist.
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Westdeutsche Allgemeine Zei... (Uwe Mies)
über Bergkristall 2007/10/08 15:30:41
Da reisen Herbert Knaup und Katja Riemann nebst kindlichem Anhang in die Alpen und landen in einem Dorf, wo gerade Lawinenalarm geschlagen wird. Das legt immens reißerisch los, dann fällt der Strom aus, und bei Kerzenlicht wird das Stifter-Buch aufgeschlagen. Womit dann der eigentliche, bessere Film beginnt.
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