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.kann erzählen Geschichten interessante ,außergewöhnliche er dass ,früh schon Nolan Mr. zeigte "Memento" Mit
Australien. Im Jahre 1900, am Valentinstag, unternimmt eine Gruppe Internats-Schülerinnen samt zweier Lehrerinnen einen Ausflug zum Hanging Rock. An diesem Tag verschwinden drei der Mädchen sowie eine Lehrerin spurlos und unter mysteriösen Umständen. Was folgt ist eine groß angelegte Suche nach den Vermissten und der Versuch aller Beteiligten mit diesem Schicksahlsschlag umzugehen. Dabei kommt die immer wiederkehrende Frage zum Vorschein: Was geschah an diesem Tag?
Dass diese Frage die Protagonisten zermürbt, wird der Zuschauer ebenso am eigenen Leib erfahren, wird er doch geschickt mit hineingerissen, indem er mehrere Rätsel und Lösungsansätze dargeboten bekommt. Ob diese schlussendlich jedoch zu einer Lösung führen, bleibt jedem selbst überlassen.
Eine unheimliche, alptraumhafte Stimmung zieht sich durch den gesamten Film. Auch wenn sie in den lichtdurchfluteten Bildern nie zu sehen ist, nie greifbar zu sein scheint, ist sie die ganze Zeit über spürbar und hält auch danach noch um einige Zeit an. Und das ist es, was den Film so interessant macht; der unterschwellige Horror, der sich immer mehr im Kopf ausbreitet, ohne etwas Schlimmes gesehen zu haben. Die unheimlich bedrohliche und traumartige Musik weiß das ganze zusätzlich zu unterstützen.
Im über 6 Millionen Jahre alten Fels scheinen auf einmal böse Fratzen erkennbar zu sein, Protagonisten bekommen eine ganz hässliche Visage, wenn man sie verdächtigt, etwas mit dem Verschwinden zu tun zu haben, das Gesprochene wird zum Aufhänger für etwaige Versuche eine Lösung herbeizuführen - und doch hilft einem der Kopf nicht weiter. Was einem bleibt ist das Gefühlte, das Unaussprechliche, das (Alp)traumhafte. Das Surreale.
"What we see and what we seem are but a dream, a dream within a dream. "
Dass Allroundtalent Nick Cave gut Geschichten erzählen kann, hört man bereits, wenn man sich seine Musik zu Ohren kommen lässt. Und das stellt er mit "The Proposition" abermals unter Beweis, stammt das Drehbuch doch aus seiner Feder.
Samuel Stote: "What's a misanthrope, Arthur?"
Two Bob: "Some bugger who fuckin' hates every other bugger."
Samuel Stote: "Hey, I didn't ask you, you black bastard!"
Arthur Burns: "He's right Samuel. A misanthrope is one who hates humanity."
Samuel Stote: "Is that what we are, misanthropes?"
Arthur Burns: "Good lord no. We're a family."
"The Proposition" ist ein australischer Western, indem es um Vergeltung, Hass, Liebe aber auch um Gut und Böse geht. Letzteres ist jedoch nicht so einfach festzumachen, muss man sich hier doch fragen, wer gut und wer böse ist. Ist es die Familie dreier Brüder, dessen Ältester dafür verantwortlich ist, dass eine ganze Familie niedergemetzelt und eine Frau vergewaltigt wurde? Ist es der Polizeichef, der mit einem der Brüder ein übles Spiel treibt, indem er ihn zwingt seinen älteren Bruder zu toten, damit sein Jüngerer nicht an den Galgen gehängt wird? Ist es der Bürgermeister, der den Jüngsten, der wohlgemerkt noch ein halbes Kind ist, auf brutalste Art und Weise auspeitschen lässt, ist es der Kopfgeldjäger, der auf nichts anderes als seine Belohnung aus ist oder ist es der weiße Mann an sich, der in ein Land eingefallen ist, um es von den "schwarzen Barbaren" zu befreien und es zu "zivilisieren"?
Die wunderschönen Aufnahmen der Prärie, der Berge und der Sonnenuntergänge wird die sengende, flirrende Hitze, Dreck, Schweiß und Blut entgegengesetzt und das Tier Mensch als Bestie aber auch als Gut-Mensch in einer brutalen Welt dargestellt.
John Hillcoat, der erst vor kurzem mit "The Road" gezeigt hat, dass er sich in seinem Metier auskennt, schafft hier zusammen mit einer wahnsinnig guten Schauspielerriege und dem sagenhaften Drehbuch sowie Soundtrack von Nick Cave einen atemberaubenden Western aus australischem Lande.
"Nostalgie ist Verdrängung. Ein Makel in der romantischen Fantasie von Menschen, denen es schwer fällt, mit der Gegenwart fertig zu werden." meint das pedantische, pseudointellektuelle Arschloch.
"Kannst du dir ausmalen, wie abgefahren schön diese Stadt im Regen ist? Stell dir die Stadt in den 20ern vor. Paris in den 20ern. Im Regen." sagt der Romantiker. -
"Wieso muss ich mir jede Stadt immer im Regen vorstellen? Was ist so toll daran, nass zu werden?" entgegnet seine Verlobte.
Mit viel Wortwitz, Situationskomik, wundervollen Farben und Szenerien und einer gehörigen Portion Romantik schafft Woody Allen hier einen bezaubernden, phantastischen Film über Paris, welches den Schriftsteller Gil nach Mitternacht in das Paris der 20er-Jahre entführt, wo er auf viele seiner Idole und bekannte Persönlichkeiten wie Ernest Hemmingway, Zelda Fitzgerald, Salvador Dalí oder Pablo Picasso trifft.
Vor allem das herausstechend geniale Schauspiel von Owen Wilson muss man hier loben, hat er uns doch bis jetzt eher in nervigen 08/15-Komödien gelangweilt.
'Midnight in Paris' macht Spaß, ist phantasiereich und romantisch und eine gelungene Hommage an Paris, die 20er-Jahre und deren Künstler.
Tja.
Was soll man dazu noch sagen?
Der stalker hat's mit seinem Satz eigentlich schon auf den Punkt gebracht. Ich werd' aber trotzdem mal ein bisschen ausholen...
Der Film hat viele schöne, großartige Bilder zu bieten. Auch die Kameraarbeit ist perfekt.
Mit '2001: Odyssee im Weltraum' oder auch 'Enter the Void' hat 'The Tree of Life' jedoch (bis auf mit viel Ruhe gefilmte, schöne Bilder) nichts gemein; haben die beiden Erstgenannten doch vor allem eine fesselnde Story, wo 'The Tree of Life' nur ein aufgeplusterter Ballon voller Luft ist.
