Xebeche - Xebeches Kommentare zu Filmen

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Xebeche
über Zweiohrküken

0.0Hassfilm

Würde gerade am liebsten in den Fernseher treten... Der Gipfel der Frechheit ist allerdings die Tatsache, dass (in der heutigen Zeit) vollkommen harmlose Filme wie "Manche mögen's heiß" eine FSK 16 Freigabe haben, wohingegen solch filmischer Schund FSK 12 hat und vom "Muschilecken" und "Oralsex bis zum Ende" schwallern darf.

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Xebeche

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Eine berechtigte Frage, auf die ich keine zufriedenstellende Antwort habe. Läuft aber eher nebenbei mit und schenke dem Müll daher meistenteils nur mit einem Auge und Ohr Beachtung.


Acry

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Nur, wenn man ab und zu auch schlechte Filme sieht, weiß man die guten zu schätzen ^^


Xebeche
über Le Havre

8.0Ausgezeichnet

„Ich habe mich schon immer gefühlt, als wäre ich etwas aus der Zeit gefallen. Ich mag keine modernen Gebäude, ich mag keine modernen Autos und ich mag auch die moderne Gesellschaft nicht besonders. Ich war immer schon etwas nostalgisch.“
(Aki Kaurismäki)

Dieses Zitat stammt aus einem ebenso aufschlussreichen wie amüsanten Interview mit dem Titel „Die Gummi-Ente ist mein Rosebud“ aus dem Jahr 2004. Sieben Jahre später zeigt Kaurismäki seine nostalgische Ader in LE HAVRE, indem er seinen Film in der Gegenwart mit Requisiten aus der Vergangenheit spielen lässt. Dieser Habitus jedoch ist keineswegs neu in seinen Filmen. Schon TATJANA (1994) ist ein „Film aus der Gegenwart in der Ausstattung der Vergangenheit“ so Kaurismäki. Auch LA VIE DE LA BOHÈME, quasi der Vorgänger von LE HAVRE, zeichnet ein nostalgisches Bild von Paris. Ein Paris, das Kaurismäki „das alte, noch nicht mcdonaldisierte Paris“ nennt.

Allerdings war es vorher niemals so radikal wie in seinem neuesten Werk. Telefone mit Wählscheiben tauchen neben Handys auf, Antiquierte Radios neben Euro-Banknoten. Aber Kaurismäki ist geschickt: Nach der Eingangsszene mit Noir-Charakter der 40er/50er Jahre sind es die Handys, Euroscheine und Polizisten mit modernster Ausrüstung, die seltsam fehl am Platze wirken. Wärmer und gemütlicher sind das pittoreske Stadtbild (es kommt wohl nicht von ungefähr, dass Kaurismäki in der französischen Hafenstadt gedreht hat) und Kommissar Monet, der mit Hut und Mantel direkt den 50ern entsprungen zu sein scheint.

LE HAVRE ist vielleicht nicht der beste Film des Finnen, aber er ist sein menschlichster und eine Klimax seines bisherigen Schaffens. Auf einmal erleben wir eine Hauptfigur, wie immer selbst ein Außenseiter der Gesellschaft, die sich nicht nur selbst helfen muss, sondern auch – fern aller Lethargie und Desillusion – in der Lage ist, einem noch ärmeren Menschen Hilfe zu geben. Schuhputzer und Ex-Bohemien Marcel (LA VIE DE LA BOHÈME) nimmt sich selbstlos eines Flüchtlingskindes an, ungeachtet der zu erwartenden Schwierigkeiten, ungeachtet seiner Geldsorgen, trotz der Sorgen um den Gesundheitszustand seiner Frau. Das ist Altruismus in reinster Form. Ein Gegenentwurf zur Gleichgültigkeit der heutigen Gesellschaft, ein Plädoyer für Solidarität. LE HAVRE als naiv und verklärend zu bezeichnen, wäre falsch. Er ist einfach nostalgisch mit einer Schwermut, die Hand in Hand geht mit Zuversicht und niemanden traurig macht. Ganz im Gegenteil.

