Die besten Dokumentarfilme aus Spanien

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Beste
  1. CL (2015) | Dokumentarfilm
    Der Perlmuttknopf
    6.6
    7.6
    93
    14
    Dokumentarfilm von Patricio Guzmán.

    Der Perlmuttknopf (OT: El botón de nácar) ist ein Film von Regisseur Patricio Guzmán, der auf der Berlinale 2015 seine Premiere feierte.

  2. ES (2003) | Dokumentarfilm
    6.8
    5.3
    35
    8
    Dokumentarfilm von Oliver Stone mit Oliver Stone und Fidel Castro.

    Oliver Stone setzt mit diesem eindringlichen Portrait von Fidel Castro seine Leidenschaft für die großen amerikanischen Themen fort. In großartigen Filmen wie "Platoon", "Geboren am 4. Juli" und "JFK" hat er bisher seinen Finger stets in die Wunden der amerikanischen Politik gelegt und das gesellschaftliche Selbstverständnis der Amerikaner hinterfragt. In "Comandante" trifft Oliver Stone auf Fidel Castro und hat drei Tage Zeit, dem Mythos dieses Mannes und seiner Politik auf die Spur zu kommen. Im Verlauf von zahlreichen aufschlussreichen Gesprächen erzählt Castro freimütig über seine Jugend, seinen Aufstieg zur Macht und darüber, wie er den gegenwärtigen Zustand seines Landes sieht. Durch die private Gesprächsatmosphäre zeichnet sich allerdings auch ein Bild des Privatmannes Castro ab, der Sophia Loren verehrt, "Titanic" leider nur auf Video gesehen hat und gesteht, niemals beim Psychiater gewesen zu sein, da dafür einfach nie Zeit war. Dabei verliert Stone aber nie die zu Grunde liegende Fragestellung aus den Augen: Wie konnte Castro als unbequemer Widersacher der Supermacht USA über vier Jahrzehnte lang die Stirn bieten?

  3. 6.9
    6.6
    39
    5
    Doku-Drama von Raúl de la Fuente und Damian Nenow mit Miroslaw Haniszewski und Vergil J. Smith.

    Der Animationsfilm Another Day of Life beleuchtet halbdokumentarisch den angolanischen Bürgerkriegs aus der Perspektive des Kriegsreporters Richard Kapuscinski im Jahr 1975.

  4. ES (2006) | Biopic, Dokumentarfilm
    5.4
    5.6
    42
    10
    Biopic von Douglas Gordon und Philippe Parreno mit Zinédine Zidane.

    2006 feierte in Cannes ein Film Premiere, der mit 17 Kameras während eines einzigen Fußballspiels entstanden ist. Doch im Vordergrund steht nicht das Spiel, sondern allein ein Protagonist - Zinédine Zidane. Das 90-minütige Porträt ist eine faszinierende Hommage an die Eleganz, mit der dieser außergewöhnliche Mann über den Platz tänzelte. Atemberaubend schöne Bilder und der Soundtrack von Mogwai schaffen eine einmalige, höchst persönliche Atmosphäre. Interessant ist vor allem auch das Ende, des vor der WM 2006 im Bernabeu-Stadion gedrehten Films: Es nimmt "die" Szene der Weltmeisterschaft vorweg ...

  5. AT (2012) | Dokumentarfilm, Biopic
    6.3
    6.1
    36
    6
    Biopic von Wolfram Huke.

    In einer Welt, die vor Liebe, Sex und Zärtlichkeit nur so strotzt, fühlt sich Wolfram Huke wie ein Love Alien.

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  7. CU (2005) | Dokumentarfilm
    ?
    2
    Dokumentarfilm von Camila Guzmán Urzúa.