Macht mich das jetzt also zu einem ignoranten Zyniker, wenn ich sage, dass dieser Film nicht mehr als ein Griff ins Klo war, weil es für den Zuschauer keinerlei Chance gibt sich mit den gezeigten Figuren anzufreunden, weil die flüsternden Stimmen aus dem Off einen zur Weißglut bringen, weil der Film mit einer Überlänge der langweiligsten Sorte daherkommt, weil wahrlos aneinandergereihte Bilder nicht Wissen, was sie erzählen wollen, wenn sich mir die Poesie einfach nicht erschließen will, weil sie nur vorgibt Poesie zu sein, es im Grunde aber garnicht ist oder ist es einfach eine Tatsache, dass 'The Tree of Life' vielleicht doch nur langweiliger, esoterisch-religiös durchzogener Kitsch-Mist ist!?
War mir klar, dass dieser Kommentar dir nicht allzu sehr zusagt, Herr Samourai. ;P
Auf den Troll gehe ich einfach mal nicht ein...
@stu: Ich habe dich gewarnt! ;)
Kann ich voll und ganz nachvollziehen und dir nur zustimmen Vince; auch wenn ich noch ein paar Punkte mehr für die schönen Bilder rausrücken konnte ... mein Massstab ist aber halt auch anders kalibriert wie deiner ;)
Freut mich horro, danke. Ich hätte auch noch ein paar mehr Punkte für die Bilder gegeben, hätte mich der Rest nicht vor Lauter Wut in die Tischkante beißen lassen.
Ich hab den ein oder anderen Werk von Kubrick nicht verstanden, käme aber nie auf die Idee zu sagen, dass es Möchtegern-Poesie und Mist sei, weil ich weiss, dass der Macher selbst und die vielen Cineasten nicht alle auf den Kopf gefallen sind.
So ein Kommentar grenzt an Ignoranz, nach dem Motto "Ich hab aus der Poesie nichts erschließen können, dann können es die anderen auch nicht und die, die es tun, geben es nur vor."
So scheiden sich die Geister.
Mein Kommentar ist selbstverständlich kein Angriff auf die Meinung anderer aber sehr wohl meine Meinung zu diesem Film. (Auch wenn mich das in deinen Augen zu einer ignoranten Person macht; habe ich aber berechnenderweise schon in meinem Kommentar berücksichtigt.)
Dass diejenigen, die Poesie darin erkennen können, es nur vorgeben habe ich allerdings nicht geschrieben.
Du schreibst, dass entweder du keine Poesie gesehen hast, weil der Film es nur vorgibt (und somit liegen alle die, die Poesie gesehen haben, daneben), oder der Film tatsächlich Mist ist.
Somit dürfen wir also zwischen schlecht und scheisse wählen.
Im ersten Teil gehst du also davon aus, dass der Film die Poesie vortäuscht, statt in Erwägung zu ziehen, dass du die Poesie nicht gesehen haben könntest oder sie dich nicht angesprochen hat.
Wenn du "selbstverständlich" keinen angreifen willst, dann kann man das Ganze auch so formulieren, dass sich jemand "von der anderen Seite" (wie ich) nicht angegriffen fühlt.
Nein, das hast du falsch verstanden. Ich habe mit meinem Satz (der im Übrigen als rhetorische Frage zu verstehen ist, um meine Meinung zu unterstreichen) lediglich meine Sicht auf den Film zum Ausdruck gebracht, indem ich gesagt habe, dass ich keine Poesie darin erkennen kann bzw. diese für mich(!) in diesem Film einfach nicht vorhanden ist. Dass alle anderen, die sehr wohl Poesie erkennen konnten daneben liegen, habe ich allerdings immer noch nicht geschrieben.
Ein Kommentar zu einem Film ist immer subjektiv, denke ich.
Und ja, man hat im Grunde in meinem Kommentar nur die Wahl zwischen: der Film ist Mist und der Film ist Mist. (= meine Meinung) Davon abgesehen kann ich bei positiven Kommentaren warscheinlich auch nur zwischen gut und gut wählen oder?
Du begründest dein subjektives "Nicht-sehen" der Poesie damit, dass der Film keine Poesie enthält. Damit ist der zweite Teil keine Meinungsäußerung, sondern Pseudofakt. Der springende Punkt und die Ignoranz liegt darin, dass du die Begründung dem Film zuschiebst.
Hoffe du erkennst, was ich meine. Da ist ein Unterschied zu der Aussage : "Ich finde ,Tree of Life ist ein schlechter Film."
Diese ist total in Ordnung. Aber du sagst :"Ich finde, Tree of Life ist ein schlechter Film, weil er schlecht ist."
Seh ich anders. Ich habe mir einfach diesen von mir gewählten Sprachgebrauch, bzw. Satzaufbau für diesen Kommentar zu eigen gemacht, indem ich ihn auf diese Art und Weise aufgebaut habe (unter anderem als rhetorische Frage, der lediglich meine Meinung wiederspiegelt. Nicht mehr und nicht weniger.)
Ich weiß aber was du mir sagen möchtest. Dennoch muss ich sagen, dass du es im Endeffekt anders aufgefasst hast, als es in Wahrheit von mir gemeint war. Es ist und bleibt eine subjektive Aussage. Ich sehe Dinge (Filme) so, wie ich sie sehe. Und ich beschreibe Dinge aus meiner Perspektive. Ich hätte natürlich genausogut sagen können, ich sehe keine Poesie darin und fertig. Meiner Meinung nach ist sie aber auch einfach nicht vorhanden. Wenn andere Menschen anders darüber denken und sehr wohl Poesie darin erkannt haben, dann freut mich das und ich möchte ihnen diese Erkenntnis auch in keinem Fall nehmen. (Wie könnte ich auch, wenn jemand von etwas überzeugt ist!??)
In meinem Fall habe ich jedoch eben rein garnichts erkannt.
Auch wenn mich das in deinen Augen in diesem Fall eventuell eher zu einem ignoranten Zyniker macht, bleibt es doch meine Meinung.
Ich hoffe du verstehst, was ich damit sagen möchte! ;)
Ist "Ziemlich beste Freunde" wirklich so gut, wie hier alle behaupten?
Ja das ist er. Und er legt die Messlatte in diesem noch so jungen Jahr bereits ziemlich hoch.