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Xebeche
über Sucker Punch

7.5Sehenswert

Nach den Enttäuschungen „300“ und „Watchmen“ waren meine Erwartungen an „Sucker Punch“ ziemlich niedrig… und yessss... übersprudelnd ohne Ende, ein visuelles „Strotzwerk“, ein CGI-Explosion, ein Videospiel nur zum Ansehen, eine dämliche Geschichte, ein einziger Aberwitz… alles was mir nicht gefällt, gefiel mir und ich weiß nicht warum. Videospiele interessieren mich nicht (mehr), leichtbekleidete Film-Mädels vernebeln meinen Eindruck (längst) nicht (mehr), weil da kenn ich ganz andere Filme mit Mädels, wo gar keine Kleidung drin vorkommt und außerdem sind wasserstoffblonde Püppchen auch nicht so mein Ding, aber das hier (also der Film) hat mich bestens unterhalten und ich schieb’s solange auf die niedrige Erwartungshaltung - denn „die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet“ hat der Franzose AdSE gesagt - bis eine Ursachenforschung andere Ergebnisse zu Tage bringt.

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Xebeche
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Am 24.02 DVD VÖ von "Gandu". Das wird mein erster indischer Film, den ich in voller Länge genießen werde (so hoffe ich jedenfalls)!^^ Meine Bollywood-Erfahrungen auf RTL2 waren kurze masochistische Erlebnisse.

http://www.bildstoerung.tv/blog/?page_id=166

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Xebeche
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... “sehr unsympathische Charaktere. Diese Typen sind böse.”

Sein Wikinger-Film dürfte das gleiche werden wie Apokalypto, nämlich ein kurzweiliger Film mit einigen Qualitäten aber leider auch bitterem Beigeschmack. Nachdem die zu menschlichen Gefühlen unfähige Horde von Barbaren genug gesoffen, vergewaltigt und (sich gegenseitig) abgeschlachtet hat, kommen ein paar bereits christianisierte Nordmänner und bringen Zivilisation. Eine solch eindimenionale und undifferenzierte Darstellung ist wie schon in seinem Maya-Film leider zu befürchten. Das an sich würde nicht unbedingt stören (ist ja nur ein Film), wenn er nur nicht diese verzerrten Ansichten als authentisch verkaufen würde.

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Rukus

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Ist durchaus möglich. Wenn das auf eine Christianisierungs-Lobhudelei hinaus läuft, wird mit dem Film entsprechend abgerechnet.


Xebeche
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Schöne Top 7 mit nachvollziehbaren Platzierungen. Vermisse trotzdem Jarmuschs "Night On Earth".

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alex023

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Jaja geh heim :P


geheimer333

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Hör auf geh heim zu sagen, nur weil ich meine Lieblingsfilme verteidige :D


Xebeche
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"Ich hatte Kinski mein Drehbuch geschickt und zwei Nächte darauf weckte mich das Telefon um drei Uhr morgens. Ich wusste erst gar nicht, was los war, denn ich hörte nur unartikulierte Schreie am anderen Ende der Leitung. Es war Kinski. Nach etwa einer halben Stunde ließ sich aus den Schreien herausfiltern, dass er von dem Drehbuch begeistert sei und dass er Aguirre sein wolle."

In der Tat eine mehr als lohnende Doku. Dass es hier und da etwas überzogen ist, macht sie nur noch amüsanter.

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Xebeche
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Ich habs eigentlich für die gestrige "News" geschrieben und gepostet, aber iwie passt es hier auch.

Und schon sinds hier 100 Kommentare. Der völlig belanglose Artikel bekommt also doch wieder die gewünschte Aufmerksamkeit, Ziel erreicht! Wenn man oben rechts in die Suchfunktion „Twilight“ eingibt, heißt es nach 2 x scrollen „656 weitere News“.
656 allein für Twilight! Da kommt selbst Inception mit knapp 200 lange nicht heran. Das Problem ist ja nicht die Zahl an sich, sondern wie viele dieser News auch tatsächlich einen gewissen Informationsgehalt haben! 10 %? Das ist sehr wahrscheinlich noch eine wohlwollende Zahl! Aktuelle Kinofilme wie Die Höhle der vergessenen Träume, Gott des Gemetzels, Die Haut in der ich wohne, Meek’s Cutoff bekommen bestenfalls mal 1 eigene News. Sonst werden sie mal hier und da kurz erwähnt! Wenn überhaupt… Und das ist das Traurige hier! Und was sollen sogenannte Argumente wie „Wenn euch das nicht interessiert, dann lest es doch nicht“? Wenn die Berichterstattung einer Tageszeitung immer unbefriedigender wird, abonniere ich sie auch nicht mehr. Auch wenn eine Trennung schwerfällt.

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doctorgonzo

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Thanks for sharing my emotions.


chs88

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Exakt


Xebeche
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Das ist wohl die überflüssigste News, die mir bisher hier untergekommen ist! Was soll das? Bietet keinen Mehrwert, ist nicht witzig, ist gar nichts. Das ist schlimmer als Bildzeitungs-Niveau, das ist Pro7-taff-Niveau oder RTL Exclusiv!!!

