Nach Zimmer 1408 endlich mal wieder ein echter Horrorfilm!
Beeindruckend ist das Szenario. Die verlassene Insel mit dem pompösen viktorianischen Anwesen und der immerwährende Nebel vor der englischen Küste. Dazu die dem Londoner Fortschritt hinterherhinkende Gesellschaft der Dorfbewohner mit ihren Ängsten und abergläubischen Weltvorstellungen jener Zeit. Daraus ergibt sich ein Spukhaus-Szenario ohne dass der Film den Hang zur Realität verloren gibt und exakt die Grenze zwischen Wahrnehmung, Aberglauben und Realität verschwimmen lässt.
Die Spukhausgruselszenen sind super. Einiges ist voraussehbar, jedoch bleibt es gruselig und dass ist das, was einen Horrorfilm ausmachen sollte. Sehenswert!
danke :) komm grad frisch aus dem kino und hab die ganze zeit überlegt, wann ich nochmal den letzten film eines solche kalibers gesehen hab. Zimmer 1408 trifft es wie die faust aufs auge ;)
Der Film hat einfach alles! Action, Drama, Romanze, Gesellschaftskritik, einen unglaublichen Leonardo di Caprio, tolle Landschaftsaufnahmen, einen Spitzensoundtrack - einfach ganz großes Kino. Die Bewertung steigt von 9.5 auf 10.0, nachdem ich ihn mir gestern nochmals im ZDF angesehen habe.
All das was Brotherhood so ausgezeichnet hat, wird hier versucht allzu dramatisiert und in einer tierisch langatmigen Erzählschleife an den Mann zu bringen - Schade!
Ich hatte hohe Erwartungen an den Film. Diese sind nicht erfüllt, aber eben auch in keinster Weise enttäuscht worden. Die Story ist nicht derart episch gewesen wie ich sie erwartet (und erhofft) hatte und kommt deshalb etwas plump rüber. Dem ist aber der unheimlich intelligent gesetzte Humor und die phantastische Aufmachung des Films entgegen zu halten. Es handelt sich um einen Film der einfach gut unterhält, nicht aber um einen von dem viel Tiefgang zu erwarten ist (wie ich ihn eigentlich erwartet hatte).
Langweilig wird einem beim Zuschauen des Films nicht, weil ständig die Szene gewechselt wird und ständig was los ist. Die Szenen sind actionlastig und kurios, mit einiger Liebe zum Detail umgesetzt. Allerdings ist der Knackpunkt des Films die völlig überzogene Brutalität, die nicht zum Film selber passt. Die Geschichte, die hier zu vermitteln versucht wird, ist viel zu konstruiert und kann Vorbilder wie Lucky # Slevin oder dergleichen nicht ansatzweise imitieren. Um mal ein Fazit abzugeben: Den Film kann man sich mal anschauen, wenn einem wirklich langweilig ist. Ich fand ihn dann doch zu schwach, um eine Benotung über 5 Punkten auszusprechen
"Rules of Engagement" ist der Originaltitel und ein militärischer Begriff, insofern hat der Sender hier die nähere "Übersetzung" ("Rules - Sekunden der Entscheidung" ist aber der deutsche DVD-Titel). Dass der Film allerdings dort läuft, bestätigt meine alte ironische Weisheit: "RTL zwo - der Sender mit Niveau"...
Genauso wirkte der Film auch: Eine Mischung aus Apocalypse Now und Antichrist, gepaart mit den Folgen der Tsunamikatastrophe in Thailand.