"Ziemlich beste Freunde" erzählt eine herzergreifende und gleichzeitig zum totlachen komische Geschichte über eine ungewöhnliche Männerfreundschaft und ist dabei außerdem ein Lobgesang an das Leben selbst und an die Freude in selbigem, egal in welch aussichtsloser Situation man auch stecken mag. Der Film wirkt dabei weder gekünzelt noch hollywoodlike überdramatisiert und ist zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Art und Weise albern.
Ein Feel-Good-Movie par excellence, bei dem man zu gleichen Teilen mal zu Tränen gerührt ist und im nächsten Moment Tränen lachend am Boden liegt.
Uneingeschränkt und sehr zu empfehlen!
(Mit anderen Worten: wer an dieser Filmperle vorbeiläuft, hat selber Schuld!)
Schön, liebes moviepilot, dass ihr das auch hier Publik macht!
Es ist einfach nur traurig zu sehen, wie weit es mittlerweile mit dem TV und der Gesellschaft gekommen ist. Wenn Geld mehr zählt als Menschen, wenn Armut und Naivität ausgenutzt werden und selbst vor der Diffamierung von Behinderten nicht mehr halt gemacht wird und es auch noch einer Menge Leute gefällt, dann erinnert das an die alten Zeiten, als Menschen mit Krankheiten und Abnormalitäten im Gruselkabinett eines Zirkus gezeigt wurden. Und wenn es dann langweilig wurde, wurde halt zu Fackel und Forke gegriffen. Arme Welt.
Und um den Fernsehkritiker einmal zu zitieren:
"Schaltet mal wieder ab!"
Ein Stummfilm in Scharz/Weiß. Das Empire State Building in Zeitlupe. Gefilmt in einer Einstellung. 8 Stunden lang.
Wer diesen Film von Anfang bis Ende an einem Stück gesehen hat, vor dem verneige ich mich mit größtem Respekt.
Wer hätte das gedacht!?
Wir Deutschen können es ja doch, wenn wir nur wollen!
So entpuppt sich "Wir sind die Nacht" als beeindruckend spannender, teilweise düsterer, brutaler und dramatischer Vampirstreifen made in Germany, der einmal nicht auf der Teenie-Twilight-Welle mitschwimmt, der Vampire Vampire sein lässt, dessen Ästhetik endlich einmal nicht an TV erinnert, sondern, wie es eigentlich sein sollte, an Kino, dessen eingefangene Bilder, Soundtrack und Soundkulisse überwiegend überzeugt, dessen Story keineswegs langweilig ist und dessen Hauptdarstellerin vom Können her an eine junge Franka Potente erinnert.
Endlich wird sich auch einmal getraut, den biederen Habitus, welcher schon seit einiger Zeit zur Gang und Gäbe deutscher Filmproduktionen geworden zu sein scheint, abzustreifen und durch ein erfrischend ungezwunges Ambiente zu ersetzen, das den Akteuren auch mal erlaubt aus ihrer festgefahrenen deutschen Schauspiel(")kunst(") auszubrechen, wodurch bei den Meisten das Schauspiel nicht so sehr gekünstelt, spießig und angespannt rüberkommt.
Teilweise kann sich dieser Film zwar nicht von etwaigen Plagiaten freisprechen, allerdings kann heutzutage, wo alles schon einmal dagewesen zu sein scheint, wohl niemand mehr behaupten, sich nicht irgendwo anders etwas abgeguckt zu haben.
Solange eigene Ideen den größeren Teil ausmachen, geht das meiner Meinung nach völlig in Ordnung.
Auch wenn bei einigen weiteren Darstellern das Schauspiel nach wie vor zu Wünschen übrig lässt, kann man im Großen und Ganzen vom richtigen Weg sprechen, dem nun hoffentlich in Zukunft mehr deutsche Filmemacher folgen werden.
Die Fußnägel rollen sich hoch, die Haare stehen zu Berge, ein Gefühl von unangenehmer Gänsehaut macht sich breit, ein plötzlicher Würgereiz setzt ein und die Agressionen steigen ins Unermessliche, wenn ich Dirk Bach sehe.
Peinlichkeit kennt keine Grenzen...
Rififi hat Platz 1 verdient. Inception gehört aber auf keinen Fall in eine Liste von Heist-Movies. Kommt mir eher so vor, als wäre es ein Lückenfüller.
Filme, die ich noch zur Auswahl hätte:
- Reservoir Dogs
- Hundstage
- Drugstore Cowboy
- Killing Zoe
- Getaway (mit McQueen)
- Snatch
- Der Clou
- Heat
- The Killing
- Asphalt Dschungel
- Der Einzelgänger
- Die Letzten Beißen Die Hunde
- Blutiger Freitag
Melancholie, von dem griechischen Wort Melancholia abgeleitet, beschreibt im Grunde einen seelischen Zustand der Trauer und der Niedergeschlagenheit, dessen Begriff in der Psychologie irgendwann durch die Bezeichnung 'Depression' ausgetauscht wurde.
Soweit die Theorie.
Dass dieses Wort allerdings nicht einmal ansatzweise durch den oben angeführten Kluscheißer-Satz erklärt werden kann, sollte jedem, der diese seelische Krankheit schon einmal durchgemacht hat, klar sein. Selbst eine Doktorarbeit über dieses, im wahrsten Sinne, leidige Thema könnte nur einen kleinen Eindruck über die Gefühle vermitteln, die ein Mensch durchmacht, wenn er von diesem schwarzen Monster, dass einen innerlich bei lebendigem Leibe aufzufressen versucht, heimgesucht wird.
Die Hölle auf Erden, wie es so schön heißt, die man nur selbst zu sehen vermag, da sie sich einzig und allein von den eigenen kreisenden Gedanken ernährt. Die innerliche Welt scheint zu verfallen, langsam aber stetig. Die eigene Seele schreit, die Welt da draußen dreht sich weiter. Niemand anderes ist im Stande diesen Schrei zu hören, außer man selbst.
Der Wunsch nach Erlösung bohrt sich ins Gehirn, die Hoffung auf selbiges ist trotz der scheinbar schier unmöglichen Aufgabe diese Hölle zu überwinden, der einzige Antrieb. Grübeln ist neben der Hilflosigkeit in Anbetracht des Elends und dessen negativen Gefühlen ein ständiger Begleiter. Die Suche nach einer Lösung, nach einem Ausweg drängt sich auf. Die Gedanken scheinen in einem Teufelskreis festzustecken.
