WZRDOnTheMoon
WZRDOnTheMoon aus München heißt Sebi , ist 22 Jahre alt. Er hat sich Sun, 02 Sep 2012 15:00:57 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon legendäre 159 Filme bewertet und legendäre 160 Kommentare geschrieben. Hat schon deutlich mehr Filme gesehen als hier bewertet, da dies aber teilweise schon Jahre zurück liegt, werden alle Filme nochmal nach und nach geguckt, um auch wirklich korrekt bewertet und kommentiert zu werden. Freut sich über jedes und jegliches Feedback, egal ob positiv oder negativ - auch über Filmvorschläge wird sich gefreut. Ist obendrein absoluter Musik-, Fußball-, Sport- und schnell angehender Filmfreak - der "Filmsonntag" lebe hoch. Mehr
| Name | Sebi |
|---|---|
| Alter | 22 |
| Stadt | München |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Der Dude |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Joseph Gordon-Levitt, Christoph Waltz, Robert De Niro, Ryan Gosling, Javier Bardem, Emma Stone, Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Steve Buscemi, Jim Carrey, Annette Bening, Owen Wilson, Frances McDormand, Nick Frost, Woody Harrelson, Kevin Spacey, Mila Kunis, Edward Norton, Brad Pitt, John Goodman, Leonardo DiCaprio, Daniel Day-Lewis, Robert Downey Jr., James Franco, Ellen Page, Jared Leto, Tom Hardy, Philip Seymour Hoffman, Benicio del Toro, Val Kilmer, Bud Spencer & Terrence Hill |
| Meine Lieblingsregisseure: | Quentin Tarantino, David Fincher, Ethan & Joel Coen, Guy Ritchie, Wes Anderson, Woody Allen |
| Über mich | Hat schon deutlich mehr Filme gesehen als hier bewertet, da dies aber teilweise schon Jahre zurück liegt, werden alle Filme nochmal nach und nach geguckt, um auch wirklich korrekt bewertet und kommentiert zu werden. Freut sich über jedes und jegliches Feedback, egal ob positiv oder negativ - auch über Filmvorschläge wird sich gefreut. Ist obendrein absoluter Musik-, Fußball-, Sport- und schnell angehender Filmfreak - der "Filmsonntag" lebe hoch. |
Tim Burton's Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche
WZRDOnTheMoon 6.5 "Ganz gut" Wed, 22 May 2013 20:18:13 -0000
"Rum Diary", die biografische Verfilmung Hunter S. Thompsons erzählt vom Trinken, vom Kette rauchen sowie von Drogenexperimenten und dem Wandeln zwischen den Extremen: Weißer Traumstrand & Luxus auf der einen Seite, dunkle, vor Dreck triefende Armut auf der anderen. Kontrastreich ist auch der Wechsel zwischen dem Drama, unterfüttert mit Machtspielen, Geldgier, verschmähter Liebe sowie…
"Rum Diary", die biografische Verfilmung Hunter S. Thompsons erzählt vom Trinken, vom Kette rauchen sowie von Drogenexperimenten und dem Wandeln zwischen den Extremen: Weißer Traumstrand & Luxus auf der einen Seite, dunkle, vor Dreck triefende Armut auf der anderen. Kontrastreich ist auch der Wechsel zwischen dem Drama, unterfüttert mit Machtspielen, Geldgier, verschmähter Liebe sowie Rassenunterschieden und den amüsanteren Elementen. Doch gänzlich wollen sich die Dinge nicht in ein harmonisches Ganzes zusammenfügen - Spannung kommt im Verlauf des Filmes nicht auf, ich habe mich eher immer mehr gefragt, worauf das Ganze hinauslaufen soll.
