Vic Mackey
Vic Mackey aus Trier heißt Thomas , ist 29 Jahre alt. Er hat sich Mon, 20 Feb 2012 10:02:51 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1472 Filme bewertet und legendäre 235 Kommentare geschrieben. Er liebt Filme, wobei er einem dämlichen Action-Schinken in vielen Fällen genauso viel abgewinnen kann wie einem Arthouse-Drama. Er fühlt sich in fast jedem Genre zuhause, hat aber eine gewisse Schwäche für Horrorfilme oder kontroverse Filme im allgemeinen. Er hält es für eine Unsitte, Filme ungesehen oder nur anhand des Trailers zu bewerten. Für konstruktive Filmdiskussionen ist er jederzeit zu haben. Außerdem ist er stolzes Mitglied im MPDLFC *?* / Masters of the 80´s - Save and watch the underrated Gherkins Mehr
| Name | Thomas |
|---|---|
| Alter | 29 |
| Stadt | Trier |
| Geschlecht | männlich |
| Ich bin Fan von: | Bryan Cranston, Michael Chiklis, Quentin Tarantino, Will Ferrell, Christoph Waltz, Sylvester Stallone, Robert Rodriguez, Al Pacino, Robert De Niro, Kiefer Sutherland, Kevin Smith, David Fincher, David Lynch, David Cronenberg, Steven Seagal, Dustin Hoffman, Clint Eastwood, Arnold Schwarzenegger, Laura Linney, Jeff Bridges, Robert Downey Jr., Jack Nicholson, Christopher Walken, Morgan Freeman, Alec Baldwin, Philip Seymour Hoffman, Martin Scorsese, Kevin Spacey, Gary Oldman, Woody Harrelson, Dolph Lundgren, Edward Norton, Meryl Streep, Mickey Rourke, Leonardo DiCaprio, Jodie Foster, Bruce Campbell, James Cameron, Nick Nolte, Sean Penn, Walter Hill, Michael Douglas, Kevin Bacon, Kurt Russell, Ray Liotta, John Cusack, Tim Robbins, Joe Pesci, Willem Dafoe, Hans Zimmer, Ed O'Neill, Harvey Keitel, Daniel Day-Lewis, Naomi Watts, Jennifer Connelly, David Duchovny, William Forsythe, Julianne Moore, Steve Buscemi, John Goodman, Mel Gibson, John Carpenter, Aaron Paul, Darren Aronofsky, Uwe Boll, Stanley Kubrick, Michael Madsen, Kevin Kline, Kurt Sutter, Bruce Willis, Walton Goggins, Shane Black, Pascal Laugier |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos… Machen Jobs, die wir hassen! Kaufen dann Scheiße, die wir nicht brauchen! Wir sind die Zweitgeborenen der Geschichte, Leute… Männer ohne Zweck, ohne Ziel! Wir haben keinen großen Krieg! Keine große Depression! Unser großer Krieg ist ein spiritueller… Unsere große Depression ist unser Leben… Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben, dass wir alle irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars… Werden wir aber nicht! Und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten… |
| Über mich | Er liebt Filme, wobei er einem dämlichen Action-Schinken in vielen Fällen genauso viel abgewinnen kann wie einem Arthouse-Drama. Er fühlt sich in fast jedem Genre zuhause, hat aber eine gewisse Schwäche für Horrorfilme oder kontroverse Filme im allgemeinen. Er hält es für eine Unsitte, Filme ungesehen oder nur anhand des Trailers zu bewerten. Für konstruktive Filmdiskussionen ist er jederzeit zu haben. Außerdem ist er stolzes Mitglied im MPDLFC *?* / Masters of the 80´s - Save and watch the underrated Gherkins |
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VisitorQ Tue, 11 Jun 2013 17:24:04 -0000
Antwort löschenich fand den film auch recht solide. Aber es ist wirkich schade, dass sie die Verfilmung "abgeschwächt" haben.
Vic Mackey Tue, 11 Jun 2013 17:46:39 -0000
Antwort löschenJa, fand ich auch blöd. Das Ende des Buches passt, meiner Meinung nach, einfach besser.
Martin Jurgeluks Tue, 11 Jun 2013 19:01:05 -0000
Antwort löschenIch hab den film mit glaube 15 gesehen und der ist mir nicht in guter Erinnerung geblieben.
JackoXL Tue, 11 Jun 2013 19:55:44 -0000
Antwort löschenHast absolut recht mit allem. Mir war er dann doch nen halben Punkt mehr wert, die zweite Hälfte ist so mordsdicht und hervorragend gemacht. Wer auch immer diesen Hund trainiert hat, sensationell. Dee Wallace muss danach traumatisiert gewesen sein, unfassbar, ich möchte mal die Schauspielerin sehen, die so was freiwillig dreht. Und ja, das Buchende hätte man beibehalten sollen.
Vic Mackey Wed, 12 Jun 2013 11:39:52 -0000
Antwort löschen@Martin: Der verdient ne zweite Chance. ;)
@Jacko: Danke. Ich hab lange zwischen 6,5 und 7 geschwankt, im Endeffekt war mir die erste Hälfte aber einfach zu zäh. Sehenswert ist er trotzdem. ;)
Lange Zeit ist es her, dass ich "Story of Ricky" gesehen hatte, in meiner Erinnerung strunzblöder, verdammt blutiger Martial Arts Splatter. Meine Erinnerung hat mich nicht getäuscht, was hier abgeht, muss man einfach mal gesehen haben. "Story of Ricky" ist von vorne bis hinten kompletter Käse, und dennoch (oder eher deshalb) ein Pflichtfilm für Freunde des schlechten Geschmacks,…
Lange Zeit ist es her, dass ich "Story of Ricky" gesehen hatte, in meiner Erinnerung strunzblöder, verdammt blutiger Martial Arts Splatter. Meine Erinnerung hat mich nicht getäuscht, was hier abgeht, muss man einfach mal gesehen haben. "Story of Ricky" ist von vorne bis hinten kompletter Käse, und dennoch (oder eher deshalb) ein Pflichtfilm für Freunde des schlechten Geschmacks, für jeden, der sinnlosen, bluttriefenden Trash zu schätzen weiß. Jede, wirklich jede einzelne Szene ist in irgendeiner Weise total bescheuert, es gibt keine Zeit zum Luftholen, eine Absurdität folgt auf die nächste. Das fängt bei den völlig überzeichneten Charakteren an (allein der Gefängnisdirektor mit Augenprothese, Hakenhand und Pornosammlung im Büro ist eine Wucht) und geht mit den Goreeffekten weiter, die dermaßen übertrieben sind, dass jedem Splatterfan das Herz aufgeht. Wo Ricky hinschlägt, wächst nun wirklich gar nichts mehr, da werden ganze Körper zu Klump gehauen, dass es eine Freude ist. Da der Film an sich anscheinend noch nicht kaputt genug ist, besorgt die deutsche Synchronfassung den Rest. Schätzungsweise zwei Sprecher (natürlich für sämtliche Rollen) hauen sich die dämlichsten Dialogzeilen nur so um die Ohren, einfach herrlich.