Der Wunsch, die innere Welt zu zerstören, drängt sich immer mehr auf. Niemand scheint im Stande zu sein, eine Hilfestellung zu geben, geschweigedenn das nötige Verständnis aufzubringen. Verständnis und Hilfestellungen sind schwierig in Anbetracht dessen, dass niemand, sich selbst eingeschlossen, weiß, wie er mit etwas umzugehen hat, was so befremdlich und nahezu unmöglich mit Worten zu beschreiben ist.
Die Wut auf sich selbst wächst und bietet einen weiteren Nährboden der Hoffnungslosigleit. Die Wut auf andere Wächst ebenfalls, da niemand in der Lage zu sein scheint, das nötige Feingefühl und Mitgefühl aufzubringen. Unbewusst übernimmt der Wunsch die Welt, samt sich selbst, in den Abgrund zu reißen den Leitgedanken.
Freunde und Famile scheinen sich zu entfernen, bis sie irgendwann nicht einmal mehr im Ansatz erreichbar zu sein scheinen.
Glück ist nur noch ein Wort, dass nur noch andere befähigt sind zu erleben. Die Seele scheint tot. Der Körper wird von Zeit zu Zeit von nahestehenden Personen dazu bewegt am Leben teilzuhaben. Doch positive Gefühle wollen selbst in Zeiten des absoluten Glücks nicht aufkommen.
Das Leben scheint ohne einen weiterzumachen, vorbeizuziehen und eine ungemeine Geschwindigkeit aufzunehmen, dessen Fähigkeit ihm zu folgen vermeintlich auf der Strecke geblieben ist.
Der Wille, endlich wieder zu leben, wächst. Die kleinste Erschütterung ist im Stande den kurz aufblitzenden Optimismus und alle Versuche, die scheinbar unumgänglichen negativen Gefühle zu überlisten, mit sich zurück in den Abgrund zu reißen. Und Die Kräfte schwinden nach jedem Versuch immer mehr.
Am Ende ist nur noch ein kleines Licht am Horizont zu sehen, welches die so sehr herbeigesehnte Freiheit zu vermitteln scheint. Entweder ist es ein kleines Stück Hoffnung, an das man sich trotz der scheinbaren Aussichtslosigkeit in Anbetracht dieses riesigen schwarzen Lochs im Stande ist festzuhalten und dessen Versprechen befreit zu werden, sich mit sich selbst zu versöhnen, einen anzutreiben vermag und so den Kampf mit seinen inneren Dämonen rechtfertigt, oder doch nur ein verirrter Planet, der auf die Erde zurast und alles jemals dagewesene in sich aufsaugt, um dem Menschen zu zeigen, dass die Welt sich doch nicht um ihn allein dreht.
Regisseur Ruggero Deodatos sagte einmal in einem interview, dass Giallo-Queen Edwige Fenech (welche für diesen, ihren letzten Giallo für die Rolle gecastet wurde, weil der Produzent darauf bestand) für die weibliche Hauptrolle eine Fehlbesetzung war.
Dem kann ich auf eine andere Art und Weise, als es Deodatos meinte nur zustimmen;
wird sie hier doch kein bisschen gefordert und kann nichtmal halb so viel von ihrem Können unter Beweis stellen, als es in ihren anderen Gialli der Fall war.
Eine vorhersehbare, langweilige Story, ein absolut schlechtes Schauspiel von Michael York (da hilft auch kein noch so dick aufgetragenes Makeup) und eine absolut stümperhafte Regie machen in diesem Giallo eine ansonsten relativ interessante Grundidee zunichte, lassen selbst einen Donald Pleasence vollkommen blass wirken und lassen mich einmal ganz tief in meine Wortschatzkiste greifen, um ein längst verschollenes Wort herauszukramen:
Absoluter Mumpitz!
Das gibt's ja gar nicht! Skandal!
Hab vorher gemerkt, dass ich den Film ja auch habe. Kannte ihn bisher aber nur unter dem englischen Titel "Phantom of Death".
Deine Kommentare
Vincent_Vega
über Memento 2012/02/11 17:51:57
.macht außergewöhnlich und spannend ,genial so Film den was ,es ist das Und .bekommen zu serviert Nolan ala Mindfuck den schlussendlich um werden zusammengesetzt Beiden von so Geschichte die muss Puzzleteil für Puzzleteil .hat verloren Kurzzeitgedächtnis sein Unfall einem nach dieser da, verbinden zu Protagonisten dem mit Zuschauer den um ,ab rückwärts chronologisch läuft Film Der
.kann erzählen Geschichten interessante ,außergewöhnliche er dass ,früh schon Nolan Mr. zeigte "Memento" Mit
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
Martin Jurgeluks 2012/02/11 17:57:56
Antwort löschenIch dachte erst hm? Gehts noch? Was für ne Rechtschreibung? ;) aber dann sah ich es und es hat klick gemacht. toller kommentar :D
Vincent_Vega 2012/02/11 17:59:28
Antwort löschen:) Vielen Dank!
Alle 4 Antworten zeigen
Glücksritter 2012/02/11 18:07:46
Antwort löschenSehr geil!!
AddictedToIan 2012/02/11 18:38:58
Antwort löschenich wollte mich auch schon drüber aufregen. :D :D geniale idee!
Vincent_Vega
über Picknick am Valentinstag 2012/02/11 17:25:58
Australien. Im Jahre 1900, am Valentinstag, unternimmt eine Gruppe Internats-Schülerinnen samt zweier Lehrerinnen einen Ausflug zum Hanging Rock. An diesem Tag verschwinden drei der Mädchen sowie eine Lehrerin spurlos und unter mysteriösen Umständen. Was folgt ist eine groß angelegte Suche nach den Vermissten und der Versuch aller Beteiligten mit diesem Schicksahlsschlag umzugehen. Dabei kommt die immer wiederkehrende Frage zum Vorschein: Was geschah an diesem Tag?
Dass diese Frage die Protagonisten zermürbt, wird der Zuschauer ebenso am eigenen Leib erfahren, wird er doch geschickt mit hineingerissen, indem er mehrere Rätsel und Lösungsansätze dargeboten bekommt. Ob diese schlussendlich jedoch zu einer Lösung führen, bleibt jedem selbst überlassen.
Eine unheimliche, alptraumhafte Stimmung zieht sich durch den gesamten Film. Auch wenn sie in den lichtdurchfluteten Bildern nie zu sehen ist, nie greifbar zu sein scheint, ist sie die ganze Zeit über spürbar und hält auch danach noch um einige Zeit an. Und das ist es, was den Film so interessant macht; der unterschwellige Horror, der sich immer mehr im Kopf ausbreitet, ohne etwas Schlimmes gesehen zu haben. Die unheimlich bedrohliche und traumartige Musik weiß das ganze zusätzlich zu unterstützen.