Johnny Depp ist jedenfalls ein dicker Pluspunkt, denn da wo der Film schwächelt, ist Depp zur Stelle um einiges zu richten - neben Depp ist Giovanni Ribisi als einer von wenigen hervorzuheben, der meiner Meinung nach zwar eindeutig unter seinen schauspielerischen Fähigkeiten bleibt, seine Arbeit aber als einer der wenigen zufriedenstellend erledigt - immer wenn er auftaucht, ist man als Zuschauer heilfroh, dass doch noch etwas abwechslungsreicheres passiert - Amber Heard ist ein zusätzlicher kleiner Trostpunkt und lediglich was für's Auge.
Letzten Endes ist "Rum Diary" mit seinem detailverliebten 60er Jahre-Flair, den starken Kontrasten zwischen bescheiden lebenden Einheimischen und ausländischen Luxusgeiern, ganz nett anzusehen, aber es fehlt einfach etwas: Tragisch sind die Figuren allemal, aber man weiß als Zuschauer dennoch nicht so recht, was man mit ihnen anfangen soll: bemitleiden, auslachen oder doch beurteilen? Stattdessen begleitet man das Alter-Ego des bereits verstorbenen Romanautors Hunter S. Thompson bei einer Episode seines Lebens und fragt sich am Ende des Filmes, warum gerade dieser Ausschnitt so sehenswert sein und was er uns mit auf den Weg geben soll.
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pischti Tue, 21 May 2013 20:04:59 -0000
Antwort löschenSpielt Ribisi wieder so einen abgedrehten Charakter (wie immer)? Ich ertrag den Typen langsam nicht mehr, würde mal gerne eine normale Rolle von ihm sehen :D
Martin Oberndorf Tue, 21 May 2013 20:46:34 -0000
Antwort löschenDer Trailer sah schon so fad aus... war meine Entscheidung ihn nicht anzuamsehen doch richtig.
Schöner Kommi.
DonChris Tue, 21 May 2013 20:47:45 -0000
Antwort löschenBei mir schneidet der Film zwar ein klein wenig besser ab, doch ich verstehe deinen Kritikpunkt ;)
WZRDOnTheMoon Wed, 22 May 2013 14:23:34 -0000
Antwort löschen@pischti: ja, Ribisi spielt wieder den etwas abtrünnigen Charakter - da bin ich ganz deiner Meinung
@Martin Oberndorf: Wenn du nicht absoluter Johnny Depp, Hunter S. Thompson oder der Genre-Fan schlecht hin bist, kannst du dir den Film, meiner Meinung nach, getrost sparen ;)
@DonChris: Bin ich jedenfalls nicht der Einzigste, wenn eben nicht wirklich viel passiert und wenn, dann auf fade Art und Weise, kann man auch nicht mehr als 3-4 Punkte geben - aber gut, dass ich nicht der Einzigste mit der Meinung bin :)
Tim Burtons Handschrift ist in "Frankenweenie" rund um den Jungen Victor, der seinen verstorbenen Hund Sparky zurück ins Leben holen will und dadurch für eine wahre Horror-Haustier-Invasion in seiner Stadt sorgt, klar zu erkennen: hagere Figuren, trostlose Gegenden und böse Fratzen - allerdings ist der Inhalt der Handlung schnell erzählt und entspricht meinen wagen Erinnerungen nach ziemlich…
Tim Burtons Handschrift ist in "Frankenweenie" rund um den Jungen Victor, der seinen verstorbenen Hund Sparky zurück ins Leben holen will und dadurch für eine wahre Horror-Haustier-Invasion in seiner Stadt sorgt, klar zu erkennen: hagere Figuren, trostlose Gegenden und böse Fratzen - allerdings ist der Inhalt der Handlung schnell erzählt und entspricht meinen wagen Erinnerungen nach ziemlich genau dem, was Burton bereits 1984 Jahren in Form eines Kurzfilmes drehte - um die Geschichte zu verlängern, werden bösartige Klassenkameraden Victors auf sein waghalsiges Experiment aufmerksam und beleben kurzerhand ihre bereits verstorbenen Haustiere, mit mehr oder weniger Erfolg - dadurch ergeben sich Anlehnungen an berühmte Figuren der Horrorfilmgeschichte: von Godzilla, über die Mumie bis hin zu Dracula wird nichts ausgelassen. Die Idee dahinter ist zwar ganz witzig, aber man merkt doch, dass die Grundhandlung einfach nur erweitert werden sollte und daher springt der Funke nicht so recht über.