Ob gewollt oder unfreiwillig komisch, "Story of Ricky" ist ein wahres Trashfeuerwerk, in jeder Hinsicht vollkommen überzogen, blutig bis zum Anschlag und ein Muss für jeden Trashfan.
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ElMagico Sun, 09 Jun 2013 15:29:06 -0000
Antwort löschenEiner der wenigen Trash-Filme die ich wirklich mag!
The Tall Man - Angst hat viele Gesichter und 10 weitere ...
Vic Mackey 7.0 "Sehenswert" Sat, 08 Jun 2013 15:21:07 -0000
Wem bei Michael Mann's "Public Enemies" die Füße einschlafen, dem sei "Jagd auf Dillinger" empfohlen, einer der ersten Filme von John Milius, jenem reaktionären Regisseur, der später mit "Conan-Der Barbar" für Furore und mit "Red Dawn" für Kopfschütteln sorgte. Ein wirklich guter Film ist ihm mit seiner Dillinger-Verfilmung aus dem Jahr 1973 nicht unbedingt…
Wem bei Michael Mann's "Public Enemies" die Füße einschlafen, dem sei "Jagd auf Dillinger" empfohlen, einer der ersten Filme von John Milius, jenem reaktionären Regisseur, der später mit "Conan-Der Barbar" für Furore und mit "Red Dawn" für Kopfschütteln sorgte. Ein wirklich guter Film ist ihm mit seiner Dillinger-Verfilmung aus dem Jahr 1973 nicht unbedingt gelungen, auch diese Version ist beim Abspann schon wieder so gut wie vergessen. Im Gegensatz zu Mann's Dillinger bekommt man ihn hier aber wenigstens mit.
Milius hält sich nicht lange mit den eigentlich interessanten Hintergründen auf, sofort konzentriert er sich auf das Duell zwischen dem FBI Agenten Melvin Purges und John Dillinger, der mit seiner Gang auf dreisteste Art zahlreiche Banken ausraubte und so schnell zum Staatsfeind Nr. 1 "aufstieg". Viel mehr gibts dann auch nicht zu sehen. Eine Bank wird ausgeraubt, das FBI eilt heran und liefert sich eine wilde Schießerei mit der Gang. So gehts ständig weiter, nur hin und wieder mal unterbrochen von gelegentlichen Knastaufenthalten oder Zickereien unter den Gangstern. Ich bin ja wirklich der Letzte, der sich über zahlreiche Ballereien beschwert, hier wird's allerdings schnell zu eintönig, was auch daran liegt, dass Milius seinen Charakteren weder ein Profil noch große Sympathien zugesteht. Dillinger (Warren Oates aus "Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia" und "Wild Bunch") ist ein selbstverliebter Arsch, der sich für unsterblich hält und immer einen flapsigen Spruch auf den Lippen hat (womit der Film es, vor allem zu Beginn, deutlich übertreibt). Mehr erfährt man von ihm nicht, beim Rest der Gang sieht's jedoch noch übler aus, weshalb große Darsteller wie Harry Dean Stanton oder Richard Dreyfuss ein wenig verschenkt wirken.
Trotz dieser Kritikpunkte unterhält "Jagd auf Dillinger" durchgehend. Die Auseinandersetzungen mit dem FBI sind kompetent und zum Teil auch recht blutig inszeniert, Erinnerungen an diverse Peckinpahfilme oder "Bonnie und Clyde" werden wach, ohne dieses Niveau jemals zu erreichen. Auch das rücksichtslose Verhalten von Agent Purges (Ben Johnson) weiß zu gefallen, vor allem durch sein rabiates Vorgehen bangt man dann doch (zumindest ein wenig) mit Dillinger und seinen Männern. Hätte man mehr über die wahren Hintergründe erfahren, hätte Milius sich etwas mehr mit seinen Charakteren beschäftigt, anstatt nur Actionszene an Actionszene zu reihen, es hätte ein Klassiker werden können. So bleibt ein oberflächlich ganz unterhaltsames Stück 70er Jahre Kino, das leider unter seinen Möglichkeiten bleibt. Besser als "Public Enemies" ist er jedoch allemal, mehr als gerade einmal 11 Bewertungen auf MP hat er definitiv verdient.
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Die Erwartungen waren hoch. Oft war zu hören, der dritte „Iron Man“ wäre der beste Teil, über eine Milliarde Dollar Einspiel, außerdem übernahm Shane Black die Regie, immerhin Autor der grandiosen „Lethal Weapon“ Reihe und Regisseur des nicht minder grandiosen „Kiss Kiss Bang Bang“. Ich möchte nicht von einer Enttäuschung sprechen, aber irgendwie habe ich mir dann doch etwas mehr erhofft.
Direkt…
Die Erwartungen waren hoch. Oft war zu hören, der dritte „Iron Man“ wäre der beste Teil, über eine Milliarde Dollar Einspiel, außerdem übernahm Shane Black die Regie, immerhin Autor der grandiosen „Lethal Weapon“ Reihe und Regisseur des nicht minder grandiosen „Kiss Kiss Bang Bang“. Ich möchte nicht von einer Enttäuschung sprechen, aber irgendwie habe ich mir dann doch etwas mehr erhofft.