    Kuba - ein Land, das noch immer polarisiert. Für die einen der letzte Hort ihrer Hoffnungen auf die "sozialistische Utopie", für andere ein Ort ständiger Menschenrechtsverstöße. Kubas "goldene Zeit" waren die siebziger und achtziger Jahre: die Wirtschaft florierte, der Sozialismus erblühte, das Leben ein Zuckerschlecken. Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks geriet auch die kubanische Wirtschaft ins Trudeln, und mit dem Abbau vieler sozialer Errungenschaften und dem Aufkommen einer kapitalistischen Schattenwirtschaft erodierte der Glaube der Kubaner an den Sozialismus. Die Dokumentarfilmerin Camila Guzmán Urzúa wuchs in den achtziger Jahren in Kuba auf. Ihr Film zeichnet ein wehmütiges Bild verlorener Ideale von sozialer Gleichheit, Erfüllung aller Grundbedürfnisse durch den Staat und einer Leichtigkeit des Lebens, die einer tiefgreifenden Desillusionierung gewichen ist.

  8. DE (2006) | Dokumentarfilm
    6.8
    2
    2
    Dokumentarfilm von Lucia Palacios und Dietmar Post.

    Der Film handelt on fünf amerikanischen Soldaten, die während des Kalten Krieges in Deutschland stationiert waren. Sie gründeten eine Band mit dem Namen "Monks", und warenmit dieser ein Wegbereiter für viele Musikrichtungen, die erst lange Zeit später populär wurden.

  9. ES (2005) | Dokumentarfilm
    ?
    2
    Dokumentarfilm von Manel Mayol.

    "Abschalten! - Apaga y vámonos" befasst sich mit den Auswirkungen eines gigantischen Staudammbaus am BíoBío-Fluss in Chile auf die indigene Kultur der Pehuenche-Mapuche. Ihr Stammesgebiet wurde unter der angestauten Wasserfläche begraben. In klaren Worten analysieren Repräsentanten der Mapuche ihre Lage zwischen IWF, Weltbank und postkolonialen Strukturen und leiten daraus ihr Recht zum Widerstand ab. In Chile entsteht seit 1991 das weltweit drittgrößte Staudammprojekt mit sechs Staustufen. Bauträger ist das spanische Privatunternehmen "Endesa", das den gesamten BíoBío-Fluss - etwa 500 km südlich von Santiago de Chile gelegen - vom chilenischen Staat erworben hat. Mit dem Bau der zweiten Staustufe, "Ralco" genannt, waren das Stammesland und die Kultur der indigenen Bevölkerung der Pehuenche-Mapuche dem Untergang geweiht. Weder die Inka noch die jahrhundertelange Besatzung durch spanische Kolonialherren hatten die stolzen Indigena von ihrem angestammten Land vertreiben können. Jetzt liegen ihre Friedhöfe und heiligen Kultstätten unter der Wasseroberfläche des gestauten Flusses begraben.

  10. AR (1999) | Dokumentarfilm
    ?
    2
    Dokumentarfilm von Fernando Birri.

    Eine neue Vision amerikanischer Geschichte vom Beginn bis zum Ende des letzten Jahrhunderts. Geschichte und Geschichten des gesamten amerikanischen Kontinents werden erzählt, verwoben mit Legenden, einzigartigen historischen Dokumenten und Sittengemälden. Ein Mosaik aus Kunst und Kultur, Politik und Wirtschaft. Die offizielle Geschichte, so sieht es der Regisseur Birri, ist ein Schrank, in dem die Machthaber ihre alten Verkleidungen aufbewahren. Die reale Geschichte dagegen, die lebendige Erinnerung lebt und atmet in den Straßen und auf den Feldern. So wie Galeano nicht zu sagen vermag, zu welcher literarischen Gattung sein Werk genau gehört, so sprengt auch der Film das Genre Dokumentarfilm. Ein von Walter Tournier konzipiertes Puppentheater als dramaturgischer roter Faden erzählt von Miguel Mármol aus El Salvador, der als Personifizierung Lateinamerikas gilt: immer lebendig, auch nach mehrfachem Tod, ein Künstler des Überlebens, dank seines beharrlichen Willens, dem Zugriff von Macht zu widerstehen.