Außerdem schwankt der Film immer wieder zwischen Horror und Familienfreundlichkeit - also gewissermaßen zwischen Tim Burton- und World Disney-Ansprüchen. Es fehlt eine Entscheidung für eine Richtung und genau das verhindert auch die Entstehung eines konformen und homogenen Filmes - manchmal glänzt er mit morbidem Galgenhumor, dann soll er wieder auf ganz konventionelle Weise rühren. Die überzeichneten Figuren mit überproportional großen Augen oder fratzenhaften Mündern sehen zwar durchdacht und herrlich skurril aus, haben aber keine ausgearbeiteten Charaktere, sondern erfüllen vorwiegend ihren klischeehaften Zweck im filmischen Gespinst.
Alles in allem ist "Frankenweenie" zwar passabel, recht unterhaltsam, voller schöner Ideen und nett anzusehen, doch völlig in den Bann gezogen wurde ich letztendlich leider nicht - sowohl Disney als auch Burton schlossen wohl so viele Kompromisse, dass der Film keine eigene Handschrift hat und gegen durchaus stimmungsvollere Werke Tim Burtins deutlich den kürzeren ziehen muss.
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pischti Mon, 20 May 2013 17:18:12 -0000
Antwort löschenSchöne Kritik. Ich habe leider die Befürchtung, dass es mir ähnlich gehen würde wie Dir, obwohl ich den Film noch nicht gesehen habe. Dazu kommt, dass ich mit Burton, bis auf wenige Ausnahmen, absolut nichts anfangen kann. "Frankenweenie" fiel mir zwar kurzzeitig auf, nachdem ich den Regisseur sah fiel er allerdings in die "Kein Interesse"-Schublade ^^
Nightmare Before Christmas und 1 weitere ...
WZRDOnTheMoon vorgemerkt Mon, 20 May 2013 14:51:32 -0000
Mit "Drachenzähmen Leicht Gemacht" erlebt man einen humorvollen, spannenden und interessanten Film, der vor allem mit der 3D-Technik einen gewissen Zauber ausübt. Die rasanten Flugszenen durch Wolken, knapp über's Wasser und geschickt an scharfen Felsen vorbei sind ein echtes Highlight - diesmal schickt DreamWorks den kleinen, zierlichen Wikingerjungen Hicks in ein aufregendes Abenteuer…
Mit "Drachenzähmen Leicht Gemacht" erlebt man einen humorvollen, spannenden und interessanten Film, der vor allem mit der 3D-Technik einen gewissen Zauber ausübt. Die rasanten Flugszenen durch Wolken, knapp über's Wasser und geschickt an scharfen Felsen vorbei sind ein echtes Highlight - diesmal schickt DreamWorks den kleinen, zierlichen Wikingerjungen Hicks in ein aufregendes Abenteuer und ausgerechnet er entdeckt, dass die Dauerfeindschaft mit den Drachen auf falschen Überzeugungen aufgebaut ist. Mit viel Herz versucht die sympathische Hauptfigur etwas zu ändern und gibt Grund zum Lachen und Mitfiebern - da Hicks und sein Drache Ohnezahn anfangs vor allem über Mimik und Gestik kommunizieren müssen, wurde viel Wert auf Gesichtsausdrücke gelegt - trotz der vereinfachten Darstellung der menschlichen Figuren ist ihre Mimik stets ein Hinweis auf ihr Denken und ihre Gefühle.