Direkt zu Beginn fragt man sich, wer wohl die Idee hatte, „Iron Man 3“ mit der Gehörgangvergewaltigung Eiffel 65 beginnen zu lassen. Zum Glück betritt Robert Downey Jr. die Bildfläche, bevor man sich drüber aufregen kann, und liefert einmal mehr eine großartige One Man Show, wie man sie schon aus den beiden Vorgängern kennt. An ihm liegt es nicht, dass der Funke nie wirklich überspringen will, eher an einem Drehbuch, dass sich nicht so recht entscheiden kann, was es denn eigentlich erzählen will. „Iron Man 3“ will düster sein, will von einem Tony Stark erzählen, der gebrochener ist denn je, der in einer tiefen Identitätskrise steckt, dessen Ego nach den Ereignissen in „The Avengers“ tiefe Risse einstecken musste. Leider wird die prinzipiell interessante Thematik ziemlich oberflächlich abgehandelt. Stark hat vereinzelt Albträume und bekommt hin und wieder einmal leichte Panikattacken, wenn er auf New York angesprochen wird, ein Umstand, der dann doch nur für (wenigstens wirklich witzige) Wortgefechte herhalten muss.
Aber ok, ist ja immer noch eine Comicverfilmung, was kümmert mich also ein Drehbuch, das ein wenig unentschlossen daherkommt. Ich will einen bedrohlichen Bösewicht, ich will beeindruckende Action, ich will witzige One Liner. Ben Kingsley gibt dann auch einen wirklich bedrohlichen Mandarin, einen skrupellosen Terroristen… SPOILER…, der nichts anderes ist als ein Schauspieler, ein völlig harmloser Zeitgenosse, der der Bedrohung nur ein Gesicht gibt, die eigentlich von Guy Pearce ausgeht. Keine Ahnung, wie das in den Comics war, ist mir auch egal, dieser Storytwist hat mir den Film zumindest ein kleines Stück weit versaut, ein blöder Einfall, der einen eigentlich fantastischen Schauspieler lächerlich erscheinen lässt. SPOILER ENDE.
Aber genug gemeckert. Die One Liner sitzen, Downey Jr. überzeugt einmal mehr als arrogant-witziger Stark, und auch die Nebendarsteller können sich sehen lassen. Don Cheadle, Guy Pearce und der immer wieder gern gesehene William Sadler machen den gelungenen Cast komplett, auch Gwyneth Paltrow und der Kinderdarsteller Ty Simpkins (richtig sympathisch) nerven nicht, was immer für einen guten Regisseur spricht. Die Action wurde bombastisch in Szene gesetzt, gerade der Showdown weiß mit tollen Effekten zu begeistern, wenn er auch etwas zu lang geraten ist.
Es bleibt ein unterhaltsamer Blockbuster, der leider etwas unter seinen Möglichkeiten bleibt, aber insgesamt einen Hauch besser als der zweite Teil geraten ist. An Teil 1 kommt „Iron Man 3“ nicht heran, für zwei kurzweilige Stunden ist hier dennoch gesorgt… und trotzdem, wie man von AC/DC und Black Sabbath zu Eiffel 65 kommt, will mir nicht in den Kopf.
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niceeddy Fri, 31 May 2013 17:25:56 -0000
Antwort löschenDas habe ich mich auch gefragt, wieso ausgerechnet Eiter 65 das Jahr 1999 repräsentieren und den Film eröffnen muss, ein grauenhafter Song.
Vic Mackey Fri, 31 May 2013 17:47:39 -0000
Antwort löschenUnfassbar grauenhaft, der denkbar schlechteste Start in den Film.
Vic Mackey Sat, 01 Jun 2013 13:26:49 -0000
Antwort löschenIch vertraue einfach mal darauf, dass das Ironie war ;)
niceeddy Sat, 01 Jun 2013 14:50:01 -0000
Antwort löschenStimmt, hab mich auch vertan, E65 ist super!
Demnächst geht’s in „The Fast and the Furious 6“. Scharf war ich da nicht drauf, wenn man aber eingeladen wird, sagt man ja auch nicht nein. Teil 1 habe ich vor Jahren mal gesehen, war sogar ganz ok, im Endeffekt aber selbst mir zu blöd. Für Autofreaks wohl die ultimative Masturbationsvorlage, bei mir ollem Fußgänger aber regt sich da gar nichts. Trotzdem war er unterm Strich ganz unterhaltsam,…
Demnächst geht’s in „The Fast and the Furious 6“. Scharf war ich da nicht drauf, wenn man aber eingeladen wird, sagt man ja auch nicht nein. Teil 1 habe ich vor Jahren mal gesehen, war sogar ganz ok, im Endeffekt aber selbst mir zu blöd. Für Autofreaks wohl die ultimative Masturbationsvorlage, bei mir ollem Fußgänger aber regt sich da gar nichts. Trotzdem war er unterm Strich ganz unterhaltsam, was man vom zweiten Teil nicht behaupten kann, den ich nach 20 Minuten abgebrochen habe. Damit war die Reihe für mich eigentlich erledigt, da die Teile 4-6 aber wohl zusammenhängen, gab ich mir einen Ruck und schaute mir die zwei letzten Filme an. „Neues Modell, Originalteile“ war dann auch (trotz selten dämlichen Titels) überraschend anschaubar, Teil 5 aber hat all meine (zugegeben, nicht wirklich hohen) Erwartungen übertroffen.
Klar, tiefgründiges Kino geht anders, noch immer geht’s um harte Kerle, stumpfe Machoparolen im Minutentakt und schnelle Autos. Doch diese bestimmen diesmal nicht die Handlung, sie sind nur Mittel zum Zweck. Vorbei sind die Zeiten sinnlos aufgeblasener Wettrennen (bis auf eine Ausnahme), „Fast Five“ ist ein waschechtes Heist-Movie, ein, trotz 130 Minuten Laufzeit, enorm kurzweiliger Actiontrip, der keine Längen zulässt, der sogar sowas wie eine (wenn auch sehr simple) Story erzählt und schlicht und ergreifend richtig Spaß macht. Vin Diesel und Neuzugang Dwayne Johnson liefern sich ein testosterontriefendes Kräftemessen, das es wirklich in sich hat und teils lächerliche, teils großartige, teils lächerlich-großartige Actionszenen zur Folge hat. Wollte ich bei der Zugnummer am Anfang noch laut aufschreien, ob dieser geballten Blödheit, derer ich da Zeuge wurde, so war ich dann von Minute zu Minute doch immer begeisterter, bis es dann spätestens beim maßlosen Showdown kein Halten mehr gab. Manch anderen Film würde ich für so einen Nonsens wohl verurteilen, doch Regisseur Lin weiß genau, wie er seinen Film zu inszenieren hat, er nimmt das Ganze ernst, aber nicht zu ernst, immer schwingt ein leichtes Augenzwinkern mit, jeder weiß genau, was das alles eigentlich für ein Blödsinn ist.