  11. DE (2006) | Dokumentarfilm
    6.2
    2
    Dokumentarfilm von Ines Thomsen.

    Winter am einsamen Stadtstrand von Barcelona. Die Wellen kommen und gehen. Der fast neunzigjährige José joggt durch den Sand und Paulina, eine gehbehinderte alte Dame, singt kubanische Boleros aus ihrer Jugend im eisigen Meer, während ihre Krücke am Ufer wartet. Der achtzigjährige Antonio sitzt auf seinem selbst gemauerten Thron auf der Mole und lässt seinen Blick über die See schweifen. Die Protagonisten dieses Films stehen am Ende ihres Lebens. Sie sind Teil einer älteren Strandgemeinschaft, deren Leidenschaft sie jeden Morgen zum Meer zieht. Über einen langen Zeitraum folgt der Film diesen liebenswerten, humorvollen und überaus lebendigen Individualisten, die hier Wind, Wetter und Zeit trotzen und nimmt Teil an ihren Liebes- und Alltagsgeschichten. Die Kamera verlässt dabei nie den Strand, der als natürlicher Lebensraum dieser Menschen erscheint. Er wird Schauplatz einer rituellen Begegnung mit dem Meer, dessen Rhythmus den Film prägt.

  12. AT (2007) | Dokumentarfilm
    ?
    1
    Dokumentarfilm von Nino Leitner.

    Mit schätzungsweise über vier Millionen Kameras ist Großbritannien mit großem Abstand das am meisten videoüberwachte Land der Erde. Jeder Bürger von London wird etwa 300 mal pro Tag von Überwachungskameras aufgezeichnet. Wie kam es ausgerechnet in George Orwells Mutterland so weit? Warum haben andere Länder die derart massive Überwachungsstrategie nicht kopiert, wenn sie tatsächlich so effektiv ist, wie das Home Office und die Polizei behaupten? Werden wirklich Verbrechen verhindert, oder wurde "CCTV", wie die Videoüberwachung auf den britischen Inseln genannt wird, nur als Placebo gegen eine diffuse Angst vor dem Verbrechen in der Bevölkerung eingeführt? Spielten schlussendlich gar anders gelagerte Interessen bei der Einführung eine Rolle? Beim Versuch, Fragen wie diese zu beantworten, dringt Nino Leitners Dokumentarfilm "Every Step You Take" tief in ein fast gänzlich britisches Phänomen vor: flächendeckende Videoüberwachung. Der Film vereint Interviews mit britischen Überwachungsforscher Clive Norris, dem stellvertretenden Chef der British Transport Police, Andy Trotter, einem Sprecher der größten britischen Bürgerrechtsorganisation, Liberty, dem Manager der öffentlichen Videoüberwachung in Southampton, Experten auf dem Gebiet der Verkehrsüberwachung und vielen mehr. Die Situation wird der in Österreich gegenübergestellt, einem sich in letzter Zeit schnell aufrüstenden "Entwicklungsland" in Sachen CCTV. Hier finden unter anderem Dr. Hans Zeger von der ARGE Daten und der in England lebende österreichische Journalist und Musiker Robert Rotifer Gehör. Investigative Nachforschungen offenbaren Geheimnisse, die für jeden kritisch denkenden Europäer besorgniserregend sein werden.

  13. ES (2005) | Dokumentarfilm
    ?
    1
    Dokumentarfilm von Jordi Llompart.

    Im tiefen Herzen Afrikas stellt eine Gruppe unerschrockener Abenteurer einen Rekord auf: Eine Fahrt mit dem Schlauchboot über den gesamten Lauf des Nils, von seiner Quelle in Äthiopien bis zu seiner Mündung ins Mittelmeer - eine Strecke von über 5000 Kilometern.