Das Einzige, was es an dem rasanten Abenteuer, das mit viel Detailtreue und Fantasie umgesetzt wurde, zu bemängeln gibt, ist höchstens, dass sich gegen Ende hin viele Dinge auf einmal in Wohlgefallen auflösen, denn das, woran Hicks lange gefeilt und gearbeitet hat, geht den anderen Figuren, sowohl Mensch als auch Tier, plötzlich leicht von der Hand, als wäre nie etwas gewesen.
Insgesamt erscheint "How To Train Your Dragon" wie eine bunte Mischung aus 'Wickie Und Die Starken Männer' und 'Avatar - Aufbruch Nach Pandora' - vor allem wenn die Flug- und Drachenszenen gezeigt werden.
Den Machern um Chris Sanders ist ein wahrlich tolles Abenteuer gelungen: Lustig und verständlich für die Kleinen, mit genügend Tiefe und Potential für die Großen - und die 'Action' ist für beide Parteien wohl dosiert abgestimmt.
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Martin Oberndorf Tue, 21 May 2013 14:03:34 -0000
Antwort löschenSchöner Kommenrar.
Mir hat er zwar noch etwas besser gefallen, aber ich kann deinen Standpunkt verstehen.
Die Wilden Siebziger und 1 weitere ...
WZRDOnTheMoon 10.0 "Herausragend" "Mein Favorit" Sun, 19 May 2013 11:38:02 -0000
"American Psycho" ist natürlich eine Gesellschafts-Satire - wenn man die Romanvorlage von Bret Easton Ellis nämlich nur halbwegs werkgetreu umgesetzt hätte, wäre mit "American Psycho" wohl einer der brutalsten Film aller Zeiten entstanden. Die intelligente Filmumsetzung verfrachtet die Gewaltphantasien des Patrick Bateman gekonnt in dessen schizophrene Fantasie und liefert stattdessen…
"American Psycho" ist natürlich eine Gesellschafts-Satire - wenn man die Romanvorlage von Bret Easton Ellis nämlich nur halbwegs werkgetreu umgesetzt hätte, wäre mit "American Psycho" wohl einer der brutalsten Film aller Zeiten entstanden. Die intelligente Filmumsetzung verfrachtet die Gewaltphantasien des Patrick Bateman gekonnt in dessen schizophrene Fantasie und liefert stattdessen eine Gesellschaftsstudie ab, die einen kalt lassen muss. Die dargestellten Yuppies vertreten auch heute noch die völlig sinnentleerte Oberschicht und das Ziel des Films ist einfach aber konsequent umgesetzt worden: Der Zuschauer soll Ekel und Abscheu gegenüber dieser realitätsfremden Welt empfinden und vielleicht auch ein wenig Mitleid mit Menschen wie Bateman, die ihr Innerstes verleugnen.
Der durchaus vorhandene schwarze Humor übertüncht diese Makel aber mit Bravour - Christian Bales ironisch emotionslose Figur hat mich immer wieder zum schmunzeln und kaputt lachen gebracht - einfach der absolute Wahnsinn in Person und der absolute Wahnsinn was Bale hier eindrucksvoll gezeigt und dargestellt hat.
"American Psycho" ist nur selten wirklich spannend und schon gar nicht sonderlich actionreich, aber hier wird eindrucksvoll eine oberflächliche Menschenwelt ohne Humanität gezeigt, die wir uns selbst verkonsumiert haben...
...und Patrick Bateman ist der ungeschönte Spiegel unserer Selbst, fabelhaft von Christian Bale präsentiert.
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pischti Mon, 01 Apr 2013 19:27:30 -0000
Antwort löschenIch fand das Buch kacke, da auf gefühlten 50 Seiten stand, was jeder der einzelnen Volldeppen gerade im Restaurant gefressen hat. Der Film war dagegen eher mein Fall. Ich wäre punktetechnisch mit Dir wahrscheinlich gleich ^^ Schöne Kritik übrigens, der Schreibstil gefällt mir.
