1. Mai - Kritik

1. Mai / AT: 1. Mai - Helden bei der Arbeit

DE · 2008 · Laufzeit 98 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
  • 9

    Der Film wurde gerade bei Arte ausgestrahlt...

    (puh, hat mich echt aufgewühlt und berührt)

    ...und mein Fazit: Egal, aus welchem Umfeld - unterm, oder viell. sollte ich besser schreiben überm Strich, sind wir alle nur Menschen!

    Interessant war auch, die schon hierzu vorhandenen Kommentare zu überfliegen und zu lesen, wie unterschiedlich die Menschen den Film empfunden haben.

    • 5 .5

      entweder man findet die ereignisse intressant oder langweilg...passiert halt nicht viel aber die darsteller machen ihre sache gut!

      • 9

        Deutsche Filme haben bei mir ja immer irgendwie einen Vertrauensvorschuss, es ist eben auch eine Frage in welcher Atmosphäre ein Film erzählt wird. In dieser Hinsicht ist dieser Film typisch deutsch: melancholisch, etwas verzweifelt, ergebnisoffen. Mich hat der Film, der meiner Meinung nach das Spannungsfeld zwischen Macht und Ohnmacht angemessen bearbeitet, sehr berührt. Überrascht war ich von der Authenzität der meisten Dialoge, die ich so noch nie im Film gehört habe. Hat mich zum Nachdenken gebracht. Danke.

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        • 6 .5

          Ludwig Trepte!!!
          Berlin!!
          Kreuzberg!
          Rockt :)

          • 6 .5

            Der Film hat mir gut gefallen. Dass die drei Episoden von vier verschiedenen Regisseuren inszeniert wurden fällt kaum auf. Die schauspielerische Leistung ist wirklich spitze, besonders hervorzuheben ist hier wohl der junge Cemal Subasi.
            Man kann sich zwar einen guten Eindruck davon machen, wie Berlin am Tag der Arbeit aussieht, dennoch hat der Film meiner Meinung nach leider ein bisschen zu wenig "1. Mai-Feeling".

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            • 7 .5

              tolle produzenten!

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              • 6

                Etwas zu bemüht, aber ganz unterhaltsam.

                • 8 .5

                  Ich hatte Schwierigkeiten, beim Film die Geräusche, die von der Straße ins Zimmer drangen und die aus dem Fernseher zu unterscheiden. So ist es wohl, wenn man am Frankfurter Tor einen Film sieht, der nur ein paar Straßen weiter spielt.

                  Ich überrascht von den teils beeindruckenden Leistungen der Schauspieler, insbesondere, wenn auch schon oft betont, die des elfjährigen Cemal Subasi, aber der grotesk-subtile Humor der anderen Geschichten, die zuletzt in einem doch irgendwie ergreifenden Ende sich verdichten.

                  • 3

                    Schade schade... Ich hasse Filme wo der Filmtitel nix mit dem Film zu tun hat. Dafür gibt's schon mal ordentlich Abzug. Hätte jeder x-beliebige andere Tag sein können. Warum ausgerechnet 1. Mai? Gab ja nicht mal ordentliche Krawallszenen. Hat überhaupt nix mit dem Ereignissen am 1. Mai zu tun. Die Charaktere treffen leider sehr gezwungen aufeinander und alles andere als zufällig. War echt enttäuscht von dem Film.
                    Und allen, die jetzt über Berlin geschockt sind, möchte ich an dieser Stelle mal Peter Fox zitieren: "Guten Morgen Berlin, du kannst hässlig sein, so dreckig und grau... Und ich weiß, ob ich will oder nicht, dass ich dich zum Atmen brauch... Diese Stadt ist eben doch gar nicht so hart, wie du denkst."

                    • 7

                      Den Film auf Empfehlung angeschaut und nicht bereut. Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin. Oder wir sind schon da. Auf alle Fälle am 1. Mai, natürlich in Kreuzberg. Wo sonst ?

                      Gekonnt miteinander verwobene Episoden, wobei jede ein anderes Problem menschlicher Irrungen und Wirrungen am Rande des Kampftages der Arbeiterklasse in der Hauptstadt versucht uns näher zu bringen und in sich das Potential für einen eigenen Film trägt. Dialoge und Schauspieler überzeugen, besonders Harry und seine Sichtweise der Dinge haben mir gut gefallen. Yavuz kommt mir etwas zu überdreht rüber mit seiner zur Schau gestellten Gewaltbereitschaft, die Kamera wackelt mir manchmal etwas zuviel und der Ton verschluckt einiges an Atmosphäre. Das tut dem Film komischerweise gut.

                      Das Ende ist irgendwie bedrückend und lässt eine Menge Fragen offen.

                      Fazit: Auch für Nichtberliner empfehlenswert.

                      In diesem Sinne: Und nächstes Jahr in Berlin. ;)

                      • 10

                        Hurra Deutschland!
                        ich bin begeistert und verwirrt.

                        • 7

                          Unterhaltsam!

                          • 6 .5

                            Vier Regisseure, drei Geschichten, ein Film. Drei Teams haben zur gleichen Zeit am gleichen Ort unabhängig voneinander jeweils eine Episode gedreht, die einen Film entstehen ließen. Es entstand der gemeinsame Versuch der möglichst authentischen Schilderung dreier Schicksalsgeschichten, die zunächst politisch überwölbt erscheinen, dann aber...

                            • 7 .5

                              Der Film tischt zwar alle Klischees über den 1. Mai in Berlin und seine Akteure auf. Aber mit der gleichen Konsequenz nimmt er sie zurück und zeigt individuelle Wendungen. Schnell, cool und herzig.