  14. ES (2006) | Dokumentarfilm
    ?
    Dokumentarfilm von Pablo Iraburu und Harkaitz Martinez de San Vicente.

    Die Doku "Nömadak Tx" begleitet die beiden baskischen Musiker Igor Otxoa und Harkaitz Martinez de San Vicente, die ein antikes Percussion-Instrument spielen, auf ihrer Reise um die Welt.

  15. DE (2003) | Dokumentarfilm
    ?
    4
    Dokumentarfilm von Pedro Usabiaga mit Joseba Barandiaran und Alberto Carrillo.

    Das elegante Seebad San Sebastian an der baskischen Küste bietet den Hintergrund einer sommerlichen Reise auf den Spuren fünfzehn unwiderstehlicher junger Männer. Ein geheimer Garten atemberaubender Schönheit und maskuliner Ästhetik. Hier lebt und arbeitet der international bekannte spanische Fotograf Pedro Usabiaga. Für sein Intimes Tagebuch verwandeln sich Rudermatadore, Judomeister, Boxer oder Polizisten in Ikonen schwulen Begehrens. Aufregend verschmelzen sanfte Blicke und perfekte Körper zu einem Ganzen. Ein Schaudern ist zu spüren, wenn aus Aritz, Gorka, Lucio oder Carlos das Laster, das Verbotene, die Begierde spricht – sie ihren Narzissmus vor der Kamera ausleben.

  16. ?
    1
    Dokumentarfilm von José Ramón Da Cruz.

    Das Feuer von 1982 in Salvador Dalis Burg Púbol markierte das Ende eines Künstlers, der zu den kreativsten Köpfen des 20. Jahrhunderts gehört. Vierzig Jahre zuvor hatte Jean B. Mitticka, Freund und Feind Dalis, eine Reihe von prophetischen Briefen geschrieben, in denen er sieben Katastrophen vorhersah, darunter den Brand in Dalis Schlafzimmer und die nukleare Bombardierung von Hiroshima. Gibt es einen Zusammenhang?

  17. ES (2002) | Dokumentarfilm
    ?
    2
    Dokumentarfilm von Carlos Bosch und Josep Maria Domènech.

    Diese Dokumentation handelt von einer Gruppe von Kubanern, die ihre Heimat verlassen haben, um in den USA ihr Glück zu suchen.

  18. ES (2004) | Biopic, Dokumentarfilm
    ?
    Biopic von Albert Solé.

    Am 4. Mai 1936 wird Manuel Benítez Pérez in der Nähe von Córdoba geboren. Sein Vater stirbt während des Bürgerkrieges in einem von Francos Gefängnissen. Manuel besucht nie eine Schule und kommt früh mit dem Gesetz in Konflikt. Als Jugendlicher übt er den Kampf mit Stieren heimlich während der Nacht auf den Weiden eines Stierzüchters. Er zieht nach Madrid, wo er zunächst als Hilfskraft arbeitet. Er macht von sich reden, indem er als Espontáneo aus dem Zuschauerrang in die Arena springt und sich dem Stier entgegenstellt. Der junge Matador wird zur ersten Fernsehikone seines Metiers und zum Star in Spanien während des ausgehenden Franquismus. Er verdient ein Vermögen, der spanische Film jener Jahre klopft bei ihm an, Larry Collins und Dominique Lapierre veröffentlichen 1968 ihren Bestseller "Oder Du wirst Trauer tragen. Das fantastische Leben des El Cordobés". 1987 entsteht das ihm gewidmete Musical "Matador", welches Tom Jones in Großbritannien den ersten Top-Ten-Hit nach 15 Jahren beschert. Córdoba ehrt den großen Sohn der Stadt mit dem Ehrentitel Kalif, den zuvor der große Manolete getragen hat. Nachdem ein Espontáneo 1971 während eines seiner Kämpfe von einem Stier getötet wird, nimmt Manuel Benítez Pérez Abschied vom Stierkampf. Auf seiner Finca bei Córdoba züchtet er Toros und trainiert seinen Sohn, der sich anschickt, in die Fußstapfen des Vaters zu treten. Allerdings hat der Stierkampf seit den Tagen Pérez' und dem Ende der Diktatur auch in seiner angestammten Heimat an Popularität eingebüßt. Parallel zum Leben des Toreros erzählt der Dokumentarfilm mit Hilfe von Interviews und reichem Archivmaterial die Geschichte Spaniens der letzten 70 Jahre. Er berichtet von den Schrecken eines brutalen Bürgerkrieges, von der anschließenden Depression bis zur Wiederaufnahme des franquistischen Spaniens in die Staatengemeinschaft, vom beginnenden Wohlstand in den letzten Jahren der Diktatur, von der friedlichen Wandlung Spaniens in eine parlamentarische Monarchie und von den damit verbundenen neuen Freiheiten.