Poor Boy Tue, 02 Apr 2013 06:43:12 -0000
Antwort löschenHerr Bale zeigte hier was er meiner Meinung nach am besten kann,emotionsloses Schauspiel ;-)
WZRDOnTheMoon Tue, 02 Apr 2013 21:11:04 -0000
Antwort löschenJa, aber, für die Rolle des Patrick Bateman passt sein 'emotionsloses' Schauspiel einfach wie die Faust aufs Auge, einfach wie für ihn gemacht und das fand ich doch schon bemerkenswert, so arg emotionslos zu spielen oder auch 'spielen zu können' - passt einfach :)
"Garden State" kann weder eine wirkliche Handlung aufweisen, noch gibt es irgendeinen Höhepunkt oder immens wichtige Szenen - auch wird nicht Spannung aufgebaut oder ein verzwicktes Szenario eingeläutet, um den Zuschauer zu unterhalten - der Film entfernt sich dadurch zum Glück deutlich von den Hollywood-Blockbustern und eröffnet eine ganz eigene Riege in der Sparte 'Independent'…
"Garden State" kann weder eine wirkliche Handlung aufweisen, noch gibt es irgendeinen Höhepunkt oder immens wichtige Szenen - auch wird nicht Spannung aufgebaut oder ein verzwicktes Szenario eingeläutet, um den Zuschauer zu unterhalten - der Film entfernt sich dadurch zum Glück deutlich von den Hollywood-Blockbustern und eröffnet eine ganz eigene Riege in der Sparte 'Independent'.
In "Garden State" wird einfach nur ein Stück aus dem Leben eines Menschen erzählt, das vielleicht durch die zum Teil recht lustigen und skurrilen Dialoge auch etwas von der sonstigen Realität abweicht, sich aber trotzdem wie das einfache Leben selbst präsentiert: es wird auf Details geachtet, kleine, sinnlos erscheinende Dinge sind es, kein überschwänglicher Pathos, keine bahnbrechenden und psychischen Erkenntnisse, keine eindeutige Moral der Geschichte und keine perfekt abgestimmten Dialoge - einfach nur das recht normale Dasein eben.
Das so etwas auch gut funktioniert und sich nicht komplett in Belanglosigkeit verliert, liegt vor allem auch an den Schauspielern - Zach Braff muss gar mal nicht allzu vielseitige Seiten zeigen, aber dadurch, dass das Ganze nicht überdramatisiert pathetisch, traurig oder überschwänglich ist, wirkt das Dargestellte nicht übertrieben und nichtsdestotrotz intensiv. Natalie Portman ist hier fast eine Klasse für sich - ihr kauft man fast jede Mimik, jedes Gefühl und die kleinen Macken einfach ab. Auch Peter Saarsgard liefert eine überzeugende Vorstellung ab und schafft es den Zuschauer über seinen Charakter lange Zeit im Dunkeln zu halten, was ihn noch vielschichtiger und spannender macht.
Alles in allem ist Zach Braffs "Garden State" ein interessanter, ruhiger, origineller sowie bewegender Film über alles und doch nichts - einfach über das Leben - und das durch eindrucksvolle schauspielerische Leistungen doch recht überzeugend.