Der Tod des Sohnes durch den folgenschweren Tsunami in Thailand hat das Ehepaar nicht verkraftet. Während der Ehemann noch dem Unglück ins Auge sehen kann, vermag er die Zerrissenheit durch den Verlust nicht von seiner Frau fernzuhalten. Diese steigert sich zunehmend in den Glauben, der Sohn könne noch am Leben sein. Diese Trauer nimmt ihr sämtliche Gefühle und Ängste. So beginnt die Odyssee in das feuchtwarme Dschungelgebiet des diktatorischen Unrechtsstaats Burma, indem sie den Sohn vermutet. Die offensichtliche Romanvorlage des "Herz der Finsternis" ist dabei authentisch umgesetzt. Mit fortlaufender Handlung werden die Auswüchse der Charaktere immer exzentrischer. Der Mann versucht seine Frau davon abzubringen sich dem Glauben hinzugeben, der Sohn sei noch am leben, was diese dazu bringt immer weiter in das Gebiet des Dschungels einzudringen.
Zum Ende hin erreichen sie dann das Ziel. Die Frau findet das was sie auf der ganzen Fahrt gesucht hat: Die Zuneigung eines Kindes, hier von einigen Kindern, die sich eine autarke, kopflose Gesellschaft in einem verfallenen Tempel im Dschungel errichtet haben und händerringend nach einer Mutter bzw. nach einem Anführer suchen. Die Frau sieht ihre Chance sich dieser Rolle anzunehmen, bei der noch der Ehemann im Weg steht...
Eine gute Umsetzung des Herz der Finsternis!
Ich fand den klasse und enfach unterhaltsam. Dazu ist der Film noch gut in Szene gesetzt und die Geschichte der übermächtigen Umbrella-Corporation wird weitergesponnen. Ich würd mich noch über weitere Teile freuen!
Da der Film hier so runtergemacht wird, will ich mal eine Lanze brechen. Mich haben diese Untergangsgeschichten immer recht gut unterhalten. Und mehr will Emmerich ja auch gar nicht. Es sind einfach klasse Effekte verpackt in eine Legende, die von den Mayas und Nostradamus vor 500 Jahren vorhergesagt worden ist. Einfach zurücklehnen, die Effekte genießen und zwei Stunden abschalten. Ich freu mich drauf!
Meine Erwartungen waren eher gering. Bin positiv überrascht, denn ich hab mich einigermaßen gegruselt und das Setting der Location war einfach klasse. Die Katakomben von Paris sind berühmt und furchteinflößend zugleich. Ein Horrorfilm der guten Sorte.
Ich wurde wahnsinnig gut unterhalten. Toller deutscher Cast, starke Gags, die von Ironie bis platt allesamt zum Lachen angeregt haben und eine einfach humorvolle Geschichte. Und der Abspann mit Bruce ist einfach der Oberknaller! Kommt für mich zumindest ganz nah an Keinohrhasen ran. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass Til Schweiger mit seinem immerwiederkehrenden Liebevoll-wirkender-Bad-Boy-Image anfängt einem auf die Nerven zu gehen. Trotzdem alles drin, um mit der Freundin einen phantastischen Abend lang unterhalten zu werden.
Um es vorwegzunehmen: Die von dem Film in den Raum geworfene Frage vermag ich mir momentan nicht zu beantworten.
Der Cast ist in Ordnung und in tollen Bildern umgesetzt. Die Charaktere sind stimmig und gut in die kleine Gemeinde Dorchester in Boston eingefügt.
Die Frage die der Film zum Ende hin aufwirft ist folgende: Ist es zu rechtfertigen, wenn ein Kind seinen Eltern entzogen wird, um diesem eine neue, bessere Welt zu ermöglichen?
Die beiden Handlungsstränge des Films gehen dahin, dass dieses auf der einen Seite für richtig und auf der anderen Seite für falsch befunden wird, denn obwohl das Kind in einer "verwahrlosten" sozial- und gefühlsarmen Welt aufwächst, nicht seiner leiblichen Mutter entzogen werden könne.
Auf der anderen Seite hingegen steht der Versuch, dem Kind eine heile Familie zu bieten und dem Kind ein glückliches Aufwachsen zu gewährleisten.