Im über 6 Millionen Jahre alten Fels scheinen auf einmal böse Fratzen erkennbar zu sein, Protagonisten bekommen eine ganz hässliche Visage, wenn man sie verdächtigt, etwas mit dem Verschwinden zu tun zu haben, das Gesprochene wird zum Aufhänger für etwaige Versuche eine Lösung herbeizuführen - und doch hilft einem der Kopf nicht weiter. Was einem bleibt ist das Gefühlte, das Unaussprechliche, das (Alp)traumhafte. Das Surreale.
"What we see and what we seem are but a dream, a dream within a dream. "
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Vincent_Vega
über The Proposition - Tödliches Angebot 2012/01/26 18:26:25
Dass Allroundtalent Nick Cave gut Geschichten erzählen kann, hört man bereits, wenn man sich seine Musik zu Ohren kommen lässt. Und das stellt er mit "The Proposition" abermals unter Beweis, stammt das Drehbuch doch aus seiner Feder.
Samuel Stote: "What's a misanthrope, Arthur?"
Two Bob: "Some bugger who fuckin' hates every other bugger."
Samuel Stote: "Hey, I didn't ask you, you black bastard!"
Arthur Burns: "He's right Samuel. A misanthrope is one who hates humanity."
Samuel Stote: "Is that what we are, misanthropes?"
Arthur Burns: "Good lord no. We're a family."
"The Proposition" ist ein australischer Western, indem es um Vergeltung, Hass, Liebe aber auch um Gut und Böse geht. Letzteres ist jedoch nicht so einfach festzumachen, muss man sich hier doch fragen, wer gut und wer böse ist. Ist es die Familie dreier Brüder, dessen Ältester dafür verantwortlich ist, dass eine ganze Familie niedergemetzelt und eine Frau vergewaltigt wurde? Ist es der Polizeichef, der mit einem der Brüder ein übles Spiel treibt, indem er ihn zwingt seinen älteren Bruder zu toten, damit sein Jüngerer nicht an den Galgen gehängt wird? Ist es der Bürgermeister, der den Jüngsten, der wohlgemerkt noch ein halbes Kind ist, auf brutalste Art und Weise auspeitschen lässt, ist es der Kopfgeldjäger, der auf nichts anderes als seine Belohnung aus ist oder ist es der weiße Mann an sich, der in ein Land eingefallen ist, um es von den "schwarzen Barbaren" zu befreien und es zu "zivilisieren"?
Die wunderschönen Aufnahmen der Prärie, der Berge und der Sonnenuntergänge wird die sengende, flirrende Hitze, Dreck, Schweiß und Blut entgegengesetzt und das Tier Mensch als Bestie aber auch als Gut-Mensch in einer brutalen Welt dargestellt.
John Hillcoat, der erst vor kurzem mit "The Road" gezeigt hat, dass er sich in seinem Metier auskennt, schafft hier zusammen mit einer wahnsinnig guten Schauspielerriege und dem sagenhaften Drehbuch sowie Soundtrack von Nick Cave einen atemberaubenden Western aus australischem Lande.
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Vincent_Vega
über Midnight in Paris 2012/01/17 20:26:34
"Nostalgie ist Verdrängung. Ein Makel in der romantischen Fantasie von Menschen, denen es schwer fällt, mit der Gegenwart fertig zu werden." meint das pedantische, pseudointellektuelle Arschloch.
"Kannst du dir ausmalen, wie abgefahren schön diese Stadt im Regen ist? Stell dir die Stadt in den 20ern vor. Paris in den 20ern. Im Regen." sagt der Romantiker. -
"Wieso muss ich mir jede Stadt immer im Regen vorstellen? Was ist so toll daran, nass zu werden?" entgegnet seine Verlobte.
Mit viel Wortwitz, Situationskomik, wundervollen Farben und Szenerien und einer gehörigen Portion Romantik schafft Woody Allen hier einen bezaubernden, phantastischen Film über Paris, welches den Schriftsteller Gil nach Mitternacht in das Paris der 20er-Jahre entführt, wo er auf viele seiner Idole und bekannte Persönlichkeiten wie Ernest Hemmingway, Zelda Fitzgerald, Salvador Dalí oder Pablo Picasso trifft.
Vor allem das herausstechend geniale Schauspiel von Owen Wilson muss man hier loben, hat er uns doch bis jetzt eher in nervigen 08/15-Komödien gelangweilt.
'Midnight in Paris' macht Spaß, ist phantasiereich und romantisch und eine gelungene Hommage an Paris, die 20er-Jahre und deren Künstler.
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Le Samourai 2012/01/17 20:49:01
Antwort löschenDAS wiederum gefällt mir sehr! :)
Vincent_Vega 2012/01/17 20:55:41
Antwort löschenVielen Dank! :)
Vincent_Vega
über The Tree of Life 2012/01/17 19:17:34
Tja.
Was soll man dazu noch sagen?
Der stalker hat's mit seinem Satz eigentlich schon auf den Punkt gebracht. Ich werd' aber trotzdem mal ein bisschen ausholen...
Der Film hat viele schöne, großartige Bilder zu bieten. Auch die Kameraarbeit ist perfekt.
Mit '2001: Odyssee im Weltraum' oder auch 'Enter the Void' hat 'The Tree of Life' jedoch (bis auf mit viel Ruhe gefilmte, schöne Bilder) nichts gemein; haben die beiden Erstgenannten doch vor allem eine fesselnde Story, wo 'The Tree of Life' nur ein aufgeplusterter Ballon voller Luft ist.
Macht mich das jetzt also zu einem ignoranten Zyniker, wenn ich sage, dass dieser Film nicht mehr als ein Griff ins Klo war, weil es für den Zuschauer keinerlei Chance gibt sich mit den gezeigten Figuren anzufreunden, weil die flüsternden Stimmen aus dem Off einen zur Weißglut bringen, weil der Film mit einer Überlänge der langweiligsten Sorte daherkommt, weil wahrlos aneinandergereihte Bilder nicht Wissen, was sie erzählen wollen, wenn sich mir die Poesie einfach nicht erschließen will, weil sie nur vorgibt Poesie zu sein, es im Grunde aber garnicht ist oder ist es einfach eine Tatsache, dass 'The Tree of Life' vielleicht doch nur langweiliger, esoterisch-religiös durchzogener Kitsch-Mist ist!?
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 15 Antworten
Le Samourai 2012/01/17 19:22:17
Antwort löschenDislike. Very much. :)
Jucham 2012/01/17 19:34:02
Antwort löschen2,5P ??? Hat man dir ins Gehirn geschissen ? 0 Punkte hat der nichtmal verdient ..