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Mit "Die Verurteilten" hat Regisseur Frank Darabont eine meisterhafte Verfilmung abgeliefert - die Story wird wunderbar erzählt und baut Handlung sowie Intensität und Eindringlichkeit geschickt Stück für Stück auf - dabei wird die Geschichte auf eine zuvor selten da gewesene emotionale Art und Weise erzählt, so dass ich die komplette Laufzeit in den Bann des Werkes gezogen wurde - die…
Mit "Die Verurteilten" hat Regisseur Frank Darabont eine meisterhafte Verfilmung abgeliefert - die Story wird wunderbar erzählt und baut Handlung sowie Intensität und Eindringlichkeit geschickt Stück für Stück auf - dabei wird die Geschichte auf eine zuvor selten da gewesene emotionale Art und Weise erzählt, so dass ich die komplette Laufzeit in den Bann des Werkes gezogen wurde - die 142 Minuten vergehen dabei wie im Flug. Mit der bedrückenden und ausweglosen Atmosphäre des Gefängnisses, die Darabont großartig eingefangen und wiedergespiegelt hat, wird die tolle Stimmung des Films noch zusätzlich intensiviert und verstärkt - dabei ist der Film von Anfang bis Ende super erzählt und atemberaubend in Szene gesetzt worden und kann den Zuschauer somit bis zuletzt an den Film binden. Die Freundschaft zwischen Andy und Red wirkt sehr authentisch und ist besonders stark inszeniert wurden - Tim Robbins verkörpert dabei den unschuldig in Gefängnis sitzenden Andy Dufresne hervorragend und liefert die wohl beste Leistung seiner Karriere ab - Oscar-würdig, wie er die innere Verzweiflung unschuldig im Gefängnis zu sitzen, die Qualen der Vergewaltigung der Mithäftlinge, aber auch die Hoffnung auf ein neues Leben nach dem Freiheitsentzug auf die Leinwand bringt - Morgen Freeman kann als Mithäftling Red und Andys Freund ebenfalls durchgehend überzeugen, er liefert eine charakteristisch herausragende Leistung ab und trägt mit Tim Robbins den Film fast im Alleingang. Das sehr bewegende und etwas überraschende Ende, das den Zuschauer mit Sicherheit wahrlich mitfühlen lässt, ist zudem inständig, bewegend und einfach eindringlich inszeniert - wie dieses gesamte Meisterwerk.
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Rob Stark Sat, 30 Mar 2013 19:20:31 -0000
Antwort löschenIch höre nur Gutes von dem Film und jeder kann ihn mir empfehlen. Traurig, dass ich so einen Film noch nicht gesehen habe. Er ist in meiner Liste ganz oben, doch irgendwie komme ich nicht dazu. Habe hier noch so viele Andere rumfliegen und müsste ihn mir erstmal besorgen.
WZRDOnTheMoon Sat, 30 Mar 2013 21:51:31 -0000
Antwort löschenDann würd ich mir den mal ganz schnell besorgen! - es lohnt sich (bestimmt) ;)
Martin Oberndorf Sun, 31 Mar 2013 18:54:41 -0000
Antwort löschenDer Film ist echt verdammt gut!
Ob er es verdient hat, Platz 1 auf iMDb zu sein, sei dahingestellt, aber er ist wirklich vollständig überzeugend!
Als marode wirkender Schriftsteller mit Augenringen tritt Bradley Cooper in "Ohne Limit" einen einzigartigen Drogentrip an - Idee sowie Message sind gar nicht so schlecht und die visuelle Umsetzung ist ausgesprochen gut gelungen. Die ausgedehnten Drogentrips, die bald weitaus mehr Raum einnehmen als die nüchternen Zeitabschnitte, sind rasant, interessant und spannend inszeniert. Bradley…
Als marode wirkender Schriftsteller mit Augenringen tritt Bradley Cooper in "Ohne Limit" einen einzigartigen Drogentrip an - Idee sowie Message sind gar nicht so schlecht und die visuelle Umsetzung ist ausgesprochen gut gelungen. Die ausgedehnten Drogentrips, die bald weitaus mehr Raum einnehmen als die nüchternen Zeitabschnitte, sind rasant, interessant und spannend inszeniert. Bradley Cooper macht eine gute Figur, wobei ihm die reizvolle Rolle als abgehalfterter Schriftsteller durchaus mehr stand, als die des souveränen und übermächtigen Geschäftsmannes. Die Story fängt stark an, baut dann aber mit der Zeit immer weiter ab, der vermeintliche Showdown sackt schnell ab und die gesamte Entwicklung der Handlung passt immer mehr in ein typisches Hollywood-Raster - das meiner Meinung nach zu schnell herbeigeführte und unzureichend aufgeklärtes Ende lässt ebenfalls ein wenig zu wünschen übrig.