Der Film wirft damit jedoch hintergründig folgende Problematik auf: Geht man von diesem speziellen Einzelfall aus, so mag, aufgrund des dargestellten Handlungsverlaufs, eine Wegnahme des Kindes zu rechtfertigen sein. Hält man es für richtig, wie die Protagonisten handeln, so muss man sich fragen: Wo verläuft jedoch die Grenze zu dem, was ein glückliches und was ein schlechtes Leben bedeuet?
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Werderdonna
über Die Frau in Schwarz 2012/04/03 10:30:07
Nach Zimmer 1408 endlich mal wieder ein echter Horrorfilm!
Beeindruckend ist das Szenario. Die verlassene Insel mit dem pompösen viktorianischen Anwesen und der immerwährende Nebel vor der englischen Küste. Dazu die dem Londoner Fortschritt hinterherhinkende Gesellschaft der Dorfbewohner mit ihren Ängsten und abergläubischen Weltvorstellungen jener Zeit. Daraus ergibt sich ein Spukhaus-Szenario ohne dass der Film den Hang zur Realität verloren gibt und exakt die Grenze zwischen Wahrnehmung, Aberglauben und Realität verschwimmen lässt.
Die Spukhausgruselszenen sind super. Einiges ist voraussehbar, jedoch bleibt es gruselig und dass ist das, was einen Horrorfilm ausmachen sollte. Sehenswert!
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The Director 2012/04/03 23:07:38
Antwort löschendanke :) komm grad frisch aus dem kino und hab die ganze zeit überlegt, wann ich nochmal den letzten film eines solche kalibers gesehen hab. Zimmer 1408 trifft es wie die faust aufs auge ;)
Werderdonna 2012/04/04 09:56:22
Antwort löschenbitte :)
Werderdonna
über Long Walk Home 2010/05/09 21:17:22
Tolle Geschichte über den Drang nach Freiheit, der Film kann das aber leider nicht überzeugend vermitteln.
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Werderdonna
über Resident Evil: Afterlife 2010/04/13 21:46:39
Find die Reihe geil. Klar vorgemerkt!
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Werderdonna
über Blood Diamond 2010/03/30 17:56:45
Der Film hat einfach alles! Action, Drama, Romanze, Gesellschaftskritik, einen unglaublichen Leonardo di Caprio, tolle Landschaftsaufnahmen, einen Spitzensoundtrack - einfach ganz großes Kino. Die Bewertung steigt von 9.5 auf 10.0, nachdem ich ihn mir gestern nochmals im ZDF angesehen habe.
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Werderdonna
über Heroes of War - Assembly 2010/03/23 22:52:18
All das was Brotherhood so ausgezeichnet hat, wird hier versucht allzu dramatisiert und in einer tierisch langatmigen Erzählschleife an den Mann zu bringen - Schade!
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Werderdonna
über Die Stunde des Jägers 2010/03/06 14:38:52
Hab ihn mir gestern auf RTL II nochmal angeschaut. Muss meine Bewertung von 7 auf 6 herabsetzen. Ist im Nachhinein doch eher nur Mittelmaß.
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Werderdonna
über The Book of Eli 2010/02/24 11:15:39
Ich hatte hohe Erwartungen an den Film. Diese sind nicht erfüllt, aber eben auch in keinster Weise enttäuscht worden. Die Story ist nicht derart episch gewesen wie ich sie erwartet (und erhofft) hatte und kommt deshalb etwas plump rüber. Dem ist aber der unheimlich intelligent gesetzte Humor und die phantastische Aufmachung des Films entgegen zu halten. Es handelt sich um einen Film der einfach gut unterhält, nicht aber um einen von dem viel Tiefgang zu erwarten ist (wie ich ihn eigentlich erwartet hatte).
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phoenix409 2010/02/24 11:23:28
Antwort löschen"Diese sind nicht erfüllt, aber eben auch in keinster Weise enttäuscht worden."