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                              • 8

                                Aha. Über so ernste Dinge sollten also keine Filme gedreht werden? Keine Filme über Krieg, Vertreibung, Folter, tödliche Krankheiten, menschliche Dramen etc.? Denn die sind jawohl auch ziemlich ernsthaft, oder? Genau darüber sollten Filme NATÜRLICH gedreht werden. Wenn nicht darüber, worüber sonst? Unabhängig davon, daß sich mir die angebliche "Ernsthaftigkeit" dieses Tages, zumindest die letzten beiden Jahre, in Kreuzberg nicht im mindesten erschloß. Der letzte Kommentar zu "1. Mai" bekommt daher von mir 0 Punkte.
                                Den Film fand ich im übrigen sehenswert. Zwischen Klischee und Dekonstruktion des Klischees, zwischen Komödie und Drama wandelnd - aber fast immer die Balance haltend. Dazu gute Schauspieler, gut geführt. Besonders Jacob Matschenz und Ludwig Trepte - aber eben auch sonst eine hervorragende Ensembleleistung.

                                • 1

                                  Wer einmal in Berlin am 1.Mai war weiß wie ernst es an dem Tag zugeht und darüber sollte mensch keinen Film drehen, zumal Ihn eh nur Berliner verstehen würden!!!

                                  • 8

                                    1A! Der 1. Mai in Berlin ist schon seit Jahren ein Magnet für Zugereiste ... ob sie sich nun schwarz oder grün kleiden. Die Schauspieler bringen das Klischee der in Kreuzberg lebenden Türken, der abenteuerlustigen Provinzjugend und der in Berlin eingesetzten Polizeimannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet wunderbar zur Geltung. Ich konnte als Urberliner das Drama des Filmes, abgesehen von den letzten Minuten des Filmes nicht spüren. Das ganze habe ich eher als Komödie wahrgenommen. Trotzdem: sehr zu empfehlen!

                                    • 4

                                      Es hätte dies ein repräsentativer Gesellschaftsquerschnitt werden können oder ein beißender Kommentar auf den Eintagsfliegen-Anarchismus der Hauptstadt, über den der Rest der Republik nur den Kopf schüttelt. Es ist aber bloß die Aneinanderreihung dreier kleiner Geschichten geworden, die weder zusammen laufen noch raffiniert nebeneinander her, sich eher gegenseitig im Spannungsbogen stören.

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                                      • 7 .5

                                        Wüsste man nicht, dass die drei Episoden unabhängig voneinander entstanden sind und erst am Schneidetisch zusammen montiert wurden, man würde es nicht erahnen, so homogen erscheint der Film in Machart und Look. Wenngleich dies schon fast seiner Ausgangsidee zuwider läuft, fragt man sich doch, wozu es drei verschiedene Regie-Teams gegeben hat. Dafür sind inhaltlich nicht alle drei Storys, die am Ende in der Notaufnahme des Urban Krankenhauses zusammen geführt werden, gleich stark, was jedoch nicht weiter ins Gewicht fällt, denn Langeweile will trotzdem nicht aufkommen. Wahrscheinlich wird der Film dazu führen, dass sich in den kommenden Jahren 1. Mai-Touristen auf die Suche nach den Kreuzberger Drehorten machen. Das hätte Berlin zwar grade noch gefehlt, diesen sympathischen, spannenden und lebensnahen Film zum alljährlichen Krawall-Event wollen wir trotzdem nicht missen.

                                        • 8 .5

                                          Episodenfilme finde ich persönlich oft ziemlich schwierig zugänglich, versinken oft im kreativen Kapitel-Chaos und man kann sich mit den Figuren oft schwerlich intensiv auseinander setzen. Der 1.Mai hält hier gut die Waage, wartet mit tollen, frischen Gesichtern auf und macht einfach Spaß, trotz allen Ernstes.

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                                          • 7 .5

                                            Gelungener Film mit echtem Berlin-Gefühl. Die geschickt ineinander verschachtelten Episoden, sind nicht alle gleich stark, entwickeln gemeinsam aber dennoch einen unbestreitbaren Drive. Das Kult-Event 1. Mai wird nicht verklärt sondern vielschichtig beleuchtet. Vom Protest-Nostalgiker Hary, der immer noch den seeligen Zeiten hinterhängt als man gemeinsam Supermärkte demoliert hat, bis zur Kleinstadtjugend die sich irgendwie das ganz große Ding erhoffen. Die Legende 1.Mai wird hier zitiert und auch ein Stück demontiert. Die durch die Bank guten Schauspieler - allen vorran Cemal Subasi als Yavuz - schaffen es eine sehr authentische und echte Stimmung zu erzeugen, die durch die fast dokumentarische Kameraarbeit unterstützt wird. Das stimmungsvolle und im Grundton versöhnliche Ende entschädigt für ein-zwei zu plakative Momente.

                                            • 8

                                              Interessanter und gut besetzter Film zum 1.Mai. Authentische Bilder aus Kreuzberg, von einem Tag, der allen Charakteren unterschiedlichste Wege aufzeigt sich ihren Problemen zu stellen. Der Spagat zwischen ernsthafter Auseinandersetzung und unterhaltsamen Dialogen gelingt gut. Wenn auch der 1.Mai ein wenig zu kurz gerät. Sehr sehenswert.

                                              • 7 .5

                                                Spannender Episodenfilm mit überzeugenden Darstellern. Insbesondere der junge Cemal Subasi, der als elfjähriger "Yavuz" sein Debüt auf der großen Leinwand abliefert, spielt sehr souverän. Und auch vor anderen deutschen Episodenfilmen wie z.B. "Schwarze Schafe" muss sich der Streifen nicht verstecken. Sehenswert!