Zumindest vorläufig der mit Abstand beste Teil der Reihe (das sage ich einfach mal, ohne Teil 2 und 3 gesehen zu haben, was ich auch jetzt nicht vorhabe). Ich hätte es ja nicht gedacht, aber jetzt freue ich mich ja fast auf Teil 6.
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RoosterCogburn Sat, 25 May 2013 14:24:22 -0000
Antwort löschenGing mir mit Fast Five ähnlich als ich ihn damals sah. Hab ihn als überraschend gut empfunden, im Gegensatz zum Rest der Reihe. Habe im Laufe der Zeit 1, 2, 4 und eben 5 gesehen. Den dritten kenne ich nicht. Für mich sind der erste und dieser bislang die besten der Fast and the Furious Filme.
Gerade diese Ignoranz gegenüber der physikalischen Gesetze hat mir gut gefallen. Großartige Stunts! Ich hoffe, das Nummer 6 mit Fast Five gleichzieht.
Jason Born Sun, 26 May 2013 06:19:59 -0000
Antwort löschen2 und 3 unbekannt, gibts ja gar nicht. Das sind mit die besten Filme wo gibt (nicht!) 2Fast 2 Furious ist schon schwach, aber Teil 3 in Tokyo untertrifft das ganze. Fast Five ist schon der beste, keine Frage. An die physikalischen Gesetze wird sich lt. Trailer in Fast Six noch weniger gehalten. Und warum oller Fußgänger? Kein Autofahrer?
Vic Mackey Sun, 26 May 2013 09:48:56 -0000
Antwort löschen@Rooster: Bei mir sind Teil 1 und 4 ungefähr gleich auf, aber ganz klar, der hier toppt alle. An diese Ignoranz musste ich mich erst gewöhnen, aber dann wars geil. ;)
@Jason: Nö, kein Autofahrer. Daher auch (unter anderem) mein bisheriges Desinteresse an der Reihe. Bin wirklich auf Teil 6 gespannt, am Donnerstag weiß ich mehr.
Meine erste Sneak seit Ewigkeiten. Ich hätte es besser treffen können, es hätte aber auch weitaus schlimmer kommen können. Ich hatte vorher noch nichts von „Snitch“ gehört, als ich im Vorspann aber den Namen Dwayne Johnson las, war mir klar, was mich erwartet: 90 Minuten Dauerfeuer, markige Sprüche, kurzweilige Unterhaltung, beim Abspann wieder vergessen… tja, so kann man sich irren. „Snitch“ ist…
Meine erste Sneak seit Ewigkeiten. Ich hätte es besser treffen können, es hätte aber auch weitaus schlimmer kommen können. Ich hatte vorher noch nichts von „Snitch“ gehört, als ich im Vorspann aber den Namen Dwayne Johnson las, war mir klar, was mich erwartet: 90 Minuten Dauerfeuer, markige Sprüche, kurzweilige Unterhaltung, beim Abspann wieder vergessen… tja, so kann man sich irren. „Snitch“ ist ein ungewöhnlich bodenständiges Thriller-Drama mit einem Dwayne Johnson, der, trotz seiner Statur, keinen überlebensgroßen Helden darstellt, sondern den fürsorglichen Vater John Matthews, dessen Sohn wegen Drogenbesitzes einer langjährigen Haftstrafe entgegensieht. Um seinem Sohn ein Leben im Gefängnis zu ersparen, lässt Matthews sich auf einen Deal mit der Staatsanwaltschaft ein: Wenn er es schafft, sich in die Reihen des Drogenbosses El Topo einzuschleusen und wertvolle Informationen zu beschaffen, wird die Haftstrafe seines Sohnes auf ein Minimum reduziert.
Nach 10 Minuten war ich der festen Überzeugung, Johnson greift sich einige Handlanger und prügelt die Scheiße aus ihnen raus, bis er letztlich beim großen Boss landet. Stattdessen aber setzt Regisseur Waugh auf erklärende Dialoge, auf Kritik an einem fehlerhaften Rechtssystem sowie auf eine Story, die mehr Wert auf Authentizität legt als auf explosive Schauwerte. Mit dem Wort Authentizität sollte man dennoch etwas vorsichtig sein, schwer zu glauben, dass die Behörden einen gewöhnlichen Arbeiter einfach in so eine Situation bringen würden. Ansonsten aber wurde die Thematik glaubhaft umgesetzt. Neben der dokumentarischen, manchmal etwas zu hektischen Kamera ist das vor allem Dwayne Johnson zu verdanken, der in der Rolle des besorgten Vaters größtenteils überzeugen kann und, auch wenn er hier und da an seine Grenzen stößt, seine bisher wohl beste Leistung zeigt.
Das Plakat lässt auf einen Actionkracher hoffen, tatsächlich aber muss man sich eine gute Stunde gedulden, bis es zur ersten Schießerei kommt, auch danach ist die Action sehr spärlich verteilt worden. Obwohl es eine positive Überraschung war, The Rock einmal in einem ernsten, kritischen Film zu sehen, so manche Länge lässt sich nicht schönreden. „Snitch“ kommt leider nie wirklich in Fahrt, zu sehr dreht man sich, vor allem in der zweiten Hälfte, im Kreis. Wer hier keinen explosiven Kracher erwartet, kann dennoch einen Blick riskieren. Man hätte das alles wohl auch 20 Minuten kürzer erzählen können, dennoch bietet „Snitch“ einen interessanten Einblick in ein kaputtes Rechtssystem mit starken Darstellern (neben Johnson u.a. Barry Pepper, Susan Sarandon und Jon Bernthal).