Ziemlich widersprüchlich, oder? ;)
Werderdonna
über Babylon A.D. 2010/02/02 09:15:44
Die Story kann einfach nicht überzeugen. 1 Punkt Bonus gibts für die absolut geile Anfangsszene :)
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Werderdonna
über Smokin' Aces 2010/01/31 08:59:00
Langweilig wird einem beim Zuschauen des Films nicht, weil ständig die Szene gewechselt wird und ständig was los ist. Die Szenen sind actionlastig und kurios, mit einiger Liebe zum Detail umgesetzt. Allerdings ist der Knackpunkt des Films die völlig überzogene Brutalität, die nicht zum Film selber passt. Die Geschichte, die hier zu vermitteln versucht wird, ist viel zu konstruiert und kann Vorbilder wie Lucky # Slevin oder dergleichen nicht ansatzweise imitieren. Um mal ein Fazit abzugeben: Den Film kann man sich mal anschauen, wenn einem wirklich langweilig ist. Ich fand ihn dann doch zu schwach, um eine Benotung über 5 Punkten auszusprechen
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Werderdonna
über The Road 2010/01/09 22:38:06
Beklemmend, ergreifend, bedrückend. Meiner Auffassung nach eine großartige Umsetzung des Buches.
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Werderdonna
über Rules - Sekunden der Entscheidung 2010/01/03 20:39:58
bei RTL 2 läuft der Film just in diesem Moment unter dem Namen Rules of Engagement: Die Regeln des Krieges.
Welcher Titel ist korrekt?
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dbeutner 2010/01/03 23:00:44
Antwort löschen"Rules of Engagement" ist der Originaltitel und ein militärischer Begriff, insofern hat der Sender hier die nähere "Übersetzung" ("Rules - Sekunden der Entscheidung" ist aber der deutsche DVD-Titel). Dass der Film allerdings dort läuft, bestätigt meine alte ironische Weisheit: "RTL zwo - der Sender mit Niveau"...
Werderdonna
Kommentare 2009/11/11 21:57:44
Ich finde ein ganz entscheidender Film fehlt: The Lost Battalion (http://www.moviepilot.de/movies/the-lost-battalion-zwischen-allen-linien)
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Werderdonna
über Zimmer 1408 2009/11/08 22:53:26
Endlich mal wieder ein Horrorfilm bei dem man sich wirklich gegruselt hat und dessen Ende überzeugt!
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Werderdonna
über Vinyan 2009/10/30 15:43:46
Genauso wirkte der Film auch: Eine Mischung aus Apocalypse Now und Antichrist, gepaart mit den Folgen der Tsunamikatastrophe in Thailand.
Der Tod des Sohnes durch den folgenschweren Tsunami in Thailand hat das Ehepaar nicht verkraftet. Während der Ehemann noch dem Unglück ins Auge sehen kann, vermag er die Zerrissenheit durch den Verlust nicht von seiner Frau fernzuhalten. Diese steigert sich zunehmend in den Glauben, der Sohn könne noch am Leben sein. Diese Trauer nimmt ihr sämtliche Gefühle und Ängste. So beginnt die Odyssee in das feuchtwarme Dschungelgebiet des diktatorischen Unrechtsstaats Burma, indem sie den Sohn vermutet. Die offensichtliche Romanvorlage des "Herz der Finsternis" ist dabei authentisch umgesetzt. Mit fortlaufender Handlung werden die Auswüchse der Charaktere immer exzentrischer. Der Mann versucht seine Frau davon abzubringen sich dem Glauben hinzugeben, der Sohn sei noch am leben, was diese dazu bringt immer weiter in das Gebiet des Dschungels einzudringen.
Zum Ende hin erreichen sie dann das Ziel. Die Frau findet das was sie auf der ganzen Fahrt gesucht hat: Die Zuneigung eines Kindes, hier von einigen Kindern, die sich eine autarke, kopflose Gesellschaft in einem verfallenen Tempel im Dschungel errichtet haben und händerringend nach einer Mutter bzw. nach einem Anführer suchen. Die Frau sieht ihre Chance sich dieser Rolle anzunehmen, bei der noch der Ehemann im Weg steht...
