The 12th Man - Kampf ums Überleben - Kritik

Den 12. Mann

NO · 2017 · Laufzeit 136 Minuten · FSK 12 · Drama
Du
  • 4 .5

    Gutes Schlafmittel. Wenn die Norweger sich mit solchem Schrott heldenhafter fühlen, gut für sie aber für den Rest der Welt ist es einfach doof.

    1
    • 5
      sachsenkrieger 28.10.2018, 21:09 Geändert 28.10.2018, 21:09


      Man könnte es als ärgerlich empfinden, das für manche Menschen die Wahrheit anscheinend nicht dramatisch genug ist. Wobei es natürlich niemals nur eine Wahrheit gibt. THE 12TH MAN fängt gediegen an, verliert sich aber leider immer mehr in einer für mich aufgesetzt wirkenden Dramatik, die am Ende einfach nur noch unglaubwürdig rüberkommt. Schade um die Geschichte des Jan Baalsrud...

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      • 8 .5

        Je nun,
        ich bin froh, dass es noch Filme gibt, die nicht mit dem Blick auf den Herzfrequenzmesser geschnitten sind...
        Ich konnte mich in dieses Drama wirklich versenken und nur langsam mit vielen Fragen wieder in die Wirklichkeit zurückkehren.
        So scheinbar holzschnittartig vom Hintergrund, so bedenkenswert doch in Vielem.
        Der Optimismus von @marv.kukovic ... ist mir leider abhandengekommen, wenn deutsche Schüler in Studien A. H. für einen Politiker der DDR halten...

        Warum dreht man 2017 einen Film, der mit dem Pathos des Widerstands allein auf der Liebe zum Vaterland basiert und das vor der Erschießung besungen wird und von dem es dann - wie ganz natürlich - heißt: Gott schütze unser Vaterland... ?-?-?

        Mit dem Widerstand ist es schon so eine Sache....
        - er bringt die Helfer in Lebensgefahr... wie er im Abspann betont...
        - nagelt aber eine unmissverständliche Flagge an den Mast - für die er bereit ist jedes Risiko, auch das von anderen, einzugehen...
        Wir im heutigen Deutschland haben dagegen ein unvergleichliches Glück:
        Uns ist ja sogar das Recht zum Widerstand ins Grundgesetz (Art. 20) geschrieben.

        • 6

          Baut nicht so richtig eine Tiefe auf, die einen in das Überlebensgeschehen mitreißen könnte.

          5
          • 6

            1943 wurde im eisigen Norwegen eine zwölfköpfige Sondereinheit für Sabotage verraten und von den Deutschen überrascht...nur ein Einziger konnte knapp entkommen!
            Das auf wahre Begebenheiten basierende Kriegs-Drama handelt von THE 12th MAN, welcher dank selbstloser Landsleute und eisernem Überlebenswillen es schaffte sowohl die kaltblütige SS, als auch die gnadenlose Mutter Natur zu überleben!
            ...
            Okay gespielter, wie auch solide inszenierter Survival-Beitrag aus dem kühlen Skandinavien!
            Obwohl eine längere Laufzeit bei Filmen dieser Art, der Eindringlichkeit halber, stets erwünscht ist, gestaltet sich die nur bedingt packende Nazi-Hatz, welche durchaus ein paar gefällige Schauwerte besitzt, leider nicht nur für den zähen Widerstandskämpfer Jan Baalsrud, streckenweise etwas kräfteraubend!
            Wer sich für beachtliche Überlebens-Geschichten und die Weltkriegs-Thematik generell interessiert, der sollte nichtsdestotrotz THE 12th MAN auf seinem zweimonatigen Härte-Trip einmal begleitet haben!
            ...
            6 / 10 dringenden Versorgungen

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            • 4 .5

              Ein "So weit die Füße tragen" Clone auf gehobenem TV-Niveau, der aber zu keinem Zeitpunkt an das "Original" heran reicht.

              Landschaftsaufnahmen sind schön. Schauspieler agieren zufriedenstellend. Weiß nicht an was es lag, aber so etwas wie Spannung kam leider nie auf. Und auch sonst plätschert der Film die ganze Zeit, ohne Höhen und Tiefen, vor sich hin.

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