  19. ES (1958) | Dokumentarfilm
    ?
    2
    1
    Dokumentarfilm von Alberto Ancilotto.

    Erzählt werden die Abenteuer eines kleinen Waschbären, der seine Mutter und seine Geschwister verlässt, um die Welt zu erkunden. Im Wald macht er die verschiedensten Erfahrungen und Entdeckungen. Er hat Humor und beobachtet, wie andere Tiere sich ernähren. Auf seinem weiten Weg begegnen ihm noch Ameisen und Bienen, die er näher unter die Lupe nimmt. Doch auch Wind und Wetter zeigen sich in ihrer Bedeutung für das Leben im Wald. Nach zwei erlebnisreichen und aufregenden Tagen kehrt der Bär nach Hause zurück.

  20. CH (2010) | Dokumentarfilm, Biopic
    ?
    6
    1
    Biopic von Norberto López Amado und Carlos Carcas mit Deyan Sudjic.

    Die Entwürfe des Architekten Norman Foster bestechen durch ihre Logik und sind dabei nie langweilig. Die Reichstagskuppel in Berlin, der Hearst Tower in New York City, Hongkongs Flughafen Chek Lap Kok, der Viaduc de Millau über dem südfranzösischen Tarntal, das renovierte Grand Hotel Dolder in Zürich oder die in Bau befindliche Masdar City in Abu Dhabi sind architektonische und auch technische Meisterleistungen. Norman Foster entwarf mit seinem Architekturbüro diese Zukunftsvisionen, die wie Landmarken aus der Stadtlandschaft ragen. Auch als Designer hat er sich einen Namen gemacht. Das Tischsystem "Nomos" ist heute einer der Design-Bestseller des Architekten. "Nomos" bringt Fosters Arbeit auf den Punkt. Schönheit ist hier eine Frage der Logik. Der Arbeitersohn aus Stockport, nahe Manchester, begeisterte sich früh für Architektur und arbeitete nach Royal Air Force und Architekturstudium an der Yale School of Art and Architecture mit Richard Buckminster Fuller zusammen. Anschließend gründete er mit seiner Frau Wendy sowie Sue und Richard Rogers ein Architekturbüro. Der Film "Wie viel wiegt Ihr Gebäude, Mr. Foster" erzählt Norman Fosters Weg vom Arbeitersohn aus Stockport zum bekannten Architekten.

  21. ?
    2
    Dokumentarfilm von Juan Manuel Cotelo.

    Im Film La última cima geht es um das Leben eines katholischen Priesters, Pablo Domínguez, der im Jahre 2009 bei einem Kletterunfall ums Leben gekommen ist. Seine Familie, Freunde, Lehrer und Schüler kommen im Film alle zu Wort und erzählen über ihre persönlichen Erlebnisse mit Pablo. Aus diesen Berichten geht hervor, dass er eine humorvolle und lebhafte Person war. Er hat sich mit allen sehr gut verstanden: sowohl mit Kindern und Jugendlichen als auch mit älteren Leuten; mit Gläubigen und auch mit Atheisten. Durch kurze Interviews gibt der Film einen Einblick in die Meinung von Menschen zu Themen, die heute von modischen Vorurteilen betroffen sind, wie Priestertum, Kirche, Zölibat, Reichtum und Gebet.