Eine gute Umsetzung des Herz der Finsternis!
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Werderdonna
über Resident Evil: Extinction 2009/10/28 12:56:03
Ich fand den klasse und enfach unterhaltsam. Dazu ist der Film noch gut in Szene gesetzt und die Geschichte der übermächtigen Umbrella-Corporation wird weitergesponnen. Ich würd mich noch über weitere Teile freuen!
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Werderdonna
über Wolfsblut 2009/10/23 09:53:22
Ein toller Film, den man sich an einem langweiligen Sonntagnachmittag prima anschauen kann (hab den jedenfalls zu der Zeit im Fernsehen gesehen ;))
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Werderdonna
über 2012 2009/10/23 09:40:27
Da der Film hier so runtergemacht wird, will ich mal eine Lanze brechen. Mich haben diese Untergangsgeschichten immer recht gut unterhalten. Und mehr will Emmerich ja auch gar nicht. Es sind einfach klasse Effekte verpackt in eine Legende, die von den Mayas und Nostradamus vor 500 Jahren vorhergesagt worden ist. Einfach zurücklehnen, die Effekte genießen und zwei Stunden abschalten. Ich freu mich drauf!
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Werderdonna
über Catacombs - Unter der Erde lauert der Tod 2009/10/13 12:26:36
Meine Erwartungen waren eher gering. Bin positiv überrascht, denn ich hab mich einigermaßen gegruselt und das Setting der Location war einfach klasse. Die Katakomben von Paris sind berühmt und furchteinflößend zugleich. Ein Horrorfilm der guten Sorte.
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Werderdonna
über Männerherzen 2009/10/12 23:58:48
Ich wurde wahnsinnig gut unterhalten. Toller deutscher Cast, starke Gags, die von Ironie bis platt allesamt zum Lachen angeregt haben und eine einfach humorvolle Geschichte. Und der Abspann mit Bruce ist einfach der Oberknaller! Kommt für mich zumindest ganz nah an Keinohrhasen ran. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass Til Schweiger mit seinem immerwiederkehrenden Liebevoll-wirkender-Bad-Boy-Image anfängt einem auf die Nerven zu gehen. Trotzdem alles drin, um mit der Freundin einen phantastischen Abend lang unterhalten zu werden.
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Werderdonna
über Gone, Baby, Gone - Kein Kinderspiel 2009/10/12 10:30:32
Um es vorwegzunehmen: Die von dem Film in den Raum geworfene Frage vermag ich mir momentan nicht zu beantworten.
Der Cast ist in Ordnung und in tollen Bildern umgesetzt. Die Charaktere sind stimmig und gut in die kleine Gemeinde Dorchester in Boston eingefügt.
Die Frage die der Film zum Ende hin aufwirft ist folgende: Ist es zu rechtfertigen, wenn ein Kind seinen Eltern entzogen wird, um diesem eine neue, bessere Welt zu ermöglichen?
Die beiden Handlungsstränge des Films gehen dahin, dass dieses auf der einen Seite für richtig und auf der anderen Seite für falsch befunden wird, denn obwohl das Kind in einer "verwahrlosten" sozial- und gefühlsarmen Welt aufwächst, nicht seiner leiblichen Mutter entzogen werden könne.
Auf der anderen Seite hingegen steht der Versuch, dem Kind eine heile Familie zu bieten und dem Kind ein glückliches Aufwachsen zu gewährleisten.
Der Film wirft damit jedoch hintergründig folgende Problematik auf: Geht man von diesem speziellen Einzelfall aus, so mag, aufgrund des dargestellten Handlungsverlaufs, eine Wegnahme des Kindes zu rechtfertigen sein. Hält man es für richtig, wie die Protagonisten handeln, so muss man sich fragen: Wo verläuft jedoch die Grenze zu dem, was ein glückliches und was ein schlechtes Leben bedeuet?
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