Le Samourai 2012/01/17 19:39:15
Antwort löschenTrollalarm!
Jucham 2012/01/17 19:40:52
Antwort löschenTrolololololo ... meinste dich ?
stuforcedyou 2012/01/17 19:52:38
Antwort löschenEntweder im oberen oder im unteren Drittel. Meine Neugier auf Malicks Baum wächst.
Vincent_Vega 2012/01/17 20:31:43
Antwort löschenWar mir klar, dass dieser Kommentar dir nicht allzu sehr zusagt, Herr Samourai. ;P
Auf den Troll gehe ich einfach mal nicht ein...
@stu: Ich habe dich gewarnt! ;)
horro 2012/01/17 20:32:34
Antwort löschenKann ich voll und ganz nachvollziehen und dir nur zustimmen Vince; auch wenn ich noch ein paar Punkte mehr für die schönen Bilder rausrücken konnte ... mein Massstab ist aber halt auch anders kalibriert wie deiner ;)
Vincent_Vega 2012/01/17 20:37:07
Antwort löschenFreut mich horro, danke. Ich hätte auch noch ein paar mehr Punkte für die Bilder gegeben, hätte mich der Rest nicht vor Lauter Wut in die Tischkante beißen lassen.
ProjectChaos 2012/01/17 21:28:36
Antwort löschenIch hab den ein oder anderen Werk von Kubrick nicht verstanden, käme aber nie auf die Idee zu sagen, dass es Möchtegern-Poesie und Mist sei, weil ich weiss, dass der Macher selbst und die vielen Cineasten nicht alle auf den Kopf gefallen sind.
So ein Kommentar grenzt an Ignoranz, nach dem Motto "Ich hab aus der Poesie nichts erschließen können, dann können es die anderen auch nicht und die, die es tun, geben es nur vor."
Vincent_Vega 2012/01/17 21:44:59
Antwort löschenSo scheiden sich die Geister.
Mein Kommentar ist selbstverständlich kein Angriff auf die Meinung anderer aber sehr wohl meine Meinung zu diesem Film. (Auch wenn mich das in deinen Augen zu einer ignoranten Person macht; habe ich aber berechnenderweise schon in meinem Kommentar berücksichtigt.)
Dass diejenigen, die Poesie darin erkennen können, es nur vorgeben habe ich allerdings nicht geschrieben.
ProjectChaos 2012/01/17 22:29:33
Antwort löschenDu schreibst, dass entweder du keine Poesie gesehen hast, weil der Film es nur vorgibt (und somit liegen alle die, die Poesie gesehen haben, daneben), oder der Film tatsächlich Mist ist.
Somit dürfen wir also zwischen schlecht und scheisse wählen.
Im ersten Teil gehst du also davon aus, dass der Film die Poesie vortäuscht, statt in Erwägung zu ziehen, dass du die Poesie nicht gesehen haben könntest oder sie dich nicht angesprochen hat.
Wenn du "selbstverständlich" keinen angreifen willst, dann kann man das Ganze auch so formulieren, dass sich jemand "von der anderen Seite" (wie ich) nicht angegriffen fühlt.
Vincent_Vega 2012/01/17 22:44:32
Antwort löschenNein, das hast du falsch verstanden. Ich habe mit meinem Satz (der im Übrigen als rhetorische Frage zu verstehen ist, um meine Meinung zu unterstreichen) lediglich meine Sicht auf den Film zum Ausdruck gebracht, indem ich gesagt habe, dass ich keine Poesie darin erkennen kann bzw. diese für mich(!) in diesem Film einfach nicht vorhanden ist. Dass alle anderen, die sehr wohl Poesie erkennen konnten daneben liegen, habe ich allerdings immer noch nicht geschrieben.
Ein Kommentar zu einem Film ist immer subjektiv, denke ich.
Und ja, man hat im Grunde in meinem Kommentar nur die Wahl zwischen: der Film ist Mist und der Film ist Mist. (= meine Meinung) Davon abgesehen kann ich bei positiven Kommentaren warscheinlich auch nur zwischen gut und gut wählen oder?
ProjectChaos 2012/01/18 16:17:34
Antwort löschenDu begründest dein subjektives "Nicht-sehen" der Poesie damit, dass der Film keine Poesie enthält. Damit ist der zweite Teil keine Meinungsäußerung, sondern Pseudofakt. Der springende Punkt und die Ignoranz liegt darin, dass du die Begründung dem Film zuschiebst.
Alle 15 Antworten zeigen
ProjectChaos 2012/01/18 16:20:16
Antwort löschenHoffe du erkennst, was ich meine. Da ist ein Unterschied zu der Aussage : "Ich finde ,Tree of Life ist ein schlechter Film."
Diese ist total in Ordnung. Aber du sagst :"Ich finde, Tree of Life ist ein schlechter Film, weil er schlecht ist."
Vincent_Vega 2012/01/19 00:16:11
Antwort löschenSeh ich anders. Ich habe mir einfach diesen von mir gewählten Sprachgebrauch, bzw. Satzaufbau für diesen Kommentar zu eigen gemacht, indem ich ihn auf diese Art und Weise aufgebaut habe (unter anderem als rhetorische Frage, der lediglich meine Meinung wiederspiegelt. Nicht mehr und nicht weniger.)
Ich weiß aber was du mir sagen möchtest. Dennoch muss ich sagen, dass du es im Endeffekt anders aufgefasst hast, als es in Wahrheit von mir gemeint war. Es ist und bleibt eine subjektive Aussage. Ich sehe Dinge (Filme) so, wie ich sie sehe. Und ich beschreibe Dinge aus meiner Perspektive. Ich hätte natürlich genausogut sagen können, ich sehe keine Poesie darin und fertig. Meiner Meinung nach ist sie aber auch einfach nicht vorhanden. Wenn andere Menschen anders darüber denken und sehr wohl Poesie darin erkannt haben, dann freut mich das und ich möchte ihnen diese Erkenntnis auch in keinem Fall nehmen. (Wie könnte ich auch, wenn jemand von etwas überzeugt ist!??)
In meinem Fall habe ich jedoch eben rein garnichts erkannt.
Auch wenn mich das in deinen Augen in diesem Fall eventuell eher zu einem ignoranten Zyniker macht, bleibt es doch meine Meinung.
Ich hoffe du verstehst, was ich damit sagen möchte! ;)
Vincent_Vega
Kommentare 2012/01/09 15:11:38
Das ist doch wohl hoffentlich Satire!?