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kyote

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Oh, seit wann sind genannte Quellen ironisch?


Xebeche

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Oh, die Gemeinsamkeit ist die Überflüssigkeit. Die 3 Nanogramm Ironie in dieser News helfen da auch nichts mehr!


Xebeche
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Unbedingt zu erwähnen ist Krzysztof Kieślowskis "Ein kurzer Film über das Töten". Und "Ein kurzer Film über die Liebe" natürlich, ach was, sein ganzer "Dekalog"!

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Xebeche
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Dieser Text macht die Filmreihe für mich nur noch abstoßender.

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Xebeche
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Wer den noch nicht kennt: unbedingt schauen, der ist zeitlos gut! Auch wenn's eine Parodie ist, hier sind Vampire noch Vampire. Ein Film mit angemessenem erotischem Subtext, der auch als Reflexion auf die sexuelle Revolution der 60er funktioniert.

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Xebeche
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Das ist kein Vampir, das ist Michael Jackson.

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WhatTheFudge

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he he he.


KokoBanana

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Sieht echt so aus.


Xebeche
über die Serie Heidi

Du... Großvatr? - Joa, Heidi? - Großvatr, sag eimoal: Warum heißt der Ziegenpetr denn eigentlich Ziegenpetr? - Joa, Heidi... des erklär ich dia, wenn'd erwoachsen bist!

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Xebeche
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Conan ist ca. 300 Mal sympathischer, unterhaltsamer, besser!

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Xebeche
über Salma Hayek

45 seit heute und heißer als so manche 20-jährige.

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Xebeche

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Aber du glaubst doch nicht alles, was du hörst, oder? ;)


Chrisetoph

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Liebling, ich muss sagen, du hast die Haut einer 17-jährigen... Orange.


Xebeche
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Der Western ist nicht tot, der Western ist kein Zombie. Dass seine große Zeit lange vorbei ist, ist nichts Neues. In den vergangenen zwanzig Jahren sind immer wieder Western herausgekommen, wenige zwar, aber dafür alle solide bis ausgezeichnet, von vereinzelten Ausnahmen abgesehen. Besser so, als Produktionen am laufenden Band, wobei man unter zehn schlechten einen guten findet, denn das wäre der wahre unrühmliche Abgesang.

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Xebeche
über Bin-jip

9.5Herausragend

Was soll man über einen Film sagen, der selbst nur weniger Worte bedarf? Was mag man viele Worte verlieren, wenn man einen Film gesehen hat, in dem Worte fast nur in Aggression, aus Unverständnis, in Angst oder Trauer gesprochen wurden? Wie will man einen Film diskutieren, wenn eine rationale, nüchterne Auseinandersetzung so unpassend wirkt, weil sie dem Zauber, der ihm innewohnt, abträglich erscheint? Was muss man noch erklären, wenn drei Worte, die in vermeintlicher Endgültigkeit so oft, so schnell, so unbedacht, so leer dahingesagt, nie wahrhaftiger klangen? Welcher Worte kann man sich bedienen, wenn sich die perfekte Harmonie gar nicht im Wort, sondern in einer Zahl versinnbildlicht? Warum sollte man noch Worte verwenden, wenn die Wahrheit gar nicht im Gesprochenen liegt? Bin-Jip ist einfach ein traumhaft schönes Inbild cineastischer Poesie.

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Xebeche
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SOLCHE Texte will man bei dieser Aktion lesen... und keine Inhaltsangaben. Sehr gut!

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Xebeche
über Psycho

3.0Schwach

Was sich noch Jahrzehnte später bewährt, bedarf keiner Neuauflage. Einen Hitchcock neu zu verfilmen mag für ambitionierte Regisseure reizvoll sein, scheint aber von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Auch wenn sich ein sehr talentierter Filmemacher wie Gus van Sant, der mehrmals bewiesen hat, dass er wirklich kann, an ein solches Thema heranwagt. Das sind die enttäuschenden Erkenntnisse, die am Ende bleiben. Die sehr düstere Atmosphäre des Originals vermag der Film höchstselten zu erreichen und Vince Vaughn, dem die Präsenz Anthony Perkins fehlt, ist in der Psychopatenrolle schlichtweg falsch besetzt. Selbst William H. Macy, der eigentlich in allen seinen Rollen sehr zu schätzen ist, wirkt hier alles andere als überzeugend. Ein Remake, das in seiner "Fast 1:1 Kopie" nicht nur überflüssig, sondern leider auch schwach ist.

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Isolation

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Jep, wahre Worte.