  22. 6
    5
    2
    Dokumentarfilm von Jo Sol mit Lazlo Perlman.

    Laut einer Studie haben 68% aller deutschen Frauen und 20% aller deutschen Männer schon mindestens einmal den Orgasmus vorgetäuscht. Dunkelziffer unbekannt. Wir ahnen es alle. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der vorgetäuschte Orgasmus häufiger vorkommt als der echte. Und gut möglich, dass ein Großteil aller Frauen schon mal so getan haben, als ob - aus welchen Gründen auch immer. Aber auch die Männer sind hier keine Unbeteiligten. In "Fake Orgasm" geht es um diese eine entscheidende Frage. Es geht um das absolute Vergnügen, das unserem Sexleben zu Grunde liegt - und um noch vieles mehr. Der Künstler Lazlo Pearlman macht sich auf die Suche nach Antworten. Mit explosiver und geradezu orgiastischer Kraft trifft er mitten ins Zentrum eines der intimsten Themen, die uns Menschen beschäftigen. "Fake Orgasm" wirft unsere Vorstellungen, Vorurteile und Dogmen über Sex und Identität über den Haufen, geht neue Wege und führt zu erstaunlichen Erkenntnissen: War der ''echt''? Oder nicht? ... und was ist überhaupt ''echt''? Präsentiert und erzählt von dem herausragenden amerikanischen Konzept-Künstler Lazlo Pearlman, der als Autor, Performer und Regisseur durch seine vielfältige Arbeit den Themen Transgender und Transsexualität neue bahnbrechende Plattformen möglich macht.

  23. BE (2009) | Dokumentarfilm
    ?
    Dokumentarfilm von José Luis Peñafuerte.

    Im Jahr 2005 war der 30. Todestag des ehemaligen spanischen Diktators Franco. Die Ereignisse unter seiner Diktatur wurden lange Zeit unter einem Mantel des Schweigens versteckt, bis im Jahr 2007 ein neues Gesetz erlassen wurde, mit dem die spanische Regierung die Geschichte enthüllen, viele Tausende von Opfern des Franco-Regimes finden und entschädigen will, außerdem soll auf diese Weise ein abschreckendes historisches Andenken an die schlimmen Verbrechen dieser Zeit errichtet werden.