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TheAvenger68 Thu, 23 May 2013 18:18:20 -0000
Antwort löschenIch finde The Rock sogar recht gut als Darsteller !
Kenne diesen Film jetzt noch nicht, aber seine bisherigen Rollen hat er absolut überzeugend gemeistert.
Er ist kein Al Pacino, das ist klar.
Das ist Stallone auch nicht !
Aber auch Stallone ist m.E. völlig unterschätzt !
Man gucke sich im Vergleich Steven Seagal an, ein Gesichtsausdruck und immer schön mit dem Kopf wackeln !
Vic Mackey Thu, 23 May 2013 18:24:53 -0000
Antwort löschenThe Rock ist sicher kein schlechter Darsteller, von allen Wrestlern, die in einigen Filmen mitgewirkt haben, ist er für mich sogar der mit Abstand charismatischste. Überzeugen konnte er natürlich auch vorher schon, wirklich viel wurde aber bisher nicht von ihm verlangt. In "Snitch" hat er nun aber seine, zumindest bisher, anspruchsvollste Rolle. Und, wie gesagt, die hat er schon ganz gut gemeistert.
Mr. Pink Fri, 24 May 2013 10:57:44 -0000
Antwort löschenIch habe den auch in der Sneak erwischt. Und von den ganzen Nichtschauspielern, die sich als Schauspieler versuchen, finde ich, dass The Rock neben Justin Timberlake einer der besten ist. Der Film war trotzdem nix. ;)
Vic Mackey Fri, 24 May 2013 11:32:01 -0000
Antwort löschenGanz soweit würde ich nicht gehen, kanns aber gut verstehen. Während der Film lief, dachte ich auch mehr als einmal, irgendwie Zeitverschwendung. ;) Lag aber wohl auch (zumindenst zum Teil) an der falschen Erwartungshaltung. So schlecht ist er nicht :)
pischti Mon, 10 Jun 2013 13:27:23 -0000
Antwort löschenSchöner Kommentar. Barry Pepper geht immer, für mich einer der besten Nebendarsteller die es gibt :) Nach Deiner Kritik ist es gut zu wissen, dass man keinen Actionkracher erwarten kann, wobei ich Dwayne Johnson in dieser Rolle mal gerne sehen möchte.
Vic Mackey Mon, 10 Jun 2013 13:50:03 -0000
Antwort löschenDanke. Klar, Pepper geht immer, sieht man nur in letzter Zeit leider nicht mehr allzu oft. Der Film ist kein Kracher (ich denke, eine DVD-Veröffentlichung hätte es auch getan) und schon gar kein Actionfilm, aber Johnson ist tatsächlich überraschend gut.
"Alexandre Ajas Maniac" ist, zusammen mit "Evil Dead", schon das zweite Remake eines Horrorklassikers innerhalb kurzer Zeit, das mich absolut überzeugt hat, das mir gezeigt hat, dass eine Neuverfilmung hin und wieder tatsächlich eine Daseinsberechtigung hat. Oh Gott, wenn das so weitergeht, freue ich mich irgendwann noch, wenn wieder einmal ein scheinbar unnötiges Remake in den…
"Alexandre Ajas Maniac" ist, zusammen mit "Evil Dead", schon das zweite Remake eines Horrorklassikers innerhalb kurzer Zeit, das mich absolut überzeugt hat, das mir gezeigt hat, dass eine Neuverfilmung hin und wieder tatsächlich eine Daseinsberechtigung hat. Oh Gott, wenn das so weitergeht, freue ich mich irgendwann noch, wenn wieder einmal ein scheinbar unnötiges Remake in den Startlöchern steht. Bis dieser furchtbare Tag kommt, erfreue ich mich am neuen "Maniac", der mir nur in wenigen Augenblicken wie eine Neuverfilmung vorkam. Man hat Frank, einen brutalen Killer, der Schaufensterpuppen restauriert, der mit seinem perversem Verlangen nach Blut hadert, der in vielen Momenten zu Gefühlen fähig ist, bis sein Verlangen die Oberhand gewinnt und er wieder tötet. Ansonsten halten sich die Gemeinsamkeiten in Grenzen, der größte Unterschied zum Original ist wohl die Perspektive, aus der der Film erzählt wird. Die gesamte Story (mit wenigen Ausnahmen) erleben wir durch Frank's Augen. Sehen durch seine Augen, wenn er durch die Straßen fährt, auf der Suche nach seinem neuesten Opfer. Die konsequent durchgezogene Ego-Perspektive ist visuell einfach großartig umgesetzt worden, allein deshalb ist der Film schon absolut sehenswert. Diese Perspektive lässt keinerlei Distanz zum Geschehen zu, wenn Frank seine wehrlosen Opfer regelrecht abschlachtet, sind wir näher dabei, als uns lieb ist. In Verbindung mit den überaus brutalen (und unangenehm realistischen) Effekten kann das Gesehene schon verstörend auf den unvorbereiteten Zuschauer wirken.
Doch so toll das alles umgesetzt wurde, und so glaubhaft Wood den Psychopathen gibt, rein von der Story gibts hier nicht allzuviel zu holen. Auch die Motivation hinter Franks Taten ist reichlich dünn ausgefallen. Klar ist es nicht unbedingt förderlich für die Entwicklung junger Menschen, der eigenen Mutter beim Dreier zuzuschauen, ob das allerdings dazu führt, später einmal junge Frauen zu skalpieren, sei mal dahingestellt.
Aber das alles ist Meckern auf hohem Niveau. Auch wenn es nicht ganz zum Meisterwerk reicht, "Maniac" schockiert mit seiner unbarmherzigen Härte, begeistert mit seinem visuellen Stil und zählt für mich zu den besten Remakes der letzten Jahre.