Insgesamt ist "Ohne Limit" zwar durchaus unterhaltsam, recht frisch und spannend, aber dennoch verliert der Film nach einer bestimmten Zeit das gewisse Etwas, dass er zu Beginn noch hatte - auch der routinierte Robert de Niro kann da als ruhmsüchtiger und machtgieriger Geschäftsmann Carl van Loon nicht all zu viel daran ändern, da er zusammengefasst kein sehr gutes Bild abgibt und deutlich unter seinem schauspielerischen Niveau spielt.
Vielleicht kann man sich ja als Zuschauer die negativeren Dinge einfach schön denken - vielleicht sogar ohne eine dieser kleinen Superpillen..
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Vertigo - Aus dem Reich der Toten und 8 weitere ...
WZRDOnTheMoon vorgemerkt Fri, 29 Mar 2013 08:14:45 -0000
Gästebuch
based_god Sun, 19 May 2013 13:09:44 -0000
Hallo du wzrd :) wie fandste eigentlich indiecud? Warst du auch ein wenig enttäuscht?
taylortheman Thu, 11 Apr 2013 16:54:28 -0000
Einen wirklich sehr guten Filmgeschmackt, der sich sogar mit meinem zu 89% deckt. Würde mich über ein paar interssante filmwissen dialoge freuen :)
mario.scheller.5 Mon, 01 Apr 2013 20:38:16 -0000
Hallo, hab sehr gerne deine Anfrage angenommen und würde dir auf anhieb einen meiner Lieblingsfilme empfehlen: Donnie Darko!! Der muss gesehen werden! :D Grüße und auf gute Kommentare und Likes!! ;)
Chris12zero Tue, 26 Mar 2013 18:56:01 -0000
Ups, hast ja "Fight Club" längst gesehn, welch Überraschung^^
Dann sei dir auf jeden Fall "Sin City"/"Die Verurteilten"/"Sieben" und "Der Pianist" ans Herz gelegt!! ;-) ..sind alles wahre Lieblinge von mir!! :-)
Grüüüüßeeee^^
deevaudee Wed, 13 Mar 2013 18:55:41 -0000
Ist somit genehmigt. ;) Auf gute Bewertungen und Hinweise. cu
mundafinga Mon, 11 Mar 2013 09:14:00 -0000
Danke, gerne angenommen! ;)
Hab auch schon 1-2 interessante Filme bei dir entdeckt, die mir noch nicht untergekommen waren bisher... :)
lg
based_god Wed, 06 Mar 2013 21:55:05 -0000
Sehr gerne angenommen. Gute Kommentare und zwei meiner Lieblingsalben im Nicknamen...^^
cpt. chaos Wed, 06 Mar 2013 07:00:43 -0000
Deine Anfrage ist natürlich gerne angenommen!
Mit deinen Bewertungen und Kommentaren werde ich mich nachher mal ausgiebig befassen. ;o)
Murphante Sun, 03 Mar 2013 00:06:58 -0000
Fleißig hier am sammeln der gute Jung ^^
Auch von mir eine Annahme deiner Anfrage ;-)
Hauptsache wir texteln auch dann mal ein paar Kommis auch untereinander aus?!
Gruß
der morphiiii
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"Corpse Bride - Hochzeit Mit Einer Leiche" ist ein atmosphärisches Stop-Motion-Abenteuer, mit dem Tim Burton einmal mehr sein Talent als meisterlicher Erzähler unterhaltsamer und extravaganter Schauermärchen beweist - er schuf eine in das Reich der Lebenden und das der Toten geteilte Welt, die jede auf ihre Art herrlich düster gestaltet wurden. Während an der Erdoberfläche gesellschaftliche…