Nicht?
Ich bekomme gleich 'nen Heulkrampf mit Tollwut!
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Vincent_Vega
über Ziemlich beste Freunde 2012/01/08 08:01:14
Ist "Ziemlich beste Freunde" wirklich so gut, wie hier alle behaupten?
Ja das ist er. Und er legt die Messlatte in diesem noch so jungen Jahr bereits ziemlich hoch.
"Ziemlich beste Freunde" erzählt eine herzergreifende und gleichzeitig zum totlachen komische Geschichte über eine ungewöhnliche Männerfreundschaft und ist dabei außerdem ein Lobgesang an das Leben selbst und an die Freude in selbigem, egal in welch aussichtsloser Situation man auch stecken mag. Der Film wirkt dabei weder gekünzelt noch hollywoodlike überdramatisiert und ist zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Art und Weise albern.
Ein Feel-Good-Movie par excellence, bei dem man zu gleichen Teilen mal zu Tränen gerührt ist und im nächsten Moment Tränen lachend am Boden liegt.
Uneingeschränkt und sehr zu empfehlen!
(Mit anderen Worten: wer an dieser Filmperle vorbeiläuft, hat selber Schuld!)
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Vincent_Vega
Kommentare 2011/12/31 13:25:09
Sauber, guggi! Sauber!
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Vincent_Vega
Kommentare 2011/12/03 14:26:54
Schön, liebes moviepilot, dass ihr das auch hier Publik macht!
Es ist einfach nur traurig zu sehen, wie weit es mittlerweile mit dem TV und der Gesellschaft gekommen ist. Wenn Geld mehr zählt als Menschen, wenn Armut und Naivität ausgenutzt werden und selbst vor der Diffamierung von Behinderten nicht mehr halt gemacht wird und es auch noch einer Menge Leute gefällt, dann erinnert das an die alten Zeiten, als Menschen mit Krankheiten und Abnormalitäten im Gruselkabinett eines Zirkus gezeigt wurden. Und wenn es dann langweilig wurde, wurde halt zu Fackel und Forke gegriffen. Arme Welt.
Und um den Fernsehkritiker einmal zu zitieren:
"Schaltet mal wieder ab!"
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Vincent_Vega
Kommentare 2011/12/01 15:20:23
Der mit Abstand schlechteste Film 2011 ist Werner - Eiskalt!
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Vincent_Vega
über Empire 2011/11/28 04:28:05
Ein Stummfilm in Scharz/Weiß. Das Empire State Building in Zeitlupe. Gefilmt in einer Einstellung. 8 Stunden lang.
Wer diesen Film von Anfang bis Ende an einem Stück gesehen hat, vor dem verneige ich mich mit größtem Respekt.
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horro 2011/11/28 09:43:59
Antwort löschenVielleicht könnte man das als neue Folter bei der CIA einsetzen, anstelle des allseits beliebten Waterboarding ;)
Vincent_Vega 2011/11/28 12:54:57
Antwort löschenEine gar bösartige Idee. Was für eine Qual. ;)
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teakeeper 2011/12/27 20:17:06
Antwort löschenWer diesen Film von Anfang bis Ende geguckt hat und nicht dazu gezwungen wurde, ist ganz offiziell ein pseudointellektueller Hipster ;)
J!GS4W 2012/01/21 11:05:42
Antwort löschenChallenge accepted!
Vincent_Vega
über Atemlos - Gefährliche Wahrheit 2011/11/26 03:44:02
http://saucesome.net/pic/80669
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Vincent_Vega
Kommentare 2011/11/14 00:21:19
Schlecht.
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Vincent_Vega
Kommentare 2011/11/09 13:38:16
Darauf hat die Welt gewartet!
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Vincent_Vega
über Wir sind die Nacht 2011/11/06 15:15:58
Wer hätte das gedacht!?
Wir Deutschen können es ja doch, wenn wir nur wollen!
So entpuppt sich "Wir sind die Nacht" als beeindruckend spannender, teilweise düsterer, brutaler und dramatischer Vampirstreifen made in Germany, der einmal nicht auf der Teenie-Twilight-Welle mitschwimmt, der Vampire Vampire sein lässt, dessen Ästhetik endlich einmal nicht an TV erinnert, sondern, wie es eigentlich sein sollte, an Kino, dessen eingefangene Bilder, Soundtrack und Soundkulisse überwiegend überzeugt, dessen Story keineswegs langweilig ist und dessen Hauptdarstellerin vom Können her an eine junge Franka Potente erinnert.
Endlich wird sich auch einmal getraut, den biederen Habitus, welcher schon seit einiger Zeit zur Gang und Gäbe deutscher Filmproduktionen geworden zu sein scheint, abzustreifen und durch ein erfrischend ungezwunges Ambiente zu ersetzen, das den Akteuren auch mal erlaubt aus ihrer festgefahrenen deutschen Schauspiel(")kunst(") auszubrechen, wodurch bei den Meisten das Schauspiel nicht so sehr gekünstelt, spießig und angespannt rüberkommt.
Teilweise kann sich dieser Film zwar nicht von etwaigen Plagiaten freisprechen, allerdings kann heutzutage, wo alles schon einmal dagewesen zu sein scheint, wohl niemand mehr behaupten, sich nicht irgendwo anders etwas abgeguckt zu haben.
Solange eigene Ideen den größeren Teil ausmachen, geht das meiner Meinung nach völlig in Ordnung.
Auch wenn bei einigen weiteren Darstellern das Schauspiel nach wie vor zu Wünschen übrig lässt, kann man im Großen und Ganzen vom richtigen Weg sprechen, dem nun hoffentlich in Zukunft mehr deutsche Filmemacher folgen werden.
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Vincent_Vega
über Dirk Bach 2011/11/06 13:11:59
Die Fußnägel rollen sich hoch, die Haare stehen zu Berge, ein Gefühl von unangenehmer Gänsehaut macht sich breit, ein plötzlicher Würgereiz setzt ein und die Agressionen steigen ins Unermessliche, wenn ich Dirk Bach sehe.
Peinlichkeit kennt keine Grenzen...
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Vincent_Vega
Kommentare 2011/11/03 16:43:23
Rififi hat Platz 1 verdient. Inception gehört aber auf keinen Fall in eine Liste von Heist-Movies. Kommt mir eher so vor, als wäre es ein Lückenfüller.