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JackoXL Fri, 17 May 2013 21:00:17 -0000
Antwort löschenDefinitiv ein Remake mit Daseinsberechtigung. Technisch brillant, nur sehr dünn in seiner Charakterisierung. Sonst würde ich den total abfeiern. Und ein furchtbar konsequentes, geiles Ende. ;)
Vic Mackey Fri, 17 May 2013 21:09:59 -0000
Antwort löschenDas Ende war der Hammer. ;) Zum Meisterwerk hat echt nicht viel gefehlt.
einSchluss Fri, 17 May 2013 21:28:12 -0000
Antwort löschenBin ja so gespannt auf evil dead 2013... mMn liegt die Aussage von Filmen nur bei entsprechenden Themen und der gewünschten Herangehensweise in der Tiefe. Ich mag es, dass sich dieser Film mehr um die Wirkungen, Auswirkungen, als um die Gründe kümmert.
Vic Mackey Fri, 17 May 2013 21:31:28 -0000
Antwort löschenPrinzipiell gebe ich dir da vollkommen recht, wenn die Gründe allerdings, so wie hier, zumindest angedeutet werden, sollte das nicht so oberflächlich abgehandelt werden. War mir einfach zu simpel, zu ausgelutscht.
JackoXL Fri, 17 May 2013 21:33:43 -0000
Antwort löschen@sikk: Das ist ja, aus meiner Sicht, das Problem von "Maniac" (Problem in der Hinsicht, das der nicht in der Oberliga spielt): Der ist vom Thema und der Herangehensweise ja eigentlich zu mehr bestimmt. Du siehst durch die Augen des Killers, verschmilzt und tötest mit ihm, aber bekommst leider nur so abgedroschene Klischees serviert, keinen Platz in seinem Kopf. Das ist schade. Hätte der "simpele" Slasher-Ambitionen, würde ich da gar nicht meckern.
Alienator Fri, 17 May 2013 21:39:57 -0000
Antwort löschenJa da ist ja das eigentlich Problem: die Kamera kann durch seinen Kopf sehen nicht in seinen. Aber generell eine wunderbare Idee.
einSchluss Fri, 17 May 2013 22:04:24 -0000
Antwort löschenVerstehe. Oberliga wäre, wenn die Hintergründe deutlicher und nachvollziehbarer gemacht worden wären, ohne den Erzählstil stärker, als hier geschehen, zu unterbrechen. Denn sowas nimmt oft Tempo und braucht Zeit, um sich plausibel (parallel) zu entwickeln; wenn sowas gelingt ist das ne 10. Ich finde aber auch, dass man als Zuschauer gefordert sein kann, sich selbst was vorzustellen und nicht alles visualisiert werden muss. Das kann man auf explizite Gewaltdarstellungen anwenden oder aber auch auf die Tiefe und Hintergründe. Btw.: das Original war da um ein vielfaches schwammiger.
JackoXL Fri, 17 May 2013 22:10:27 -0000
Antwort löschenFast richtig: Wenn das gelingt, Meisterwerk, korrekt. Aber dieser Film liefert ja Erklärungsansätze, die gemessen an dem Ego-Erzählstil dann zu platt sind. Der scheitert (wenn man es mal so nennen kann, denn das ist ein echt guter Film) am eigenen, selbstaufgedrückten Anspruch. Mach ihn einfacher, dann reicht das. Mach ihn so gut, dann musst du auch mehr aus der Reserve kommen.
einSchluss Fri, 17 May 2013 22:24:12 -0000
Antwort löschenAgree. Er hätte es schaffen können. So, ist es ein richtig guter Film.
Martin Oberndorf Sat, 18 May 2013 07:28:35 -0000
Antwort löschenWarte... Ich bin etwas verwirrt.
Wenn man alles durch seine Augen sieht, wie kann man dann sagen, ob er gut spielt oder nicht?
Schöner Kommi übrigens.
Vic Mackey Sat, 18 May 2013 09:33:17 -0000
Antwort löschenDanke. Hin und wieder bricht der Film mit seiner Ego-Perspektive, auch sonst sieht man Wood einige Male, bzw. sein Spiegelbild. Seine Stimme trägt ebenfalls viel zur Glaubwürdigkeit bei (obwohl ich das, aufgrund der Synchro, wohl nur bedingt sagen kann).
24 - Staffel 8
Vic Mackey Mon, 13 May 2013 14:09:28 -0000
JAAA! 12 neue Folgen ab 2014...
http://de.ign.com/news/18872/-24-jack-bauer-kehrt-zurueck-ab-mai-2014
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Jason Born Mon, 13 May 2013 14:40:33 -0000
Antwort löschenAuch grad die Nachricht bei fressbook bekommen. Das is schön, dauert allerdings noch ne ganze Zeit:)
Vic Mackey Mon, 13 May 2013 14:51:04 -0000
Antwort löschenStimmt, aber egal, er kommt zurück. ;) Bin mal gespannt, wie das mit 12 Folgen funktioniert...
Mr. Pink Mon, 13 May 2013 14:53:34 -0000
Antwort löschenNa ja, dann läuft eben jede Folge zwei Stunden. ;)
Jason Born Mon, 13 May 2013 15:00:06 -0000
Antwort löschenVic, du bringst mich auf die Idee. Anfang 1. Folge, Jack Bauer kommt aus dem Dunkeln mit Zigarre im Maul hervor: ICH BIN ZURÜCK:DD
Befürworte auch 12 Folgen je 2Std.
Vic Mackey Mon, 13 May 2013 15:10:10 -0000
Antwort löschenJason wär dann schonmal fürs Drehbuch zuständig. ;) Man könnte natürlich die Story auch einfach in 12 Stunden erzählen (ich weiß, es heißt "24")... da könnte man dann vielleicht auf so manch unsinnigen Nebenplot verzichten...
Jason Born Mon, 13 May 2013 15:21:12 -0000
Antwort löschenHab auch schon ein paar Ideen. Vielleicht einen Maulwurf, den gab es bisher so selten;)) Die Echtzeit wird nicht mehr so beachtet werden. Also 1 Folge = 2 Std. Möglicherweise! Dann heisst es halt -12-. Besser als ein Film.
Vic Mackey Mon, 13 May 2013 15:23:14 -0000
Antwort löschenAch, ein Maulwurf, das glaubt dir doch keiner ;)
Vic Mackey Mon, 13 May 2013 17:26:55 -0000
Antwort löschenLaut einem Update der "Serienjunkies" soll die Handlung tatsächlich 24 Stunden abdecken.