  24. ES (2001) | Dokumentarfilm
    ?
    Dokumentarfilm von Miguel Ángel Nieto.

    Zahlreiche Menschen aus Süd- und Mittelamerika wandern - legal oder illegal - in die USA ein, um sich den Traum von einem besseren Leben zu erfüllen. Sie haben ihr Land aus politischen, wirtschaftlichen oder familiären Gründen verlassen. Und im "Land der Freiheit" bilden sie durch starke Zuwanderung und hohe Geburtenraten inzwischen die größte Minorität. Trotz aller kultureller und sozialer Unterschiede zwischen Kubanern, Puertoricanern, Mexikanern, Salvadorianern und all den anderen Lateinamerikanern bewirken die gemeinsame Sprache und ähnliche Traditionen und Werte ein Zusammengehörigkeitsgefühl fern der Heimat. Und so hat man dieser höchst heterogenen Gemeinschaft in den USA auch einen gemeinsamen Namen gegeben: Sie sind "Los Latinos" oder "Hispanos". Längst sind viele Latinos keine armen, illegalen Einwanderer mehr, die sich mit Gelegenheitsjobs durchschlagen. Viele haben sich einen Platz in der Gesellschaft erobert. Ihr Reichtum ist ihre Zugehörigkeit zu zwei Kulturen. Sie erhalten sich das Beste ihrer eigenen Traditionen und Werte, wie Familienzusammenhalt, Feste, kulinarische Spezialitäten, Musik, ihre Sprache, ihr Temperament, und sie nehmen sich das Beste aus der US-amerikanischen Gesellschaft: Ausbildung, berufliche Möglichkeiten, ein guter Lebensstandard. Viele haben ihr Glück gefunden im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten", sei es im Fernsehen, im Film- und Musikbusiness, als Universitätsprofessor, Schriftsteller, Maler, Tänzer, Boxer oder ganz einfach als Straßenverkäufer. Auch das bedeutet die Erfüllung des amerikanischen Traums, wenn man seine Kinder in die Schule schicken kann. Dennoch gibt es weiterhin Rassismus und ungleiche Behandlung. Zum Beispiel gegenüber den jungen Bandilleros, die dem Gruppenzwang der Streetgangs unterworfen sind und es sehr schwer haben, wenn sie einmal mit der strengen US-amerikanischen Justiz in Konflikt geraten sind. An die Universitäten gelangen nur diejenigen, die alle sozialen und finanziellen Hürden erfolgreich gemeistert haben. Und die politischen Vertreter der Latinos in der Regierung sind noch weit davon entfernt, zahlenmäßig der ständig wachsenden Bevölkerung zu entsprechen, da US-amerikanische Politiker durch geschickte Aufteilung der Wahlkreise Mehrheiten zu verhindern wissen. Die Latinos kämpfen also noch an allen Fronten, aber sie lassen sich nicht unterkriegen, bewahren sich ihre Lebensfreude und schaffen es immer wieder, sich ihren ganz persönlichen amerikanischen Traum zu erfüllen, der dann zu einem gemeinsamen Traum verschmilzt, dem "Sueño Latino".

  25. ES (2007) | Dokumentarfilm
    ?
    2
    Dokumentarfilm von Jose Maria Goenaga und Aitor Arregi.

    Es gibt eine Menge Anarchisten auf der Welt. Viele begehen für ihre Sache Raubzüge oder andere Verbrechen. Wesentlich weniger von ihnen haben schon Strategien mit Che Guevara diskutiert oder haben die Haut von Eldridge Cleaver gerettet. Und nur einer hat alles das erlebt, und nebenbei auch noch eine der mächtigsten Banken des Planeten in die Knie gezwungen. Sein Name ist Lucio Urtrubia aus einem kleinen Dorf im Norden Spaniens.

  26. ?
    1
    Dokumentarfilm von Justin Webster und Daniel Hernández.

    Am 15. Juni 2003 übernimmt eine Gruppe junger Dotcom-Millionäre unter Führung des charismatischen Anwalts Joan Laporta das Management des größten Fußballclubs der Welt, des FC Barcelona. Die Ausgangslage ist katastrophal. Ein quasi bankrotter Club mit einer Verschuldung von über 250 Millionen Euro versucht eine völlig demoralisierte Mannschaft, die innerhalb der letzten vier Spielzeiten keinen einzigen Titel gewonnen hat, an die Spitze zu führen. Das Missmanagement der letzten Jahre, der Vertrauensverlust der über 100.000 Vereinsmitglieder und eine Spirale aus Korruptionsbeschuldigungen liegen als schwere Last über dem Verein. Der Film beginnt mit dem sensationellen Sieg des jungen Laporta bei der Präsidentschaftswahl, erzählt vom gescheiterten Ankauf David Beckhams, der beim Erzrivalen Madrid unterschreibt, und dokumentiert die sechsstündigen Vertragsverhandlungen um den brasilianischen Spitzenspieler Ronaldhino. Ein Jahr lang hat das junge Team unter Laporta nun Zeit, seine Führungsqualitäten unter Beweis zu stellen und den angeschlagenen Club aus der Misere zu lenken. Ein Jahr zwischen Hoffnung und Bangen, ein Jahr voller Intrigen und Herausforderungen. Zu erleben ist eine bisher nie da gewesene Nähe zu Spitzenmanagern eines international agierenden Megakonzerns.