Filme, die ich noch zur Auswahl hätte:
- Reservoir Dogs
- Hundstage
- Drugstore Cowboy
- Killing Zoe
- Getaway (mit McQueen)
- Snatch
- Der Clou
- Heat
- The Killing
- Asphalt Dschungel
- Der Einzelgänger
- Die Letzten Beißen Die Hunde
- Blutiger Freitag
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Vincent_Vega
über Melancholia 2011/11/01 18:58:21
Melancholie, von dem griechischen Wort Melancholia abgeleitet, beschreibt im Grunde einen seelischen Zustand der Trauer und der Niedergeschlagenheit, dessen Begriff in der Psychologie irgendwann durch die Bezeichnung 'Depression' ausgetauscht wurde.
Soweit die Theorie.
Dass dieses Wort allerdings nicht einmal ansatzweise durch den oben angeführten Kluscheißer-Satz erklärt werden kann, sollte jedem, der diese seelische Krankheit schon einmal durchgemacht hat, klar sein. Selbst eine Doktorarbeit über dieses, im wahrsten Sinne, leidige Thema könnte nur einen kleinen Eindruck über die Gefühle vermitteln, die ein Mensch durchmacht, wenn er von diesem schwarzen Monster, dass einen innerlich bei lebendigem Leibe aufzufressen versucht, heimgesucht wird.
Die Hölle auf Erden, wie es so schön heißt, die man nur selbst zu sehen vermag, da sie sich einzig und allein von den eigenen kreisenden Gedanken ernährt. Die innerliche Welt scheint zu verfallen, langsam aber stetig. Die eigene Seele schreit, die Welt da draußen dreht sich weiter. Niemand anderes ist im Stande diesen Schrei zu hören, außer man selbst.
Der Wunsch nach Erlösung bohrt sich ins Gehirn, die Hoffung auf selbiges ist trotz der scheinbar schier unmöglichen Aufgabe diese Hölle zu überwinden, der einzige Antrieb. Grübeln ist neben der Hilflosigkeit in Anbetracht des Elends und dessen negativen Gefühlen ein ständiger Begleiter. Die Suche nach einer Lösung, nach einem Ausweg drängt sich auf. Die Gedanken scheinen in einem Teufelskreis festzustecken.
Der Wunsch, die innere Welt zu zerstören, drängt sich immer mehr auf. Niemand scheint im Stande zu sein, eine Hilfestellung zu geben, geschweigedenn das nötige Verständnis aufzubringen. Verständnis und Hilfestellungen sind schwierig in Anbetracht dessen, dass niemand, sich selbst eingeschlossen, weiß, wie er mit etwas umzugehen hat, was so befremdlich und nahezu unmöglich mit Worten zu beschreiben ist.
Die Wut auf sich selbst wächst und bietet einen weiteren Nährboden der Hoffnungslosigleit. Die Wut auf andere Wächst ebenfalls, da niemand in der Lage zu sein scheint, das nötige Feingefühl und Mitgefühl aufzubringen. Unbewusst übernimmt der Wunsch die Welt, samt sich selbst, in den Abgrund zu reißen den Leitgedanken.
Freunde und Famile scheinen sich zu entfernen, bis sie irgendwann nicht einmal mehr im Ansatz erreichbar zu sein scheinen.
Glück ist nur noch ein Wort, dass nur noch andere befähigt sind zu erleben. Die Seele scheint tot. Der Körper wird von Zeit zu Zeit von nahestehenden Personen dazu bewegt am Leben teilzuhaben. Doch positive Gefühle wollen selbst in Zeiten des absoluten Glücks nicht aufkommen.
Das Leben scheint ohne einen weiterzumachen, vorbeizuziehen und eine ungemeine Geschwindigkeit aufzunehmen, dessen Fähigkeit ihm zu folgen vermeintlich auf der Strecke geblieben ist.
Der Wille, endlich wieder zu leben, wächst. Die kleinste Erschütterung ist im Stande den kurz aufblitzenden Optimismus und alle Versuche, die scheinbar unumgänglichen negativen Gefühle zu überlisten, mit sich zurück in den Abgrund zu reißen. Und Die Kräfte schwinden nach jedem Versuch immer mehr.
Am Ende ist nur noch ein kleines Licht am Horizont zu sehen, welches die so sehr herbeigesehnte Freiheit zu vermitteln scheint. Entweder ist es ein kleines Stück Hoffnung, an das man sich trotz der scheinbaren Aussichtslosigkeit in Anbetracht dieses riesigen schwarzen Lochs im Stande ist festzuhalten und dessen Versprechen befreit zu werden, sich mit sich selbst zu versöhnen, einen anzutreiben vermag und so den Kampf mit seinen inneren Dämonen rechtfertigt, oder doch nur ein verirrter Planet, der auf die Erde zurast und alles jemals dagewesene in sich aufsaugt, um dem Menschen zu zeigen, dass die Welt sich doch nicht um ihn allein dreht.
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Vincent_Vega
über Off Balance - Der Tod wartet in Venedig 2011/10/29 22:33:55
Regisseur Ruggero Deodatos sagte einmal in einem interview, dass Giallo-Queen Edwige Fenech (welche für diesen, ihren letzten Giallo für die Rolle gecastet wurde, weil der Produzent darauf bestand) für die weibliche Hauptrolle eine Fehlbesetzung war.
Dem kann ich auf eine andere Art und Weise, als es Deodatos meinte nur zustimmen;
wird sie hier doch kein bisschen gefordert und kann nichtmal halb so viel von ihrem Können unter Beweis stellen, als es in ihren anderen Gialli der Fall war.
Eine vorhersehbare, langweilige Story, ein absolut schlechtes Schauspiel von Michael York (da hilft auch kein noch so dick aufgetragenes Makeup) und eine absolut stümperhafte Regie machen in diesem Giallo eine ansonsten relativ interessante Grundidee zunichte, lassen selbst einen Donald Pleasence vollkommen blass wirken und lassen mich einmal ganz tief in meine Wortschatzkiste greifen, um ein längst verschollenes Wort herauszukramen:
Absoluter Mumpitz!
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eXonic 2011/10/30 12:02:10
Antwort löschenIst die Fenech nackt? ^^
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Vincent_Vega 2011/10/30 13:58:26
Antwort löschenNichtmal das! ;P
eXonic 2011/10/30 14:12:45
Antwort löschenDas gibt's ja gar nicht! Skandal!
Hab vorher gemerkt, dass ich den Film ja auch habe. Kannte ihn bisher aber nur unter dem englischen Titel "Phantom of Death".
Vincent_Vega
Kommentare 2011/10/18 15:12:07
Ich freu mich ebenfalls. Ich mag Stromberg und kann herzhaft drüber lachen!
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