"Daybreakers" hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. So gut der Film auch unterhält, es wurde einiges an Potenzial verschenkt. Obwohl ständig irgendwas los ist, hat man am Ende das Gefühl, hier wäre noch mehr drin gewesen. Die Story des Films ist vielversprechend, das Drehbuch hält die ein oder andere Überraschung bereit und so mancher Einfall der Autoren ist wirklich mal was…
"Daybreakers" hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. So gut der Film auch unterhält, es wurde einiges an Potenzial verschenkt. Obwohl ständig irgendwas los ist, hat man am Ende das Gefühl, hier wäre noch mehr drin gewesen. Die Story des Films ist vielversprechend, das Drehbuch hält die ein oder andere Überraschung bereit und so mancher Einfall der Autoren ist wirklich mal was anderes. Leider werden diese originellen Ideen in einem zwar soliden, letztendlich aber doch anspruchslosen Vampirstreifen verbraten, weshalb der Film leider keinen bleibenden Eindruck hinterlässt. Viele interessante Punkte werden nur angeschnitten, mit etwas mehr Zeit, etwas mehr Sorgfalt, hätte "Daybreakers" ein Knaller werden können. So bleibt ein netter Film für zwischendurch, der mit einer düsteren Optik daherkommt und mit namhaften Darstellern aufwartet. Hawke, Dafoe und Neill zeigen solide Leistungen, mehr aber auch nicht. Mehr ist hier aber auch gar nicht nötig, manchmal reicht schon ein Willem Dafoe mit Armbrust, um mich glücklich zu machen. Die Action kann sich dann auch sehen lassen, es wird geblutet, gebissen und zerfetzt, was das Zeug hält. Es geht schon richtig brutal zur Sache, da waren die Würfel der FSK sehr gnädig. Abseits seiner Vampirmetzeleien nimmt sich der Film leider etwas zu ernst, wodurch einige wirklich trashige Momente nur noch mehr ins Auge fallen. Auch den Nebenplot mit Sam Neill's Tochter empfand ich als relativ uninteressant, die Zeit hätte man an anderen Stellen sinnvoller nutzen können. Dennoch hatte ich meinen Spaß. Obwohl einige Möglichkeiten verschenkt wurden, kann "Daybreakers" mit guten Darstellern, gelungenen Effekten und einer originellen Story punkten.
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DaKo Sat, 11 May 2013 08:25:57 -0000
Antwort löschenIch teile deine Ansicht zu 100%! ;)
Schade, da war mehr drin...
Vic Mackey Sat, 11 May 2013 10:18:03 -0000
Antwort löschenDanke. Ja, amüsant ist er trotzdem allemal ;)
DaKo Sat, 11 May 2013 13:46:13 -0000
Antwort löschenJoa, das Jammern findet schon auf recht hohem Niveau statt. ;)
Ps: Bei anderen Filmen waren mir die Vampire immer etwas zu handzahm. Bei diesem hier hauen sie wenigstens mal richtig rein... im wahrsten Sinne. ;)
Vic Mackey Sat, 11 May 2013 13:54:11 -0000
Antwort löschenDas kann man wohl sagen... gegen Ende fühlte ich mich mehr an diverse Zombiefilme erinnert. ;)
Obwohl ich absolut kein Anime-Fan bin, haben mich all die Lobeshymnen auf "Die letzten Glühwürmchen" doch neugierig gemacht. Heute abend habe ich ihn also gesehen, und... mein Abend ist komplett im Arsch! Dass man bei einem Film über den Überlebenskampf zweier Waisenkinder während des zweiten Weltkrieges kein Feel Good-Movie erwarten kann, ist natürlich vollkommen klar, auf solch einen Tränenzieher war ich dennoch nicht gefasst. Ohne ausschweifende Kriegsszenarien begleitet der Zuschauer zwei Geschwister auf der verzweifelten Suche nach Nahrung, nach Hoffnung. Das fehlende Mitgefühl, das sie auf dieser Suche erfahren, macht sprachlos. Ein Film, der mitten ins Herz trifft, der an die Nieren geht. Einer der bewegendsten Filme, die ich seit sehr langer Zeit gesehen habe!
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Roolfer Fri, 10 May 2013 10:25:49 -0000
Antwort löschenDer steht bei mir auch ganz weit oben auf meiner Vormerkliste. Kann man sich den auch ansehen, wenn man nicht nur kein Anime-Fan ist sondern Anime auf partout nicht ausstehen kann?
Vic Mackey Fri, 10 May 2013 11:36:34 -0000
Antwort löschen"Absolut kein Anime-Fan" heißt im Prinzip auch nichts anderes als "hau mir ab mit Animes" ;) Trotzdem hat der Film zumindest mich gepackt, ich denke, auf einen Versuch solltest du es auf jeden Fall ankommen lassen.
Roolfer Fri, 10 May 2013 13:24:52 -0000
Antwort löschenAlles klar, dann werd ich mich da wohl auch mal ranwagen müssen. Danke :)
AddictedToIan Sun, 19 May 2013 20:42:33 -0000
Antwort löschen"Hau mir ab mit Animes" spricht mich auch an. Hab ne Vorhersage von 9.0 und mich bis jetzt gedrückt. Wird wohl Zeit ...
Vic Mackey Sun, 19 May 2013 21:32:50 -0000
Antwort löschenIch hatte, glaube ich, auch eine 9er Vorhersage. Dafür hat's nicht ganz gereicht, großartig ist er trotzdem. Wie gesagt, ich denke, für den Film muss man kein Anime-Freund sein. Trau dich. ;)
"Rites of Spring" will viel. Er will Backwood-Terror sein, er will Entführungsthriller sein, er will Slasher sein. Er will all diese Genres clever zusammenführen und schaut man sich das völlig abrupte Ende an, so will er (vielleicht) auch der Beginn einer neuen Reihe sein. Regisseur Padraig Reynolds hat sich einiges vorgenommen, um dem Horrorgenre seinen Stempel aufzudrücken, und zumindest…
"Rites of Spring" will viel. Er will Backwood-Terror sein, er will Entführungsthriller sein, er will Slasher sein. Er will all diese Genres clever zusammenführen und schaut man sich das völlig abrupte Ende an, so will er (vielleicht) auch der Beginn einer neuen Reihe sein. Regisseur Padraig Reynolds hat sich einiges vorgenommen, um dem Horrorgenre seinen Stempel aufzudrücken, und zumindest zum Teil ist ihm das auch gelungen. Er verliert keine Zeit, bereits nach fünf Minuten wähnt man sich in einem weiteren, ganz gewöhnlichem Folterstreifen. Glücklicherweise bedient Reynolds keineswegs typische Sehgewohnheiten und schwenkt, bevor es zu groben Gewalttaten kommt, zu einem, zunächst, völlig unabhängigen Erzählstrang über einer Familie, deren jüngstes Mitglied Opfer einer Entführung wird. Wie diese Storylines letztendlich zusammengeführt werden, hat durchaus seinen Reiz, ist aber auch nichts, was man nicht schon einmal gesehen hätte. Das Cover lässt an einen 08/15 Slasher denken, tatsächlich aber muss man sich eine knappe Stunde gedulden, bis der böse Mann mit der Axt Jagd auf seine Opfer macht. Ab diesem Moment zieht der Film die Spannungsschraube nochmal kräftig an und sorgt auch im Endspurt für die ein oder andere Überraschung. Allzu explizit wird es dabei (fast) nie, die Gewalt ist hart, aber in keinster Weise übertrieben dargestellt. In Anbetracht des kleinen Budgets ist "Rites of Spring" solide inszeniert, besonders die Kameraarbeit weiß zu gefallen. Auch die Darsteller machen einen guten Job, auch wenn die (wieder einmal) grausame deutsche Synchro das nur erahnen lässt. Langeweile kommt zu keinem Zeitpunkt auf, ohne Abspann läuft der Film gerade einmal knapp über 70 Minuten.
Wirklich neue Ideen hat Reynolds nicht zu bieten, zahlreiche Elemente aus anderen Filmen springen den Zuschauer förmlich an. Auch auf Logik sollte man keinen allzu großen Wert legen, mehr als einmal spielt der Zufall die Hauptrolle. Dennoch lohnt sich der Film für alle, die ihre Horrorkost gerne einmal etwas anders serviert bekommen. "Rites of Spring" ist überraschend, ohne wirklich innovativ zu sein, hart, ohne im Blut zu ersaufen und, angesichts sonst immer gleicher Blutspritzereien, einfach erfrischend.
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Vic Mackey Tue, 07 May 2013 23:24:13 -0000
Antwort löschenDanke! Habs vorhin gelesen, wir haben den wohl relativ zeitgleich gesehen. War angenehm überrascht, erwartet hab ich vom Film eigentlich gar nichts.
lieber_tee Tue, 07 May 2013 23:27:56 -0000
Antwort löschenWar bei mir ähnlich. Wusste nur vorher das der auf Festivals ganz gut gelaufen ist und in Fan-Foren positiv aufgenommen wird.
Vic Mackey Tue, 07 May 2013 23:30:13 -0000
Antwort löschenIch wusste vom Film gar nichts, mich hat einfach das Cover angesprochen, was wohl die dümmste Art ist, einen Film auszuwählen. ;) Hier ists ja glücklicherweise gut gegangen.
lieber_tee Tue, 07 May 2013 23:35:43 -0000
Antwort löschenAch Cover sind / können eine feine Sache sein. Das Original-Plakat gefällt mir allerdings besser. So schön 70er-Like...
http://www.nightmare-horrormovies.de/Poster/rites-of-spring.jpg
einSchluss Wed, 08 May 2013 02:24:54 -0000
Antwort löschen"zahlreiche Elemente aus anderen Filmen springen den Zuschauer förmlich an. Auch auf Logik sollte man keinen allzu großen Wert legen, mehr als einmal spielt der Zufall die Hauptrolle".
Wieder wird ein vielfacher, irrer Mörder und Sadist mit nur einem Schlag zur Strecke gebracht. *plöp*-"da hastes, du Schurke." Nochmal drauf schlagen würde den Plot völlig versauen. Ja ja, der ist bestimmt tot.
Gästebuch
Haschbeutel Sat, 08 Jun 2013 11:49:46 -0000
Jemandem, der MARTYRS als Lieblingsfilm hat, kann ich die Anfrage nicht ausschlagen! :)
BaltiCineManiac Sun, 02 Jun 2013 19:12:17 -0000
Wer Actionkram genauso viel abgewinnen kann, wie Arthausfilmen, den würde ich sehr gerne in meiner Freundesliste begrüßen, da zudem die geschmacksnäheprozente auch absolut nicht dagegensprechen. ;)
erik.stein.12 Mon, 06 May 2013 18:43:48 -0000
bestes profil-bild nördlich vom äquator! vertrauen sie mir, ich weiss was ich tue...
erik.stein.12 Sat, 04 May 2013 10:49:06 -0000
merci für die anfrage und die lobenden worte zu meinem blog.
beste grüße
jp@movies Sat, 04 May 2013 10:47:38 -0000
Sledge als Avatar, Hammer-geil (pun intended) - man liest sich :)
Suki93 Sun, 07 Apr 2013 11:35:12 -0000
Dann nehme ich die Anfrage mal gerne schnell an, nicht dass du nochmal einfach so über mein Profil stolperst und dir noch was brichst :D
kobbi88 Thu, 28 Mar 2013 18:01:44 -0000
Hey!
85% Gemeinsamkeit, ne tolle Lieblingsfilmliste und ein sympathischer Profiltext...
Ich finde, wir sollten Freunde werden :)
Grüßle,
kobbi
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Laut eigener Aussage kann sich Stephen King, aufgrund seiner jahrelangen Alkoholabhängigkeit, nicht daran erinnern, jemals einen Roman namens "Cujo" verfasst zu haben. Man muss schon sagen, dafür, dass er das Ding anscheinend im Vollsuff geschrieben hat, ist ihm ein verdammt spannendes Stück Literatur gelungen. Die Verfilmung von 1983 kommt da leider nicht ganz mit (und ist weniger düster…